Realchemie Propamocarb-I

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Realchemie Propamocarb-I
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Realchemie Propamocarb-I
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • D-5798
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Realchemie Propamocarb-I (Parallelimport)

Produktekategorie

Ausl. Bewilligungsinhaber

Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Realchemie Nederland B.V.

D-5798

Packungsbeilagenummer

Herkunftsland

Ausl. Zulassungsnummer

6808

Deutschland

GP 024508-00/020

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Propamocarb-

hydrochlorid

66.5 % 722 g/l

SL Wasserlösliches Konzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Gewächshaus: Aubergine

Gewächshaus: Gurken

Gewächshaus: Kürbisse mit

geniessbarer Schale

Gewächshaus: Melonen

Gewächshaus: Paprika

Gewächshaus: Tomaten

Gewächshaus:

Wassermelonen

Wurzelfäulen

Aufwandmenge: 2 l/ha

Anwendung:

Tröpfchenbewässerung

1, 2, 3, 4

G Chicorée

Phytophthora cryptogea

Konzentration: 0.3 %

Aufwandmenge: 30 ml in 10 l

Wasser/m2

Anwendung: Überbrausen.

4, 5, 6, 8

G Chicorée

Phytophthora cryptogea

Aufwandmenge: 12.5 ml/hl

Nährlösung

Anwendung: Zu Beginn der

Treiberei. Zugabe zur Nährlösung

4, 5, 7

G Gurken

Kürbisse mit geniessbarer

Falscher Mehltau der

Kürbisgewächse

Aufwandmenge: 2 l/ha

Wartefrist: 5 Tage

4, 8, 9, 10

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Schale

Melonen

Wassermelonen

Anwendung: Spritzen.

Gurken [Jungpflanzen]

Kopfsalate [Jungpflanzen]

Keimlingskrankheiten

[Pythium]

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 7.5 - 10 ml/m²

Anwendung: Nach dem Pikieren;

giessen.

4, 8

Gurken [Aussaaten,

Saaterde]

Kopfsalate [Aussaaten,

Saaterde]

Keimlingskrankheiten

[Pythium]

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 5 - 10 ml/m²

Anwendung: Überbrausen.

4, 8

Gewächshaus: Gurken

[Saatgut]

Gewächshaus: Kopfsalate

[Saatgut]

Keimlingskrankheiten

[Pythium]

Aufwandmenge: 10 ml/kg Saatgut

Anwendung: Beizung unverdünnt.

11, 12, 13

G Kopfsalate

Falscher Mehltau des Salats

Aufwandmenge: 0.6 - 1.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

4, 8, 10

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Falsche Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Konzentration: 0.2 %

Anwendung: Spritzen.

4, 8

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Krankheiten durch

pathogene Bodenpilze

Konzentration: 0.15 - 0.25 %

Anwendung: Giessen.

4, 8

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Zier- und Sportrasen

Krankheiten durch

pathogene Bodenpilze

Konzentration: 0.15 - 0.25 %

Anwendung: Spritzen.

4, 8

Blumenzwiebeln und

Blumenknollen

Krankheiten durch

pathogene Bodenpilze

Konzentration: 0.3 %

Anwendung: Tauchen.

11, 14, 15

Z Rosen

Falscher Mehltau der Rosen

Konzentration: 0.2 %

Anwendung: Spritzen.

4, 8

Auflagen und Bemerkungen:

1-2 Behandlungen pro Kultur.

Erste Behandlung als Zugabe zur Nährlösung direkt nach dem Pflanzen. Zweite Behandlung nach

7-10 Tagen.

Bei der Behandlung ist der Rückfluss der Nährlösung ins Bewässerungssystem zu vermeiden.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.

Maximal 1 Behandlung.

Die Wurzeln vor dem Antreiben besprühen. Falls diese Behandlung durchgeführt wird, darf keine

weitere Zugabe zur Lösung erfolgen.

Nur als Zugabe zur Nährlösung.

Bei Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen bis 48 Stunden nach Anwendung des Mittels

Schutzhandschuhe zu tragen.

Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.

10.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

11.Beim Beizvorgang sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen.

12.Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: -

Gebeiztes Saatgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als Futter oder

Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die

Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels.

13.Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgender Angabe zu versehen:

"Öffnen der Saatgutsäcke und Beladen der Sämaschine nur mit Schutzhandschuhen. Entwicklung

und Einatmen von Staub vermeiden."

14.Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: "Bei

der Handhabung des behandelten Saatguts sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen.

Beim Öffnen der Saatgutsäcke und beim Beladen der Sämaschine ist Staubentwicklung zu

vermeiden."

15.Die Etiketten von Verpackungen mit behandeltem Pflanzgut sind mit folgenden Angaben zu

versehen: - Gebeiztes Pflanzgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als

Futter oder Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die

Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels. - Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren

muss das behandelte Pflanzgut vollständig in den Boden eingearbeitet werden; es ist

sicherzustellen, dass das behandelte Pflanzgut auch am Ende der Saatreihen vollständig in den

Boden eingearbeitet ist. - Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren muss

verschüttetes Pflanzgut beseitigt werden.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette.

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.