Pyrafat - Tabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Pyrafat - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 50 Stück in Blister (PVC/Al), Laufzeit: 60 Monate,250 Stück in Blister (PVC/Al), Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Pyrafat - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Pyrazinamid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17448
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-01-1984
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

PYRAFAT®, 500 mg, Tabletten

Wirkstoff: Pyrazinamid.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist PYRAFAT® und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von PYRAFAT® beachten?

Wie ist PYRAFAT® einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist PYRAFAT® aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist PYRAFAT® und wofür wird es angewendet?

PYRAFAT® wird zur Behandlung der Tuberkulose (verursacht durch den Erreger

Mycobacterium tuberculosis) eingesetzt. PYRAFAT® ist stets in Kombination mit anderen

gegen den Erreger der Tuberkulose wirksamen Medikamenten einzunehmen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von PYRAFAT® beachten?

PYRAFAT® darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Pyrazinamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

bei vorhandenen schweren Leberfunktionsstörungen (Child Pugh C), bei akuten

Lebererkrankungen (z. B. Hepatitis) sowie bis zu 6 Monate nach überstandener

Leberentzündung,

bei Porphyrie (Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PYRAFAT® einnehmen.

Bei Patienten, die an Gicht leiden, sollte PYRAFAT® nur bei dringender Indikation

verordnet werden.

Bei herabgesetzter Nierenfunktion (GFR < 30 ml/min) sollte PYRAFAT® intermittierend

eingenommen werden (siehe auch Dosierungsanleitung, Abschnitt 3.).

Da es bei der Gabe von PYRAFAT® bei Dialysepatienten zu einer Anreicherung des

Pyrazinamids kommen kann, müssen ggf. durch den Arzt Blutspiegelkontrollen erfolgen.

Ein erhöhtes Risiko von lebertoxischen Nebenwirkungen besteht bei Patienten mit

regelmäßigem Alkoholgebrauch bzw. Alkoholmissbrauch.

Vor und während der Behandlung sind regelmäßig ca. alle 3-4 Wochen Leber- und

Nierenfunktionsprüfungen durchzuführen.

Sollten Sie an bekannten Lebervorschädigungen bzw. einer erhöhten Anfälligkeit für

Leberschädigungen (z. B. Alkoholismus) leiden, wird ihr Arzt mindestens wöchentlich

Ihre Leberwerte kontrollieren.

Sollten bei Ihnen Vorzeichen einer beginnenden Leberschädigung, wie beispielsweise

Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit und/oder Erbrechen auftreten, wenden Sie sich

unverzüglich an Ihren Arzt.

Es kann während der Therapie mit PYRAFAT® zu Schwierigkeiten bei der

Insulineinstellung von Diabetikern kommen, da die Blutzuckerwerte unter Pyrazinamid

sehr schwanken können.

Während der Behandlung mit PYRAFAT® kann es zu einem Anstieg der

Harnsäurespiegel kommen (Hyperurikämie). Dies kann in seltenen Fällen, insbesondere

bei entsprechend anfälligen Patienten, zu Gelenkschmerzen (Arthralgien, siehe Abschnitt

4.) führen. Ihr Arzt wird deshalb unter Umständen Ihre Harnsäurespiegel regelmäßig (alle

3-4 Wochen) prüfen und bei zu hohen Werten eine entsprechende Therapie einleiten.

Patienten unter Pyrazinamid-Therapie reagieren empfindlich auf Sonnenlicht und sollten

sich daher keiner starken Sonneneinwirkung aussetzen (siehe Abschnitt 4.).

Langsam-Acetylierer besitzen eine genetische Variante des Enzyms N-Acetyltransferase

und können daher, anders als Schnell-Acetylierer, bestimmte Medikamente nur langsam im

Körper abbauen.

Langsam-Acetylierer haben im Vergleich zu Schnell-Acetylierern während einer

Kombinationstherapie mit PYRAFAT®, Rifampicin und Isoniazid (Tuberkulosemittel) ein

erhöhtes Risiko für Leberschäden.

Unter der Behandlung mit PYRAFAT® können folgende diagnostische

Nachweismethoden/Labortests beeinflusst werden:

Bestimmung des Bilirubins, der Harnsäure und des Thyroxinspiegels, sowie der

Prothrombinzeit, der Serum-Aminotransferasen-Aktivität und des Serumeisens mittels

Ferrochem II-Instrument.

