Neupogen Amgen 30

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Neupogen Amgen 30 Injektionslösung
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Zusammensetzung:
  • filgrastimum ADNr 30 Mio. U., natrii acetas trihydricus, polysorbatum 80, sorbitolum, Wasser ad iniectabilia q.s. zu einer Lösung anstelle von 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Neupogen Amgen 30 Injektionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Biotechnologika
  • Therapiebereich:
  • Neutropenie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 51035
  • Berechtigungsdatum:
  • 11-10-1991
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Neupogen® Amgen

Amgen Switzerland AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Filgrastim (G-CSF) (aus gentechnisch veränderten E. coli-Bakterien hergestellt).

G-CSF steht für: rekombinanter unglykosylierter humaner Methionin-Granulozyten-Kolonie-

stimulierender Faktor.

Hilfsstoffe: Natriumacetat-Puffer (pH 4), Sorbitol, Polysorbat 80 (aus gentechnisch verändertem

Mais hergestellt), Wasser für Injektionszwecke.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Injektionslösung in Durchstechflaschen bzw. Fertigspritzen.

Neupogen Amgen 30: 1 Durchstechflasche (1,0 ml Injektionslösung) bzw.1 Fertigspritze (0,5 ml

Injektionslösung) enthält 30 Millionen Einheiten (entspricht 300 µg) Filgrastim.

Neupogen Amgen 48: 1 Fertigspritze (0,5 ml Injektionslösung) enthält 48 Millionen Einheiten

(entspricht 480 µg) Filgrastim.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Neupogen Amgen ist indiziert zur:

·Verkürzung der Dauer und Verminderung der Schwere von Neutropenien bei Patienten

(Erwachsene und Kinder), die wegen einer malignen Erkrankung mit einer stark myelosuppressiven,

zytotoxischen Chemotherapie behandelt werden (ausgenommen sind die chronische myeloische

Leukämie und das myelodysplastische Syndrom).

Bei Kindern mit akuter myeloischer Leukämie sind keine randomisierten Studien durchgeführt

worden, aber es gibt sequentielle unkontrollierte oder nicht randomisierte Studien.

·Verkürzung der Dauer von Neutropenien bei hochdosierter zytotoxischer Chemotherapie mit

anschliessender autologer oder allogener Knochenmarktransplantation.

·Mobilisierung von Vorläuferzellen des peripheren Blutes (PBPC).

·Langzeitanwendung zur Erhöhung der Neutrophilenzahl und Verminderung der Infektionen bei

Kindern und Erwachsenen mit klinisch signifikanten Infektionen während der vergangenen

12 Monate und dreimalig dokumentierter Neutropenie ANC <0,5× 109/l bei schwerer kongenitaler

Neutropenie, zyklischer Neutropenie und idiopathischer Neutropenie.

·Behandlung einer persistierenden Neutropenie (ANC ≤1,0× 109/l) bei Patienten mit

fortgeschrittener HIV-Infektion zur Verminderung des Risikos einer bakteriellen Infektion, wenn

andere Möglichkeiten zur Behandlung der Neutropenie nicht geeignet sind.

Dosierung/Anwendung

Patienten, die wegen einer malignen Erkrankung mit einer zytotoxischen Chemotherapie behandelt

werden

Dosierung

Die empfohlene Dosis von Neupogen Amgen beträgt 0,5 Mio.E. (5 µg) pro

Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Die Behandlung mit Neupogen Amgen sollte frühestens

24 Stunden nach Anwendung einer zytotoxischen Chemotherapie begonnen werden.

Der Inhalt einer Durchstechflasche Neupogen Amgen 30 (30 Millionen Einheiten/ml) oder einer

Fertigspritze Neupogen Amgen 30 (60 Millionen Einheiten/ml) entspricht der benötigten Tagesdosis

für einen Patienten mit 60 Kilogramm Körpergewicht. Der Inhalt einer Fertigspritze

Neupogen Amgen 48 entspricht der benötigten Tagesdosis für einen Patienten mit 96 Kilogramm

Körpergewicht:

Packung

Injektionslösungsvolumen pro 60 Kilogramm

Körpergewicht

Neupogen Amgen 30

Durchstechflasche

1 ml (1 Durchstechflasche)

Neupogen Amgen 30

Fertigspritze

0,5 ml (1 Fertigspritze)

Behandlungsdauer

Die tägliche Verabreichung von Neupogen Amgen sollte so lange andauern, bis die erwartete

Neutrophilenzahl nach dem tiefsten Absinken der Werte (Nadir) wieder den normalen Bereich

erreicht hat. Im Anschluss an eine bewährte Standard-Chemotherapie solider Tumoren, Lymphome

und lymphatischer Leukämie ist mit einer Behandlungsdauer von bis zu 14 Tagen zu rechnen. Im

Anschluss an die Induktions- und Konsolidierungstherapie einer akuten myeloischen Leukämie kann

die Behandlungsdauer wesentlich länger sein (bis zu 38 Tage), je nach Art, Dosis und

Dosierungsschema der verwendeten zytotoxischen Chemotherapie.

Bei Patienten, die eine zytotoxische Chemotherapie erhalten, wird typischerweise 1 bis 2 Tage nach

Beginn einer Behandlung eine vorübergehende Steigerung der Neutrophilenzahl beobachtet. Zur

Erzielung eines anhaltenden Therapieerfolges, sollte Neupogen Amgen jedoch nicht abgesetzt

werden, bevor der zu erwartende Nadir (tiefstes Absinken) überwunden ist und die Neutrophilenzahl

wieder im normalen Bereich liegt. Ein vorzeitiger Abbruch der Behandlung mit Neupogen Amgen,

d.h. noch vor Erreichen des zu erwartenden Nadirs (tiefstes Absinken), wird nicht empfohlen. Wenn

die Neutrophilenzahl nach Durchlaufen des Nadirs (tiefstes Absinken) 1,0× 109/l erreicht hat, sollte

die Behandlung abgesetzt werden.

Art der Anwendung

Neupogen Amgen kann als tägliche subkutane Injektion oder als tägliche intravenöse Infusion über

30 Minuten nach Verdünnen mit 5%iger Glukose-Lösung verabreicht werden (siehe Hinweise zur

Verdünnung im Kapitel «Sonstige Hinweise»).

In den meisten Fällen wird die subkutane Verabreichung vorgezogen. Es liegen Hinweise aus einer

Studie mit Einzeldosisverabreichung vor, wonach eine intravenöse Verabreichung die

Wirkungsdauer verkürzen kann. Die klinische Bedeutung dieser Beobachtung hinsichtlich der

Mehrdosenverabreichung ist nicht geklärt.

Patienten die mit einer zytotoxischen Chemotherapie behandelt werden mit anschliessender

Knochenmarktransplantation

Dosierung

Die empfohlene Anfangsdosis von Neupogen Amgen beträgt 1,0 Mio.E. (10 µg) pro Kilogramm

Körpergewicht pro Tag. Die erste Behandlung mit Neupogen Amgen sollte frühestens 24 Stunden

nach Verabreichung der zytotoxischen Chemotherapie und spätestens 24 Stunden nach der

Knochenmarktransplantation erfolgen.

Behandlungsdauer

Für eine Anwendung von mehr als 28 Tagen in dieser Indikation sind die Wirksamkeit und

Sicherheit von Neupogen Amgen nicht belegt.

Dosisanpassung

Nachdem die Neutrophilenzahl den Nadir (tiefstes Absinken) durchschritten hat, sollte die tägliche

Gabe von Neupogen Amgen den Veränderungen im Blutbild wie folgt angepasst werden:

Neutrophilenzahl

Neupogen Amgen Dosisanpassung

>1,0× 109/l an 3 aufeinander-folgenden Tagen

Dosis reduzieren auf 0,5 Mio.E.

(5 µg)/kg täglich

Falls ANC für weitere 3 Tage noch

>1,0× 109/l

Neupogen Amgen absetzen

Falls die ANC im Verlauf der Behandlung unter 1,0× 109/l abfällt, sollte die Dosis

von Neupogen Amgen gemäss den oben genannten Schritten wieder erhöht

werden.

ANC = Absolute Neutrophilenzahl

Art der Anwendung

Neupogen Amgen wird als intravenöse Infusion über 30 Minuten oder 24 Stunden, oder als

subkutane Dauertropfinfusion über 24 Stunden verabreicht. Neupogen Amgen sollte mit 20 ml

5%iger Glukose-Lösung verdünnt werden (siehe Hinweise zur Verdünnung im Kapitel «Sonstige

Hinweise»).

Mobilisierung von Vorläuferzellen des peripheren Blutes (PBPC)

Mobilisierung peripherer Blutstammzellen bei Patienten, die sich einer myelosuppressiven Therapie

mit nachfolgender autologer PBPC Transfusion mit oder ohne Knochenmarktransplantation

unterziehen oder bei Patienten, die sich einer aplastischen Therapie mit nachfolgender PBPC

Infusion unterziehen

Dosierung

Die empfohlene Dosierung von Neupogen Amgen beträgt 1,0 Mio.E. (10 µg) pro Kilogramm

Körpergewicht pro Tag an 5 bis 7 aufeinanderfolgenden Tagen.

Behandlungsdauer

Meist sind ein oder zwei Leukapheresen an den Tagen 5 und 6 ausreichend. Unter Umständen kann

die Durchführung zusätzlicher Leukapheresen notwendig sein. Die Behandlung mit

Neupogen Amgen sollte bis zur letzten Leukapherese aufrechterhalten werden.

Art der Anwendung

Neupogen Amgen kann entweder als subkutane Dauerinfusion über 24 Stunden, oder als einzelne

subkutane Injektion verabreicht werden. Für Infusionen sollte Neupogen Amgen mit 20 ml 5%iger

Glukose-Lösung verdünnt werden (siehe Hinweise zur Verdünnung im Kapitel «Sonstige

Hinweise»).

