Panadol Zapp

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Panadol Zapp Filmtablette 500 mg
  • Dosierung:
  • 500 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Panadol Zapp Filmtablette 500 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Analgetika, aniliden

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE000159
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

PANADOL ZAPP 500 mg, Filmtabletten

Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau

nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.

Heben Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren

Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist PANADOL ZAPP 500 mg und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von PANADOL ZAPP 500 mg beachten?

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist PANADOL ZAPP 500 mg und wofür wird es angewendet?

PANADOL ZAPP 500 mg ist ein Arzneimittel gegen Schmerzen und Fieber. Wenn Sie sich nach 5

Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von PANADOL ZAPP 500 mg beachten?

PANADOL ZAPP 500 mg darf nicht angewendet werden,

Wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Phenacetin oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie schwerwiegende Probleme mit der Leberfunktion (schwere Leberinsuffizienz) haben

(oder hatten).

Von der wiederholten Anwendung von Paracetamol wird abgeraten, wenn Sie an einer Anämie

oder einer Herz- oder Lungenkrankheit leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PANADOL ZAPP 500 mg anwenden.

Dieses Arzneimittel enthält Paracetamol. Überschreiten Sie nicht die verschriebenen oder

empfohlenen Dosen und verlängern Sie nicht die Behandlung.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel so kurz wie möglich und nur so lange ein, wie die Symptome

anhalten. Es ist nicht vollständig auszuschließen, dass Paracetamol bei der Entwicklung von

gewissen Nierenerkrankungen eine Rolle spielt.

Konsultieren Sie Ihren Arzt, falls Ihre Leber oder Ihre Nieren schlecht funktionieren.

Die chronische Anwendung kann zur Niereninsuffizienz führen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Produktion von Leberenzymen

vergrößern, wie Barbiturate (gewisse Mittel, die einschläfernd oder schmerzbetäubend wirken)

oder von Arzneimitteln gegen epileptische Anfälle (krampflösende Mittel), kann ein erhöhtes

Risiko auf Leberschädigung auftreten.

BE000159.6

Übermäßiger Konsum von Alkohol ist während der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu

vermeiden, um die Gefahr schädlicher Folgen für die Leber zu reduzieren.

Bei älteren Patienten müssen Tests durchgeführt werden, um eine Verschlechterung der

Leber- oder Nierenfunktion rechtzeitig festzustellen.

Kinder

Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Anwendung von PANADOL ZAPP zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Bei der gleichzeitigen Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln müssen folgende

Punkte unbedingt beachtet werden:

Im Fall einer Überdosierung von Tabletten vermindert die Verabreichung von Aktivkohle die

Aufnahme von Paracetamol durch den Körper.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Barbituraten (gewisse Mittel, die einschläfernd oder

schmerzbetäubend wirken) oder von Phenytoin (ein Arzneimittel gegen epileptische Anfälle),

kann es zu einer erhöhten Produktion von Leberenzymen kommen.

Das Paracetamol kann die Wirkung von Chloramphenicol (ein bestimmtes Antibiotikum)

verstärken.

Die gleichzeitige Anwendung von Diflunisal (ein entzündungshemmendes Arzneimittel) kann den

Paracetamolwert im Blut erhöhen und eine Schädigung der Leber verursachen.

Dieses Arzneimittel kann in Kombination mit Antikoagulantien angewendet werden, jedoch kann

sich das Risiko von Blutungen erhöhen, wenn es länger als einige Tage eingenommen wird.

Die Wirkung von Paracetamol kann verstärkt werden, wenn es zusammen mit Metoclopramid

(gegen Übelkeit) angewendet wird, und verringert werden, wenn es zusammen mit

Colestyramin (zur Senkung des Cholesterinspiegels) angewendet wird.

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin, ein Arzneimittel zur

Behandlung von AIDS) kann die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut sinken

(Leukopenie). Die gleichzeitige Verabreichung dieser Arzneimittel darf nur auf ärztliche

Anordnung erfolgen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln an, die Paracetamol

enthalten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft:

Das Paracetamol passiert die Plazentaschranke nicht. Studien mit Paracetamol bei Menschen und

Tieren haben kein Risiko für die Schwangerschaft oder die Entwicklung des Embryos/Fetus

aufgezeigt.

Stillzeit:

Das Paracetamol geht nicht in die Muttermilch über. Studien mit Paracetamol bei Menschen haben

bei der Anwendung empfohlener Dosen kein Risiko für den Säugling aufgezeigt.

