Peramteva

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Peramteva Tablette 10 mg;10 mg
  • Dosierung:
  • 10 mg;10 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Peramteva Tablette 10 mg;10 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Medikamente, die auf das renin-angiotensinesysteem, ACE - Hemmer und calcium-Kanal-Blocker

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE451564
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Peramteva-reg-BSD-afslV19-jul17.doc

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

PERAMTEVA

®

5 mg/5 mg TABLETTEN

PERAMTEVA

®

5 mg/10 mg TABLETTEN

PERAMTEVA

®

10 mg/5 mg TABLETTEN

PERAMTEVA

®

10 mg/10 mg TABLETTEN

Perindopriltosilat/Amlodipin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

WAS IN DIESER PACKUNGSBEILAGE STEHT

Was ist Peramteva und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Peramteva beachten?

Wie ist Peramteva einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Peramteva aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was ist Peramteva und wofür wird es angewendet?

Peramteva ist eine Kombination von zwei Wirkstoffen, Perindopril und Amlodipin.

Peramteva 5 mg/5 mg Tabletten enthalten 5 mg Perindopriltosilat und 5 mg Amlodipin.

Peramteva 5 mg/10 mg Tabletten enthalten 5 mg Perindopriltosilat und 10 mg Amlodipin.

Peramteva 10 mg/5 mg Tabletten enthalten 10 mg Perindopriltosilat und 5 mg Amlodipin.

Peramteva 10 mg/5 mg Tabletten enthalten 10 mg Perindopriltosilat und 10 mg Amlodipin.

Perindopril ist ein ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer). Amlodipin ist ein

Calciumantagonist (der zu der Arzneimittelklasse der sogenannten Dihydropyridine gehört). Zusammen

bewirken sie eine Erweiterung und eine Entspannung der Blutgefässe. Dies führt zu einer Senkung des

Blutdruckes und erleichtert es dem Herzen, das Blut in die Blutgefässe zu pumpen.

Peramteva wird verschrieben zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) und/oder zur Behandlung der

stabilen koronaren Herzkrankheit (eine Krankheit, bei der die Blutzufuhr zum Herzen verringert oder blockiert

ist).

Patienten, die bereits Perindopril und Amlodipin als separate Tabletten einnehmen, können stattdessen eine

Tablette von Peramteva erhalten, die beiden Wirkstoffe enthält.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Peramteva beachten?

Peramteva darf nicht eingenommen werden,

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wenn Sie allergisch gegen Perindopril oder irgendeinen anderen ACE-Hemmer oder gegen Amlodipin

oder irgendeinen anderen Calciumantagonisten oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (es ist auch besser, Peramteva in der

Frühschwangerschaft zu vermeiden – siehe Abschnitt 2 "Schwangerschaft und Stillzeit").

wenn bei Ihnen Symptome wie pfeifender Atem, Schwellung von Gesicht oder Zunge, starker Juckreiz

oder schwere Hautausschläge bei einer vorangegangenen Behandlung mit einem ACE-Hemmer

aufgetreten sind oder wenn Sie oder ein Familienmitglied diese Symptome unter anderen Umständen

(sogenanntes Angioödem) gehabt haben/hat.

wenn Sie an einer Verengung der Aortenklappe (Aortenstenose) oder einem kardiogenen Schock

leiden (Pumpversagen des Herzens).

wenn Sie an schwerem niedrigem Blutdruck leiden (Hypotonie).

wenn Sie an Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden.

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Peramteva einnehmen, wenn eine der folgenden

Krankheiten auf Sie zutrifft:

Hypertrophische Kardiomyopathie (Herzmuskelkrankheit) oder Nierenarterienstenose (Verengung der

Arterie, die die Nieren mit Blut versorgt).

Herzinsuffizienz.

Starker Anstieg des Blutdruckes (hypertensive Krise).

Sonstige Herzbeschwerden.

Leberbeschwerden.

Nierenbeschwerden oder wenn Sie sich der Dialyse unterziehen.

Kollagengefäßerkrankung (Krankheit des Bindegewebes), wie systemischer Lupus erythematodes oder

Sklerodermie.

