Perindopril Servier

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Perindopril Servier Tablette 8 mg
  • Dosierung:
  • 8 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Perindopril Servier Tablette 8 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE267951
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION: Information für

Patienten

Perindopril Servier 8 mg Tabletten

Perindopril Tert-Butylamin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische

Fachpersonal.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen,

die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in diese Packungsbeilage steht

Was ist Perindopril Servier und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Perindopril Servier 8 mg beachten?

Wie ist Perindopril Servier einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Perindopril Servier aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Perindopril Servier und wofür wird es angewendet?

Perindopril Servier ist ein Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer. Diese ACE-Hemmer

wirken, indem sie die Blutgefäße erweitern und es so Ihrem Herzen erleichtern, Blut hindurch zu

pumpen.

Perindopril Servier wird angewendet:

zur Behandlung des Bluthochdrucks (Hypertonie),

zur Reduzierung des Risikos von kardialen (Herz-) Ereignissen, wie z. B. Herzinfarkt, bei

Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit (ein Zustand, bei dem die Blutversorgung des

Herzens reduziert oder blockiert ist), die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben und/oder bei

denen durch eine Operation die Herzkranzgefäße erweitert und somit die Blutversorgung des

Herzens verbessert wurde.

2.

Was sollten Sie vor die Einnahme von Perindopril Servier 8 mg beachten?

Perindopril Servier darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Perindopril, einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels oder einen anderen ACE-Hemmer sind.

wenn Sie bereits früher Symptome wie pfeifender Atem, Schwellungen von Gesicht, Zunge

oder Rachen, intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschläge in Verbindung mit einer

früheren ACE-Hemmer Behandlung hatten, oder wenn einer Ihrer Verwandten diese Symptome

bei Ihnen unter irgendwelchen anderen Umständen aufgetreten sind (ein Zustand, der als

Angioödem bezeichnet wird).

Gebrauchsinformation

wenn bei Ihnen eine Schwangerschaft von über drei Monaten vorliegt (zudem wird empfohlen,

Perindopril Servier im frühen Schwangerschaftsstadium nicht einzunehmen – siehe Abschnitt

„Schwangerschaft“).

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie

Perindopril Servier einnehmen, wenn Sie :

eine Aortenstenose (Verengung des Hauptblutgefäßes, das vom Herzen wegführt) oder eine

hypertrophische Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine renale Arterienstenose

(Verengung der Arterie, welche die Nieren mit Blut versorgt) haben,

unter anderen Herzerkrankungen leiden,

Leberprobleme haben,

Probleme mit Ihren Nieren haben oder eine Dialyse erhalten,

unter einer Kollagen-Krankheit (Erkrankung des Bindegewebes), wie systemischem Lupus

erythematodes oder Sklerodermie leiden,

Diabetes haben,

eine salzarme Diät einhalten oder Salzersatzstoffe einnehmen, die Kalium enthalten,

Ihnen eine Narkose und/oder eine größere Operation geplant ist,

sich einer LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) unterziehen,

eine Desensibilisierungstherapie erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- und

Wespenstichen zu verringern,

vor Kurzem unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,

Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten haben,

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet -

z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund

von Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt "Perindopril Servier darf nicht eingenommen werden".

ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind, kann Ihr Risiko für das Auftreten eines Angioödems

erhöht sein. Die Blutdrucksenkung durch dieses Arzneimittel kann bei Patienten mit schwarzer

Hautfarbe weniger stark sein, als bei Patienten anderer Hautfarbe.

Angioödem (eine schwere allergische Reaktion mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder

Rachen, mit Schluck- oder Atembeschwerden) haben. Dies kann jederzeit während der Behandlung

auftreten. Wenn Sie derartige Symptome entwickeln, sollten Sie die Einnahme von Perindopril Servier

beenden und unverzüglich einen Arzt aufsuchen(siehe Abschnitt 4).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie annehmen, schwanger zu sein (oder es werden könnten). Perindopril

Servier wird im frühen Schwangerschaftsstadium nicht empfohlen. Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat

darf es nicht mehr eingenommen werden, da dies schwerwiegenden Schaden beim ungeborenen Kind

verursachen könnte (siehe Abschnitt „Schwangerschaft,“).

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Perindopril bei Kindern und Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren wird

nicht empfohlen.