Fortpflanzungsfähigkeit:

Es sind keine Daten bezüglich der Fortpflanzungsfähigkeit vorhanden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen

von Maschinen.

BE000159.6

PANADOL ZAPP 500 mg enthält Natrium:

Dieses Arzneimittel enthält 7,5 mmol (oder 173 mg) Natrium pro Tablette. Dies sollte von Patienten,

die bei der Ernährung die Zufuhr von Natrium kontrollieren, beachtet werden.

3.

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau

nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt ...

Erwachsene: bis zu 3-mal täglich, 1 bis 2 Tabletten.

Kinder ab 12 Jahren: bis zu 3-mal täglich, 1 Tablette.

Kinder unter 12 Jahren: Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.

Die Filmtabletten PANADOL ZAPP werden doppelt so schnell resorbiert wie klassische Tabletten und

lindern den Schmerz daher schneller.

Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.

Zwischen zwei Anwendungen muss ein Abstand von mindestens vier Stunden eingehalten werden.

Wenden Sie nicht mehr als die empfohlene oder verschriebene Dosis dieses Arzneimittels an und

verlängern Sie die Dauer der Anwendung nicht.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel so kurz wie möglich und nur so lange ein, wie die Symptome

anhalten. Wenn Sie sich nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich

an Ihren Arzt.

Wenden Sie keine anderen Arzneimittel gleichzeitig an, die Paracetamol enthalten.

Bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion muss die Dosis verringert werden.

Bei älteren Personen oder Patienten mit Niereninsuffizienz muss die Dosis nicht angepasst

werden.

Wenn Sie eine größere Menge von PANADOL ZAPP 500 mg angewendet haben, als Sie sollten

Falls Sie bzw. eine andere Person eine zu große Menge dieses Arzneimittels angewendet haben/hat,

wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder die Vergiftungszentrale

(070/245.245).

Die Symptome einer Überdosis sind Blässe, Übelkeit und Erbrechen. Diese treten normalerweise

innerhalb der ersten 12 bis 24 Stunden auf. Probleme mit der Leberfunktion treten erst drei Tage nach

der Überdosis auf. Es besteht die Gefahr einer akuten Niereninsuffizienz mit einer akuten

interstitiellen Nephritis, selbst wenn keine schwere Leberläsion vorliegt. Eine Einweisung ins

Krankenhaus ist notwendig, auch wenn eine Überdosis nur vermutet wird.

Behandlung:

Wenn ein Patient eine Überdosis Paracetamol angewendet hat, muss sein Magen innerhalb der ersten

10 Stunden geleert werden, entweder durch eine Magenspülung oder indem man den Patienten zum

Erbrechen bringt. Dem Patienten kann Aktivkohle verabreicht werden, die wesentliche

Therapiemaßnahme besteht aber in der intravenösen Injektion von N-Acetylcystein.

Die Überdosierung Paracetamol kann zur Leberinsuffizienz führen. Im Falle einer Überdosierung

muss umgehend eine Behandlung eingeleitet werden, selbst wenn keine Symptome der Überdosierung

vorliegen. Die Verabreichung von N-Acetylcystein oder Methionin kann erforderlich sein.

BE000159.6

Hohe Dosierungen von Natriumbicarbonat können gastrointestinale Störungen wie Übelkeit und

Aufstoßen verursachen. Außerdem können hohe Dosierungen von Natriumbicarbonat eine

Hypernatriämie verursachen. Deswegen sollte der Elektrolytenhaushalt überwacht werden und der

Patient dementsprechend behandelt werden.

Wenn Sie die Anwendung von PANADOL ZAPP 500 mg vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Wenn die empfohlene Dosis nicht überschritten wird, ist das Risiko von

Nebenwirkungen gering. Falls eine der folgenden Reaktionen auftritt, sollte die Behandlung gestoppt

und umgehend ein Arzt aufgesucht werden:

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr selten (kann bis zu 1 Person von 10.000 betreffen):

Thrombozytopenie (Bluterkrankung, die sich durch Hämatome und verstärkte Blutungsneigung

äußert)

Analphylaxie (allergische, möglicherweise lebensbedrohliche Reaktion, die sich durch Blässe,

Schwitzen, Aufregung, erhöhten Herzrhythmus und Bewusstseinseinschränkungen äußert)

Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie Hautausschläge, Papeln und Hautrötungen

(Erythema)

