Oxycon

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Oxycon 40 mg Retardtabletten
  • Darreichungsform:
  • Retardtablette
  • Zusammensetzung:
  • Oxycodonhydrochlorid (Ph.Eur.) 40.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Oxycon 40 mg Retardtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 84871.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 11-04-2018

Packungsbeilage

PA

Anlage

zum Zulassungsbescheid Zul.-Nr. 84871.00.00

___________________________________________________________

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben

PCX

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Oxycon 40 mg Retardtabletten

Oxycodonhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige

Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später

nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht

an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die

gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1. Was ist Oxycon und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Oxycon beachten?

3. Wie ist Oxycon einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Oxycon aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Oxycon und wofür wird es angewendet?

Oxycon ist ein zentral wirkendes starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide.

Oxycon wird angewendet zur Behandlung von starken Schmerzen, die nur mit

Schmerzmitteln aus der Gruppe der Opioide ausreichend behandelt werden können.

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Das BfArM ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Oxycon beachten?

Oxycon darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Oxycodonhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Atmung (Atemdepression)

leiden

wenn Sie an einer schweren chronisch obstruktiven (die Atemwege

verengenden) Lungenkrankheit, Cor pulmonale (Herzveränderung infolge

chronischer Überlastung des Lungenkreislaufs) oder akutem schwerem

Bronchialasthma leiden

bei Darmlähmung (paralytischer Ileus).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

wenn Sie älter oder geschwächt sind

wenn Ihre Lungen-, Leber- oder Nierenfunktion schwer beeinträchtigt ist

wenn Sie an Myxödem (bestimmte Erkrankungen der Schilddrüse),

Unterfunktion der Schilddrüse leiden

wenn Sie an Nebennierenrinden-Insuffizienz (Addisonsche Krankheit) leiden

wenn Sie an krankhaft vergrößerter Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie)

leiden

wenn Sie an Alkoholabhängigkeit leiden, oder wenn ein Alkoholdelir (Delirium

tremens) auftritt, oder Sie sich einer Alkoholentzugsbehandlung unterziehen

wenn Sie an bekannter Opioid-Abhängigkeit leiden

wenn Sie an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) leiden

oder Probleme mit der Gallenblase haben

wenn Sie Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen haben

wenn Sie eine entzündliche Darmerkrankung haben

bei Zuständen mit erhöhtem Hirndruck

wenn Sie an Kreislaufregulationsstörungen leiden

wenn Sie an Epilepsie leiden oder eine Neigung zu Krampfanfällen haben

wenn Sie MAO-Hemmer (zur Behandlung von Depressionen) einnehmen oder

innerhalb 2 Wochen nach Absetzen von ihrem Gebrauch

wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Naltrexon enthält (siehe auch

Abschnitt „Einnahme von Oxycon zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

Falls diese Angaben bei Ihnen zutreffen oder früher einmal zutrafen, befragen Sie

hierzu bitte Ihren Arzt.

Oxycon besitzt ein starkes Abhängigkeitspotential. Bei längerfristiger Anwendung kann

es zur Entwicklung einer Gewöhnung (Toleranz) kommen mit der Folge, dass höhere

Dosen zum Erzielen des erwünschten schmerzlindernden Wirkung erforderlich werden.

Die längerfristige Anwendung von Oxycon kann zu körperlicher Abhängigkeit führen.

Bei plötzlicher Beendigung der Therapie können Entzugssymptome auftreten. Wenn

die Therapie mit Oxycon nicht mehr länger erforderlich ist, kann es ratsam sein, die

Tagesdosis allmählich zu verringern, um das Auftreten der Symptome eines

Entzugs(syndroms) zu vermeiden.

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung bei chronischen Schmerzpatienten ist das

Risiko körperlicher oder psychischer Abhängigkeit deutlich vermindert und muss im

Verhältnis zum Nutzen entsprechend bewertet werden. Sprechen Sie darüber mit

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Ihrem behandelnden Arzt.

