Nurofen Lysine

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Nurofen Lysine Filmtablette 200 mg
  • Dosierung:
  • 200 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Nurofen Lysine Filmtablette 200 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE239005
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten

Ibuprofen Lysinat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

nach 3 Tagen bei Jugendlichen,

nach 3 Tagen bei Fieber oder nach 4 Tagen bei Schmerzen

bei Erwachsenen.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten beachten?

Wie ist Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen.

1. Was ist Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten

und wofür wird es

angewendet?

Nurofen Lysine 200 enthält 200 mg Ibuprofen (als Ibuprofen-Lysinsalz). Ibuprofen

gehört zu der Gruppe von Arzneimitteln, die nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR)

genannt werden. Diese Arzneimittel sind schmerzstillende, fiebersenkende und

entzündungshemmende Mittel.

Verwenden Sie Nurofen gegen leichte bis mäßige Schmerzen und gegen Fieber.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Nurofen Lysine 200 mg

Filmtabletten beachten?

Nurofen darf nicht eingenommen werden:

Wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie in der Vergangenheit nach Anwendung von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder

anderen ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) an Kurzatmigkeit, Asthma, einer laufenden

Nase, Schwellung an Gesicht und/oder Händen oder Quaddeln gelitten haben.

Wenn Sie an schwerer Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz leiden.

Wenn Sie ein Magengeschwür oder eine Magenblutung haben oder dies in der

Vergangenheit mindestens zweimal der Fall war.

Wenn Sie im Zusammenhang mit einer früheren Behandlung mit NSAR eine Blutung

oder Perforation im Magen-Darm-Trakt bekommen haben.

Wenn Sie zerebrovaskuläre Blutungen oder andere aktive Blutungen haben.

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Wenn Sie nicht abgeklärte Blutbildungsstörungen haben.

Wenn Sie stark dehydratiert sind (aufgrund von Erbrechen, Durchfall oder

unzureichender Flüssigkeitsaufnahme).

Während der letzten drei Monate der Schwangerschaft (siehe unten).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen einnehmen.

Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig

erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei

Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder

Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Nurofen mit Ihrem Arzt oder Apotheker

besprechen, wenn Sie

eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina

(Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine

periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder

Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von

Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer

Attacke, „TIA“) hatten.

Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen

oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher

sind.

Wenn Sie bestimmte Hauterkrankungen haben (systemischer Lupus erythematodes

(SLE) oder Mischkollagenose).

Wenn Sie an schweren Hautreaktionen leiden, wie exfoliative Dermatitis, Stevens-

Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse. Die Anwendung von Nurofen

muss bei den ersten Anzeichen von Hautausschlag, Schädigungen der Schleimhaut oder

anderen Anzeichen allergischer Reaktionen sofort abgebrochen werden.

Wenn Sie bestimmte erbliche Störungen der Blutbildung haben (z. B. akute

intermittierende Porphyrie).

Wenn Sie an Gerinnungsstörungen leiden.

Wenn Sie eine Darmerkrankung haben oder hatten (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn).

Wenn Sie Nierenfunktionsstörungen haben.

Wenn Sie Leberfunktionsstörungen haben.

Wenn Sie versuchen schwanger zu werden.

Wenn Sie Asthma oder allergische Erkrankungen haben oder hatten, da Kurzatmigkeit

auftreten kann.

Wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven

Atemwegserkrankungen leiden, da ein erhöhtes Risiko auf allergische Reaktionen

vorliegt. Die allergischen Reaktionen können als Asthmaanfälle auftreten (sogenanntes

analgetisches Asthma). Bei Quincke-Ödem oder Quaddeln.

Arzneimittel wie Nurofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko auf Herzanfall

(„Myokardinfarkt“) oder Schlaganfall in Zusammenhang gebracht werden. Jedes Risiko

ist bei hohen Dosen und langfristiger Behandlung wahrscheinlicher. Sie dürfen die

empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer nicht überschreiten, die bei Jugendlichen 3

Tage und bei Erwachsenen 3 Tage bei Fieber und 4 Tage zur Schmerzlinderung beträgt.