Einnahme von Perindopril Servier zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Gebrauchsinformation

Die Behandlung mit Perindopril Servier kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Ihr Arzt

muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dazu

gehören:

andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, einschließlich Angiotensin-II-

Rezeptor-Antagonisten, Aliskiren (siehe auch Abschnitt "Perindopril Servier nicht

eingenommen werden" und "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen") oder Diuretika

(Arzneimittel, welche die von den Nieren produzierte Harnmenge erhöhen),

Kalium-sparende Arzneimittel (z. B.Triamteren, Amilorid), Kaliumpräparate oder

kaliumhaltige Kochsalzersatzprodukte,

Kalium-sparende Diuretika, die zur Behandlung von Herzinsuffizienz angewendet werden:

Eplerenon und Spironolacton in Dosen zwischen 12,5 mg und 50 mg täglich,

Lithium zur Behandlung der Manie oder Depression,

Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (z. B. Ibuprofen) zur

Schmerzbehandlung oder hoch dosierte Salicylate (z. B. Aspirin) (≥ 3g/Tag),

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie z. B. Insulin oder Metformin),

Baclofen (wird zur Behandlung der Muskelsteifheit in Verbindung mit Erkrankungen wie

multipler Sklerose angewendet),

Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depression, Angst,

Schizophrenie usw. (z. B. trizyklische Antidepressiva, Arzneimittel zur Behandlung von

Psychosen),

Immunsuppressiva (Arzneimittel, welche die Abwehrreaktionen des Körpers Abschwächen)

zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder, nach Organtransplantationen (z. B.

Ciclosporin, Tacrolimus),

Trimethoprim (zur Behandlung von Infektionen),

Estramustin (zur Behandlung von Krebs),

Allopurinol (zur Behandlung der Gicht),

Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),

Vasodilatatoren, einschließlich Nitrate (Arzneimittel, die eine Erweiterung der Blutgefäße

bewirken),

Heparin (Arzneimittel zur Blutverdünnung),

Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z. B. Ephedrin,

Noradrenalin oder Adrenalin),

Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (werden bei der Behandlung der

Symptome rheumatoider Polyarthritis angewendet).

Einnahme von Perindopril Servier zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Es wird empfohlen, Perindopril Servier Tabletten vor dem Essen einzunehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie annehmen, schwanger zu sein (oder es werden könnten).

Ihr Arzt wird Ihnen in der Regel empfehlen, die Einnahme von Perindopril Servier einzustellen, bevor

Sie schwanger werden bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Er wird Ihnen empfehlen, ein

anderes Medikament anstelle von Perindopril Servier einzunehmen. Perindopril Servier wird im

frühen Schwangerschaftsstadium nicht empfohlen. Nach dem 3. Monat darf es nicht mehr

eingenommen werden, da dies schwerwiegende Schäden beim ungeborenen Kind verursachen könnte.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Perindopril Servier

ist für stillende Mütter nicht empfohlen. Ihr Arzt kann ein anderes Medikament verschreiben, wenn Sie

Gebrauchsinformation

stillen wollen, insbesondere wenn es sich bei Ihrem Kind um ein Neugeborenes oder ein

Frühgeborenes handelt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Perindopril Servier beeinflusst gewöhnlich nicht die Aufmerksamkeit. Bei bestimmten Patienten kann

es jedoch, durch die Senkung des Blutdruckes, zu Schwindel oder Schwäche kommen. Wenn dies auf

Sie zutrifft, kann Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt

sein.

Perindopril Servier enthält Lactose-Monohydrat

Bitte nehmen Sie Perindopril Servier erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Perindopril Servier einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Ihre Tablette morgens vor dem Essen mit einem Glas Wasser, am besten immer zur selben

Tageszeit ein.

Ihr Arzt wird entscheiden, welches die richtige Dosis für Sie ist.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bluthochdruck: Die übliche Anfangs- und Erhaltungsdosis beträgt 4 mg einmal täglich. Nach einem

Monat kann die Dosis, falls erforderlich, auf 8 mg einmal täglich erhöht werden. Die maximal

empfohlene Dosis zur Behandlung von Bluthochdruck ist 8 mg pro Tag.

Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, beträgt die übliche Anfangsdosis 2 mg einmal täglich. Nach

einem Monat kann die Dosis auf 4 mg einmal täglich und dann, falls erforderlich, auf 8 mg einmal

täglich erhöht werden.

