Ramipril "Interpharm"

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ramipril "Interpharm" 2,5 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 14 Stück, Laufzeit: 18 Monate,28 Stück, Laufzeit: 18 Monate,10 Stück, Laufzeit: 18 Monate,30 Stück, Laufzeit: 18 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ramipril "Interpharm" 2,5 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Ramipril
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-25070
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-09-2003
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg - Tabletten

Wirkstoff: Ramipril

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Ramipril „Interpharm“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ramipril „Interpharm“ beachten?

Wie ist Ramipril „Interpharm“ einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ramipril „Interpharm“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Ramipril „Interpharm“ und wofür wird es angewendet?

Ramipril

„Interpharm“

enthaltene

Wirkstoff

senkt

Blutdruck.

Durch

seinen

Wirkmechanismus

Körper

Ramipril

auch

eine

Schutzfunktion

Patienten

Herzmuskelschwäche bzw. Nierenerkrankung.

Anwendungsgebiete:

Ramipril „Interpharm“ wird zur Behandlung

von Bluthochdruck (bei schweren Formen sollte die Behandlung nur im Krankenhaus begonnen

werden),

bestimmter Nierenerkrankungen (bei Patienten ohne Zuckerkrankheit bzw. bei zuckerkranken

Patienten, die Eiweiß im Harn ausscheiden) eingesetzt,

sowie

zur Verminderung der Sterblichkeit bei Patienten nach einem Herzinfarkt,

zur Verminderung des Risikos für Herzinfarkt, Schlaganfall und der Sterblichkeit durch Herz-

Kreislaufversagen bei

Patienten mit einem erhöhten Risiko für herz-kreislaufbedingte Zwischenfälle (z.B.

Patienten

Erkrankungen

Herzkranzgefäße

(mit

oder

ohne

bereits

durchgemachtem

Herzinfarkt),

nach

einem

Schlaganfall

oder

bereits

früher

durchgemachten Gefäßerkrankungen vor allem im Bereich der Beine),

Patienten mit einer Zuckerkrankheit.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ramipril „Interpharm“ beachten?

Ramipril „Interpharm“ darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6.

genannten

sonstigen

Bestandteile

dieses

Arzneimittels

sind.

Anzeichen

einer

Überempfindlichkeitsreaktion

gehören

Hautausschlag,

Schluck-

oder

Atembeschwerden,

Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.

wenn Sie einen ungewöhnlich niedrigen oder schwankenden Blutdruck haben. Dies ist von Ihrem

Arzt zu beurteilen.

wenn

Vergangenheit

eine

schwere

allergische

Reaktion,

genanntes

angioneurotisches

Ödem,

hatten.

Anzeichen

gehören

Juckreiz,

Nesselausschlag

(Urtikaria), rote Flecken an Händen, Füßen und Hals, Schwellungen des Rachens und der Zunge,

Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden.

wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung der Niere eingeschränkt ist

(Nierenarterienstenose).

nach einer Nierentransplantation.

bei starker Verengung der Herzklappen bzw. bei schwerer Herzmuskelerkrankung.

bei übermäßiger Produktion eines bestimmten Hormons der Nebennieren (Aldosteron).

von Kindern und Jugendlichen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

wenn Sie sich einer Dialyse oder einer anderen Form der Blutwäsche unterziehen, da Ramipril

„Interpharm“ abhängig von dem verwendeten Gerät für Sie nicht geeignet sein kann.

bei schwerer Herzmuskelschwäche, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen,

während

letzten

beiden

Schwangerschaftsdrittel

(siehe

nachstehenden

Abschnitt

„Schwangerschaft und Stillzeit“).

während der Stillzeit.

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen

Sie

mit

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker,

bevor

Sie

Ramipril

„Interpharm“

einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine Herz-,

Leber- oder Nierenerkrankung haben.

wenn Sie große Mengen an Körpersalzen oder -flüssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen,

Durchfall, außergewöhnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Diät, die Einnahme von Diuretika

[Wassertabletten] über lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind).

wenn

sogenannte

mTOR-Inhibitoren

(z.B.

