Perdophen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Perdophen Weichkapsel 400 mg
  • Dosierung:
  • 400 mg
  • Darreichungsform:
  • Weichkapsel
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Perdophen Weichkapsel 400 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Anti-entzündliche und antireumaproducten, nicht-Steroide propionzuurderivaat

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE458853
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

April 2017

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Perdophen 400 mg Weichkapseln

Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat

benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt

Bei Jugendlichen nach 3 Tagen

Bei Erwachsenen nach 3 Tagen (bei Fieber und Migränekopfschmerzen) oder

nach 4 Tagen (bei Schmerzen).

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was sind Perdophen 400 mg Weichkapseln und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Perdophen 400 mg Weichkapseln

beachten?

Wie sind Perdophen 400 mg Weichkapseln einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind Perdophen 400 mg Weichkapseln aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was sind Perdophen 400 mg Weichkapseln und wofür wird es angewendet?

Perdophen 400 mg Weichkapseln enthält Ibuprofen, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln

gehört, die nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) bezeichnet werden und

Schmerzen und Fieber lindern.

Perdophen 400 mg Weichkapseln werden angewendet bei Erwachsen und Jugendlichen ab

40 kg (etwa 12 Jahre und älter) zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie

Kopfschmerzen, akute Migränekopfschmerzen mit und ohne Aura, Muskelschmerzen,

Regelschmerzen, fiebrigen Zuständen sowie Schmerzen im Zusammenhang mit einer

Erkältungskrankheit.

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2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Perdophen 400 mg Weichkapseln beachten?

Perdophen 400 mg Weichkapseln darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

in der Vergangenheit mit Kurzatmigkeit, Asthmaanfällen,

Nasenschleimhautschwellungen, Schwellungen oder juckenden Hautausschlägen nach

der Anwendung von Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder anderen nicht steroidalen

Entzündungshemmern reagiert haben.

in der Vorgeschichte eine Magen-Darm-Blutung oder –Durchbruch (Perforation)

assoziiert mit einer NSAR-Therapie hatten

an einem Magengeschwür oder einer Magenblutung leiden (bzw. zwei oder mehr

Episoden einer solchen Erkrankung hatten)

an einer Blutgerinnung- oder einer anderen Blutungsstörung leiden

an einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder Herzinsuffizienz leiden

an einer Hirnblutung (zerebrovaskulären Blutung) oder einer anderen aktiven Blutung

leiden

an ungeklärten Blutbildungsstörungen leiden (z. B. Thrombozytopenie)

eine schwere Dehydratation haben (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder

unzureichende Flüssigkeitsaufnahme)

während der letzten 3 Schwangerschaftsmonaten

Perdophen 400 mg Weichkapseln dürfen nicht bei Jugendlichen mit einem Körpergewicht

von unter 40 kg und nicht bei Kinder unter 12 Jahren angewendet werden.

Dieses Arzneimittel enthält Sojalecithin. Wenn Sie allergisch gegen Erdnüsse oder Soja sind,

wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Perdophen 400 mg

Weichkapseln einnehmen, wenn einer der folgenden Zustände auf Sie zutrifft oder jemals

zugetroffen hat:

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) (eine Erkrankung des Immunsystems, die

das Bindegewebe betrifft und zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und

Störungen anderer Organe führt) oder Mischkollagenose.

Schwere Hautreaktionen wie exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und

toxischen epidermalen Nekrolyse (Lyell Syndrom) leiden. Perdophen 400mg

Weichkapseln sind sofort abzusetzen, wenn die ersten Anzeichen von Hautausschlag,

Schleimhautwunden oder andere Zeichen einer allergischen Reaktion auftreten.

Angeborene Blutbildungsstörung (z.B. akute intermittierende Porphyrie)

Magen-Darm-Störungen oder chronische Darmerkrankung (Colitis ulcerosa, Morbus

Crohn)

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Asthma oder allergische Reaktionen, da es zu Kurzatmigkeit kommen kann

Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronische obstruktiven Atemwegserkrankungen.

