Pamorelin LA

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Pamorelin LA 11,25 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension
  • Einheiten im Paket:
  • 1 x 6 ml (Durchstechflasche mit Trockensubstanz), Laufzeit: 36 Monate,2 x (1 x 6 ml) (Bündelpackung mit 2 Durchstechflaschen mit
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Pamorelin LA 11,25 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Triptorelin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-25892
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-06-2005
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Pamorelin

LA 11,25 mg

Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension

Wirkstoff: Triptorelin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Pamorelin LA 11,25 mg und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Pamorelin LA 11,25 mg beachten?

Wie ist Pamorelin LA 11,25 mg anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Pamorelin LA 11,25 mg aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST PAMORELIN LA 11,25 mg UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Pamorelin LA 11,25 mg enthält Triptorelin, das dem Gonadotropin-Releasing-Hormon

ähnlich ist (GnRH-Analogon). Es handelt sich dabei um eine Formulierung mit

Langzeitwirkung, die 11,25 mg Triptorelin über einen Zeitraum von 3 Monaten (12 Wochen)

langsam freisetzt. Die Wirkung wird erzielt, indem der Spiegel des männlichen Hormons

Testosteron im Körper gesenkt wird.

Pamorelin LA 11,25 mg dient der Behandlung des lokal fortgeschrittenen, hormonabhängigen

Prostatakarzinoms (Krebserkrankung der Vorsteherdrüse) und des hormonabhängigen

Prostatakarzinoms, das sich auf andere Körperregionen ausgebreitet hat (metastasierendes

Karzinom).

Pamorelin LA 11,25 mg wird ebenfalls bei der Behandlung des lokalisierten Hochrisiko- oder

lokal fortgeschrittenen, hormonabhängigen Prostatakarzinoms in Kombination mit

Strahlentherapie angewendet.

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2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PAMORELIN LA 11,25 mg

BEACHTEN?

Pamorelin LA 11,25 mg darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Triptorelinembonat, Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH),

anderen GnRH-Analoga oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Pamorelin LA 11,25 mg angewendet wird:

Wenn bei Ihnen depressive Verstimmungen auftreten. Es wurde bei mit Pamorelin LA

11,25 mg behandelten Patienten von Depressionen, die schwerwiegend sein können,

berichtet.

Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, da an

der Einstichstelle Blutergüsse entstehen können.

Wenn Sie ein starker Trinker oder Raucher sind, Osteoporose (Krankheit, die die

Knochen schwächt) haben oder in Ihrer Familie Osteoporose aufgetreten ist, sich

ungesund ernähren, krampflösende Arzneimittel (Arzneimittel gegen Epilepsie oder

Anfälle) oder Kortikosteroide einnehmen. Wenn Pamorelin LA 11,25 mg über einen

längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Risiko für die Entwicklung schwacher

Knochen erhöht, insbesondere, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen jeder Art, einschließlich Herzrhythmusstörungen

(Arrhythmien), haben, oder wenn Sie mit Medikamenten gegen diese Erkrankungen

behandelt werden. Das Risiko für Herzrhythmusstörungen kann bei der Anwendung von

Pamorelin LA 11,25 mg erhöht sein.

Wenn Sie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Zu Beginn der Behandlung kommt es in Ihrem Körper zu einer vorübergehenden

Erhöhung der Testosteronmenge. Dies kann zu einer Verschlechterung der Symptome

Ihres Karzinoms führen. Bitte suchen Sie in diesem Fall Ihren Arzt auf. Ihr Arzt wird

Ihnen entsprechende Arzneimittel (ein Antiandrogen) geben, um zu verhindern, dass Ihre

Symptome sich verschlechtern.

Sie können (wie auch mit anderen GnRH-Analoga) Symptome aufgrund einer

Rückenmarksquetschung (z. B. Schmerzen, Taubheit oder Schwäche in den Beinen) oder

Harnröhrenverengung/-verschluss während der ersten Behandlungswochen bekommen.

Wenn entsprechende Beschwerden bei Ihnen auftreten, informieren Sie sofort Ihren Arzt,

der Sie diesbezüglich untersuchen und entsprechend behandeln wird.

Wenn Sie chirurgisch kastriert wurden, kann Triptorelin keine weitere Senkung des

Serumtestosteronspiegels bewirken und sollte deshalb nicht angewendet werden.

Wenn bei Ihnen diagnostische Funktionstests der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) oder der

Geschlechtsorgane anstehen, können die Ergebnisse irreführend sein, wenn Sie mit

Pamorelin LA 11,25 mg behandelt werden, oder die Behandlung erst vor kurzem

abgesetzt wurde.

