Priorix-Tetra

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Priorix-Tetra Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
  • Darreichungsform:
  • Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
  • Zusammensetzung:
  • Impfstoff attenuatum: virus der Masern-Fälle Wohn - (Stamm: Schwarz) min. 10^3 U., virus parotitis Wohn - (Stamm: mein Dank 4385 behandeln) min.10^4.4 U., virus Röteln-lebend (Stamm: Wistar RA 27/3) min.10^3 U., virus varicellae Wohn - (Stamm: OKA) min.10^3.3 U., lactosum, sorbitolum, mannitolum, aminoacida, der Rest: neomycini sulfas nichts, für die Vorbereitung. Loslassen: Wasser iniectabilia q.s. zu der suspension 0,5 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Priorix-Tetra Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Impfstoffe
  • Therapiebereich:
  • aktive Immunisierung gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen, ab dem vollendeten 12. Lebensmonat

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58158
  • Berechtigungsdatum:
  • 02-08-2007
  • Letzte Änderung:
  • 06-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Priorix-Tetra®

GlaxoSmithKline AG

Zusammensetzung

Wirkstoffe:

Schwarz-Masernvirus-, RIT 4385 Mumpsvirus-, Wistar RA 27/3 Rötelnvirus- und OKA-

Varizellenvirusstamm.

Hilfsstoffe:

Pulver: Aminosäuren, Lactose, Mannitol, Sorbitol.

Rückstände aus dem Herstellungsprozess: Spuren von Neomycinsulfat.

Lösungsmittel: Aqua ad iniectabilia.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

Eine Dosis (0,5 ml) des gelösten Impfstoffes enthält:

Schwarz-Masernvirusstamm (lebend attenuiert)* mind. 103,0 TCID50

RIT 4385 Mumpsvirusstamm (lebend attenuiert)* mind. 104,4 TCID50

Wistar RA 27/3 Rötelnvirusstamm (lebend attenuiert)** mind. 103,0 TCID50

OKA-Varizellenvirusstamm (lebend attenuiert) mind. 103,3 PBE

* hergestellt in embryonalen Hühnerzellen

** hergestellt in humanen diploiden (MRC-5) Zellen

TCID50 = Zellkultur-Infektionsdosis 50%

PBE = Plaque-bildende Einheiten

Das Pulver ist weiss bis blassrosa. Das Lösungsmittel ist klar und farblos.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Priorix-Tetra ist indiziert zur aktiven Immunisierung von Kindern ab dem vollendeten 12.

Lebensmonat bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen

(Windpocken).

Eine MMR-Varizellen-Impfung im Alter von 9-11 Monaten ist bei Säuglingen mit einem erhöhten

Risiko einer Masernerkrankung in Betracht zu ziehen. Es ist dann jedoch zu berücksichtigen, dass

Säuglinge im ersten Lebensjahr wegen möglichen Interferenzen mit den mütterlichen Antikörpern

möglicherweise nicht genügend auf die Bestandteile des Impfstoffes ansprechen. Eine zweite Dosis

Priorix-Tetra sollte bei diesen Kindern 3 Monate nach der ersten Dosis verabreicht werden (siehe

«Eigenschaften/Wirkungen»).

Priorix-Tetra sollte gemäss den offiziellen Impfempfehlungen angewendet werden.

Dosierung/Anwendung

Die Immunisierung besteht aus zwei Dosen Priorix-Tetra. Vorzugsweise sollte ein Mindestabstand

von 6 Wochen zwischen den beiden Dosen eingehalten werden. Auf keinen Fall sollte der Abstand

jedoch weniger als 4 Wochen betragen.

Alternativ kann eine Einzeldosis Priorix-Tetra nach der Immunisierung mit einer Dosis eines anderen

Masern-Mumps-Röteln oder Masern-Mumps-Röteln-Varizellen-Impfstoffes verabreicht werden.

Dabei ist zu beachten, dass Kindern, die zuvor nicht gegen Varizellen geimpft worden sind, eine

Dosis eines monovalenten Varizellen-Impfstoffes vorzugsweise 6 bis 12 Wochen nach der Impfung

mit Priorix-Tetra verabreicht werden sollte, um den Schutz vor einer Varizellen-

Durchbruchserkrankung zu erhöhen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).

Anwendung

Der Impfstoff ist bevorzugt subkutan oder intramuskulär in die Deltoid-Region des Oberarms oder in

den anterolateralen Bereich des Oberschenkels zu injizieren.

