PolyVar Yellow

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • PolyVar Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • PolyVar Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 837582
  • Berechtigungsdatum:
  • 10-04-2017
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben

Gebrauchsinformation

PolyVar Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock

1. Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des

Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Zulassungsinhaber:

Bayer Animal Health GmbH

Bayer Austria Ges.m.b.H.

D-51368 Leverkusen

Herbststraße 6-10

A-1160 Wien

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

KVP Pharma- und Veterinär Produkte GmbH

Projensdorfer Str. 324

D-24106 Kiel

2. Bezeichnung des Tierarzneimittels

PolyVar Yellow 275 mg imprägnierter Streifen für den Bienenstock

Flumethrin

Bezeichnung des Tierarzneimittels in anderen Mitgliedsstaaten:

Polyvar (Dänemark, Spanien, Portugal, Schweden)

3. Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile

Gelber Plastikstreifen mit 15 Öffnungen

1 Streifen enthält:

Wirkstoff:

Flumethrin 275 mg

4. Anwendungsgebiet(e)

Zur Behandlung von Varroose bei Honigbienen, hervorgerufen durch Flumethrin-

empfindliche Varroa destructor-Milben.

5. Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei bekannter Resistenz gegenüber Pyrethroiden wie im Abschnitt

„Besondere Warnhinweise“ beschrieben.

6. Nebenwirkungen

Keine.

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder

Apotheker mit.

7. Zieltierart(en)

Honigbiene

8. Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur Anwendung im Bienenstock. Zum Anbringen am Flugloch als Bienenschleuse.

Für Standardbeuten zwei Streifen verwenden.

9. Hinweise für die richtige Anwendung

Anwendung der Streifen:

Mit der Behandlung sollte kurz nach der Tracht bzw. der Honigernte begonnen

werden,

eine

für

Behandlungserfolg

ausreichende

Flugaktivität

natürliche

Winterbienenentwicklung

gewährleisten.

Behandlung

sollte

mindestens 9 Wochen bis zum Ende der Flugaktivität dauern, aber nicht länger als

Monate.

Falle

eines

andauernden

Milbenfalls

nach

Wochen

sollte

Behandlung fortgesetzt werden. Die Behandlung überbrückt auf diese Weise die

kritische Zeit, in der eine horizontale Übertragung der Milben z. B. durch Räuberei

stattfinden

kann.

Behandlungserfolg

sollte

Abschnitt

“Besondere

Warnhinweise“ beschrieben überwacht werden.

Die Streifen sollten am Flugloch des Bienenstocks so angebracht werden, dass die

Bienen gezwungen sind, nur durch die Löcher in den Streifen in die Beute zu

gelangen oder diese zu verlassen. Die gesamte Oberfläche und die Löcher der

Streifen dürfen nicht bedeckt werden, um den Kontakt der Bienen mit den Streifen

sowie die Belüftung des Bienenstocks sicherzustellen. Die Streifen sind so konzipiert,

dass das Entfernen toter Bienen nicht beeinträchtigt wird. Die Streifen sollten nicht

zerschnitten werden.

Die Packung enthält nur die Streifen zum Anbringen am Flugloch; abhängig von der

Beutetyps

Ausmaßen

Fluglochs

können

jedoch

weitere

Hilfsmittel wie Reißzwecken, Heftklammern, Nägel oder Holzstücke erforderlich sein,

um die Streifen sicher zu fixieren. Die Streifen können auf unterschiedliche Weise

entweder von der Innen- oder Außenseite der Beute fixiert werden.

Beutetypen

breitem

Flugloch

werden

zwei

Streifen

nebeneinander

angebracht (siehe Abbildung 3a und 3b, anwendbar z. B. bei Boczonadi, Dadant,

Deutsch normal, Langstroth, Simplex, Spaar-Kast und Zander-Bienenstöcken).

Bei Beuten mit schmalem Flugloch werden die Streifen in Quaderform vor dem

Eingang

angebracht

(siehe

Abbildung

anwendbar

Layens,

A-Ž

Bienenstöcken).

Beispiele siehe Abbildungen:

10. Wartezeit

Honig: 0 Tage.

Nicht während der Tracht anwenden.

11. Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Für

dieses

Tierarzneimittel

sind

keine

besonderen

Lagerungsbedingungen

erforderlich.

Arzneimittel

nach

Ablauf

Behältnis

äußerer

Umhüllung

angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.

Nach

Anbruch

Behältnisses

sind

Streifen

unmittelbar

verwenden.

Produktreste sind zu vernichten.

12. Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Es sollten alle Völker eines Bienenstandes gleichzeitig behandelt werden.

Das Tierarzneimittel sollte im Rahmen eines integrierten Bekämpfungsprogrammes

gegen Varroa-Milben angewendet werden.

Als wirksame Methode, das Risiko einer Resistenzbildung zu verringern, sollte

PolyVar Yellow – wie auch bei anderen Akariziden üblich – nicht in aufeinander

folgenden Jahren eingesetzt werden. Stattdessen

sollte

das Tierarzneimittel

festgelegten Wechsel mit Wirkstoffen anderer Substanzklassen angewendet werden.

Abhängig von der regionalen Resistenzsituation kann eine Behandlungspause länger

Jahr

notwendig

sein.