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Einnahme von PYRAFAT® zusammen mit anderen Arzneimitteln:

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Beachten Sie bitte, dass die folgenden Angaben auch für vor kurzem angewendete

Arzneimittel gelten können.

Zu unerwünschten Wechselwirkungen kann es in Kombination mit folgenden Medikamenten

kommen:

Acetylsalicylsäure (ASS, Schmerzmittel):

Hohe Dosen ASS (> 3 g/Tag) fördern die Harnsäureausscheidung. In geringen Dosen (1-2

g/Tag) hemmt ASS, wie auch PYRAFAT® die Harnsäureausscheidung, d.h. eine verminderte

Harnsäureausscheidung ist möglich. Diese indirekten Wechselwirkungen erfordern eine

engmaschige Überwachung.

Antidiabetika (Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit):

PYRAFAT® kann die Blutzuckersenkung beschleunigen und führt somit zu schwankenden

Blutzuckerwerten. Wenn Sie gleichzeitig Antidiabetika einnehmen, müssen Ihre

Blutzuckerspiegel regelmäßig überwacht werden.

Ciclosporin (Immunsuppressivum, Arzneimittel zur Unterdrückung der

Immunabwehr):

In Verbindung mit PYRAFAT® können die Ciclosporin-Blutspiegel herabgesetzt sein,

wodurch der Immunsystem-unterdrückende Effekt des Ciclosporins verringert ist. Eine

engmaschige Überwachung durch den Arzt (z. B. Serumspiegelkontrolle) ist erforderlich.

Rifampicin (Tuberkulostatikum, Mittel gegen Tuberkulose):

Rifampicin und PYRAFAT® steigern die Lebertoxizität.

Pyrazinamid kann außerdem für einen gesteigerten Abbau (Plasmaclearance) und eine

verminderte Bioverfügbarkeit von Rifampicin sorgen. Leberfunktionstests vor und während

der Behandlung werden empfohlen (siehe Abschnitt 2.).

Probenecid (Urikosurikum, Arzneimittel zur Senkung der Harnsäurekonzentration im

Blut):

Bei gleichzeitiger Anwendung von Probenecid und PYRAFAT® kann die Wirksamkeit von

Probenecid vermindert sein. Eine engmaschige Überwachung ist erforderlich.

Allopurinol (Urikostatikum, Arzneimittel zur Reduktion der Harnsäurebildung):

Bei gleichzeitiger Anwendung von Allopurinol und PYRAFAT® kann die Wirksamkeit von

Allopurinol vermindert sein. Eine engmaschige Überwachung ist erforderlich.

Zidovudin (Virostatikum, Mittel gegen Viruserkrankungen):

In Kombination mit Zidovudin können die Pyrazinamid-Blutspiegel sinken und damit auch

die Wirkung des Pyrazinamids. Eine engmaschige Überwachung der Pyrazinamid-Blutspiegel

ist daher notwendig.

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Weitere Wechselwirkungen:

Pyrazinamid hemmt die Harnsäureausscheidung und wirkt somit der gesteigerten

Harnsäureausscheidung durch Ascorbinsäure (Vitamin C) und Kontrastmitteln entgegen.

Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von anderen leberschädigenden

Arzneimitteln, da das Risiko einer Leberschädigung erhöht ist. Bitte sprechen Sie mit Ihrem

Arzt oder Apotheker, bevor Sie PYRAFAT® einnehmen.

Einnahme von PYRAFAT® zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Einnahme von PYRAFAT® sollten Sie keinen Alkohol trinken, da es verstärkt

zur Schädigung der Leber kommen kann.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Für PYRAFAT® liegen keine hinreichenden klinischen Daten über die Einnahme während

der Schwangerschaft vor. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte

schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt

oder postnatale Entwicklung schließen.

Stillzeit

Während der Therapie mit PYRAFAT® kann gestillt werden, da die mit der Milch durch den

Säugling aufgenommenen Konzentrationen zu gering sind, um beim Säugling unerwünschte

Wirkungen zu erzeugen.

Die Anwendung von PYRAFAT® in Schwangerschaft und Stillzeit sollte dennoch nur nach

strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses erfolgen.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Es liegen keine Daten über die Beeinflussung der Zeugungsfähigkeit beim Menschen zu

PYRAFAT® vor.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

PYRAFAT® kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit

verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von

Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem

Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete plötzliche

Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren.

