Orkambi

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Orkambi
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Orkambi
    Europäische Union
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Andere Produkte für die Atemwege
  • Therapiebereich:
  • Mukoviszidose
  • Anwendungsgebiete:
  • Orkambi ist indiziert für die Behandlung der zystischen Fibrose (CF) bei Patienten im Alter von 12 Jahren und älter, die homozygot für die Mutation F508del im CFTR-gen sind.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • EMA - European Medicines Agency
  • Berechtigungsstatus:
  • Autorisiert
  • Zulassungsnummer:
  • EMEA/H/C/003954
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-11-2015
  • EMEA-Code:
  • EMEA/H/C/003954
  • Letzte Änderung:
  • 02-03-2018

Öffentlichen Beurteilungsberichts

© European Medicines Agency, 2018. Reproduction is authorised provided the source is acknowledged.

EMA/801735/2017

EMEA/H/C/003954

Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit

Orkambi

Lumacaftor/Ivacaftor

Dies ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) für

Orkambi. Hierin wird erläutert, wie die Agentur das Arzneimittel beurteilt hat, um zu ihren

Empfehlungen für die Zulassung des Arzneimittels in der EU und die Anwendungsbedingungen zu

gelangen. Diese Zusammenfassung ist nicht als praktischer Rat zur Anwendung von Orkambi zu

verstehen.

Wenn Sie als Patient praktische Informationen über Orkambi benötigen, lesen Sie bitte die

Packungsbeilage oder wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist Orkambi und wofür wird es angewendet?

Orkambi ist ein Arzneimittel zur Behandlung der zystischen Fibrose bei Patienten ab 6 Jahren.

Zystische Fibrose ist eine Erbkrankheit, die schwere Auswirkungen auf die Lungen und den

Verdauungsapparat hat. Sie beeinträchtigt die Zellen, die Schleim und Verdauungssäfte produzieren.

Bei zystischer Fibrose werden die Sekrete dickflüssig und führen zu Verstopfungen. Die Anreicherung

dickflüssiger und klebriger Sekrete in den Lungen führt zu Entzündungen und langfristigen Infektionen.

Im Darm verlangsamt die Verstopfung der Ausführungsgänge der Bauchspeicheldrüse die Verdauung

von Nahrung und führt dadurch zu einem verminderten Wachstum.

Orkambi wird bei Patienten angewendet, die eine Genmutation mit dem Namen F508del-Mutation

aufweisen. Diese Mutation betrifft das Gen für ein Protein, das als Cystic Fibrosis Transmembrane

Conductance Regulator (CFTR) bezeichnet wird und an der Regulierung der Bildung von Schleim und

der Verdauungssäfte beteiligt ist.

Orkambi wird bei Patienten angewendet, welche die Mutation von

beiden Elternteilen geerbt haben und daher die Mutation in beiden Kopien des CFTR-Gens aufweisen.

Orkambi enthält die Wirkstoffe Lumacaftor und Ivacaftor.

Orkambi

EMA/801735/2017

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Wie wird Orkambi angewendet?

Orkambi darf nur von einem Arzt mit Erfahrung in der Behandlung der zystischen Fibrose verschrieben

werden. Es sollte ausschließlich Patienten mit bestätigter F508del-Mutation in beiden Kopien des CFTR-

Gens verschrieben werden.

Orkambi ist als Tabletten entweder mit 200 mg Lumacaftor und 125 mg Ivacaftor (für Erwachsene und

Kinder ab 12 Jahren) oder 100 mg Lumacaftor und 125 mg Ivacaftor (für Kinder von 6 bis 11 Jahren)

erhältlich. Die empfohlene Dosis von Orkambi beträgt zwei Tabletten zweimal täglich im Abstand von

12 Stunden zusammen mit fetthaltiger Nahrung, wie etwa mit Butter oder Öl zubereitete Mahlzeiten

oder Lebensmittel, die Eier, Käse, Nüsse, Vollmilch oder Fleisch enthalten.

