Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg Suppositorien
  • Darreichungsform:
  • Suppositorien
  • Zusammensetzung:
  • paracetamolum 170 mg, excipiens pro suppositorio.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg Suppositorien
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Analgetikum, Antipyretikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 46351
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-10-1984
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen. Dieses

Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten,

oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie

das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes, Apothekers

oder Drogisten bzw. der Ärztin, Apothekerin oder Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Osa® Schmerz- und Fieberzäpfchen

Was sind Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen und wann werden sie angewendet?

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen enthalten den Wirkstoff Paracetamol, welcher schmerzlindernd

und fiebersenkend wirkt. Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen werden angewendet zur kurzfristigen

Behandlung von Zahnungsschmerzen, Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und Fieber.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- oder Schmerzmittel soll auch Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen nicht ohne

Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin länger als 3 Tage, angewendet werden. Schmerzmittel sollen

nicht ohne ärztliche Kontrolle über längere Zeit regelmässig eingenommen werden. Längerdauernde

Schmerzen bedürfen einer ärztlichen Abklärung. Tritt bei Kindern hohes Fieber (über 39 °C) oder

eine Verschlechterung des Zustands auf, muss frühzeitig ein Arzt bzw. eine Ärztin konsultiert

werden. Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits

dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiterbestehen. Die langfristige Einnahme von

Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur

dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Die angegebene oder

vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.

Bitte beachten Sie, dass der Wirkstoff Paracetamol in einer Vielzahl von Arzneimitteln (z.B.

Tabletten, Sirupe, Tropfen, Brausepulver) enthalten ist, die zur Behandlung von Schmerzen

(Schmerzen bei Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen) und Fieber eingesetzt

wird. Bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Paracetamol-haltiger Präparate besteht daher eine

erhöhte Gefahr einer Überdosierung. Lassen sie sich von ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw.

Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin beraten!

Wann dürfen Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen nicht angewendet werden?

Sie dürfen Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen nicht anwenden

-bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Paracetamol, verwandte Stoffe und die Hilfsstoffe. Eine

solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden,

Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

-bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen.

-bei einer erblichen Leberstörung,( Meulengracht-Krankheit) sowie bei Alkoholkonsum.

An Kinder, die versehentlich Alkohol eingenommen haben, dürfen Paracetamol-haltige Arzneimittel

nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Anwendung von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen Vorsicht geboten?

Bei vorgeschädigter Niere oder Leber sollte vor der Anwendung der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert

werden. Bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (einer seltenen erblichen Krankheit der

roten Blutkörperchen) sowie beim gleichzeitigen Gebrauch von «Blutverdünnungsmitteln»,

Arzneimitteln, welche die Leber beeinflussen (namentlich gewissen Mittel gegen Tuberkulose und

Epilepsie), oder bei Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Zidovudin, die bei Immunschwäche (AIDS)

eingesetzt werden, soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin

erfolgen. Falls Sie eine schwere Infektion haben (z.B. eine Blutvergiftung), ist bei der Anwendung

von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen Vorsicht geboten

Von der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei

fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung. Einzelne

Personen mit Überempfindlichkeit auf Schmerz- oder Rheumamittel können auch auf Paracetamol

überempfindlich reagieren (siehe Nebenwirkungen). Paracetamol darf nicht über einen längeren

Zeitraum oder in hohen Dosen ohne ärztliche Verordnung eingenommen werden. Selbst bei Verdacht

auf eine leichte Überdosierung ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin zu benachrichtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Ihr Kind

-an anderen Krankheiten leidet,

-Allergien hat oder

-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnimmt!

Dürfen Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit

angewendet werden?

Dieses Präparat ist nur für die Anwendung bei Kindern bestimmt.

Bei eventueller Anwendung von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen durch jugendliche oder

erwachsene Frauen gelten folgende Hinweise:

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um

Rat fragen.

Auf Grund der bisherigen Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Obwohl Paracetamol in der Muttermilch auftritt, sind für Säuglinge keine nachteiligen Folgen

bekannt.

Wie verwenden Sie Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen?

Die Zäpfchen werden aus der Schutzhülle genommen und tief in den Darm eingeführt (vorzugsweise

nach der Darmentleerung). Einzeldosen der Zäpfchen nicht häufiger als angegeben verabreichen. Die

angegebene maximale Tagesdosis darf nicht überschritten werden.

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 80 mg:

Säuglinge bis 7 kg (3-6 Monate): 1 Zäpfchen 80 mg bis zu 4 mal täglich,

Säuglinge von 7-10 kg (6-12 Monate): 1 Zäpfchen 80 mg bis zu 5 mal täglich.

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg:

Kinder von 10-15 kg (1-3 Jahre): 1 Zäpfchen 170 mg bis zu 4 mal täglich,

Kinder ab 15 kg (3-6 Jahre): 1 Zäpfchen 170 mg bis zu 6 mal täglich.

Zwischen den einzelnen Verabreichungen der Zäpfchen ist ein Abstand von mindestens 4 Stunden

einzuhalten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen

auftreten: In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut

und Schleimhäute oder Hautausschläge, Schweissausbruch und Übelkeit auftreten. Des Weiteren

können Atemnot oder Asthma auftreten, vor allem, wenn diese Nebenwirkungen auch schon früher

bei der Verwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)

beobachtet wurden. In sehr seltenen Fällen können schwerwiegende Hautreaktionen auftreten.

Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion oder Blutergüsse/Blutungen auf, ist das

Arzneimittel abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren.

Ausserdem wurden Veränderungen des Blutbildes, wie eine verringerte Anzahl von Blutplättchen

(Thrombozytopenie) oder eine starke Verminderung bestimmter weisser Blutkörperchen

(Agranulozytose) beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25°C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bei unkontrollierter Anwendung (Überdosis) unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin konsultieren.

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl können

Hinweise auf eine Überdosierung sein, treten aber erst mehrere Stunden bis einen Tag nach der

Anwendung auf. Nach subjektiver Verbesserung können ab dem dritten Tag Gelbsucht und schwere

Leberschäden auftreten.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen enthalten?

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 80 mg: 1 Zäpfchen enthält 80 mg Paracetamol. Dieses Präparat

enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen 170 mg: 1 Zäpfchen enthält 170 mg Paracetamol. Dieses Präparat

enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

46351 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Osa Schmerz- und Fieberzäpfchen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 10 Suppositorien zu 80 mg und zu 170 mg.

Zulassungsinhaberin

Iromedica AG, St. Gallen

Diese Packungsbeilage wurde im August 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.