Penstad V

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Penstad V 1 Mio. I.E. - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 12 Stück, Laufzeit: 36 Monate,30 Stück, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Penstad V  1 Mio. I.E. - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Beta-lactamase sensitive
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-22127
  • Berechtigungsdatum:
  • 23-09-1997
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Penstad V 1 Mio. I.E. Tabletten

Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillin-Kalium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Penstad und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Penstad beachten?

Wie ist Penstad einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Penstad aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST PENSTAD UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Penstad ist ein Antibiotikum, welches das Wachstum vieler verschiedener Bakterien durch Störung

ihres

Zellwandaufbaues

hemmt,

und daher

bei vielen

verschiedenen

Erkrankungen

angewendet

werden kann.

Penstad ist geeignet zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Infektionskrankheiten, die durch

Penicillin-empfindliche Erreger hervorgerufen werden. Dazu gehören:

Infektionen der oberen und unteren Atemwege wie z.B.:

Entzündungen der Mandeln; akute Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündung; Bronchitis;

Lungenentzündung (wenn keine parenterale Penicillin-Therapie erforderlich ist)

Infektionen der Haut

Rotlauf

(Wundrose),

Schweinerotlauf,

Eiterflechte,

Abszesse,

flächenhafte

Eiterungen

(Phlegmone), Wanderröte (Erythema chronicum migrans bzw. Lyme-Borreliose)

Bissverletzungen (z.B. Gesichtswunden oder tiefe Wunden der Hand) und Verbrennungen;

Schutz vor der Ausstreuung von Bakterien nach kleineren Operationen, z.B. Mandel- oder

Zahnentfernung;

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PENSTAD BEACHTEN?

Penstad darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Penicillin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn bei Ihnen schon einmal eine Arzneimittelallergie festgestellt worden ist.

Informieren Sie darüber Ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen,

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Penstad anwenden.

Bitte melden Sie die ersten Anzeichen von Nebenwirkungen (z. B. Hautausschlag, starke Müdigkeit,

Halsschmerzen oder Entzündungen im Mund) unverzüglich Ihrem Arzt.

Wenn

Ihnen

bereits

eine

Allergie

Überempfindlichkeit)

bzw.

allergisches

Asthma,

Heuschnupfen

festgestellt

worden

ist,

oder

Mononukleose

(durch

Viren

verursachte

Erkrankung) oder akuter lymphatischer Leukämie leiden, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.

Informieren

bitte

unbedingt

Ihren

Arzt,

wenn

schwere

Nierenfunktionsstörungen

betroffener

Kaliumausscheidung,

Herzerkrankungen

oder schwere

Elektrolytstörungen

haben.

diesen Fällen ist der Kaliumgehalt in der Tablette (65,78 mg Kalium) zu berücksichtigen.

Beim

Auftreten

Allergieerscheinungen,

insbesondere

Juckreiz,

Frösteln,

Quaddelbildung,

Atemnot, Beklemmungsgefühl, sowie Durchfall oder Bauchschmerzen ist die Therapie abzubrechen

und der Arzt unverzüglich zu Rate zu ziehen.

schweren

Magen-Darmerkrankungen

anhaltendem

Durchfall

oder

Erbrechen

können

Penicillin-Tabletten vom Körper nicht ausreichend aufgenommen werden. Teilen Sie daher Ihrem

Arzt solche Beschwerden umgehend mit.

Verhütung bzw. Rückfallverhütung

von rheumatischem

Fieber

oder

zur Vermeidung einer

Ausstreuung von Bakterien nach kleineren Operationen, z.B. Mandel- oder Zahnentfernung, könnte es

erforderlich sein, dass Ihr Arzt die Dosierung verdoppelt. Orales Phenoxymethylpenicillin sollte nicht

als zusätzliche vorbeugende Behandlung bei genital-urologischen Untersuchungen oder Operationen,

Operationen

unteren

Darmtraktes,

Darmspiegelung

bei der

Geburt

verwendet werden.

Patienten

rheumatischem

Fieber

Vorgeschichte,

welche wiederholt zur Vorbeugung

behandelt

wurden,

können

penicillin-resistente

Organismen

beherbergen.