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Die Retardtabletten sollten mit besonderer Vorsicht bei Patienten mit bestehendem

oder in der Vergangenheit liegendem Alkohol- oder Arzneimittelmissbrauch

eingenommen werden.

Bei einer missbräuchlichen Injektion (Einspritzen in ein Blutgefäß), können die

Tablettenbestandteile zur Zerstörung von lokalem Gewebe (Nekrose), zur Veränderung

des Lungengewebes (Lungengranulom) oder zu anderen schwerwiegenden,

möglicherweise tödlichen unerwünschten Ereignissen führen.

Die Anwendung von Oxycon kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen. Die Anwendung von Oxycon als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der

Gesundheit führen.

Kinder

Oxycon ist nicht bei Kindern unter 12 Jahren untersucht worden. Sicherheit und

Wirksamkeit sind daher nicht belegt, so dass eine Anwendung von Oxycon bei Kindern

unter 12 Jahren nicht empfohlen wird.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten ohne Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen ist eine

Dosisanpassung in der Regel nicht erforderlich.

Einnahme von Oxycon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben

oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Arzneimittel, die schwere Atemprobleme hervorrufen können wie z. B. Schlaftabletten

und starke Schmerzmittel, können das Risiko für Atemstillstand erhöhen, insbesondere

in Fällen von Überdosierung und bei älteren Patienten.

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Oxycon mit Arzneimitteln, die die Art und Weise

der Gehirntätigkeit beeinflussen, kann der sedative Effekt von Oxycon erhöht werden

(Sie können sich sehr müde fühlen).

Arzneimittel, die die Art und Weise der Gehirntätigkeit beeinflussen, sind:

andere starke Schmerzmittel (Opioide)

Schlaftabletten und Beruhigungsmittel

bestimmte Antidepressiva (Arzneimittel gegen Depressionen)

Arzneimittel gegen Allergien, Reiseübelkeit oder Übelkeit (Antihistaminika oder

Antiemetika)

andere Arzneimittel, die in das Nervensystem eingreifen (Antipsychotika)

Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung

Weitere Arzneimittelwechselwirkungen treten möglicherweise auf mit

bestimmten starken Schmerzmitteln (so genannte kombinierte Agonist-

Antagonisten wie z. B. Buprenorphin, Pentazocin und Nalbuphin)

Arzneimitteln gegen Blutgerinnung (z. B. Warfarin). Oxycon beeinflusst

möglicherweise ihre Wirkung.

Naltrexon, ein Arzneimittel zur Anwendung bei einer Alkohol- und Opioid-

Abhängigkeit.

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Einnahme von Oxycon zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die Einnahme von Alkohol während der Behandlung mit Oxycon kann zu verstärkter

Schläfrigkeit führen oder das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen erhöhen, wie

flache Atmung mit dem Risiko eines Atemstillstands und Bewusstseinsverlust. Es wird

empfohlen, während der Einnahme von Oxycon keinen Alkohol zu trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollten Sie Oxycon nicht einnehmen. Es liegen keine

ausreichenden Erfahrungen über eine Oxycodon-Anwendung bei schwangeren Frauen

vor. Oxycodon gelangt über die Plazenta in den Blutkreislauf des Kindes.

Eine längerfristige Anwendung von Oxycodon während der Schwangerschaft kann zu

Entzugserscheinungen beim Neugeborenen führen. Eine Anwendung von Oxycodon

während der Geburt kann beim Neugeborenen eine Atemdepression hervorrufen

Stillzeit

In der Stillzeit sollten Sie Oxycon nicht einnehmen, da Oxycodon in die Muttermilch

übergeht.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Oxycodon kann Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die

Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von

Maschinen beeinträchtigt oder nicht mehr gegeben ist. Für mögliche Nebenwirkungen,

die die motorischen Fähigkeiten und die Konzentration beeinträchtigen, siehe Abschnitt

4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“.

