Omepralan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Omepralan 10 mg - Kapseln
  • Einheiten im Paket:
  • 7 Stück, Laufzeit: 24 Monate,14 Stück, Laufzeit: 24 Monate,28 Stück, Laufzeit: 24 Monate,15 Stück, Laufzeit: 24 Monate,30 Stück,
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Omepralan 10 mg - Kapseln
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Omeprazol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-25466
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-07-2004
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Omepralan 10 mg-Kapseln

Wirkstoff: Omeprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter.

kann

anderen

Menschen

schaden,

auch

wenn

diese

gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Omepralan und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Omepralan beachten?

Wie ist Omepralan einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Omepralan aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Omepralan und wofür wird es angewendet?

Omepralan vermindert den Säuregehalt im Magen.

Omepralan wird angewendet

bei Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni),

bei Magengeschwür (Ulcus ventriculi),

Speiseröhrenentzündung

(Refluxösophagitis)

bzw.

deren

Fortsetzungsbehandlung zur Vorbeugung dieser Erkrankung,

bei einem speziellen Magengeschwür (Zollinger-Ellison-Syndrom),

zur Behandlung von Schmerzen/Unbehagen im Oberbauch, ausgelöst durch zu viel

Magensäure (säurebedingte Dyspepsie),

zur Behandlung von Patienten, bei denen die Gefahr des Einatmens von Mageninhalt

während einer Vollnarkose besteht (Säureaspirationsprophylaxe),

Behandlung

weiterer

Folge

Fortbehandlung

Magen-

Zwölffingerdarmgeschwüren

Folge

einer

lange

dauernden

Einnahme

darmreizenden Schmerzmitteln sowie

zur Kombinationsbehandlung (gemeinsam mit Antibiotika) von durch ein bestimmtes

Bakterium (Helicobacter pylori) verursachten Magengeschwüren.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Omepralan beachten?

Omepralan darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Omeprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer

enthalten (z.B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol).

wenn

Arzneimittel

einnehmen,

Nelfinavir

enthält

(Arzneimittel

Behandlung einer HIV-Infektion).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Omepralan einnehmen.

Omepralan kann die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken. Sprechen Sie daher

umgehend

Ihrem

Arzt,

wenn

eine

folgenden

Angaben

oder

während

Einnahme von Omepralan auf Sie zutrifft:

Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit

dem Schlucken.

Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen.

Sie erbrechen Nahrung oder Blut.

Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Kot).

Sie leiden an schwerem oder andauerndem Durchfall (Omeprazol wird mit einer

geringen Erhöhung von ansteckendem Durchfall in Verbindung gebracht).

Sie haben schwere Leberprobleme.

Wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Omepralan vergleichbaren

Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt

haben.

Wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten

Hautbereichen,

informieren

unverzüglich

Ihren

Arzt,

Behandlung

Omepralan

eventuell

abbrechen

müssen.

Vergessen

nicht,

auch

andere

gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.

Wenn Sie Omepralan auf einer Langzeit-Basis einnehmen (länger als 1 Jahr) wird Ihr Arzt

Sie möglicherweise regelmäßig überwachen. Jedes Mal, wenn Sie Ihren Arzt sehen, sollten

Sie von jeglichen neuen und unerwarteten Beschwerden und Umständen berichten.

Bei der Einnahme von Protonenpumpenhemmern wie Omepralan, besonders über einen

Zeitraum von mehr als einem Jahr, kann sich das Risiko für Knochenbrüche in der Hüfte,

dem Handgelenk oder der Wirbelsäule leicht erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie

Osteoporose haben oder Kortikosteroide einnehmen (diese Arzneimittel können das Risiko

für Osteoporose erhöhen).

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal über die Einnahme von

Omepralan, wenn Sie eine Untersuchung auf Tumore haben.

Kinder

Omepralan sollte Kindern unter 2 Jahren nicht gegeben werden.

Einnahme von Omepralan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Manche

Arzneimittel

können

Beschwerden

verursachen,

wenn

zusammen

Omepralan eingenommen werden.

Sie dürfen Omepralan nicht einnehmen, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Nelfinavir

enthalten (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Sie müssen Ihrem Arzt auf alle Fälle mitteilen, wenn Sie Clopidogrel einnehmen (Arzneimittel

zur Blutgerinnungshemmung).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen).

Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen).

Diazepam (zur Behandlung von Angstzuständen, zur Entspannung der Muskeln oder

Behandlung der Epilepsie).

Phenytoin

(bei

Epilepsie).

Wenn

Phenytoin

einnehmen,

muss

Arzt

überwachen, wenn Sie mit der Einnahme von Omepralan beginnen oder aufhören.

Arzneimittel zur Blutverdünnung wie Warfarin oder andere Vitamin K-Blocker. Ihr Arzt

wird Sie überwachen, wenn Sie mit der Einnahme von Omepralan beginnen oder

damit aufhören.

Rifampicin (zur Behandlung der Tuberkulose).

Atazanavir und Saquinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Tacrolimus (nach Organtransplantationen).

Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichten Depressionen).

Cilostazol (zur Behandlung von Claudicatio intermittens/zeitweisem Hinken).

Clarithromycin (Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen).

Erlotinib (zur Behandlung von Krebs).

Posaconazol (zur Behandlung von schweren Pilzinfektionen).

Methotrexat

(ein

Arzneimittel,

hohen

Dosen

Chemotherapie

Behandlung von Krebs eingesetzt wird). Wenn Sie Methotrexat in hoher Dosis

einnehmen,

wird

Arzt

Ihre

Behandlung

Omepralan

möglicherweise

vorübergehend unterbrechen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt um Rat.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Omepralan während dieser Zeit einnehmen können.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Üblicherweise

beeinträchtigt

Omepralan

Verkehrstüchtigkeit

Fähigkeit

Bedienen von Maschinen nicht.

Trotzdem können Nebenwirkungen wie Benommenheit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Seh- und

Hörstörungen Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

beeinträchtigen.

dürfen

kein

Fahrzeug

lenken

oder

Maschinen

bedienen,

wenn

eine

dieser

Nebenwirkungen auf Sie zutrifft.

Omepralan enthält Saccharose

Bitte nehmen Sie Omepralan erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Omepralan einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Kapseln sollen als Ganzes unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (beispielsweise mit

einem Glas Wasser) vor einer Mahlzeit (z.B. vor dem Frühstück oder vor dem Abendessen)

oder auf nüchternen Magen geschluckt werden.

Wenn Sie die Kapseln nicht im Ganzen schlucken können oder Omepralan bei Kindern

angewendet

werden

soll,

können

Kapseln

auch

öffnen

Inhalt

kann

zusammen mit etwas Apfelmus eingenommen werden.

Einen Esslöffel Apfelmus in eine leere Schüssel geben, Kapsel öffnen und den gesamten

Kapselinhalt in die Schüssel leeren. Danach das Granulat mit dem Apfelmus mischen und

unverzüglich einnehmen. Ein Glas Wasser nachtrinken, damit auch eventuelle Reste aus

dem Mund gespült werden. Das Apfelmus darf nicht erwärmt werden und sollte flüssig genug

sein, damit es ohne Kauen geschluckt werden kann. Das Granulat darf nicht zerkaut oder

zerdrückt werden. Die Apfelmus-Granulat-Mischung soll sofort eingenommen und nicht für

eine spätere Einnahme aufgehoben werden.

Für

unterschiedlichen

Dosierschemata

stehen

unterschiedliche

Wirkstärken

Verfügung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Erwachsene

Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan

10 mg) täglich für die Dauer von 2 bis

4 Wochen.

Magengeschwür (Ulcus ventriculi)

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich für die Dauer von 4 bis

8 Wochen.

Speiseröhrenentzündung (Refluxösophagitis)

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich für die Dauer von 4 bis

8 Wochen.

Dauerbehandlung der Speiseröhrenentzündung zur Vorbeugung eines Rückfalls

Im Regelfall 10 bis 20 mg Omeprazol (1 bis 2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich, abhängig

vom Ansprechen auf die Behandlung.

Zollinger-Ellison-Syndrom

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 60 mg Omeprazol (6 Kapseln Omepralan 10 mg)

einmal täglich. Ihr Arzt wird die Dosierung Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Bei

Dosierungen über 80 mg täglich soll die Dosis auf 2 Einnahmen aufgeteilt werden.

