Realchemie Cyprodinil & Fludioxonil

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Realchemie Cyprodinil & Fludioxonil
  • Darreichungsform:
  • WG Wasserdispergierbares Granulat
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Realchemie Cyprodinil & Fludioxonil
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • D-4342
  • Letzte Änderung:
  • 15-11-2018

Packungsbeilage

Handelsbezeichnung: Realchemie Cyprodinil &

Fludioxonil (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.11.2018)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.05.2018, Aufbrauchsfrist: 31.05.2019

Produktkategorie:

Ausl. Bewilligungsinhaber:

Eidg. Zulassungsnummer:

Fungizid

Realchemie Nederland BV

D-4342

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Cyprodinil

Wirkstoff: Fludioxonil

37.5 % 25 %

WG Wasserdispergierbares Granulat

Anwendungen

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Brombeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 3, 4, 5

B Erdbeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

4, 5, 6, 7

B Heidelbeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Zweig- und Beerenkrankheit

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 7 Tage

1, 2, 4, 5, 8,

B Himbeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 4, 5,

B Mini-Kiwi

Colletotrichum-Fruchtfäule

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 5 Woche(n)

2, 4, 5, 9,

Rote Johannisbeere

Schwarze

Johannisbeere

Mondscheinigkeit

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 7 Tage

1, 2, 4, 5, 8,

Schwarzer

Holunder

Beerenkrankheit

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 7 Tage

1, 2, 4, 5, 9

B Stachelbeere

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

1, 2, 4, 5, 8,

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Mondscheinigkeit

Wartefrist: 7 Tage

Aprikose

Pfirsich / Nektarine

Zwetschge /

Pflaume

Blüten- und Zweigdürre

Konzentration: 0.06 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Während der Blüte.

2, 5, 12, 15

O Aprikose

Blüten- und Zweigdürre

Konzentration: 0.06 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Während der Blüte.

12, 13, 14,

15, 16

Aprikose

Pfirsich / Nektarine

Zwetschge /

Pflaume

Fruchtmonilia

Konzentration: 0.06 %

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Stadium 71-72

und 77-79.

2, 5, 12, 15

W Reben

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.2 kg/ha

2, 5, 11, 15,

17, 18

Aubergine

Tomaten

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 3 Tage

2, 4, 5, 19

G Bohnen

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 0.5 - 0.8 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

4, 5, 19

G Chicorée

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 36 g/Tonne

Anwendung: Vor der Einlagerung.

5, 9, 15, 20,

22, 23

G Chicorée

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 90 g/hl

Anwendung: Vor der Einlagerung.

5, 9, 15, 21,

22, 23

G Chicorée

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 4.5 g/m²

Wartefrist: 21 Tage

Anwendung: Zu Beginn der

Treiberei.

5, 9, 15, 22,

G Erbsen

Brennfleckenkrankheit der

Erbse

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 14 Tage

4, 5, 24

G Gurken

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 3 Tage

2, 4, 5, 19

G Nüsslisalat

Graufäule (Botrytis cinerea)

Rhizoctonia-solani-Krankheit

Aufwandmenge: 0.6 kg/ha

Wartefrist: 35 Tage

Anwendung: Behandlung bis

spätestens 14 Tage nach der

4, 5, 25

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Pflanzung.

G Rucola

Graufäule (Botrytis cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 0.5 - 0.7 kg/ha

Wartefrist: 14 Tage

4, 5, 9, 25,

G Salate (Asteraceae)

Graufäule (Botrytis cinerea)

Rhizoctonia-solani-Krankheit

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 0.5 - 0.8 kg/ha

Anwendung: Behandlung bis

spätestens 14 Tage nach der

Pflanzung.

4, 5, 19, 25

G Spargel

Graufäule (Botrytis cinerea)

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Anwendung: Nach der Ernte.

4, 5, 27

G Zwiebeln

Blattbotrytis der Zwiebel

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

4, 5, 19, 25

G Zwiebeln

Mehlkrankheit der Zwiebel

Aufwandmenge: 1 kg/ha

Anwendung: 1. Behandlung im 2-

Blattstadium, 2. Behandlung 3

Wochen später (bei Herbstsaat im

Frühjahr).

4, 5, 25

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Rosen

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 - 0.12 %

1, 2, 4, 5,

Blumenkulturen

und Grünpflanzen

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 - 0.12 %

1, 4, 5, 15

Buchsbäume

(Buxus)

Cylindrocladium-Trieb- und

Blattsterben

Konzentration: 0.1 %

Anwendung: Ab Mitte April bis

Oktober.

4, 5, 9, 15,

28, 29

Zier- und

Sportrasen

Schneeschimmel

Aufwandmenge: 1.5 kg/ha

1, 5

Auflagen und Bemerkungen:

Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Bewilligt als geringfügige Verwendung nach Art. 35 PSMV (minor use).

10.Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

11.Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.

12.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

13.Maximal 2 Luftapplikationen pro Jahr.

14.Luftapplikation.

15.Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

16.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.

17.Letzte Behandlung bei Beginn des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte August.

18.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine

Referenzbrühmenge von 1200 l/ha (Berechnungsgrundlage).

19.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

20.Spritzen.

21.Tauchbehandlung.

22.Maximal 1 Behandlung pro Produktionszyklus.

23.Nach Abschluss der Behandlungszeit: Raum vor dem Wiederbetreten gründlich lüften

24.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur im Abstand von 10 Tagen.

25.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit

einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu

Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.

26.Maximal 3 Behandlungen pro Kultur.

27.Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

28.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.

29.Behandlungen im Abstand von 4 Wochen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.