Während Windpocken (Varicella) wird empfohlen, die Anwendung von Nurofen zu

vermeiden.

Bei verlängerter Verabreichung von Nurofen müssen Ihre Leberwerte, die

Nierenfunktion sowie das Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.

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Unerwünschte Wirkungen können auf ein Minimum reduziert werden, indem die

niedrigste wirksame Dosis so kurz wie möglich angewendet wird.

Ältere Patienten haben ein erhöhtes Risiko auf Nebenwirkungen.

Ganz allgemein kann die häufige Anwendung von (verschiedenen Sorten von)

Analgetika zu anhaltenden schweren Nierenproblemen führen. Dieses Risiko kann unter

körperlicher Belastung im Zusammenhang mit dem Verlust von Salz und Dehydratation

erhöht sein. Das ist daher zu vermeiden.

Eine Langzeitanwendung jeder Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann

diese schlimmer machen. Wenn diese Situation festgestellt oder vermutet wird, sollte

ärztlicher Rat eingeholt werden und sollte die Behandlung abgebrochen werden. An die

Diagnose von arzneimittelinduziertem Kopfschmerz (MOH) sollte bei Patienten gedacht

werden, die trotz (oder wegen) der regelmäßigen Anwendung von Arzneimitteln gegen

Kopfschmerzen häufig oder täglich Kopfschmerzen haben.

Die gleichzeitige Anwendung von NSAR, einschließlich Cyclooxygenase-2-spezifischer

Inhibitoren, erhöht das Risiko auf Nebenwirkungen (siehe Abschnitt „Einnahme von

Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln“ unten) und sollte vermieden werden.

Bei dehydratierten Jugendlichen besteht das Risiko auf eine Beeinträchtigung der

Nierenfunktion.

Nach einer größeren Operation ist besondere medizinische Überwachung erforderlich.

NSAR können die Symptome von Infektion und Fieber maskieren.

Einnahme von Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Nurofen kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt

werden. Zum Beispiel:

Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/die

Blutgerinnung verhindernz. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin),

Arzneimittel, die hohen Blutdruk senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker

wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z.B.

Losartan)

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Entzündung z. B.

Acetylsalicylsäure (es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine niedrige Dosis verordnet) und

andere nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), einschließlich Cyclooxygenase-2-

selektiver Inhibitoren) und auch

bestimmte andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen beeinflussen oder

dadurch beeinflusst werden.

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Nurofen ebenfalls beeinträchtigen

oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von

Nurofen zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers

einholen.

Informieren Sie sich insbesondere, wenn Sie Folgendes einnehmen:

Acetylsalicylsäure oder andere NSAR

(entzündungshemmende Arzneimittel und

Schmerzmittel)

Dies kann das Risiko auf Geschwüre oder Blutungen

im Magen-Darm-Trakt erhöhen.

Digoxin (bei Herzinsuffizienz)

Die Wirkung von Digoxin kann dadurch verstärkt

werden.

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Glukokortikoide (Arzneimittel, die Cortison oder

cortisonähnliche Substanzen enthalten)

Dies kann das Risiko auf Geschwüre oder Blutungen

im Magen-Darm-Trakt erhöhen.

Thrombozytenaggregations-Hemmer

Dies kann das Blutungsrisiko erhöhen.

Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert)

Dies kann die blutverdünnende Wirkung

beeinträchtigen.

Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie Warfarin)

Ibuprofen kann die Wirkungen dieser Arzneimittel

verstärken.

Phenytoin (bei Epilepsie)

Dies kann die Wirkung von Phenytoin verstärken.

Selektive Serotonin-Reuptake-Hemmer (SSRI)

(Arzneimittel bei Depression)

Diese können das Risiko auf Magen-Darm-Blutungen

erhöhen.

Lithium (ein Arzneimittel bei bipolarer Störung und

Depression)

Dies kann die Wirkung von Lithium verstärken.

Probenecid und Sulfinpyrazone (Arzneimittel bei Gicht)

Dies kann die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern.

Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Wassertabletten

Ibuprofen kann die Wirkungen dieser Arzneimittel

einschränken und das Risiko für die Nieren könnte

erhöht sein.

Kalium-sparende Diuretika

Dies kann zu Hyperkaliämie führen.

Methotrexat (ein Arzneimittel bei Krebs oder

Rheumatismus)

Dies kann die Wirkung von Methotrexat verstärken.

Tacrolimus und Ciclosporin (Immunsuppressiva)

Dadurch kann eine Nierenschädigung eintreten.

Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von

HIV/AIDS)

Die Anwendung von Nurofen kann zu einem erhöhten

Risiko auf Blutungen in ein Gelenk oder Blutungen

führen, die bei HIV-positiven Blutern zu Schwellungen

führen.

Sulfonylharnstoffe (Antidiabetika)

Wechselwirkungen sind möglich.

Chinolon-Antibiotika

Das Risiko auf Konvulsionen (Krampfanfälle) kann

dadurch ansteigen.

CYP2C9-Inhibitoren

Die gleichzeitige Verabreichung von Ibuprofen mit

CYP2C9-Inhibitoren kann die Exposition gegenüber

Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen. In einer Studie

mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Inhibitoren)

wurde eine um etwa 80 bis 100 % erhöhte S(+)-

Ibuprofen-Exposition nachgewiesen. Eine Senkung der

Ibuprofen-Dosis ist zu erwägen, wenn potente

CYP2C9-Inhibitoren gleichzeitig angewendet werden,

insbesondere, wenn hoch dosiertes Ibuprofen

gleichzeitig mit Voriconazol oder Fluconazol

verabreicht wird.

Einnahme von Nurofen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken?

Es wird empfohlen, dass Patienten mit einem empfindlichen Magen Nurofen zu einer

Mahlzeit einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Gebärfähigkeit

Schwangerschaft

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nurofen einnehmen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht ein. Sie

müssen die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft

vermeiden, es sei denn, der Arzt hat Ihnen etwas anderes empfohlen.

Stillzeit

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Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit angewendet

werden, wenn es in der empfohlenen Dosierung und so kurz wie möglich angewendet wird.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Gebärfähigkeit

Sie sollten dieses Arzneimittel vermeiden, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei kurzfristiger Anwendung sind keine oder zu vernachlässigende Auswirkungen dieses

Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

bekannt.

Wie ist Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten

einzunehmen?

Nicht für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahre geeignet.

Jugendliche:

Wenn dieses Präparat bei Jugendlichen länger als 3 Tage notwendig ist oder wenn die

Symptome schlimmer werden, müssen Sie sich an einen Arzt wenden.

Erwachsene:

Sie müssen sich an einen Arzt wenden, wenn Ihre Symptome schlimmer werden oder nach 3

Tagen bei Fieber oder nach 4 Tagen bei der Behandlung von Schmerzen keine Besserung

eintritt.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder, Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Ihr Arzt Ihnen nichts anderes verschrieben hat, beträgt die Standarddosis für

Jugendliche über 12 Jahren und für Erwachsene:

Anfangsdosis 1 à 2 Tabletten (200 bis 400 mg Ibuprofen), danach bei Bedärf 1 à 2 Tabletten

(200 bis 400 mg) alle 4 bis 6 Stunden. Sie dürfen nicht mehr als

2 Tabletten je Einnahme und

6 Tabletten pro 24 Stunden einnehmen.

Die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. ein halbes Glas Wasser)

einnehmen.

Bei heftigeren Schmerzen werden maximal 2 Tabletten je Einnahme empfohlen.

Nurofen erreicht seine optimale Wirksamkeit, wenn das Produkt entweder auf nüchternen

Magen oder vor den Mahlzeiten eingenommen wird.

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die

Wirkung von Nurofen zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge

von Nurofen

eingenommen haben, als Sie sollten:

Falls Sie zu viel Nurofen eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt,

Ihrem Apotheker oder mit der Giftnotrufzentrale auf (070/245.245).