Bei einer stabilen Therapie ist ein generelles Fahrverbot nicht zwingend erforderlich.

Die Beurteilung der jeweils individuellen Situation ist durch den behandelnden Arzt

vorzunehmen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob und unter welchen Bedingungen

Sie Auto fahren können.

Oxycon enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Oxycon daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern

leiden.

3. Wie ist Oxycon einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Für Dosisumstellungen stehen andere Stärken dieses Arzneimittels zur Verfügung.

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Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche (12 Jahre und älter)

Die Anfangsdosis beträgt im Allgemeinen 10 mg Oxycodonhydrochlorid in 12-

stündlichen Abständen. Ihr Arzt wird Ihnen die für Ihre Schmerzbehandlung

erforderliche Dosis verordnen.

Die weitere Festlegung der Tagesdosis, die Aufteilung auf die Einzelgaben und eine im

Lauf der Therapie gegebenenfalls notwendige Dosisanpassung wird vom

behandelnden Arzt in Abhängigkeit von der bisherigen Dosierung vorgenommen.

Patienten, die bereits Opioide erhalten haben, können die Behandlung unter

Berücksichtigung ihrer Opioid-Erfahrung bereits mit höheren Dosierungen beginnen.

Einige Patienten, die Oxycon nach einem festen Zeitschema erhalten, benötigen

schnell freisetzende Schmerzmittel als Bedarfsmedikation zur Beherrschung von

Durchbruchschmerzen. Oxycon ist für die Behandlung dieser Durchbruchschmerzen

nicht vorgesehen.

Bei der Behandlung von Nicht-Tumorschmerzen ist eine Tagesdosis von 40 mg

Oxycodonhydrochlorid im Allgemeinen ausreichend; höhere Dosierungen können aber

auch erforderlich sein.

Patienten mit Tumorschmerzen benötigen im Allgemeinen Dosierungen von 80-120 mg

Oxycodonhydrochlorid, die in Einzelfällen bis zu 400 mg Oxycodonhydrochlorid

gesteigert werden können.

Die Behandlung muss im Hinblick auf die Schmerzlinderung sowie sonstige Wirkungen

regelmäßig kontrolliert werden, um eine bestmögliche Schmerztherapie zu erreichen,

eine rechtzeitige Behandlung auftretender Nebenwirkungen sowie eine Entscheidung

über die Fortführung einer Behandlung zu ermöglichen.

Risikopatienten

Wenn Sie Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen oder ein niedriges Körpergewicht

haben, wird Ihr Arzt möglicherweise eine niedrigere Anfangsdosis verordnen.

Art und Dauer der Anwendung

Nur zum Einnehmen bestimmt.

Nehmen Sie die Retardtabletten im Ganzen mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas

Wasser) zu oder unabhängig von den Mahlzeiten morgens und abends nach einem

festen Zeitschema (z. B. morgens um 8 Uhr und abends um 20 Uhr) ein.

Um die Retardierung der Tabletten nicht zu beeinträchtigen, dürfen die Retardtabletten

nicht zerkleinert oder zerkaut werden. Die Anwendung zerkauter oder zerkleinerter

Retardtabletten führt zu einer schnellen Wirkstofffreisetzung und zur Aufnahme einer

möglicherweise tödlichen Dosis von Oxycodon (siehe Abschnitt „Wenn Sie eine

größere Menge von Oxycon eingenommen haben als Sie sollten“).

Ihr Arzt wird die Dosierung an die Schmerzintensität und an Ihre individuelle

Empfindlichkeit anpassen. Nehmen Sie die von Ihrem Arzt festgelegte Anzahl

Retardtabletten 2-mal täglich ein.

