Panadol 1000 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Panadol 1000 mg Suppositorien
  • Darreichungsform:
  • Suppositorien
  • Zusammensetzung:
  • paracetamolum 1 g, excipiens pro suppositorio.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Panadol 1000 mg Suppositorien
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Analgetikum, Antipyretikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 46345
  • Berechtigungsdatum:
  • 30-11-1984
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Panadol® Suppositorien

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG

Was sind Panadol Suppositorien und wann werden sie angewendet?

Panadol Suppositorien enthalten den Wirkstoff Paracetamol. Dieser wirkt schmerzlindernd und

fiebersenkend. Panadol wird angewendet zur kurzfristigen Behandlung von Kopfschmerzen,

Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen, Schmerzen

während der Menstruation, Schmerzen nach Verletzungen (z.B. Sportverletzungen), Schmerzen bei

Erkältungskrankheiten und Fieber.

Was sollte dazu beachtet werden?

Panadol Suppositorien sollen – wie alle Schmerzmittel – nicht ohne Verordnung des Arztes bzw. der

Ärztin länger als 5 Tage bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren oder länger als 3 Tage bei

Kindern bis 12 Jahre angewendet werden. Schmerzmittel sollen nicht ohne ärztliche Kontrolle über

längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Länger dauernde Schmerzen oder Fieber bedürfen

einer ärztlichen Abklärung. Die angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnete

Dosierung darf nicht überschritten werden. Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern sollte

sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden kein

Paracetamol enthalten. Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Anwendung von

Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiterbestehen. Die langfristige

Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender

Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Wann dürfen Panadol Suppositorien nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie Panadol Suppositorien nicht anwenden: Wenn Sie überempfindlich

sind auf den Wirkstoff Paracetamol oder einen anderen Inhaltsstoff. Eine solche Überempfindlichkeit

äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und

Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber). Bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen.

Bei einer erblichen Leberstörung (sogenannte Meulengracht-Krankheit). Bei Alkoholüberkonsum.

Wann ist bei der Anwendung von Panadol Suppositorien Vorsicht geboten?

Sie sollten vor der Einnahme Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren:

·bei vorgeschädigter Niere oder Leber;

·bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten «Glucose-6-

Phosphat-Dehydrogenasemangel»;

·bei gleichzeitigem Gebrauch von Arzneimitteln, die die Leber beeinflussen, namentlich gewisse

Mittel gegen Tuberkulose und Anfallsleiden (Epilepsie) oder bei Arzneimitteln mit dem Wirkstoff

Zidovudin, die bei Immunschwäche (AIDS) eingesetzt werden;

·falls Sie blutverdünnende Mittel (z.B. Marcoumar) einnehmen müssen;

·falls Sie eine schwere Infektion haben (z.B. eine Blutvergiftung).

Von der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei

fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung. Einzelne

Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf Panadol

überempfindlich reagieren (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Panadol haben?»). Informieren Sie

Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an

anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!)

einnehmen oder äusserlich anwenden.

Dürfen Panadol Suppositorien während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin

um Rat fragen. Paracetamol ist ein Wirkstoff, der bei kurzfristiger Anwendung in der empfohlenen

Dosierung auch in der Schwangerschaft verwendet werden kann. Obwohl Paracetamol in der

Muttermilch auftritt, darf gestillt werden.

Wie verwenden Sie Panadol Suppositorien?

Einzeldosen nicht häufiger als alle 4-6 Stunden verabreichen. Die angegebene maximale Tagesdosis

darf nicht überschritten werden.

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren und über 40 kg Körpergewicht:

1-2 Zäpfchen zu 500 mg Paracetamol oder 1 Zäpfchen zu 1 g Paracetamol nach Bedarf, bis zu 4-mal

innert 24 Stunden.

Die maximale Tagesdosis beträgt 8 Zäpfchen zu 500 mg oder 4 Zäpfchen zu 1 g (= 4 g Paracetamol).

Kinder 9–12 Jahre alt und 30–40 kg Körpergewicht:

1 Zäpfchen zu 500 mg Paracetamol nach Bedarf, bis zu 4-mal innert 24 Stunden.

Die maximale Tagesdosis beträgt 4 Zäpfchen zu 500 mg (= 2 g Paracetamol).

