Ospen 200

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ospen 200 - Granulat fuer orale Suspension
  • Einheiten im Paket:
  • 24 g Granulat für 60 ml orale Suspension, Laufzeit: 36 Monate,40 g Granulat für 100 ml orale Suspension, Laufzeit: 36 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ospen 200 - Granulat fuer orale Suspension
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Phenoxymethylpenicillin

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 13635
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER 

OSPEN 200 – Granulat für orale Suspension 

Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillin Benzathin-Salz 

Lesen  Sie  die  gesamte  Packungsbeilage  sorgfältig  durch,  bevor  Sie  mit  der  Einnahme 

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. 

-  Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. 

-  Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. 

-  Dieses Arzneimittel wurde Ihrem Kind verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann  anderen  Menschen  schaden,  auch  wenn  diese  die  gleichen  Beschweren  haben  wie 

Ihr Kind. 

-  Wenn Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Kind bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder 

Apotheker.  Dies  gilt  auch  für  Nebenwirkungen,  die  nicht  in  dieser  Packungsbeilage 

angegeben sind. 

Was in dieser Packungsbeilage steht 

1.  Was ist Ospen und wofür wird es angewendet? 

2.  Was sollte vor der Einnahme von Ospen beachtet werden? 

3.  Wie ist Ospen einzunehmen? 

4.  Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

5.  Wie ist Ospen aufzubewahren? 

6.  Weitere Informationen 

1.  WAS IST OSPEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? 

Ospen  ist  ein  Antibiotikum,  welches  das Wachstum  vieler  verschiedener  Bakterien  durch  Störung 

ihres  Zellwandaufbaues  hemmt,  und  daher  bei  vielen  verschiedenen  Erkrankungen  angewendet 

werden kann. 

Ospen gelangt nach der Einnahme rasch und nahezu vollständig in die Blutbahn. Die Ausscheidung 

erfolgt durch die Niere. 

Ospen  ist  geeignet  zur  Behandlung  von  leichten  bis  mittelschweren  Infektionskrankheiten,  die 

durch Penicillin-empfindliche Erreger hervorgerufen werden. Dazu gehören: 

Infektionen der oberen und unteren Atemwege wie z.B.: 

  Scharlach 

  Entzündungen  des  Rachens,  der  Mandeln;  akute  Mittelohr-  und 

Nasennebenhöhlenentzündung;  Bronchitis;  Lungenentzündung  (wenn  keine  parenterale 

Penicillin-Therapie erforderlich ist) 

Infektionen der Haut 

  Rotlauf  (Wundrose),  Schweinerotlauf,  Eiterflechte,  Furunkel,  Abszesse,  flächenhafte 

Eiterungen (Phlegmone), Wanderröte (Erythema chronicum migrans bzw. Lyme-Borreliose) 

  Bissverletzungen (z.B. Gesichtswunden oder tiefe Wunden der Hand) und Verbrennungen 

  Verhütung  bzw.  Rückfallverhütung  von  einer  Entzündungsreaktion  auf  bestimmte  Bakterien 

(rheumatisches  Fieber),  Gelenksentzündungen,  Bewegungsstörungen  (Chorea), 

Entzündungen der Niere und der Herzinnenwand 

  Schutz  vor  der  Ausstreuung  von  Bakterien  nach  kleineren  Operationen,  z.B.  Mandel-  oder 

Zahnentfernung 

  Schutz  vor  Infektionen  mit  bestimmten  Erregern  (Pneumokokken)  bei  Kindern  mit 

Sichelzellenanämie (erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen). 

2.  WAS SOLLTE VOR DER EINNAHME VON OSPEN BEACHTET WERDEN? 

Ospen darf nicht eingenommen werden, 

  wenn Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegen Phenoxymethylpenicillin, Soja, Erdnuss oder 

einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist. 

  wenn bei Ihrem Kind schon einmal eine Arzneimittelallergie festgestellt worden ist. 