Hier besteht ein erhöhtes Risiko fur eine allergische Reaktion. Eine allergische

Reaktion kann in Form eines Asthmaanfalls (sog. Analgetika-Asthma), Quincke

Ödem oder Nesselsucht auftreten.

Sie sind bereits älter, da möglichterweise häufiger Nebenwirkungen auftreten können

Leber- oder Nierenerkrankung

Vor Kurzem durchgeführter, größerer chirurgischer Eingriff

Schwellungen (Ödem), Bluthochdruck (Hypertonie) oder eine Herzerkrankung

Sie möchten schwanger werden (Ibuprofen gehört zur Gruppe der nicht steroidalen

Entzündungshemmer, die die Gebährfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können.

Dieser Effekt geht aber nach Absetzen des Arzneimittels wieder zurück).

Schwangerschaft, im ersten bis 6 Monat

Tägliche Einnahme von Aspirin in einer niedrigen Dosis (bis zu 75 mg/Tag)

Während einer Windpockeninfektion (Varizellen) sollte eine Anwendung von

Perdophen 400mg Weichkapseln vermieden werden.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den

kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum eingenommen wird.

Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten (ausgetrockneten)

Jugendlichen.

Arzneimittel wie Perdophen 400 mg Weichkapseln sind möglicherweise mit einem

geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.

Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung.

Uberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (bei Erwachsenen:

4 Tage bei Schmerzen bzw. 3 Tage bei Fieber oder Migränekopfschmerzen und bei

Jugenlichen: nach 3 Tagen). Wenn Sie Herzprobleme haben oder vorangegangenen

Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für die Erkrankungen aufweisen könnten

(z. B. wenn Sie einen hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder

Raucher sind), sollten Sie die Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

Wenn Sie Perdophen 400 mg Weichkapseln über einen längeren Zeitraum einnehmen,

müssen Ihre Leberwerte, die Nierenfunktion und das Blutbild regelmäβig kontrolliert werden.

Die längere Anwendung jeglichter Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese

verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ârzlicher Rat eingeholt und

die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei

Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten

vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade

weil) sie regelmäβig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.

Generell kann die gewohnheitsmäβige Einnahme von (verschiedenen) Schmerzmitteln zu

dauerhaften, schweren Nierenschädigung führen. Dieses Risiko kann sich unter körperlicher

Belastung erhöhen, die mit einer mit Dehydratation verbunden ist. Nehmen Sie dieses

Arzneimittel nicht ein, wenn Sie sich dehydriert fühlen.

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Die Anwendung von NSAR kann die Symptome einer Infektion verschleiern. Sprechen Sie

mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich unwohl fühlen.

Einnahme von Perdophen 400 mg Weichkapseln zusammen mit anderen Arzneimitteln

Was sollten Sie vermeiden, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen?

Blutgerinnungshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure/Aspirin, Warfarin, Ticlopidin), Arzneimittel

gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z.B. Captopril, Betarezeptorblocker, Angiotensin-II-

Antagonisten) sowie einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen

beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Sie stets

ärzlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln

anwenden.

Die Anwendung von Perdophen 400mg Weichkapseln zusammen mit NSAR einschlieβlich

selektiver Cyclooxyginase-2-Hemmer sollte vermieden werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie folgende Mittel nehmen:

andere NSAR-Schmerzmittel (einschließlich selektiver COX-2-Hemmer).