Temsirolimus,

Everolimus,

Sirolimus)

oder

Vildagliptin einnehmen, da diese das Risiko eines Angioödems, einer schweren allergischen

Reaktion, erhöhen können.

wenn

Ihre

Allergie

gegen

Bienen-

oder

Wespenstiche

behandelt

werden

soll

(Hyposensibilisierung).

wenn Sie in Verbindung mit einer Operation oder beim Zahnarzt ein Betäubungsmittel erhalten

sollen. Es könnte erforderlich sein, Ihre Behandlung mit Ramipril „Interpharm“ einen Tag vorher

abzubrechen; fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (ergibt sich aus den Blutwerten).

wenn Sie an einer Kollagenose (entzündliche Erkrankung des Bindegewebes), wie Sklerodermie

oder systemischem Lupus erythematodes, leiden.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z.B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von

Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder werden

könnten). Ramipril „Interpharm“ wird in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft nicht

empfohlen

kann

nach

drei

Monaten

Schwangerschaft

schwerwiegende

Schäden

beim

Ungeborenen hervorrufen, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Ramipril „Interpharm“ darf nicht eingenommen werden“.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor

der Einnahme von Ramipril „Interpharm“ Ihren Arzt.

Einnahme von Ramipril „Interpharm“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da sie die

Wirkung von Ramipril „Interpharm“ abschwächen können:

Arzneimittel

gegen

Schmerzen

Entzündungen

(z.B.

nichtsteroidale

Antiphlogistika

[NSAIDs], wie Ibuprofen, Indometacin und Aspirin),

Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder

Allergien, wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck prüfen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da bei

gleichzeitiger Einnahme von Ramipril „Interpharm“ das Risiko von Nebenwirkungen erhöht wird:

Arzneimittel

gegen

Schmerzen

Entzündungen

(z.B.

nichtsteroidale

Antiphlogistika

[NSAIDs], wie Ibuprofen, Indometacin und Aspirin),

Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie),

Arzneimittel, mit denen die Abstoßung eines transplantierten Organs verhindert wird, wie

Ciclosporin,

Diuretika (Wassertabletten), wie Furosemid,

Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen können, wie Spironolacton, Triamteren,

Amilorid, Kaliumsalze und Heparin (Blutverdünner),

Steroidhaltige Arzneimittel gegen Entzündungen, wie Prednisolon,

Allopurinol (zur Senkung der Harnsäurewerte im Blut),

Procainamid (gegen Herzrhythmusstörungen),

Trimethoprim und Cotrimoxazol (gegen bakterielle Infektionen),

Temsirolismus (gegen Krebs),

Everolimus (als Vorbeugung gegen Organabstoßung),

Sirolimus (als Vorbeugung gegen Organabstoßung),

Vildagliptin (zur Behandlung von Diabetes mellitus).

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da deren

Wirkung durch Ramipril „Interpharm“ beeinflusst werden kann:

Arzneimittel gegen Diabetes, wie Blutzucker senkende Arzneimittel zum Einnehmen und

Insulin. Ramipril „Interpharm“ kann den Blutzuckerspiegel senken. Während der Einnahme

von Ramipril „Interpharm“ muss der Blutzuckerspiegel deswegen engmaschig kontrolliert

werden.

Lithium (gegen seelische Erkrankungen). Ramipril „Interpharm“ kann die Lithiumspiegel im

Blut erhöhen. Ihr Arzt muss die Lithiumspiegel deswegen sorgfältig überwachen.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor

der Einnahme von Ramipril „Interpharm“ Ihren Arzt.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen

treffen:

wenn

einen

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

oder

Aliskiren

einnehmen

(siehe

auch

Abschnitte

„Ramipril

„Interpharm“

darf

nicht

eingenommen

werden"

„Warnhinweise

Vorsichtsmaßnahmen“).

Einnahme von Ramipril „Interpharm“ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Bitte beachten Sie, dass Salz und Alkohol die Wirkung von Ramipril „Interpharm“ verändern können:

Salz: verringerte Wirkung von Ramipril „Interpharm“ auf den Blutdruck und die Herzleistung.

