Nifedipin "Stada" retard

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Nifedipin "Stada" retard 20 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 36 Monate,50 Stück, Laufzeit: 36 Monate,100 Stück, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Nifedipin "Stada" retard 20 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Nifedipin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20901
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-06-1995
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Nifedipin STADA retard 20 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Nifedipin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Nifedipin STADA und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Nifedipin STADA beachten?

Wie ist Nifedipin STADA einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Nifedipin STADA aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Nifedipin STADA und wofür wird es angewendet??

Nifedipin STADA enthält als Wirkstoff Nifedipin, einen Calciumkanalblocker, der gefäßerweiternd

wirkt. Dadurch werden die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Herzens gesteigert, das

Herz entlastet und ein erhöhter Blutdruck gesenkt.

Nifedipin STADA wird bei Erwachsenen angewendet:

zur Behandlung von sich wiederholenden kurzzeitigen Schmerzen hinter dem Brustbein, die

in die Umgebung ausstrahlen können und durch eine Verengung der Herzkranzgefäße unter

Belastung hervorgerufen werden (chronisch-stabile Angina pectoris)

zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie)

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Nifedipin STADA beachten?

Nifedipin STADA darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Nifedipin, andere Dihydropyridine (gleiche Wirkstoffklasse wie

Nifedipin) oder gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind.

bei Herz-Kreislauf-Schock.

bei höhergradiger Aortenstenose (Einengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer).

bei instabiler Angina pectoris (Auftreten in Ruhe, erstmaliges Auftreten oder Zunahme von

Stärke, Dauer und/oder Frequenz der sich wiederholenden Schmerzattacken).

bei und nach einem Herzinfarkt (innerhalb der ersten 4 Wochen).

bei gleichzeitiger Einnahme von Rifampicin (bestimmtes Antibiotikum, das vorwiegend

gegen Tuberkulose eingesetzt wird.)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Nifedipin STADA einnehmen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei:

Ausgeprägt niedrigem Blutdruck (schwere Hypotonie mit weniger als 90 mmHg systolisch)

Mittelschwerer und schwerer Herzmuskelschwäche (chronischer Herzinsuffizienz)

Dialysepatienten mit maligner Hypertonie (konstante Erhöhung des diastolischen Blutdrucks

auf größer 120 mmHg mit Organschäden) und Hypovolämie (Verminderung der

zirkulierenden Blutmenge): ein massiver Blutdruckabfall durch Gefäßerweiterung ist möglich.

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, kann eine sorgfältige Überwachung

und in schweren Fällen eine Dosisreduktion notwendig sein.

Leberfunktionsstörungen:

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen kann eine sorgfältige Überwachung und in

schweren Fällen eine Dosisreduktion durch den Arzt notwendig sein.

Schwangerschaft:

Nifedipin soll nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, außer Ihr klinischer

Zustand erfordert die Behandlung mit Nifedipin. Nifedipin soll Frauen mit schwerer

Hypertonie vorbehalten sein, wenn andere Arzneimittel nicht wirken.

Stillzeit:

Die Anwendung von Nifedipin ist während der Stillzeit nicht empfohlen, da Nifedipin in die

Muttermilch übergeht und die Wirkung bei Einnahme von kleinen Nifedipin-Mengen nicht

bekannt ist.

Der Blutdruck muss sorgfältig überwacht werden, auch bei Verabreichung von Nifedipin

gemeinsam mit Magnesiumsulfat i.v., da die Wahrscheinlichkeit eines starken

Blutdruckabfalls besteht und Sie oder Ihr Kind beeinträchtigen könnte.

Vor allem bei der Langzeittherapie sollen Leberfunktionswerte, Serumelektrolyte (z.B.:

Kalium und Natrium), Blutbild und Blutzuckerspiegel (bei Diabetikern) sowie EKG in

regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Nifedipin STADA wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht

empfohlen,

beschränkte

Daten

Sicherheit

Wirksamkeit

dieser

Altersgruppe

vorliegen.

Einnahme von Nifedipin STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Mit den folgenden Arzneimitteln sind Wechselwirkungen möglich.