Wenn Sie eine Ihnen unbekannte Vergrößerung (gutartiger Tumor) der Hirnanhangdrüse

(Hypophyse) haben, kann diese während der Behandlung mit Pamorelin LA 11,25 mg

entdeckt werden. Anzeichen dafür sind plötzliche Kopfschmerzen, Erbrechen,

Sehstörungen und Augenmuskellähmung.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Die Anwendung des Arzneimittels Pamorelin LA 11,25 mg kann bei Dopingkontrollen zu

positiven Ergebnissen führen.

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Kinder und Jugendliche

Pamorelin LA 11,25 mg ist nicht für die Anwendung bei Neugeborenen, Kleinkindern,

Kindern und Jugendlichen vorgesehen.

Anwendung von Pamorelin LA 11,25 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Pamorelin LA 11,25 mg kann bei gleichzeitiger Anwendung mit einigen Arzneimitteln zur

Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin, Procainamid, Amiodaron und

Sotalol) zu Wechselwirkungen führen. Pamorelin LA 11,25 mg kann bei gleichzeitiger

Anwendung mit anderen Arzneimitteln (z. B. Methadon (Arzneimittel zur Schmerzlinderung

und als Bestandteil der Drogenersatztherapie), Moxifloxacin (ein Antibiotikum),

Antipsychotika für schwere psychische Erkrankungen) das Risiko für Herzrhythmusstörungen

erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Pamorelin LA 11,25 mg

ist nicht für die Anwendung bei Frauen vorgesehen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Pamorelin LA 11,25 mg kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das

Reaktionsvermögen so weit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am

Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in

verstärktem Maß im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können sich schwindelig oder müde

fühlen oder Probleme mit dem Sehen, wie z. B. Verschwommensehen, haben. Diese

Beschwerden können als mögliche Nebenwirkungen der Behandlung oder aufgrund der

zugrundeliegenden Erkrankung auftreten. Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken,

sollten Sie kein Fahrzeug lenken und das Bedienen von Maschinen vermeiden.

Pamorelin LA 11,25 mg enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro

Durchstechflasche. Das Arzneimittel ist nahezu „natriumfrei“ und kann während einer

kochsalzarmen Diät angewendet werden.

3.

WIE IST PAMORELIN LA 11,25 mg ANZUWENDEN?

Pamorelin LA 11,25 mg wird bei Ihnen unter ärztlicher Aufsicht angewendet.

Die Behandlung des Prostatakarzinoms mit Pamorelin LA 11,25 mg erfordert eine

Langzeittherapie.

Für die Behandlung des lokalisierten Hochrisiko- oder lokal fortgeschrittenen,

hormonabhängigen Prostatakarzinoms, in Kombination mit Strahlentherapie, wird eine

Therapiedauer von 2-3 Jahren empfohlen.

Die übliche Dosis ist 1 Durchstechflasche Pamorelin LA 11,25 mg, die alle 3 Monate

(12 Wochen) in den Muskel injiziert wird.

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Ihr Arzt kann Blutabnahmen durchführen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu

überprüfen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die

Wirkung von Pamorelin LA 11,25 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Holen Sie sofort ärztlichen Rat ein, wenn Sie eine der folgenden Symptome bemerken:

Schwierigkeiten beim Schlucken oder Probleme beim Atmen, Schwellung von Lippen,

Gesicht, Hals oder Zunge oder Auftreten von Nesselausschlag.

Diese können Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion oder eines Angioödems sein,

die in seltenen Fällen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) berichtet wurden.

Andere Nebenwirkungen, die auftreten können:

Wie auch bei der Behandlung mit anderen GnRH-Agonisten oder nach chirurgischer

Kastration gesehen, waren die Nebenwirkungen, die während der Triptorelin-Behandlung am

häufigsten beobachtet wurden, auf die erwarteten pharmakologischen Effekte zurückzuführen.

Zu diesen Nebenwirkungen zählten Hitzewallungen und verminderte Libido.

Bei Patienten unter Behandlung mit GnRH-Analoga wurde über eine vermehrte

Lymphozytenzahl berichtet.

Mit Ausnahme der allergischen Reaktionen und der Reaktionen an der Injektionsstelle ist von

allen Nebenwirkungen bekannt, dass sie im Zusammenhang mit dem veränderten

Testosteronspiegel stehen.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Hitzewallungen

Kraftlosigkeit

Übermäßiges Schwitzen

Rückenschmerzen

Kribbelgefühl in den Beinen

Verminderte Libido

Impotenz

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Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Übelkeit, trockener Mund

Schmerzen, Bluterguss, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle, Muskel- und

Knochenschmerzen, Schmerzen in den Armen und Beinen, Ödeme

(Flüssigkeitsansammlung im Gewebe), Unterleibsschmerzen, Bluthochdruck

Allergische Reaktion

Gewichtszunahme

Schwindelanfälle, Kopfschmerzen

Libidoverlust, Depression, Stimmungsschwankungen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Zunahme der Blutplättchen