Die Dosis von Orkambi muss bei Patienten mit Leberproblemen und bei Patienten, die bestimmte

Arzneimittel, sogenannte starke CYP3A4-Hemmer, einnehmen, gegebenenfalls reduziert werden.

Wie wirkt Orkambi?

Zystische Fibrose wird durch Mutationen im CFTR-Gen verursacht. Dieses Gen bildet das CFTR-Protein,

das an der Regulierung der Bildung von Schleim und der Verdauungssäfte beteiligt ist. Die Mutationen

senken die Zahl des CFTR-Proteins auf den Zelloberflächen oder beeinträchtigen die Funktionsweise

des Proteins.

Einer der Wirkstoffe von Orkambi, Lumacaftor, erhöht die Zahl des CFTR-Proteins auf den

Zelloberflächen und der andere, Ivacaftor, erhöht die Aktivität des defekten CFTR-Proteins. Diese

Wirkungen machen den Schleim und die Verdauungssäfte weniger dickflüssig.

Welchen Nutzen hat Orkambi in den Studien gezeigt?

Orkambi hat sich bei der Verbesserung der Lungenfunktion in zwei Hauptstudien unter Beteiligung von

1 108 Patienten ab 12 Jahren mit zystischer Fibrose und in einer Studie mit 204 Kindern von 6 bis

11 Jahren als wirksam erwiesen. Alle Patienten wiesen die F508del-Mutation in beiden Kopien des

CFTR-Gens auf. In den Studien wurde Orkambi mit Placebo (einer Scheinbehandlung) verglichen. Beide

wurden zusätzlich zur regulären Therapie des Patienten angewendet.

In den beiden Studien mit Patienten ab 12 Jahren war der Hauptindikator für die Wirksamkeit die

Verbesserung des Prozentsatzes der prognostizierten FEV

des Patienten. Hierbei handelt es sich um

ein Maß dafür, wie gut die Lungen funktionieren. Die Ergebnisse aus der ersten Studie zeigten, dass

die Patienten, die Orkambi einnahmen, nach einer 24-wöchigen Behandlung eine durchschnittliche

Verbesserung der FEV

um 2,41 Prozentpunkte mehr als jene aufwiesen, die Placebo einnahmen. In

der zweiten Studie betrug diese Zahl 2,65. Die Behandlung mit Orkambi führte zudem zu einer

Senkung der Zahl von Exazerbationen (Krankheitsschübe), die eine Aufnahme in ein Krankenhaus oder

eine Behandlung mit Antibiotika erforderten. Insgesamt reduzierte sich die Anzahl an Exazerbationen

im Vergleich zu Placebo um 39 %.

In der Studie mit Kindern von 6 bis 11 Jahren war der Hauptindikator für die Wirksamkeit der Lung

Clearance Index (LCI

), der auf eine Verbesserung der Lungenbelüftung hinweist. Nach einer 24-

wöchigen Behandlung wiesen die mit Orkambi behandelten Patienten einen Rückgang des LCI

1,01 auf, im Vergleich zu 0,08 bei den mit Placebo behandelten Patienten.

Welche Risiken sind mit Orkambi verbunden?

Sehr häufige Nebenwirkungen von Orkambi (die mehr als 1 von 10 Personen betreffen können) sind

Dyspnoe (Kurzatmigkeit), Diarrhö (Durchfall) und Nausea (Übelkeit). Schwerwiegende

Nebenwirkungen umfassen Leberprobleme, wie etwa erhöhte Leberenzymwerte, cholestatische

Orkambi

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Hepatitis (Anreicherung von Gallenflüssigkeit, die zu einer Entzündung der Leber führt) und hepatische

Enzephalopathie (eine Erkrankung des Gehirns aufgrund von Leberproblemen). Insgesamt traten diese

schwerwiegenden Nebenwirkungen während der klinischen Studien bei mehr als 1 von 200 Personen

auf.

