Ortiva

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ortiva
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ortiva
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • I-4157
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Ortiva (Parallelimport)

Produktekategorie

Ausl. Bewilligungsinhaber

Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Syngenta Crop Protection S.P.A.

I-4157

Packungsbeilagenummer Herkunftsland

Ausl. Zulassungsnummer

8500

Italien

10161

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Azoxystrobin 22.9 % 250 g/l

SC Suspensionskonzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Erdbeere

Echter Mehltau der Erdbeere

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2

B Ribes Arten

Echter Mehltau der Ribes-Arten

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

3, 4, 5

Rote

Johannisbeere

Schwarze

Johannisbeere

Stachelbeere

Mondscheinigkeit

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

3, 4, 5

B Rubus Arten

Teilwirkung:

Rutenkrankheiten der Brombeere

Rutenkrankheiten der Himbeere

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

4, 5, 6, 7

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Aprikose

Pfirsich /

Nektarine

Pflaume

Zwetschge

Blüten- und Zweigdürre

Schrotschuss

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.6 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Bis spätestens

BBCH 70.

5, 8, 9

O Kirsche

Bitterfäule der Kirsche

Blüten- und Zweigdürre

Schrotschuss

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1.6 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Bis spätestens

BBCH 70.

5, 8, 9

Bohnen mit

Hülsen

Botrytis fabae

Brennfleckenkrankheit der Bohne

Falscher Mehltau der Bohne

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Erbsen ohne

Hülsen

Brennfleckenkrankheit der Erbse

Falscher Mehltau der Erbse

Graufäule (Botrytis cinerea)

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

11, 12

Gewächshaus:

Gurken

Gewächshaus:

Melonen

Gewächshaus:

Zucchetti

Echter Mehltau der Kürbisgewächse

Falscher Mehltau der Kürbisgewächse

Konzentration: 0.1 %

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Tage

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Knoblauch

Schalotten

Zwiebeln

Falscher Mehltau der Zwiebel

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

G Knollenfenchel

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Falscher Mehltau der Doldenblütler

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 1 Woche(n)

G Kopfsalat

Falscher Mehltau des Salats

Rhizoctonia-Fäule des Salats

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

G Lauch

Alternaria-Purpurfleckenkrankheit

[Alternaria porri]

Phytophthora spp. [Papierflecken]

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

G Petersilie

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Petersilie

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

G Schnittlauch

Alternaria spp. [Alternaria porri]

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

G Sellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

G Spargel

Blattschwärze der Spargel

Spargelrost

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: In Junganlagen

oder in Ertragsanlagen nach

der Ernte.

Gewächshaus:

Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Echter Mehltau der Solanaceae

Kraut- und Fruchtfäule

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 3 Tage

4, 10

F Eiweisserbse

Brennfleckenkrankheit der Erbse

Falscher Mehltau der Erbse

Graufäule (Botrytis cinerea)

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

11, 12

F Gerste

Echter Mehltau des Getreides

Netzfleckenkrankheit der Gerste

Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit

Zwergrost der Gerste

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 31-51

(BBCH).

F Gerste

Echter Mehltau des Getreides

Netzfleckenkrankheit der Gerste

Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit

Aufwandmenge: 0.8 l/ha

Anwendung: Stadium 31-51

(BBCH).

13, 14

F Hopfen

Falscher Mehltau des Hopfens

Teilwirkung:

Echter Mehltau des Hopfens

Konzentration: 0.1 %

Wartefrist: 4 Woche(n)

15, 16, 17,

F Kartoffeln

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Kraut- und Knollenfäule

Aufwandmenge: 0.75 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Behandlungen

bei vollem Krautwachstum.

10, 19, 20

F Raps

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 61-65

(BBCH).

F Triticale

Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 37-61

(BBCH).

F Trockenreis

Braunfleckigkeit des Reises

Reisbräune

Aufwandmenge: 1 l/ha

Wartefrist: 4 Woche(n)

Anwendung: Stadium 24-55

(BBCH).

F Weizen

Braunrost

Echter Mehltau des Getreides

Gelbrost

Septoria-Blattdürre (S. tritici oder S.

nodorum)

Septoria-Spelzenbräune (S. nodorum)

Aufwandmenge: 0.8 l/ha

Anwendung: Stadium 31-61

(BBCH).

13, 14

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

F Weizen

Braunrost

Echter Mehltau des Getreides

Gelbrost

Septoria-Blattdürre (S. tritici oder S.

nodorum)

Septoria-Spelzenbräune (S. nodorum)

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 31-61

(BBCH).

F Winterroggen

Braunrost

Aufwandmenge: 1 l/ha

Anwendung: Stadium 37-61

(BBCH).

Z Blaudistel

Blattfleckenkrankheit der Blaudisteln

Konzentration: 0.1 %

10, 22

Chrysantheme

Liliengewächse

(Zierpflanzen)

Nelken

Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

10, 22

Z Rosen

Echter Mehltau der Rosen

Rost der Rose

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.1 %

2, 22

Zier- und

Sportrasen

Fusarium culmorum

Gaeumannomyces graminis var. avenae

(Rasen)

Helminthosporium-Krankheiten

Ophiosphaerella herpotricha

Pythium spp.

Rasenanthracnose

Rhizoctonia-Krankheiten des Rasens

Rotfadenkrankheit des Rasens

Schneeschimmel

Sommerflecken

Aufwandmenge: 1 l/ha

5, 23

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC C3 (u.a. Strobilurine).

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC C3 (u.a. Strobilurine).

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

10.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Kultur mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC C3 (u.a. Strobilurine).

11.Behandlungen im Abstand von 8-12 Tagen.

12.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC C3 (u.a. Strobilurine).

13.Maximal 1 Behandlung pro Kultur.

14.In Tankmischung mit Pronto Plus (0.8 l/ha).

15.Vorsicht: Resistenzgefahr! Produkt im Wechsel mit Produkten anderer Wirkstoffgruppen

einsetzen.

16.Die maximale Aufwandmenge von 1.6 l/ha pro Applikation darf nicht überschritten werden.

17.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer

Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von

mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den

Weisungen des BLW.

18.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC C3 (u.a. Strobilurine).

19.Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.

20.Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.

21.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur im Abstand von 10-14 Tagen.

22.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer

Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von

mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den

Weisungen des BLW.

23.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit

einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu

Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette.

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

SPe 2 Zum Schutz von Grundwasser nicht in Grundwasserschutzzonen (S2) ausbringen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.