Schweres

Empyem

(Eiteransammlung

einer

Körperhöhle),

Bakterien

Blut

(Bakteriämie),

Herzentzündung

(Perikarditis), Gehirnhautentzündung (Meningitis) und entzündliche Gelenkserkrankungen (Arthritis)

sollten nicht mit Phenoxymethylpenicillin währen der akuten Phase behandelt werden.

einer

Langzeitbehandlung

werden

Blutbildkontrollen,

Leberfunktionskontrollen

Nierenfunktionstests empfohlen.

Bei langandauernder Behandlung kann es zum Überhandnehmen nicht phenoxymethylpenicillin-

empfindlicher Keime bzw. Pilze kommen. In diesem Fall sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Bei Auftreten schwerer anhaltender Durchfälle ist an eine Dickdarmentzündung zu denken. In diesem

Fall ist die Therapie abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.

Phenoxymethylpenicillin

kann

falsch

positive

Ergebnisse

bestimmten

Methoden

Zuckerbestimmung

Eiweißbestimmung

bzw.

Urobilinogennachweis

(Abbauprodukt

Bilirubin) im Harn vortäuschen.

In seltenen Fällen wurde über eine Verlängerung der Prothrombinzeit bei Patienten berichtet, die

Penicilline

erhielten.

Arzt

wird

dies

entsprechend

überwachen,

wenn

gleichzeitig

Antikoagulantien verabreicht werden. Eine Anpassung der Dosis der oralen Antikoagulantien durch

den Arzt kann notwendig sein.

Einnahme von Penstad zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Penstad sollte nur nach ausdrücklicher Verordnung Ihres behandelnden Arztes zusammen mit anderen

Antibiotika eingenommen werden, da andere Antibiotika die Wirkung von Penstad möglicherweise

behindern können. Zum Beispiel schränken Chloramphenicol, Erythromycin und Tetrazyklin die

bakterielle Aktivität von Penicillin ein und die gleichzeitige Verwendung wird daher nicht empfohlen.

Andere

Arzneimittel,

z.B.

entzündungshemmende,

fiebersenkende

Mittel,

sowie

Rheuma-

oder

Gichtmittel können ebenfalls die Wirkung von Penstad beeinflussen.

Wie bei anderen Antibiotika, kann während der Einnahme von Penstad möglicherweise die Sicherheit

von oralen Empfängnisverhütungsmitteln ("Antibabypille") beeinträchtigt werden. Es wird daher

empfohlen, zusätzlich nicht-hormonelle Verhütungsmittel anzuwenden.

Die Aufnahme von Penstad kann nach Vorbehandlung mit Aminoglykosid-Antibiotika vermindert

sein.

Penicilline können orale Typhus-Impfstoffe inaktivieren.

gleichzeitiger

Behandlung

Methotrexat

wird

Arzt

Methotrexat-Serumspiegel

überwachen.

gleichzeitiger

Einnahme

oralen

Antikoagulantien

(Arzneimittel

Hemmung

Blutgerinnung, z.B. Acenocoumarol oder Warfarin) wird Ihr Arzt entsprechende Blutkontrollen

durchführen.

Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, ob andere Medikamente in Verwendung stehen, und fragen Sie,

welche unbedenklich gleichzeitig mit Penstad verwendet werden können.

Einnahme von Penstad zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme sollte eine Stunde vor den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser erfolgen, wobei die

Tabletten unzerkaut zu schlucken sind.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn

schwanger

sind

oder

stillen,

oder

wenn

vermuten,

schwanger

sein

oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Bislang durchgeführte umfangreiche Untersuchungen an Penicillinen haben keine Hinweise auf eine

schädigende Wirkung beim ungeborenen Kind ergeben. Daher können Sie Penstad bei entsprechender

ausdrücklicher Verordnung des Arztes in der Schwangerschaft einnehmen.

Stillzeit

Penstad tritt in die Muttermilch über. Beachten Sie, dass beim gestillten Säugling - durch die

Möglichkeit einer Beeinflussung der normalen bakteriellen Darmbesiedlung - der Darm mit Durchfall

auf die Sprosspilzbesiedlung reagieren kann.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Penstad hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Penstad enthält Kalium:

1 Tablette enthält 1,679 mmol (65,78 mg) Kalium. Wenn sie an eingeschränkter Nierenfunktion

leiden oder eine Kalium kontrollierte Diät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) einhalten müssen,

sollten Sie dies berücksichtigen.

