Nurofen Voor Kinderen Suppo

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Nurofen Voor Kinderen Suppo Zäpfchen 125 mg
  • Dosierung:
  • 125 mg
  • Darreichungsform:
  • Zäpfchen
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Nurofen Voor Kinderen Suppo Zäpfchen 125 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE283053
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Nurofen für Kinder suppo 125 mg, Zäpfchen

Ibuprofen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen,

denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres

Arztes oder Apothekers ein. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen

Behandlungserfolg zu erzielen, muss Nurofen für Kinder suppo 125 mg jedoch vorschriftsgemäß angewendet werden.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn sich bei Kindern die Beschwerden nicht bessern oder verschlimmern sollte nach 3 Tagen ärztlicher Rat eingeholt

werden.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die

nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1

Was ist Nurofen für Kinder suppo und wofür wird es angewendet?

2

Was sollten Sie vor der Anwendung von Nurofen für Kinder beachten?

3

Wie ist Nurofen für Kinder anzuwenden?

4

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5

Wie ist Nurofen für Kinder aufzubewahren?

6

Inhalt der Packung und weitere Informationen.

1 Was ist Nurofen für Kinder suppo und wofür wird es angewendet?

Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) genannt werden. Diese

Wirkstoffe beeinflussen Schmerzen, Entzündungen und erhöhte Temperatur.

Nurofen wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von:

Fieber

leichten bis mäßigen Schmerzen

Die Verabreichung von Nurofen wird empfohlen, wenn eine orale Verabreichung nicht möglich ist, z.B. bei Erbrechen.

2 Was sollten Sie vor der Anwendung von Nurofen für Kinder suppo beachten?

Nurofen darf nicht angewendet werden,

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen, anderen ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) oder einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Nurofen sind.

wenn Sie nach vorheriger Einnahme von Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon

einmal unter Atemnot, Asthma, Schnupfen, Schwellungen des Gesichts und/oder der Hände oder Nesselausschlag gelitten

haben.

wenn bei Ihnen schon einmal eine Magen-Darm-Blutung oder - Durchbruch (Perforation) im Zusammenhang mit einer

vorherigen Therapie mit NSAR aufgetreten sind.

wenn Sie ein Magen-Darm-geschwüre(peptisch Ulcera) oder Magen-Darm -blutungen (mindestens 2 Episoden) haben

oder hatten.

wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovasculäre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben.

wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen haben.

wenn Sie ernsthaft dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).

wenn Sie schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder eine schwere Herzmuskelschwäche haben

während der letzten 3 Schwangerschaftsmonate.

bei Kleinkindern mit einem Körpergewicht unter 12,5 kg (unter 2 Jahre).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen einnehmen

bei bestimmten Hautkrankheiten des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder

Mischkollagenosen)wenn

Sie schwere Hautreaktionen haben wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale

Nekrolyse. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer

Überempfindlichkeitsreaktion sollte Nurofen sofort abgesetzt werden.

wenn Sie bestimmte erbliche Störungen bei der Blutbildung haben (z.B. akute intermittierende Porphyrie).

wenn Sie an Blutgerinnungsstörungen leiden

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wenn Sie an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn),

Erkrankungen des Enddarms oder des Afters.

wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschwäche hatten

bei verminderter Nierenfunktion.

bei Leberfunktionsstörungen.

wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Atemnot auftreten.

wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, ist das Risiko einer

allergischen Reaktion größer. Die allergischen Reaktionen können als Asthmaanfälle (sogenanntes Schmerzmittel-

Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht auftreten.

wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese

Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder

Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

Arzneimittel wie Nurofen sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“)

oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung.

Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, welche für Kinder zwischen 3 bis 5 Monaten 24 h

und für Kinder ab 6 Monaten 3 Tage beträgt.

Bei einer längeren Einnahme von Nurofen sollten Ihre Leberwerte, Ihre Nierenfunktion und Ihr Blutbild regelmäßig

überwacht werden.

Nebenwirkungen können durch die Einnahme der kleinsten wirksamen Dosis über die kürzest mögliche Zeit minimiert

werden

um die Symptome zu kontrollieren.

Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko auf Nebenwirkungen.

Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Verwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu einem

bleibenden schwerwiegenden Nierenschaden führen. Durch physische Belastung in Verbindung mit Salzverlust und

Dehydratation kann das Risiko erhöht werden. Dies sollte man vermeiden.