Mobilisierung von PBPC nach einer myelosuppressiven Chemotherapie

Dosierung

Die empfohlene Dosierung von Neupogen Amgen beträgt 0,5 Mio.E. (5 µg) pro Kilogramm

Körpergewicht pro Tag vom ersten Tag nach der Beendigung der Chemotherapie, bis der zu

erwartende Nadir (tiefstes Absinken) durchschritten wurde und die Neutrophilenzahl wieder

Normalwerte erreicht hat. Die Leukapherese sollte während des Zeitraums durchgeführt werden, in

dem die absolute Neutrophilenzahl (ANC) von <0,5× 109/l auf >5,0× 109/l ansteigt. Für Patienten,

die sich vorher keiner umfangreichen Chemotherapie unterzogen haben, reicht oft schon eine

Leukapherese aus. Anderenfalls werden zusätzliche Leukapheresen empfohlen.

Patienten, die sich vorher einer sehr umfangreichen myelosuppressiven Therapie unterzogen haben

und denen Neupogen Amgen zur Mobilisierung von PBPC verabreicht wurde, können ungenügende

PBPC aufweisen, um den empfohlenen Mindestertrag zu produzieren (minimaler Gesamtertrag aus

den Leukaphereseproben: ≥10 bis 30× 104 GM-CFC/kg oder ≥1 bis 2,5× 106 CD34+-Zellen/kg).

Art der Anwendung

Neupogen Amgen wird als subkutane Injektion verabreicht.

Mobilisierung von PBPC bei gesunden Spendern für die allogene Transplantation

Die Mobilisierung von Progenitorzellen sollte nur unter Aufsicht von Zentren vorgenommen werden,

die Erfahrung bei der Gewinnung von Progenitorzellen bei gesunden Spendern haben.

Dosierung

Die empfohlene Dosierung von Neupogen Amgen beträgt 1,0 Mio.E. (10 µg) pro Kilogramm

Körpergewicht pro Tag an 4 bis 5 aufeinanderfolgenden Tagen. Mit der Leukapherese sollte an

Tag 5 begonnen werden und sollte – falls nötig – bis Tag 6 fortgeführt werden, um 4× 106 CD34+-

Zellen pro Kilogramm Körpergewicht des Empfängers zu gewinnen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Neupogen Amgen bei gesunden Spendern <16 Jahren oder

>60 Jahren wurde nicht untersucht.

Art der Anwendung

Neupogen Amgen wird als subkutane Injektion verabreicht.

Patienten mit schwerer kongenitaler Neutropenie, zyklischer Neutropenie und idiopathischer

Neutropenie

Dosierung

Kongenitale Neutropenie: Die empfohlene Initialdosis von Neupogen Amgen beträgt

1,2 Mio.E. (12 µg) pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag als Monodosis oder aufgeteilt.

Idiopathische oder zyklische Neutropenie: Die empfohlene Initialdosis von Neupogen Amgen beträgt

0,5 Mio.E. (5 µg) pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag als Monodosis oder aufgeteilt.

Dosisanpassung

Bei jedem Patienten muss die Dosis individuell so gewählt werden, dass ein ANC Minimalwert von

1,5× 109/l erreicht wird.

Eine tägliche Langzeitanwendung ist angezeigt, um eine adäquate Neutrophilenzahl

aufrechtzuerhalten. Die Dosis soll verdoppelt werden, wenn nach 1–2 Wochen der ANC Zielwert

von 1,5× 109/l nicht erreicht wurde, und halbiert werden, wenn ein ANC Wert von >10,0× 109/l

überschritten wird. Eine schnellere Erhöhung der Dosis ist bei Patienten mit schweren Infektionen

angezeigt. Dosen von mehr als 14,5 Mio.E. (145 µg) pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag sind

sicher und gut vertragen worden.

Art der Anwendung

Neupogen Amgen wird als subkutane Injektion verabreicht.

Patienten mit HIV-Infektion

Dosierung

Zur Behebung der Neutropenie

Die empfohlene Initialdosis von Neupogen Amgen beträgt 0,1 Mio.E. (1 µg) pro Kilogramm

Körpergewicht pro Tag mit Titration bis maximal 0,4 Mio.E. (4 µg) pro Kilogramm Körpergewicht

pro Tag, bis sich die Neutrophilenzahl normalisiert hat und auf diesem Niveau gehalten werden kann

(ANC >2,0× 109/l). In klinischen Studien sprachen >90% der Patienten auf diese Dosierung an und

erreichten im Median innerhalb von 2 Tagen einen normalen Neutrophilenwert.

Bei einer geringen Anzahl Patienten (<10%) waren Dosen von bis zu 1,0 Mio.E. (10 µg) pro

Kilogramm Körpergewicht pro Tag notwendig, um die Neutropenie zu beheben.

Zur Aufrechterhaltung einer normalen Neutrophilenzahl

Sobald die Neutropenie behoben worden ist, sollte die wirksamste Mindestdosis ermittelt werden,

mit der sich eine normale Neutrophilenzahl aufrechterhalten lässt. Eine anfängliche Dosisanpassung,

die auf die subkutane Verabreichung von 300 µg/Tag alle zwei Tage durch subkutane Injektion

ausgerichtet ist, wird empfohlen. Eine weitere Dosisanpassung kann je nach ANC des Patienten

erforderlich sein, um die Neutrophilenzahl auf >2,0× 109/l zu halten. In klinischen Studien war es

nötig, an 1 bis 7 Tagen pro Woche 300 µg pro Tag zu verabreichen, damit ein ANC von >2,0× 109/l

aufrechterhalten werden konnte; die Verabreichung erfolgte im Median an 3 Tagen pro Woche. Eine

Langzeitmedikation kann erforderlich sein, um einen ANC von 2,0× 109/l aufrechtzuerhalten.

Art der Anwendung

Neupogen Amgen wird als subkutane Injektion verabreicht.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Ältere Patienten

Da zurzeit erst wenige Erfahrungen in der Behandlung älterer Patienten vorliegen, ist es nicht

möglich, spezielle Dosierungsempfehlungen für diese Patientengruppe anzugeben.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

Studien mit Neupogen Amgen bei Patienten mit Einschränkungen der Nieren- oder Leberfunktion

haben gezeigt, dass sich das pharmakokinetische oder pharmakodynamische Profil kaum von dem

bei Gesunden unterscheidet (siehe «Pharmakokinetik»). Eine Dosisanpassung ist daher bei diesen

Patienten nicht erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Die Dosierungsempfehlungen pro Kilogramm Körpergewicht für pädiatrische Patienten, die eine

myelosuppressive zytotoxische Chemotherapie erhalten oder pädiatrische Patienten mit

schwerwiegender kongenitaler Neutropenie, zyklischer Neutropenie und idiopathischer Neutropenie,

sind identisch mit denjenigen für Erwachsene.

Daten aus klinischen Studien mit pädiatrischen Patienten zeigen, dass die Sicherheit und

Wirksamkeit von Neupogen Amgen bei Erwachsenen und Kindern, die eine myelosuppressive

Chemotherapie erhalten, vergleichbar sind.

65% der im Rahmen klinischer Studien zu schwerer chronischer Neutropenie behandelten Patienten

waren jünger als 18 Jahre. Die Behandlung hat sich bei dieser Altersgruppe, die überwiegend aus

Patienten mit kongenitaler Neutropenie bestand, als wirksam erwiesen. Bei pädiatrischen Patienten,

die wegen schwerer chronischer Neutropenie behandelt wurden, zeigten sich im Vergleich zu

Erwachsenen keine Unterschiede beim Sicherheitsprofil des Präparates.

Kontraindikationen

Neupogen Amgen darf nicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit

gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT

ALLGEMEINEN RISIKEN UND UNERWÜNSCHTEN WIRKUNGEN

Überempfindlichkeit

Überempfindlichkeitsreaktionen, darunter Anaphylaxie, wurden bei Patienten, die Neupogen Amgen

erhielten, bei der Erst- oder Folgebehandlung berichtet. Neupogen Amgen sollte dauerhaft abgesetzt

werden bei Patienten, die eine klinisch signifikante Überempfindlichkeit zeigen. Neupogen Amgen

darf nicht angewendet werden bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber

Filgrastim oder Pegfilgrastim.

Pulmonale Nebenwirkungen

Es wurde über pulmonale Nebenwirkungen, insbesondere interstitielle Pneumonie, nach G-CSF

Verabreichung berichtet. Für Patienten mit einer kürzlichen Vorgeschichte von Lungeninfiltraten

oder Pneumonie kann ein erhöhtes Risiko bestehen. Das Auftreten von pulmonalen Beschwerden wie

Husten, Fieber und Atemnot in Verbindung mit radiologischen Hinweisen auf pulmonale Infiltrate

sowie einer Verschlechterung der Lungenfunktion können erste Anzeichen eines akuten

Atemnotsyndroms (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS) sein. Die Behandlung mit

Neupogen Amgen sollte abgebrochen und eine angemessene Therapie eingeleitet werden.

Glomerulonephritis

Bei Patienten, die Filgrastim und Pegfilgrastim erhielten, wurde über Glomerulonephritis berichtet.

Im Allgemeinen klangen die Fälle von Glomerulonephritis nach einer Dosisreduktion oder Absetzen

der Behandlung mit Filgrastim und Pegfilgrastim ab. Eine Überwachung der Urinwerte wird

empfohlen.