Herzklopfen

Summen im Ohr, Schwindel, Verschwommensehen

Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen

Benommenheit, Schüttelfrost, Schläfrigkeit, Schmerzen

Beeinflussung einiger Bluttestwerte (einschließlich erhöhter Lebertestwerte), erhöhter

Blutdruck

Gewichtsabnahme

Appetitlosigkeit, Appetitzunahme, Gicht (schwere Schmerzen und Schwellungen in den

Gelenken, normalerweise im großen Zeh), Diabetes, überhöhte Blutfettwerte

Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Schwellung

und Schmerzempfindlichkeit, Knochenschmerzen

Kribbel- oder Taubheitsgefühl

Schlaflosigkeit, Reizbarkeit

Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen, Brustschmerzen, Größenabnahme der Hoden,

Schmerzen in den Hoden

Atemschwierigkeiten

Akne, Haarausfall, Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötung, Nesselausschlag

Aufstehen für nächtliches Wasserlassen, Probleme beim Wasserlassen

Nasenbluten

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Rote oder violette Verfärbungen der Haut

Abnormes Empfinden in den Augen, Verschwommensehen oder Sehstörungen

Völlegefühl im Bauch, Blähungen, Geschmacksveränderungen

Schmerzen im Brustkorb

Gleichgewichtsstörungen

Grippeähnliche Beschwerden, Fieber

Entzündung von Nase/Rachen

Erhöhte Körpertemperatur

Gelenkversteifung, Gelenkschwellung, Versteifung der Skelettmuskulatur, Osteoarthritis

Gedächtnisverlust

Verwirrtheit, verminderte Aktivität, Hochgefühl

Atemnot beim Liegen

Blasenausschlag

Niedriger Blutdruck

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Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Veränderungen im EKG (QT-Verlängerung)

Allgemeines Unwohlsein

Ängstlichkeit

Inkontinenz (Blasenschwäche)

Über die zu ergreifenden Gegenmaßnahmen entscheidet Ihr behandelnder Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN,

ÖSTERREICH, Fax: +43 (0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST PAMORELIN LA 11,25 mg AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen Pamorelin LA 11,25 mg nach dem auf dem Umkarton und den Etiketten nach

„Verwendbar bis:“ bzw. „Verw. bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das

Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die zubereitete Suspension muss sofort angewendet werden.

Nicht über 25°C lagern.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Pamorelin LA 11,25 mg enthält

Der Wirkstoff ist Triptorelin.

1 Durchstechflasche enthält Triptorelinembonat entsprechend einer Menge von 11,25 mg

Triptorelin. Nach dem Auflösen in 2 ml Lösungsmittel enthält 1 ml der zubereiteten

Suspension 5,625 mg Triptorelin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Pulver:

Poly(glycolsäure-co-milchsäure), Mannitol, Carmellose-Natrium,

Polysorbat 80

Lösungsmittel:

Wasser für Injektionszwecke

Wie Pamorelin LA 11,25 mg aussieht und Inhalt der Packung

Bei diesem Arzneimittel handelt es sich um Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer

Depot-Injektionssuspension. Das Pulver ist weiß bis weißlich, und das Lösungsmittel ist eine

klare Lösung.

Pamorelin LA 11,25 mg ist erhältlich in Packungen mit

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1 Durchstechflasche, 1 Lösungsmittelampulle und 1 Blisterpackung mit 1 Einwegspritze und

2 Injektionsnadeln und in Packungen mit

2 Durchstechflaschen, 2 Lösungsmittelampullen und 2 Blisterpackungen mit je

1 Einwegspritze und je 2 Injektionsnadeln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Ipsen Pharma GmbH

76275 Ettlingen

Deutschland

Tel.: 0049 7243 184-80

Fax: 0049 7243 184-39

Vertrieb in Österreich

Pharma Logistik Austria GmbH

Feldgasse 19

4600 Wels

Hersteller

Ipsen Pharma Biotech

Parc d’Activités du Plateau de Signes

Chemin Départemental 402

83870 Signes

Frankreich

Z. Nr.: 1-25892

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich, Deutschland: Pamorelin LA 11,25 mg

Dänemark, Finnland, Niederlande, Norwegen, Schweden: Pamorelin 11,25 mg

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2017.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt (siehe auch

Abschnitt 3):

1

VORBEREITUNG DES PATIENTEN VOR HERSTELLUNG

DER

INJEKTIONSSUSPENSION

Bereiten Sie den Patienten auf die Injektion vor, indem Sie das Gesäß an der Injektionsstelle

desinfizieren. Dies ist als erstes nötig, da die Injektionssuspension nach Herstellung sofort

injiziert werden sollte.