Die gleichzeitige Einnahme kann die Wirkung von Nifedipin STADA und dem gleichzeitig

verabreichten Arzneimittel entweder abschwächen oder verstärken. Deshalb ist es notwendig, bei

gleichzeitiger Einnahme der folgenden Arzneimittel regelmäßige Kontrollen des Blutdrucks

durchführen zu lassen. Halten Sie unbedingt die von Ihrem Arzt angeordneten Kontrollvisiten ein.

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Dosierungen Ihrer Medikamente anpassen, um eine für Sie optimale

Wirkung zu erzielen.

Kombinationen, die vermieden werden müssen:

Rifampicin (Antibiotikum, das vor allem gegen Tuberkulose eingesetzt wird)

Die Wirksamkeit von Nifedipin wird durch Rifampicin massiv herabgesetzt, deshalb muss die

gemeinsame Einnahme vermieden werden.

Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern:

Einfluss von anderen Arzneimitteln auf Nifedipin

bestimmte antiepileptische Arzneimittel (Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital)

Die Wirksamkeit von Nifedipin wird geschwächt. Blutdruckkontrollen und evtl. Dosisanpassung

sollten durchgeführt werden.

Regelmäßige Blutdruckkontrollen und evtl. Dosisanpassungen können auch mit folgenden

Arzneimitteln nötig sein, da diese den Abbau von Nifedipin hemmen können:

sogenannte Makrolid-Antibiotika (wie z.B. Erythromycin)

bestimmte Anti-HIV-Präparate (Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir)

bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (Ketoconazol, Itraconazol, Fluconazol)

Fluoxetin und Nefazodon (Arzneimittel, die gegen Depressionen eingesetzt werden)

Reserveantibiotika (Quinupristin / Dalfopristin)

Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)

Cimetidin (Arzneimittel zur Hemmung der Magensäureproduktion)

Cisaprid (Arzneimittel, das die Darmbewegungen beschleunigt)

Diltiazem (ein blutdrucksenkendes Arzneimittel)

Einfluss von Nifedipin auf andere Arzneimittel

blutdrucksenkende Arzneimittel

(Diuretika, Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker, andere Calcium-

Kanalblocker, Alpha-Blocker, PDE-5-Hemmer, Alpha-Methyldopa). Nifedipin kann den

blutdrucksenkenden Effekt dieser Medikamente bei gleichzeitiger Verabreichung

verstärken.

Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und bestimmter Herzrhythmus-störungen)

Nifedipin kann die Ausscheidung von Digoxin vermindern, was zu einer Digoxin-

Überdosierung führen kann.

Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)

Wegen der gegenseitigen Beeinflussung von Nifedipin und Chinidin sollten die Chinidin-

Spiegel im Blut bei gleichzeitiger Gabe überwacht und gegebenenfalls die Dosis angepasst

werden.

Tacrolimus (Arzneimittel gegen Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen)

Wegen der gegenseitigen Beeinflussung von Nifedipin und Tacrolimus sollten die

Tacrolimus-Spiegel im Blut bei gleichzeitiger Gabe überwacht und gegebenenfalls die

Dosis angepasst werden.

Magnesiumsulfat (intravenös)

Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Nifedipin kann ein übermäßiger Blutdruckabfall

auftreten.

bestimmte Antibiotika-Gruppe (Cephalosporine)

Nifedipin kann den Plasmaspiegel von Cephalosporinen erhöhen.

Vincristin (Arzneimittel gegen bestimmte Krebsformen)

Nifedipin vermindert die Ausscheidung von Vincristin, wodurch dessen Nebenwirkungen

zunehmen können.

Sonstige Wechselwirkungen (Einfluss auf Laborwerte)

Vanillinmandelsäure-Messung:

Durch Nifedipin kann bei Labormessungen fälschlich ein Anstieg der Vanillinmandelsäure im Harn

angezeigt werden.

