Ranitidine EG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ranitidine EG Tablette 300 mg
  • Dosierung:
  • 300 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ranitidine EG Tablette 300 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Ressourcen für ulcus pepticum, und gastroösophagealen reflux-Krankheit.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE187713
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Ranitidine EG 150 mg Filmtabletten

Ranitidine EG 300 mg Filmtabletten

Ranitidinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

-

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

-

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

-

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

-

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Ranitidine EG und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ranitidine EG beachten?

Wie ist Ranitidine EG einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ranitidine EG aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Ranitidine EG und wofür wird es angewendet?

Ranitidine EG enthält den Wirkstoff Ranitidin, der zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die

Histamin-H

-Rezeptoren-Blocker genannt werden. Ranitidin senkt die Säuremenge, die Ihr Magen

produziert. Das lindert Sodbrennen und eine Reizung der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt, und

trägt zur Heilung und Vorbeugung von Geschwüren bei.

Ranitidine EG wird angewendet zur Behandlung

von Geschwüren in der Schleimhaut des ersten Teils des Dünndarms (Zwölffingerdarmgeschwür)

von Magengeschwüren, die nicht durch Krebs verursacht sind (gutartiges Magengeschwür)

einer bestimmten Erkrankung, bei der der Magen zu viel Säure produziert (Zollinger-Ellison-

Syndrom)

einer Entzündung, die durch in den Rachen aufsteigende Magensäure verursacht ist

(Refluxösophagitis).

Ranitidine EG wird auch angewendet, um zu verhindern, dass gutartige (nicht mit Krebs

zusammenhängende) Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre nach dem Abheilen erneut auftreten.

Für Kinder von 3 bis 18 Jahren

Zur kurzfristigen Behandlung von Geschwüren im Magen oder in dem Teil des Darms, in den sich

der Magen entleert (der Zwölffingerdarm)

Zur Heilung und Linderung von Problemen, die durch Säure in der Speiseröhre (Ösophagus) oder

zu viel Säure im Magen verursacht sind. Beide Zustände können Schmerzen oder Beschwerden

verursachen, die manchmal ´gastroösophagealer Reflux`, ´Verdauungsstörung`, ´Dyspepsie` oder

´Sodbrennen` genannt werden.

Dieses Arzneimittel darf nicht für geringfügige Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, wie einen

Reizmagen, angewendet werden.

Gebrauchsinformation

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Ranitidine EG beachten?

Ranitidine EG darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ranitidinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie eine bestimmte Stoffwechselerkrankung haben oder hatten, die die Haut oder das

Nervensystem betrifft (Porphyrie)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ranitidine EG einnehmen, wenn Sie an gleich welchen

medizinischen Zuständen oder Erkrankungen leiden oder gelitten haben, insbesondere, wenn es sich

um Folgendes handelt:

Krebs: Ranitidine EG kann die Symptome von Magenkrebs maskieren, daher muss Krebs

ausgeschlossen werden, bevor Sie mit der Behandlung beginnen.

Helicobacter pylori: Diese Bakterien können Magengeschwüre verursachen und müssen mit

Antibiotika und anderen Wirkstoffen abgetötet werden, bevor Sie mit der Einnahme von

Ranitidine EG beginnen.

Wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen leiden: Sie müssen möglicherweise eine niedrigere

Dosis einnehmen (siehe Abschnitt 3. „Wie ist Ranitidine EG einzunehmen?“).

Wenn Sie an Porphyrie, einer seltenen Bluterkrankung (Akkumulation des Pigments, der als

Porphyrin bezeichnet wird, wodurch sich der Urin verfärben kann) leiden oder bereits daran

gelitten haben

Wenn Sie über 65 Jahre alt sind

Wenn Sie eine Lungenerkrankung haben

Wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden

Wenn Sie Probleme mit Ihrem Immunsystem haben

Wenn Sie nicht steroidale entzündungshemmende Arzneimittel einnehmen, z. B. Ibuprofen

oder Acetylsalicylsäure, insbesondere wenn Sie eine ältere Person sind

Einnahme von Ranitidine EG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Ranitidin

kann

Wechselwirkungen

bestimmten

Arzneimitteln

haben

und/oder

deren

Konzentrationen im Körper verändern.