Stabile koronare Herzkrankheit: Die übliche Anfangsdosis beträgt 4 mg einmal täglich. Nach zwei

Wochen kann die Dosis auf 8 mg einmal täglich erhöht werden. Dies ist für dieses

Anwendungsgebiet die höchste empfohlene Dosis.

Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, beträgt die übliche Anfangsdosis 2 mg einmal täglich. Nach

einer Woche kann die Dosis auf 4 mg einmal täglich und dann, nach einer weiteren Woche, auf

8 mg einmal täglich erhöht werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Perindopril Servier eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Unfall- oder

Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt. Die wahrscheinlichste Wirkung

einer Überdosierung ist ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks, der bei Ihnen Symptome wie Schwindel

oder Schwäche hervorrufen kann. In diesem Fall kann es helfen, sich hinzulegen und die Beine

hochzulagern.

Wenn Sie eine größere Menge von Perindopril Servier angewendet haben, kontaktieren Sie sofort

Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Perindopril Servier vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel täglich einnehmen, da eine regelmäßige Einnahme

wirkungsvoller ist. Wenn Sie jedoch einmal eine Dosis Perindopril Servier vergessen haben, nehmen

Sie einfach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Perindopril Servier abbrechen

Gebrauchsinformation

Da die Behandlung mit Perindopril Servier normalerweise ein Leben lang erfolgt, sollten Sie sich an

Ihren Arzt wenden, bevor Sie die Therapie mit dem Arzneimittel abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, welche schwerwiegend sein

können, dann nehmen Sie Perindopril Servier nicht mehr ein und informieren sofort Ihren

Arzt:

Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens,

Schwierigkeiten bei der Atmung (Angioödem, siehe Abschnitt 2 "Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“ (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

Starker Schwindel oder Schwäche aufgrund eines niedrigen Blutdrucks (häufig - kann bis zu 1

von 10 Behandelten betreffen),

Ungewöhnlich schnelles oder unregelmäßiges Herzklopfen, Schmerzen in der Brust (Angina

pectoris) oder Herzinfarkt (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen),

Schwäche in den Armen oder Beinen oder Schwierigkeiten beim Sprechen, was ein Anzeichen

für einen möglichen Schlaganfall sein kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000

Behandelten betreffen),

Plötzliches Keuchen, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim

Atmen (Bronchospasmus) (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was zu starken Bauch- und Rückenschmerzen,

verbunden mit sehr starkem Unwohlsein, führen kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000

Behandelten betreffen),

Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), was ein Anzeichen für eine Hepatitis sein

könnte (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen),

Hautausschlag, der oftmals mit roten, juckenden Flecken im Gesicht, an den Armen oder

Beinen beginnt (Erythema multiforme) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten

betreffen).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

- Kopfschmerzen,

Benommenheit,

- Drehschwindel,

- Ameisenlaufen,

- Sehstörungen,

- Tinnitus (Ohrgeräusche),

- Husten,

- Kurzatmigkeit (Dyspnoe),

- Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen,

Verdauungsschwäche oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung),

- allergische Reaktionen (wie Hautausschläge, Juckreiz),

- Muskelkrämpfe,

Schwächegefühl.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

- Stimmungsschwankungen,

- Schlafstörungen,

Gebrauchsinformation

- Mundtrockenheit,

- intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschläge,

- Bildung von Blasen auf der Haut,

- Nierenprobleme,

- Impotenz,

- Schwitzen,

- überhöhte Anzahl eosinophiler Granulozyten (Art weißer Blutkörperchen),

- Schläfrigkeit,

- Ohnmacht,

- Herzklopfen,

- Tachykardie,

- Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße),

- Lichtempfindlichkeitsreaktion (Verstärkung der Sonnenlichtempfindlichkeit der Haut),

- Arthralgie (Gelenkschmerzen),

- Myalgie (Muskelschmerzen),

- Schmerzen im Brustkorb,

- Unwohlsein,

- peripheres Ödem,

- Fieber,

- Stürze,

- Änderung der biologischen Parameter: bei Beendigung der Behandlung umkehrbare Erhöhung

Kaliumspiegels,

Senkung

Natriumspiegels,

Hypoglykämie

(sehr

niedriger

Blutzuckerspiegel) bei Diabetikern, Anstieg des Kreatininspiegels im Blut, Anstieg des

Harnsäurespiegels im Blut.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Änderung der biologischen Parameter: Anstieg der Werte der Leberenzyme, hoher

Bilirubinspiegel im Blut.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verwirrtheit,

eosinophile Pneumonie (eine seltene Art der Lungenentzündung),

Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase),

akute Niereninsuffizienz,

Veränderungen der Blutwerte, wie Senkung der Anzahl weißer und roter Blutkörperchen, eine

Senkung der Hämoglobinwerte, eine Senkung der Anzahl der Blutplättchen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn

Sie Nebenwirkungen bemerken,

wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen,

die nicht in dieser

Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Details

unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et de Médicaments

Villa Louvigny – Allee Marconi

L-2120 Luxemburg

Site internet : http:www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Gebrauchsinformation

5.

Wie ist Perindopril Servier aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel

nach dem auf dem Umkarton und dem Packung nach EXP.

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats. Nicht über 30 °C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Perindopril Servier g enthält

Der Wirkstoff ist Perindopril Tert-butylamin. Eine Tablette enthält 6,676 mg Perindopril

(entsprechend 8 mg Perindopril Tert-butylamin).

Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose,

Lactose-Monohydrat,

hydrophobes

kolloidales

Silizium,

Magnesiumstearat

Aluminium-Lack

Kupferkomplexen der Chloropylline (E141ii).

Wie Perindopril Servier 8 mg aussieht und Inhalt der Packung

Perindopril Servier 8 mg Tabletten sind runde, grüne Tabletten mit einem

auf der einen Seite und

dem Logo

auf der anderen Seite.

Blisterpackungen (PVC/Aluminium) mit 7, 14, 15, 28, 30, 56, 60, 84, 90, 98 und 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer

SERVIER BENELUX S.A./N.V.

Boulevard International, 57

1070 Brüssel

BELGIEN

Hersteller

Les Laboratoires Servier Industrie

905, route de Saran

45520 Gidy

FRANKREICH

Servier (Ireland) Industries

Gorey Road

Arklow, Co. Wicklow

Irland

Zulassungsnummer

BE267951

Gebrauchsinformation

Abgabe: Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im: 06/2015.

9-11-2017

Apo-Perindopril Arginine

Apo-Perindopril Arginine

Recall – potential contamination with particles from desiccant cylinder

Therapeutic Goods Administration - Australia

9-3-2018

Lonsurf (Les Laboratoires Servier)

Lonsurf (Les Laboratoires Servier)

Lonsurf (Active substance: trifluridine / tipiracil) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)1539 of Fri, 09 Mar 2018

Europe -DG Health and Food Safety

5-12-2017

Thymanax (Servier (Ireland) Industries Limited)

Thymanax (Servier (Ireland) Industries Limited)

Thymanax (Active substance: agomelatine) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)8312 of Tue, 05 Dec 2017

Europe -DG Health and Food Safety

14-11-2017

Valdoxan (Les Laboratoires Servier)

Valdoxan (Les Laboratoires Servier)

Valdoxan (Active substance: agomelatine) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)7621 of Tue, 14 Nov 2017

Europe -DG Health and Food Safety

14-9-2017

PERINDOPRIL ERBUMINE Tablet [Aurobindo Pharma Limited]

PERINDOPRIL ERBUMINE Tablet [Aurobindo Pharma Limited]

Updated Date: Sep 14, 2017 EST

US - DailyMed

13-9-2017

Protelos (Les Laboratoires Servier)

Protelos (Les Laboratoires Servier)

Protelos (Active substance: Strontium ranelate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)6198 of Wed, 13 Sep 2017

Europe -DG Health and Food Safety

13-9-2017

Osseor (Les Laboratoires Servier)

Osseor (Les Laboratoires Servier)

Osseor (Active substance: Strontium ranelate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)6197 of Wed, 13 Sep 2017

Europe -DG Health and Food Safety

30-6-2017

RAS-acting agents - Renin-angiotensin system

RAS-acting agents - Renin-angiotensin system

RAS-acting agents - Renin-angiotensin system (Active substance: benazepril, captopril, cilazapril, delapril, enalapril, fosinopril, imidapril, lisinopril, moexipril, perindopril, quinapril, ramipril, spirapril, trandolapril, zofenopril, candesartan, eprosartan, losartan, olmesartan, valsartan) - Corrigendum - Commission Decision (2017)4652 of Fri, 30 Jun 2017

Europe -DG Health and Food Safety