Postafene

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Postafene Tablette 25 mg
  • Dosierung:
  • 25 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Postafene Tablette 25 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Piperazinederivaten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE046444
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

NOTICE : INFORMATION DE L’UTILISATEUR

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

POSTAFENE 25 mg Tabletten

Meclozin Hydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht :

1. Was ist Postafene und wofür wird es angewendet?

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Postafene beachten?

3. Wie ist Postafene einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Postafene aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist POSTAFENE und wofür wird es angewendet?

Arzneimittel gegen Übelkeit, Erbrechen und Schwindel.

Postafene ist angezeigt zur Vorbeugung und zur symptomatischen Behandlung von Übelkeit,

Erbrechen und Schwindel, die mit der Reisekrankheit verbunden sind.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von POSTAFENE beachten?

Postafene darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Meclozin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

bei Prostatabeschwerden

bei Engwinkelglaukom

durch Personen mit Leberinsuffizienz.

durch Kinder unter 12 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Postafene einnehmen:

wenn es Patienten mit Harnverhaltung, Darm- und Harnleiterverschluss, Glaukom,

Prostatahypertrophie,

eingeschränkter

Darmmotilität,

Myasthenie

(übermäßige

Muskelermüdung), Demenz oder bei einer Behandlung mit Monoaminoxidasehemmern

verabreicht wird

NOTICE : INFORMATION DE L’UTILISATEUR

wenn es älteren Patienten und Personen verabreicht wird, die ein Fahrzeug lenken oder

eine gefährliche Maschine bedienen müssen (Sedierungsrisiko)

wenn es älteren oder dementen Personen verabreicht wird, kann es Anzeichen von

Verwirrtheit verursachen oder verschlimmern

wenn Sie Arzneimittel, die das Zentralnervensystem unterdrücken, Hypnotika und

Beruhigungsmittel einnehmen

Die Anwendung dieses Arzneimittel wird Patienten, die an einer Galactose-Intoleranz,

einem Lapp-Lactase-Mangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption (seltene erbliche

Krankheiten) leiden, nicht empfohlen.

wenn ein Allergietest ansteht, muss die Behandlung 4 Tage zuvor unterbrochen werden,

um eine Beeinflussung der Ergebnisse zu vermeiden

bei längerer Anwendung kann es Karies fördern.

Kinder

Postafene ist bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert.

Einnhame von Postafene zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Postafene kann die Wirkung von anderen Arzneimitteln verstärken:

Alkohol oder andere Arzneimittel, die das Zentralnervensystem unterdrücken (Beruhi-

gungsmittel, Schlafmittel)

Arzneimittel mit ähnlichen Eigenschaften (Antidepressiva, Antihistaminika usw.).

Einnahme von Postafene zusammen mit Alkohol

Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Postafene sollte vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Nach heutigem Wissensstand kann Postafene während der Schwangerschaft angewendet

werden. Die Anwendung muss dann so kurz wie möglich gehalten und die Dosis auf das

absolut notwendige Minimum beschränkt werden. Die Dosis von 50 mg täglich darf

nicht überschritten werden.

Da das Arzneimittel wahrscheinlich in die Muttermilch ausgeschieden wird, ist eine

Einnahme während der Stillzeit zu vermeiden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Einnahme von Postafene kann die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit gefährliche

Maschinen zu bedienen beeinträchtigen. Postafene kann Schläfrigkeit verursachen, vor allem

während den ersten Behandlungstagen.

Postafene enthält Lactose-Monohydrat (ein Zucker)

Bitte nehmen Sie Postafene erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist POSTAFENE einzunehmen?

NOTICE : INFORMATION DE L’UTILISATEUR

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und Kinder über 12 Jahren

Übelkeit, Erbrechen und Schwindel in Verbindung mit der Reisekrankheit:

Die empfohlene Dosis beträgt 1 bis 2 Tabletten eine Stunde vor der Abfahrt und danach alle

24 Stunden während der Reise.

Anwendung

Die Tabletten werden mit etwas Flüssigkeit eingenommen.

Dosierungsanpassung

Bei älteren Personen:

Ältere Personen müssen die Behandlung mit halben Dosen beginnen, die nach den

Anweisungen des Arztes schrittweise erhöht werden.

Bei Personen mit Niereninsuffizienz:

Die Dosis wird bei diesen Personen nicht angepasst, da das Mittel nicht über die

Nieren ausgeschieden wird.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Postafene einnehmen sollen.

Wenn Sie eine größere Menge Postafene eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Postafene eingenommen haben, setzen Sie sich sofort in Verbindung mit

Ihrem Arzt, Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245).