Diabetes.

wenn Sie eine salzarme Diät befolgen oder Salzsubstitute anwenden, die Kalium enthalten (ein

ausgeglichener Blutkaliumspiegel ist wesentlich).

wenn Sie älter sind und Ihre Dosis erhöht werden muss.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B.

Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes

mellitus haben.

Aliskiren.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, ist das Risiko auf Angioödem (Schnelle

Schwellung unter der Haut in Bereiche wie der Hals) erhöht:

Racecadotril (angewendet zur Behandlung von Durchfall).

Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten

mTOR-Hemmer gehören (angewendet zur Vermeidung der Abstoßung von transplantierten

Organen).

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in

Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Peramteva darf nicht eingenommen werden.“

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden

könnten). Peramteva ist in der Frühschwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden,

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wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind, da es Ihrem Baby schwer schaden könnte, wenn es zu

diesem Zeitpunkt eingenommen wird (siehe Abschnitt "Schwangerschaft und Stillzeit").

Wenn Sie Peramteva einnehmen, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal

informieren, wenn

Sie sich einer Allgemeinanästhesie und/oder einem größeren chirurgischen Eingriff unterziehen

müssen.

Sie vor Kurzem an Durchfall oder Erbrechen gelitten haben.

Sie sich einer LDL-Apherese (Entfernung von Cholesterin aus Ihrem Blut durch eine Maschine)

unterziehen müssen.

Sie sich einer Desensibilisierungsbehandlung unterziehen müssen, um die Wirkungen einer Allergie

gegen Bienen- oder Wespenstiche zu reduzieren.

Kinder und Jugendliche

Von der Anwendung von Peramteva bei Kindern und Jugendlichen wird abgeraten.

Einnahme von Peramteva zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Sie müssen die Einnahme von Peramteva mit folgenden Arzneimitteln vermeiden:

Lithium (angewendet zur Behandlung von Manie oder Depression).

Estramustin (angewendet in der Krebstherapie).

Kalium-sparende Diuretika (Spironolacton, Triamteren), Kaliumergänzungen oder Kalium-haltige

Salzsubstitute.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte

„Peramteva darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Die Behandlung mit Peramteva kann durch andere Arzneimittel beeinträchtigt werden. Stellen Sie sicher, dass

Sie Ihren Arzt über die Einnahme eines der folgenden Arzneimittel informieren, da besondere Vorsicht

geboten sein kann:

Andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck, einschließlich Diuretika (Arzneimittel, die die von den Nieren

produzierte Harnmenge erhöht).

Nicht-steroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) zur Schmerzlinderung oder hohe Dosis

Acetylsalicylsäure.

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie Insulin).

Arzneimittel zur Behandlung von Geistesstörungen, wie Depression, Angst, Schizophrenie etc. (z. B.

trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Imipramin-artige Antidepressiva, Neuroleptika).

Immunosuppressiva (Arzneimittel, die den Abwehrmechanismus des Körpers unterdrücken)

angewendet zur Behandlung von autoimmunen Störungen oder nach Transplantation (z. B. Ciclosporin).

Allopurinol (zur Behandlung von Gicht).

Procainamid (zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlages).

Vasodilatatoren, einschließlich Nitrate (Produkte, die die Blutgefäße erweitern).

Heparin (Arzneimittel zur Verdünnung des Blutes).

Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin (Arzneimittel angewendet zur Behandlung von niedrigem

Blutdruck, Schock oder Asthma).

Baclofen oder Dantrolen (Infusion), beide angewendet zur Behandlung von Muskelsteifheit bei

Krankheiten wie multiple Sklerose; Dantrolen wird ebenfalls zur Behandlung von maligner Hyperthermie

während einer Anästhesie angewendet (Symptome umfassen sehr hohes Fieber und Muskelsteifheit).

Einige Antibiotika, wie Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin ( für Infektionen durch Bakterien).

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Antiepileptika, wie Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon.

Itraconazol, Ketoconazol (Arzneimittel angewendet zur Behandlung von Pilzinfektionen).

Alphablocker angewendet zur Behandlung von vergrößerter Prostata, wie Prazosin, Alfuzosin,

Doxazosin, Tamsulosin, Terazosin.