Kapillarlecksyndrom

Über Kapillarlecksyndrom, das bei Verzögerung der Behandlung lebensbedrohlich sein kann, wurde

nach Verabreichung von Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktoren berichtet, das durch

Hypotonie, Hypoalbuminämie, Ödem und Hämokonzentration charakterisiert ist. Patienten, die

Symptome des Kapillarlecksyndroms entwickeln, sollten engmaschig überwacht werden und eine

symptomatische Standardbehandlung erhalten, die die Notwendigkeit einer Behandlung auf der

Intensivstation einschliessen kann (siehe Kapitel UNERWÜNSCHTE WIRKUNGEN).

Splenomegalie und Milzruptur

Nach Verabreichung von Neupogen Amgen wurde bei Patienten und gesunden Spendern über Fälle

von Splenomegalie, die im Allgemeinen asymptomatisch verliefen, und Fälle von Milzruptur

berichtet. Einige Fälle von Milzrupturen verliefen tödlich. Deshalb sollte die Grösse der Milz

sorgfältig überwacht werden (z.B. durch klinische Untersuchung, Ultraschall). Die Diagnose einer

Milzruptur sollte bei Spendern und/oder Patienten in Betracht gezogen werden, die über linksseitige

Oberbauchschmerzen oder Schmerzen in der Schulterregion berichten. Es wurde festgestellt, dass

durch eine Verringerung der Dosis von Neupogen Amgen das Fortschreiten der Milzvergrösserung

bei Patienten mit schwerer chronischer Neutropenie verlangsamt oder verhindert wurde. Bei 3% der

Patienten erwies sich eine Splenektomie als erforderlich.

Wachstum von malignen Zellen

Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktoren können in vitro neben dem Wachstum von Zellen

myeloischen Ursprungs in ähnlicher Weise auch das Wachstum von Zellen nicht-myeloischen

Ursprungs fördern. Da auch Zellen von nicht-myeloischen Tumoren G-CSF-Rezeptoren exprimieren

können, sollte bei Patienten mit ungenügendem Ansprechen auf die Chemotherapie ein Abbruch der

G-CSF-Behandlung erwogen werden.

Chronische myeloische Leukämie oder myelodysplastisches Syndrom

Die Sicherheit und Wirksamkeit der Verabreichung von Neupogen Amgen an Patienten mit

myelodysplastischem Syndrom oder chronischer myeloischer Leukämie sind nicht ermittelt worden.

Neupogen Amgen ist für die Anwendung bei diesen Erkrankungen nicht indiziert. Besondere

Vorsicht ist bei der diagnostischen Unterscheidung zwischen der Blastentransformation einer

chronischen myeloischen Leukämie und einer akuten myeloischen Leukämie geboten.

Thrombozytopenie

Es wurde über Thrombozytopenie bei Patienten, die Neupogen® Amgen erhielten, berichtet.

Die Thrombozytenzahlen sollten engmaschig überwacht werden, v.a. in den ersten paar Wochen der

Behandlung mit Neupogen® Amgen. Eine vorübergehende Unterbrechung der Behandlung oder

Reduzierung der Dosis von Neupogen® Amgen sollte bei Patienten mit schwerer chronischer

Neutropenie in Betracht gezogen werden, die eine Thrombozytopenie entwickeln (Plättchenzahl

<100× 109/l).

Leukozytose

Während der Behandlung mit Neupogen Amgen in Dosen von mehr als 0,3 Mio.E. (3 µg) pro

Kilogramm und Tag wurden gelegentlich Leukozytosen von 100× 109/l und darüber beobachtet.

Über Nebenwirkungen, die direkt mit einem solchen Grad der Leukozytose assoziiert werden

können, wurde nicht berichtet. Wegen der möglichen Risiken im Zusammenhang mit einer

Leukozytose sollten regelmässige Kontrollen des weissen Blutbildes erfolgen. Bei Leukozytenzahlen

von mehr als 50× 109/l nach Durchschreiten des zu erwartenden Nadirs (tiefstes Absinken) sollte

Neupogen Amgen sofort abgesetzt werden. Wenn während der Verabreichung von

Neupogen Amgen zur Mobilisierung von PBPC die Leukozytenzahl auf über 70× 109/l ansteigt,

muss Neupogen Amgen abgesetzt werden.

Eine vorübergehende Leukozytose (WBC >50× 109/l) wurde bei 41% der untersuchten gesunden

Spender beobachtet. WBC-Zahlen von >75× 109/l wurden bei 2% der gesunden Spender beobachtet.

Immunogenität

Wie bei allen therapeutischen Proteinen besteht ein Potenzial für Immunogenität.

Die Inzidenz der Entwicklung bindender Antikörper liegt bei weniger als 1% in mehr als

1000 Probanden, die Filgrastim während klinischer Amgen Studien erhielten; sie waren jedoch nicht

mit neutralisierender Aktivität oder unerwünschten klinischen Folgen assoziiert.

Aortitis

Bei Patienten, die G-CSF (wie z.B. Filgrastim) erhielten, wurde über Aortitis berichtet. Zu den

Symptomen, die auftraten, zählten Fieber, abdominale Schmerzen, Unwohlsein, Rückenschmerzen

und erhöhte Entzündungsmarker (z.B. C-reaktives Protein und Anzahl weisser Blutkörperchen). In

den meisten Fällen wurde die Aortitis durch CT-Scan diagnostiziert und klang nach Absetzen von G-

CSF im Allgemeinen wieder ab (siehe auch Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»).

Hämaturie/Proteinurie

Hämaturie/Proteinurie tritt bei einer kleinen Anzahl von Patienten auf. Regelmässige Harnanalysen

sind deshalb angezeigt.

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT CO-

MORBIDITÄTEN

Osteoporose

Bei Patienten mit vorbestehender Osteoporose wird eine Überwachung der Knochendichte

empfohlen, wenn länger als sechs Monate ununterbrochen mit Neupogen Amgen behandelt wird, da

unter Langzeittherapie Fälle von Osteoporose beobachtet wurden.

Besondere Vorsichtsmassnahmen bei Patienten mit Sichelzellanämie

Publikationen zufolge ist bei Patienten mit Sichelzellanämie eine hohe Leukozytenzahl nachteilig.

Aus diesem Grund sollte der Arzt bei diesen Patienten Neupogen Amgen nur unter Vorsicht

anwenden und die entsprechenden Laborwerte engmaschig überwachen. Er sollte den möglichen

Zusammenhang zu Splenomegalie und vaso-okklusiven Krisen berücksichtigen.

Bei Patienten mit Sichelzellanämie, die Neupogen Amgen erhielten, wurde über Sichelzellkrisen

berichtet, die in einigen Fällen tödlich verliefen. Aus diesem Grund ist eine Behandlung von

Patienten mit Sichelzellanlage oder Sichelzellanämie mit Neupogen Amgen nur unter Vorsicht

angezeigt.

Latex-Allergie

Die Nadelkappe der Fertigspritze enthält trockenen Naturkautschuk (ein Latexderivat), der

allergische Reaktionen verursachen könnte.

Fruktose-Intoleranz

Neupogen Amgen enthält Sorbitol. Patienten mit der seltenen erblichen Fruktoseintoleranz dürfen

dieses Arzneimittel nicht anwenden.

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER

CHEMOTHERAPIE

Risiken bei hochdosierter Chemotherapie

Neupogen Amgen darf nicht angewendet werden, um die Dosierung der zytotoxischen

Chemotherapeutika über das empfohlene Dosierungsschema hinaus zu erhöhen. Besondere Vorsicht

sollte bei der Behandlung von Patienten mit hochdosierter Chemotherapie angewendet werden, da

zum einen ein verbessertes Ansprechen von Tumoren auf eine solche Behandlung bis jetzt nicht

nachgewiesen werden konnte, und zum anderen hohe Dosen an Chemotherapeutika zu verstärkten

toxischen Wirkungen, einschliesslich kardialen, pulmonalen, neurologischen und dermatologischen

Wirkungen führen können (vgl. hierzu auch die Fachinformationen der jeweils verwendeten

Chemotherapeutika).

Chemotherapie mit verzögerter Myelosuppression

Die Wirksamkeit von Neupogen Amgen bei Chemotherapie mit verzögerter Myelosuppression, z.B.

mit Nitroseharnstoffen oder mit Mitomycin C oder mit myelosuppressiven Dosen von

Antimetaboliten wie 5-FU oder Cytosinarabinosid, ist noch nicht genügend dokumentiert.

Einfluss der Chemotherapie auf Erythrozyten und Thrombozyten

Neupogen Amgen reduziert die Inzidenz von schwerer und febriler Neutropenie signifikant.

Trotzdem bleibt für den Patienten, der nach einem myelotoxischen Chemotherapie-Schema

behandelt wird, das Risiko, eine Thrombozytopenie und Anämie zu entwickeln, bestehen. Deshalb

wird empfohlen, die Thrombozytenzahl und den Hämatokrit regelmässig zu überprüfen. Besondere

Vorsicht wird bei Chemotherapeutika (Einzelsubstanzen und Kombinationen) geboten, die

bekanntermassen schwere Thrombozytopenien verursachen können.

Thrombozytopenie

Patienten die Neupogen® Amgen nach höheren Dosen an myelosuppressiven Chemotherapeutika

erhalten, können einem grösseren Risiko ausgesetzt sein, eine Thrombozytopenie zu entwickeln.

EMPFEHLUNGEN FÜR BLUTBILD MONITORING

Die Behandlung mit Neupogen Amgen allein verhindert nicht, dass es unter myelosuppressiven

Medikamenten zu einer Thrombozytopenie und einer Anämie kommt.

Da dem Patienten unter der Behandlung mit Neupogen Amgen solche Medikamente grundsätzlich in

höheren Dosen oder in grösserer Zahl verabreicht werden können, erhöht sich unter Umständen auch

das Risiko für eine Thrombozytopenie und Anämie. Eine regelmässige Überwachung des Blutbildes

wird empfohlen. Eine Anämie und eine vorübergehende Erhöhung myeloischer Stammzellen sind

weitere Veränderungen des Blutbildes, die ebenfalls einer engen Überwachung bedürfen (siehe auch

Kapitel WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT

ALLGEMEINEN RISIKEN UND UNERWÜNSCHTEN WIRKUNGEN Thrombozytopenie und

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER

CHEMOTHERAPIE).