Die vollständige Auflistung der im Zusammenhang mit Orkambi berichteten Nebenwirkungen und

Einschränkungen ist der Packungsbeilage zu entnehmen.

Warum wurde Orkambi zugelassen?

Für Orkambi wurde eine Verbesserung der Lungenfunktion und der Lungenbelüftung bei Patienten ab

6 Jahren mit zystischer Fibrose nachgewiesen.

Der Nutzen von Orkambi war geringer, als für ein Arzneimittel erwartet wird, das eher den

Mechanismus der Erkrankung als seine Symptome behandelt. Da die zystische Fibrose, die durch eine

F508del-Mutation verursacht wird, jedoch besonders schwerwiegend ist, werden die beobachteten

Wirkungen für Patienten, die keine anderen Optionen haben, als klinisch relevant betrachtet. Die

Nebenwirkungen von Orkambi betrafen hauptsächlich den Darm und die Atmung und wurden im

Allgemeinen als leicht bis mittelschwer und behandelbar erachtet.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur gelangte zu dem Schluss, dass der Nutzen von Orkambi

gegenüber den Risiken überwiegt, und empfahl, es für die Anwendung in der EU zuzulassen.

Welche Maßnahmen werden zur Gewährleistung der sicheren und

wirksamen Anwendung von Orkambi ergriffen?

Das Unternehmen, das Orkambi in den Verkehr bringt, muss eine 5-jährige Studie mit Patienten mit

zystischer Fibrose durchführen, um die langfristige Wirkung des Arzneimittels zu bewerten.

Empfehlungen und Vorsichtsmaßnahmen zur sicheren und wirksamen Anwendung von Orkambi, die

von Angehörigen der Heilberufe und Patienten befolgt werden müssen, wurden auch in die

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und die Packungsbeilage aufgenommen.

Weitere Informationen über Orkambi

Am 19. November 2015 erteilte die Europäische Kommission eine Genehmigung für das

Inverkehrbringen von Orkambi in der gesamten Europäischen Union.

Den vollständigen Wortlaut des EPAR für Orkambi finden Sie auf der Website der

Agentur: ema.europa.eu/Find medicine/Human medicines/European public assessment reports. Wenn

Sie weitere Informationen zur Behandlung mit Orkambi benötigen, lesen Sie bitte die Packungsbeilage

(ebenfalls Teil des EPAR) oder wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Zusammenfassung wurde zuletzt im 12-2017 aktualisiert.

Packungsbeilage

B. PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Orkambi 100

mg/125

mg Filmtabletten

Orkambi 200

mg/125

mg Filmtabletten

Lumacaftor/Ivacaftor

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle

Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede

auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende

Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Orkambi und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Orkambi beachten?

Wie ist Orkambi einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Orkambi aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Orkambi und wofür wird es angewendet?

Orkambi (Lumacaftor/Ivacaftor) ist ein Arzneimittel zur Langzeitbehandlung der zystischen Fibrose

(CF, Mukoviszidose) bei Patienten ab 6 Jahren, die eine spezifische Erbgutveränderung (die so

genannte

F508del

Mutation) haben, welche das Gen für ein Protein mit der Bezeichnung

Cystic

Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator

(CFTR) beeinträchtigt, das bei der Regulierung des

Schleimflusses in der Lunge eine wichtige Rolle spielt. Menschen mit dieser Mutation produzieren ein

anormales CFTR-Protein. Die Zellen enthalten zwei Kopien des

CFTR

-Gens; Orkambi wird bei

Patienten angewendet, bei denen beide Kopien von der

F508del

-Mutation betroffen sind.

Orkambi ist eine Tablette, die zwei Wirkstoffe enthält

,

Lumacaftor und Ivacaftor. Diese beiden

Wirkstoffe wirken zusammen, um die Funktion des anormalen CFTR-Proteins zu verbessern.