Plötzliche Schwellung von Haut und Schleimhaut (z. B. Hals und Zunge), Atembeschwerden

und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft in Form einer allergischen Reaktion (Angioödem)

Stevens-Johnson-Syndrom (schwere allergische Reaktion, die mit starkem Fieber,

Hautablösungen, Gelenkschmerzen und/oder Augenbindehautentzündung einhergehen kann)

Atemnot durch Muskelkontraktionen der Atemwege (Bronchialmuskelkrampf) bei Patienten mit

allergischen Reaktionen auf Aspirin oder andere NSAIDs Arzneimittel (Kategorie von

Schmerzmitteln mit entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften)

Funktionsstörungen der Leber

In sehr seltenen Fällen wurden schwerwiegende Hautreaktionen festgestellt.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Bei Patienten mit G-6PD-Mangel ist eine hämolytischen Anämie nicht ausgeschlossen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/ 40

B-1060 Brüssel

Webseite: www.afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

BE000159.6

5.

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel nicht über 25 °C auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton mit «EXP» angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen

damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was PANADOL ZAPP 500 mg enthält

Der Wirkstoff dieses Arzneimittels ist Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind Natriumbicarbonat, mikrokristalline Zellulose, vorgelatinierte

Stärke, Maisstärke, gereinigtes Wasser, Magnesiumstearat, Povidon, Kaliumsorbat und

Carnaubawachs. Die Tabletten sind mit Opadry White II Y-22-7719 überzogen, das

Titandioxid, Polydextrose, Hypromellose, Glycerintriacetat und Polyethylenglycol enthält.

Wie PANADOL ZAPP 500 mg aussieht und Inhalt der Packung

Bei PANADOL ZAPP 500 mg handelt es sich um Filmtabletten zur oralen Anwendung mit

eingeprägtem Buchstaben P. PANADOL ZAPP 500 mg ist in Blisterpackungen verpackt. Eine

Packung kann 8 oder 16 Filmtabletten enthalten.

Darreichungsform

Arzneimittel ohne ärztliche Verschreibung

Zulassungsnummer

BE255193

Pharmazeutischer Unternehmer

Hersteller

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare s.a./n.v.

GlaxoSmithKline Dungarvan Ltd

Standort Apollo

Knockbrack – Dungarvan

Avenue Pascal, 2-4-6

Co. Waterford, Irland

1300 Wavre

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im: 02/2016

BE000159.6

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

PANADOL ZAPP 500 mg, Filmtabletten

Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie diese Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist PANADOL ZAPP 500 mg und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von PANADOL ZAPP 500 mg beachten?

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist PANADOL ZAPP 500 mg und wofür wird es angewendet?

PANADOL ZAPP 500 mg ist ein Arzneimittel gegen Schmerzen und Fieber.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von PANADOL ZAPP 500 mg beachten?

PANADOL ZAPP 500 mg darf nicht angewendet werden,

Wenn Sie allergisch gegen Paracetamol, Phenacetin oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie schwerwiegende Probleme mit der Leberfunktion (schwere Leberinsuffizienz) haben

(oder hatten).

Von der wiederholten Anwendung von Paracetamol wird abgeraten, wenn Sie an einer Anämie

oder einer Herz- oder Lungenkrankheit leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PANADOL ZAPP 500 mg anwenden.

Dieses Arzneimittel enthält Paracetamol. Überschreiten Sie nicht die verschriebenen oder

empfohlenen Dosen und verlängern Sie nicht die Behandlung.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel so kurz wie möglich und nur so lange ein, wie die Symptome

anhalten. Es ist nicht vollständig auszuschließen, dass Paracetamol bei der Entwicklung von

gewissen Nierenerkrankungen eine Rolle spielt.

Konsultieren Sie Ihren Arzt, falls Ihre Leber oder Ihre Nieren schlecht funktionieren.

Die chronische Anwendung kann zur Niereninsuffizienz führen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Produktion von Leberenzymen

vergrößern, wie Barbiturate (gewisse Mittel, die einschläfernd oder schmerzbetäubend wirken)

oder von Arzneimitteln gegen epileptische Anfälle (krampflösende Mittel), kann ein erhöhtes

Risiko auf Leberschädigung auftreten.

BE000159.6

Übermäßiger Konsum von Alkohol ist während der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu

vermeiden, um die Gefahr schädlicher Folgen für die Leber zu reduzieren.

Bei älteren Patienten müssen Tests durchgeführt werden, um eine Verschlechterung der Leber-

oder Nierenfunktion rechtzeitig festzustellen.

