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Nootropil 3 g

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Nootropil 3 g - Ampullen
  • Einheiten im Paket:
  • 2 x 15 ml, Laufzeit: 60 Monate,30 x 15 ml, Laufzeit: 60 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Nootropil 3 g - Ampullen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Piracetam

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17051
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage


PACKUNGSBEILAGE 

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER 

NOOTROPIL® 3g-Ampullen 

Wirkstoff: Piracetam 

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen. 

-  Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. 

-  Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. 

-  Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie. 

-  Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen 

bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt 

oder Apotheker. 

Diese Packungsbeilage beinhaltet: 

1.  Was ist NOOTROPIL und wofür wird es angewendet? 

2.  Was müssen Sie vor der Anwendung von NOOTROPIL beachten? 

3.  Wie ist NOOTROPIL anzuwenden? 

4.  Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

5.  Wie ist NOOTROPIL aufzubewahren? 

6.  Weitere Informationen 

1.  WAS IST NOOTROPIL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? 

Das Präparat enthält den Wirkstoff Piracetam, der gestörte Funktionen der Großhirnrinde bessert 

(Steigerung des Proteinstoffwechsels und der Energieversorgung im Gehirn) und somit die Leistungs-, 

Gedächtnis-, Lern-, Auffassungs-, Denk- und Konzentrationsfähigkeit verbessert. 

Bei welchen Fällen werden NOOTROPIL® 3g-Ampullen angewendet? 

Bei Erwachsenen: 

-  Zur symptomatischen Behandlung von chronischen Leistungsstörungen des Gehirns 

(psychoorganisches Syndrom), die sich in Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, 

Denkstörungen, Antriebs- und Motivationsmangel und Affektstörungen äußern. 

-  Zur Behandlung von Muskelzucken (kortikaler Myoclonus), entweder als alleinige Behandlung oder 

in Kombination. 

2.  WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NOOTROPIL BEACHTEN? 

NOOTROPIL darf nicht angewendet werden, 

-  wenn Sie überempfindlich gegen Piracetam, andere Pyrrolidon Derivate oder einen der sonstigen 

Bestandteile von Nootropil sind. 

-  wenn Sie Hirnblutungen haben. 

-  wenn Sie eine stark eingeschränkter Nierenfunktion haben. 

-  wenn Sie Chorea Huntington haben. 

Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass dies für Sie zutrifft. 

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von NOOTROPIL ist erforderlich, 

-  wenn Sie starke Blutungen haben oder ein Risiko für Blutungen besteht wie z.B. bei einem 

Magendarmgeschwür, Erkrankungen der Blutgerinnung, Schlaganfall in der Vorgeschichte, 

operativen Eingriffen einschließlich Zahnbehandlungen, Anwendung von Blutgerinnungshemmern 

einschließlich Aspirin. 

-  wenn Sie eine Nierenschwäche haben. Bei der Langzeitbehandlung von älteren Patienten ist eine 

regelmäßige Bestimmung der Nierenfunktion erforderlich, um nötigenfalls eine Dosisanpassung 

durchführen zu können. 

-  wenn Sie Muskelzucken haben, sollte eine plötzliche Unterbrechung der Behandlung vermieden 

werden, da dies ein plötzliches Wiederausbrechen der Beschwerden oder Entzugsanfälle auslösen 

kann. 

Vor Behandlungsbeginn sollte vom behandelnden Arzt geklärt werden, ob eine spezifisch zu 

behandelnde Grunderkrankung vorliegt. 

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sofort alle Beschwerden mit, von denen Sie glauben, dass sie von diesem 

Arzneimittel verursacht werden. 

Die vom Arzt angeordneten Kontrollen sind einzuhalten.  

Dopingwarnhinweis: 

Die Anwendung des Arzneimittels Nootropil kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen 

führen. 

Bei Anwendung von NOOTROPIL mit anderen Arzneimitteln 

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden 

bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige 

Arzneimittel handelt. 

Bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten, die auf das Zentralnervensystem anregend 

wirken sowie von Schilddrüsen-Präparaten ist eine gegenseitige Wirkungsverstärkung möglich. 