Lumacaftor erhöht die Menge an verfügbarem CFTR und Ivacaftor hilft, die Funktion des anormalen

Proteins zu normalisieren.

Während der Einnahme von Orkambi stellen Sie möglicherweise fest, dass Ihnen das Atmen leichter

fällt, Sie weniger häufig erkranken und/oder Sie leichter zunehmen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Orkambi beachten?

Orkambi darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lumacaftor, Ivacaftor oder einen der in Abschnitt 6 genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Orkambi einnehmen, wenn Ihnen bekannt ist, dass bei

Ihnen eine Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt, da Ihr Arzt dann die Dosis von Orkambi eventuell

anpassen muss.

Bei manchen Personen, die Orkambi erhalten haben, kam es zu Abweichungen bei

Blutuntersuchungen der Leberfunktion. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen zu einem

der folgenden Symptome kommt, da diese Anzeichen von Leberproblemen sein können:

Schmerzen oder Beschwerden im rechten Oberbauch

Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes

Appetitlosigkeit

Übelkeit oder Erbrechen

Dunkler Urin

Verwirrtheit

Ihr Arzt wird Ihre Leber vor und während der Behandlung mit Orkambi insbesondere im ersten Jahr

anhand bestimmter Blutuntersuchungen kontrollieren.

Zu Beginn der Behandlung mit Orkambi wurden bei Patienten Atemwegsprobleme wie Kurzatmigkeit

oder Engegefühl in der Brust beobachtet, insbesondere bei Patienten mit geringer Lungenfunktion.

Wenn bei Ihnen eine geringe Lungenfunktion vorliegt, kann es sein, dass Ihr Arzt Sie eingehender

überwacht, wenn Sie mit der Einnahme von Orkambi beginnen.

Bei einigen mit Orkambi behandelten Patienten wurde ein Blutdruckanstieg beobachtet. Deshalb ist es

möglich, dass Ihr Arzt während der Behandlung mit Orkambi Ihren Blutdruck kontrolliert.

Bei manchen Kindern und Jugendlichen, die mit Orkambi und Ivacaftor allein (eine der Komponenten

von Orkambi) behandelt wurden, wurden Anomalien der Augenlinse

(Linsentrübung; Katarakt)

festgestellt, die jedoch keine Auswirkungen auf das Sehvermögen hatten.

Ihr Arzt wird u. U. vor Therapiebeginn und während der Therapie mit Orkambi einige

Augenuntersuchungen durchführen.

Orkambi ist nur bei Patienten anzuwenden, die zwei Kopien der

F508del

-Mutation im

CFTR

-Gen

haben.

Orkambi wird nicht bei Patienten empfohlen, die sich einer Organtransplantation unterzogen haben.

Kinder unter 6 Jahren

Es ist nicht bekannt, ob Orkambi bei Kindern unter 6 Jahren sicher und wirksam ist. Daher darf

Orkambi nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewendet werden.

Einnahme von Orkambi zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Antibiotika (Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen) wie z. B.:

Telithromycin, Clarithromycin, Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin, Erythromycin

Antiepileptika (Arzneimittel zur Behandlung von [epileptischen] Anfällen) wie z. B.:

Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin

Benzodiazepine (Arzneimittel zur Behandlung von Angststörungen oder Schlaflosigkeit

[Insomnie], Erregtheit etc.) wie z. B.:

Midazolam, Triazolam

Pilzmittel (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen) wie z. B.:

Fluconazol, Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol

Immunsuppressiva (nach einer Organtransplantation angewendete Arzneimittel) wie z. B.:

Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus, Tacrolimus

Pflanzliche Arzneimittel wie z. B.:

Johanniskraut (

Hypericum perforatum

Antiallergika (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und/oder Asthma) wie z. B.:

Montelukast, Fexofenadin

Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depression) wie z. B.:

Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Bupropion

Antiphlogistika (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen) wie z. B.:

Ibuprofen

H2-Antagonisten (Arzneimittel zur Verringerung der Magensäure) wie z. B.:

Ranitidin

Herzglykoside (Arzneimittel zur Behandlung der leichten bis mäßigen Herzschwäche mit

Stauungszeichen [dekompensierte Herzinsuffizienz] und einer Herzrhythmusstörung, die als

Vorhofflimmern bezeichnet wird) wie z. B.:

Digoxin

Antikoagulantien (Arzneimittel zur Verhinderung der Entstehung bzw. der Größenzunahme von

Blutgerinnseln im Blut und in den Blutgefäßen) wie z. B.:

Warfarin, Dabigatran

Kontrazeptiva (Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung):

orale, injizierbare und implantierbare Verhütungsmittel sowie Verhütungspflaster, die

Ethinylestradiol, Norethisteron und andere Gestagene enthalten können. Diese sollten bei Gabe

zusammen mit Orkambi nicht als verlässliche Methode zur Empfängnisverhütung angesehen

werden.

Kortikosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen):

Methylprednisolon, Prednison

Protonenpumpenhemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Säure-Reflux-Krankheit und

Geschwüren):

Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol

Orale Hypoglykämika (Arzneimittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes):

Repaglinid

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um

Rat. Es kann von Vorteil sein, die Anwendung von Orkambi während der Schwangerschaft, falls

möglich, zu vermeiden. Ihr Arzt wird Ihnen helfen zu entscheiden, was für Sie und Ihr Kind am besten

ist.

Es ist nicht bekannt, ob Lumacaftor oder Ivacaftor beim Menschen in die Muttermilch übergehen.

Wenn Sie beabsichtigen, zu stillen, fragen Sie vor der Einnahme von Orkambi Ihren Arzt um Rat. Ihr

Arzt wird entscheiden, ob es empfehlenswert ist, dass Sie mit dem Stillen aufhören oder dass Sie die

Lumacaftor/Ivacaftor-Therapie unterbrechen. Ihr Arzt wird sowohl den Nutzen des Stillens für das

Kind als auch den Nutzen der Therapie für Sie berücksichtigen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei Patienten, die Ivacaftor, einen Bestandteil von Orkambi, erhielten, wurde über Schwindel

berichtet, was die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen

könnte. Wenn es bei Ihnen zu Schwindel kommt, sollten Sie so lange kein Fahrzeug führen und keine

Maschinen bedienen, bis die Symptome verschwunden sind.

Wenn ein Kind während der Behandlung mit Orkambi Schwindelanfälle erleidet

,

soll es weder Rad

fahren noch andere Aktivitäten ausüben, die seine volle Aufmerksamkeit erfordern, bis die Symptome

verschwunden sind.

3.

Wie ist Orkambi einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierungsempfehlungen:

Die für Patienten ab 6 Jahren empfohlene Dosis beträgt zwei Tabletten am Morgen und zwei Tabletten

am Abend (im Abstand von 12 Stunden). Das sind insgesamt vier Tabletten pro Tag, die mit einer

fetthaltigen Mahlzeit einzunehmen sind.

Es gibt Orkambi-Tabletten in verschiedenen Wirkstärken für verschiedene Altergruppen. Überprüfen

Sie, dass Sie die richtigen Tabletten erhalten haben (unten).

Alter

Tabletten

Dosis

6 bis 11 Jahre

Orkambi 100 mg/125 mg

2 Tabletten am Morgen

2 Tabletten am Abend

12 Jahre oder älter

Orkambi 200 mg/125 mg

2 Tabletten am Morgen

2 Tabletten am Abend

Wenn Sie mittelschwere bis schwere Probleme mit der Leberfunktion haben, muss Ihr Arzt die Dosis

Orkambi eventuell reduzieren, da Ihre Leber Orkambi nicht so schnell abbaut, wie dies bei Personen

mit normaler Leberfunktion der Fall ist.