Sie sollten Ihrem Arzt davon berichten. 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen  

Bitte melden Sie die ersten Anzeichen von Nebenwirkungen (z. B. Hautausschlag, starke Müdigkeit, 

Halsschmerzen oder Entzündungen im Mund) unverzüglich Ihrem Arzt. 

Wenn  bei  Ihrem  Kind  bereits  eine  Allergie  (=  Überempfindlichkeit)  bzw.  allergisches  Asthma, 

Heuschnupfen  festgestellt  worden  ist,  oder  es  an  Mononukleose  (durch  Viren  verursachte 

Erkrankung) oder akuter lymphatischer Leukämie leidet, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.  

Beim  Auftreten  von  Allergieerscheinungen,  insbesondere  Juckreiz,  Frösteln,  Quaddelbildung, 

Atemnot, Beklemmungsgefühl, sowie Durchfall oder Bauchschmerzen ist die Therapie abzubrechen 

und der Arzt unverzüglich zu Rate zu ziehen. 

Bei  schweren  Magen-/Darmerkrankungen  mit  anhaltendem  Durchfall  oder  Erbrechen  kann  das 

Arzneimittel  vom  Körper  nicht  ausreichend  aufgenommen  werden.  Teilen  Sie  daher  Ihrem  Arzt 

solche Beschwerden umgehend mit. 

Zur  Verhütung  bzw.  Rückfallverhütung  von  rheumatischem  Fieber  oder  zur  Vermeidung  einer 

Ausstreuung von Bakterien nach kleineren Operationen, z.B. Mandel- oder Zahnentfernung, könnte 

es erforderlich sein, dass Ihr Arzt die Dosierung verdoppelt. 

Bei  einer  Langzeitbehandlung  werden  Blutbildkontrollen  einschließlich  Differentialblutbild, 

Leberfunktionskontrollen und Nierenfunktionstests empfohlen. 

Bei  Auftreten  schwerer  anhaltender  Durchfälle  ist  an  eine  Dickdarmentzündung  zu  denken.  In 

diesem Fall ist die Therapie abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.  

Phenoxymethylpenicillin  kann  falsch  positive  Ergebnisse  bei  bestimmten  Methoden  der 

Zuckerbestimmung  und  Eiweißbestimmung  bzw.  Urobilinogennachweis  (Abbauprodukt  von 

Bilirubin) im Harn vortäuschen.  

Einnahme von Ospen zusammenmit anderen Arzneimitteln 

Informieren  Sie  Ihren  Arzt  oder  Apotheker,  wenn  Ihr  Kind  andere  Arzneimittel 

einnimmt/anwendet,  kürzlich  andere  Arzneimittel  eingenommen/angewendet  hat  oder  Sie 

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. 

Ospen  sollte  nur  nach  ausdrücklicher  Verordnung  Ihres  behandelnden  Arztes  zusammen  mit 

anderen  Antibiotika  eingenommen  werden,  da  andere  Antibiotika  die  Wirkung  von  Ospen 

möglicherweise behindern können. 

Andere  Arzneimittel,  z.B.  entzündungshemmende,  fiebersenkende  Mittel,  sowie  Rheuma-  oder 

Gichtmittel können ebenfalls die Wirkung von Ospen beeinflussen. 

Wie bei anderen Antibiotika, kann während der Einnahme von Ospen möglicherweise die Sicherheit 

von  oralen  Empfängnisverhütungsmitteln  ("Antibabypille")  beeinträchtigt  werden.  Es  wird  daher 

empfohlen, zusätzlich nicht-hormonelle Verhütungsmittel anzuwenden. 

Die Aufnahme von Ospen kann nach Vorbehandlung mit Aminoglykosid-Antibiotika vermindert sein.  

Wird Ospen zu den Mahlzeiten eingenommen, kommt es zu einer Minderung der Aufnahme in den 

Körper. 

Teilen  Sie Ihrem  Arzt  daher mit,  ob  andere  Medikamente  in  Verwendung stehen,  und fragen  Sie, 

welche unbedenklich gleichzeitig mit Ospen verwendet werden können. 