Wenn Sie mit einem der unten angeführten Arzneimittel behandelt werden, sollte Ihr Blut während der

Behandlung mit Ranitidine EG durch Ihren Arzt überwacht werden. Bei Bedarf muss Ihre Dosierung

angepasst werden:

Theophyllin

(zur Behandlung von Atemwegerkrankungen, wie Asthma und chronische

obstruktive Lungenerkrankung)

Procainamid und N-Acetylprocainamid (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)

Arzneimittel, die durch Magensäure beeinflusst werden, z. B. Ketoconazol und Itraconazol (zur

Behandlung von Pilzinfektionen) und Atazanavir oder Delaviridin (zur Behandlung von AIDS)

Glipizid (zur Behandlung von Diabetes)

Triazolam, Midazolam (zur Behandlung von Angstzuständen)

Gefitinib (Arzneimittel für Chemotherapie)

Antikoagulanzien (Arzneimittel zur Blutverdünnung, z. B. Warfarin)

Antazida

(Mittel zur Neutralisierung der Magensäure) oder

Sucralfat

(zur Behandlung von

Dünndarmgeschwüren) können die Resorption von Ranitidin einschränken. Daher sollten Sie

Ranitidine EG 2 Stunden vor der Einnahme dieser Arzneimittel einnehmen.

Einnahme von Ranitidine EG zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Ranitidin kann die Wirkungen von Alkohol verstärken und den Alkoholspiegel im Blut erhöhen.

Sie können Ranitidine EG mit oder ohne Nahrungsmittel einnehmen.

Gebrauchsinformation

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Ranitidine EG darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies unerlässlich ist.

Sprechen Sie darüber bitte mit Ihrem Arzt.

Stillzeit

Der Wirkstoff Ranitidin geht in hohen Konzentrationen in die Muttermilch über. Es ist nicht bekannt,

ob das eine Wirkung auf den Säugling haben wird. Daher sollten Sie Ranitidine EG während der

Stillzeit vorsichtshalber nicht einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Der Wirkstoff Ranitidin kann Nebenwirkungen verursachen, die Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu

führen oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen kann. Dazu gehören z. B. Kopfschmerzen,

Schwindel, Müdigkeit, Verwirrtheit, Ruhelosigkeit und möglicherweise Halluzinationen (Dinge sehen,

hören oder fühlen, die nicht da sind). Wenn Sie diese Wirkungen verspüren, dürfen Sie keine

Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.

3. Wie ist Ranitidine EG einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Verabreichungsweise

Die Filmtabletten müssen im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit und mit oder ohne Nahrungsmittel

geschluckt werden.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene

Zwölffingerdarmgeschwüre und gutartige Magengeschwüre

Nehmen Sie 300 mg Ranitidin einmal täglich nach dem Abendessen oder beim Schlafengehen ein.

Sie können auch 150 mg Ranitidin zweimal täglich einnehmen (morgens und abends).

Sie sollten Ranitidine EG 4 Wochen lang einnehmen. Wenn Ihr Geschwür nach dieser Zeit nicht völlig

abgeheilt ist, können Sie die Behandlung mit derselben Dosis weitere 4 Wochen fortsetzen. Bitte

fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Vorbeugung erneut auftretender Geschwüre

Wenn Sie in der Vergangenheit an wiederholt auftretenden Geschwüren gelitten haben und die

kurzfristige Behandlung mit Ranitidin wirkungsvoll war, können Sie die Behandlung fortsetzen, um zu

verhindern, dass das Geschwür zurückkehrt.

Die Dosis für vorbeugende Behandlungen beträgt 150 mg Ranitidin einmal täglich beim

Schlafengehen, bis zu 12 Monate lang.

Ihr Zustand sollte regelmäßig durch Ihren Arzt kontrolliert werden (möglicherweise mit

endoskopischen Untersuchungen). Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Entzündung,

die

durch

in

den

Rachen

aufsteigende

Magensäure

verursacht

ist

(Refluxösophagitis)

Nehmen Sie 300 mg Ranitidin einmal täglich nach dem Abendessen oder beim Schlafengehen ein.

Sie können auch 150 mg Ranitidin zweimal täglich einnehmen (morgens und abends).

Bei Bedarf kann die Dosierung auf bis zu 600 mg Ranitidin täglich erhöht werden (150 mg Ranitidin 4

Gebrauchsinformation

Mal täglich). Die Behandlung dauert normalerweise bis zu 8 Wochen und kann bei Bedarf auf 12

Wochen verlängert werden.