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt. Die folgenden Anzeichen können auftreten: Übelkeit,

Erbrechen, Magenschmerzen oder seltener Durchfall. Möglich sind auch: Kopfschmerzen,

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Magen-Darm-Blutung, Drehschwindel, Schwindel, Schläfrigkeit, Nystagmus,

verschwommenes Sehen, Ohrengeräusche, niedriger Blutdruck, Erregtheit, Desorientierung,

Koma, Konvulsionen, Bewusstlosigkeit, Hyperkaliämie, metabolische Azidose, verlängerte

Prothrombinzeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschädigung, Atemdepression, Zyanose

und Verschlimmerung von Asthma bei Asthmatikern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen. Nebenwirkungen können auf ein Minimum beschränkt werden,

indem die niedrigste Dosis über die kürzeste Zeit angewendet wird, die zur Linderung der

Symptome notwendig ist. Sie können an einer der bekannten Nebenwirkungen von NSAR

leiden (siehe unten). Wenn das der Fall ist oder wenn Sie sich Sorgen machen, nehmen Sie

dieses Arzneimittel nicht länger ein und sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.

Ältere Personen, die dieses Präparat anwenden, haben ein erhöhtes Risiko auf Probleme in

Verbindung mit Nebenwirkungen.

BRECHEN Sie die Einnahme dieses Arzneimittels AB und wenden Sie Sich sofort an

einen Arzt, wenn sich bei Ihnen Folgendes entwickelt:

• Anzeichen von Darmblutungen wie: starke Bauchschmerzen, schwarzer teeriger Stuhl,

Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie gemahlener Kaffee aussehen.

• Anzeichen sehr seltener aber schwerer allergischer Reaktion wie Verschlimmerung von

Asthma, unerklärliche keuchende Atmung oder Kurzatmigkeit, Schwellung von Gesicht,

Zunge oder Rachen, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall, der zu Schock führt. Das

kann auch bei der ersten Anwendung dieses Arzneimittels auftreten.

• Schwere Hautreaktionen wie Ausschläge am ganzen Körper, Blasenbildung, Abschälen

oder Abschuppen der Haut.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der nachstehend angeführten weiteren

möglichen Nebenwirkungen feststellen:

Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

Magenbeschwerden, wie Sodbrennen, Magenschmerzen und Übelkeit,

Verdauungsstörung, Durchfall, Erbrechen, Blähungen (Darmwinde) und Verstopfung

sowie leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in Ausnahmefällen Anämie

verursachen kann.

Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

Magen-Darm-Geschwüre, -Perforation oder -Blutung, Entzündung der

Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Verschlimmerung einer bestehenden

Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn), Gastritis.

Störungen des Zentralnervensystems wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit,

Unruhe, Reizbarkeit oder Müdigkeit.

Sehstörungen.

Diverse Hautausschläge.

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Quaddeln und Juckreiz.

Selten: (kann bis zu 1 von 1 000 Personen betreffen)

Tinnitus (Ohrengeräusche).

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Erhöhte Harnsstoffkonzentrationen im Blut, Schmerzen in den Seiten und/oder im

Bauch, Blut im Harn und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung sein

(Papillennekrose).

Niedrigere Hämoglobinwerte.

Sehr selten: (kann bis zu 1 von 10 000 Personen betreffen)

Entzündung der Speiseröhre, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von

intestinalen Strikturen, ähnlich einem Diaphragma.

Herzinsuffizienz, Herzanfall und Schwellung von Gesicht oder Händen (Ödem).

Ausscheidung geringerer Harnmengen als üblich und Schwellung (insbesondere bei

Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Schwellung

(Ödem) und trüber Harn (nephrotisches Syndrom); entzündliche Nierenerkrankung

(interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn eines der

oben genannten Symptome eintritt oder wenn Sie sich allgemein schlecht fühlen,

nehmen Sie Nurofen nicht länger ein und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, da dies

die ersten Anzeichen einer Nierenschädigung oder von Nierenversagen sein könnten.

Psychotische Reaktionen, Depression.