Symptome:

Die Symptome nach Einnahme zu hoher Dosen reichen von Schläfrigkeit und

Bewegungsstörungen über allgemeines, diffuses Unwohlsein, eine Verminderung der

Reflexe, Müdigkeit, Schwindel, Halluzinationen bis hin zu Atemdepression. Diese

Wirkungen werden durch die gleichzeitige Aufnahme von Alkohol und Arzneimitteln,

die auf das Zentralnervensystem wirken, noch verstärkt.

Dagegen wurden in anderen, seltenen Fällen, insbesondere bei Säuglingen (bei

versehentlicher Einnahme) Erregungszustände, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und im

Vergiftungsstadium auch Krampfanfälle berichtet.

Behandlung:

Es gibt kein spezifisches Antidot.

Wenn Erbrechen nicht spontan aufgetreten ist, muss es so schnell wie möglich ausgelöst

werden (außer bei Patienten mit Stupor oder teilweiser Bewusstlosigkeit) oder eine

Magenspülung muss vorgenommen werden

Allgemein unterstützende Maßnahmen mit häufiger Überprüfung der Vitalzeichen und

eine genaue Überwachung des Patienten sind angezeigt.

Die Anwendung von Aktivkohle wird empfohlen.

Wenn Sie die Einnahme von Postafene vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Postafene abbrechen

Nur bei Beschwerden anwenden.

NOTICE : INFORMATION DE L’UTILISATEUR

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden beobachtet:

Sehr häufig: Schläfrigkeit oder Sedierung

Häufig: Mundtrockenheit

Selten: Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Gelenkschmerzen (Arthralgie).

Für die anderen Nebenwirkungen sind die Häufigkeiten nicht bekannt:

Herzerkrankungen: Herzklopfen, schnellerer Herzschlag (Tachykardie)

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths: Ohrgeräusche (Tinnitus), auditive

Halluzinationen, Schwindelgefühl

Augenerkrankungen: visuelle Halluzinationen, Doppeltsehen (Diplopie), getrübte Sicht

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall,

Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Müdigkeit,

Schwäche

Erkrankungen des Immunsystems: anaphylaktischer Schock

Untersuchungen Gewichtszunahme

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Anorexie, gesteigerter Appetit

Erkrankungen des Nervensystems: Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl,

Empfindungsstörung (Parästhesie), Dämpfung (Sedierung), Schläfrigkeit,

Gleichgewichtsstörungen (einschließlich Parkinson-Syndrom), Zittern

Psychiatrische Erkrankungen: Angst, Euphorie, Reizbarkeit, Halluzinationen,

Schlaflosigkeit, Verhaltensstörungen

Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Schwierigkeiten beim Wasserlassen

(Dysurie), häufiges Wasserlassen (Polyurie), Harnverhaltung

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums trockener Hals,

trockene Nase, Nasenbluten (Epistaxis), Bronchienkrampf (Bronchospasmus)

Gefäßerkrankungen: Blutdrucksenkung (Hypotonie)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Hautausschlag (Rash und

Urtikaria), Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität).

Bei Auftreten einer leichten Nebenwirkung ist die Dosis zu senken, wodurch auch die Wirkung

eingeschränkt wird, oder abends vor dem Schlafengehen einzunehmen, wenn es sich um

Schläfrigkeit handelt.

Wenn eine schwere Nebenwirkung auftritt, muss die Behandlung unterbrochen werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Belgien:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

NOTICE : INFORMATION DE L’UTILISATEUR

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRÜSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxembourg :

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet : http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist POSTAFENE aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Postafene enthält

Der Wirkstoff ist Meclozin. Jede Tablette Postafene 25 mg enthält 25 mg Meclozin-

Hydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: hochdisperses Siliciumdioxid – Maisstärke - Calciumstearat

- Lactose-Monohydrat - Talk - Polyvidon K 30.

Wie Postafene aussieht und Inhalt der Packung

Postafene 25 mg Tabletten Weiße, runde Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite und

einer Prägung UCB auf der anderen Seite; Schachtel mit 25 Tabletten in PVC/Aluminium-

Blisterpackung.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Inhaber der Zulassung

Pierre Fabre Médicament

45, place Abel Gance

F – 92100 Boulogne

Frankreich

Hersteller:

UCB Pharma SA

Chemin du Foriest

B-1420 Braine l’Alleud

Belgien

Zulassungsnummer

NOTICE : INFORMATION DE L’UTILISATEUR

BE046444

Verkaufsabgrenzung

nicht verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 11/2015.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt in 01/2016