Penstad enthält Rizinusöl:

1 Tablette enthält 9,28 mg hydriertes Rizinusöl. Das kann Magenverstimmungen und Durchfall

hervorrufen.

3.

WIE IST PENSTAD EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht

anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Kinder unter 12 Jahren:

Die Dosierung beträgt für Kinder 50.000 - 100.000 IE (30 – 60 mg) Phenoxymethylpenicillin pro kg

Körpergewicht pro Tag,

Für

Säuglinge

Kleinkinder

stehen

niedriger

dosierbare,

flüssige

Darreichungsformen

(Lösung/Suspension, Saft) zur Verfügung.

Erwachsene und Jugendliche:

3,0 - 4,5 Mega IE (1500 – 3000 mg) Phenoxymethylpenicillin pro Tag.

Üblicherweise wird die Tagesdosis in drei bis vier Einzeldosen gleichmäßig über den Tag verteilt –

möglichst

Abstand

Stunden

verabreicht.

Infektionen

Hals-,

Nasen-

Ohrenbereichs ist die Verabreichung der Tagesdosis in nur zwei Einzeldosen – vorzugsweise in

Abstand von 12 Stunden – möglich. Eine Tagesdosis von 25.000 IE (15 mg) Phenoxymethylpenicillin

pro kg Körpergewicht sollte bei Kindern und Erwachsenen nicht unterschritten werden. Dosierungen

Mega

(4000

Phenoxymethylpenicillin

werden

Erwachsenen

komplikationslos vertragen.

Jugendliche (über 40 kg) und Erwachsene (unter 60 kg): 3 x 1 Tablette

Erwachsene, Fettleibige, ältere Patienten sowie Schwangere: 3 x 1 ½ Tabletten

Bei schweren Erkrankungen kann Ihr Arzt die Dosis erhöhen.

Spezielle Dosierungshinweise

Zur Verhütung von Keimverschleppung auf dem Blutweg (bei kleineren Operationen wie

Mandel- oder Zahnentfernung): Bei Jugendlichen und Erwachsenen ca. eine Stunde vor dem

Eingriff drei Tabletten Penstad, dann eine Tablette alle sechs Stunden bis zwei Tage nach der

Operation.

Bei Leber- oder Nierenerkrankungen ist im Allgemeinen wegen der guten Verträglichkeit von Penstad

keine Herabsetzung der Dosis erforderlich. Sie sollten dennoch Ihrem Arzt vom Bestehen solcher

Erkrankungen berichten, damit er Sie individuell betreuen kann.

Art der Anwendung

Die Einnahme sollte 1 Stunde vor den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser erfolgen, wobei die

Tabletten unzerkaut zu schlucken sind.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Therapie muss individuell vom Arzt festgelegt werden. Nach Abklingen der klinischen

Symptome sollte die Behandlung noch 2 - 3 Tage fortgesetzt werden. Bei Streptokokkeninfektionen

(z.B. Angina) sollte die Therapiedauer 10 Tage betragen.

Bei der Behandlung von Infektionen mit bestimmten Streptokokken sollte die Therapie mindestens

zehn Tage betragen, um Spätkomplikationen (rheumatisches Fieber) vorzubeugen.

Die Behandlungsdauer der akuten Mittelohrentzündung sollte auf 5 Tage begrenzt werden.

Bei Patienten mit einem Risiko für Komplikationen kann eine Behandlungsdauer von 5 bis 10 Tagen

empfehlenswert sein.

Wenn Sie eine größere Menge von Penstad eingenommen haben, als Sie sollten

Selbst

versehentliche

Einnahme

hoher

Dosen

führt

Allgemeinen

nicht

Vergiftungserscheinungen. Bei Überdosierung von Penstad ist mit dem verstärkten Auftreten von

Magen-/Darmbeschwerden bzw. einer Dickdarmentzündung (pseudomembranöse Colitis) zu rechnen.

Sollten zu viele Tabletten eingenommen worden sein, setzen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung.

Wenn Sie die Einnahme von Penstad vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie einmal eine Einnahme Penstad vergessen haben, holen Sie bitte die Einnahme zum nächst

möglichen Zeitpunkt nach.