Zollinger-Ellison-Syndrom (Patienten mit stark überhöhter Produktion von Magensäure)

Sie sollten die Behandlung mit 150 mg Ranitidin dreimal täglich beginnen (450 mg Ranitidin täglich).

Bei Bedarf kann die Dosis auf 600-900 mg Ranitidin täglich erhöht werden.

Ältere Menschen

Für ältere Menschen muss die Dosis möglicherweise gesenkt werden, z. B. wenn sie an

Nierenfunktionsstörungen leiden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Kinder von 3 bis 11 Jahren und über 30

kg Körpergewicht

Wenn dieses Arzneimittel für ein Kind verschrieben wird, wird der Arzt die richtige Dosis anhand des

Körpergewichts Ihres Kindes bestimmen.

Behandlung von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren:

2 mg pro kg Körpergewicht, zweimal täglich vier Wochen lang.

Diese Dosis kann auf 4 mg pro kg zweimal täglich bis zu einer Höchstdosis von 300 mg täglich

erhöht werden. Die Dosen sollten in einem Abstand von etwa 12 Stunden eingenommen werden.

Die Dauer der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren kann auf 8 Wochen

verlängert werden.

Behandlung von gastroösophagealem Reflux:

2,5 mg bis 5 mg pro kg Körpergewicht zweimal täglich bis zu einer Höchstdosis von 600 mg

täglich.

Es ist wichtig, dass Ihr Kind das Arzneimittel weiter einnimmt, bis der gesamte verschriebene

Behandlungszyklus abgeschlossen ist.

Die Filmtabletten können in Wasser aufgelöst oder zerdrückt werden, um das Schlucken zu

erleichtern.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen leiden, sollte Ihre Dosis entsprechend Ihrer Kreatinin-

Clearance folgendermaßen angepasst werden:

Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min: 150 mg Ranitidin täglich.

Kreatinin-Clearance über 30 ml/min: 300 mg Ranitidin täglich.

Beachten Sie bitte, dass die Kreatininwerte im Blut Richtlinien sind, die nicht für alle Patienten

dasselbe Ausmaß der Funktionsstörung bedeuten. Das gilt insbesondere für ältere Personen. Bitte

fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie eine größere Menge von Ranitidine EG eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge von Ranitidine EG eingenommen haben, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245) oder die Notaufnahme des

nächsten Krankenhauses.

Wenn Sie die Einnahme von Ranitidine EG vergessen haben

Machen Sie sich keine Sorgen. Lassen Sie diese Dosis einfach ganz weg und nehmen Sie Ihre nächste

Dosis zum geplanten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ranitidine EG abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Ranitidine EG nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Ihr

Zustand könnte sich verschlechtern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

Gebrauchsinformation

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Die Nebenwirkungen werden aufgrund der folgenden Häufigkeiten eingeteilt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Menschen betreffen):

Veränderungen des Blutbilds, wie eine geringe Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukopenie)

und/oder eine geringe Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), was normalerweise

umkehrbar ist

(starke) Kopfschmerzen

Müdigkeit (Fatigue)

Schwindel

gastrointestinal Symptome, die sich bei fortgesetzter Behandlung meist bessern, z. B.:

Bauchschmerzen

Durchfall

Verstopfung

Übelkeit

vorübergehender Anstieg der Leberenzyme

Hautausschlag

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Menschen betreffen):

akute allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die gelegentlich nach einer

einzigen Dosis aufgetreten sind und Folgendes umfassen:

hohe Anzahl weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)

Quaddeln (Urtikaria)

Fieber

niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Schwellung der Haut und Schleimhaut, insbesondere im Gesicht, an Lippen, Zunge und

Rachen (Angioödem)

Atembeschwerden oder pfeifende Atmung (Bronchospasmus, Laryngospasmus)

Schmerzen in der Brustgegend

akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

lebensbedrohliche allergische Reaktion mit Symptomen wie Rötung der Haut, Quaddeln,

Schwellung von Lippen, Zunge oder Rachen, Atembeschwerden, anormaler Herzschlag,

niedriger Blutdruck und Ohnmacht (anaphylaktischer Schock)

Entzündung der Leber (Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und

Augenskleren aufgrund von Leber- oder Blutproblemen), was sich nach Beendigung der

Behandlung normalerweise wieder normalisiert

eine Hauterkrankung mit juckenden, rosafarbenen bis roten Flecken (Erythema multiforme)

Juckreiz (Pruritus)

Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Muskelschmerzen (Myalgie)

