Physiologische Kochsalzlösung "Fresenius" - Infusionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Physiologische Kochsalzlösung "Fresenius" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 40 x 100 ml Polyethylenflasche, Laufzeit: 60 Monate,10 x 250 ml Polyethylenflasche bzw. Glasflasche, Laufzeit: 60 Monate,10 x 50
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Physiologische Kochsalzlösung "Fresenius"  - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Elektrolyte
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-16417
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-12-1978
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

/Version: 12

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ - Infusionslösung

Wirkstoff: Natriumchlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ und wofür wird sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Physiologischer Kochsalzlösung „Fresenius“ beachten?

Wie ist Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ und wofür wird sie angewendet?

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ ist eine Infusionslösung die Natriumchlorid enthält.

Natriumchlorid ist ein Elektrolyt (auch „Blutsalz“ genannt), das sich in Ihrem Blut befindet.

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ dient:

zur Behandlung von Natrium- und Chloridmangel

zur Behandlung von leichten hypochlorämischen Alkalosen (Alkalose ist eine bestimmte

Form eines Säuredefizites im Blut)

zur Behandlung eines zu geringen Blutvolumens (Hypovolämie) oder eines zu niedrigen

Blutdrucks (Hypotonie)

zum Ausgleich von Wasser- und Elektrolytverlusten (z.B. durch starkes Schwitzen,

Nierenerkrankungen)

als Trägerlösung (es kann zu anderen Arzneimitteln für Infusionen hinzugegeben werden)

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Physiologischer Kochsalzlösung „Fresenius“

beachten?

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Natriumchlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie einen erhöhten Gehalt an Natrium oder Chlorid im Blut haben (Hypernatriämie,

Hyperchlorämie),

wenn Sie an einer Blutübersäuerung (Acidose) leiden,

wenn Sie an einer bestimmten Form von Körperwasserverlust (hypertone Dehydratation)

leiden,

wenn Sie einen verminderten Gehalt an Kalium im Blut haben (Hypokaliämie),

wenn Sie an schwerer Herzschwäche leiden (dekompensierte Herzinsuffizienz),

wenn Sie Wasser in der Lunge haben,

wenn Sie an einer Hirnschwellung (Hirnödem) leiden,

wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Harnausscheidung leiden (Oligurie,

Anurie),

wenn Sie an Überwässerungszuständen leiden (Hyperhydratationszustände),

wenn Gegenanzeigen der eingesetzten Wirkstoffe bestehen.

/Version: 12

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ bei Ihnen

angewendet wird.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten

haben:

erhöhter Blutdruck,

jede Art von Herzerkrankung oder Herzschwäche,

eingeschränkte Nierenfunktion,

Wasseransammlungen unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme) oder der

Lunge,

Präeklampsie (hoher Blutdruck in der Schwangerschaft),

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist),

jede andere Erkrankung, die mit einer Natriumretention (wenn der Körper zuviel Natrium

zurückbehält) einhergeht.

Bei oben genannten Erkrankungen darf Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ nur mit größter

Vorsicht und unter besonderer klinischer Überwachung verabreicht werden.

Während der Verabreichung dieser Lösung muss der klinische Zustand des Patienten und die

Laborparameter (Elektrolyte in Blut und Harn sowie Säure-Basen-Gleichgewicht und Wasserbilanz)

überwacht werden.

Bei frühzeitig geborenen aber auch bei termingerecht geborenen Säuglingen kann es aufgrund einer

unausgereiften Nierenfunktion zu einer Natriumretention kommen. Aus diesem Grund dürfen bei

frühzeitig aber auch termingerecht geborenen Säuglingen wiederholte Natriumchlorid-Infusionen nur

nach Bestimmung des Serum-Natriumspiegels verabreicht werden.

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr von

Verunreinigungen zu achten.