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Wichtige Informationen über sonstige Bestandteile von PYRAFAT®

PYRAFAT® enthält Lactose. Bitte nehmen Sie PYRAFAT® daher erst nach Rücksprache

mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber

bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist PYRAFAT® einzunehmen?

PYRAFAT® wird in Kombination mit anderen Antituberkulosemitteln angewendet.

Nehmen Sie PYRAFAT® immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren:

Tägliche Therapie:

25 (20-30) mg/kg Körpergewicht

minimale Tagesdosis:

1,5 g, entspricht 3 Tabletten PYRAFAT®

maximale Tagesdosis:

2,5 g, entspricht 5 Tabletten PYRAFAT®

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre:

Tägliche Therapie:

35 (30-40) mg/kg Körpergewicht

maximale Tagesdosis:

2,0 g, entspricht 4 Tabletten PYRAFAT®

Um eine individuelle Dosierung zu gewährleisten, besteht die Möglichkeit, die Tabletten zu

zerkleinern (zermörsern) und die entsprechende Pulvermenge unter Berücksichtigung des

Körpergewichtes einzuwiegen. Dies sollte aber nur durch Ihren Arzt oder Apotheker

durchgeführt werden.

Kleinkinder unter 3 Monaten:

Aufgrund unzureichender Daten kann für Kleinkinder unter 3 Monaten keine

Dosierempfehlung gegeben werden.

Intermittierende Therapie

Die intermittierende Therapie mit PYRAFAT® wird nicht mehr empfohlen. In

Ausnahmefällen darf die intermittierende Gabe nur als überwachte Therapie bei HIV-

negativen Patienten mit voll medikamentensensitiver Tuberkulose in der Kontinuitätsphase

angewendet werden, wenn die tägliche Gabe nicht umsetzbar ist.

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren

3 × wöchentlich je 35 (30-40) mg/kg Körpergewicht

maximale Tagesdosis:

3,5 g, entspricht 7 Tabletten PYRAFAT®

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren

Die intermittierende Einnahme ist bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Nierenfunktionsstörungen mit einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) von unter

30 ml/min ist PYRAFAT® dreimal wöchentlich mit 25 mg/kg Körpergewicht anzuwenden.

Bei Dialysepatienten gilt das gleiche Dosierungsschema. PYRAFAT® sollte 4-6 Stunden vor

oder unmittelbar nach der Dialyse eingenommen werden (siehe auch Abschnitt 2.).

Art der Anwendung

PYRAFAT® wird in Kombination mit anderen Mitteln gegen Tuberkulose angewendet.

Die Tabletten werden als Einmalgabe pro Tag vor oder nach einer Mahlzeit unzerkaut mit

reichlich Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.

Dauer der Anwendung

Im Rahmen der Standardtherapie der Tuberkulose wird PYRAFAT® zusammen mit anderen

Mitteln gegen Tuberkulose während der Anfangsphase der Tuberkulosetherapie für insgesamt

8 Wochen eingenommen. Zur Verhinderung von Rückfällen oder bei polyresistenter

Tuberkulose ist eine Therapie mit PYRAFAT® über 3 Monate bzw. mehrere Monate

möglich.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die

Wirkung von PYRAFAT® zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge PYRAFAT® eingenommen haben, als Sie sollten:

Spezifische Symptome einer Pyrazinamid-Vergiftung sind nicht bekannt. Es gibt Berichte

über akute Leberschädigungen und Hyperurikämien (Anstieg der Harnsäurespiegel im Blut).

Zudem können die bekannten Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4.) in verstärkter Form

auftreten. Bei Verdacht auf Überdosierung sollte sofort ein Arzt benachrichtigt werden.

In einer Studie wurde unmittelbar nach Einnahme von 4 g Pyrazinamid ein starker Flush

(starke Rötung und Jucken an der gesamten Hautoberfläche) beobachtet, der jedoch ohne

Folgeerscheinungen nach Stunden völlig verschwand.

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Wenn Sie die Einnahme von PYRAFAT® vergessen haben:

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die

Einnahme mit der verordneten Menge fort.

Wenn Sie die Einnahme von PYRAFAT® abbrechen:

Durch unregelmäßige Einnahme und / oder durch vorzeitige Beendigung der Behandlung

können Tuberkuloseerreger widerstandsfähig (resistent) gegen das Arzneimittel werden.