Kinder

Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Anwendung von PANADOL ZAPP zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Bei der gleichzeitigen Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln müssen folgende

Punkte unbedingt beachtet werden:

Im Fall einer Überdosierung von Tabletten vermindert die Verabreichung von Aktivkohle die

Aufnahme von Paracetamol durch den Körper.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Barbituraten (gewisse Mittel, die einschläfernd oder

schmerzbetäubend wirken) oder von Phenytoin (ein Arzneimittel gegen epileptische Anfälle),

kann es zu einer erhöhten Produktion von Leberenzymen kommen.

Das Paracetamol kann die Wirkung von Chloramphenicol (ein bestimmtes Antibiotikum)

verstärken.

Die gleichzeitige Anwendung von Diflunisal (ein entzündungshemmendes Arzneimittel) kann den

Paracetamolwert im Blut erhöhen und eine Schädigung der Leber verursachen.

Dieses Arzneimittel kann in Kombination mit Antikoagulantien angewendet werden, jedoch kann

sich das Risiko von Blutungen erhöhen, wenn es länger als einige Tage eingenommen wird.

Die Wirkung von Paracetamol kann verstärkt werden, wenn es zusammen mit Metoclopramid

(gegen Übelkeit) angewendet wird, und verringert werden, wenn es zusammen mit

Colestyramin (zur Senkung des Cholesterinspiegels) angewendet wird.

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin, ein Arzneimittel zur

Behandlung von AIDS) kann die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut sinken

(Leukopenie). Die gleichzeitige Verabreichung dieser Arzneimittel darf nur auf ärztliche

Anordnung erfolgen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln an, die Paracetamol

enthalten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft:

Das Paracetamol passiert die Plazentaschranke nicht. Studien mit Paracetamol bei Menschen und

Tieren haben kein Risiko für die Schwangerschaft oder die Entwicklung des Embryos/Fetus

aufgezeigt.

Stillzeit:

Das Paracetamol geht nicht in die Muttermilch über. Studien mit Paracetamol bei Menschen haben

bei der Anwendung empfohlener Dosen kein Risiko für den Säugling aufgezeigt.

Fortpflanzungsfähigkeit:

Es sind keine Daten bezüglich der Fortpflanzungsfähigkeit vorhanden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

BE000159.6

Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen

von Maschinen.

PANADOL ZAPP 500 mg enthält Natrium:

Dieses Arzneimittel enthält 7,5 mmol (oder 173 mg) Natrium pro Tablette. Dies sollte von Patienten,

die bei der Ernährung die Zufuhr von Natrium kontrollieren, beachtet werden.

3.

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt ...

Erwachsene: bis zu 3-mal täglich, 1 bis 2 Tabletten.

Kinder ab 12 Jahren: bis zu 3-mal täglich, 1 Tablette.

Kinder unter 12 Jahren Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.

Die Filmtabletten PANADOL ZAPP werden doppelt so schnell resorbiert wie klassische Tabletten und

lindern den Schmerz daher schneller.

Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.

Zwischen zwei Anwendungen muss ein Abstand von mindestens vier Stunden eingehalten werden.

Wenden Sie nicht mehr als die empfohlene oder verschriebene Dosis dieses Arzneimittels an und

verlängern Sie die Dauer der Anwendung nicht.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel so kurz wie möglich und nur so lange ein, wie die Symptome

anhalten.

Wenden Sie keine anderen Arzneimittel gleichzeitig an, die Paracetamol enthalten.

Bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion muss die Dosis verringert werden.

Bei älteren Personen oder Patienten mit Niereninsuffizienz muss die Dosis nicht angepasst

werden.

Wenn Sie eine größere Menge von PANADOL ZAPP 500 mg angewendet haben, als Sie sollten

Falls Sie bzw. eine andere Person eine zu große Menge dieses Arzneimittels angewendet haben/hat,

wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder die Vergiftungszentrale

(070/245.245). Die Symptome einer Überdosis sind Blässe, Übelkeit und Erbrechen. Diese treten

normalerweise innerhalb der ersten 12 bis 24 Stunden auf. Probleme mit der Leberfunktion treten erst

drei Tage nach der Überdosis auf. Es besteht die Gefahr einer akuten Niereninsuffizienz mit einer

akuten interstitiellen Nephritis, selbst wenn keine schwere Leberläsion vorliegt. Eine Einweisung ins

Krankenhaus ist notwendig, auch wenn eine Überdosis nur vermutet wird.