Wegen der geringen Verweildauer von Physiologischer Kochsalzlösung „Fresenius“ im Gefäßsystem

sollte diese Lösung im hämorrhagischen oder traumatischen Schock nur in Notsituationen zur

Substitution des intravasalen Volumens Anwendung finden. Bei derartigen Zuständen sollte der

intravasale Volumenausgleich mit kolloidalen Volumenersatzmitteln erfolgen.

Anwendung von Physiologischer Kochsalzlösung „Fresenius“ zusammen mit anderen

Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen in Zusammenhang mit Natrium: Corticoide/Steroide und Carbenoxolon, die mit

Natrium- und Wasserretention (mit Hypertonie und Ödemen) in Zusammenhang stehen.

Werden Physiologischer Kochsalzlösung „Fresenius“ Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die

Gebrauchsinformationen dieser Arzneimittel, um zu überprüfen, ob Ihnen die Lösung verabreicht

werden kann oder nicht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ angewendet werden darf.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung zugesetzt:

fragen Sie Ihren Arzt,

lesen sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf

die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

/Version: 12

Die Auswirkungen eventuell zugemischter Wirkstoffe sind jedoch zu berücksichtigen.

3.

Wie ist Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ anzuwenden?

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen

Fachpersonal verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird.

Dies hängt von Ihrem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf, Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für

die Anwendung ab. Die Dosierung kann auch von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ ist zur Infusion in eine Vene bestimmt und wird

normalerweise über einen Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel (Kanüle) in die Vene

verabreicht. Meist wird für die Infusion eine Armvene verwendet.

Maximale Tagesdosis

Die tägliche Flüssigkeitszufuhr soll bei Erwachsenen 500 ml - 3 Liter pro Tag bzw. 40 ml pro kg

Körpergewicht und Tag nicht überschreiten, außer es besteht eine dringliche Indikation.

Maximale Infusions- und Tropfgeschwindigkeit

Jugendliche, Erwachsene und ältere Patienten:

Bis zu 5 ml/kg Körpergewicht und Stunde bzw. 1,7 Tropfen/kg Körpergewicht und Minute.

Dosierungsangaben, die nicht pro kg Körpergewicht angegeben sind beziehen sich auf 70 kg

Körpergewicht. Bei der Umrechnung von ml in Tropfen wird von einem Infusionsbesteck mit einer

Tropfeigenschaft von 20 Tropfen = 1 ml ausgegangen.

Anwendung bei Kindern

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder sollen eine maximale Tagesdosis von 20 – 100 ml pro kg

Körpergewicht und Tag erhalten, abhängig vom Alter und der totalen Körpermasse (body mass).

Bei Kindern können bei einer Dehydratation mit Schock (ohne Vorliegen der Laborbefunde) initial 20

bis 30 ml/kg Körpergewicht verabreicht werden. Die weitere Vorgangsweise bei der Rehydrierung

richtet sich nach den Laborbefunden.

Die Infusionsgeschwindigkeit beträgt bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern im Durchschnitt 5

ml/kg Körpergewicht und Stunde, variiert jedoch in Abhängigkeit vom Alter:

6 - 8 ml/kg Körpergewicht und Stunde bei Säuglingen,

4 - 6 ml/kg Körpergewicht und Stunde bei Kleinkindern und Kindern bis 6 Jahre,

2 - 4 ml/kg Körpergewicht und Stunde bei Kindern von 6 - 12 Jahren.

Infusionsrate und Gesamtvolumen können in der Chirurgie oder im Bedarfsfall höher sein.

Wird Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ als Trägerlösung oder Verdünnungsmittel

eingesetzt, liegt die empfohlene Dosierung bei 50 - 250 ml per Dosis des zu verabreichenden

Arzneimittels.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist Vorsicht geboten.

Die Dosierungsrichtlinien eventuell zugemischter Wirkstoffe müssen berücksichtigt werden.

Bei Zusatz von Arzneimitteln muss die Sterilität gesichert sein und es ist auf gute Durchmischung zu

achten.

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ darf nur mit Arzneimitteln gemischt werden, deren

Verträglichkeit sichergestellt ist.