Zur Behandlung von schmerzmittelbedingten Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich für die Dauer von 4 bis

8 Wochen.

Als Dauerbehandlung zur Vorbeugung eines Rückfalls schmerzmittelbedingter Geschwüre

Die empfohlene Dosis ist 20 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich.

Refluxkrankheit

Die empfohlene Dosierung beträgt 10 bis 20 mg Omeprazol (1 bis 2 Kapseln Omepralan

10 mg) täglich, abhängig vom Ansprechen auf die Behandlung, für die Dauer von 2 bis

4 Wochen.

Schmerzen im Oberbauch (säurebedingte Dyspepsie)

Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg Omeprazol (1 Kapsel Omepralan 10 mg) täglich. Bei

Bedarf kann Ihr Arzt die Dosis auf 20 mg (2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich erhöhen.

Wenn die Behandlung länger als 2 Wochen dauert, wird eine ärztliche Untersuchung

empfohlen.

Vorbeugung

gegen

das

Einatmen

von

Mageninhalt

während

einer

Vollnarkose

(Säureaspirationsprophylaxe)

Die empfohlene Dosierung beträgt 40 mg Omeprazol (4 Kapseln Omepralan 10 mg) am

Vorabend einer geplanten Operation und weitere 40 mg (4 Kapseln Omepralan 10 mg) am

Morgen des Operationstages.

Zur Abtötung des Bakteriums Helicobacter pylori (Eradikationstherapie)

Patienten mit Magen-Darm-Geschwüren aufgrund einer Infektion mit Helicobacter pylori

sollten mit einer Kombination von Omepralan und geeigneten Antibiotika behandelt werden.

Die übliche Dosis beträgt 20 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan 10 mg) ein- bis zweimal

täglich, zusammen mit den Antibiotika (Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten) Amoxicillin,

Clarithromycin und/oder Metronidazol.

Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 1 Woche.

Kinder ab 2 Jahren und Jugendliche mit schwerer Speiseröhrenentzündung

Über die Behandlung von Kindern mit dem Wirkstoff Omeprazol liegen wenige klinische

Erfahrungen vor. Omeprazol wird daher nur bei einer schweren Speiseröhrenentzündung

verwendet, wenn diese nicht auf andere Behandlungen anspricht.

Die Behandlung soll von einem Kinderarzt im Krankenhaus eingeleitet werden.

Folgende Dosierung (ca. 1 mg/kg/Tag) wird empfohlen:

Gewicht 10 bis 20 kg: 10 mg/Tag

Gewicht über 20 kg: 20 mg/Tag

Die Behandlungsdauer beträgt im Allgemeinen 4 bis 8 Wochen und soll 12 Wochen nicht

überschreiten.

Wenn Sie eine größere Menge von Omepralan eingenommen haben als Sie sollten

Wenn

eine

größere

Menge

Omepralan

eingenommen

haben,

Ihrem

Arzt

verschrieben, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Omepralan vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Sollten Sie die Einnahme von Omepralan einmal vergessen haben, fahren Sie in der

Dosierung bitte so fort, wie vom Arzt verordnet.

Wenn Sie die Einnahme von Omepralan abbrechen

Omepralan soll nicht eigenmächtig ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden, auch

wenn Sie schon nach wenigen Tagen geringere oder gar keine Beschwerden mehr haben,

da sonst der Behandlungserfolg gefährdet sein kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen

Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, gutartige

Magenpolypen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Schlaflosigkeit

Schwindel, Kribbeln wie „Ameisenlaufen“, Schläfrigkeit

Drehschwindel (Vertigo)

veränderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen überprüft wird, wie die Leber arbeitet

Entzündung der Haut (Dermatitis), Juckreiz, Hautausschlag, Nesselausschlag

Knochenbrüche in der Hüfte, dem Handgelenk oder an der Wirbelsäule

Unwohlsein, geschwollene Gliedmaßen (Ödeme)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Veränderungen des Blutbildes, wie eine Verminderung der weißen Blutkörperchen

(Leukopenie), die die Wahrscheinlichkeit von Infektionen erhöht; Verminderung der

Blutplättchen (Thrombozytopenie), die die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von

Blutungen erhöht

allergische Reaktionen wie Fieber, Schwellung der Lippen, des Gesichts und der Zunge,