Bei einer längeren Einnahme jeder Art von Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen können diese schlimmer werden. Ist

dies der Fall oder vermuten Sie es, sollten Sie ärztlichen Rat einholen und die Behandlung abbrechen. Bei Patienten, die

trotz (oder wegen) der regelmäßigen Einnahme von Kopfschmerzmitteln häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, sollte

die Diagnose Analgetikakopfschmerz in Betracht gezogen werden

wenn bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen, Geschwüre oder Durchbrüche (Perforation) im Zusammenhang mit der

Anwendung diese Arzneimittels auftreten. Diese Erkrankungen können ohne vorherige Warnsymptome auftreten. Sie

sind nicht auf Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen beschränkt und können lebensbedrohlich verlaufen. Wenn

bei Ihnen Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüre auftreten, ist die Behandlung abzubrechen.

wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B.

orale Kortikosteroide (wie Prednisolon), blutgerinnungshemmende Medikamente (wie Warfarin), selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder

Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.

Eine gleichzeitige Anwendung von Nurofen mit anderen NSAR, einschließlich COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-

Hemmern), vergrößert das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Einnahme zusammen mit anderen

Arzneimitteln“) und sollte deshalb vermieden werden

Die Einnahme von Nurofen während einer Windpockenerkrankung ist nicht empfehlenswert.

Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern.

Direkt nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist besondere ärztliche Überwachung notwendig.

NSAR können die Symptome einer Infektion oder von Fieber maskieren.

Anwendung von Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen., kürzlich andere Arzneimittel

eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Welche Arzneimittel sollten Sie meiden, während Sie Nurofen einnehmen?

Einige gerinnungshemmende Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin),

einige Arzneimittel gegen hohen Blutdruck (ACE-Hemmer wie Captopril, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-

Antagonisten) und

einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündung (z.B. Acetylsalicylsäure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine

geringe Dosis empfohlen)

sowie andere Nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSARs) einschließlich so genannter COX-2-Hemmern

(Cyclooxigenase-2-Hemmern)

und auch andere Arzneimittel können bei einer Ibuprofen-Behandlung die Wirkung beeinflussen oder werden

beeinflusst.

Wenden Sie sich stets an einen Arzt, bevor Sie Ibuprofen zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen

haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Informieren Sie sich insbesondere, wenn Sie Folgendes einnehmen:

Acetylsalicylsäure oder andere NSARs

(Entzündungshemmer und Schmerzmittel)

da sich dadurch das Risiko von Magen-und

Darmgeschwüren oder -blutungen erhöhen kann

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Digoxin (gegen Herzinsuffizienz)

da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann

Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder

kortisonartige Stoffe enthalten)

da sich dadurch das Risiko von Magen- und

Darmgeschwüren oder -blutungen erhöhen kann

Thrombozytenaggregationshemmer

da sich dadurch das Risiko von Blutungen erhöhen kann

Acetylsalicylsäure (geringe Dosis)

da sich der blutverdünnende Effekt verringern kann

Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie z.B. Warfarin)

da Ibuprofen die blutverdünnende Wirkung dieser

Arzneimittel verstärken kann

Phenytoin (gegen Epilepsie)

da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann

Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer

(Arzneimittel gegen Depressionen)

da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erhöhen

können

Lithium (ein Arzneimittel gegen Manisch-Depressive

Krankheit und Depressionen)

da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann

Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht)

da dadurch die Ausscheidung von Ibuprofen verlangsamt

werden kann

Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und

Entwässerungstabletten

da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen

kann und dadurch möglicherweise ein erhöhtes Risiko für

die Nieren entsteht

Kaliumsparende Diuretika

da dadurch eine Hyperkalämie (zu viel Kalium im Blut)

auftreten kann

Methotrexat (ein Arzneimittel gegen Krebs oder

Rheumatismus)

da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann

Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur

Immunsuppression)

da dadurch Nierenschäden auftreten können

Zidovudin (ein Arzneimittel gegen Aids)

Da bei HIV positiven Blutern das Risiko für

Gelenkblutungen oder Blutungen, die zu Schwellungen

führen, erhöht sein kann

Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel gegen Diabetes)

da Wechselwirkungen möglich sind

Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone

Da das Risiko für Krämpfe (Anfälle) erhöht sein kann

CYP2C9-Hemmer

Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen und CYP2C9-

Hemmern kann die Exposition gegenüber Ibuprofen

(CYP2C9-Substrat) erhöhen. In einer Studie mit

Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde

eine um ungefähr 80 – 100 % erhöhte Exposition gegenüber

S(+)-Ibuprofen gefunden. Eine Reduktion der

Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn

gleichzeitig potente CYP2C9-Hemmer verabreicht werden,

insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen

mit entweder Voriconazol oder Fluconazol eingenommen

werden.