2

VORBEREITUNG DER INJEKTION

In der Faltschachtel werden 2 Nadeln zur Verfügung gestellt:

Nadel 1: 20 G Nadel (38 mm Länge) ohne Sicherheitssystem zur Rekonstitution

Nadel 2: 20 G Nadel (38 mm Länge) mit Sicherheitssystem zur Injektion

Blasenbildung an der Oberfläche des Lyophilisats gehört zum normalen Erscheinungsbild des

Produkts.

2 a

Nehmen Sie die Lösungsmittelampulle. Klopfen Sie die eventuell in der

Ampullenspitze befindliche Lösung zurück in das Hauptreservoir der

Lösungsmittelampulle.

Drehen Sie Nadel 1 (ohne Sicherheitssystem) auf die Spritze. Den

Nadelschutz noch nicht entfernen.

Brechen Sie die Lösungsmittelampulle mit dem Brechpunkt nach oben

auf.

Entfernen Sie den Nadelschutz von Nadel 1. Führen Sie die Nadel in die

Ampulle ein und ziehen Sie das Lösungsmittel vollständig in die Spritze

auf. Legen Sie die Spritze mit dem Lösungsmittel beiseite.

2 b

Nehmen Sie die Durchstechflasche mit Pulver. Klopfen Sie das Pulver,

das sich eventuell im oberen Bereich der Durchstechflasche angesammelt

hat, zurück auf den Flaschenboden.

Entfernen Sie die Plastikabdeckung von der Durchstechflasche.

Nehmen Sie die Spritze mit dem Lösungsmittel und durchstechen Sie den

Gummistopfen der Durchstechflasche senkrecht. Spritzen Sie das

Lösungsmittel langsam in die Durchstechflasche, nach Möglichkeit so,

dass es sich im oberen Teil der Durchstechflasche breitflächig an der

Nadel 1 - 38 mm

Nadel 2 - 38 mm

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Flaschenwand ergießt.

2 c

Ziehen Sie Nadel 1 über den Flüssigkeitsspiegel. Entfernen Sie die Nadel

nicht aus der Durchstechflasche. Stellen Sie die Suspension durch

leichtes Hin-und-her-Schwenken her. Drehen Sie die Durchstechflasche

nicht um.

Stellen Sie sicher, dass ausreichend lang geschwenkt wurde und eine

homogene, milchige Suspension entstanden ist.

Wichtig: Vergewissern Sie sich, dass kein nicht suspendiertes Pulver

in der Durchstechflasche ist (wenn Pulververklumpungen vorhanden

sind, fahren Sie mit dem Schwenken fort, bis diese verschwunden

sind).

2 d

Wenn die Suspension homogen ist, tauchen Sie die Nadel ein und ziehen

Sie, ohne die Durchstechflasche umzudrehen, die Injektionssuspension

möglichst vollständig in die Spritze auf. Eine kleine Menge wird in der

Durchstechflasche verbleiben und muss verworfen werden. Dieser

Verlust ist durch Überfüllung abgedeckt.

Umfassen Sie die farbige Hülse, die die Nadel mit der Spritze verbindet.

Entfernen Sie Nadel 1, die zur Herstellung der Injektionssuspension

benutzt wurde. Drehen Sie Nadel 2 auf die Spritze.

Bewegen Sie den Sicherheitsschutz von der Nadel weg in Richtung

Spritzenzylinder. Der Sicherheitsschutz verbleibt in der gesetzten

Position.

Entfernen Sie den Nadelschutz von der Injektionsnadel.

Entfernen Sie die Luft aus der Spritze und nehmen Sie die Injektion

unverzüglich vor.

3

INTRAMUSKULÄRE INJEKTION

Um eine Ausfällung (Präzipitat) zu vermeiden, injizieren Sie die

Suspension unverzüglich intramuskulär in das Gesäß.

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4

NACH DEM GEBRAUCH

Aktivierung des Sicherheitssystems mit einer Ein-Hand-Technik.

Hinweis: Belassen Sie Ihren Finger die ganze Zeit über hinter der

Sicherheitsschutzhülle.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um das Sicherheitssystem zu aktivieren:

Methode A: Drücken Sie mit Ihrem Finger die Sicherheitsschutzhülle

nach vorne oder

Methode B: Drücken Sie die Sicherheitsschutzhülle auf eine flache

Oberfläche.

In beiden Fällen drücken Sie mit einer schnellen und festen Bewegung

nach unten, bis Sie ein hörbares Klicken vernehmen.

Überprüfen Sie visuell, dass die Nadel komplett bedeckt bzw.

verschlossen ist.

Benutzte Nadeln, jede nicht verwendete Suspension oder andere Abfallstoffe

müssen in Übereinstimmung mit lokalen Anforderungen verworfen werden.

oder

fest drücken

verschlossen

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

21-9-2018

Pamorelin® LA 3,75 mg

Rote - Liste