Pentoxi-Mepha 400

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Pentoxi-Mepha 400 Retardtabletten
  • Darreichungsform:
  • Retardtabletten
  • Zusammensetzung:
  • pentoxifyllinum 400 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Pentoxi-Mepha 400 Retardtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Durchblutungsstörungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 49324
  • Berechtigungsdatum:
  • 30-06-1988
  • Letzte Änderung:
  • 02-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Pentoxi-Mepha® 400

MEPHA PHARMA

Was ist Pentoxi-Mepha 400 und wann wird es angewendet?

Pentoxi-Mepha 400 verbessert die Fliesseigenschaften des Blutes, indem es die Verformbarkeit der

roten Blutkörperchen wiederherstellt und das Verkleben der Blutplättchen vermindert. Schäden an

der Gefässwand werden durch das verminderte Anlagern der weissen Blutkörperchen gesenkt.

Durch die Behandlung mit Pentoxi-Mepha 400 verbessert sich die Durchblutung in den kleinsten

Gefässen der Gewebe, die somit mit mehr Sauerstoff versorgt werden.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin wird Pentoxi-Mepha 400 angewendet bei:

Durchblutungsstörungen in den Gliedmassen (infolge Arteriosklerose oder Zuckerkrankheit) z.B. mit

Ruheschmerz oder Schmerzen beim Gehen, Geschwüren an den Gliedmassen, z.B.

Unterschenkelgeschwür;

Durchblutungsstörungen im Gehirnbereich mit Begleiterscheinungen wie Schwindel,

Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen;

Durchblutungsstörungen des Auges (Nachlassen der Sehkraft) und des Innenohres (Verminderung

des Hörvermögens).

Was sollte dazu beachtet werden?

Neben der Behandlung mit Pentoxi-Mepha 400 wird nach Möglichkeit eine Bewegungstherapie

(Gehtraining, Gymnastik, Physiotherapie) für die betroffenen Gliedmassen empfohlen.

Wann darf Pentoxi-Mepha 400 nicht angewendet werden?

Pentoxi-Mepha 400 darf nicht eingenommen werden:

bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff, die betreffende Wirkstoffklasse (Methylxanthine) oder

einen der Hilfsstoffe; Massenblutungen und grossflächigen Netzhautblutungen (Gefahr der Zunahme

von Blutungen);

bei frischem Herzinfarkt (Erhöhung eines bereits bestehenden Risikos von Herzrhytmusstörungen

und Blutdruckabfall).

Wann ist bei der Einnahme von Pentoxi-Mepha 400 Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Eine besonders sorgfältige Überwachung ist erforferlich bei:

Patienten mit schweren Herzrhytmusstörungen (Gefahr der Verschlechterung der

Rhytmusstörungen);

Patienten mit erniedrigtem Blutdruck (Gefahr einer weiteren Blutdrucksenkung);

Patienten mit stark eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion (Kumulationsgefahr);

Patienten mit Zuckerkrankheit (Gefahr der Verschlechterung der Stoffwechsellage);

Patienten mit verstärkter Blutungsbereitschaft aufgrund von z.B.: gerinnungshemmenden

Medikamenten oder Gerinnungsstörungen (verstärkte Gefahr von Blutungen).

Blutdrucksendende Mittel (z.B. sog. ACE-Hemmer) und andere Arzneimittel mit

blutdrucksenkendem Potential (z.B. Nitropräparate) können unter der Behandlung mit Pentoxi-

Mepha 400 eine verstärkte Wirkung zeigen.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin oder anderen Arzneimitteln gegen die Zuckerkrankheit

kann verstärkt werden (erhöhtes Risiko einer Unterzuckerung im Blut).

Die gleichzeitige Einnahme von Pentoxi-Mepha und einem bestimmten Asthmamittel, Theophyllin,

kann bei einigen Patienten zu verstärkten Nebenwirkungen des Asthmamittels führen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Pentoxi-Mepha 400 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Pentoxi-Mepha 400?

Der Arzt oder die Ärztin hat die Dosierungen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt.

Üblicherweise wird Pentoxi-Mepha 400 wie folgt eingenommen:

2 bis 3× täglich 1 Retardtablette.

Nach Eintritt der Besserung kann die Dosis auf 2× 1 Retardtablette reduziert werden.

Der Arzt oder die Ärztin kann bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- bzw. Leberfunktion eine

niedrigere Dosierung anordnen.

Zum Einsatz von Pentoxi-Mepha bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Erfahrungen vor.

Die Retardtabletten sind unzerkaut mit genügend Flüssigkeit während oder kurz nach dem Essen

einzunehmen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Pentoxi-Mepha 400 haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Pentoxi-Mepha

auftreten:

Häufig können Magendarmstörungen (Völlegefühl, Magendruck, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall),

gelegentlich Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Schlafstörungen und Hautrötung mit Hitzegefühl

(Flush) und Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen) auftreten.

Im übrigen können gelegentlich auch Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz und Nesselfieber

auftreten. In Einzelfällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen mit örtlichen Schwellungen der

Haut (angioneurotisches Ödem), Krämpfe der Bronchien und manchmal sogar Schock beschrieben.

Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion ist Pentoxi-Mepha sofort abzubrechen

und ein Arzt zu benachrichtigen.

In Einzelfällen sind Gallenstauung (mit Anzeichen einer Gelbsucht), ein Anstieg von bestimmten

Leberenzymen und eine Hirnhautentzündung (mit Anzeichen von schweren Kopfschmerzen und

Fieber) bekannt.Selten kann es zu Angina pectoris, Blutdruckabfall und – insbesondere bei Patienten

mit erhöhter Blutungsbereitschaft – Blutungen (z.B. an Haut, Schleimhäuten, Magen, Darm) sowie –

in Einzelfällen – zu einer Abnahme der Blutplättchen kommen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre

Ärztin, wenn solche Sie solche Symptome beobachten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Pentoxi-Mepha 400 Retardtabletten sind trocken und bei Raumtemperatur (15–25 °C) zu lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden. Sollten Sie Tabletten besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in

die Apotheke zur Vernichtung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation .

Was ist in Pentoxi-Mepha 400 enthalten?

1 Retardtablette enthält: Pentoxifyllin 400 mg (mit verzögerter Freisetzung des Wirkstoffs).

Zulassungsnummer

49324 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Pentoxi-Mepha 400? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 20 und 100 Retardtabletten.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2003 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

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