Flumethrin

tau-Fluvalinat

derselben

Wirkstoffklasse

angehören,

sind

diese

beiden

Wirkstoffe

für

gegenseitigen

Wechsel nicht geeignet.

unsachgemäße

Anwendung

Tierarzneimittels

kann

Risiko

Resistenzentwicklung

erhöhen

kann

letztendlich

Unwirksamkeit

Behandlung führen und den Verlust von Bienenvölkern zur Folge haben.

Im Allgemeinen wird empfohlen, die Akarizid-Empfindlichkeit auf regionaler Ebene zu

überprüfen, z. B. mit Hilfe von biologischen Tests oder Molekulardiagnostik (PCR).

Im Falle einer bestehenden Resistenz gegenüber Pyrethroiden sollte PolyVar Yellow

nicht

angewandt

werden.

Wenn

Resistenzen

gegenüber

Pyrethroiden

Vergangenheit

bestanden,

sollte

aktuelle

Resistenzstatus

Milben

Bienenvolk erneut ermittelt werden, da die Empfindlichkeit nach einem gewissen

Zeitraum wieder vorhanden sein kann.

Die Flugaktivität der Bienen ist für den Kontakt mit dem Wirkstoff notwendig. Bei

längeren

Zeiträumen

verminderter

Flugaktivität,

durch

ungünstige

Witterungsverhältnisse, kann die Wirksamkeit reduziert sein.

Der Behandlungserfolg sollte mit etablierten Standardtests überwacht werden, z.B.

durch eine kontinuierliche Überprüfung des natürlichen Milbenfalls (Bodenbrett mit

einer klebrigen Bodeneinlage abdecken) oder die Erhebung der Milbenbelastung pro

Bienen

Puderzucker-Methode),

ermitteln,

eine

Winter-

behandlung, z. B. mit Oxalsäure, erforderlich ist.

Gebrauchte Streifen dürfen nicht wieder verwendet werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Nach Anbringung der Streifen kann es in der Eingewöhnungsphase vorübergehend

zu Bienenansammlungen am Flugloch kommen. Bei hohen Temperaturen sollte eine

ausreichend gute Belüftung des Bienenstocks gewährleistet werden. PolyVar Yellow

wurde

nicht

extrem

heißem

Wetter

getestet.

Tierarzneimittel

kann,

ähnlichem Maße wie Standard-Gitter am Einflugloch, die Belüftung des Bienenstocks

beeinflussen und sollte daher zeitweise entfernt werden, wenn dies notwendig ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Folienbeutel mit den Streifen bis zum Gebrauch im Umkarton aufbewahren.

Nach dem Anbringen der Streifen Hände mit kaltem Wasser und Seife waschen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Keine bekannt.

Nicht gleichzeitig mit anderen Akariziden anwenden, die gegen Varroose wirksam

sind.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Auf Grund der Beschaffenheit der Streifen sind Überdosierungen unwahrscheinlich

und Symptome einer Überdosierung nicht zu erwarten.

Inkompatibilitäten:

Keine bekannt.

13.

Besondere

Vorsichtsmaßnahmen

für

die

Entsorgung

von

nicht

verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammel-

stellen

abzugeben.

gemeinsamer

Entsorgung

Hausmüll

sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann.

Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt

werden.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt

werden.

Fragen

Ihren

Tierarzt,

nicht

mehr

benötigte

Arzneimittel

entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

PolyVar Yellow (Streifen oder leere Folienbeutel) darf nicht in Gewässer gelangen,

da es eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.

14. Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

Jänner 2018

15. Weitere Angaben

Folienbeutel aus Polyester / Aluminium / Polyethylen niederer Dichte

Packungsgrößen:

Faltschachtel mit 1 Folienbeutel (10)

Faltschachtel mit 10 Folienbeuteln (100)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Die Bienen kommen beim Verlassen bzw. der Rückkehr in den Bienenstock direkt mit

dem Wirkstoff in Berührung und zusätzlich indirekt durch den Kontakt untereinander

im Bienenstock. Ein Verdunsten des Wirkstoffs findet nicht statt.

Zulassungsnummern:

DE: Zul.-Nr.: 402276.00.00

AT: Zul.-Nr.: 837582

DE: Apothekenpflichtig.

AT: Rezeptfrei, apothekenpflichtig.

13-4-2018

Guixens Food Group Issues Allergy Alert on Undeclared Sulfites in La Marinera Brand Dried Yellow Potatoes

Guixens Food Group Issues Allergy Alert on Undeclared Sulfites in La Marinera Brand Dried Yellow Potatoes

Guixens Food Group, Inc., of Miami, FL, is voluntarily recalling its ten-ounce packages of La Marinera Brand Dried Yellow Potatoes because it may contain undeclared sulfites. People who have an allergy or severe sensitivity to sulfites run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume this product.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

16-1-2014

Reimbursement of medicines bought in another EU/EEA country

Reimbursement of medicines bought in another EU/EEA country

From 1 January 2014, you can obtain reimbursement of prescription-only medicines bought in another EU/EEA country under the general reimbursement rules of the Danish Health Act. You have to be covered by the national health insurance in Denmark and have a health insurance card (the yellow card) and the medicine must be reimbursable in Denmark.

Danish Medicines Agency

28-5-2018

Seresto and its associated name Foresto

Seresto and its associated name Foresto

Seresto and its associated name Foresto (Active substance: imidacloprid/flumethrin) - Community Referrals - Art 13 - Commission Decision (2018)3404 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/A/125

Europe -DG Health and Food Safety