Dadurch gefährden Sie Heilungsaussichten und verschlechtern spätere

Behandlungsmöglichkeiten. Setzen Sie daher Ihr Arzneimittel nicht ab, ohne vorher mit Ihrem

Arzt darüber zu sprechen, auch wenn Sie sich gesund fühlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Sehr häufig

(mehr als 1 von

10 Behandelten)

Häufig

(weniger als 1

von 10, aber

mehr als 1 von

Behandelten)

Gelegentlich

(weniger als 1

von 100, aber

mehr als 1 von

1.000

Behandelten)

Selten

(weniger als 1

von 1.000, aber

mehr als 1 von

10.000

Behandelten)

Sehr selten

(weniger als 1

von 10.000

Behandelten)

Nicht bekannt

(Häufigkeit auf

Grundlage der

verfügbaren

Daten nicht

abschätzbar)

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Aseptische

Meningitis

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Störungen des

blutbildenden

Systems,

besondere Form

der Blutarmut

(sideroblastische

Anämie),

Blutplättchen-

mangel

(Thrombozyto-

penie) (siehe

Zusätzliche

Informationen,

Erkrankungen des Immunsystems

Überempfind-

lichkeitsreaktio-

Endokrine Erkrankungen

Beeinträch-

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Sehr häufig

(mehr als 1 von

10 Behandelten)

Häufig

(weniger als 1

von 10, aber

mehr als 1 von

Behandelten)

Gelegentlich

(weniger als 1

von 100, aber

mehr als 1 von

1.000

Behandelten)

Selten

(weniger als 1

von 1.000, aber

mehr als 1 von

10.000

Behandelten)

Sehr selten

(weniger als 1

von 10.000

Behandelten)

Nicht bekannt

(Häufigkeit auf

Grundlage der

verfügbaren

Daten nicht

abschätzbar)

tigung der

Neben-

nierenrinden-

funktion (17-

Ketosteroid-

Ausscheidung

im Harn)

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Anstieg der

Harnsäurespie-

(Hyperurikämie)

(siehe Abschnitt

Gichtanfälle,

Porphyrie

(Stoffwechselerk

rankung, die mit

einer Störung

des Aufbaus des

roten

Blutfarbstoffs

einhergehen),

Pellagra (siehe

Zusätzliche

Informationen,

Erkrankungen des Nervensystems

Kopfschmerzen,

Schwindel,

Erregbarkeit,

Schlaflosigkeit

Krampfanfälle

Gefäßerkrankungen

Bluthochdruck

(Hypertonie)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Appetitlosigkeit,

Übelkeit,

Brechreiz,

Erbrechen,

Sodbrennen,

Krämpfe im

Unterbauch,

Gewichts-

abnahme

Leber- und Gallenerkrankungen

Anstieg der

Leberenzym-

werte

(Serumtrans-

aminasen),

Leberfunktions-

störungen

Schwere

Leberschädi-

gungen

(Hepatotoxizität)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gesteigerte

Rötung der Haut

Hautausschläge

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Sehr häufig

(mehr als 1 von

10 Behandelten)

Häufig

(weniger als 1

von 10, aber

mehr als 1 von

Behandelten)

Gelegentlich

(weniger als 1

von 100, aber

mehr als 1 von

1.000

Behandelten)

Selten

(weniger als 1

von 1.000, aber

mehr als 1 von

10.000

Behandelten)

Sehr selten

(weniger als 1

von 10.000

Behandelten)

Nicht bekannt

(Häufigkeit auf

Grundlage der

verfügbaren

Daten nicht

abschätzbar)

Empfindlichkeit

gegenüber

Sonnenlicht

(Photo-

sensibilisierung)

(siehe Abschnitt

(Histamin-

bedingter Flush)

(Erythema

multiforme)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelenkschmer-

zen (Arthralgie)

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Nierengewebs-

entzündung

(Tubulo-

interstitielle

Nephritis)

Zusätzliche Informationen

Als Folge von Lebergewebsschäden besteht die Möglichkeit einer Verlängerung der

Blutgerinnung, Verminderung bestimmter Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen);

Pellegra ist eine Vitaminmangelkrankheit, die sich hauptsächlich in Haut- und

Schleimhautveränderungen äußert, auch in Durchfällen und psychischen Veränderungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist PYRAFAT® aufzubewahren?