Mittelschwere Leberprobleme: Die Dosis kann auf zwei Tabletten morgens und eine Tablette

abends reduziert werden

Schwere Leberprobleme

:

Die Dosis kann auf eine Tablette alle 12 Stunden reduziert werden

Art der Anwendung

Orkambi ist zum Einnehmen. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut. Kauen Sie die Tabletten nicht,

zerbrechen Sie sie nicht und lösen Sie sie nicht auf. Sie können mit der Einnahme von Orkambi an

jedem beliebigen Tag der Woche beginnen.

Es ist wichtig, dass Sie Orkambi mit einer fetthaltigen Mahlzeit einnehmen, damit Ihr Körper die

richtige Arzneimittelmenge aufnehmen kann. Eine fetthaltige Mahlzeit oder ein fetthaltiger Imbiss ist

direkt vor oder direkt nach der Einnahme von Orkambi einzunehmen. Die in Mukoviszidose-Leitlinien

empfohlenen Mahlzeiten und Imbisse bzw. die in Standardleitlinien zur Ernährung empfohlenen

Mahlzeiten enthalten ausreichende Mengen an Fett. Beispiele für fetthaltige Mahlzeiten oder Imbisse

sind mit Butter oder Öl zubereitete oder eierhaltige Speisen. Beispiele für andere fetthaltige Speisen

sind:

Käse, Vollmilch, Vollmilchprodukte

Fleisch, fetter Fisch

Avocados, Hummus, Sojaerzeugnisse (Tofu)

Ernährungsriegel oder -getränke

Wenn Sie eine größere Menge von Orkambi eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker und fragen Sie diesen um Rat. Sie sollten Ihr

Arzneimittel und diese Packungsbeilage möglichst dabei haben. Es kann bei Ihnen zu

Nebenwirkungen kommen, einschließlich der in Abschnitt 4 weiter unten genannten.

Wenn Sie die Einnahme von Orkambi vergessen haben

Holen Sie die vergessene Einnahme mit einer fetthaltigen Mahlzeit nach, wenn seither weniger als

6 Stunden vergangen sind. Andernfalls warten Sie bis zu Ihrer nächsten planmäßigen Einnahme wie

üblich. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Orkambi abbrechen

Sie sollten das Arzneimittel nach der mit Ihrem Arzt getroffenen Absprache weiter einnehmen, auch

wenn Sie sich gut fühlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Die im Zusammenhang mit Orkambi und Ivacaftor (einem der Wirkstoffe von

Orkambi) allein berichteten Nebenwirkungen sind nachfolgend aufgeführt und können bei der

Anwendung von Orkambi auftreten.

Schwerwiegende Nebenwirkungen von Orkambi sind erhöhte Leberenzymwerte im Blut,

Leberschäden und die Verschlechterung einer vorbestehenden schweren Lebererkrankung. Die

Verschlechterung der Leberfunktion kann zum Tod führen. Diese schwerwiegenden Nebenwirkungen

treten gelegentlich auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).

Teilen Sie Ihrem Arzt umgehend mit, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen:

Schmerzen oder Beschwerden im rechten Oberbauch

Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes

Appetitlosigkeit

Übelkeit oder Erbrechen

Verwirrtheit

Dunkler Urin.

Sehr häufig

; können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Husten mit Auswurf

Verstopfte Nase

Kurzatmigkeit

Kopfschmerzen

Bauchschmerzen

Durchfall

Vermehrter Auswurf

Übelkeit

Erkältung*

Schwindel*

Veränderung der Bakterienart im Schleim*

Häufig

; können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Engegefühl in der Brust

Nebenhöhlenverstopfung*

Verstopfte oder fließende Nase

Infektion der oberen Atemwege

Halsschmerzen

Rachenrötung*

Hautausschlag

Blähungen

Erbrechen

Anstieg eines Enzyms in Ihrem Blut (Creatin-Kinase)