Einnahme von Ospen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken 

Die Einnahme erfolgt unabhängig von den Mahlzeiten mit etwas Tee oder Saft. 

Jeweils vor der Einnahme gut schütteln.  

Schwangerschaft und Stillzeit 

Ospen Trockensirup ist eine Kinderform. 

Sollte  Ospen  dennoch  an  Frauen  im  gebärfähigen  Alter  verabreicht  werden,  ist  für  die 

Schwangerschaft und Stillperiode folgendes zu beachten: 

Wenn  Sie  schwanger  sind  oder  stillen,  oder  wenn  Sie  vermuten,  schwanger  zu  sein  oder 

beabsichtigen,  schwanger  zu  werden,  fragen  Sie  vor  der  Einnahme  dieses  Arzneimittels  Ihren 

Arzt oder Apotheker um Rat. 

Ospen kann in der Schwangerschaft eingenommen werden. Über die Dosis in der Schwangerschaft 

entscheidet der Arzt. 

Phenoxymethylpenicillin  erscheint  nach  Einnahme  in  geringer  Menge  in  der  Muttermilch. 

Schädigungen  der  Schwangeren,  des  ungeborenen  oder  neugeborenen  Kindes  sind  bisher  nicht 

beschrieben worden.  

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen 

Ospen hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. 

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Ospen 

Vorsicht Diabetiker 

Zuckergehalt von 1,7 g (= 0,14 BE) pro Messlöffel Ospen 200 – Granulat berücksichtigen! 

Wenn  bei  Ihrem  Kind  eine  Unverträglichkeit  gegen  bestimmte  Zuckerarten  festgestellt  wurde, 

befragen Sie vor der Gabe bitte Ihren Arzt. 

Dieses  Arzneimittel  enthält  Soja-/Erdnussöl  und  darf  nicht  eingenommen  werden,  wenn  man 

überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja ist. 

3.  WIE IST OSPEN EINZUNEHMEN? 

Geben  Sie  Ospen  immer  genau  nach  Anweisung  des  Arztes  Ihrem  Kind.  Bitte  fragen  Sie  bei 

Ihrem  Arzt  oder  Apotheker  nach,  wenn  Sie  sich  nicht  ganz  sicher  sind.  Falls  vom  Arzt  nicht 

anders verordnet, ist die übliche Dosis:  

Neugeborene und Säuglinge bis 3 Monate (3 - 6 kg):  3 x 1/2 Messlöffel  

Kleinkinder 3 - 12 Monate (6 - 10 kg):  3 x 1 Messlöffel 

Kinder 1 - 6 Jahre (10 - 22 kg):  3 x 2 Messlöffel 

Bei schweren Erkrankungen kann vom Arzt die Dosis erhöht werden. 

Spezielle Dosierungshinweise zur Verhütung bestimmter Infektionskrankheiten 

-  Bei Streptokokkenkrankheiten in der Umgebung  (z.B.  Angina, Scharlach): Die gleiche Dosis, die 

zur  Behandlung  angewandt  wird,  über  zehn  Tage  eingenommen,  kann  das  Auftreten  der 

Krankheit verhindern. 

-  Wird Ospen zur Verhütung von rheumatischem Fieber eingenommen, muss die Einnahme unter 

Umständen  jahrelang  erfolgen.  Sie sollte  ohne  Rücksprache mit Ihrem  Arzt  nicht  unterbrochen 

werden. 

-  Zur Verhütung von Keimverschleppung auf dem Blutweg (bei kleineren Operationen wie Mandel- 

oder Zahnentfernung): 

  Kinder  erhalten  eine  Stunde  vor  der  Operation  einen  Messlöffel  Ospen  200  -  Granulat  je  4  kg 

Körpergewicht, dann die Hälfte dieser Dosis sechs Stunden nach der Operation. 