Schwierigkeiten beim Atmen, Ohnmachtsgefühl

niedriger Natriumspiegel im Blut

Erregungszustände, Verwirrtheit, Depressionen

Geschmacksveränderungen

verschwommenes Sehen

Atemnot durch Verengung der Atemwege (Bronchospasmen)

Mundtrockenheit,

Entzündung

Mundschleimhaut,

Soor

(Pilzinfektion

Mund),

Entzündungen im Darm (führt zu Durchfall)

Erkrankung der Leber (Hepatitis) mit oder ohne Gelbfärbung der Haut oder der Augäpfel

Haarausfall, gesteigerte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilität)

Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen

Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)

vermehrtes Schwitzen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

starke

Verminderung

weißen

Blutkörperchen

(Agranulozytose),

Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Infektionen erhöht; starke Verminderung der

Blutzellen (Panzytopenie), die Schwächegefühl und Blutergüsse auslösen kann und die

Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Infektionen erhöht

Wenn Sie Omepralan für mehr als 3 Monate einnehmen, ist es möglich, dass der

Magnesiumspiegel in Ihrem Blut sinken kann. Ein niedriger Magnesiumspiegel macht

sich

durch

Ermüdung,

unwillkürliche

Muskelspannungen,

Verwirrtheit,

Krämpfe,

Schwindel

erhöhte

Herzfrequenz

bemerkbar.

Wenn

Ihnen

eine

dieser

Nebenwirkungen auftritt, sagen Sie es bitte unverzüglich Ihrem Arzt. Ein niedriger

Magnesiumspiegel kann auch zu einer Erniedrigung der Kalium- und Calciumspiegel im

Blut

führen.

Arzt

kann

regelmäßige

Bluttests

durchführen,

Ihren

Magnesiumspiegel zu überwachen.

Aggressivität, Halluzinationen

Leberversagen, Gehirnerkrankungen bei Patienten mit bereits bestehender schwerer

Lebererkrankung

bläschenförmige

Hautausschläge

(Erythema

multiforme),

schwere

allergische

Reaktionen mit roten Flecken auf der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom), Schälen der

Haut (toxische epidermale Nekrolyse).

Muskelschwäche

Vergrößerung der Brust beim Mann

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe

unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass

mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist Omepralan aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Originalverpackung

aufbewahren,

Inhalt

Licht

Feuchtigkeit

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung bzw. dem Flaschenetikett

und Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Kunststoffflasche: Nach dem ersten Öffnen innerhalb von 100 Tagen aufbrauchen.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Omepralan enthält

Der Wirkstoff ist: Omeprazol. 1 Kapsel enthält 10 mg Omeprazol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt:

Zuckerpellets,

Hypromellose,

Natriumlaurylsulfat,

schweres

Magnesiumoxid, Povidon K25, Talkum, Methylacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1)

Dispersion 30%, Triethylcitrat.

Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171), gelbes Eisenoxid (E 172), rotes Eisenoxid

(E 172), schwarzes Eisenoxid (E 172).

Wie Omepralan aussieht und Inhalt der Packung

Omepralan 10 mg-Kapseln sind hellbraune, magensaftresistente Kapseln.

Omepralan 10 mg-Kapseln sind in

Aluminium-Blisterpackungen mit 7, 14, 15, 28, 30, 56, 56x1 und 98 Kapseln und

weißen Kunststoffflaschen mit Polypropylen-Verschlusskappe und Trockenmittel mit 30

bzw. 100 Kapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Lek Pharmaceuticals d.d., 9220 Lendava, Slowenien

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Ljubljana, Slowenien

Z.Nr.: 1-25466

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2018.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

2-10-2018

Nexium Control (Pfizer Healthcare Ireland)

Nexium Control (Pfizer Healthcare Ireland)

Nexium Control (Active substance: esomeprazole) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6474 of Tue, 02 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/002618/T/0023

Europe -DG Health and Food Safety

27-6-2018

Nexium Control (Pfizer Consumer Healthcare Limited)

Nexium Control (Pfizer Consumer Healthcare Limited)

Nexium Control (Active substance: esomeprazole) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018) 4111 of Wed, 27 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2618/R/21

Europe -DG Health and Food Safety