Aspirin in einer Dosis von über 75 mg täglich.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige

Arzneimittel handelt. Dies gilt insbesondere für folgende Arzneimittel:

Aspirin in einer niedrigen Dosis (bis zu 75 mg täglich)

Diuretika (Arzneimittel zur Entwässerung)

Antikoagulanzien z. B. Warfarin und Heparin sowie

Trombozytenaggregationshemmer z.B. Clopidogrel und Ticlopidin (Arzneimittel

zur Blutverdünnung)

Antihypertonika (Arzneimittel zur Blutdrucksenkung z. B. Captopril oder

Propanolol)

Lithium, Digoxin, Phenytoin oder selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer

(SSRI z. B. Fluoxetin, zur Behandlung von Stimmungsschwankungen)

Methotrexat (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Schuppenflechte und

bestimmten Krebsarten)

Zidovudin (zur Behandlung von HIV)

Kortikosteroide (Antientzündliche Arzneimittel wie Prednison)

Cyclosporin oder Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems)

Chinolon-Antibiotika (zur Behandlung verschiedener Infektionen z. B.

Ciprofloxacin)

Probenecid und Sulphinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)

Aminoglykoside (ein Antibiotikum)

Cholestyramin (Cholesterinsenker)

Sulfonylharnstoffe (zur Behandlung von Diabetes)

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Alle anderen Ibuprofen-haltigen Präparate oder NSAR-Entzündungshemmer,

einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Mittel.

Fragen Sie immer einen Arzt um Rat, bevor Sie Ibuprofen mit anderen Arzneimitteln

einnehmen.

Einnahme von Perdophen 400 mg Weichkapseln zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Perdophen 400 mg Weichkapseln können auf leeren Magen eingenommen werden. Allerdings

kann es bei manchen Patienten bei Einnahme dieses Arzneimittels zu leichten

Verdauungsstörungen kommen. Wenn Sie leichte Verdauungsstörungen verspüren, ist es

empfehlenswert dieses Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln oder Milch

einzunehmen, um Magen-Darm-Probleme zu vermeiden.

Einige Nebenwirkungen, wie beispielsweise Magen-Darm-Probleme treten mit gröβerer

Wahrscheinlichkeit auf, wenn zusammen mit Perdophen 400 mg Weichkapseln Alkohol

getrunken wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Sagen Sie Ihren Arzt Bescheid, wenn Sie während der Einnahme von Perdophen 400 mg

Weichkapseln schwanger werden.

Wenn Sie im ersten bis sechsten Monat schwanger sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker bevor Sie Perdophen 400mg Weichkapseln einnehmen.

Im letsten Drittel der Schwangerschaft dürfen Sie dieses Arzneimittel NICHT einnehmen, da

es dem ungeborenen Kind schaden oder Komplikationen bei der Geburt führen kann.

Perdophen 400mg Weichkapseln gehen in die Muttermilch über, kann aber während der

Stillzeit in den empfohlenen Mengen für die kürzest mögliche Dauer eingenommen werden.

Perdophen 400mg Weichkapseln gehört zu einer Arzneimittelgruppe (NSAR), die die

Gebährfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des

Arzneimittels umkehrbar. Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Arzneimittel bei gelegentlicher

Einnahme Ihre Chancen schwanger zu werden beeinträchtigt, aber sprechen Sie trotzdem vor

der Einnahme mit Ihrem Arzt, wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn Sie Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel oder Sehstörungen verspüren, dürfen Sie

kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Perdophen 400 mg Weichkapseln enthält Sorbitol (E420)

Bitte nehmen Sie Perdophen 400mg Weichkapseln erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein,

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten

Zuckern leiden.

3. Wie sind Perdophen 400 mg Weichkapseln einzunehmen?

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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Nur zur kurzzeitigen Anwendung.

Jugendliche (im Alter zwischen 12 und 18 Jahren):

Wenn bei Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist

oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Erwachsene:

Wenn Sie sich nach 4 Tagen bei Schmerzen bzw. nach 3 Tagen bei Fieber und Migräne nicht

besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht (etwa 12 Jahre und älter):

Eine Kapsel (400 mg Ibuprofen) nach Bedarf bis zu 3-Mal täglich. Nehmen Sie nur so viele

Kapseln wie zur Linderung Ihrer Symptome notwendig ist. Der zeitliche Abstand zwischen

zwei Kapseln muss mindestens 6 Stunden betragen. Perdophen 400mg Weichkapseln sind

unzerkaut mit reichlich Wasser herunterzuschlucken.