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Wenn Sie eine größere Menge von Oxycon eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie mehr Retardtabletten als verordnet eingenommen haben, sollten Sie sofort

Ihren Arzt oder Ihr örtliches Vergiftungszentrum informieren. Die folgenden Symptome

können auftreten: enge Pupillen (Miosis), Atemdämpfung (Atemdepression),

verminderte Spannung der Skelettmuskulatur sowie Abfall des Blutdrucks. In schweren

Fällen können Kreislaufversagen, Erstarrung (Stupor), Bewusstlosigkeit (Koma),

Pulsverlangsamung und Ansammlung von Wasser in der Lunge (nicht kardiogenes

Lungenödem) auftreten; bei missbräuchlicher Anwendung hoher Dosen starker Opioide

wie Oxycodon ist ein tödlicher Ausgang möglich. Keinesfalls dürfen Sie sich in

Situationen begeben, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, z. B. Auto fahren.

Wenn Sie die Einnahme von Oxycon vergessen haben

Wenn Sie eine geringere Dosis als vorgesehen von Oxycon einnehmen oder die

Einnahme ganz vergessen haben, so führt dies zu einer mangelhaften bzw. fehlenden

Schmerzlinderung.

Sollten Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, so können Sie diese nachholen,

wenn die nächste reguläre Einnahme in mehr als 8 Stunden vorgesehen war. Dann

können Sie Ihren üblichen Einnahmeplan beibehalten.

Bei einem kürzeren Zeitraum zur nächsten Einnahme nehmen Sie die Retardtabletten

auch, schieben die nächste Einnahme jedoch um 8 Stunden hinaus. Grundsätzlich

sollten Sie Oxycon nicht häufiger als alle 8 Stunden einnehmen.

Keinesfalls dürfen Sie die doppelte Einzeldosis anwenden, um die vergessene Dosis

zu ersetzen.

Wenn Sie die Einnahme von Oxycon abbrechen

Setzen Sie Oxycon nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Falls die Therapie mit Oxycon nicht länger angezeigt ist, kann es ratsam sein, die

Tagesdosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten der Symptome eines

Entzugssyndroms zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich

an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen.

Suchen Sie Ihren Arzt umgehend auf, wenn eines der nachfolgend genannten

Symptome auftritt:

sehr langsame und schwache Atmung (Atemdepression). Dies ist die

schwerwiegendste Gefährdung im Zusammenhang mit Arzneimitteln wie Oxycon

(Opioide) und kann nach hohen Dosen dieses Arzneimittels sogar tödlich sein.

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Andere Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen

Verstopfung, Übelkeit oder Erbrechen. Ihr Arzt wird Ihnen ein geeignetes Mittel

zur Behandlung dieser Beschwerden verschreiben.

Juckreiz

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Stimmungsveränderungen (Angst, Depression, euphorische Stimmung);

Dämpfung (begleitet von Lethargie) oder Erhöhung (begleitet von Unruhezuständen,

Nervosität und Schlafstörungen); Denkstörungen, Verwirrtheit, Erinnerungslücken

Schwächegefühl, Kribbeln oder Taubheit (z. B. in den Händen oder Füßen)

Blutdrucksenkung, selten begleitet von Symptomen wie Herzklopfen oder

Ohnmacht

Atemnot, Schwierigkeiten beim Atmen oder keuchender Atem

Mundtrockenheit, selten auch mit Durstgefühl und Schluckbeschwerden,

Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen, Durchfall, Schluckauf,

Appetitabnahme

Hautausschlag, Beeinträchtigungen beim Wasserlassen, vermehrter Harndrang

Schwitzen, Schüttelfrost

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Anstieg der Menge eines bestimmten Hormons im Blut (ADH = antidiuretisches

Hormon) mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Erregbarkeit, Lethargie, Übelkeit,

Erbrechen, Verwirrtheit und Störung des Bewusstseins

Veränderung der Wahrnehmung (z. B. Entpersönlichung, Halluzinationen),

Geschmacksstörungen, Sehstörungen, gesteigertes Hörempfinden (Hyperakusis)

sowohl erhöhte als auch verminderte Muskelspannung, Zittern (Tremor), Tics,

herabgesetzte Empfindlichkeit gegenüber Schmerz oder Berührungen,

Koordinationsstörungen oder Gleichgewichtsstörungen, Unwohlsein

Tränensekretionsstörungen, enge Pupillen

Pulsbeschleunigung

Gefäßerweiterung, die niedrigen Blutdruck verursacht

vermehrtes Husten, Rachenentzündung, Schnupfen, Veränderung der Stimme

Mundgeschwüre, Zahnfleischentzündungen, Blähungen (exzessive

Gasansammlung im Magen oder Darm)