Unregelmäßige Regelblutungen (Perioden) oder schmerzhafte Regelblutungen

Ohrenschmerzen, Ohrenbeschwerden*

Ohrgeräusche*

Rötung im Inneren des Ohres*

Innenohrerkrankung (mit Schwindel oder Drehschwindel)*

Gutartige Knoten in der Brust*

Gelegentlich

; können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Anormale Regelblutungen, einschließlich fehlender oder seltener Regelblutungen, oder

häufigerer oder schwererer Regelblutungen

Blutdruckanstieg

Verstopftes Ohr*

Entzündung der Brustdrüse*

Vergrößerung der Brust bei Männern*

Veränderungen der Brustwarzen, schmerzende Brustwarzen*

* Nebenwirkungen, die bei Ivacaftor allein beobachtet wurden.

Nebenwirkungen bei Kindern

Die bei Kindern beobachteten Nebenwirkungen sind ähnlich wie die bei Erwachsenen und

Jugendlichen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Orkambi aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton / der Blisterpackung nach „Verwendbar

bis“ bzw. „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 30 ºC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Orkambi enthält

Die Wirkstoffe sind Lumacaftor und Ivacaftor.

Orkambi 100 mg/125 mg Filmtabletten:

Eine Filmtablette enthält 100 mg Lumacaftor und 125 mg Ivacaftor.

Orkambi 200 mg/125 mg Filmtabletten:

Eine Filmtablette enthält 200 mg Lumacaftor und 125 mg Ivacaftor.

Orkambi 100 mg/125 mg Filmtabletten und Orkambi 200 mg/125 mg Filmtabletten:

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium,

Hypromelloseacetatsuccinat, Povidon K30, Natriumdodecylsulfat und Magnesiumstearat

(Ph.Eur.).

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum, Carminsäure

(E120), Brillantblau-FCF-Aluminiumsalz (E133 Al) und Indigocarmin, Aluminiumsalz

(E132).

Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E172), Propylenglycol und Ammoniumhydroxid.

Wie Orkambi aussieht und Inhalt der Packung

Orkambi 100 mg/125 mg Filmtabletten (Tabletten) sind rosafarbene, ovale Tabletten (Abmessungen:

14 × 7,6 × 4,9 mm) mit dem Aufdruck „1V125“ in schwarzer Tinte auf einer Seite.

Orkambi 200 mg/125 mg Filmtabletten (Tabletten) sind rosafarbene ovale Tabletten (Abmessungen:

14 × 8,4 × 6,8 mm mit dem Aufdruck „2V125“ in schwarzer Tinte auf einer Seite.

Orkambi 100 mg/125 mg ist in folgender Packungsgröße erhältlich:

Packung mit 112 Filmtabletten (4 Packungen zu je 28 Filmtabletten).

Orkambi 200 mg/125 mg ist in den folgenden Packungsgrößen verfügbar:

Packung mit 28 Filmtabletten.

Multipack mit 56 Filmtabletten (2 Packungen zu je 28 Filmtabletten).

Multipack mit 112 Filmtabletten (4 Packungen zu je 28 Filmtabletten).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited

2 Kingdom Street

London

W2 6BD

Vereinigtes Königreich

Tel.: +44 (0) 1923 437672

Hersteller:

Almac Pharma Services Limited

Seagoe Industrial Estate

Craigavon

County Armagh

BT63 5UA

Vereinigtes Königreich

Tel.: +44 (0) 28 3836 3363

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Weitere Informationsquellen

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar. Sie finden dort auch Links zu anderen

Internetseiten über seltene Erkrankungen und Behandlungen.