Nehmen Sie NICHT mehr als 3 Kapseln (1200 mg Ibuprofen) innerhalb von 24 Stunden ein.

Nehmen Sie die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle

erforderlichen Zeitraum ein.

Wenn Sie sich nach 4 Tage (bei Schmerzen) oder 3 Tage (bei Fieber und

Migränekopfschmerzen) nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren

Arzt.

Ältere Patienten Vorsicht ist geboten, wenn Sie älter sind, da Sie eventuell anfälliger für

Nebenwirkungen sind.

Kindern und Jugendlichen: Perdophen 400 mg Weichkapseln dürfen NICHT an

Jugendliche unter 40 kg Körpergewicht oder Kindern unter 12 Jahren gegeben werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Perdophen 400 mg Weichkapseln eingenommen

haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine gröβere Menge von Perdophen 400mg Weichkapseln genommen

haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245

245). Nehmen Sie die restlichen Kapseln mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

Folgende Symptome einer Überdosis können auftreten: Übelkeit, Bauchschmerzen,

Erbrechen mit Blut oder braunen Krümeln (wie Kaffeesatz), Durchfall, Ohrensausen,

Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit und in

seltenen Fällen, Bewusstlosigkeit.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

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Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen irgendwann während der Therapie feststellen

STOPPEN Sie die EINNAHME des Arzneimittels und begeben Sie sich sofort in

medizinische Behandlung:

Blut im Stuhl

Schwarzer, teerartiger Stuhl

Erbrechen mit Blut oder braunen Krümeln, wie Kaffeesatz

Unerklärliche pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit, Hautausschlag (kan stark sein und

Blasen oder Abschälen der Haut umfassen), Jucken oder Blutergüsse, Benommenheit,

Herzrasen oder Flüssigkeitseinlagerung z. B. geschwollene Fuβgelenke, zu geringe

Urinmengen.

Aseptische Meningitis mit Nackensteifheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,

Fieber und Orientierungslosigkeit. Patienten mit Autoimmunkrankheiten (Lupus,

Mischkollagenose) scheinen besonders anfällig hierfür zu sein.

Blutbildungsstörungen – Erste Anzeichen sind: Starke Halsschmerzen mit hohem

Fieber oder unerklärlichen Blutungen, Blutergüssen und Müdigkeit, oberflächlich

Mundgeschwüre, grippeähnliche Symptome, starke Erschöpfung, Nasen- und

Hautblutungen.

allergische Reaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz, sowie Asthmaanfällen.

schwere allergische Reaktionen: Schwellung im Gesicht, der Zunge und des

Rachenraums, Kurzatmigkeit, Herzklopfen, schwerer Schock.

STOPPEN SIE DIE EINNAHME des Arzneimittels und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn

Sie folgende Nebenwirkungen feststellen:

Verdauungsstörung oder Sodbrennen

Bauchschmerzen oder andere abnorme Symptome im Magenbereich

Gelbfärbung von Augen und/oder Haut

Folgende andere Nebenwirkungen können auftreten:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Magenbeschwerden wie Verdauungsstörung, Sodbrennen, Bauchschmerzen und

Übelkeit, Durchfall, Erbrechen (Übelkeit), Blähungen und Verstopfung, geringfügige

Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie)

verursachen können.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit und Müdigkeit

Sehstörungen

Verschiedene Hautausschläge

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Magen-Darm-Geschwüre (peptische Ulcera), unter Umständen mit Blutung und

Durchbruch, die manchmal tödlich sind, Mundschleimhautentzündung mit

Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis ulcerosa oder

eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Ohrgeräusche (Tinnitus)