Alkohol: verstärkte Blutdrucksenkung und verstärkte Wirkung von Alkohol.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft:

Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder werden könnten).

Sie sollten Ramipril „Interpharm“ nicht in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft einnehmen,

und Sie dürfen es auf keinen Fall nach der dreizehnten Schwangerschaftswoche einnehmen, da das

Arzneimittel für das Ungeborene möglicherweise schädlich sein kann.

Wenn Sie schwanger werden, während Sie mit Ramipril „Interpharm“ behandelt werden, informieren

Sie Ihren Arzt unverzüglich. Eine Umstellung auf eine geeignete andere Behandlung sollte vor einer

geplanten Schwangerschaft erfolgen.

Stillzeit:

Sie sollten Ramipril „Interpharm“ nicht einnehmen wenn Sie stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

3.

Wie ist Ramipril „Interpharm“ einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis wie folgt:

Bluthochdruck

Anfangsdosis: 1/2-1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg pro Tag, z.B. morgens.

Erhaltungsdosis: je nach Ansprechen des Blutdrucks 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg

oder 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 5 mg pro Tag.

In Ausnahmefällen kann eine Dosis von bis zu 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 10 mg erforderlich

sein.

Die Tagesdosis sollte auf einmal eingenommen werden.

Nierenerkrankungen/Eiweiß im Harn

Anfangsdosis: 1/2 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg pro Tag.

Erhaltungsdosis: je nach Ansprechen des Patienten wird die Dosis in Abständen von 2-3 Wochen

verdoppelt.

Die maximale Tagesdosis beträgt 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 5 mg.

Verminderung der Sterblichkeit bei Patienten nach einem Herzinfarkt

Nur wenn kein verminderter Blutdruck vorliegt, darf die Behandlung mit Ramipril „Interpharm“

begonnen werden bzw. eine Erhöhung der Dosis erfolgen.

Tritt ein Blutdruckabfall während der Behandlung auf, sollte die Dosis verringert oder nötigenfalls die

Behandlung abgesetzt oder unterbrochen werden.

Anfangsdosis (3.-10. Tag nach dem Herzinfarkt): 2 Tabletten Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg (je eine

morgens und abends).

Erhaltungsdosis: je nach Ansprechen des Patienten wird die Dosis nach 2 Tagen verdoppelt.

Die maximale Tagesdosis beträgt 2 Tabletten Ramipril 5 mg (oder 1 Tablette Ramipril 10 mg) pro

Tag.

Verminderung des Risikos für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie der Sterblichkeit durch Herz-

Kreislaufversagen

Anfangsdosis: 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg pro Tag, z.B. morgens.

Erhaltungsdosis: je nach Ansprechen des Patienten wird die Dosis nach einer Woche verdoppelt und

nach weiteren 3 Wochen auf 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 10 mg erhöht.

Je nach Verträglichkeit kann die Tagesdosis auf einmal oder auf zwei Gaben aufgeteilt eingenommen

werden.

Sollten Sie die verschriebene Dosis nicht vertragen, so sprechen Sie bitte umgehend mit Ihrem Arzt,

da ggf. eine Verminderung der Dosis auf die Hälfte erforderlich werden kann.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Die Behandlung darf nur unter strenger ärztlicher Überwachung begonnen werden.

Die maximale Tagesdosis beträgt 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Die Dosis richtet sich nach dem Ausmaß der Nierenfunktionsstörung und wird von Ihrem Arzt

festgelegt.

Bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung beträgt die Anfangsdosis 1/2 Tablette

Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg.

Als Erhaltungsdosis sollte 1 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg nicht überschritten werden.

Ältere Patienten (älter als 65 Jahre)

Arzt

wird

Beginn

Ramipril

„Interpharm“

-Behandlung

Funktion

Ihrer

Nieren

überwachen.

Bei Behandlungsbeginn: 1/2 Tablette Ramipril „Interpharm“ 2,5 mg pro Tag.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Ramipril „Interpharm“ wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht

empfohlen, da der Nachweis zur Sicherheit und Wirksamkeit von Ramipril „Interpharm“ bei Kindern

noch nicht erbracht wurde.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit vor, während oder nach einer Mahlzeit

ein.

