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Paspertin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Paspertin 10 mg - Ampullen
  • Einheiten im Paket:
  • 5 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Paspertin 10 mg - Ampullen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Metoclopramid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 13762
  • Berechtigungsdatum:
  • 16-04-1968
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Paspertin

®

10 mg- Ampullen

Wirkstoff: Metoclopramidhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was sind Paspertin 10 mg Ampullen und wofür werden sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen beachten?

Wie sind Paspertin 10 mg Ampullen anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind Paspertin 10 mg Ampullen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was sind Paspertin 10 mg Ampullen und wofür werden sie angewendet?

Paspertin ist ein Mittel gegen Erbrechen (Antiemetikum). Es enthält einen Wirkstoff mit der

Bezeichnung „Metoclopramid“. Dieser wirkt in dem Teil Ihres Gehirns, der Sie davor schützt, dass

Ihnen schlecht wird (Übelkeit) oder Sie sich übergeben müssen (Erbrechen).

Erwachsene

Paspertin 10 mg Ampullen werden bei Erwachsenen eingesetzt:

zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen nach Operationen

zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, einschließlich Übelkeit und Erbrechen, die in

Zusammenhang mit einer Migräne auftreten können

zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen, die durch Strahlentherapie verursacht werden

Kinder und Jugendliche

Paspertin 10 mg Ampullen werden bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1-18 Jahren) nur

angewendet, wenn andere Behandlungen versagen oder nicht in Frage kommen:

zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert

auftretendem Erbrechen

zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, die nach einer Operation auftreten.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen beachten?

Paspertin 10 mg Ampullen dürfen nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Metoclopramid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss (Perforation) in Ihrem Magen oder Darm

haben

wenn bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere vermutet wird oder nachgewiesen wurde

(Phäochromozytom)

wenn Sie unwillkürliche Muskelkrämpfe (Spätdyskinesie) haben oder jemals hatten, die

medikamentös behandelt wurden

wenn Sie an Epilepsie leiden

wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden

, sowie bei Störungen des natürlichen

Bewegungsablaufs (extrapyramidale Erkrankungen)

wenn Sie Levodopa (ein Wirkstoff gegen die Parkinson-Krankheit) oder dopaminerge Wirkstoffe

einnehmen (siehe „Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen zusammen mit anderen

Arzneimitteln“)

wenn Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Methämoglobinämie) oder einen NADH-Cytochrom-b5-

Reduktase-Mangel haben oder jemals hatten

wenn Sie an prolaktinabhängigen Tumoren leiden (z. B. Mammakarzinom,

Hypophysenadenom)

Geben Sie Paspertin 10 mg Ampullen nicht Kindern unter 1 Jahr (siehe nachfolgend „Kinder und

Jugendliche“).

Wenden Sie Paspertin 10 mg Ampullen nicht an, wenn irgendeine der oben genannten Situationen auf

Sie zutrifft. Sollten Sie sich nicht sicher sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem

medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Paspertin 10 mg Ampullen anwenden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie

Paspertin 10 mg Ampullen anwenden, wenn:

Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verlängerung) oder andere

Herzprobleme hatten.

Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben.

Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag

haben.

Sie an Erkrankungen des Nervensystems leiden.

Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu

reduzieren (siehe Abschnitt 3).

Ihr Arzt kann Blutuntersuchungen durchführen, um die Blutfarbstoffspiegel (Hämoglobinspiegel)

Ihres Blutes zu prüfen. In Fällen abnormer Werte (Methämoglobinämie) muss die Behandlung sofort

und dauerhaft abgebrochen werden.

Sie müssen nach jeder Anwendung selbst im Falle von Erbrechen mindestens 6 Stunden warten, bevor

Sie die nächste Dosis anwenden, um eine Überdosis zu vermeiden.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und jungen Erwachsenen können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale

Erkrankung) auftreten. Das Arzneimittel darf aufgrund des erhöhten Risikos unkontrollierbarer

Bewegungen nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden (siehe oben Paspertin 10 mg

Ampullen dürfen nicht eingenommen werden).

Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Der Grund hierfür ist, dass andere

Arzneimittel die Wirkungsweise von Paspertin 10 mg Ampullen beeinflussen können oder dass

Paspertin 10 mg Ampullen Auswirkungen auf die Wirkung der anderen Arzneimittel haben kann.

Dazu gehören:

Levodopa und andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (siehe oben

Paspertin 10 mg Ampullen dürfen nicht eingenommen werden“)

Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkrämpfen oder Spasmen)

Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen)

Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Nervensystem,

sämtliche anderen Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen,

Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche)

Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Störungen des Immunsystems)

Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Relaxation der Muskeln)

Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)

Die Aufnahme und die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva können bei gleichzeitiger Gabe

mit Metoclopramidhydrochlorid vermindert sein. Zusätzliche empfängnisverhütende

Maßnahmen werden empfohlen!

Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen zusammen mit Alkohol

Während der Behandlung mit Metoclopramid muss auf Alkoholkonsum verzichtet werden, da dieser

die dämpfende Wirkung von Paspertin 10 mg Ampullen erhöht.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat. Falls notwendig können Paspertin 10 mg Ampullen während der

Schwangerschaft angewendet werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihnen dieses Arzneimittel

gegeben werden sollte oder nicht.

Paspertin 10 mg Ampullen werden nicht empfohlen, wenn Sie stillen, da Metoclopramid in die

Muttermilch übergeht und Auswirkungen auf Ihr Baby haben kann.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Nach der Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen fühlen Sie sich eventuell schläfrig, schwindlig,

oder es können unkontrollierbare Bewegungsstörungen (Dyskinesie) auftreten, wie Zittern, Zuckungen

und Krümmung sowie eine ungewöhnliche Muskelspannung mit abnormer Körperhaltung (Dystonie).

Dies kann Ihre Sehkraft beeinträchtigen und auch Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen

zu bedienen, einschränken.

3.

Wie sind Paspertin 10 mg Ampullen anzuwenden?

Sie erhalten das Arzneimittel normalerweise von einem Arzt oder vom medizinischen Fachpersonal.

Sie erhalten es als langsame Injektion in eine Vene (über einen Zeitraum von mindestens 3

Minuten) oder als Injektion in einen Muskel.

Anwendung bei Erwachsenen

Zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, einschließlich Übelkeit und Erbrechen, die in

Zusammenhang mit einer Migräne auftreten, und zur Vorbeugung von Übelkeit und

Erbrechen, die durch eine Strahlentherapie verursacht werden: Die empfohlene Einzeldosis

beträgt 10 mg, die bis zu dreimal täglich gegeben wird.

Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht, aber nicht

mehr als 30 mg pro Tag.

Zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, die nach einer Operation auftreten: es wird eine

Einzeldosis von 10 mg empfohlen.

Sämtliche Indikationen (bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 1-18 Jahren)

Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht. Diese wird bis zu dreimal

täglich langsam in eine Vene injiziert.

Die maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht, aber

nicht mehr als 30 mg pro Tag.

Dosierungstabelle

Alter

Körpergewicht

Dosierung

Häufigkeit

1-3 Jahre

10-14 kg

1 mg

Bis zu dreimal täglich

3-5 Jahre

15-19 kg

2 mg

Bis zu dreimal täglich

5-9 Jahre

20-29 kg

2,5 mg

Bis zu dreimal täglich

9-18 Jahre

30-60 kg

5 mg

Bis zu dreimal täglich

15-18 Jahre

Mehr als 60 kg

10 mg

Bis zu dreimal täglich

Die Dauer der Anwendung zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen

sollte 48 Stunden nicht überschreiten.

Die Dauer der Anwendung zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert

auftretender Übelkeit und von verzögert auftretendem Erbrechen sollte 5 Tage nicht

überschreiten.

Ältere Personen

Eine Reduzierung der Dosis kann in Abhängigkeit von der Nieren- und Leberfunktion sowie

vom allgemeinen Gesundheitszustand erforderlich sein.