Anstieg der Kreatininwerte im Blut (normalerweise ist der Anstieg gering und werden während

der Behandlung wieder Normalwerte erreicht)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Menschen betreffen):

extrem niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) oder aller Arten von

Blutkörperchen (Panzytopenie), gelegentlich mit Störungen des Knochenmarks. Dadurch werden

Sie anfälliger für Infektionen, Blutungen und Blutergüsse.

folgende psychiatrische Erkrankungen, die meist bei älteren oder schwer kranken Patienten

beobachtet wurden und nach Beendigung der Behandlung wieder von selbst verschwanden:

Gebrauchsinformation

Verwirrtheit

Ruhelosigkeit (Agitiertheit)

Dinge sehen, hören oder fühlen, die nicht da sind (Halluzinationen)

Depression

vorübergehende unwillkürliche Bewegungsstörungen

vorübergehend verschwommenes Sehen

unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmien), z. B. höhere Herzfrequenz (Tachykardie), niedrigere

Herzfrequenz (Bradykardie), verändertes EKG-Muster (atrioventrikulärer Block)

Entzündung von Blutgefäßen, oft mit Hautausschlag

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu starken Bauch- und Rückenschmerzen führt

Haarausfall (Alopezie)

Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)

Vergrößerung der Brüste beim Mann (Gynäkomastie) und milchige Absonderung aus den Brüsten

(Galaktorrhö)

Störungen der Sexualfunktion (Verlust des sexuellen Verlangens, Potenzstörung)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Atemnot oder das Bedürfnis, tief durchzuatmen (Dyspnoe)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über die Website:

www.fagg-afmps.be

anzeigen. Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Ranitidine EG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung nach ´EXP` angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ranitidine EG enthält

Der Wirkstoff ist Ranitidinhydrochlorid.

Ranitidine EG 150 mg:

Eine Filmtablette enthält 150 mg Ranitidin (als Hydrochlorid).

Ranitidine EG 300 mg:

Eine Filmtablette enthält 300 mg Ranitidin (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern:

mikrokristalline Cellulose

Croscarmellose-Natrium

Gebrauchsinformation

Magnesiumstearat

hochdisperses Siliciumdioxid

Tablettenfilm:

Macrogol 3350

Hypromellose

Polydextrose

Titandioxid (E171)

Carnaubawachs.

Wie Ranitidine EG aussieht und Inhalt der Packung

Ranitidine EG 150 mg:

Weiße, runde, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „150“ auf einer Seite und einer Bruchkerbe

auf der anderen Seite.

Ranitidine EG 300 mg:

Weiße, kapselförmige, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „300“ auf einer Seite und einer

Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Ranitidine EG ist erhältlich in Blisterpackungen, bestehend aus Polyamid/Aluminium/PVC-Folie auf

einer Seite und Aluminiumfolie auf der anderen Seite.

Die Schachteln enthalten 7, 10, 14, 15 (nur für 300 mg), 20, 28, 30, 50, 56, 60, 90 (nur für 150 mg),

100, 112 (nur für 150 mg) oder 500 (Krankenhauspackung) Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Eurogenerics NV – Heizel Esplanade b22 – B-1020 Brüssel

Hersteller

STADA Arzneimittel AG - Stadastraße 2-18 - 61118 Bad Vilbel - Deutschland

Sanico N.V. - Veedijk 59 - 2300 Turnhout

STADA Arzneimittel GesmbH - Muthgasse 36/2 - 1190 Wien - Österreich

Centrafarn Services B.V. - Nieuwe Donk 9 - NL-4865 Etten-Leur - Niederlande

PharmaCoDane Aps - Marielunvej 45A1 - DK-2730 Herlev - Dänemark

Suir Pharma Ireland Ltd.- Waterford Road, Clonmel - Co. Tipperary - Irland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Ranitidin AL 150 / 300 mg

Ranicodan 150 / 300 mg filmovertrukne tabletter

Ranitidine EG 150 mg / 300 mg comprimé pelliculé

Ranitidine EG 150 mg / 300 mg Filmtabletten

Ranitidin “Stada” 150 mg / 300 mg Filmtabletten

Ranitidine EG 150 mg / 300 mg compresse rivestite con film

Zulassungsnummern:

Ranitidine EG 150 mg Filmtabletten: BE187722

Ranitidine EG 300 mg Filmtabletten: BE187713

Abgabeform: verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt/überarbeitet im 02/2015 / 01/2015.