Die für Sie notwendige Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt und richtet sich nach der Art und

Schwere Ihrer Erkrankung, Ihrem Krankheitszustand bzw. der bereits durchgeführten Vorbehandlung.

Wenn Sie bereits mit einem harntreibenden Arzneimittel behandelt werden, informieren Sie bitte Ihren

Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Ramipril „Interpharm“ beginnen. Denn es ist notwendig, die

Einnahme des harntreibenden Medikaments zu beenden, oder zumindest dessen Dosis zu vermindern.

Andernfalls kann es zu einem übermäßigen Blutdruckabfall kommen.

Wenn Sie glauben, das Medikament wirkt zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie bitte mit Ihrem

Arzt.

Es stehen auch Ramipril „Interpharm“ 5 mg-Tabletten und Ramipril „Interpharm“ 10 mg-Tabletten

zur Verfügung.

Wenn Sie eine größere Menge von Ramipril „Interpharm“ eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie irrtümlich zu viele Ramipril „Interpharm“ - Tabletten eingenommen haben, ist es notwendig,

dass Sie sich sofort hinlegen und dass ein Arzt verständigt wird, der alle weiteren Maßnahmen

durchführt.

Bei einer Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten:

Bewusstseinsstörungen

aufgrund

übermäßigen

Blutdruckabfalls,

Herzrhythmusstörungen,

verlangsamte Herztätigkeit. Weiters kann es zu Krämpfen und Lähmungen in den Gliedern kommen.

In schweren Fällen kann es zu einem Kreislauf- bzw. Nierenversagen kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril „Interpharm“ vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Setzen Sie einfach die Tabletteneinnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril „Interpharm“ abbrechen

Ändern Sie bitte auf keinen Fall von sich aus die Dosierung und hören Sie nicht plötzlich mit der

Anwendung des Medikaments auf.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die nachfolgenden häufigen Nebenwirkungen wurden berichtet.

Häufig (bei weniger als 1 von 10 Behandelten)

Kopfschmerzen oder Müdigkeit

Schwindelgefühl. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril

oder nach einer Dosiserhöhung größer.

Ohnmacht, Hypotonie (ungewöhnlich niedriger Blutdruck), insbesondere beim Stehen oder

plötzlichen Aufstehen

Trockener Reizhusten, Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit

Magen- oder Darmschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Unwohlsein oder Erbrechen

Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen

Schmerzen im Brustkorb

Muskelkrämpfe oder –schmerzen

Erhöhte Kaliumwerte im Blut

Gelegentlich (bei weniger als 1 von 100 Behandelten)

Gleichgewichtsstörungen (Vertigo)

Juckreiz und ungewöhnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen

oder Kribbeln (Parästhesien)

Verlust oder Veränderung des Geschmacksempfindens

Schlafstörungen

Depressive Stimmungslage, Angst, ungewöhnliche Nervosität oder Unruhe

Verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma

Schwellung

Darm,

sogenanntes

intestinales

angioneurotisches

Syndrom.

Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall

Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit

Gesteigerte Harnausscheidung (Diurese) im Laufe des Tages

Übermäßiges Schwitzen

Appetitlosigkeit oder –verminderung (Anorexie)

Erhöhter oder unregelmäßiger Herzschlag

Geschwollenen Arme und Beine, mögliche Anzeichen von Flüssigkeitsansammlungen im

Körper

Hautrötung mit Hitzegefühl

Verschwommenes Sehen

Gelenksschmerzen

Fieber

Sexuelle Störungen bei Männern, verringertes sexuelles Verlangen bei Männern und Frauen

Ein Anstieg der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)

Blutwerte, die auf Funktionsstörungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder der Nieren

hindeuten

Selten (bei weniger als 1 von 1.000 Behandelten)

Gefühl des Zitterns oder Verwirrtheit

Rote und geschwollenen Zunge

Schwerwiegende Schuppung oder Ablösung der Haut, juckender, erhabener Hautausschlag

Nagelprobleme (z.B. Lockern oder Ablösung eines Fuß- oder Fingernagels)