Bluthochdruck, Vaskulitis.

Herzklopfen.

Leberfunktionsstörung, Leberschädigung (die ersten Anzeichen könnten eine

Verfärbung der Haut sein), insbesondere bei einer Langzeitanwendung,

Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis).

Probleme der Blutbildung - erste Anzeichen sind Fieber, Halsschmerzen,

oberflächliche Mundgeschwüre, grippeähnliche Symptome, starke Erschöpfung,

Nasenbluten, Blutungen der Haut und unerklärliche blaue Flecken. Bei Auftreten

dieser Erscheinungen müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und sich an einen

Arzt wenden. Eine Selbsttherapie mit Schmerzmitteln oder Arzneimitteln, die das

Fieber senken (Antipyretika), ist nicht zulässig.

Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Infektion mit

Windpocken (Varicella).

Eine Verschlimmerung infektionsbezogener Entzündungen (z. B. nekrotisierende

Fasziitis) im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter Schmerzmittel (NSAR)

wurde beschrieben. Wenn Anzeichen einer Infektion schlimmer werden, müssen Sie

unverzüglich zum Arzt gehen. Es muss untersucht werden, ob es eine Anzeige für eine

Behandlung einer Infektion/Antibiotikatherapie gibt.

Symptome einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifheit, Kopfschmerzen,

Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Desorientierung wurden bei der Anwendung von

Ibuprofen beobachtet. Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE,

Mischkollagenose) sind möglicherweise eher betroffen. Wenden Sie sich sofort an

einen Arzt, wenn diese auftreten.

Schwere Formen von Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und

Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, toxische

epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).

Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Reaktionen der Atemwege wie Asthma, Bronchospasmus oder Dyspnoe.

Arzneimittel wie Nurofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko auf Herzanfall

(„Myokardinfarkt“) oder Schlaganfall in Zusammenhang gebracht werden.

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Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem

anzeigen.

Belgien : Website: www.fagg-afmps.be, E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg: http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Nurofen Lysine 200 mg Filmtabletten

aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterpackung und dem Umkarton nach

„EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen.

Was Nurofen Lysine 200 mg enthält

Der Wirkstoff ist 200 mg Ibuprofen (als Ibuprofen-Lysinsalz) pro Filmtablette.

Die sonstigen Bestandteile sind: Povidon, Carboxymethylstärke-Natrium A,

Magnesiumstearat, Hypromellose, Talk, Opaspray white M-1-7111 B (Hypromellose-

Titandioxid E171) und Drucktinte.

Wie Nurofen Lysine 200 mg aussieht und Inhalt der Packung

Nurofen Lysine 200, Filmtabletten sind weiße bis gebrochen weiße ovale Filmtabletten,

die auf der einen Seite mit "NMP" bedruckt sind, und in Packungen mit je 24 und 48

Tabletten erhältlich sind.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Reckitt Benckiser Healthcare (Belgium) NV/SA, Researchdreef 20, B – 1070 Brüssel

Hersteller

Reckitt Benckiser Healthcare International

Nottingham Site, Thane Road, Nottingham NG90 2DB – Vereinigtes Königreich

Zulassungsnummer:

BE239005

Abgabe:

Arzneimittel, das nicht der Verschreibungspflicht unterliegt.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 12/2015.

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30-10-2018

EU/3/18/2076 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/18/2076 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/18/2076 (Active substance: Glycine, L-alanine, L-arginine, L-aspartic acid, L-cysteine, L-cystine, L-glutamic acid, L-histidine, L-lysine monohydrate, L-methionine, L-phenylalanine, L-proline, L-serine, L-threonine, L-tryptophan, L-tyrosine, taurine) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7277 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/100/18

Europe -DG Health and Food Safety

29-5-2018

EU/3/14/1400 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/14/1400 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/14/1400 (Active substance: (1S,4R,5R,7S)-3,4-dibenzyl-2-oxo-6,8-dioxa-3-azabyciclo[3.2.1]octane-7-carboxylic acid-L-lysine) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3402 of Tue, 29 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/185/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety