Propofol 2% Fresenius

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Propofol 2% Fresenius Emulsion zur Injection
  • Darreichungsform:
  • Emulsion zur Injection
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Propofol 2% Fresenius Emulsion zur Injection
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE225671
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Propofol 2% Fresenius Emulsion zur Injektion oder Infusion

Propofol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn Sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Propofol 2% Fresenius und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Propofol 2% Fresenius beachten?

Wie ist Propofol 2% Fresenius anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Propofol 2% Fresenius aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Propofol 2% Fresenius und wofür wird es angewendet?

Propofol 2% Fresenius gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Allgemeinanästhetika (Narkotika)

genannt wird.

Allgemeinanästhetika werden angewendet, um Bewusstlosigkeit (eine Art von Schlaf) auszulösen, damit

Operationen oder andere Behandlungen durchgeführt werden können. Sie können außerdem zur

Sedierung verwendet werden (so dass Sie schläfrig sind, aber nicht richtig schlafen).

Propofol 2% Fresenius wird angewendet zur

Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose bei Erwachsenen und Kindern über 3 Jahre,

Sedierung (Beruhigung) von beatmeten Patienten über 16 Jahre im Rahmen der

Intensivbehandlung,

Sedierung von Erwachsenen und Kindern über 3 Jahre bei chirurgischen und diagnostischen

Maßnahmen, allein oder in Kombination mit einer Lokal- oder Regionalanästhesie (örtliche

Betäubung).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Propofol 2% Fresenius beachten?

Propofol 2% Fresenius darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Propofol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie allergisch gegen Soja oder Erdnüsse sind (siehe „Propofol Fresenius enthält Sojaöl und

Natrium am Ende von Abschnitt 2).

bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 16 Jahren zur Sedierung im Rahmen einer

Intensivbehandlung.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Propofol 2%

Fresenius bei Ihnen angewendet wird und falls einer der unten genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Propofol 2% Fresenius sollte bei Ihnen nicht oder nur unter äußerster Vorsicht und intensiver

Beobachtung angewendet werden, wenn Sie:

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unter fortgeschrittener Funktionsstörung des Herzens leiden,

eine andere ernste Herzerkrankung haben,

eine Elektrokrampftherapie erhalten (EKT, Behandlung bei psychiatrischen Problemen).

Propofol 2% Fresenius sollte im Allgemeinen bei älteren oder geschwächten Patienten mit Vorsicht

angewendet werden.

Bevor mit der Anwendung von Propofol 2% Fresenius begonnen wird, teilen Sie Ihrem Anästhesisten

oder intensivmedizinisch ausgebildeten Arzt mit, wenn Sie unter folgenden Erkrankungen leiden:

Herzerkrankung

Lungenerkrankung

Nierenerkrankung

Lebererkrankung

epileptische Anfälle (Epilepsie)

erhöhtem Schädelinnendruck (erhöhter intrakranieller Druck). Im Zusammenhang mit niedrigem

Blutdruck kann die Blutmenge, die das Gehirn erreicht, verringert sein.

veränderte Blutfettwerte. Wenn Sie vollständig parenteral ernährt werden (Ernährung über eine Vene),

müssen die Blutfettwerte überwacht werden.

Wenn Ihr Körper viel Wasser verloren hat (Hypovolämie)

Wenn Sie von einem oder mehreren der folgenden Zustände betroffen sind, müssen diese vor der

Verabreichung von Propofol 2% Fresenius entsprechend behandelt werden:

Funktionsstörung des Herzens

unzureichende Versorgung des Gewebes mit Blut (Durchblutungsstörungen)

ernste Atemprobleme (Atemfehlfunktion)

Dehydrierung (Hypovolämie)

epileptische Anfälle (Epilepsie)

Propofol 2% Fresenius kann zu einer Erhöhung des Risikos

eines epileptischen Anfalls,

einer durch einen Nervenreflex verursachten Verlangsamung des Herzschlags (Vagotonie,

Bradykardie),

der Veränderung der Durchblutung der Organe (hämodynamische Effekte auf das Herz-Kreislauf-

System), wenn Sie Übergewicht haben und Propofol 2% Fresenius in hohen Dosen verabreicht

bekommen.

Bei Sedierung mit Propofol 2% Fresenius kann es zu unwillkürlichen Bewegungen des Patienten

kommen. Die Ärzte werden mögliche Auswirkungen für den Eingriff während der Sedierung

entsprechend berücksichtigen und werden die notwendigen Vorkehrungen treffen.

Sehr selten kann es nach der Narkose zu einer Phase von Bewusstlosigkeit verbunden mit erhöhter

Muskelspannung kommen. Dies erfordert die Überwachung durch medizinisches Personal, jedoch

keinerlei Behandlung, da das Bewusstsein spontan wiedererlangt wird und sich die Muskelspannung löst.

Die Injektion von Propofol 2% Fresenius kann schmerzhaft sein. Um diesen Schmerz zu verringern, kann

ein Lokalanästhetikum zum Einsatz kommen, das jedoch seinerseits Nebenwirkungen haben kann.

Ihre Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt erst, wenn Sie völlig wach sind.

Wenn Sie nach Hause gehen können, kurz nachdem Sie Propofol erhalten haben, sollten Sie nur in

Begleitung nach Hause gehen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Propofol 2% Fresenius bei Neugeborenen und Kindern unter 3 Jahren wird nicht

empfohlen.

Propofol 2% Fresenius darf bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 16 Jahren als Sedierung im

Rahmen der Intensivbehandlung nicht angewendet werden, da die Sicherheit bei dieser Patientengruppe

für diese Indikation nicht belegt ist.

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Anwendung von Propofol 2% Fresenius zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor

kurzem eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Einnahme / Anwendung der folgenden Arzneimittel ist besondere Vorsicht geboten:

Arzneimittel zur Prämedikation (Ihr Anästhesist kann beurteilen, welche Arzneimittel von Propofol

2% Fresenius beeinflusst werden)

andere Anästhetika, einschließlich Allgemein-, Lokal- und Inhalationsanästhetika (dies kann je nach

Beurteilung des Anästhesisten eine verringerte Dosis Propofol 2% Fresenius erforderlich machen)

Schmerzmittel (Analgetika)

Starke Schmerzmittel (Fentanyl oder Opioide)

Parasympatholytische Substanzen (Arzneimittel zur Behandlung von schmerzhaften Krämpfen der

Organe, Asthma oder Parkinson)

Benzodiazepine (Arzneimittel zur Behandlung von Angstzuständen)

Suxamethonium (Muskelrelaxans)

Arzneimittel, die zahlreiche Funktionen im Körper, wie den Herzschlag, beeinflussen, z. B. Atropin

Alkoholhaltige Arzneimittel oder Getränke

Neostigmin (Arzneimittel zur Behandlung einer Krankheit namens Myasthenia gravis)

Cyclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen nach

Organtransplantationen)

Valproat (Medikamente zur Behandlung von Epilepsie oder psychischen Störungen)

Anwendung von Propofol 2% Fresenius zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nach der Anwendung von Propofol 2% Fresenius sollten Sie bis zur vollständigen Erholung keine

Nahrungsmittel, keine Getränke und keinen Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das

medizinische Fachpersonal um Rat.

Propofol 2% Fresenius sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es unbedingt

erforderlich ist. Sie sollten für 24 Stunden nach der Anwendung von Propofol 2% Fresenius das Stillen

unterbrechen und die in dieser Zeit gesammelte Milch verwerfen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach der Verabreichung von Propofol können Sie sich eine Zeit lang schläfrig fühlen. Sie dürfen erst

wieder ein Fahrzeug lenken und Maschinen bedienen, wenn Sie sicher sind, dass die Wirkung vollständig

abgeklungen ist.

Wenn Sie kurz nach der Behandlung mit Propofol nach Hause entlassen werden, dürfen Sie nicht Auto

fahren. Sie dürfen nur in Begleitung nach Hause gehen.

Fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie diese Tätigkeiten wieder aufnehmen können und wann Sie wieder an

Ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.

Propofol 2% Fresenius enthält Sojaöl und Natrium

Propofol 2% Fresenius enthält Sojaöl, das in seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen auslösen

kann (siehe „Propofol 2% Fresenius darf nicht angewendet werden“). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn

Sie allergisch auf Sojaöl oder Erdnüsse reagieren.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 100 ml, d.h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

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3.

Wie ist Propofol 2% Fresenius anzuwenden?

Propofol 2% Fresenius darf nur in Krankenhäusern oder in adäquat ausgerüsteten anderen Einrichtungen

von oder unter der Aufsicht von Anästhesisten oder intensivmedizinisch ausgebildeten Ärzten verabreicht

werden.

Dosierung

Die Ihnen verabreichte Dosis variiert je nach Ihrem Alter, Körpergewicht und dem körperlichen

Allgemeinzustand. Der Arzt wird die geeignete Dosis zur Einleitung und zur Aufrechterhaltung der

Narkose oder zum Erreichen der erforderlichen Sedierungstiefe unter sorgfältiger Beobachtung des

körperlichen Ansprechens und der Vitalzeichen (Puls, Blutdruck, Atmung, etc.) anwenden.

Möglicherweise werden mehrere verschiedene Arzneimittel benötigt, damit Sie im Schlaf- oder

Dämmerzustand bleiben, keine Schmerzen verspüren und Ihre Atmung und Ihr Blutdruck stabil bleiben.

Ihr Arzt entscheidet, welche Arzneimittel Sie brauchen und wann Sie diese brauchen.

Erwachsene

Bei den meisten Patienten ist eine Dosis von 1,5 – 2,5 mg Propofol/kg Körpergewicht erforderlich, um sie

in einen Schlafzustand zu versetzen (Narkoseeinleitung), gefolgt von 4-12 mg Propofol/kg Körpergewicht

und Stunde, um den Schlafzustand aufrecht zu erhalten (Narkoseaufrechterhaltung). Zur Sedierung sind

im Allgemeinen Dosen von 0,3 – 4,0 mg Propofol/kg Körpergewicht und Stunde ausreichend.

Zur Sedierung bei chirurgischen oder diagnostischen Maßnahmen bei Erwachsenen benötigen die meisten

Patienten 0,5 – 1 mg Propofol/kg Körpergewicht über einen Zeitraum von 1 bis 5 Minuten zur Einleitung

der Sedierung. Zur Aufrechterhaltung der Sedierung kann eine Propofol 2% Fresenius Infusion bis zum

Erreichen der gewünschten Sedierungstiefe titriert verabreicht werden. Die meisten Patienten benötigen

eine Dosis von 1,5 – 4,5 mg Propofol/kg Körpergewicht und Stunde. Die Infusion kann durch Bolusgaben

von 10 – 20 mg Propofol (0,5 – 1 ml Propofol 2% Fresenius) ergänzt werden, wenn eine rasche

Vertiefung der Sedierung erforderlich ist.

Bei der Sedierung von Erwachsenen und Jugendlichen über 16 Jahren im Rahmen einer

Intensivbehandlung hängt die Dosis von der gewünschten Tiefe der Sedierung ab. In der Regel werden

0,3-4,0 mg Propofol/kg Körpergewicht/Stunde als Dauerinfusion verabreicht. Eine Infusionsrate von

mehr als 4,0 mg Propofol/kg Körpergewicht/Stunde wird nicht empfohlen.

Anwendung bei Kindern älter als 3 Jahre und Jugendlichen

Die Anwendung von Propofol 2% Fresenius bei Neugeborenen und Kindern unter 3 Jahren wird nicht

empfohlen.

Die Dosis sollte dem Alter und/oder dem Körpergewicht (KG) angepasst werden.

Die meisten Kinder über 8 Jahre benötigen zur Narkoseeinleitung ca. 2,5 mg Propofol/kg KG. Bei

jüngeren Kindern kann die benötigte Dosis höher sein (2,5 - 4 mg Propofol/kg KG).

Mit Dosen im Bereich von 9-15 mg/kg pro Stunde wird in der Regel eine zufriedenstellende Narkose

erreicht (Narkoseaufrechterhaltung). Bei jüngeren Kindern kann die benötigte Dosis höher sein.

Für eine Sedierung mit Propofol 2% Fresenius bei Kindern ab 3 Jahren bei chirurgischen und

diagnostischen Maßnahmen ist bei den meisten pädiatrischen Patienten eine Dosis von 1 – 2 mg

Propofol/kg KG erforderlich. Die Aufrechterhaltung der Sedierung erfolgt durch Titration von Propofol

2% Fresenius per Infusion bis zur gewünschten Sedierungstiefe. Bei den meisten Patienten sind 1,5 – 9

mg Propofol/kg/Std. erforderlich.

Propofol 2% Fresenius darf bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 16 Jahren als Sedierung im

Rahmen der Intensivbehandlung nicht angewendet werden, da die Sicherheit bei dieser Patientengruppe

für diese Indikation nicht belegt ist.

Art der Anwendung

Propofol 2% Fresenius ist zur intravenösen Anwendung bestimmt. Die Verabreichung erfolgt

üblicherweise auf dem Handrücken oder in den Unterarm. Ihr Anästhesist wird dazu eine Nadel oder

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Kanüle (dünnes Plastikröhrchen) verwenden. Propofol 2% Fresenius wird Ihnen in eine Vene injiziert

entweder von Hand oder über eine Pumpe. Bei lang andauernden Operationen oder im Rahmen der

Intensivbehandlung kann eine Spritzenpumpe eingesetzt werden, mittels derer die Verabreichung

vorgenommen wird.

Ältere und geschwächte Patienten

Bei älteren und geschwächten Patienten können geringere Dosen ausreichend sein.

Dauer der Anwendung

Bei der Anwendung zur Sedierung darf Propofol Fresenius nicht länger als 7 Tage angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge Propofol angewendet haben, als Sie sollten

Ihr behandelnder Arzt wird sicherstellen, dass die Dosis Propofol, die Sie erhalten, auf Sie und auf den

Eingriff, dem Sie sich unterziehen, abgestimmt ist.

Die Dosis ist jedoch von Patient zu Patient verschieden, und falls Sie eine zu hohe Dosis erhalten, muss

Ihr Anästhesist möglicherweise Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Ihr Herz und Ihre

Atmung angemessen unterstützt werden. Aus diesem Grunde werden Anästhetika nur von Fachärzten für

Anästhesiologie und Intensivmedizinern verabreicht.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Anästhesisten und

Intensivmediziner.

Wenn Sie zu viel von Propofol 2% Fresenius eingenommen haben, sollen Sie sofort mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder dem Antigiftzentrum (Tel. 070/245 245) Kontakt aufnehmen.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen, die während der Narkose auftreten können

Die folgenden Nebenwirkungen können während der Narkose auftreten (während die Injektion verabreicht

wird oder während Sie sich im Dämmer- oder Tiefschlafzustand befinden). Ihr Arzt achtet darauf, ob diese

Nebenwirkungen auftreten. Wenn sie auftreten, wird Ihr Arzt die geeignete Behandlung durchführen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schmerzen an der Injektionsstelle (während die Injektion verabreicht wird, bevor Sie einschlafen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

verlangsamter oder schneller Herzschlag

Blutdruckabfall

Veränderungen der Atemfrequenz (niedrige Atemfrequenz, Atemstillstand)

Schluckauf

Husten (kann auch beim Aufwachen auftreten)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Schwellungen und Rötung oder Blutgerinnsel in die Venen an der Injektionsstelle

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Zuckungen und Zittern oder epileptische Anfälle (auch beim Aufwachen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Schwere allergische Reaktion, die Atembeschwerden und geschwollene und gerötete Haut und

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Hitzewallungen verursacht

Wasseransammlung in der Lunge, die schwere Kurzatmigkeit verursachen kann (auch beim

Aufwachen)

Verfärbung des Urins (auch beim Aufwachen)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Unwillkürliche Bewegungen

schwere Haut- und Gewebereaktionen nach unbeabsichtigter Applikation neben der Vene

Mögliche Nebenwirkungen, die nach der Narkose auftreten können

Die folgenden Nebenwirkungen können nach der Narkose auftreten (während der Aufwachphase oder nach

dem Aufwachen).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen

Übelkeit und Erbrechen

Husten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Schwindel, Schüttelfrost und Kältegefühl

Erregung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Bewusstlosigkeit nach der Operation (in Fällen, in denen dies eingetreten war, erwachten die

Patienten problemlos)

Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) mit starken Bauchschmerzen (ein ursächlicher

Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden)

Fieber nach dem chirurgischen Eingriff

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

euphorische Stimmung

sexuelle Erregung

unregelmäßiger Herzschlag

EKG-Veränderungen (Brugada-Syndrom)

Vergrößerung der Leber

Nierenversagen

Zerfall von Muskelfasern (Rhabdomyolyse), Übersäuerung des Blutes, hohe Kalium- und

Lipidspiegel im Blut, Herzversagen

Propofol-Missbrauch, meist durch medizinisches Fachpersonal

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Propofol 2% Fresenius zusammen mit Lidocain (einem

Lokalanästhetikum, das zur Reduzierung der Schmerzen an der Injektionsstelle verwendet wird) können

selten folgende Nebenwirkungen auftreten:

Schwindel

Erbrechen

Schläfrigkeit

Krämpfe

Eine verlangsamte Herzfrequenz (Bradykardie)

Unregelmäßiger Herzschlag (Herzrhythmusstörungen)

Schock

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

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EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Propofol 2% Fresenius aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Ampulle/Durchstechflasche und dem Umkarton nach

„EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 ºC lagern.

Nicht einfrieren.

Nach Anbruch der Ampulle bzw. Durchstechflasche ist die Emulsion sofort anzuwenden!

Infusionssysteme mit Propofol 2% Fresenius sollten 12 Stunden nach dem Öffnen der Ampulle oder

Durchstechflasche ausgetauscht werden.

Behältnisse sind vor Gebrauch zu schütteln.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie nach dem Schütteln der Emulsion zwei Schichten

bemerken.

Nur verwenden, wenn die Emulsion homogen und das Behältnis unbeschädigt sind.

Nur zur einmaligen Anwendung. Nach Anwendung verbleibende Reste der Emulsion müssen verworfen

werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Propofol 2% Fresenius enthält

Der Wirkstoff ist Propofol.

1 ml Emulsion enthält 20 mg Propofol.

Jede Ampulle mit 20 ml enthält 400 mg Propofol.

Jede Durchstechflasche mit 50 ml enthält 1000 mg Propofol.

Jede Durchstechflasche mit 100 ml enthält 2000 mg Propofol.

Die sonstigen Bestandteile sind raffiniertes Sojaöl (Ph.Eur.), Eilecithin, Glycerol, Ölsäure,

Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

Wie Propofol 2% Fresenius aussieht und Inhalt der Packung

Propofol 2% Fresenius ist eine weiße Öl-in-Wasser Emulsion zur Injektion oder Infusion.

