Oprane

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Oprane filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • Lamm Mönchspfeffer-Extrakt ethanolicum trocken 20 mg, DER: 6-12:1, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Pflanzliches für Menschengebrauch

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Oprane filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Phytotherapeutika
  • Therapiebereich:
  • Prämenstruelle störungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56250
  • Berechtigungsdatum:
  • 30-09-2002
  • Letzte Änderung:
  • 13-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Opran®

Vifor SA

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Opran und wann wird es angewendet?

Opran enthält als Wirkstoff einen Trockenextrakt aus den Früchten von Mönchspfeffer (Vitex agnus

castus), Ze 440. Dieses Arzneimittel wird nach einem standardisierten Verfahren hergestellt. Durch

die Standardisierung wird eine gleichbleibende Qualität erzielt.

Die Früchte von Mönchspfeffer lindern Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles

Syndrom PMS). Opran wird deshalb bei Beschwerden verwendet, welche bis zu zwei Wochen vor

der Menstruation beginnen und mit dem Einsetzen der Blutung wieder verschwinden. Zu den

Beschwerden gehören körperliche und seelische Leiden, welche die alltägliche Arbeit erschweren. Es

handelt sich dabei um Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautprobleme, leichtes Spannungsgefühl

in den Brüsten, Unterleibsbeschwerden, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, nervliche

Angespanntheit, Verstimmungszustände, Müdigkeit und Schlafprobleme. Ausserdem wird Opran

auch traditionell eingesetzt bei menstruellen Zyklusstörungen (zu häufige oder zu seltene

Regelblutungen).

Opran kann auch von Frauen, die ein Präparat zur hormonalen Empfängnisverhütung («Pille»)

einnehmen und Beschwerden vor der Blutung haben, angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei Spannungen und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte

ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden. Für Diabetikerinnen geeignet.

Wann darf Opran nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Opran darf nicht bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe resp. Früchte von

Mönchspfeffer angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Opran während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

In der Schwangerschaft besteht kein Bedarf zur Einnahme von Opran, da die Menstruation

natürlicherweise ausbleibt.

Während der Stillzeit sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen oder Ihren Arzt/Ihre Ärztin um

Rat fragen.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische

wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie

während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt/die

Ärztin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Opran?

Nehmen Sie jeden Tag 1 Filmtablette Opran. Es wird eine Therapiedauer von mindestens 3 Monaten

empfohlen, da die Wirksamkeit während dieser Zeitspanne aufgebaut wird. Die Einnahme des

Filmtabletten erfolgt mit etwas Wasser vorzugsweise immer zur gleichen Tageszeit, z.B. nach dem

Aufstehen oder vor dem Schlafengehen, unabhängig von den Mahlzeiten.

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Opran haben?

Für Opran sind bisher folgende Nebenwirkungen beobachtet worden:

Hautausschläge und Hautjucken. In diesem Fall ist die Therapie abzubrechen und gegebenenfalls ein

Arzt/eine Ärztin zu konsultieren.

Veränderungen in Häufigkeit oder Intensität der Regelblutung.

Über die Häufigkeit des Auftretens liegen keine Angaben vor.

Bei Störungen der Regelblutung im Zusammenhang mit der Behandlung mit Opran sollte ein

Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden (siehe «Was sollte dazu beachtet werden?»).

In wenigen Fällen können einzelne Beschwerden des prämenstruellen Syndroms zu Beginn der

Behandlung mit Opran verstärkt auftreten. Bei fehlender Besserung oder weiterer Verschlimmerung

der Beschwerden bzw. der Zyklusstörungen sollte ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalverpackung aufbewahren.

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Was ist in Opran enthalten?

1 Filmtablette Opran enthält 20 mg Trockenextrakt aus Mönchspfeffer (Ze 440). Droge-Extrakt-

Verhältnis 6–12:1. Auszugsmittel Ethanol 60% (m/m). Das Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe,

u.a. Lactose.

Zulassungsnummer

56250 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Opran? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

In Blisterpackungen à 30 und 90 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Vifor SA, 1752 Villars-sur-Glâne.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.