Infektionen, die eine Myelosuppression verursachen

Die Ursache einer Neutropenie kann eine opportunistische Infektion sein, die zum Beispiel durch den

Mycobacterium-avium-Komplex, die das Knochenmark infiltriert, oder eine maligne Erkrankung wie

ein Lymphom hervorgerufen wird. Bei Patienten, die bekanntermassen an einer

knochenmarkinfiltrierenden Infektion oder einem Malignom leiden, sollte zusätzlich zur Behandlung

der Neutropenie mit Neupogen Amgen eine geeignete Behandlung der zugrundeliegenden

Erkrankung erwogen werden. Der Wirkmechanismus von Neupogen Amgen auf die Neutropenie im

Zusammenhang mit eben erwähnten Krankheitsbildern ist nicht hinreichend bekannt.

BESONDERE PATIENTENGRUPPEN/SPEZIFISCHE INDIKATIONEN

Spezielle Vorsichtsmassnahmen bei Patienten die sich einer PBPC Mobilisierung unterziehen

Überprüfung der Ausbeute an Progenitorzellen

Bei der quantitativen Bestimmung der Progenitorzellen von mit Neupogen Amgen behandelten

Patienten sollte besondere Aufmerksamkeit auf die zu verwendende Methode gelegt werden. Die

Ergebnisse der CD34+-Zellzahlbestimmung mittels Durchflusszytometrie hängen von der

Genauigkeit der verwendeten Methodik ab. Empfehlungen von Zahlen, die auf den Untersuchungen

anderer Laboratorien basieren, sollten daher mit Vorsicht interpretiert werden.

Statistische Auswertungen weisen auf eine zwar komplexe, jedoch in gleichbleibendem Verhältnis

zueinander stehende Wechselbeziehung zwischen der Anzahl reinfundierter CD34+-Zellen und der

Plättchenregenerationsrate nach hochdosierter Chemotherapie hin.

Die Empfehlung einer Minimalanzahl von ≥2,0× 106 CD34+-Zellen pro Kilogramm Körpergewicht

basiert auf veröffentlichten Erfahrungswerten, die zu einer angemessenen hämatologischen

Regeneration führten. Über diesen Wert hinausgehende Mengen scheinen mit einer schnelleren,

geringere Mengen mit einer langsameren Erholung zu korrelieren.

Mobilisierung

Es gibt keine prospektiv randomisierten Vergleichsuntersuchungen der beiden empfohlenen

Methoden zur Mobilisierung peripherer Stammzellen (Neupogen Amgen allein oder in Kombination

mit myelosuppressiver Chemotherapie) innerhalb desselben Patientenkollektivs. Der Grad der

Unterschiede zwischen den einzelnen Patienten und zwischen den Laborbestimmungen der CD34+-

Zellmengen erschwert einen direkten Vergleich zwischen unterschiedlichen Studien. Da es aus

diesem Grund schwierig ist, eine optimale Methode zu empfehlen, sollte die Wahl der geeigneten

Mobilisierungsmethode jeweils unter Berücksichtigung der Gesamtbehandlungsziele für den

einzelnen Patienten erfolgen.

Vorangegangene Behandlung mit zellschädigenden Substanzen und Mobilisierung von PBPC

Bei zuvor sehr extensiv mit myelosuppressiver Therapie behandelten Patienten, bei denen

nachfolgend Neupogen Amgen zur Mobilisierung der peripheren Blutstammzellen eingesetzt wird,

kann es vorkommen, dass die Mobilisierung dieser Blutzellen nicht ausreicht, um die empfohlene

Minimalanzahl von ≥2,0× 106 CD34+-Zellen pro Kilogramm Körpergewicht zu erzielen.

Einige zytotoxische Substanzen weisen eine besondere Toxizität auf die Blutstammzellen auf und

können die Mobilisierung dieser Zellen negativ beeinflussen. Werden vor der beabsichtigten

Mobilisierung der Stammzellen über längere Zeit Substanzen wie Melphalan, Carmustin (BCNU)

und Carboplatin eingesetzt, so können diese die Ausbeute an Stammzellen vermindern. Dagegen hat

sich die Gabe von Melphalan, Carboplatin oder BCNU in Kombination mit Neupogen Amgen als

förderlich für die Mobilisierung der Stammzellen erwiesen. Ist die Transplantation peripherer

Blutstammzellen beabsichtigt, so sollte die Mobilisierung der Stammzellen in einer frühen

Behandlungsphase des Patienten erfolgen. Bei solchermassen behandelten Patienten sollte die

Anzahl mobilisierter Stammzellen vor Durchführung einer hochdosierten Chemotherapie besonders

beachtet werden. Wenn die Ausbeuten den oben ausgeführten Kriterien zufolge nicht ausreichend

sind, so sollten alternative Behandlungsformen in Erwägung gezogen werden, bei denen der Einsatz

von Blutstammzellen nicht erforderlich ist.

Spezielle Vorsichtsmassnahmen bei gesunden Spendern, die sich einer PBPC Mobilisierung

unterziehen

Die Mobilisierung von peripheren Blutstammzellen bietet keinen direkten klinischen Nutzen für

gesunde Spender und sollte nur zum Zwecke allogener Stammzelltransplantation in Erwägung

gezogen werden.

Die PBPC Mobilisierung sollte nur bei Spendern erwogen werden, die die Auswahlkriterien für eine

Stammzellspende in Bezug auf normale Laborparameter unter spezieller Berücksichtigung der

hämatologischen Werte erfüllen.

Falls mehr als eine Leukapherese angezeigt ist, sollte vor der Apherese den Spendern mit einer

Plättchenzahl von <100× 109/l spezielle Beachtung geschenkt werden.

Im Allgemeinen sollte bei einer Plättchenzahl <75× 109/l keine Apherese durchgeführt werden.

Bei 35% der untersuchten gesunden Spender wurde nach Verabreichung von Filgrastim und

Durchführung einer Leukapherese über eine vorübergehende Thrombozytopenie

(Thrombozytenwerte <100× 109/l) berichtet. Vereinzelte Fälle mit Werten <50× 109/l wurden

ebenfalls beobachtet.

Bei Spendern, die mit Antikoagulantien behandelt werden oder bei denen Störungen der Hämostase

bekannt sind, sollte keine Leukapherese durchgeführt werden.

Die Gabe von Neupogen Amgen sollte unterbrochen werden oder die Dosis reduziert werden, wenn

die Leukozytenzahl auf >70× 109/l steigt.

Spender, die Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktoren zur Mobilisierung von peripheren

Blutstammzellen erhalten, sollten bis zur Normalisierung der Blutwerte überwacht werden.

Bei gesunden Spendern sind die Daten zur Langzeitanwendung beschränkt.

Im Rahmen von Post-Marketing-Erfahrungen wurde bei gesunden Spendern über pulmonale

Nebenwirkungen (Hämoptyse, Lungeninfiltrate) berichtet.

Die Erhebung von Langzeitdaten zur Sicherheit bei Spendern dauert an.

Für einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren liegen keine Berichte über Störungen der Hämatopoese bei

gesunden Spendern vor. Trotzdem kann das Risiko einer Stimulation eines malignen myeloischen

Klons nicht ausgeschlossen werden.

Es wird empfohlen, dass die Apherese-Zentren eine systematische Berichterstattung und Erfassung

der Stammzellspender vornehmen, um die Überwachung der Langzeitsicherheit zu gewährleisten.

Besondere Vorsichtsmassnahmen bei Empfängern allogener, durch Neupogen Amgen mobilisierter

peripherer Blutstammzellen

Bei Patienten, die G-CSF nach einer allogenen Knochenmarktransplantation erhalten hatten, wurde

über GvHD und Todesfälle berichtet (siehe EIGENSCHAFTEN/WIRKUNGEN).

Spezielle Vorsichtsmassnahmen bei Patienten mit schwerwiegender, kongenitaler, zyklischer und

idiopathischer Neutropenie

Die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Neupogen Amgen bei Neugeborenen und bei

Neutropenien autoimmuner Genese ist nicht belegt.

Neupogen Amgen darf bei Patienten mit schwerer kongenitaler Neutropenie, die eine Leukämie

entwickeln oder bei denen Anzeichen für eine leukämische Entwicklung bestehen nicht angewendet

werden.

Transformation zu Leukämie oder Prä-Leukämien

Besondere Aufmerksamkeit ist der Differentialdiagnose der schweren chronischen Neutropenie zu

widmen, um sie von anderen hämatologischen Störungen wie der aplastischen Anämie, der

myeloischen Dysplasie und der myeloischen Leukämie zu unterscheiden.

Vor der Therapie sind ein komplettes Blutbild mit Differentialblutbild und Thrombozytenzahl, eine

Beurteilung der Morphologie des Knochenmarkes und eine Karyotypisierung durchzuführen.