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Propofol 2% Fresenius ist in farblosen Glasampullen oder Durchstechflaschen aus Glas erhältlich. Die

Durchstechflaschen sind mit einem Gummistopfen versiegelt.

Packungsgrößen:

Packungen mit 5 Glasampullen zu je 20 ml Emulsion

Packungen mit 1 Glas-Durchstechflasche zu je 50 ml bzw. 100 ml Emulsion

Packungen mit 10 Glas-Durchstechflaschen zu je 50 ml bzw. 100 ml Emulsion

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi nv/sa

Brandekensweg 9

2627 Schelle

Hersteller

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Österreich

Zulassungsnummer

Propofol 2% Fresenius Emulsion zur Injektion oder Infusion (Ampullen 20 ml): BE225653

Propofol 2% Fresenius Emulsion zur Injektion oder Infusion (Durchstechflaschen 50 ml): BE225662

Propofol 2% Fresenius Emulsion zur Injektion oder Infusion (Durchstechflaschen 100 ml): BE225671

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter

den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Propofol 2% Fresenius

Dänemark:

Propofol „Fresenius Kabi“

Deutschland:

Propofol 2% (20 mg/1 ml) Fresenius

Finnland:

Propofol Fresenius Kabi 20 mg/ml

Großbritannien:

Fresenius Propofol 2%

Irland:

Fresenius Propofol 2%

Luxemburg:

Propofol 2% (20 mg/ 1 ml) Fresenius

Österreich:

Propofol Fresenius 2%

Portugal:

Propofol 2% Fresenius

Schweden:

Propofol Fresenius Kabi 20 mg/ml

Spanien:

Propofol 2% (20 mg/1 ml) Fresenius

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 05/2017

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Nur zur einmaligen Anwendung. Nach Anwendung verbleibende Reste der Emulsion müssen verworfen

werden.

Behältnisse sind vor Gebrauch zu schütteln.

Wenn nach dem Schütteln zwei Schichten sichtbar sind, darf die Emulsion nicht verwendet werden.

Nur verwenden, wenn die Emulsion homogen und das Behältnis unbeschädigt sind.

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Vor der Anwendung ist der Ampullenhals bzw. die Gummimembran der Durchstechflasche mit

Alkoholspray oder einem mit Alkohol getränkten Tupfer zu reinigen. Angebrochene Behältnisse sind nach

der Benutzung zu verwerfen.

Propofol sollte von in der Anästhesie Ausgebildeten gegeben werden (oder gegebenenfalls von Ärzten,

die in der Betreuung von Patienten auf Intensivstationen ausgebildet wurden).

Die Patienten sollten ständig überwacht werden und die Ausrüstung für die Aufrechterhaltung offener

Atemwege, künstliche Beatmung, Sauerstoffzufuhr und andere Hilfsmittel für die Reanimation sollten zu

jeder Zeit bereitgehalten werden. Propofol darf nicht von der Person, die den diagnostischen oder

operativen Eingriff durchführt, verabreicht werden.

Über den Missbrauch und Abhängigkeit von Propofol, überwiegend durch medizinisches Fachpersonal,

wurde berichtet. Wie bei anderen Allgemeinanästhetika kann die Gabe von Propofol ohne Überwachung

der Atemwege zu tödlichen respiratorischen Komplikationen führen.

Wenn Propofol zur Wachnarkose, für chirurgische und diagnostische Verfahren verabreicht wird, sollten

die Patienten kontinuierlich auf frühe Anzeichen von Hypotonie, Obstruktion der Atemwege und

Sauerstoffentsättigung überwacht werden.

Propofol 2% Fresenius wird bei Kindern unter 3 Jahren wird nicht empfohlen, da eine entsprechende

Titration von Propofol 2% Fresenius bei kleinen Kindern aufgrund des außerordentlich geringen

benötigten Volumens nur schwer durchführbar ist. Bei einer erwarteten Dosis von weniger als zum

Beispiel 100 mg/Std. sollte bei Kindern zwischen 1 Monat und 3 Jahren die Anwendung von Propofol 1%

(10 mg/1 ml) Fresenius erwogen werden.