Die Verträglichkeit ist zumindest visuell zu überprüfen (nicht sichtbare chemische bzw. therapeutische

Inkompatibilitäten sind dennoch möglich).

Die Infusion der Mischlösung sollte innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein.

Hinweis für die Handhabung der Polyethylenampullen

/Version: 12

Luer- und Luer-Lock-Ansatz zur einfachen Entnahme ohne Kanüle.

Dauer der Anwendung

Die Anwendungsdauer richtet sich nach den klinischen Erfordernissen.

Wenn Sie eine größere Menge von Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ erhalten

haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine zu

große Menge von Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ erhalten zu haben.

Falls Ihnen Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu

schnell verabreicht wurde, können aufgrund einer übermäßigen Verabreichung von Natrium und

Chlorid möglicherweise folgende Beschwerden auftreten:

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe

Durstgefühl, trockener Mund, trockene Augen

Schwitzen, Fieber, schnelle Herztätigkeit (Tachykardie), erhöhter Blutdruck (Hypertonie)

Nierenversagen

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, die zu Atembeschwerden führt (Lungenödem)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere im Bereich der Knöchel (periphere

Ödeme)

Atemstillstand

Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Reizbarkeit

Schwächegefühl

Muskelzucken und Steifheit

Krampfanfälle

Übersäuerung des Blutes (Azidose) was zu Müdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und

erhöhter Atemfrequenz führt.

Bewusstlosigkeit

Atemstillstand bis hin zum Tod.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden feststellen. Die Infusion wird

abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden entsprechende Behandlung begonnen (z.B. Gabe

von Arzneimitteln, die die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren steigern, unter ständiger Kontrolle

des Elektrolyt-(Salz-)haushalts, evtl. Senkung des erhöhten Säuregehalts des Blutes).

Wenn Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt

wurde, kann auch das zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Diese sind in der

Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels aufgeführt.

Bei richtiger Anwendung und Einhaltung der empfohlenen Dosierung und Infusionsgeschwindigkeit ist

eine Überdosierung oder Vergiftung nicht zu befürchten.

Wenn die Anwendung von Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ vergessen wurde

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine

Dosis wurde vergessen.

Wenn die Anwendung von Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ abgebrochen wird

Es sind keine Entzugserscheinungen bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

/Version: 12

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die langfristige und unkontrollierte Anwendung kann zu beträchtlichen Störungen der Homöostase

(Salz- und Wasserhaushalt) führen.

Nebenwirkungen wie Fieber, lokale Infektion, Irritation und Schmerzen an der Infusionsstelle,

Venenentzündung, Blutgerinnsel in der Vene, Austreten der Infusionslösung in das die Vene

umgebende Gewebe und Überschuss an Flüssigkeit in den Blutgefäßen können mit der

Verabreichungsart zusammenhängen.

Eventuelle Nebenwirkungen der zugesetzten Wirkstoffe sind zu beachten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ aufzubewahren?

Freeflex-Infusionsbeutel zu 50 ml und 100 ml: Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar bis:“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die Lösung ist nicht

klar und farblos und/oder das Behältnis ist nicht unversehrt.

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ muss nach dem Öffnen des Behältnisses sofort

verwendet werden. Restmengen sind zu verwerfen.

Aus mikrobiologischer Sicht müssen Lösungen, die unter unkontrollierten und unvalidierten

Bedingungen gemischt wurden, sofort angewendet werden. Die Verantwortung für die

Lagerzeit/Bedingungen der gebrauchsfertigen Lösung liegt beim Anwender.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ enthält

/Version: 12

Der Wirkstoff ist:

Natriumchlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Salzsäure, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.

Osmolarität: 309 mosmol/l

pH-Wert: 4,5 - 7,0

Wie Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ aussieht und Inhalt der Packung

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ ist eine klare und farblose Infusionslösung erhältlich in

Glasflaschen, Polyethylenflaschen, Polypropylenflaschen, Infusionsbeuteln, Durchstechflaschen,

Polyethylenampullen und Polypropylenampullen.