Bei Patienten mit kongenitaler Neutropenie sind unter Langzeitbehandlung mit Neupogen Amgen

(12,1% über 5 Jahre) myeloische Dysplasien oder Leukämien aufgetreten. Diese Beobachtungen

wurden nur bei Patienten mit kongenitaler Neutropenie gemacht. Dies sind normale Komplikationen

der Krankheit und deren Zusammenhang mit der Therapie mit Neupogen Amgen ist unklar. Bei einer

Untergruppe von ca. 12% der Patienten, die bei der Erhebung der Ausgangswerte zytogenetisch ohne

Befund waren, wurden in der Folge bei wiederholten Routinekontrollen abnorme Veränderungen

festgestellt, zu denen auch die Monosomie 7 gehörte. Es ist zurzeit unklar, ob die Weiterführung der

Therapie bei Patienten mit gestörter Zytogenese diese für zytogenetische Anormalitäten, myeloische

Dysplasien oder eine leukämische Transformation prädisponiert. Es wird empfohlen, ca. alle

12 Monate morphologische und zytogenetische Knochenmarkuntersuchungen durchzuführen.

Andere spezielle Vorsichtsmassnahmen bei Patienten mit HIV-Infektion

Blutbild

Die Absolute Neutrophilenzahl (ANC) sollte - insbesondere in den ersten Behandlungswochen mit

Neupogen Amgen - engmaschig überwacht werden. Gewisse Patienten sprechen unter Umständen

sehr rasch und mit einem beträchtlichen Anstieg der Neutrophilenzahl auf die ersten Gaben von

Neupogen Amgen an. Es wird empfohlen, die ANC in den ersten Tagen der Verabreichung von

Neupogen Amgen täglich zu bestimmen. Für die ersten 2 Wochen gilt die Empfehlung, die ANC

mindestens zweimal wöchentlich zu messen und anschliessend, während der Erhaltungstherapie,

einmal pro Woche oder einmal alle zwei Wochen. Während der intermittierenden Verabreichung von

300 µg/Tag Filgrastim kann die ANC der Patienten im zeitlichen Verlauf beträchtlich schwanken.

Zur Bestimmung der Minimalwerte der ANC eines Patienten wird empfohlen, die für die ANC-

Messung vorgesehenen Blutproben unmittelbar vor der Verabreichung von Neupogen Amgen zu

entnehmen.

Besondere Patientenpopulationen

Die Erfahrungen bei Patienten mit schwerer Leber- und/oder Nierenfunktionsstörung sind beschränkt

(siehe PHARMAKOKINETIK UND DOSIERUNG/ANWENDUNG).

Die Wirkung von Neupogen Amgen bei Patienten mit einer stark verminderten Anzahl von

myeloischen Progenitorzellen ist noch nicht untersucht worden. Da Neupogen Amgen hauptsächlich

auf die Reifung der neutrophilen Vorläuferzellen wirkt, mit entsprechender Erhöhung der

Neutrophilenwerte im Blut, kann die Wirkung bei Patienten mit geringerer Anzahl von

Vorläuferzellen vermindert sein (wie bei denjenigen Patienten mit vorausgegangener extensiver

Strahlen- oder Chemotherapie).

WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT

DIAGNOSTISCHEN VERFAHREN

Knochenimaging

Eine erhöhte hämatopoetische Aktivität des Knochenmarks als Antwort auf eine Therapie mit

Wachstumsfaktoren wurde mit vorübergehend abnormalen Knochenscans in Verbindung gebracht.

Dies sollte bei der Interpretation der Ergebnisse von Darstellungen der Knochen mittels bildgebender

Verfahren berücksichtigt werden.

Interaktionen

Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Neupogen Amgen bei Verabreichung am selben Tag wie

myelosuppressive zytotoxische Chemotherapeutika sind nicht eindeutig belegt. Wegen der

Empfindlichkeit von sich schnell teilenden myeloischen Zellgruppen gegenüber einer

myelosuppressiven zytotoxischen Chemotherapie sollte Neupogen Amgen innerhalb eines Zeitraums

von 24 Stunden vor oder nach einer entsprechenden Chemotherapie nicht verabreicht werden. Es gibt

Hinweise, dass bei einer gleichzeitigen Verabreichung von Neupogen Amgen und 5-Fluorouracil der

Schweregrad der Neutropenie unter Umständen akut verschlimmert werden kann.

Möglicherweise auftretende Wechselwirkungen mit anderen hämatopoetischen Wachstumsfaktoren

und Zytokinen sind im Rahmen klinischer Studien bisher nicht untersucht worden (vgl. auch

Abschnitt Inkompatibilitäten im Kapitel SONSTIGE HINWEISE).

Da Lithium die Freisetzung von neutrophilen Granulozyten fördert, potenziert Lithium

wahrscheinlich die Effekte von Neupogen Amgen. Obwohl diese Wechselwirkung nicht direkt

untersucht wurde, gibt es keine Hinweise darauf, dass eine solche Interaktion schädlich ist.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine Erfahrungen zur Sicherheit einer Anwendung von Neupogen Amgen während der

Schwangerschaft vor. Es gibt Berichte in der Literatur, die aufzeigen, dass Filgrastim bei

schwangeren Frauen durch die Plazentaschranke tritt. Tierexperimentelle Studien haben eine

Reproduktionstoxizität gezeigt.

Bei Kaninchen wurde bei Anwendung von hohen Dosen, bei denen die Exposition um ein Vielfaches

über der üblichen klinischen Exposition lag und bei gleichzeitig vorliegender maternaler Toxizität

eine erhöhte Inzidenz der embryonalen Letalität beobachtet. Neupogen Amgen soll während der

Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist klar notwendig.

Frauen, die während einer Behandlung mit Neupogen Amgen schwanger werden, werden dazu

aufgefordert, am Schwangerschaftsüberwachungsprogramm-Programm von Amgen teilzunehmen.

Kontaktinformationen werden dem behandelnden Arzt von Amgen Switzerland AG mitgeteilt.

Stillzeit

Da nicht bekannt ist, inwieweit Neupogen Amgen in die Muttermilch übertritt, sollte

Neupogen Amgen während der Stillzeit nicht angewendet werden. Ein Risiko für das

Neugeborene/Kleinkind kann nicht ausgeschlossen werden. Es muss eine Entscheidung darüber

getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit

Neupogen Amgen verzichtet werden soll bzw. die Behandlung mit Neupogen Amgen zu

unterbrechen ist. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der

Therapie für die Frau zu berücksichtigen.

Frauen, die während einer Behandlung mit Neupogen Amgen stillen, werden dazu aufgefordert, am

Stillzeitüberwachungs-Programm von Amgen teilzunehmen. Kontaktinformationen werden dem

behandelnden Arzt von Amgen Switzerland AG mitgeteilt.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Neupogen Amgen kann einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen haben. Nach Verabreichung von Neupogen Amgen kann Schwindel auftreten (siehe

UNERWÜNSCHTE WIRKUNGEN).

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung der Nebenwirkungen

Die untenstehenden Daten beinhalten Nebenwirkungen aus klinischen Studien sowie aus

Spontanmeldungen. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach

abnehmendem Schweregrad angegeben.

Systemorganklassen

gemäss MedDRA

Unerwünschte Wirkungen

Sehr häufig

(≥1/10)

Häufig

(≥1/100, <1/10)

Gelegentlich

(≥1/1'000, <1/100)

Selten

(≥1/10'000, <1/1'000)

Infektionen and

Infestationen

Sepsis

Bronchitis

Infektion der oberen

Atemwege

Infektion der

Harnwege

Erkrankungen des

Blutes und des

Lymphsystems

Anämie (21,1%)

Thrombozytopenie

(15,7%)a

Splenomegaliea

Hämoglobin

vermindert d

Leukozytosea

Milzruptura

Sichelzellanämie mit

Krisena

Erkrankungen des

Immunsystems

Arzneimittelüber-

empfindlichkeit

Überempfindlichkeita

Graft-versus-Host Reaktionb

Anaphylaktische

Reaktion

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Verminderter Appetit

Hyperurikämie

Absinken des

Anstieg der

Laktatdehydrogenase

Anstieg des Harnsäurespiegels

Blutzuckers

Chondrokalzinose

pyrophosphat

(Pseudogicht)

Störungen des

Flüssigkeitsvolumens

Psychiatrische

Erkrankungen

Schlaflosigkeit

Erkrankungen des

Nervensystems

Kopfschmerzen

(13,9%)

Schwindel

Hypästhesie

Parästhesie

Gefässerkrankungen

Hypertonie

Hypotonie

Venenverschluss-krankheite

Aortitis

Angiopathie

Kapillarlecksyndroma

Erkrankungen der

Atemwege, des

Brustraums und des

Mediastinums

Hämoptyse

Dyspnoe

Husten

Oropharyngeale

Schmerzen

Epistaxis

Nicht kardiale Brustschmerzen

Akutes Atemnotsyndroma

Atemfehlfunktiona

Pulmonales Ödema

Pulmonale Hämorrhagie

Interstitielle Lungenerkrankung

Lungeninfiltration

Hypoxie

Pulmonale Fibrosea

Kehlkopfschmerzen

(pharyngolaryngeale

Schmerzen)

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Erbrechen (21,2%)

Übelkeit (19,5%)

Durchfall (18,6%)

Schmerzen im Mundd

Verstopfungd

Leber- und

Gallenerkrankungen

Hepatomegalie

Erhöhtealkalische

Phosphatase

Erhöhte Aspartat-

Aminotransferase

Erhöhte γ-Glutamyltransferase

Erkrankungen der

Haut und des

Alopezie (13,6%)

Erythem

Makulopapulöser Hautausschlag Akute febrile

neutrophile

Unterhautzellgewebes

Ausschlag

Dermatose (Sweet's

syndrome)

Kutane Vaskulitisa

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs- und

Knochenerkrankungen

Muskuloskelettale

Schmerzen (27,7%)c

Muskelkrämpfe

Osteoporose

Verminderung der

Knochendichte

Verschlimmerung

einer rheumatoiden

Arthritis

Erkrankungen der

Nieren und Harnwege

Hämaturie

Dysurie

Proteinurie

Miktionsstörungen

Glomerulonephritis

Harnabnormalitäten

Allgemeine

Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Fatigue (11,9%)

Schleimhautentzündung

(12,9%)

Fieber (28,9%)

Asthenie

Schmerzen

Unwohlseind

Periphere Ödemed

Reaktionen an der Einstichstelle

Verletzung, Vergiftung

und durch Eingriffe

bedingte

Komplikationen

Transfusionsreaktiond

a siehe Abschnitt Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen

b Es gibt Berichte über GvHD und Todesfälle bei Patienten nach allogener

Knochenmarktransplantation

c einschliesslich Knochenschmerzen, Rückenschmerzen, Arthralgie, Myalgie, Schmerzen in den

Extremitäten, muskuloskelettale Schmerzen, muskuloskelettale Schmerzen im Brustkorb,

Nackenschmerzen

d unerwünschte Ereignisse mit höherer Inzidenz bei Patienten unter Behandlung mit

Neupogen Amgen im Vergleich mit Placebo und in Verbindung mit Spätfolgen der zugrunde

liegenden Krebserkrankung oder der zytotoxischen Chemotherapie

Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen

Arzneimittel-Überempfindlichkeitsreaktionen

Überempfindlichkeitsreaktionen, darunter Anaphylaxie, Hautausschlag, Urtikaria, Angioödem,

Dyspnoe und Hypotonie, wurden bei Erst- und Folgebehandlung in klinischen Studien und nach

Marktzulassung berichtet. Insgesamt wurden diese Symptome nach i.v. Verabreichung häufiger

berichtet. In einigen Fällen traten die Symptome bei einer Reexposition erneut auf, was auf einen

kausalen Zusammenhang hindeutet. Neupogen Amgen sollte dauerhaft abgesetzt werden, falls eine

schwerwiegende allergische Reaktion auftritt.

Pulmonale Nebenwirkungen

In klinischen Studien und nach Markteinführung wurde über pulmonale Nebenwirkungen

einschliesslich interstitieller Lungenerkrankung, Lungenödem und Lungeninfiltration berichtet, die

in einigen Fällen zu einer Atemfehlfunktion oder einem akuten Atemnotsyndrom (ARDS) führten,

welche tödlich verlaufen können (siehe Kapitel WARNHINWEISE und

VORSICHTSMASSNAHMEN).

Kapillarlecksyndrom

Nach Anwendung von Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktoren wurde über Fälle von

Kapillarlecksyndrom berichtet. Diese sind im Allgemeinen aufgetreten bei Patienten mit

fortgeschrittenen malignen Erkrankungen, bei Sepsis, bei Patienten, die mehrere

chemotherapeutische Behandlungen erhalten haben oder die sich einer Apherese nach PBPC

Mobilisierung unterzogen haben (siehe Kapitel WARNHINWEISE UND

VORSICHTSMASSNAHMEN).

Splenomegalie und Milzruptur

Nach Anwendung von Neupogen Amgen wurde über Fälle von Splenomegalie und Milzruptur

berichtet. Einige Fälle von Milzrupturen verliefen tödlich (siehe Kapitel WARNHINWEISE UND

VORSICHTSMASSNAHMEN).

Leukozytose und Thrombozytopenie

Nach Anwendung von Neupogen Amgen wurde Leukozytose und Thrombozytopenie berichtet

(siehe Kapitel WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).

Sichelzellkrisen

In Einzelfällen wurde nach Markteinführung bei Patienten mit Sichelzellanlage oder

Sichelzellanämie über Sichelzellkrisen berichtet (siehe Kapitel WARNHINWEISE UND

VORSICHTSMASSNAHMEN).

Kutane Vaskulitis

Es wurde über kutane Vaskulitis bei Patienten berichtet, die mit Neupogen Amgen behandelt

wurden.

Kinder und Jugendliche

Daten aus klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen zeigen, dass die Sicherheit und

Wirksamkeit von Neupogen Amgen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern, die eine

zytotoxische Chemotherapie erhalten, ähnlich sind. Es wird angenommen, dass es keine

altersabhängigen Unterschiede in der Pharmakokinetik von Filgrastim gibt. Das einzige immer

wieder berichtete unerwünschte Ereignis war muskuloskelettaler Schmerz, was sich nicht von den

Erfahrungen bei Erwachsenen unterscheidet.

Für eine weitergehende Beurteilung der Anwendung von Neupogen Amgen bei Kindern und

Jugendlichen liegen keine ausreichenden Daten vor.

Andere besondere Patientengruppen

Ältere Patienten

Insgesamt wurden keine Unterschiede in der Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten über 65 Jahre

im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen (>18 Jahre), die eine zytotoxische Chemotherapie erhielten,

beobachtet. Die klinische Erfahrung zeigt auch keine Unterschiede im Ansprechen zwischen älteren

und jüngeren Patienten. Es gibt keine ausreichenden Daten, um die Anwendung von Neupogen

Amgen bei älteren Patienten für die anderen zugelassenen Neupogen-Indikationen zu beurteilen.

Kinder und Jugendliche mit SCN

Bei Kindern und Jugendlichen mit schwerer chronischer Neutropenie, die eine chronische

Behandlung mit Neupogen Amgen erhielten, wurde über Fälle von verminderter Knochendichte und

Osteoporose berichtet.

Überdosierung

Die Auswirkungen einer Überdosierung von Neupogen Amgen sind noch nicht bekannt. Patienten

mit schwerer chronischer Neutropenie mit Dosen über 14,5 Mio.E. (145 µg) pro Kilogramm

Körpergewicht und Tag zeigten keine Krankheitssymptome. Bei Patienten die eine zytotoxische

Chemotherapie mit anschliessender Knochenmarktransplantation erhielten, haben sich Dosierungen

bis zu 7,0 Mio.E. (70 µg) pro Kilogramm Körpergewicht als verträglich erwiesen.

Im Falle einer Überdosierung führt das Absetzen von Neupogen Amgen in der Regel innerhalb von 1

bis 2 Tagen zu einem Abfall der Neutrophilenzahl auf die Hälfte und zu einer Normalisierung der

Werte innerhalb von 1 bis 7 Tagen.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L03AA02

Filgrastim ist ein hochgradig gereinigtes, unglykosyliertes Protein aus 175 Aminosäuren und wird

aus E. coli-Bakterien gewonnen, in deren Genom biotechnologisch das Gen für den humanen

Granulozyten-Kolonie-stimulierenden Faktor eingefügt wurde.

Wirkungsmechanismus

Der humane Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktor ist ein Glykoprotein, das die Bildung von

funktionsfähigen neutrophilen Granulozyten und deren Freisetzung aus dem Knochenmark steuert.

Pharmakodynamik

G-CSF in Neupogen Amgen führt innerhalb von 24 Stunden nach Verabreichung zu einer deutlichen

Steigerung der Anzahl der neutrophilen Granulozyten in der Blutbahn, begleitet von einem leichten

Anstieg der Monozytenzahl. Bei einigen Patienten mit schwerer chronischer Neutropenie kann

Neupogen Amgen auch die Anzahl der zirkulierenden eosinophilen und basophilen Granulozyten

geringfügig bis zum Normwert erhöhen. Einige dieser Patienten weisen bereits vor Beginn der

Therapie eine Eosinophilie oder Basophilie auf. Diese Erhöhung des Neutrophilenspiegels im Blut ist

im empfohlenen Dosierungsbereich dosisabhängig. Wie in klinischen Studien gezeigt werden

konnte, verfügen die als Reaktion auf eine Behandlung mit Neupogen Amgen vom menschlichen

Körper produzierten Neutrophilen über eine normale bis erhöhte Fähigkeit zur Phagozytose und zur

Superoxidproduktion.

Die Verwendung von Neupogen Amgen allein oder nach einer Chemotherapie mobilisiert die

Freisetzung hämatopoetischer Vorläuferzellen in das periphere Blut. Diese Progenitorzellen des

peripheren Blutes (Peripheral Blood Progenitor Cells, PBPC) können isoliert und nach einer

aplasierenden, zytotoxischen Therapie entweder anstelle von oder zusätzlich zu einer

Knochenmarktransplantation infundiert werden. Die PBPC können auch nach einer (stark)

myelosuppressiven zytotoxischen Therapie unterstützend gegeben werden. Die Infusion von PBPC

beschleunigt die hämatopoetische Wiederherstellung und verkürzt die Risikodauer für

hämorrhagische Komplikationen und reduziert die Notwendigkeit von Thrombozytentransfusionen.

Bei gesunden Spendern führt eine für 4 bis 5 aufeinanderfolgende Tage subkutan applizierte Dosis

von 10 µg pro kg Körpergewicht und Tag bei der Mehrzahl der Spender zur Gewinnung von

≥4× 106 CD34+-Zellen pro kg Körpergewicht des Empfängers nach zwei Leukapheresen.

Nach Beendigung der Behandlung mit Neupogen Amgen fallen die Neutrophilenspiegel im Blut

innerhalb von 1 bis 2 Tagen auf ca. die Hälfte ab und erreichen nach ca. 1 bis 7 Tagen wieder

normale Werte. Die Therapie mit Neupogen Amgen führt zu einer signifikanten Verringerung von

Auftreten, Schweregrad und Dauer einer Neutropenie bzw. des neutropenischen Fiebers, die häufig

nach Durchführung einer zytostatischen Chemotherapie oder einer aplasierenden Chemotherapie mit

anschliessender Knochenmarktransplantation beobachtet werden. Patienten, die zusätzlich zu einer

Chemotherapie auch mit Neupogen Amgen behandelt werden, müssen weniger häufig und weniger

lange stationär aufgenommen werden. Ferner benötigen sie weniger Antibiotikagaben verglichen mit

Patienten, die sich einer Chemotherapie ohne Zusatzbehandlung unterzogen haben.

Die Behandlung mit Neupogen Amgen verringert die Dauer der febrilen Neutropenie, des Einsatzes

von Antibiotika sowie der Hospitalisierung im Anschluss an eine Induktionschemotherapie bei

Patienten mit akuter myeloischer Leukämie signifikant. Das Auftreten von Fieber sowie von

dokumentierten Infekten wurde unter diesen Bedingungen nicht reduziert. Bei Patienten mit bereits

vor Therapiebeginn tiefen Leukozytenwerten aufgrund reduzierter Markreserven (z.B. nach

ausgedehnter Strahlentherapie und/oder nach wiederholten Chemotherapiezyklen) ist die Wirkung

von G-CSF noch nicht bewiesen. Bei diesen Patienten kann eine G-CSF-Therapie die übliche

Dosisadaptation der Chemotherapeutika vorläufig nicht ersetzen.

Eine retrospektive europäische Studie untersuchte die Anwendung von G-CSF nach allogener

Knochenmarktransplantation bei Patienten mit akuter Leukämie. Diese Studie wies darauf hin, dass

bei der Anwendung von G-CSF eine Erhöhung des Risikos von Graft-versus-Host-Disease (GvHD),

behandlungsbedingter Mortalität (treatment related mortality, TRM) und Mortalität vorliegt. Bei

einer separaten retrospektiven internationalen Studie bei Patienten mit akuter und chronisch-

myeloischer Leukämie wurde kein Einfluss auf GvHD, TRM und Mortalität beobachtet. Eine

Metaanalyse von allogenen Transplantationsstudien, die Ergebnisse von neun prospektiven

randomisierten Studien, acht retrospektiven Studien und einer Fall-kontrollierten Studie beinhaltete,

zeigte keinen Einfluss auf das Risiko für eine akute oder chronische GvHD oder eine frühzeitige

behandlungsbedingte Mortalität.

Relatives Risiko (95% KI) von Graft-versus-Host-Reaktion (GvHD) und behandlungsbedingter

Mortalität (TRM) nach Behandlung mit G-CSF nach Knochenmarktransplantation

Publikation

Zeitraum der Studie N

Akute

Grad II-IV GvHD

Chronische

GvHD

Meta-Analyse

(2003)

1986-2001a

1198

1,08

(0,87; 1.33)

1,02

(0,82; 1,26)

0,70

(0,38; 1,31)

Europäische retrospektive

Studie (2004)

1992-2002b

1789

1,33

(1,08; 1,64)

1,29

(1,02; 1,61)

1,73

(1,30; 2,32)

Internationale

retrospektive

Studie (2006)

1995-2000b

2110

1,11

(0,86; 1,42)

1,10

(0,86; 1,39)

1,26

(0,95; 1,67)

a Die Analyse beinhaltete Studien, bei denen während dieser Zeit Knochenmarktransplantationen

eingeschlossen waren; einige Studien verwendeten GM-CSF (Granulocyte-macrophage colony-

stimulating factor)

b Die Analyse beinhaltete Patienten, die in diesem Zeitraum eine Knochenmarktransplantation

erhalten hatten

Die Behandlung mit Neupogen Amgen von Kindern oder Erwachsenen mit schwerer chronischer

Neutropenie (schwere kongenitale Neutropenie, zyklische Neutropenie, idiopathische Neutropenie)

führt zu einer Erhöhung der absoluten Neutrophilenzahl im peripheren Blut und einer Verminderung

von Infektionen und den damit zusammenhängenden Folgen.

Die Verwendung von Neupogen Amgen bei HIV-Patienten hält die Neutrophilenzahl im

Normalbereich, wodurch antivirale Medikamente und/oder andere myelosuppressive Präparate in der

üblichen Dosierung verabreicht werden können. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass bei HIV-

Patienten, die mit Filgrastim behandelt werden, die Proliferation des HIV-Virus angeregt wird.

Wie auch bei anderen hämatopoetischen Wachstumsfaktoren beobachtet, zeigt G-CSF in vitro einen

stimulierenden Effekt auf das Wachstum menschlicher Endothelzellen.

Pharmakokinetik

Absorption

Sowohl nach subkutaner als auch intravenöser Gabe von Neupogen Amgen wurde ein linearer

Zusammenhang zwischen der Dosis und der Serumkonzentration von Filgrastim festgestellt. Nach

einmaliger Verabreichung von Filgrastim in Dosen zwischen 1,7 und 69,0 µg/kg Körpergewicht (i.v.

Kurzinfusion über 30 Minuten) wurden Spitzenkonzentrationen im Serum zwischen 5 und

1840 ng/ml gefunden. Nach s.c. Verabreichung der empfohlenen Dosis wurden

Serumkonzentrationen von bis zu 118 ng/ml gemessen, die während eines Zeitraums von 8 bis

16 Stunden oberhalb von 10 ng/ml geblieben sind. Das ermittelte Verteilungsvolumen im Blut lag

bei ca. 150 ml/kg.

Elimination

Sowohl nach s.c. als auch nach i.v. Verabreichung folgte die Clearance von Filgrastim einer Kinetik

erster Ordnung. Die bestimmte Gesamtkörper-Clearance war 0,6 ml pro Minute und kg. Die

durchschnittliche Eliminationshalbwertzeit betrug ca. 3,5 Stunden.

Unter einer Dauerinfusion mit Neupogen Amgen über bis zu 28 Tage bei Patienten nach autologer

Knochenmarktransplantation ergaben sich vergleichbare Halbwertzeiten ohne Anzeichen einer

Kumulation.

Das pharmakokinetische Profil bei einer Konzentration von 0,96 mg/ml weist einen unbedeutenden,

konzentrationsbedingten Unterschied gegenüber den niedrigeren Konzentrationen von 0,6 mg/ml und

0,3 mg/ml auf. Dieser Unterschied hat keinen Einfluss auf das pharmakodynamische Ansprechen

insgesamt (gemessen anhand des Ansprechens der Neutrophilen).

Kinetik spezieller Patientengruppen

Patienten mit Nieren- und Leberinsuffizienz

In einer Studie an 12 Patienten mit unterschiedlichen Nierenfunktionsstufen wurden bei Probanden

mit Nierenerkrankungen im Endstadium im Vergleich zu gesunden Probanden und Patienten mit

mässiger Niereninsuffizienz eine Zunahme von Cmax und der AUC sowie eine Abnahme des

Verteilungsvolumens und der Clearance beobachtet. Da die ANC Mittelwertprofile über die

unterschiedlichen Nierenfunktionsstufen, einschliesslich Nierenerkrankungen im Endstadium,

ähnlich waren, ist eine Dosisanpassung von Neupogen Amgen bei Patienten mit

Nierenfunktionsstörungen nicht notwendig. Die Resultate einer Studie an 12 Patienten mit

Beeinträchtigung der Leberfunktion zeigen, dass die Pharmakokinetik und die Pharmakodynamik

von Neupogen Amgen bei Probanden mit eingeschränkter Leberfunktion und Gesunden ähnlich sind.

Daher ist eine Dosisanpassung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht notwendig.

Präklinische Daten

Bei bestimmten malignen Zellen wurde die Expression von Rezeptoren für G-CSF (Granulozyten-

Kolonie-stimulierender Faktor) nachgewiesen. Die Möglichkeit, dass Filgrastim bei manchen

Tumortypen als Wachstumsfaktor wirkt, ist nicht auszuschliessen.

Das karzinogene Potenzial von Filgrastim ist nicht untersucht worden. Filgrastim induzierte weder

bei Vorliegen noch bei Fehlen eines arzneimittel-metabolisierenden Enzymsystems Genmutationen

in Bakterien. Filgrastim hatte keine beobachtbare Wirkung auf die Fertilität männlicher oder

weiblicher Ratten oder deren Trächtigkeitsverlauf bei Dosierungen bis zu 500 mcg/kg.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Neupogen Amgen sollte nicht mit Kochsalzlösung verdünnt werden. Bezüglich der Kompatibilität

von Neupogen Amgen mit Kunststoffen nach Verdünnen zur Infusion siehe «Hinweise für die

Handhabung».

Haltbarkeit

Neupogen Amgen Durchstechflaschen und Fertigspritzen sind nur zum einmaligen Gebrauch

bestimmt. Nicht gebrauchte Restlösung ist zu verwerfen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit EXP bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.

Sollte Neupogen Amgen versehentlich Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt sein, hat

dies keine nachteiligen Auswirkungen auf die Stabilität des Präparates.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Die chemische und physikalische Stabilität der verdünnten Infusionslösung wurde für 24 Stunden bei

2 °C bis 8 °C nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet

werden. Wenn es nicht sofort eingesetzt wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen

der Aufbewahrung verantwortlich. Sofern die Verdünnung nicht unter kontrollierten und validierten

aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 °C bis 8 °C

aufzubewahren.

Hinweise für die Handhabung

Hinweise zur Verdünnung von Neupogen Amgen zur Infusion

Neupogen Amgen kann bei Bedarf mit 5%iger Glukoselösung für Injektionszwecke verdünnt

werden. Aus der verdünnten Lösung heraus kann Filgrastim an Glas oder Kunststoffe adsorbiert

werden. Nach vorschriftsmässiger Verdünnung zur Infusion ist die Lösung jedoch mit Glas und mit

Kunststoffen wie Polyvinylchlorid, Polypropylen sowie Copolymerisaten aus Polyäthylen und

Polypropylen kompatibel. Beträgt die Konzentration von Filgrastim nach Verdünnung weniger als

1,5 Mio.E. (15 µg) pro ml Infusionslösung, so sollte Humanalbumin (Endkonzentration

2 mg Albumin/ml Infusionslösung) zugesetzt werden.

Verdünnungsbeispiel: Beträgt das angestrebte Volumen der verdünnten Lösung 20 ml, der Gehalt an

Filgrastim darin aber weniger als 30 Mio.E. (300 µg), so sollten 0,2 ml einer 20%igen

Humanalbuminlösung zugesetzt werden.