Hautausschlag oder Bluterguss

Flecken auf der Haut und kalte Gliedmaßen

Rote, juckende, geschwollene oder tränende Augen

Hörstörungen oder Ohrenklingeln

Schwächegefühl

Verringerung der Anzahl roter Blutkörperchen, weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen

oder ein zu niedriger Hämoglobinwert bei Blutuntersuchungen

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten)

Erhöhte Sonnenempfindlichkeit

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Konzentrationsschwäche

Geschwollener Mund

Blutbild mit zu wenig Blutzellen

Zu niedrige Natriumwerte im Blut

Verfärbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim

Aufwärmen (Raynaud-Syndrom)

Brustvergrößerung bei Männern

Verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsvermögen

Brennendes Gefühl

Veränderte Geruchswahrnehmung

Haarausfall

Konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit oder Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit

Anfälle,

eine

inadäquate

(antidiuretisches

Hormon)

Sekretion

zurückzuführen sein können. Wenn Sie diese Symptome haben, kontaktieren Sie so schnell als

möglich einen Arzt.

Extrapyramidale Symptome

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ramipril „Interpharm“ aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Blister angegebenen Verfalldatum

(„Verw.bis“)

nicht

mehr

verwenden.

Verfalldatum

bezieht

sich

letzten

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall . Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ramipril „Interpharm“ enthält

Der Wirkstoff ist: Ramipril.

1 Tablette enthält 2,5 mg Ramipril.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat,

Hypromellose,

mikrokristalline Cellulose, prägelatinierte Stärke und Natriumstearylfumarat.

Wie Ramipril „Interpharm“ aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde Tabletten mit einer Bruchrille auf einer Seite in Blisterpackungen zu 10, 14, 28 und

30 Stück.

Die Tabletten können in zwei gleiche Dosen geteilt werden.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Kwizda Pharma GmbH, Effingergasse 21, 1160 Wien

Zulassungsnummer: 1-25070

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2017.

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie bei Überdosierung:

Bei Überdosierung bzw. Intoxikation richten sich die Therapiemaßnahmen nach Art und Zeitpunkt der

Einnahme sowie nach Art und Schwere der Symptome.

Neben allgemeinen Maßnahmen zur Elimination von Ramipril (z. B. Magenspülung, Verabreichung

von Adsorbentien und Natriumsulfat innerhalb von 30 Minuten nach der Einnahme von Ramipril

„Interpharm“), müssen unter intensivmedizinischen Bedingungen die vitalen Parameter überwacht

bzw. korrigiert werden. Ramipril ist kaum dialysierbar.

Bei Hypotonie sollte sich der Patient hinlegen und ggf. eine Kochsalz- und Volumensubstitution

erhalten.

Nichtansprechen

sollten

Katecholamine

i.v.

gegeben

therapierefraktärer

Bradykardie eine Schrittmacher-Therapie durchgeführt werden. Kontrollen des Wasser-, Elektrolyt-

und des Säuren-Basen-Haushalts sowie des Blutzuckers und der Nierenfunktion müssen ständig

erfolgen.

Bei Hypokaliämie ist eine Kaliumsubstitution erforderlich.

Therapie eines angioneurotischen Ödems:

Tritt während der Behandlung mit einem ACE- Hemmer ein angioneurotisches Ödem auf, muss das

Arzneimittel sofort abgesetzt werden. Bei einem lebensbedrohlichen Angioödem werden folgende

Notfallmaßnahmen empfohlen:

Sofortige langsame intravenöse Gabe von 0,1 mg Epinephrin oder subkutane Gabe von 0,3-0,5 mg

Epinephrin

(ggf.

Verdünnungsanweisung

beachten!)

unter

EKG-

Blutdruck-Kontrolle.

Anschluss daran systemische Glucocorticoidgabe. Ferner wird die Verabreichung von Antihistaminika

-Rezeptor-Antagonisten

empfohlen.

Zusätzlich

Epinephrin-Anwendung

kann

bekanntem C

-Inaktivator-Mangel die Gabe von C

-Inaktivator angezeigt sein.