Realchemie Mancozeb & Metalaxyl-M

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Realchemie Mancozeb & Metalaxyl-M
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Realchemie Mancozeb & Metalaxyl-M
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • D-5047
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Realchemie Mancozeb & Metalaxyl-M (Parallelimport)

Produktekategorie

Ausl. Bewilligungsinhaber

Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Realchemie Nederland B.V.

D-5047

Packungsbeilagenummer Herkunftsland

Ausl. Zulassungsnummer

6503

Deutschland

GP 024412-00/021

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Mancozeb

64 %

WG Wasserdispergierbares Granulat

Wirkstoff: Metalaxyl-M 3.88 %

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Brombeere

Falscher Mehltau der Brombeere

Mycosphaerella auf Brombeere

Aufwandmenge: 2.5 - 5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

1, 2, 3, 4, 5

B Erdbeere

Rhizomfäule der Erdbeeren

Rote Wurzelfäule der Erdbeeren

Konzentration: 0.5 %

Aufwandmenge: 0.1 l je Pflanze

Anwendung: Einmaliges

Angiessen sofort nach der

Pflanzung auf feuchten Boden.

3, 4, 6, 7

B Himbeere

Wurzelsterben der Himbeere

Konzentration: 0.25 - 0.5 %

Aufwandmenge: 2.5 - 5 kg/ha

Anwendung: Vor der Blüte und

nach der Ernte. Giessen.

1, 3, 4, 7

Aubergine

Tomaten

Kraut- und Fruchtfäule

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Tomate/Aubergine

Konzentration: 0.25 %

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

4, 8, 9, 10

G Knoblauch

Schalotten

Falscher Mehltau der Zwiebel

Aufwandmenge: 2.5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

4, 8, 9, 10

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Zwiebeln

Anwendung: Spritzen.

G Küchenkräuter

Falsche Mehltaupilze der

Küchenkräuter

Aufwandmenge: 2.5 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

1, 4, 9, 10,

G Melonen

Falscher Mehltau der

Kürbisgewächse

Krätze der Kürbisgewächse

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

4, 9, 10,

12, 13

G Rhabarber

Falscher Mehltau des Rhabarbers

Aufwandmenge: 2.5 kg/ha

Anwendung: Nur nach der Ernte

bis spätestens Ende August.

Spritzen.

4, 8, 9, 10

G Rucola

Alternaria spp.

Falscher Mehltau der

Kreuzblütengewächse

Phoma

Pythium spp.

Weisser Rost

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

4, 9, 10,

12, 14

G Salate (Asteraceae)

Alternaria spp.

Falscher Mehltau des Salats

Rostpilze auf Salate (Asteraceae)

und Chicorée

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

4, 9, 10,

12, 14

G Spinat

Falscher Mehltau des Spinats

Papierfleckenkrankheit des Spinats

Aufwandmenge: 2.5 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

Behandlung im 4- bis Beginn 6-

Blattstadium.

4, 9, 10, 15

F Hopfen

Falscher Mehltau des Hopfens

Konzentration: 0.25 %

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Spritzen.

5, 16

Speise- und

Futterkartoffeln

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Kraut- und Knollenfäule

Aufwandmenge: 2.5 kg/ha

Anwendung: Spritzen.

5, 17, 18,

19, 20

F Tabak

Blauschimmel des Tabaks

Aufwandmenge: 2.5 kg/ha

Anwendung: Spritzen. Im

Sommer.

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Blattfleckenpilze

Falsche Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Konzentration: 0.25 %

Anwendung: Spritzen.

3, 4, 21, 22

Z Rosen

Blattfleckenpilze

Falscher Mehltau der Rosen

Rost der Rose

Konzentration: 0.25 %

Anwendung: Spritzen.

3, 4, 8, 22

Auflagen und Bemerkungen:

Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

In stark verseuchten Böden Wirkung ungenügend.

Ansetzen der Giessbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Giessbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Beim

Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen

während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene

persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder

höheren Schutz bieten.

10.Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung Schutzhandschuhe

+ Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.

11.1. Behandlung bei Befallsbeginn, nach 3 Wochen wiederholen.

12.1. Behandlung bei Befallsbeginn.

13.Maximal 6 Behandlungen pro Kultur.

14.Maximal 3 Behandlungen pro Kultur.

15.Winterspinat: 3 Wochen Wartefrist.

16.Maximal 3 Behandlungen im Abstand von 10-14 Tagen. Wechsel zu Kontaktprodukt spätestens 7

Tage nach letzter Anwendung dieses Produktes.

17.Dieses Präparat enthält ein Phenylamid-Fungizid. Gegen diese Fungizid-Gruppe sind resistente

Kraut- und Knollenfäule-Pilzstämme aufgetreten.

18.Erste Behandlung bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

19.Mit Phenylamid-Fungiziden dürfen maximal 3 Behandlungen pro Jahr bis spätestens 31. Juli

durchgeführt werden. Spritzabstände maximal 14 Tage bei nacheinander folgenden Behandlungen.

20.Keine Anwendung in Saatkartoffeln. Keine Anwendung bei Kartoffeln, die unter Plastikfolien

angezogen werden.

21.Maximal 3 Behandlungen pro Kultur und Jahr.

22.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen

während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene

persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder

höheren Schutz bieten.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette.

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.