Einnahme von Nifedipin STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Das Verzehren von Grapefruit oder das Trinken von Grapefruitsaft sollte während einer Nifedipin-

Therapie vermieden werden, weil es dadurch zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung

kommen kann. (Grapefruitsaft hemmt den Abbau von Nifedipin.) Nach regelmäßigem

Grapefruitsaftkonsum hält der beschriebene Effekt zumindest 3 Tage über die letzte Aufnahme von

Grapefruitsaft an.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Nifedipin STADA soll während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, außer Ihr klinischer

Zustand erfordert die Behandlung mit Nifedipin. Nifedipin soll Frauen mit schwerer Hypertonie

vorbehalten sein, wenn andere Arzneimittel nicht wirken.

Stillzeit

Nifedipin geht in die Muttermilch über. Ein Aussetzen des Stillens von 3 bis 4 Stunden nach

Verabreichung des Arzneimittels wird empfohlen.

Fertilität

Nifedipin kann in Einzelfällen die Spermienfunktion beeinträchtigen. Wenn wiederholte künstliche

Befruchtungen erfolglos bleiben, sollte Nifedipin als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen!

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme

am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem

Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit

Alkohol.

Nifedipin STADA enthält Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Nifedipin STADA retard 20 mg Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt

ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Nifedipin STADA einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die angegebene Dosierung sollte einschleichend eingestellt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosierung für Erwachsene:

Chronisch stabile Angina pectoris

2 x täglich 1 Filmtablette Nifedipin STADA retard 20 mg (2 x 20 mg täglich)

Falls erforderlich, ist eine schrittweise Dosiserhöhung auf maximal 2mal täglich 40 mg Nifedipin

möglich.

Bluthochdruck

2 x täglich 1 Filmtablette Nifedipin STADA retard 20 mg (2 x 20 mg täglich)

Falls erforderlich, ist eine schrittweise Dosiserhöhung auf maximal 2mal täglich 40 mg Nifedipin

möglich.

Im Allgemeinen nimmt man Nifedipin STADA unabhängig von den Mahlzeiten unzerkaut mit

ausreichend Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) ein, am besten morgens und abends, möglichst immer

zur selben Uhrzeit.

Nifedipin STADA sollte nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden (siehe auch „Einnahme von

Nifedipin STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken“)

Es wird empfohlen für Nifedipin STADA retard zwischen den Einzeldosierungen einen Zeitabstand

von 12 Stunden einzuhalten, jedoch nicht weniger als 4 Stunden.

Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt.

Das Absetzen von Nifedipin STADA retard sollte schrittweise (ausschleichend) erfolgen, besonders

bei hoher Dosierung.

Besondere Patientengruppen

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Aufgrund einer geänderten Verstoffwechslung von Nifedipin STADA bei älteren Menschen kann eine

niedrigere Erhaltungsdosis im Vergleich zu jüngeren Patienten notwendig sein.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist eine sorgfältige Überwachung und in schweren

Fällen möglicherweise eine Dosisreduktion erforderlich.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Aufgrund der vorliegenden Daten ist bei Patienten mit Nierenfunktionstörungen keine Dosisanpassung

erforderlich.

Wenn Sie eine größere Menge von Nifedipin STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn sie versehentlich zu viel Nifedipin STADA eingenommen haben, benachrichtigen Sie bitte

unverzüglich Ihren Arzt! Er entscheidet über die erforderlichen Maßnahmen.

Bei starker Überdosierung von Nifedipin können folgende Symptome beobachtet werden:

Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), Veränderung

des Säure-Basen-Haushalts, Sauerstoffmangel (Hypoxie), Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma,

lebensbedrohlich verminderte Blutzirkulation mit Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (kardiogener

Schock mit Lungenödem).

Hinweis

für

den

Arzt:

Informationen

Überdosierung

finden

Ende

dieser

Packungsbeilage.

Wenn Sie die Einnahme von Nifedipin STADA vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Nifedipin STADA abbrechen

Setzen

Arzneimittel

nicht

ohne

Rücksprache

Ihrem

Arzt

Beim

Auftreten

Nebenwirkungen

besprechen

Ihrem

Arzt

eventuelle

Gegenmaßnahmen

oder

andere

Therapiemöglichkeiten.

Nifedipin STADA darf nicht plötzlich abgesetzt werden, insbesondere bei hohen Dosierungen. Die

Dosis muss langsam über einen größeren Zeitraum reduziert werden, um unerwünschte Wirkungen zu

vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn einer der folgenden Fälle auf Sie zutrifft, beenden Sie bitte umgehend die Einnahme von

Nifedipin STADA und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder den diensthabenden Notarzt:

Haut- und Schleimhautschwellungen mit Beteiligung von Gliedmaßen, Gesicht, Lippen, Zunge,

und/oder Kehlkopfs, eventuell begleitet von Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken oder

Hautausschlag (allergische Reaktionen).

Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten/Augenweiß (Gelbsucht)

Schwerwiegender Blutdruckabfall, der zu Schwindel, Schwächegefühl und Benommenheit führt

(massiver Blutdruckabfall).

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)

Kopfschmerzen, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe z.B. im Bereich der Knöchel (Ödeme, inkl.

periphere Ödeme), Erweiterung der Gefäße (Vasodilatation), Verstopfung, Unwohlsein

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)

Allergische Reaktionen wie schmerzhafte Schwellungen von Haut und Schleimhaut im

Gesichtsbereich (einschließlich Kehlkopf), Angstreaktionen, Schlafstörungen, Schwindel (Vertigo),

Migräne, Benommenheit, Muskelzittern (Tremor), Ohnmacht (Synkope), Sehstörungen, Erhöhung der

Herzfrequenz (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen), niedriger Blutdruck (Hypotonie),

Nasenbluten, Schwellung der Nasenschleimhaut, Magen-, Darm- und Bauchschmerzen, Übelkeit,

Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Blähungen (Flatulenz), Mundtrockenheit, vorübergehender

Anstieg der Leberenzyme, Hautrötungen (Erytheme), Muskelkrämpfe, Gelenkschwellung, vermehrte

Harnbildung (Polyurie), erschwerte Blasenentleerung (Dysurie), Erektionsstörungen, unspezifische

Schmerzen, Schüttelfrost

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)

Sensibilitätsstörungen der Haut wie Kribbeln oder Taubheit (Parästhesien), Fehlempfindungen

(Dysästhesien), Juckreiz, Nesselauschlag, Hautausschlag, Verdickung des Zahnfleisches

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Starke Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose), allgemeiner Mangel an weißen

Blutkörperchen (Leukopenie), akute Überreaktion des Immunsystems (anaphylaktische/

anaphylaktoide Reaktionen), zu hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), verminderte

Empfindlichkeit der Haut (Hypästhesie), Schläfrigkeit, Augenschmerzen, Schmerzen in der Brust

(Angina pectoris bis hin zu vereinzelt aufgetretenen Herzinfarkten), Atemnot (Dyspnoe),

Kurzatmigkeit, Erbrechen, Schließmuskelschwäche der Speiseröhre (gastro-ösophageale

Sphinkterinsuffizienz), Gelbsucht (Ikterus), massive blasenbildende Hauterkrankung (toxische

epidermale Nekrolyse), Lichtempfindlichkeit, tastbare Hautblutungen (palpable Purpura),

Gelenksschmerzen (Arthralgie), Muskelschmerzen (Myalgie), vergrößerte männliche Brustdrüse

(Gynäkomastie)

Bei Dialysepatienten mit schwerem Bluthochdruck und Hypovolämie (Verminderung der im Kreislauf

zirkulierenden Blutmenge) kann es zum Blutdruckabfall aufgrund einer Gefäßerweiterung kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten)

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist Nifedipin STADA aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nehmen Sie die Tabletten erst unmittelbar vor der Einnahme aus der Verpackung.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach „Verw.

bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Nifedipin STADA enthält

Der Wirkstoff ist: Nifedipin. Jede Filmtablette enthält 20 mg Nifedipin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Polysorbat, Magnesiumstearat,

Hydroxypropylmethylcellulose, Macrogol, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisendioxid rot (E 172).

Wie Nifedipin STADA aussieht und Inhalt der Packung

Nifedipin STADA ist eine längliche, grau-rote Filmtablette mit einer Bruchrille auf beiden Seiten.