Bei Leber- oder Nierenerkrankungen ist im Allgemeinen wegen der guten Verträglichkeit von Ospen 

keine Herabsetzung der Dosis erforderlich. Sie sollten dennoch Ihrem Arzt vom Bestehen solcher 

Erkrankungen berichten, damit er Ihr Kind individuell betreuen kann. 

Art der Anwendung 

Die Einnahme erfolgt unabhängig von den Mahlzeiten mit etwas Tee oder Saft. 

Jeweils vor dem Einnehmen gut schütteln! 

Dauer der Anwendung 

Die  Dauer  der  Therapie  muss  individuell  vom  Arzt  festgelegt  werden.  Nach  Abklingen  der 

Symptome  ist  die  Behandlung  noch  3  Tage  fortzusetzen.  Bei  Streptokokkenerkrankungen  (z.B. 

Angina)  ist  eine  Mindesttherapie  von  zehn  Tagen  zur  Vermeidung  von  Folgeerkrankungen  zu 

beachten. 

Wenn Sie eine größere Menge von Ospen eingenommen haben, als Sie sollten 

Selbst  die  versehentliche  Einnahme  hoher  Dosen  führt  im  Allgemeinen  nicht  zu 

Vergiftungserscheinungen.  Bei  Überdosierung  von  Ospen  ist  mit  dem  verstärkten  Auftreten  von 

Magen-/Darmbeschwerden  bzw.  einer  Dickdarmentzündung  (pseudomembranöse  Colitis)  zu 

rechnen. Sollte zu viel Ospen Suspension eingenommen worden sein, setzen Sie sich mit einem 

Arzt in Verbindung. 

Wenn Sie die Einnahme von Ospen vergessen haben 

Eine versäumte Einnahme von Ospen sollte unverzüglich nachgeholt werden. 

Nicht  die  doppelte  Dosis  einnehmen,  wenn  die  vorherige  Einnahme  vergessen  wurde,  sondern 

fragen Sie Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahme von Ospen abbrechen 

Auch  wenn  eine  Besserung  der  Krankheitssymptome  oder  Beschwerdefreiheit  eintritt,  darf  die 

Behandlung mit Ospen keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden, 

um eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren 

Arzt oder Apotheker. 

4.  WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? 

Wie  alle  Arzneimittel  kann  auch  dieses  Arzneimittel  Nebenwirkungen  haben,  die  aber  nicht  bei 

jedem auftreten müssen. 

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 

  allergische  Reaktionen,  meist  in  Form  von  Hautreaktionen  (z.B.  Ausschläge,  Juckreiz, 

Nesselsucht)  Eine  sofortige  Hautreaktion  zeigt  in  der  Regel  eine  allergische  Reaktion  gegen 

Penicillin. Beenden Sie die Einnahme und informieren Sie unverzüglich einen Arzt. 

  Übelkeit,  Durchfall,  Erbrechen,  Magendruck,  Entzündung  der  Mundschleimhaut  und  Zunge, 

Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Blähungen 

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 

  Nesselsucht, Urtikaria, Juckreiz 

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 

  allergische  Hauterscheinungen  in  Form  von  Hautausschlägen,  Hautrötungen, 

Hautentzündungen,  Hautschwellungen  und  Blasenbildungen  (angioneurotisches  Ödem, 

Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, Lyell-Syndrom, Pemphigoid) 

  Gelenksschmerzen 

  Fieber 

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 

  Blutarmut  (hämolytische  Anämie),  Verminderung  bzw.  gefährliche  Verminderung  der  weißen 

Blutkörperchen  (Leukopenie,  Agranulozytose),  Vermehrung  der  weißen  Blutkörperchen 

(Eosinophilie), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) 

  schwere  Überempfindlichkeitsreaktionen  (anaphylaktischer  Schock)  mit  Kreislauf-

zusammenbruch  sowie  Arzneimittelfieber,  Gelenksschmerzen,  angioneurotisches  Ödem, 

Kehlkopfschwellung,  Herzrasen,  Atemnot,  Serumkrankheit,  allergische  Gefäßentzündung, 

