Nitux

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Nitux sirup
  • Darreichungsform:
  • sirup
  • Zusammensetzung:
  • morclofonum 150 mg, conserv.: E 216, E 218, excipiens ad-Lösung für 15 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Nitux sirup
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Trockener husten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 42343
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-12-1979
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Nitux

Was ist Nitux und wann wird es angewendet?

Nitux Sirup enthält den Wirkstoff Morclofon.

Er dient zur Behandlung von trockenem Reizhusten verschiedenen Ursprungs, übt eine Linderung

auf den Hustenreiz aus und entspannt zudem die Bronchialmuskulatur.

Nitux Sirup gehört nicht zu den narkotischen, morphinähnlichen Hustenmitteln. Er ruft in der Regel

keine Müdigkeit hervor, hemmt die Atmung nicht und verursacht keine Verstopfung.

Nitux kann für Säuglinge ab 6 Monaten und Kinder verwendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Rauchen kann zur Entstehung von Husten beitragen. Durch Verzicht auf das Rauchen können Sie die

Wirkung von Nitux unterstützen.

Diabetiker müssen darauf achten, dass der Sirup Zucker enthält; 15 ml Sirup enthalten dabei 7.5 g

Zucker. Dies entspricht 7.5 g verwertbaren Kohlenhydraten pro Einzeldosis.

Wann darf Nitux nicht angewendet werden?

Nitux darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff

Morclofon oder einen der anderen Inhaltsstoffe gemäss Zusammensetzung (z.B. bei sogenannter

Paragruppenallergie gegenüber der Hilfsstoffe E 216 und E 218) sowie bei Vorliegen einer seltenen

angeborenen Krankheit des Zuckerstoffwechsels (sie heisst Fruktose-Unverträglichkeit).

Des Weiteren darf Nitux nicht zusammen mit schleimlösenden Mitteln eingenommen werden, da

dadurch das Abhusten des verflüssigten Bronchialschleims verhindert wird, was zu einem

gefährlichen Stau führen kann und das Auftreten von Infektionen der Atemwege und von

Bronchialkrämpfen begünstigt.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie darüber informieren, was in solchen Fällen zu tun ist.

Wann ist bei der Einnahme von Nitux Vorsicht geboten?

Wenn der Husten nach 7 Tagen Behandlung nicht zurückgeht oder verschwindet, sollten Sie den

Arzt bzw. die Ärztin um Rat fragen. Bei Säuglingen bis 6 Monate ist Nitux nur auf ärztliche

Verordnung anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie oder Ihr

Kind an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte)

einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Nitux während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie ein Kind haben möchten oder schwanger sind oder stillen, sollten Sie vorsichtshalber auf

die Einnahme von Arzneimitteln verzichten. Im Falle von Nitux ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff

Morclofon die Plazenta passiert und ob er unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene oder das zu

stillende Kind haben kann. Deshalb dürfen Sie Nitux während der Schwangerschaft und Stillzeit

nicht einnehmen, es sei denn, auf ärztliche Verschreibung.

Wie verwenden Sie Nitux?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet:

Kinder

Säuglinge bis 6 Monate: nur auf ärztliche Verordnung: 2–3-mal täglich 5 ml.

6 Monate bis 3 Jahre: 3–6-mal täglich 5 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 10 ml).

3 bis 10 Jahre: 2–3-mal täglich 15 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 15 ml).

10 Jahre und Erwachsene

3–4-mal täglich 15 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 20 ml).

Maximale Tagesdosis nur bei besonders hartnäckigem Husten.

1 ml Sirup enthält 10 mg Wirkstoff. Die ml Sirup werden mit dem beigelegten Messbecher

abgemessen. Flasche vor jedem Gebrauch schütteln.

Die Tagesdosis kann bei besonders hartnäckigem Husten, je nach Fall und Alter, bis auf 1000 mg

Morclofon pro Tag erhöht werden.

Nehmen Sie Nitux nach dem Essen.

Bei Fortbestehen des Hustens über 7 Tage ist eine ärztliche Abklärung der Ursache erforderlich.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Nitux haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Nitux auftreten: Magenbeschwerden,

Übelkeit, Erbrechen, gelegentlich Kopfschmerzen oder Schläfrigkeit. In einigen Fällen kann es durch

die in Nitux enthaltenen Hilfsstoffe E 216 und E 218 zu Überempfindlichkeitsreaktionen mit

Hautreaktionen, Schwellung der Augen und der Nasenschleimhaut, Herzklopfen, Schüttelfrost und

anderen Erscheinungen kommen (sogenannte Paragruppenallergie).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Der Sirup ist an einem trockenen Ort, für Kinder unzugänglich und bei Raumtemperatur (15–25 °C)

aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Nitux enthalten?

1 Messbecher Nitux Sirup (15 ml) enthält:

Wirkstoff: 150 mg Morclofon.

Hilfsstoffe: Konservierungsmittel: Methylis parahydroxybenzoas (E 218), Propylis

parahydroxybenzoas (E 216), Aromastoffe, Zucker, sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

42343 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Nitux? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Packung: Flasche zu 180 ml Sirup und Messbecher.

Zulassungsinhaberin

Zambon Schweiz AG

6814 Cadempino

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.