Nifedipin STADA ist in Packungen mit 20, 50 und 100 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-20901

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im August 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung einer Überdosierung:

Sofern eine Behandlung notwendig ist, sollten Maßnahmen zur Elimination von Nifedipin und die

Wiederherstellung stabiler Herz- Kreislauffunktionen im Vordergrund stehen.

Nach oraler Ingestion ist eine ausgiebige Magenspülung evtl. in Kombination mit einer

Dünndarmspülung indiziert.

Insbesondere bei einer Vergiftung mit Retard-Präparaten ist eine möglichst vollständige Elimination

auch aus dem Dünndarm anzustreben, um die sonst unvermeidliche Nachresorption der Wirksubstanz

zu verhindern.

Im Fall eines massiven Blutdruckabfalls ist der Patient in Schocklagerung zu bringen.

Die Vitalfunktionen sind kontinuierlich zu überwachen.

Eine Hämodialyse ist wegen fehlender Dialysierbarkeit von Nifedipin nicht sinnvoll, eine

Plasmapherese (hohe Plasmaeiweißbindung, relativ kleines Verteilungsvolumen) wird jedoch

empfohlen.

Bradykarde Herzrhythmusstörungen können symptomatisch mit ß-Sympathomimetika behandelt

werden. Bei lebensbedrohlichen bradykarden Herzrhythmusstörungen kann eine temporäre

Schrittmachertherapie empfehlenswert sein.

Hypotonie als Ergebnis eines kardialen Schocks und arterieller Vasodilatation kann mit 10-20 ml einer

10%igen Calciumgluconat-Lösung (langsam i.v. appliziert) behandelt werden.

Wiederholte Gabe, falls erforderlich. Die Serumcalciumkonzentration erreicht somit langsam den

normalen oberen bis geringfügig erhöhten Wert. Falls mit Calcium kein genügender Blutdruckanstieg

erreicht werden kann, werden zusätzlich vasokonstriktorische Sympathomimetika wie Dopamin oder

Noradrenalin appliziert. Die Dosierung dieser Medikamente orientiert sich allein an der erzielten

Wirkung.

Eine zusätzliche Flüssigkeits- oder Volumenzufuhr sollte wegen der drohenden kardialen Überlastung

mit Vorsicht erfolgen.

12-12-2018

Morphin retard Heumann

Rote - Liste

11-12-2018

Quetiapin TAD® 400 mg Retardtabletten

Rote - Liste

4-12-2018

Saroten® retard Tabs 75 mg

Rote - Liste

6-11-2018

Metoprolol 200 retard Heumann

Rote - Liste

24-10-2018

Fluvastatin AbZ 80 mg Retardtabletten

Rote - Liste

11-10-2018

Solosin® Retardtabletten

Rote - Liste

12-9-2018

Quetiapin-Hormosan Retardtabletten

Rote - Liste

10-9-2018

Silapo (STADA Arzneimittel AG)

Silapo (STADA Arzneimittel AG)

Silapo (Active substance: epoetin zeta) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5944 of Mon, 10 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety

7-9-2018

Klacid® Uno, 500 mg Retardtablette

Rote - Liste

30-8-2018

Diclofenac 100 retard Heumann

Rote - Liste

15-8-2018

Concerta® 27 mg Retardtabletten

Rote - Liste

10-8-2018

Fampyra® 10 mg Retardtabletten

Rote - Liste

6-8-2018

Cardular® PP 4 mg, Retardtabletten

Rote - Liste

27-7-2018

Mysimba 8 mg/90 mg Retardtabletten

Rote - Liste

26-7-2018

Tramagit® 100 mg Retardtabletten

Rote - Liste

20-7-2018

Isoptin® RR, 240 mg, Retardtabletten

Rote - Liste

12-7-2018

Melleril® retard

Rote - Liste

4-7-2018

Tenuate® Retard

Rote - Liste

28-6-2018

Tramadol-CT 100 mg Retardkapseln

Rote - Liste

14-6-2018

Tolterodin AbZ 4 mg Retardkapseln

Rote - Liste

7-6-2018

Kalymin® retard

Rote - Liste