Bei Personen mit Blutungsstörungen (z.B. Thrombozytopenie oder Gerinnungsstörungen) muss der

Impfstoff subkutan verabreicht werden.

Hinweise zur Rekonstitution des Impfstoffes vor der Anwendung, siehe «Sonstige Hinweise».

Kontraindikationen

Wie bei allen anderen Impfstoffen sollte auch bei Priorix-Tetra die Impfung im Falle einer akuten

und mit hohem Fieber einhergehenden Erkrankung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Leichte Infekte stellen im Allgemeinen keine Kontraindikation für die Impfung dar.

Priorix-Tetra ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile

des Impfstoffes oder Neomycin, oder bei Personen, die bei früheren Masern-, Mumps-, Röteln-

und/oder Varizellen-Impfungen Zeichen einer Überempfindlichkeit zeigten. Eine Neomycin-

Kontaktdermatitis in der Anamnese stellt keine Kontraindikation dar. Zu Hühnereiweissallergie siehe

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».

Priorix-Tetra ist bei schwangeren Frauen kontraindiziert. Ausserdem muss eine Schwangerschaft

über einen Zeitraum von 3 Monaten nach der Impfung vermieden werden (siehe

«Schwangerschaft/Stillzeit»).

Personen mit beeinträchtigter Immunfunktion sollten nicht mit Priorix-Tetra geimpft werden. Das

trifft auch für Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten zu.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Priorix-Tetra darf unter keinen Umständen intravasal oder intradermal verabreicht werden.

Besonders bei Jugendlichen kann es als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach oder sogar

vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen. Diese kann während der Erholungsphase

von verschiedenen neurologischen Symptomen wie vorübergehende Sehstörung, Parästhesie und

tonisch-klonische Bewegungen der Gliedmassen begleitet sein. Es ist wichtig, Massnahmen zu

ergreifen, um Verletzungen durch die Ohnmacht zu verhindern.

Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollte für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der

Impfung immer angemessene medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten

verfügbar sein.

Alkohol oder andere Desinfektionsmittel müssen vollständig von der Hautoberfläche verdunstet sein,

bevor der Impfstoff injiziert wird, da diese Mittel die attenuierten Viren im Impfstoff inaktivieren

können.

Die Impfung von Kindern im Alter von 9-11 Monaten führt möglicherweise zu keiner ausreichenden

Immunantwort auf die Bestandteile des Impfstoffes, da noch maternale Antikörper vorhanden sein

können. Falls die Impfung von Säuglingen unter 12 Monaten wegen einer epidemiologischen

Situation erforderlich ist, sollte eine 2. Dosis des MMRV-Impfstoffes drei Monate nach der ersten

Dosis verabreicht werden (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).

Fieberkrämpfe

Während eines Zeitraums von 5 bis 12 Tagen nach Verabreichung der ersten Dosis Priorix-Tetra

wurde ein erhöhtes Risiko für Fieber und Fieberkrämpfe im Vergleich zur gleichzeitigen

Verabreichung von Masern, Mumps, Röteln (MMR)- und Varizellen-Impfstoffen beobachtet (siehe

«Unerwünschte Wirkungen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).

Eine Impfung von Kindern mit Krampfanfällen, einschliesslich Fieberkrämpfen, in der Eigen- oder

Familienanamnese sollte mit Vorsicht erwogen werden. Für diese Kinder sollte für die erste Dosis

alternativ eine getrennte Impfung mit MMR- und Varizellen-Impfstoffen in Betracht gezogen werden

(siehe «Dosierung/Anwendung»). Auf alle Fälle sollten die Kinder während des Risikozeitraums auf

Fieber und Fieberkrämpfe überwacht werden.

Im Allgemeinen werden nach Verabreichung der ersten Dosis eines Masern-Impfstoffes hohe

Fieberraten beobachtet.