Nurofen und Alkohol

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie Nurofen einnehmen. Einige Nebenwirkungen, wie zum Beispiel solche, die den

Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem beeinflussen, ist es eher wahrscheinlich, wenn Nurofen zusammen mit

Alkohol verwendet wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,

fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Dieses Arzneimittel darf während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Wenden Sie dieses

Arzneimittel in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an.

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Stillzeit

Der Wirkstoff Ibuprofen geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit anwenden, wenn die empfohlene

Dosis eingehalten wird und die Anwendung über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgt.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Dieses Medikament gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAIDs), die weibliche Fruchtbarkeit beeinflussen können.

Dieser Effekt ist reversibel nach Absetzen der Behandlung.

Verkehrstüchtigkeit und

Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen

Bei kurzfristiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die

Verkehrsfähigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

3 Wie ist Nurofen für Kinder anzuwenden

Wenden Sie Nurofen immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Nurofen sollte nur zur Behandlung von Kindern ab 2 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 12,5 kg angewendet

werden (siehe auch Abschnitt 2). Die maximale Tagesdosis Ibuprofen beträgt 20-30 mg/kg Körpergewicht, verteilt auf 3 bis 4

Einzeldosen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis (das Körpergewicht des Kindes ist dabei von größerer

Wichtigkeit als das Alter):

Körpergewicht des Kindes

(Alter)

Einzeldosis

Max. Tagesdosis

12,5 - 17 kg

(2 - 4 Jahre)

1 Zäpfchen

Wenn nötig alle 6-8 Stunden 1 Zäpfchen, bis zu 3 Zäpfchen

innerhalb von 24 Stunden.

17 – 20,5 kg

(4 - 6 Jahre)

1 Zäpfchen

Wenn nötig alle 6 Stunden 1 Zäpfchen, bis zu 4 Zäpfchen

innerhalb von 24 Stunden.

Die Zäpfchen sind zur Anwendung im After bestimmt wobei die spitze Seite des Zäpfchens zuerst eingeführt wird. Zur

Verbesserung der Gleitfähigkeit evtl. Zäpfchen in der Hand erwärmen.

Für den kurzfristigen Einsatz

Wenn bei Kindern ab 6 Monaten die Anwendung dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist

oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden..

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen zu stark

oder zu schwach ist.

W

enn Sie eine größere Menge von Nurofen angewendet haben als Sie sollten

Falls Sie zu viel Nurofen angewendet haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt, Ihrem Apotheker oder mit der

Giftnotrufzentrale auf (070/245.245).

Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt. Folgende Anzeichen können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder

seltener Durchfall. Zusätzlich Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Schwindelgefühl, Benommenheit,

Augenzittern (unwillkürliche, schnelle Augenbewegungen), verschwommenes Sehen und Ohrklingeln, Blutdruckabfall,

Erregung, Verwirrtheit, Koma, Konvulsionen, und Bewusstlosigkeit, Hyperkalämie, metabolische Azidose, erhöhte

Prothrombin-Zeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose und Verschlechterung des Asthmas

bei Asthmatikern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Nurofen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Es können bei Ihnen eine oder mehrere der für NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten. Wenn das so ist oder wenn Sie

Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen sofort mit Ihrem Arzt. Ältere Patienten haben

ein höheres Risiko, Probleme auf Grund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.

BEENDEN Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn eine der folgenden

Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:

Anzeichen von Magen-.Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, Teerstühle, das Erbrechen von Blut oder

dunklen Teilchen, die im Aussehen gemahlenem Kaffee ähneln.

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Anzeichen von sehr seltenen aber ernsthaften allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma,

unerklärliches Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen des Gesicht, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden,

Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.

Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen Körper; sich abschilfernde, blasenziehende oder sich abschälende

Haut.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln.

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)

Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen,

Blähungen (Flatulenz), Verstopfung, leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in außergewöhnlichen Fällen

Blutarmut hervorrufen kann.