Für Kinder bis 9 Jahre stehen Panadol Junior Suppositorien zur Verfügung.

Die Zäpfchen in den Darm einführen. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder

vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu

schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer

Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können Panadol Suppositorien haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Panadol auftreten: In seltenen Fällen

können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Schwellungen der Haut und der Schleimhäute

oder Hautausschläge bis hin zu schweren Hautreaktionen (sehr selten) und Übelkeit auftreten. Des

Weiteren können Atemnot und Asthma auftreten, vor allem, wenn diese Nebenwirkungen auch

schon früher bei der Verwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen

Antirheumatika (NSAR) beobachtet wurden. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion

oder Blutergüsse/Blutungen auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt oder die Ärztin zu

konsultieren. Ausserdem wurden Veränderungen des Blutbildes, wie eine verringerte Anzahl von

Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser

Blutkörperchen (Agranulozytose) beobachtet. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht

beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin

oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Alle Arzneimittel vor Kinderhand geschützt aufbewahren. Die Zäpfchen bei Raumtemperatur (15–

25 °C) aufbewahren. Bei unkontrollierter Anwendung (Überdosierung) unverzüglich einen Arzt/eine

Ärztin konsultieren. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit oder ein allgemeines

Krankheitsgefühl können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein, treten aber erst mehrere Stunden

bis einen Tag nach Anwendung auf. Panadol darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP»

bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder

Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche

Fachinformation.

Was ist in Panadol Suppositorien enthalten?

1 Zäpfchen enthält 1 g oder 500 mg Paracetamol als Wirkstoff und den Hilfsstoff Hartfett.

Zulassungsnummer

46345 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Panadol Suppositorien? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung:

Packungen zu 10 Zäpfchen 500 mg.

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung:

Packungen zu 10 Zäpfchen 1 g.

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

16-8-2018

Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg.

Rote-Hand-Brief zu THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und THIOPENTAL ROTEXMEDICA 1000 mg.

Die Firma Rotexmedica GmbH Arzneimittelwerk möchte in Abstimmung mit dem Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein über die folgende vorsorgliche Einschränkung der Anwendung auf strenge Indikationsstellungen sowie eine Vertriebseinschränkung auf Krankenhäuser und Kliniken für die Produkte THIOPENTAL ROTEXMEDICA 500 mg und 1000 mg, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung, informieren.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

27-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu IMMULITE / IMMULITE 1000 Insulin, IMMULITE 2000 / 2000 XPi Insulin von Siemens Healthcare Diagnostics Inc. Tarrytown

Dringende Sicherheitsinformation zu IMMULITE / IMMULITE 1000 Insulin, IMMULITE 2000 / 2000 XPi Insulin von Siemens Healthcare Diagnostics Inc. Tarrytown

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

20-7-2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

In diesem Dokument wurde bei Argininhydrochlorid-Lösung, 1M-L-Form die Menge an Wasser für Injektionszwecke von "zu 100,0 ml" zu "zu 1000,0 ml" geändert.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

17-5-2018

Shoreside Enterprises Issues Voluntary Nationwide Recall of 7K and Poseidon 4500 (Extreme 1000 Mg) Due to Presence of Undeclared Sildenafil and Tadalafil

Shoreside Enterprises Issues Voluntary Nationwide Recall of 7K and Poseidon 4500 (Extreme 1000 Mg) Due to Presence of Undeclared Sildenafil and Tadalafil

Shoreside Enterprises, Inc. is voluntarily recalling 7K (Lot specific: Lot #RO) and Poseidon 4500 (Extreme 1000 mg) (Lot specific: Lot #20117BL) to the consumer level. FDA analysis found the samples of these products to contain undeclared Sildenafil and/or Tadalafil. Sildenafil and Tadalafil are active ingredients in two FDA-approved prescription drugs used for the treatment of erectile dysfunction (ED).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

5-7-2018

Vancomycin Lederle 1000 mg

Rote - Liste

25-6-2018

Optipyrin 1000 mg/60 mg Zäpfchen

Rote - Liste

1-6-2018

Methylprednisolut® 250 mg/-1000 mg

Rote - Liste