Blutdruckabfall,  Asthma,  Hautrötungen  und  Magen-/Darmbeschwerden.  Bei  oraler  Gabe 

verlaufen  diese  Reaktionen  seltener  und  milder  als  bei  Injektion.  Bei  Patienten,  die  an 

Pilzkrankheiten  leiden,  können  allergische  Reaktionen  infolge  einer  möglichen 

Allergengemeinschaft zwischen Stoffwechselprodukten von Hautpilzen und Penicillin auftreten. 

  positiver  direkter  Coombs-Test  (Bluttest  zur  Bestimmung  von  Antikörpern  auf  roten 

Blutkörperchen) 

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar. 

  Treten während der Therapie Durchfälle auf, sollte an die Möglichkeit einer Dickdarmentzündung 

(pseudomembranöse Colitis) gedacht werden.  

  Oberflächliche  Zahnverfärbungen:  Diese  sind  zumeist  nach  mehreren  Wochen  durch 

Zähneputzen bzw. nach professioneller Zahnreinigung reversibel. 

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.  

5.  WIE IST OSPEN AUFZUBEWAHREN? 

Granulat nicht über 15°C lagern. 

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit und Licht zu schützen. 

Die fertige Suspension ist bei kühler Lagerung (8 bis 15°C) 14 Tage haltbar. 

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. 

Ein Aufbewahren von Restmengen für spätere Krankheitsfälle ist nicht zu empfehlen. 

Sie  dürfen  dieses  Arzneimittel  nach  dem  auf  dem  Umkarton  bzw.  Etikett  angegebenen 

Verfalldatum  nicht  mehr  verwenden.  Das  Verfalldatum  bezieht  sich  auf  den  letzten  Tag  des 

angegebenen Monats. 

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker 

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum 

Schutz der Umwelt bei. 

6.  WEITERE INFORMATIONEN 

Was Ospen enthält 

-  Der Wirkstoff ist Phenoxymethylpenicillin. 5 ml (= 1 Messlöffel) Suspension enthalten 200.000 

IE (entspricht ca. 125 mg) Phenoxymethylpenicillin als Benzathin-Salz.  

-  Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumbenzoat, Saccharin-Natrium, Saccharose, Eisenoxid 

Gelb  (E-172),  Guargalactomannan,  Siliciumdioxid,  Simethicon,  Bananen  Aroma,  Himbeer 

Pulveraroma, Tutti Frutti Aroma. 

Wie Ospen aussieht und Inhalt der Packung 

Das Granulat und die fertige Suspension sind orange-gelb. 

Braunglasflasche  mit  Cap-to-Cap  Verschluss,  Messlöffel  aus  Polypropylen  (Messring  bei  1,25, 

2,5 und 5 ml) beiliegend. 

24 g Granulat für   60 ml orale Suspension. 

40 g Granulat für 100 ml orale Suspension. 

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller 

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich 

Z.Nr. 13.635 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2011. 

Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches Fachpersonal bestimmt: 

Anwendungshinweis: 

Die  Flasche  mit  Trinkwasser  bis  knapp  unter  die  Ringmarke  füllen  und  sofort  kräftig  schütteln. 

Danach Wasser exakt bis zur Ringmarke nachfüllen und nochmals schütteln. 

24 g Granulat + 44 ml Wasser =   60 ml Suspension, 

40 g Granulat + 73 ml Wasser = 100 ml Suspension. 

6-3-2018

Rota-TS ad us. vet., Pulver

Rota-TS ad us. vet., Pulver

● Neue Packungsgrössen: Dose zu 200 g und 750 g

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-2-2018

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

● Die Neuzulassung erfolgte am 27.02.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

14-6-2018

Votrient 200 mg/400 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 200 mg/50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Viramune® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Tasigna® 50 mg / 200 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Diflucan® 100 mg/200 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Azi-TEVA® 200 mg/5 ml Pulver

Rote - Liste