Schmerzen an den Seiten und/oder des Bauchs (Abdomen), Blut im Urin und Fieber,

können Anzeichen von Nierenschädigung sein. Erhöhte Harnstoffkonzentration im

Blut, nachgewiesen durch Blutuntersuchungen können auftreten.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

psychotische Reaktionen, Depression, Nervosität

Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt

Bluthochdruck

Asthma, Kurzatmigkeit und pfeifende Atmung

Entzündung der Speiseröhren (Osophagitis) und der Bauchspeicheldrüse

(Pankreatitis), Ausbildung von membranartigen Verengungen in Dünn- und Dickdarm

(intestinale, diaphragmaartige Strikturen) und daraus resultierenden Bauchschmerzen,

Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung

Verminderung der Harnausscheidung und vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe

(Ödeme), wolkiger Urin (nephrotisches Syndrom), entzündliche Nierenerkrankung

(interstitielle Nephritis), die mit einem akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen

kann.

Anämie, feststellbar über einen Bluttest.

Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Enwicklung einer

nekrotisierenden Fasciitis)

Nierenschädigung, akute Leberentzündung (Hepatitis)

Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B.

Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). In

Ausnahmefällen kann es zu schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen

während einer Windpockenerkrankung (Varicelleninfektion) kommen.

Arzneimittel wie Perdophen 400 mg Weichkapseln sind m¨glicherweise mit einem

geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über die Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte, Abteilung Vigilanz, EUROSTATION II, Victor Hortaplein, 40/40, B-

1060 Brüssel (www.fagg-afmps.be; patientinfo@fagg-afmps.be) anzeigen. Indem Sie

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Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie sind Perdophen 400 mg Weichkapseln aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 30°C lagern.

Sie dürfen Perdophen 400 mg Weichkapseln nach dem auf dem Umkarton angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie das Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Perdophen 400 mg Weichkapseln enthalten

Der Wirkstoff ist Ibuprofen. Jede Kapsel enthält 400 mg Ibuprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind: Macrogol 600, Kaliumhydroxid, gereinigtes Wasser

Kapselhülle: Gelatine, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol (E420) (siehe Ende

Abschnitt 2 für weitere Informationen über Sorbitol)

Hilfstoffe bei der Verarbeitung: mittelkettige Triglyceride, Lecithin

Drucktinte: gereinigtes Wasser, schwarzes Eisenoxid, Propylenglykol, 2-Propanol, HPMC

2910/Hypromellose 6cP

Wie Perdophen 400 mg Weichkapseln aussehen und Inhalt der Packung

Perdophen 400 mg Weichkapseln sind farblose, ovale transparente Gelatine-Weichkapseln in

Blisterpackungen aus PVC/PE/PVdC/Al oder PVC/PE/PVdC/Papier/PET/Al mit 4, 6, 10, 12,

15, 16, 20, 24, 30 und 50 Kapseln erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle

Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Johnson & Johnson Consumer NV/SA

Antwerpseweg 15-17

B-2340 Beerse

Hersteller

Patheon Softgels BV

De Posthoornstraat 7

5048 AS Tilburg, Niederlande

oder

Janssen-Cilag

Domaine de Maigremont

27 100 Val-de-Reuil, Frankreich

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oder

Johnson & Johnson Consumer NV/SA

Antwerpseweg 15-17

2340 Beerse, Belgien

Zulassungsnummern

BE458853

Verkaufsabgrenzung

Apothekenpflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

<Die endgültigen vorgeschlagenen Bezeichnungen werden in der nationalen Phase des

Verfahrens vereinbart.>

Belgien

Perdophen 400mg Weichkapseln

Deutschland

Dolormin 400mg Weichkapseln

Osterreich

Dolormin 400mg Weichkapseln

Vereinigtes Königreich

Ibuprofen 400mg capsules, soft

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 07/2017.

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