Wenn Sie mehrere Einnahmen vergessen haben, sollten Sie sich Ihrem Arzt zur Kontrolle vorstellen,

damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Penstad abbrechen

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder eine Beschwerdefreiheit eintritt, darf die

Behandlung mit Penstad keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden, um

eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie

erheblich

beeinträchtigt

oder

Nebenwirkungen

bemerken,

nicht

dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten

Blutarmut

(hämolytische

Anämie),

Verminderung

bzw.

gefährliche

Verminderung

weißen

Blutkörperchen (Leukopenie, Neuropenie, Agranulozytose), Vermehrung der weißen Blutkörperchen

(Eosinophilie), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Blutgerinnungsstörungen.

Häufigkeit nicht bekannt:

Verlängerung der Blutungszeit und Prothrombinzeit

Erkrankungen des Immunsystems

Häufig:

Allergische Reaktionen, meist in Form von Hautreaktionen (z.B. Ausschläge, Juckreiz, Nesselsucht).

Eine sofortige Hautreaktion zeigt in der Regel eine allergische Reaktion gegen Penicillin. Beenden

Sie die Einnahme und informieren Sie unverzüglich einen Arzt.

Sehr selten:

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) mit Kreislaufzusammenbruch

sowie Arzneimittelfieber, Schüttelfrost, Gelenksschmerzen, Erschöpfung, angioneurotisches Ödem,

Kehlkopfschwellung,

Herzrasen,

Atemnot,

Serumkrankheit

Nierenentzündung,

allergische

Gefäßentzündung, Blutdruckabfall, Asthma, Hautrötungen und Magen-Darmbeschwerden.

Bei oraler Gabe verlaufen diese Reaktionen seltener und milder als bei Injektion.

Bei Patienten, die an Pilzkrankheiten leiden, können allergische Reaktionen infolge einer möglichen

Allergengemeinschaft zwischen Stoffwechselprodukten von Hautpilzen und Penicillin auftreten.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufigkeit nicht bekannt:

Zentralnervöse Störungen mit Krämpfen, Kribbeln oder periphere Nervenstörungen wurden berichtet.

Erkrankungen des Magen-/Darmtrakts

Häufig:

Übelkeit,

Durchfall,

Erbrechen,

Magendruck,

Entzündung

Mundschleimhaut

Zunge,

Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Blähungen.

Häufigkeit nicht bekannt:

Treten während der Therapie Durchfälle auf, sollte an die Möglichkeit einer Dickdarmentzündung

(pseudomembranöse Colitis) gedacht werden.

Oberflächliche Zahnverfärbungen (meist bei der Suspension): Diese sind zumeist nach mehreren

Wochen durch Zähneputzen bzw. nach professioneller Zahnreinigung reversibel.

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:

Leberentzündung und Gelbsucht

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Nesselsucht, Juckreiz.

Selten:

Allergische Hauterscheinungen in Form von Hautausschlägen, Hautrötungen, Hautentzündungen,

Hautschwellungen und Blasenbildungen (angioneurotisches Ödem, Erythema multiforme, exfoliative

Dermatitis, Lyell-Syndrom, Pemphigoid).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten:

Gelenksschmerzen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten:

Nierenerkrankungen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten:

Fieber.

Untersuchungen

Sehr selten:

Positiver direkter Coombs-Test (Bluttest zur Bestimmung von Antikörpern auf roten Blutkörperchen).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Inst. Pharmakovigilanz

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST PENSTAD AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und

Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Umkarton

nach

Verw.

angegebenen

Verfalldatum

nicht

mehr

verwenden.

Verfalldatum

bezieht

sich

letzten

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Penstad enthält

Der Wirkstoff ist: Phenoxymethylpenicillin-Kalium

1 Tablette enthält 1 Million I.E., entsprechend 653,6 mg Phenoxymethylpenicillin – Kalium.

Die sonstigen Bestandteile sind: Cellulose, Copovidon, hydriertes Rizinusöl, Magnesiumstearat,

Maisstärke, Crospovidon.

Wie Penstad V 1 Mio I.E. aussehen und Inhalt der Packung

Penstad V 1 Mio. I.E. Tabletten sind weiße, runde Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe und in

Blisterpackungen zu 12 und 30 Stück erhältlich.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z. Nr.:

1-22127

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juni 2013.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

20-6-2018

Anti-Kalium Na, Granulat

Rote - Liste