Amifostin (angewendet zur Vorbeugung oder Reduzierung von Nebenwirkungen, die durch andere

Arzneimittel oder Strahlentherapie hervorgerufen werden, die zur Behandlung von Krebs angewendet

werden).

Corticosteroide (angewendet zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten, einschließlich schweren

Asthmas und rheumatoider Arthritis).

Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (angewendet zur Behandlung der Symptome

von rheumatoider Arthritis).

Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir (sogenannte Protease-Hemmer angewendet zur Behandung von VIH).

Simvastatin (angewendet zur Senkung von Cholesterin).

Arzneimittel, die sehr häufig zur Behandlung von Durchfall (Racecadotril) oder zur Vermeidung der

Abstoßung von transplantierten Organen (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel,

die zur Klasse der sogenannten mTOR-Hemmer gehören) angewendet werden. Siehe Rubrik

“Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Tacrolimus (angewendet zur Kontrolle der Immunantwort Ihres Körpers, die dazu beiträgt, dass Ihr

Körper das transplantierte Organ annimmt).

Cotrimoxazol auch als Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt.

Einnahme von Peramteva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Grapefruitsaft und Grapefruit dürfen von Personen, die Peramteva einnehmen, nicht konsumiert werden, da

Grapefruit und Grapefruitsaft zu einem Anstieg der Blutspiegel des Wirkstoffes Amlodipin führen können, was

wiederum einen unberechenbaren Anstieg der blutdrucksenkenden Wirkung von Peramteva hervorrufen

kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden

könnten). Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise empfehlen, die Einnahme von Peramteva abzubrechen, bevor

Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und ein anderes Arzneimittel

anstelle von Peramteva einzunehmen. Peramteva ist in der Frühschwangerschaft nicht empfohlen und darf

nicht eingenommen werden, wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind, da es Ihrem Baby schwer

schaden könnte, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen. Peramteva ist nicht empfohlen bei

stillenden Frauen, und Ihr Arzt kann Ihnen eine andere Behandlung empfehlen, wenn Sie stillen möchten,

insbesondere im Falle von Neugeborenen oder Frühgeborenen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Peramteva kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Wenn

die Tabletten bei Ihnen Erbrechen, Schwindel, Schwäche oder Müdigkeit, Kopfschmerzen hervorrufen, führen

Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen und nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

Peramteva enthält Laktose-Monohydrat

Peramteva enthält Laktose-Monohydrat (eine Zuckerart). Bitte nehmen Sie Peramteva erst nach Rücksprache

mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

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Wie ist Peramteva einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Schlucken Sie Ihre Tablette mit einem Glas Wasser, vorzugsweise jeden Tag zum gleichen Zeitpunkt,

morgens vor einer Mahlzeit. Ihr Arzt wird die geeignete Dosis für Sie bestimmten. Sie beträgt normalerweise

eine Tablette pro Tag.

Peramteva wird normalerweise Patienten verschrieben, die bereits Perindopril und Amlodipin als separate

Tabletten einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Peramteva eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Peramteva eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren

Apotheker, das Antigiftzentrum (070/245.245) oder den für Sie zuständigen Notfalldienst. Die

wahrscheinlichste Auswirkung einer Überdosierung ist niedriger Blutdruck in Verbindung mit Schwindel oder

Ohnmacht. Dies lässt sich meist leicht überwinden, indem Sie sich hinlegen und die Beine hochlageren.

Wenn Sie die Einnahme von Peramteva vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ihr Arzneimittel täglich einnehmen, da eine regelmäßige Einnahme wirksamer ist.

Wenn Sie jedoch vergessen haben, Ihre Dosis Peramteva einzunehmen, nehmen Sie die nächste Dosis zum

gewohnten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme

vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Peramteva abbrechen

Da die Behandlung mit Peramteva normalerweise lebenslang ist, suchen Sie deshalb Ihren Arzt auf, bevor

Sie die Einnahme der Tabletten abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels ab

und konsultieren Sie sofort Ihren Arzt:

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Starker Schwindel oder Ohnmacht aufgrund der niedrigen Blutdruck.

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Plötzlich pfeifender Atem, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden.

Schwellung von Augenlidern, Gesicht oder Mund.