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis (Blister, Sichtverpackung) und

Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was PYRAFAT® enthält:

Der Wirkstoff ist: Pyrazinamid

Eine Tablette enthält 500 mg Pyrazinamid

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Copovidon, Croscarmellose Natrium, Crospovidon,

Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie PYRAFAT® aussieht und Inhalt der Packung:

Weiße, runde, beidseitig gewölbte Tabletten mit Bruchkerbe.

Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

PYRAFAT® Tabletten sind als PVC/Aluminium-Blisterpackungen in folgenden

Packungsgrößen erhältlich:

50 Tabletten,

250 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer

RIEMSER Pharma GmbH

An der Wiek 7

17493 Greifswald - Insel Riems / Deutschland

phone +49 30 338427-0

fax +49 38351 308

e-mail info@RIEMSER.com

Hersteller

ÄA_Namensänderung SW Pharma GmbH

SW Pharma GmbH

Robert-Koch-Straße 1

66578 Schiffweiler

Z.Nr.: 17448

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im November 2014.

4-12-2018

Arnica compositum ad us. vet., Tabletten

Arnica compositum ad us. vet., Tabletten

● Die Neuzulassung erfolgte am 04.12.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-11-2018

UpCard ad us. vet. 0,75 mg, teilbare Tabletten

UpCard ad us. vet. 0,75 mg, teilbare Tabletten

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-11-2018

UpCard ad us. vet. 3 mg, teilbare Tabletten

UpCard ad us. vet. 3 mg, teilbare Tabletten

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-11-2018

UpCard ad us. vet. 7,5 mg, teilbare Tabletten

UpCard ad us. vet. 7,5 mg, teilbare Tabletten

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

13-12-2018

Bisoprolol comp. AbZ Filmtabletten

Rote - Liste

13-12-2018

Efavirenz Teva 600 mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-12-2018

Ursofalk® 500mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-12-2018

Zolpidem-ratiopharm 5 mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-12-2018

Lisinopril comp. AbZ Tabletten

Rote - Liste

11-12-2018

Concor 5 mg/10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-12-2018

Ubretid® Tabletten 5,0 mg

Rote - Liste

11-12-2018

Quetiapin TAD® 400 mg Retardtabletten

Rote - Liste

7-12-2018

EZETROL 10 mg Tabletten

Rote - Liste

7-12-2018

Lendormin® 0,25 mg Tabletten

Rote - Liste

7-12-2018

Diabact UBT 50 mg Tabletten

Rote - Liste

6-12-2018

Imanivec® 400 mg Filmtabletten

Rote - Liste

6-12-2018

ABILIFY® Tabletten

Rote - Liste

6-12-2018

ABILIFY® Schmelztabletten

Rote - Liste

6-12-2018

Tioblis® Filmtabletten

Rote - Liste

6-12-2018

Imanivec® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-12-2018

Levetiracetam UCB® Filmtabletten

Rote - Liste

5-12-2018

Forxiga® 5 mg/10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-12-2018

Cliovelle® 1 mg/0,5 mg Tabletten

Rote - Liste

4-12-2018

GINKGOVITAL Heumann® Filmtabletten

Rote - Liste

4-12-2018

Telzir 700 mg Filmtabletten

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3-12-2018

Alunbrig® Filmtabletten

Rote - Liste

29-11-2018

Arpilif 5 mg / -15 mg Tabletten

Rote - Liste

29-11-2018

Arpilif 10 mg / -30 mg Tabletten

Rote - Liste

28-11-2018

Deferipron Lipomed 500 mg Filmtabletten

Rote - Liste

28-11-2018

Xadago 50 mg / 100 mg Filmtabletten

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28-11-2018

Baraclude® 0,5 mg/1 mg Filmtabletten

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27-11-2018

Ramipril comp. AbZ Tabletten

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27-11-2018

Olmedipin Filmtabletten

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27-11-2018

Paroxetin-ratiopharm 40 mg Tabletten

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27-11-2018

Nevirapin-ratiopharm® 200 mg Tabletten

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23-11-2018

Combivir Filmtabletten

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22-11-2018

Damara® 75 Mikrogramm Filmtabletten

Rote - Liste

21-11-2018

Epivir 150 / 300 mg Filmtabletten

Rote - Liste

20-11-2018

Qlaira® Filmtabletten

Rote - Liste

20-11-2018

SUSTIVA® 600 mg Filmtabletten

Rote - Liste

19-11-2018

Leponex® 25 mg/- 100 mg Tabletten

Rote - Liste

16-11-2018

Fycompa® Filmtabletten

Rote - Liste