ANHANG IV

WISSENSCHAFTLICHE SCHLUSSFOLGERUNGEN UND GRÜNDE FÜR DIE ÄNDERUNG

DER BEDINGUNGEN DER GENEHMIGUNG(EN) FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN

Wissenschaftliche Schlussfolgerungen

Der CHMP ist unter Berücksichtigung des PRAC-Beurteilungsberichts zum PSUR/zu den PSURs für

Lumacaftor/Ivacaftor zu den folgenden wissenschaftlichen Schlussfolgerungen gelangt:

In den zusammengefassten Phase-3-Studien trat bei den Patienten, die mit dem zugelassenen

LUM/IVA-Behandlungsschema behandelt wurden, eine höhere Inzidenz von unerwünschten

Ereignissen mit Anstieg der Creatin-Kinase (CK) im Blut auf als in der Placebogruppe (7,3 % versus

5,4 %). Außerdem traten beide schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse mit erhöhten CK-

Blutwerten und vier Behandlungsabbrüche sämtlich bei den Patienten auf, die mit dem zugelassenen

LUM/IVA-Behandlungsschema behandelt worden waren. Im Gegensatz dazu gab es keine

schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse mit Anstiege der CK-Blutwerte oder

Behandlungsabbrüche in der Placebogruppe.

Bislang wurden nach dem Inverkehrbringen des Arzneimittels 48 Fälle gemeldet, bei denen

unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit einem Anstieg der CK-Blutwerte bei Patienten

auftraten, die mit Orkambi behandelt wurden. Dies macht 0,5 % der gesamten Meldungen für

Orkambi nach dem Inverkehrbringen aus. Von den insgesamt 48 gemeldeten Fällen wurden 17

Ereignisse als schwerwiegend und 31 als nicht schwerwiegend eingestuft. In einigen Fällen (9/48)

können aus verschiedenen Gründen andere ursächliche Faktoren (Confounder) eine Rolle spielen,

dennoch kann in diesen Fällen ein ursächlicher Zusammenhang von LUM/IVA mit dem Ereignis

nicht ausgeschlossen werden. Außerdem gab es 6 Fälle, bei denen ein ursächlicher Zusammenhang als

möglich eingestuft wird und bei denen eine positive Reaktion nach dem Absetzen (pos. dechallenge)

vorlag. Vier dieser 6 Fälle umfassten eine anschließende positive Reaktion nach Wiederaufnahme der

Therapie (pos. rechallenge). Deshalb empfiehlt der PRAC eine Aktualisierung von Abschnitt 4.8 der

Fachinformation durch Aufnahme des Hinweises „Erhöhung der Creatin-Kinase im Blut“ mit der

Häufigkeitsangabe „häufig“.

Der CHMP stimmt den wissenschaftlichen Schlussfolgerungen des PRAC zu.

Gründe für die Änderung der Bedingungen der Genehmigung(en) für das Inverkehrbringen

Der CHMP ist auf der Grundlage der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen für Lumacaftor/Ivacaftor

der Auffassung, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Arzneimittels/der Arzneimittel, das/die

Lumacaftor/Ivacaftor enthält/enthalten, vorbehaltlich der vorgeschlagenen Änderungen der

Produktinformation, unverändert ist.

Der CHMP empfiehlt, die Bedingungen der Genehmigung(en) für das Inverkehrbringen zu ändern.

27-7-2018

Pending EC decision:  Kalydeco, ivacaftor, Opinion date: 26-Jul-2018

Pending EC decision: Kalydeco, ivacaftor, Opinion date: 26-Jul-2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

27-7-2018

Pending EC decision:  Symkevi, tezacaftor / ivacaftor, Opinion date: 26-Jul-2018

Pending EC decision: Symkevi, tezacaftor / ivacaftor, Opinion date: 26-Jul-2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

11-9-2018

Orkambi® Filmtabletten

Rote - Liste

28-8-2018

Kalydeco (Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited)

Kalydeco (Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited)

Kalydeco (Active substance: ivacaftor) - PASS - Modification - Commission Decision (2018)5693 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2494/RSR/S/14

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

Orkambi (Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited)

Orkambi (Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited)

Orkambi (Active substance: Lumacaftor/Ivacaftor) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)5710 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10455/201711

Europe -DG Health and Food Safety