Eine mögliche Wirkungsverstärkung von Cumarin-haltigen gerinnungshemmenden Mitteln kann 

auftreten. 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Piracetam ist placentagängig (kann also im Mutterkuchen nachgewiesen werden) und geht auch in die 

Muttermilch über. NOOTROPIL® sollte daher während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, 

wenn es nicht unbedingt notwendig ist. NOOTROPIL® sollte daher auch während der Stillzeit nicht 

angewendet werden oder wenn in der Stillzeit eine Anwendung von NOOTROPIL® erforderlich ist, 

sollte abgestillt werden. 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen 

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit 

beeinträchtigen. 

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von NOOTROPIL 

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 24 g Piracetam, d.h. es ist nahezu 

„natriumfrei“. 

3.  WIE IST NOOTROPIL ANZUWENDEN? 

Wenden Sie NOOTROPIL immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt 

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. 

Welche Dosis pro Tag verabreicht werden soll, wird von Ihrem Arzt festgelegt. Die vorgeschriebene 

Menge ist unbedingt einzuhalten. Die Dosierung richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes und 

dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung. 

Bitte beachten Sie, dass NOOTROPIL® 3g-Ampullen zur intravenösen Injektion vorgesehen ist. 

Anwendung bei Erwachsenen 

Behandlung bei chronischen Leistungsstörungen des Gehirns: 

Mindestdosierung 2,4 g/Tag. Die Dosierung kann durch den Arzt auf 4,8 g/Tag erhöht werden. 

Behandlung des Muskelzuckens: 

Die Tagesdosis sollte mit 7,2 g/Tag beginnen und alle 3-4 Tage um 4,8 g gesteigert werden, bis die 

Maximaldosis von 24 g /Tag (8 Ampullen) erreicht ist. 

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche Medikamente Sie zusätzlich zu NOOTROPIL® einnehmen. Zu 

Beginn der Behandlung mit NOOTROPIL® sollte zunächst die Dosierung dieser anderen Medikamente 

beibehalten werden. Abhängig vom Therapieverlauf wird Ihr Arzt entscheiden, ob die zusätzliche 

Medikation reduziert werden kann. 

Bei Patienten mit akuten Episoden kann nach einiger Zeit eine spontane Besserung auftreten. Sollten Sie 

das bemerken, teilen Sie das bitte Ihrem behandelnden Arzt mit. Ihr Arzt wird dann darüber entscheiden, 

die medikamentöse Therapie zu verringern oder abzubrechen. Zu diesem Zweck sollte die Dosierung von 

NOOTROPIL® vom Arzt alle 2 bis 4 Tage um 1,2 g reduziert werden. 

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen 

Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ist nicht vorgesehen 

Art der Anwendung 

Die Injektionslösung wird über einige Minuten intravenös verabreicht. 

Dauer der Anwendung: 

Der optimale Effekt einer Therapie mit NOOTROPIL® lässt sich in der Regel nach 6 - 12 Wochen 

sichern. Die Behandlungsdauer bei der Behandlung chronischer Erkrankungen sollte bis zur 

Wirksamkeitsbeurteilung mindestens acht Wochen betragen. Bei Patienten mit eingeschränkter 

Nierenfunktion kann der Arzt eine Dosisanpassung vornehmen. 

Bei unzureichendem Erfolg kann der Arzt die Behandlung mit NOOTROPIL® abbrechen. 

Zum Einnehmen stehen außerdem NOOTROPIL® 2,4 g Granulat, 33,3 % orale Lösung sowie 800 mg 

und 1200 mg Filmtabletten in verschiedenen Packungsgrößen zur Verfügung. 

Wenn Sie eine größere Menge von NOOTROPIL erhalten haben, als Sie sollten 

Nootropil Ampullen werden Ihnen vom Arzt verabreicht und es ist unwahrscheinlich, dass Sie zu viel 

erhalten. Falls Sie glauben zu viel Nootropil erhalten zu haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Es 

sind keine Anzeichen bekannt, die bei einer Überdosierung zusätzlich zu den bekannten 

Nebenwirkungen (siehe „4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?“) auftreten. 