Schwellung der Lippen, der Zunge oder des Rachens, die zu heftigen Atembeschwerden führt.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Schwächegefühl in Armen und Beinen oder Probleme beim Sprechen, was ein Anzeichen auf einen

möglichen Schlaganfall sein könnte.

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Schwere Hautreaktionen, einschließlich heftigen Hautausschlages, Quaddeln, Rötung der Haut am

ganzen Körper, schwerer Juckreiz, Bläschen, Abschälen und Schwellung der Haut, Entzündung der

Schleimhäute (Stevens-Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen.

Unüblicher schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder

Herzanfall.

Entzündete Bauchspeicheldrüse, die zu schweren Bauch- und Rückenschmerzen mit starkem

Unwohlsein führen kann.

Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht) was ein Anzeichen auf Hepatits sein könnte

Die folgenden häufigen Nebenwirkungen wurden beobachtet. Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei

Ihnen Beschwerden hervorruft oder wenn sie länger als eine Woche anhalten, müssen Sie mit Ihrem Arzt

Kontakt aufnehmen.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen): Kopfschmerzen, Schwindel,

Schläfrigkeit (vor allem zu Beginn der Behandlung), Vertigo, Taubheit oder Prickeln in den Gliedmaßen,

Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen), Tinnitus (Ohrengeräusche), Palpitationen (bewusste

Wahrnehmung des eigenen Herzschlags), Erröten, Benommenheit auf Grund niedrigen Blutdruckes,

Husten, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen, Dyspepsie oder

Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung, allergische Reaktionen (wie Hautausschläge, Juckreiz),

Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Schwäche, Knöchelschwellung (Ödem).

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Zittern, Verlust der

Schmerzwahrnehmung, Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), Veränderung der Stuhlgewohnheiten,

Haarausfall, rote Flecken auf der Haut, Hautverfärbung, Rückenschmerzen, Muskel- oder

Gelenkschmerzen, Schmerzen in der Brust, Störungen beim Wasserlassen, erhöhter Harndrang in der

Nacht, häufigeres Wasserlassen, Schmerzen, Unwohlsein, Mundtrockenheit, Nierenprobleme, Impotenz,

vermehrtes Schwitzen, Beschwerden oder Zunahme des Brustvolumens bei Männern, Gewichtszunahme

oder –abnahme, Überschuss von Eosinophilen (ein Typ der weißen Blutkörperchen), starker Juckreiz

oder schwere Hautausschläge, gehäufte Blasenbildung auf der Haut, Fieber, Sturz, Ohnmacht, schneller

Herzschlag, Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), erhöhte Sonnensensibilität der Haut

(Lichtempfindlichkeitsreaktionen), Unwohlsein, Veränderungen in den Laborparametern: erhöhte

Kaliumwerte im Blut, die nach Absetzen reversibel sind,, niedriger Natriumwert, sehr niedriger

Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) bei Patienten mit Diabetes erhöhter Blutharnstoff, erhöhtes Kreatinin

im Blut.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen): Verwirrtheit,

Verschlimmerung von Psoriasis, Veränderungen von Laborparametern: erhöhte Leberenzymwerte, hohe

Bilirubinwerte im Serum.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen): Herz-Gefäß-

Störungen (Angina pectoris und Schlaganfall), eosinophile Pneumonie (eine seltene Art von

Lungenentzündung), Erythema multiforme (ein Hautausschlag, der häufig mit roten juckenden Flecken

auf Gesicht, Armen oder Beinen beginnt), Lichtempfindlichkeit, Blutstörungen, abnormale Leberfunktion,

Leberentzündung (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Blähungen (Gastritis), Nervenstörungen,

die Schwäche, Prickeln oder Taubheit hervorrufen können, erhöhte Muskelspannung,

Zahnfleischschwellung, zu hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), Veränderungen der Blutwerte, wie

beispielsweise eine geringere Anzahl von weißen und roten Blutkörperchen, niedrigeres Hämoglobin,

geringere Anzahl von Blutplättchen.

Über folgende Nebenwirkungen wurde auch bei Patienten berichtet, die Peramteva einnehmen:

Störungen, die Steifheit, Zittern oder/und Bewegungsstörungen, Zittern, Steifheit, Maske-ähnliches

Gesicht, langsame Bewegungen und schleppender, unausgeglichener Gang, umfassen.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über die Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte -

Abteilung Vigilanz - EUROSTATION II - Victor Hortaplein, 40/40 - B-1060 BRÜSSEL - Website: www.fagg-

afmps.be - E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie

dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

5.