Erwachsene mit Störung der Nierenfunktion

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben. Die Dosis muss reduziert

werden, wenn Sie eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung haben.

Erwachsene mit Störung der Leberfunktion

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben. Die Dosis muss reduziert

werden, wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.

Kinder und Jugendliche

Metoclopramid darf nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden (siehe Abschnitt 2).

Wenn Sie eine größere Menge von Paspertin 10 mg Ampullen angewendet haben, als Sie

sollten

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Sie können unter

unkontrollierbaren Bewegungen leiden (extrapyramidale Erkrankung), sich schläfrig fühlen,

Schwierigkeiten mit Ihrem Bewusstsein haben, verwirrt sein und Halluzinationen und

Herzprobleme bekommen. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt diese Symptome behandeln.

Wenn Sie die Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen

haben.

Wenn Sie die Anwendung von Paspertin 10 mg Ampullen abbrechen

Ist eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung aus ärztlicher Sicht angezeigt, so müssen

Sie keine speziellen Maßnahmen beachten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Paspertin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverzüglich mitIhrem Arzt oder

Apotheker, wenn Sie während der Einnahme des Arzneimittels eines der folgenden Anzeichen

bemerken:

- unkontrollierbare Bewegungen (häufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens).

Dies kann bei Kindern und jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe

Dosierungen angewendet werden. Diese Anzeichen treten normalerweise zu Beginn der

Behandlung auf und können selbst nach nur einer einzigen Anwendung auftreten. Diese

Bewegungen enden, wenn sie ordnungsgemäß behandelt werden.

- hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krämpfe, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung.

Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung neuroleptisches malignes

Syndrom sein.

- Jucken oder Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses,

Schwierigkeiten beim Atmen. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die

möglicherweise schwerwiegend ist.

Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Personen)

• Gefühl von Schläfrigkeit

Häufig (bei bis zu 1 von 10 Personen)

• Depression

• unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder

Muskelkontraktionen (Steifheit, Starre)

• ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Tremor)

• Gefühl von Ruhelosigkeit

• Abnahme des Blutdrucks (insbesondere bei intravenöser Anwendung)

• Durchfall

• Schwächegefühl

• Kopfschmerzen

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Personen)

• erhöhter Spiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der

Brustdrüse bei Männern und nicht stillenden Frauen auslösen kann

• Störung der Regelblutung

• Halluzination

• Bewusstseinsstörungen

• langsamer Herzschlag (besonders bei intravenöser Anwendung)

• Allergie

Selten (bei bis zu 1 von 1.000 Personen)

• Zustand der Verwirrtheit

• Krampfanfälle (besonders bei epileptischen Patienten)

Schwindel

Angst

Nicht bekannt (die Häufigkeit kann mithilfe von verfügbaren Daten nicht abgeschätzt

werden)

• abnorme Blutfarbstoffwerte (Hämoglobin): kann die Farbe der Haut verändern

• abnormes Wachstum von Brüsten (Gynäkomastie)

• unfreiwillige Muskelkrämpfe nach längerer Anwendung, besonders bei älteren Patienten

• hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krampfanfälle, Schweißausbruch, vermehrte

Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung

malignes neuroleptisches Syndrom sein

• Veränderungen des Herzschlags, die im Elektrokardiogramm (EKG-Untersuchung)

erkennbar sind

• Herzstillstand (besonders bei der Anwendung als Injektion)

• Schock (starker Blutdruckabfall) (besonders bei der Anwendung als Injektion)

• Ohnmacht (besonders bei intravenöser Gabe)

• allergische Reaktion, die schwerwiegend sein kann (besonders bei intravenöser

Verabreichung)

• sehr hoher Blutdruck

• Mundtrockenheit (Xerostomie) vereinzelt, vor allem bei hochdosiertem Metoclopramid

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie sind Paspertin 10 mg Ampullen aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen. Nicht einfrieren.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „Verwendbar

bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dürfen Paspertin 10 mg Ampullen nicht verwenden, wenn Sie in der Injektionslösung

einen Niederschlag bemerken.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie

Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen.

Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Paspertin 10 mg Ampullen enthalten

Wirkstoff: 1 Ampulle (2 ml) enthält 10 mg Metoclopramidhydrochlorid (als Monohydrat).

Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid und Wasser für Injektionszwecke

Wie Paspertin 10 mg Ampullen aussehen und Inhalt der Packung

Farblose, klare Injektionslösung in Weißglas-OPC (one-point-cut)-Ampullen zu 5 Stück.

Hinweis zum Öffnen der OPC – Ampullen:

Öffnen Sie bitte die Ampulle sachgemäß, indem der Daumen am blauen Punkt angesetzt wird und

das Köpfchen durch seitliches Abknicken abgesprengt wird. Idealerweise verwenden Sie bitte einen

Ampullenöffner.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber:

BGP Products Ges.m.b.H., Perfektastraße 84A, 1230 Wien

Hersteller:

Haupt Pharma Wülfing GmbH, 31028 Gronau, Deutschland

Zulassungsnummer: 13.762

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2016.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal

bestimmt:

Symptome

Extrapyramidale Erkrankungen, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit,

Halluzination, Herz- und Atemstillstand sowie Reizbarkeit, Unruhe bzw. Unruhesteigerung,

Hyperhidrosis, Erythem, Krämpfe, Störungen der Herz-Kreislauf- Funktion mit Bradykardie

und Blutdruckanstieg bzw. –abfall können auftreten. Vereinzelt wurde über das Auftreten

einer Methämoglobinämie berichtet.

Therapie

Im Fall von extrapyramidalen Symptomen, die mit Überdosierung in Zusammenhang stehen

oder nicht, ist die Behandlung nur symptomatisch (Benzodiazepine bei Kindern und/oder

anticholinerge Antiparkinsonmittel bei Erwachsenen).

Eine symptomatische Behandlung und eine anhaltende Überwachung der kardiovaskulären

und respiratorischen Funktionen müssen in Einklang mit dem klinischen Zustand

durchgeführt werden.

Therapie beim Auftreten eines malignen neuroleptischen Syndroms

Hydratation, Kühlung, Dantrolen und Bromocriptin.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

19-1-2018

METOCLOPRAMIDE (Metoclopramide Hydrochloride) Injection, Solution [Cardinal Health]

METOCLOPRAMIDE (Metoclopramide Hydrochloride) Injection, Solution [Cardinal Health]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

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28-12-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet, Orally Disintegrating [Novel Laboratories, Inc.]

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet, Orally Disintegrating [Novel Laboratories, Inc.]

Updated Date: Dec 28, 2017 EST

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28-12-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

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Updated Date: Dec 28, 2017 EST

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27-12-2017

METOCLOPRAMIDE (Metoclopramide Hydrochloride) Injection [Heritage Pharmaceuticals Inc.]

METOCLOPRAMIDE (Metoclopramide Hydrochloride) Injection [Heritage Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Dec 27, 2017 EST

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20-12-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Dec 20, 2017 EST

US - DailyMed

19-12-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [Actavis Pharma, Inc.]

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [Actavis Pharma, Inc.]

Updated Date: Dec 19, 2017 EST

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21-11-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Solution [VistaPharm, Inc.]

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Solution [VistaPharm, Inc.]

Updated Date: Nov 21, 2017 EST

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24-10-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [Impax Generics]

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Updated Date: Oct 24, 2017 EST

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8-9-2017

REGLAN (Metoclopramide Hydrochloride) Tablet [ANI Pharmaceuticals, Inc.]

REGLAN (Metoclopramide Hydrochloride) Tablet [ANI Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Sep 8, 2017 EST

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7-3-2017

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals, Inc.]

METOCLOPRAMIDE HYDROCHLORIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Mar 7, 2017 EST

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28-2-2017

METOCLOPRAMIDE (Metoclopramide Hydrochloride) Solution [Unit Dose Services]

METOCLOPRAMIDE (Metoclopramide Hydrochloride) Solution [Unit Dose Services]

Updated Date: Feb 28, 2017 EST

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