Gelegentlich ( 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Durchbruch oder Magen-Darmblutungen, Entzündung der Mundschleimhaut

mit Geschwüren, Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten (Colitis ulcerosa oder Crohn’sche Krankheit),

Magenschleimhautentzündung, lokalisierte rektale Reizung.

Störungen des Zentralnervensystems wie Kopfschmerzen, Benommenheit, Schlaflosigkeit, körperliche Unruhe,

Erregbarkeit, oder Müdigkeit

Sehstörungen

Verschiedenartige Hautausschläge

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Ohrensausen (Tinnitus)

Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Unterbauch, Blut im Urin und Fieber

können Anzeichen einer Nierenschädigung sein (Papillennekrose)

Verminderter Hämoglobinwert

Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)

Speiseröhrenentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von membranartigen Darmverengungen

Herzinsuffizienz, Herzanfall und Schwellungengen des Gesichts und der Hände (Ödeme)

Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter

Nierenfunktion), Wasseransammlungen (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom); Entzündungen der Nieren

(interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn eines der oben genannten Anzeichen auftritt

oder Sie ein allgemeines Gefühl des Unwohlseins empfinden, beenden Sie die Einnahme von Nurofen Junior und suchen

Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein können.

Psychotische Reaktionen, Depressionen

Hoher Blutdruck, Gefäßentzündung

Herzklopfen (Palpitationen)

Funktionsstörungen der Leber, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), besonders bei

Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis)

Störungen bei der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund,

grippeartige Beschwerden, schwere Erschöpfung, Nasen- und Hautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken. In

diesen Fällen sollten Sie die Therapie sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Eigentherapie mit

Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.

Ernsthafte Hautentzündungen und Weichteilkomplikationen während einer Varizelleninfektion Windpocken, Gürtelrose)

Verschlimmerung von infektionsabhängigen Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis), die im Zusammenhang mit

der Einnahme bestimmter NSARs berichtet wurde. Wenn Entzündungszeichen auftreten oder sich verschlimmern, sollten

Sie ohne Verzug zu Ihrem Arzt gehen. Es muss geklärt werden, ob eine anti-infektive oder antibiotische Therapie

notwendig ist.

Symptome einer aseptischer Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder

Verwirrung wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Krankheiten des

Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) sind möglicherweise eher betroffen. Suchen Sie

sofort einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.

Ernste Hautreaktionen wie Hautausschlag mit roter Verfärbung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson Syndrom,

Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom), Haarausfall (Alopezie)

Nicht bekannt ( Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Reaktionen der Atemwege wie Asthma, Verkrampfungen der Bronchien oder Kurzatmigkeit

Arzneimittel wie Nurofen sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhtem Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder

Schlaganfälle verbunden.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen,

die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen.

Belgien : Website: www.fagg-afmps.be, E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses

Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden

5 Wie ist Nurofen für Kinder aufzubewahren?

Bewahren Sie diese Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen Nurofen nach dem auf dem Umkarton und der Blister Packung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blister Packung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25° C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Nurofen für Kinder enthält

Der Wirkstoff ist Ibuprofen. 1 Zäpfchen enthält 125 mg Ibuprofen.

Der sonstige Bestandteil ist Hartfett.

Wie Nurofen für Kinder aussieht und Inhalt der Packung.

Nurofen für Kinder sind weiße bis gelblich- weiße Zäpfchen mit zylindrischer Form und ist in Packungen mit

2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, oder 20

Zäpfchen erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht..

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Reckitt Benckiser Healthcare (Belgium) NV/SA

Researchdreef 20

B -1070 Brussel

Hersteller:

Famar S.A., 49th km, National Road, Athens-Lamia 190 11 Avlonas, Attiki Griechenland

oder

Farmea, 10 rue Bouché Thomas, ZAC Sud d’Orgemont, 49000 Angers, Cedex - Frankreich

Zulassungsnummer: BE283053.

Art der Abgabe: Apothekenpflichtig

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden

Bezeichnungen zugelassen:

AT: Nureflex 125 mg Zäpfchen für Kinder, BE: Nurofen voor Kinderen suppo 125 mg, CZ: Nurofen pro děti čípky 125mg,

FR: Nurofen pro Enfants 125 mg suppositoire, DE: Nurofen Junior 125 mg Zäpfchen, LU: Nurofen pour Enfants suppo 125

mg, PT: Nurofen 125 mg supositórios, SK: Nurofen pre deti čapíky 125mg, ES: Junifen supositorios 125 mg.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 03/2015

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