Behandlung bei Überdosierung: 

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel für Piracetam. Die Behandlung erfolgt ausschließlich 

symptomatisch und kann auch Hämodialyse (Blutwäsche) einschließen.  

Wenn Sie die Anwendung von NOOTROPIL abbrechen 

Welche Dosis für Sie pro Tag geeignet ist, wird von Ihrem Arzt festgelegt. Es ist wichtig, dass die 

vorgeschriebene Menge eingehalten wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie die Behandlung mit 

Nootropil abbrechen.  

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder 

Apotheker. 

4.  WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? 

Wie alle Arzneimittel kann NOOTROPIL Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten 

müssen. 

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie 

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation 

angegeben sind. 

Aus klinischen Untersuchungen ist bekannt, dass bei der Behandlung mit NOOTROPIL® häufig (betrifft 

1 bis 10 Behandelte von 100) Nervosität, Gewichtszunahme oder übermäßige Bewegungsaktivität 

auftreten können. Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000) wurde über Schläfrigkeit, 

Depressionen oder Schwächezustände berichtet. 

In der Zeit nach der Zulassung des Arzneimittels wurden folgende zusätzliche Nebenwirkungen 

beobachtet, zu denen allerdings keine verlässlichen Angaben zur Häufigkeit ihres Auftretens gemacht 

werden können: 

-  Blutgerinnungsstörungen 

-  Schwindel 

-  Bauchschmerzen,  Oberbauchschmerzen,  Durchfall,  Erbrechen,  Übelkeit,  Mundtrockenheit, 

vermehrter Speichelfluss 

-  anaphylaktische  Reaktionen  (allergische  Überempfindlichkeitsreaktionen),  Hypersensitivität 

(Reizüberempfindlichkeit) 

-  Störungen  der  Koordination  von  Bewegungsabläufen,  Gleichgewichtsstörungen,  gehäufte 

epileptische Anfälle, Kopfschmerzen, Schlafstörungen 

-  Nervosität,  Agitation  (motorische  Unruhe),  Angst,  Verwirrung,  Halluzinationen,  Aggressivität, 

sexuelle Reizzustände 

-  angioneurotisches  Ödem  (Schwellung  von  Haut  und  Schleimhaut),  Dermatitis  (entzündliche 

Hautreaktion), Juckreiz, Urtikaria (Nesselsucht) 

-  niedriger Blutdruck 

In seltenen Fällen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000) wurde nach intravenöser Verabreichung des 

Wirkstoffes über Schmerzen an der Einstichstelle, entzündliche Reaktionen der Gefäßwände mit akuten 

Thrombosen oder Fieber berichtet. 

5.  WIE IST NOOTROPIL AUFZUBEWAHREN? 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. 

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Ampulle nach „Verwendbar bis“ bzw. 

„Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den 

letzten Tag des Monats. 

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren 

Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme 

hilft die Umwelt zu schützen. 

6.  WEITERE INFORMATIONEN 

Was NOOTROPIL enthält 

-  Der Wirkstoff ist: Piracetam. 1 Ampulle zu 15 ml enthält 3 g Piracetam. 

-  Die sonstigen Bestandteile sind: Wasser, Natriumacetat und Essigsäure. 

Wie NOOTROPIL aussieht und Inhalt der Packung 

Klare, farblose Lösung zur intravenösen Injektion. 

2 bzw. 30 Weißglasampullen zu 15 ml. 

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. 

Pharmazeutischer Unternehmer 

UCB Pharma GmbH., Wien 

Hersteller 

AESICA Pharmaceuticals S.r.I., Pianezza, Italien 

Z.Nr.: 17.051 

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Mai 2011. 

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

15-6-2017

Piracetam

Piracetam

Piracetam suggested uses include for Alzheimer's disease, dementia, memory dysfunction, alcoholism, Raynaud's phenomenon, deep vein thrombosis (DVT), stroke, tardive dyskinesia, dyslexia, brain injury, and vertigo. Learn about side effects, drug interactions, dosages, warnings, and more.

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