Die Masern- und Mumpskomponente des Impfstoffes werden in Kulturen embryonaler Hühnerzellen

gezüchtet und können daher Spuren von Hühnereiweiss enthalten. Bei Personen mit

anaphylaktischen, anaphylaktoiden oder anderen Reaktionen vom Soforttyp (z.B. generalisierte

Urtikaria, Schwellung des Mundes und Rachens, Atembeschwerden, Hypotonie oder Schock) nach

Verzehr von Hühnereiweiss ist das Risiko für eine Überempfindlichkeitsreaktion vom Soforttyp nach

der Impfung erhöht, obwohl diese Reaktionen nur sehr selten beobachtet wurden. Personen, die

schon einmal eine Überempfindlichkeitsreaktion vom Soforttyp nach dem Verzehr von

Hühnereiweiss gezeigt haben, sollten mit äusserster Vorsicht geimpft werden. Für den Fall einer

anaphylaktischen Reaktion sollten geeignete Behandlungsmassnahmen zur Verfügung stehen.

Patienten mit einer seltenen hereditären Fructoseintoleranz sollte der Impfstoff nicht verabreicht

werden.

Die Anwendung von Salicylaten während einer natürlichen Windpockenerkrankung wird mit dem

Auftreten eines Reye-Syndroms in Zusammenhang gebracht. Daher sollte die Anwendung von

Salicylaten bis zu 6 Wochen nach Impfung mit Priorix-Tetra unterbleiben.

Eine Übertragung von Masern-, Mumps- oder Rötelnviren vom Impfling auf empfängliche

Kontaktpersonen ist bisher nicht beschrieben worden, obwohl bekannt ist, dass eine Ausscheidung

des Rötelnvirus über das Rachensekret etwa 7 bis 28 Tage nach der Impfung auftritt, mit einer

maximalen Ausscheidung um den 11. Tag. Es wurde gezeigt, dass es bei geimpften Personen, die

einen Hautausschlag entwickeln, in sehr seltenen Fällen zu einer Übertragung des OKA-Impfvirus

auf seronegative Kontaktpersonen kommt. Es wurde auch gezeigt, dass es bei geimpften Personen,

die keinen Hautausschlag entwickeln, in Einzelfällen zu einer Übertragung des OKA-Impfvirus auf

seronegative Kontaktpersonen kommt. Geimpfte Personen, bei denen es zu einem

windpockenähnlichen Ausschlag gekommen ist, sollten solange den Kontakt zu empfänglichen

schwangeren Frauen und zu empfänglichen Personen mit einem hohen Risiko für eine schwere

Windpockenerkrankung (wie Patienten mit angeborenen und erworbenen Immundefekten)

vermeiden, bis der Ausschlag vollständig abgeklungen ist.

Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort

aufgebaut wird.

Es wurde über Fälle einer Verschlimmerung und das Wiederauftreten einer Thrombozytopenie nach

einer Impfung mit Masern-, Mumps- und Röteln-Lebendimpfstoffen bei Personen berichtet, bei

denen bereits nach der ersten Dosis eine Thrombozytopenie aufgetreten war. In diesen Fällen wird

eine erneute Impfung mit Priorix-Tetra nicht empfohlen. Die zweite Impfdosis zur Immunisierung

gegen Varizellen soll, falls als notwendig erachtet, mit einem Mono-Varizellen-Impfstoff

durchgeführt werden.

Die Anwendung von Priorix-Tetra bei Personen mit einer asymptomatischen HIV-Infektion wurde

nicht untersucht.

Sehr wenige Berichte liegen vor über disseminierte Varizellenerkrankungen mit Beteiligung innerer

Organe nach Impfung mit dem OKA-Impfstamm; diese betrafen insbesondere, aber nicht nur,

immungeschwächte Personen. In Einzelfällen wurden auch fatale Verläufe trotz Therapie mit

Aciclovir berichtet.

Interaktionen

Priorix-Tetra kann gleichzeitig, aber an verschiedenen Injektionsstellen, mit jedem der folgenden

monovalenten oder kombinierten Impfstoffe, einschliesslich hexavalenten Impfstoffe (DTPa-IPV-

Hib-HBV), verabreicht werden: Diphterie-Tetanus-azelluläre Pertussis (DTPa), Haemophilus

influenza-Typ b (Hib), Polio inaktiviert (IPV), Hepatitis B (HBV).

Für den gleichzeitigen Gebrauch von Priorix-Tetra mit anderen Impfstoffen liegen keine Daten vor.

Ein eventuell erforderlicher Tuberkulintest muss entweder vor oder gleichzeitig mit der Impfung

vorgenommen werden, da kombinierte Masern-Mumps-Röteln-Lebendimpfstoffe die

Tuberkulinempfindlichkeit der Haut zeitweise herabsetzen können. Da diese verminderte Reaktion

bis zu maximal 6 Wochen anhalten kann, sollte zur Vermeidung falsch negativer Ergebnisse ein

Tuberkulintest nicht innerhalb dieses Zeitraumes nach der Impfung durchgeführt werden.

Bei Personen, die humane Immunoglobuline oder eine Bluttransfusion erhalten haben, sollte eine

Impfung mit Priorix-Tetra frühestens nach 3 Monaten vorgenommen werden, da die Möglichkeit

eines Impfversagens durch passiv erworbene Antikörper gegen Masern, Mumps, Röteln und/oder

Varizellen besteht.

Die Anwendung von Acetylsalicylsäure (ASS) während einer natürlichen Windpockenerkrankung

wird mit dem Auftreten eines Reye-Syndroms in Zusammenhang gebracht. Daher sollte die

Verwendung von ASS bis zu 6 Wochen nach Impfung mit Priorix-Tetra unterbleiben.

Kann Priorix-Tetra nicht gleichzeitig mit anderen attenuierten Lebendimpfstoffen verabreicht

werden, sollte ein Zeitabstand von mindestens einem Monat zwischen den Impfungen eingehalten

werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Die Impfung mit Priorix-Tetra ist bei schwangeren Frauen kontraindiziert. Ausserdem muss eine

Schwangerschaft über einen Zeitraum von 3 Monaten nach der Impfung vermieden werden.

Tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxizität wurden nicht durchgeführt.

Stillzeit

Es liegen keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Priorix-Tetra während der Stillzeit vor.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Nicht zutreffend.

Unerwünschte Wirkungen

Daten aus klinischen Studien

Das folgende Sicherheitsprofil basiert auf Daten von mehr als 6'700 Dosen, die an Kinder im Alter

von 9 bis 27 Monaten verabreicht wurden. Die Ereignisse wurden bis zu 42 Tage nach der Impfung

im Rahmen klinischer Studien aktiv erfasst.

Häufigkeiten werden wie folgt angegeben: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100),

«gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000).

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Gelegentlich: Infektionen der oberen Atemwege.

Selten: Mittelohrentzündung.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich: Lymphadenopathie.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Appetitlosigkeit.

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Reizbarkeit.

Gelegentlich: Schreien, Nervosität, Schlaflosigkeit.

Erkrankungen des Nervensystems

Selten: Fieberkrämpfe* (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Schnupfen.

Selten: Husten, Bronchitis.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich: Vergrösserung der Ohrspeicheldrüse, Durchfall, Erbrechen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Schmerzen an der Injektionsstelle (10,1%), Rötung an der Injektionsstelle (23,2%),

Fieber (rektal ≥38 °C-≤39,5 °C; axillar/oral: ≥37,5 °C-≤39 °C) (35,8%)**.

Häufig: Schwellung an der Injektionsstelle, Fieber (rektal >39,5 °C; axillar/oral >39,0 °C)**.

Gelegentlich: Lethargie, Unwohlsein, Mattigkeit.

* In einer retrospektiven Datenbank-Analyse wurde das Risiko für Fieberkrämpfe nach

Verabreichung der ersten Dosis Priorix-Tetra im Vergleich zur Impfung mit einem MMR-Impfstoff

oder der gleichzeitigen Verabreichung eines MMR- und Varizellen-Impfstoffes in unterschiedliche

Gliedmassen bei Kindern im Alter von 9 bis 30 Monaten untersucht.

In der Studie wurden 82'656 Kinder mit einem MMRV- und 149'259 Kinder mit einem MMR-

Impfstoff geimpft. Bei 39'203 Kindern erfolgte eine gleichzeitige Verabreichung von MMR- und

Varizellen-Impfstoffen.

Abhängig von der Falldefinition, die für die Bestimmung von Fieberkrämpfen im Zeitraum mit dem

höchsten Risiko (5 bis 12 Tage nach der ersten Dosis) verwendet wurde, betrug die Inzidenz von

Fieberkrämpfen 2,18 (95% KI: 1,38; 3,45) oder 6,19 (95% KI: 4,71; 8,13) pro 10'000 Kinder für die

MMRV-Gruppe bzw. 0,49 (95% KI: 0,19; 1,25) oder 2,55 (95% KI: 1,67; 3,89) pro 10'000 Kinder

für die entsprechenden Kontrollkohorten.

Diese Daten lassen darauf schliessen, dass pro 5'882 oder 2'747 mit Priorix-Tetra geimpften Kindern

ein zusätzlicher Fall eines Fieberkrampfes auftritt, verglichen mit entsprechenden Kontrollkohorten,

die einen MMR-Impfstoff oder gleichzeitig einen MMR- und Varizellen-Impfstoff erhalten hatten

(zusätzliches Risiko 1,70 (95% KI: -1,86; 3,46) bzw. 3,64 (95% KI: -6,11; 8,30) pro 10'000 Kinder)

(siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).

** Nach der Verabreichung der ersten Dosis des kombinierten MMR-Varizellen-Impfstoffes wurden,

verglichen mit einer gleichzeitigen Verabreichung an verschiedenen Injektionsstellen einer MMR-

und einer Varizellen-Impfung, höhere Inzidenzen von Fieber (ungefähr 1,5-fach) beobachtet.

Daten im Rahmen der Überwachung nach Markteinführung

Nach der Markteinführung wurde über folgende zusätzliche Reaktionen mit einer Masern-Mumps-

Röteln- und Varizellen-Impfung berichtet:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Selten: Meningitis, Herpes zoster, Masern-ähnliches Syndrom, Mumps-ähnliches Syndrom

(einschliesslich Orchitis, Epididymitis und Parotitis).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura.

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Allergische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktischer und anaphylaktoider Reaktionen.

Erkrankungen des Nervensystems

Selten: Enzephalitis, Schlaganfall (in Einzelfällen mit Impfvirusnachweis im betroffenen Gefäss),

Zerebellitis, Zerebellitis-ähnliche Symptome (einschliesslich vorübergehende Gangstörung und

vorübergehende Ataxie), Guillain-Barré-Syndrom, transverse Myelitis, periphere Neuritis.

Gefässerkrankungen

Selten: Vaskulitis (einschliesslich Purpura Schönlein-Henoch und Kawasaki-Syndrom).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten: Erythema exsudativum multiforme, Varizellen-ähnlicher Hautausschlag.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten: Arthralgie, Arthritis.

Überdosierung

Fälle einer Überdosierung sind nicht bekannt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: J07BD54

Wirksamkeit und Effektivität

Die Wirksamkeit der OKA/RIT-Varizellenimpfstoffe von GlaxoSmithKline (1 Dosis Varilrix bzw. 2

Dosen tetravalenter Masern-Mumps-Röteln-Varizellenimpfstoff Priorix-Tetra im Abstand von 42

Tagen) wurde in der grossen Wirksamkeitsstudie OKA-H-179 im Vergleich zu 2 Dosen Masern-

Mumps-Röteln-Impfstoff ohne Varizellenkomponente im Abstand von 42 Tagen untersucht. Dabei

wurden verschiedene Wirksamkeitskriterien zur Diagnose einer manifesten Varizelleninfektion

verwendet. Es fand zuerst eine Beurteilung der aufgetretenen klinisch vermuteten

Varizelleninfektionen durch den Prüfarzt statt. Vermutete Varizellenfälle wurden dann durch ein

Expertenpanel weiter beurteilt. Ausserdem wurde ein direkter Virusnachweis durch PCR

(Polymerasekettenreaktion) durchgeführt und es fand eine anamnestische Abklärung einer möglichen

Windpockenexposition statt.

Bei der ersten Analyse (bestätigte Varizellenfälle) war ein definitiver Virusnachweis in der PCR

und/oder eine sichere Exposition gegenüber Varizellen Bedingung für die Beurteilung des

Impferfolgs gegen Varizellenerkrankungen aller Schweregrade und gegen mässiggradige bis schwere

Varizellenerkrankungen. In einer zweiten, weniger strengen Analyse (klinische Varizellenfälle)

wurden für die Beurteilung des Impferfolgs alle bestätigten Varizellenfälle aber auch alle

Varizellenfälle, die vom Expertenpanel identifiziert wurden, unabhängig von einer Bestätigung durch

PCR oder Expositionsanamnese, berücksichtigt.

Die Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffs, bezogen auf bestätigte Varizellenfälle aller Schweregrade

sowie auf mässige bis schwere bestätigte Varizellenfälle nach einem Hauptbeobachtungszeitraum

von 2 Jahren (mediane Dauer: 3,2 Jahre) sowie nach einem verlängerten Beobachtungszeitraum von

6 Jahren (mediane Dauer: 6,4 Jahre) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Gruppe

Zeitpunkt

Wirksamkeit gegen bestätigte

Varizellenerkrankungen aller

Schweregrade

Wirksamkeit gegen

mässiggradige bis schwere

bestätigte

Varizellenerkrankungen

Priorix-Tetra

(2 Dosen)

N=2'489

Jahr 2

94,9%

(97,5% KI: 92,4;96,6)

99,5%

(97,5% KI: 97,5;99,9)

Jahr 6(1)

95,0%

(95% KI: 93,6;96,2)

99,0%

(95% KI: 97,7;99,6)

Monovalenter Oka/RIT-

Varizellenimpfstoff

(1 Dosis)

N=2'487

Jahr 2

65,4%

(97,5% KI: 57,2;72,1)

90,7%

(97,5% KI: 85,9;93,9)

Jahr 6(1)

67,0%

(95% KI: 61,8;71,4)

90,3%

(95% KI: 86,9;92,8)

N=Anzahl Probanden, die in die Studie eingeschlossen und geimpft wurden

(1) Deskriptive Analyse

In der nachfolgenden Tabelle sind die Wirksamkeitsdaten, bezogen auf klinische Varizellenfälle aller

Schweregrade sowie auf mässige bis schwere klinische Varizellenfälle nach einem

Hauptbeobachtungszeitraum von 2 Jahren sowie nach einem verlängerten Beobachtungszeitraum von

6 Jahren dargestellt.

Gruppe

Zeitpunkt

Wirksamkeit gegen klinische

Varizellenerkrankungen aller

Schweregrade

Wirksamkeit gegen

mässiggradige bis schwere

klinische

Varizellenerkrankungen

Priorix-Tetra

(2 Dosen)

N=2'279

Jahr 2

92,5%

(95% KI: 89,9;94,4)

99,3%

(95% KI: 94,7;99,8)

Jahr 6(1)

93,4%

(95% KI: 91,7;94,7)

98,7%

(95% KI: 97,4;99,4)

Monovalenter Oka/RIT-

Varizellenimpfstoff

(1 Dosis)

N=2'266

Jahr 2

64,6%

(95% KI: 57,5;70,5)

90,2%

(95% KI: 85,9;93,1)

Jahr 6(1)

66,2%

(95% KI: 61,0;70,7)

89,8%

(95% KI: 86,4;92,4)

N=Anzahl Probanden, die in jede Gruppe eingeschlossen wurden

(1) Deskriptive Analyse

Die Daten deuten darauf hin, dass die Verabreichung von zwei Dosen Priorix-Tetra im Vergleich zu

einer Dosis zu einer höheren Wirksamkeit und einer Abnahme der Varizellen-

Durchbruchserkrankungen führt. Der signifikante Anstieg (26,3-fach) der Varizellen-Antikörper

nach der zweiten Dosis weist auf einen Boostereffekt hin. Auch für die anderen Impfstoff-

Komponenten wurden erhöhte Antikörperspiegel nach Verabreichung von zwei Dosen beobachtet;

der Anstieg reicht von 1,5-fach für Masern-Antikörper bis 3,3-fach für Mumps-Antikörper (im

Neutralisationstest).

In einer Durchbruchsituation in Kindertagesstätten in Deutschland betrug die Effektivität von zwei

Dosen Priorix-Tetra 91% (95% KI: 65;98) gegen alle Erkrankungen und 94% (95% KI: 54;99) gegen

mässiggradige Erkrankungen.

Ein eingeschränkter Schutz gegen Masern bzw. Varizellen kann erzielt werden, wenn innerhalb von

72 Stunden nach einer natürlichen Exposition geimpft wird.

Immunantwort

Mit einer oder zwei Dosen Priorix-Tetra, die bei ca. 2'000 zuvor ungeimpften Kindern im Alter von

11 bis 23 Monaten verabreicht wurden, wurden die folgenden Serokonversionsraten (SC) und

GMCs/GMTs (Geometric Mean antibody Concentrations/Titres) erzielt (die Dosen wurden im

Abstand von 6 Wochen verabreicht):

Antikörper-Test

(cut-off)

Nach der 1. Dosis

Nach der 2. Dosis

(95% KI)

GMC/GMT

(95% KI)

(95% KI)

GMC/GMT

(95% KI)

Masern

ELISA (150 mI.E./ml)

96,4%

(KI: 95,5; 97,2)

3'184,5

(KI: 3'046,5; 3'328,7)

99,1%

(KI: 98,6; 99,5)

4'828,6

(KI: 4'644,3; 5'020,1)

Mumps

ELISA (231 E./ml)

91,3%

(KI: 90,0; 92,5)

976,7

(KI: 934,8; 1'020,5)

98,8%

(KI: 98,2; 99,2)

1'564,4

(KI: 1'514,6; 1'615,8)

Neutralisation (1:28)

95,4%

(KI: 94,3; 96,3)

147,0

(KI: 138,6; 155,8)

99,4%

(KI: 98,9; 99,7)

478,4

(KI: 455,1; 503,0)

Rubella

ELISA (4 I.E./ml)

99,7%

(KI: 99,4; 99,9)

62,2

(KI: 60,0; 64,5)

99,9%

(KI: 99,6; 100)

119,7

(KI: 116,4; 123,1)

Varicella

IFA (1:4)

97,2%

(KI: 96,3; 97,9)

97,5

(KI: 92,2; 103,1)

99,8%

(KI: 99,5; 100)

2'587,8

(KI: 2'454,0; 2'728,9)

ELISA (50 mI.E./ml)

89,4%

(KI: 87,8; 90,8)

112,0

(KI: 93,5; 134,0)

99,2%

(KI: 98,5; 99,6)

2'403,9

(KI: 1'962,4; 2'944,6)

ELISA: Enzyme Linked Immunosorbent Assay

IFA: Immunofluorescence Assay

Die beobachteten Serokonversionsraten und GMCs/GMTs waren ähnlich wie nach der Impfung mit

einem monovalenten Varizellen- und dem kombinierten Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff.

Entsprechende Untersuchungen zur CMI (cell mediated immunity) nach der Impfung mit Priorix-

Tetra (MMRV) im Vergleich zur Impfung mit Masern-Mumps-Röteln Impfstoff (Priorix) +

Einzeldosis Varizellen Impfstoff (V) mit mindestens 4-wöchigem Abstand liegen keine vor.

In eine klinische Studie in Asien (Singapur) wurden 300 gesunde Kinder im Alter von 9 bis 10

Monaten zum Zeitpunkt der ersten Impfstoffdosis eingeschlossen. Von diesen erhielten 153 Kinder

zwei Dosen Priorix-Tetra im Abstand von drei Monaten und 147 Kinder erhielten Priorix und

Varilrix. Die Serokonversionsraten und GMCs/GMTs waren denen nach getrennter Verabreichung

eines Varizellen- und Masern-Mumps-Röteln-Impfstoffes von GlaxoSmithKline ähnlich. Die

Serokonversionsraten nach der ersten Dosis Priorix-Tetra waren für alle Antigene, ausser Masern,

mit denen, die in anderen klinischen Studien bei Kindern im Alter von 12 bis 24 Monaten beobachtet

wurden, vergleichbar. Die Serokonversionsrate für Masern bei Kindern im Alter von 9 bis 10

Monaten nach einer Dosis Priorix-Tetra betrug 93,3% (95% KI: 87,6; 96,9). Die Immunantwort von

Kindern kann im ersten Lebensjahr wegen einer möglichen Interferenz mit maternalen Antikörpern

nicht ausreichend sein. Daher sollte eine zweite Dosis Priorix-Tetra drei Monate nach der ersten

Dosis verabreicht werden.

Eine Vergleichsstudie mit 328 Kindern (Durchschnittsalter 12 Monate), denen Priorix-Tetra

entweder i.m. oder s.c. verabreicht wurde, zeigte, dass beide Verabreichungswege eine ähnliche

Immunogenität und ähnliche Sicherheitsprofile haben. Daten zur intramuskulären Injektion von

Priorix-Tetra bei Jugendlichen und Erwachsenen liegen nicht vor.