Propofol 2% Fresenius wird unverdünnt intravenös mittels Dauerinfusion verabreicht.

Propofol 2 % Fresenius darf nicht mit anderen Injektions- oder Infusionslösungen gemischt werden.

5% w/v Glucoselösung zur intravenösen Infusion, 0,9% w/v Natriumchloridlösung zur intravenösen

Infusion oder eine 0,18% w/v Natriumchloridlösung/ 4% w/v Glucoselösung zur intravenösen Infusion

können über dasselbe Infusionssystem verabreicht werden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln oder Infusionslösungen in die laufende Propofol 2%

Fresenius-Infusion sollte mittels eines Dreiwegehahnes oder eines Y-Stückes in unmittelbarer

Kanülennähe erfolgen.

Propofol 2% Fresenius enthält keine antimikrobiellen Konservierungsmittel. Aufgrund seiner

Zusammensetzung (Fett enthaltende Emulsion) wird das Wachstum von Mikroorganismen begünstigt.

Die Emulsion muss unmittelbar nach dem Öffnen der Ampulle oder nach Aufbrechen des Siegels der

Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen in eine sterile Spritze oder ein steriles Infusionsset

aufgezogen werden. Mit der Verabreichung muss unverzüglich begonnen werden.

Sowohl für Propofol 2% Fresenius als auch für das Infusionsbesteck ist während der Infusion strenge

Asepsis einzuhalten. Bei der Verwendung von Propofol 2% Fresenius dürfen keine Bakterienfilter benutzt

werden.

Bei Infusion von Propofol 2% Fresenius ist eine Bürette, ein Tropfenzähler, eine Spritzenpumpe oder eine

volumetrische Infusionspumpe zur Kontrolle der Infusionsrate einzusetzen.

Wie bei Fettemulsionen üblich, darf die Dauer einer Propofol 2% Fresenius-Infusion aus einem

Infusionssystem 12 Stunden nicht überschreiten.

Das Infusionssystem für Propofol 2% Fresenius muss mindestens alle 12 Stunden gewechselt werden.

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Zur Reduzierung des Injektionsschmerzes sollte Propofol 2% Fresenius in eine größere Vene gespritzt

werden bzw. es kann unmittelbar vor Narkoseeinleitung mit Propofol 2% Fresenius eine Lidocain

Injektionslösung injiziert werden. Lidocain darf bei Patienten mit hereditärer akuter Porphyrie nicht

angewendet werden.

Muskelrelaxantien wie Atracurium und Mivacurium sollten nicht ohne vorheriges Durchspülen über

denselben intravenösen Zugang wie Propofol 2% Fresenius verabreicht werden.

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25-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu 5008 CorDiax HD-PAED option von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Dringende Sicherheitsinformation zu 5008 CorDiax HD-PAED option von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

22-10-2018

Velphoro (Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France)

Velphoro (Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France)

Velphoro (Active substance: mixture of polynuclear iron(iii)-oxyhydroxide, sucrose and starches) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6972 of Mon, 22 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4472 of Tue, 10 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/3895/T/7

Europe -DG Health and Food Safety

16-5-2018

Docetaxel Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Docetaxel Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Docetaxel Kabi (Active substance: Docetaxel) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3053 of Wed, 16 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2325/T/19

Europe -DG Health and Food Safety

16-5-2018

Busulfan Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Busulfan Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Busulfan Fresenius Kabi (Active substance: busulfan) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3005 of Wed, 16 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2806/T/8

Europe -DG Health and Food Safety

15-5-2018

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Oncology Plc.)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Oncology Plc.)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3060 of Tue, 15 May 2018

Europe -DG Health and Food Safety