Wie ist Peramteva aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Tablettenbehältnis nach "EXP"

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Aufbewahrungsbedingungen

erforderlich.

Das Tablettenbehältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Peramteva enthält

Die Wirkstoffe sind: Perindopriltosilat und Amlodipin.

Eine Tablette enthält 5 mg Perindopriltosilat entsprechend 3,4 mg Perindopril und 6,935 mg

Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.

Eine Tablette enthält 5 mg Perindopriltosilat entsprechend 3,4 mg Perindopril und 13,87 mg

Amlodipinbesilat entsprechend 10 mg Amlodipin.

Eine Tablette enthält 10 mg Perindopriltosilat entsprechend 6,8 mg Perindopril und 6,935 mg

Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.

Eine Tablette enthält 10 mg Perindopriltosilat entsprechend 6,8 mg Perindopril und 13,87 mg

Amlodipinbesilat entsprechend 10 mg Amlodipin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumhydrogencarbonat (E 500), Povidon K30, Laktose-Monohydrat,

Maisstärke, mikrokristalline Cellulose (E 460), Natriumstärkeglykolat (Typ A), Magnesiumstearat (E 572)

und wasserfreies Calciumhydrogenphosphat (E 341).

Wie Peramteva aussieht und Inhalt der Packung

Peramteva 5 mg/5 mg Tabletten sind weiße, ovale, bikonvexe Tabletten, mit Prägung “5/5” auf der einen und

flach auf der anderen Seite.

Peramteva 5 mg/10 mg Tabletten sind weiße, quadratische, bikonvexe Tabletten, mit Prägung “5/10” auf der

einen und flach auf der anderen Seite.

Peramteva 10 mg/5 mg Tabletten sind weiße, runde, bikonvexe Tabletten, mit Prägung “10/5” auf der einen

und flach auf der anderen Seite.

Peramteva-reg-BSD-afslV19-jul17.doc

Peramteva 10 mg/10 mg Tabletten sind weiße, runde, bikonvexe Tabletten, mit Prägung “10/10” auf der einen

und flach auf der anderen Seite.

Peramteva sind in Tablettenbehältnissen erhältlich.

5mg/5mg: 10, 30, 50, 60, 90, 100 und 120 (60x2) Tabletten.

5mg/10mg, 10mg/5mg & 10mg/10mg: 30, 50, 60, 90, 100 und 120 (60x2) Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Teva Pharma Belgium AG, Laarstraat 16, B-2610 Wilrijk

Hersteller

TEVA Pharmaceutical Works Private Limited Company, Pallagi út 13, 4042 Debrecen, Ungarn

Teva Operations Poland Sp. z.o.o, ul. Mogilska 80, 31-546 Krakow, Polen

TEVA PHARMA S.L.U., C/C, n. 4, Poligono Industrial Malpica, 50016 Zaragoza, Spanien

TEVA UK Ltd, Brampton Road, Hampden Park, Eastbourne, East Sussex, BN22 9AG, Vereinigtes Königreich

Teva Pharma B.V., Swensweg 5, 2031 GA Haarlem, Niederlande

Teva Czech Industries s.r.o., Ostravska 29, c.p. 305, 74770 Opava-Komarov, Tschechische Republik

Zulassungsnummern

5 mg/5 mg: BE451537

5 mg/10 mg: BE451546

10 mg/5 mg: BE451555

10 mg/10 mg: BE451564

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

BE: Peramteva

CY, EE, EL, LV: Perindopril/Amlodipine Teva

BG: Zaprinel A

CZ: Perindopril/amlodipin Teva

FI: Perindopril/Amlodipin ratiopharm

HR: Articel-Am

IE: Perindopril tosilate/Amlodipine Teva

IT: Tempressin

NL: Perindopril tosilaat/Amlodipine Teva

PL: Vilpin Combi

PT: Perindopril + Amlodipina ratiopharm

RO: Perindopril tosilat/Amlodipină Teva

SI: Perodilam

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 06/2017.