Persistenz der Immunantwort gegen Masern, Mumps und Röteln

Die nachfolgende Tabelle zeigt für Kinder zwischen 12 und 22 Monaten, die in einer klinischen

Studie zwei Impfdosen Priorix-Tetra (N = 2'489) erhielten, die Seropositivitätsraten für Antikörper

gegen Masern, Mumps und Röteln nach Beobachtungszeiträumen von 2 bzw. 6 Jahren, bezogen auf

Kinder, deren Antikörperkonzentrationen mindestens dem festgelegten Schwellenwert entsprachen:

Zeitpunkt

Antikörper

Test (cut-off Wert)

Masern

ELISA (150 mIE/ml)

Mumps

ELISA (231 E/ml)

Röteln

ELISA (4 IE/ml)

Jahr 2

99,1%

90,5%

100%

Jahr 6

99,0%

90,5%

99,8%

ELISA: Enzyme Linked Immuno Sorbent Assay

Anwendungsbeobachtung nach der Markteinführung (Sicherheitsstudie)

Das Risiko von Fieberkrämpfen nach der ersten Impfdosis von Priorix-Tetra bei Kindern zwischen 9

und 30 Monaten wurde im Rahmen einer retrospektiven Datenbank-Analyse untersucht (siehe

«Unerwünschte Wirkungen»).

Pharmakokinetik

Nicht zutreffend.

Präklinische Daten

Toxizitätsstudien bei Tieren nach wiederholter Gabe ergaben keinerlei Hinweise auf lokale oder

systemische Toxizität des Impfstoffes.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Priorix-Tetra darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden, da keine Daten zur

Kompatibilität vorliegen.

Haltbarkeit

Priorix-Tetra darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

Nach dem Auflösen wird eine umgehende Verwendung empfohlen. Jedoch wurde gezeigt, dass der

Impfstoff nach dem Auflösen bei 2 °C bis 8 °C für 8 Stunden stabil ist.

Priorix-Tetra ist im Kühlschrank (+2 °C-+8 °C), vor Licht geschützt in der Originalpackung und

ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren. Kühlkettenpflichtig. Nicht einfrieren!

Hinweise für die Handhabung

Der rekonstituierte (gelöste) Impfstoff ist vor der Verabreichung per Augenschein auf etwaige

Fremdpartikel und/oder physikalische Veränderungen zu untersuchen. Wenn solche Abweichungen

beobachtet werden, ist der Impfstoff zu verwerfen.

Aufgrund geringfügig abweichender pH-Werte kann die Farbe des gelösten Impfstoffes von

pfirsichfarben bis fuchsienrosa variieren. Diese Farbschwankungen stellen keine Beeinträchtigung

der Wirksamkeit des Impfstoffes dar. Bei Beobachtung anderer Veränderungen ist der Impfstoff zu

verwerfen.

Hinweise für die Rekonstitution des Impfstoffes mit dem in der Fertigspritze befindlichen

Lösungsmittel:

Priorix-Tetra wird rekonstituiert, indem der gesamte Inhalt der Fertigspritze (Lösungsmittel) in die

Durchstechflasche mit der Trockensubstanz gegeben wird.

Für das Befestigen der Nadel an der Spritze bitte die Abbildung unten beachten. Allerdings kann sich

die mit Priorix-Tetra mitgelieferte Spritze leicht von der in der Abbildung gezeigten Spritze

unterscheiden.

1.Halten Sie den Spritzenkörper in der einen Hand (nicht am Spritzenkolben festhalten) und drehen

Sie die Spritzenkappe gegen den Uhrzeigersinn ab.

2.Um die Nadel an der Spritze zu befestigen, drehen Sie die Nadel im Uhrzeigersinn bis zum

Anschlag in die Spritze hinein (siehe Abbildung).

3.Entfernen Sie den Nadelschutz, der gelegentlich etwas fest sitzen kann.

4.Fügen Sie das Lösungsmittel der Trockensubstanz zu. Nach der Zugabe des Lösungsmittels muss

die Mischung gut geschüttelt werden, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat.

5.Das Gesamtvolumen des nun gebrauchsfertigen Impfstoffes wird wieder in die Spritze aufgezogen.

Zur Verabreichung des Impfstoffs soll eine neue Nadel verwendet werden.

Nach Rekonstitution sollte der Impfstoff möglichst schnell injiziert werden.

Nicht verwendeter Impfstoff und Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu

entsorgen.

Zulassungsnummer

58158 (Swissmedic).

Packungen

Durchstechflasche mit 1 Dosis des lyophilisierten Impfstoffs und Fertigspritze mit Lösungsmittel

(Nadeln separat). (B)

Zulassungsinhaberin

GlaxoSmithKline AG, 3053 Münchenbuchsee.

Stand der Information

Juli 2017.

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