Physiologische Kochsalzlösung „Fresenius“ gibt es in folgenden Packungsgrößen:

Polyethylenflasche: 10 x 100 ml, 40 x 100 ml, 20 x 100 ml in 250 ml, 20 x 200 ml in 250 ml, 1 x 250

ml, 10 x 250 ml, 20 x 250 ml, 30 x 250 ml, 10 x 250 ml in 500 ml, 1 x 500 ml, 10 x

500 ml, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml, 10 x 1000 ml

Polypropylenflasche: 10 x 100 ml, 40 x 100 ml, 20 x 100 ml in 250 ml, 20 x 200 ml in 250 ml, 1 x 250

ml, 10 x 250 ml, 20 x 250 ml, 30 x 250 ml, 10 x 250 ml in 500 ml, 1 x 500 ml, 10 x

500 ml, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml, 10 x 1000 ml

Glasflasche: 10 x 100 ml, 20 x 100 ml, 10 x 100 ml in 250 ml, 10 x 200 ml in 250 ml, 1 x 250 ml, 10 x

250 ml, 10 x 250 ml in 500 ml, 10 x 400 ml in 500 ml, 1 x 500 ml, 10 x 500 ml, 6 x 1000

Freeflex-Infusionsbeutel: 40 x 50 ml, 60 x 50 ml, 40 x 100 ml, 50 x 100 ml, 1 x 250 ml, 10 x 250 ml, 20

x 250 ml, 30 x 250 ml, 1 x 500 ml, 10 x 500 ml, 15 x 500 ml, 20 x 500 ml, 8 x

1000 ml, 10 x 1000 ml

Durchstechflasche: 10 x 50 ml, 20 x 50 ml, 10 x 100 ml, 20 x 100 ml

Polyethylenampulle: 20 x 5 ml, 50 x 5 ml, 10 x 10 ml, 10 x 10 x 10 ml (Bündelpackung), 20 x 10 ml, 50

x 10 ml, 20 x 20 ml, 50 x 20 ml

Polypropylenampulle: 20 x 10 ml, 20 x 20 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller

Fresenius Kabi Deutschland GmbH, D-61169 Friedberg

Fresenius Kabi España SA, E-08339 Vilassar de Dalt, Barcelona

Fresenius Kabi France, F-27400 Louviers

Fresenius Kabi Italia S.r.l., I-37063 Isola della Scala

Fresenius Kabi Norge AS, NO-1788 Halden

Fresenius Kabi Polska Sp. z o.o., PL-99-300 Kutno

Z.Nr.: 1-16417

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2014.

21-11-2018

Fresenius Kabi Issues Voluntary Nationwide Recall of Sodium Chloride Injection, USP, 0.9% Due to Product Labeling Incorrectly Stating Stoppers Do Not Contain Latex

Fresenius Kabi Issues Voluntary Nationwide Recall of Sodium Chloride Injection, USP, 0.9% Due to Product Labeling Incorrectly Stating Stoppers Do Not Contain Latex

Fresenius Kabi USA is voluntarily recalling 163 lots of Sodium Chloride Injection, USP, 0.9%, 10 mL fill in a 10 mL vial and Sodium Chloride Injection, USP, 0.9%, 20 mL fill in a 20 mL vial to the user level. The product insert states that stoppers for both the 10mL and the 20mL vials do not contain natural rubber latex; the tray label for the two vial sizes and the vial label for the 20mL vial also state that the stoppers do not contain latex. The product is being recalled because the stoppers contain n...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-9-2018

SCA Pharmaceuticals LLC. Issues Voluntary Nationwide Recall of Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride due to Presence of Precipitate

SCA Pharmaceuticals LLC. Issues Voluntary Nationwide Recall of Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride due to Presence of Precipitate

, SCA Pharmaceuticals LLC (“SCA Pharma”) is voluntarily recalling 7 lots of the injectable product Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride 100 mg bag to the consumer level. This product is being recalled for visible particulate matter believed to be furosemide precipitate.

FDA - U.S. Food and Drug Administration