Gallenkolik (die Magenschmerzen verursacht)

vermindertes sexuelles Verlangen und Impotenz

Verletzungen durch Unfälle, die durch herabgesetzte Aufmerksamkeit

verursacht werden, Schmerzen (z. B. Brustschmerzen), übermäßige

Wasseransammlung in den Geweben (Ödeme), Migräne, körperliche (physische)

Abhängigkeit mit Entzugssymptomen, allergische Reaktionen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Erkrankung der Lymphknoten (Lymphadenopathie)

Mangel an Körperwasser (Dehydratation)

Muskelkrämpfe, epileptische Anfälle, insbesondere bei Personen mit Epilepsie

oder Neigung zu Krampfanfällen

Zahnfleischbluten, gesteigerter Appetit, Teerstuhl, Zahnverfärbungen und

-schädigung, Darmverschluss (Ileus)

trockene Haut, Bläschen auf der Haut und den Schleimhäuten (Fieberbläschen

oder Herpes), erhöhte Lichtempfindlichkeit

Blut im Harn

Ausbleiben der Regelblutung

Gewichtsveränderungen (Abnahme oder Zunahme), Hautentzündungen

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Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Sprachstörungen

juckender oder schuppiger Ausschlag

schwere allergische Reaktion die Atembeschwerden oder Schwindel auslösen

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar)

Toleranz und Abhängigkeit können sich entwickeln.

Eine längere Einnahme von Oxycon führt möglicherweise zu einer psychischen

Abhängigkeit, und es können Entzugserscheinungen bei plötzlichem Absetzen der

Therapie auftreten. Wenn Sie die Therapie mit Oxycon nicht länger benötigen, wird Ihr

Arzt die Dosis allmählich ausschleichen lassen, um Entzugssymptome zu vermeiden

(siehe auch Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

5. Wie ist Oxycon aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung

nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Oxycon enthält

Der Wirkstoff ist Oxycodonhydrochlorid.

Jede Retardtablette enthält 40 mg Oxycodonhydrochlorid, entsprechend 35,9 mg

Oxycodon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Maisstärke, Glyceroldocosanoate-Macrogol-9-docosanoate-Gemisch,

Lactose-Monohydrat, Mittelkettige Triglyceride, Copovidon, Hydriertes Rizinusöl,

Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

Filmüberzug: Hypromellose, Mikrokristalline Cellulose, Stearinsäure (Ph.Eur.),

Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H

O (E172).

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Wie Oxycon aussieht und Inhalt der Packung

Oxycon sind gelbe, runde, bikonvexe, überzogene Retardtabletten. Durchmesser: 6,8-

7,4 mm.

Oxycon ist in Blisterpackungen mit 10, 20, 50 und 100 Retardtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

HEXAL AG

Industriestr. 25

83607 Holzkirchen

Deutschland

Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290

E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Lek Pharmaceuticals d.d.

Verovškova 57

1526 Ljubljana

Slowenien

oder

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen

Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland:

Oxycon 40 mg Retardtabletten

Tschechische Republik:

Dyxal 40 mg

Frankreich:

Oxycodone Sandoz LP 40 mg, comprimé pelliculé á

libération prolongée

Italien:

Oxicodone Sandoz compresse a rilascio prolungato

Luxemburg:

Oxycodon Sandoz 40 mg, comprimé pelliculé á libération

Prolongée

Polen:

Xancodal

Rumänien:

OXICODONA SANDOZ 40 mg, comprimate cu eliberare

prelungita

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {MM/JJJJ}.

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