Omidalin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Omidalin homöopathische Wundtinktur
  • Darreichungsform:
  • homöopathische Wundtinktur
  • Zusammensetzung:
  • calendula officinalis TM 0.125 ml, echinacea angustifolia TM 0.125 ml, ledum palustre (0,15 ml, excipiens ad-Lösung für 1 ml Endwerte. ethanolum 30 % V/V.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Omidalin homöopathische Wundtinktur
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Homöopathika
  • Therapiebereich:
  • Zur Wundbehandlung

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 20844
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-01-1955
  • Letzte Änderung:
  • 11-09-2017

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt bzw. von Ihrer Ärztin

verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie

bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung

des Arztes, Apothekers oder Drogisten bzw. der Ärztin, Apothekerin oder Drogistin an, um den

grössten Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Omidalin® Wundtinktur

Homöopathisches Arzneimittel

Wann wird Omidalin® Wundtinktur angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Omidalin® Wundtinktur bei

-Schnitt-, Quetsch-, Riss- und Schürfwunden

-leichten Brandwunden, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand

-gesprungenen Lippen und Mundwinkeln, entzündeten Nasenflügeln

-Mücken-, Bienen-, Wespen- und anderen Insektenstichen

-Zahnfleischentzündungen und Zahnextraktionen

-Verletzungen nach dem Rasieren

angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verordnet hat, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Omidalin® Wundtinktur gleichzeitig angewendet

werden darf.

Ist nach 7 Tagen keine Besserung eingetreten, soll fachlicher Rat eingeholt werden.

Wann darf Omidalin® Wundtinktur nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Omidalin® Wundtinktur darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Asteraceen

(Korbblütler) wie z. B. Ringelblume, Sonnenhut. Bei Kindern unter 2 Jahren ist ein Arzt oder

Apotheker bzw. eine Ärztin oder Apothekerin zu konsultieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie

-an anderen Krankheiten leiden,

-Allergien haben oder

-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Omidalin® Wundtinktur während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um

Rat fragen.

Wie verwenden Sie Omidalin® Wundtinktur?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verschrieben:

Schnitt-, Riss-, Quetsch- und Schürfwunden: Wiederholt ein paar Tropfen Omidalin® Wundtinktur

auf die zu behandelnde Stelle träufeln, dann poröses Wundpflaster oder Verband anlegen.

Leichte Brandwunden, leichte Verbrennungen und Sonnenbrand: Brandstellen wiederholt mit

Omidalin® Wundtinktur beträufeln. Allfällige Brandblasen nicht öffnen. Grossflächige

Brandwunden müssen sofort durch einen Arzt bzw. eine Ärztin behandelt werden.

Gesprungene Lippen und Mundwinkel, entzündete Nasenflügel: Diese oft schlecht heilenden

Wunden öfter mit Omidalin® Wundtinktur benetztem Wattebausch betupfen.

Mücken-, Bienen-, Wespen- und andere Insektenstiche: Mit Omidalin® Wundtinktur öfter benetzen,

bei bereits vorhandenen Schwellungen Umschläge machen, siehe «Verbände».

Zahnfleischentzündungen, Zahnextraktionen: Omidalin® Wundtinktur als Mundspülung verdünnt

anwenden. 1 Teelöffel auf ¼ Glas warmes Wasser.

Verbände für grössere Wunden oder als Umschlag bei Insektenstichen: Grössere Wunden müssen

sofort durch einen Arzt bzw. eine Ärztin behandelt werden. Falls nicht anders verschrieben, wird die

sterile Gaze in 5- bis 10-facher Lage mit Omidalin® Wundtinktur benetzt, auf die Wunde gelegt und

mit einem sogenannten Haftverband festgehalten. Über diesen Haftverband kommt der Schutz- oder

Deckverband. Zur Behandlung der Wunde wird lediglich der Schutzverband entfernt. Der

Haftverband mit der Steril-Gaze bleibt auf der Wunde und wird mit Omidalin® Wundtinktur benetzt.

Das Benetzen soll mehrmals am Tag geschehen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kleinkindes/Kindes die gewünschte

Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie glauben, das

Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder

Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Omidalin® Wundtinktur haben?

In seltenen Fällen können allergische Hautreaktionen auftreten. In solchen Fällen ist die Anwendung

abzubrechen und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die

hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin,

Apothekerin oder Drogistin informieren. Bei der Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln

können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei

andauernder Verschlechterung setzen Sie Omidalin® Wundtinktur ab und informieren Sie Ihren

Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit ‹‹EXP›› bezeichneten Datum verwendet

werden.

Das Arzneimittel für Kinder unzugänglich und bei Raumtemperatur (15–25°C) aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Was ist in Omidalin® Wundtinktur enthalten?

Calendula officinalis (Ringelblume) TM 12,5%, Echinacea angustifolia/pallida (Sonnenhut) TM

12,5%, Ledum palustre (Sumpfporst) TM 15,0%.

Dieses Präparat enthält zusätzlich Ethanol und Wasser als Hilfsstoffe.

Enthält 30% Vol Alkohol.

Zulassungsnummer

20844 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Omidalin® Wundtinktur? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Originalpackung: 50 ml, Grosspackung: 250 ml, Taschen-Plastic-Flacon: 20 ml.

Zulassungsinhaberin

Omida AG, Erlistrasse 2, 6403 Küssnacht am Rigi

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.