Behandlung:

Wenn ein Patient eine Überdosis Paracetamol angewendet hat, muss sein Magen innerhalb der ersten

10 Stunden geleert werden, entweder durch eine Magenspülung oder indem man den Patienten zum

Erbrechen bringt. Dem Patienten kann Aktivkohle verabreicht werden, die wesentliche

Therapiemaßnahme besteht aber in der intravenösen Injektion von N-Acetylcystein.

Die Überdosierung Paracetamol kann zur Leberinsuffizienz führen. Im Falle einer Überdosierung

muss umgehend eine Behandlung eingeleitet werden, selbst wenn keine Symptome der Überdosierung

vorliegen. Die Verabreichung von N-Acetylcystein oder Methionin kann erforderlich sein.

Hohe Dosierungen von Natriumbicarbonat können gastrointestinale Störungen wie Übelkeit und

Aufstoßen verursachen. Außerdem können hohe Dosierungen von Natriumbicarbonat eine

Hypernatriämie verursachen. Deswegen sollte der Elektrolytenhaushalt überwacht werden und der

Patient dementsprechend behandelt werden.

BE000159.6

Wenn Sie die Anwendung von PANADOL ZAPP 500 mg vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Wenn die empfohlene Dosis nicht überschritten wird, ist das Risiko von

Nebenwirkungen gering. Falls eine der folgenden Reaktionen auftritt, sollte die Behandlung gestoppt

und umgehend ein Arzt aufgesucht werden:

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr selten (kann bis zu 1 Person von 10.000 betreffen):

Thrombozytopenie (Bluterkrankung, die sich durch Hämatome und verstärkte Blutungsneigung

äußert)

Analphylaxie (allergische, möglicherweise lebensbedrohliche Reaktion, die sich durch Blässe,

Schwitzen, Aufregung, erhöhten Herzrhythmus und Bewusstseinseinschränkungen äußert)

Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie Hautausschläge, Papeln und Hautrötungen

(Erythema)

Plötzliche Schwellung von Haut und Schleimhaut (z. B. Hals und Zunge), Atembeschwerden

und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft in Form einer allergischen Reaktion (Angioödem)

Stevens-Johnson-Syndrom (schwere allergische Reaktion, die mit starkem Fieber,

Hautablösungen, Gelenkschmerzen und/oder Augenbindehautentzündung einhergehen kann)

Atemnot durch Muskelkontraktionen der Atemwege (Bronchialmuskelkrampf) bei Patienten mit

allergischen Reaktionen auf Aspirin oder andere NSAIDs Arzneimittel (Kategorie von

Schmerzmitteln mit entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften)

Funktionsstörungen der Leber

In sehr seltenen Fällen wurden schwerwiegende Hautreaktionen festgestellt.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Bei Patienten mit G-6PD-Mangel ist eine hämolytischen Anämie nicht ausgeschlossen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/ 40

B-1060 Brüssel

Webseite: www.afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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5

Wie ist PANADOL ZAPP 500 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel nicht über 25 °C auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton mit «EXP» angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen

damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was PANADOL ZAPP 500 mg enthält

Der Wirkstoff dieses Arzneimittels ist Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind Natriumbicarbonat, mikrokristalline Zellulose, vorgelatinierte

Stärke, Maisstärke, gereinigtes Wasser, Magnesiumstearat, Povidon, Kaliumsorbat und

Carnaubawachs. Die Tabletten sind mit Opadry White II Y-22-7719 überzogen, das

Titandioxid, Polydextrose, Hypromellose, Glycerintriacetat und Polyethylenglycol enthält.

Wie PANADOL ZAPP 500 mg aussieht und Inhalt der Packung

Bei PANADOL ZAPP 500 mg handelt es sich um Filmtabletten zur oralen Anwendung mit

eingeprägtem Buchstaben P. PANADOL ZAPP 500 mg ist in Blisterpackungen verpackt. Eine

Packung kann 24, 32,48 oder 56 Filmtabletten enthalten.

Darreichungsform

Auf schriftliche Anforderung oder ärztliche Anordnung.

Zulassungsnummer

BE255193

Pharmazeutischer Unternehmer

Hersteller

GlaxoSmithKline Consumer Healthcare s.a./n.v.

GlaxoSmithKline Dungarvan Ltd

Standort Apollo

Knockbrack – Dungarvan

Avenue Pascal, 2-4-6

Co. Waterford, Irland

1300 Wavre

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im: 02/2016

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