Neupogen Amgen sollte jedoch keinesfalls auf eine Konzentration unter 0,2 Mio.E. (2 µg) pro ml

Infusionslösung verdünnt werden.

Neupogen Amgen enthält kein Konservierungsmittel: Wegen des möglichen Risikos einer

mikrobiellen Kontamination sind Neupogen Amgen Durchstechflaschen und Fertigspritzen nur zum

einmaligen Gebrauch bestimmt. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist

entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

Zulassungsnummer

51035 (Swissmedic).

Packungen

Neupogen Amgen 30:

Durchstechflaschen zu 1,0 ml Injektionslösung: 5 [A]

Fertigspritzen zu 0,5 ml Injektionslösung: 5 [A]

Neupogen Amgen 48:

Fertigspritzen zu 0,5 ml Injektionslösung: 5 [A]

Zulassungsinhaberin

Amgen Switzerland AG, Risch.

Domizil: 6343 Rotkreuz.

Stand der Information

Juni 2018.

Version #280618

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7-11-2018

Reactie op berichtgeving over nota Waarborgfonds

Reactie op berichtgeving over nota Waarborgfonds

Op dinsdag 30 oktober heeft minister Bruno Bruins een feitenrelaas rondom het faillissement van de MC Groep naar de Tweede Kamer gestuurd.

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

31-10-2018

Outcome of a public consultation on the draft guidance on the scientific requirements for health claims related to muscle function and physical performance

Outcome of a public consultation on the draft guidance on the scientific requirements for health claims related to muscle function and physical performance

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 The European Food Safety Authority (EFSA) carried out a public consultation to receive input from the scientific community and all interested parties on a draft guidance on the scientific requirements for health claims related to muscle function and physical performance, prepared by the EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (NDA), supported by the Working Group on Claims. The draft guidance was endorsed by the Panel for public consultation ...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance dimethoate

Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance dimethoate

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 The conclusions of EFSA following the peer review of the initial risk assessments carried out by the competent authorities of the rapporteur Member State Italy and co‐rapporteur Member State Bulgaria for the pesticide active substance dimethoate are reported. The context of the peer review was that required by Commission Implementing Regulation (EU) No 844/2012. The conclusions were reached on the basis of the evaluation of the representative uses of dimetho...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Updated review of the existing maximum residue levels for imazalil according to Article 12 of Regulation (EC) No 396/2005 following new toxicological information

Updated review of the existing maximum residue levels for imazalil according to Article 12 of Regulation (EC) No 396/2005 following new toxicological information

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 In compliance with Article 43 of Regulation (EC) No 396/2005, EFSA received a mandate from the European Commission to provide an update of the reasoned opinion on the review of existing maximum residue levels (MRLs) for imazalil published on 5 September 2017, taking into account the additional information provided on the toxicity of the metabolites R014821, FK‐772 and FK‐284. EFSA did not derive MRL proposals from the post‐harvest uses reported on citrus fru...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos when used as a feed flavouring for all animal species

Safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos when used as a feed flavouring for all animal species

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 Following a request from the European Commission, the EFSA Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos (hop strobiles) when used as a sensory feed additive for all animal species. The additive is specified to containing 40% beta acids and less than 0.2% alpha acids. Known substances of conce...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Efficacy of Bergazym® P100 (endo‐1,4‐β‐xylanase) as a feed additive for chickens for fattening and weaned piglets

Efficacy of Bergazym® P100 (endo‐1,4‐β‐xylanase) as a feed additive for chickens for fattening and weaned piglets

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 The product Bergazym® P100 contains a xylanase which is produced by a non‐genetically modified strain of Trichoderma reesei. The additive is available in a coated granular form and it is intended to be used as a zootechnical additive (functional group: digestibility enhancers) for chickens for fattening, and weaned piglets at the dose of 1,500 EPU/kg feed. The production strain and the additive were fully characterised in a previous assessment of the Panel o...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Guidance on the scientific requirements for health claims related to muscle function and physical performance

Guidance on the scientific requirements for health claims related to muscle function and physical performance

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 EFSA has asked the Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (NDA) to update the guidance on the scientific requirements for health claims related to physical performance published in 2012. The update takes into account the experience gained by the NDA Panel with the evaluation of additional health claim applications, changes introduced to the general scientific guidance for stakeholders for health claims applications and information collected from ...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance methiocarb

Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance methiocarb

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 The conclusions of EFSA following the peer review of the initial risk assessments carried out by the competent authorities of the rapporteur Member State the United Kingdom and co‐rapporteur Member State Germany for the pesticide active substance methiocarb are reported. The context of the peer review was that required by Commission Implementing Regulation (EU) No 844/2012. The conclusions were reached on the basis of the evaluation of the representative use...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

31-10-2018

Safety and efficacy of Lactobacillus hilgardii CNCM I‐4785 and Lactobacillus buchneri CNCM I‐4323/NCIMB 40788 as a silage additive for all animal species

Safety and efficacy of Lactobacillus hilgardii CNCM I‐4785 and Lactobacillus buchneri CNCM I‐4323/NCIMB 40788 as a silage additive for all animal species

Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 Following a request from the European Commission, the Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of a strain of Lactobacillus hilgardii and of Lactobacillus buchneri when used as a technological additive intended to improve ensiling at a proposed application rate of 3.0 x 108 colony forming units (CFU)/kg fresh material. The two bacterial species are considered by EFS...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

20-10-2018

Scientific Opinion of Flavouring Group Evaluation 411 (FGE.411): 2‐(4‐methylphenoxy)‐N‐(1H‐pyrazol‐3‐yl)‐N‐(thiophen‐2‐ylmethyl)acetamide from chemical group 30 (miscellaneous substances)

Scientific Opinion of Flavouring Group Evaluation 411 (FGE.411): 2‐(4‐methylphenoxy)‐N‐(1H‐pyrazol‐3‐yl)‐N‐(thiophen‐2‐ylmethyl)acetamide from chemical group 30 (miscellaneous substances)

Published on: Fri, 19 Oct 2018 00:00:00 +0200 EFSA was requested to deliver a scientific opinion on the implications for human health of the flavouring substance 2‐(4‐methylphenoxy)‐N‐(1H‐pyrazol‐3‐yl)‐N‐(thiophen‐2‐ylmethyl)acetamide [FL‐no: 16.133], in the Flavouring Group Evaluation 411 (FGE.411), according to Regulation (EC) No 1331/2008 of the European Parliament and of the Council. The substance has not been reported to occur in natural source materials of botanical or animal origin. It is intende...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

18-10-2018

P. East Trading Corp. Issues Alert on Undeclared Sulfites In Fruits Du Sud Golden Seedless Raisins

P. East Trading Corp. Issues Alert on Undeclared Sulfites In Fruits Du Sud Golden Seedless Raisins

P. EAST TRADING CORP. of Bronx, NY is recalling Fruits Du Sud Golden Seedless Raisins (Lot No. FDS T499/18) 30 lbs Box, because they contain undeclared SULFITES. People who have a severe sensitivity to sulfites run the risk of serious or life-threatening reactions if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-10-2018

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Published on: Wed, 10 Oct 2018 00:00:00 +0200 The EFSA Panel on Food Additives and Flavourings (FAF) provides a scientific opinion re‐evaluating the safety of thermally oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (TOSOM) (E 479b) when used as a food additive. The Scientific Committee on Food (SCF) and the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) derived an acceptable daily intake (ADI) of 25 and 30 mg/kg body weight (bw) per day, respectively. There was n...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

25-9-2018

Voluntary Recall on Harris Teeter Low Fat Cookies & Cream Frozen Yogurt Due to Undeclared Peanut Product

Voluntary Recall on Harris Teeter Low Fat Cookies & Cream Frozen Yogurt Due to Undeclared Peanut Product

Harris Teeter is notifying shoppers of a voluntarily recall of Harris Teeter Low Fat Frozen Yogurt Cookies & Cream 1.5 qt laminated cartons, UPC 0 72036 98182 0, with all SELL BY DATES up to 07/30/19 due to undeclared peanut product.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/302864/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Famotidin

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/302864/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Famotidin

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Famotidin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

12-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304276/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Fluvastatin

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304276/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Fluvastatin

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Fluvastatin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

7-9-2018

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Montelukast Tablets USP, 10mg 30Ct. due to Product/Label Mix-Up

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Montelukast Tablets USP, 10mg 30Ct. due to Product/Label Mix-Up

Camber Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling one single lot of Montelukast Sodium Tablets, USP 10mg, to the consumer level. This recall of one batch of Montelukast Sodium Tablets, USP 10mg, lot# MON17384 Exp. 12/31/2019, was prompted because a complaint of a sealed bottle labeled as Montelukast 10mg 30 ct found to contain 90 tablets of Losartan Potassium Tablets, USP 50mg

FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304100/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit der Wirkstoffkombination Adapalen/Benzoylperoxid

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/304100/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit der Wirkstoffkombination Adapalen/Benzoylperoxid

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für die Wirkstoffkombination Adapalen/Benzoylperoxid infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

7-9-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/303411/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Etomidat

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/303411/2018 vom 30.05.2018 betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Etomidat

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Etomidat infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

31-8-2018

Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance cypermethrin

Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance cypermethrin

Published on: Thu, 30 Aug 2018 00:00:00 +0200 The conclusions of EFSA following the peer review of the initial risk assessments carried out by the competent authorities of the rapporteur Member State Belgium and co‐rapporteur Member State Germany for the pesticide active substance cypermethrin are reported. The context of the peer review was that required by Commission Implementing Regulation (EU) No 844/2012. The conclusions were reached on the basis of the evaluation of the representative uses of cype...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

12-11-2018

Actonel® 30 mg Filmtabletten

Rote - Liste

9-11-2018

Toctino 10 mg/30 mg Weichkapseln

Rote - Liste

6-11-2018

Neulasta (Amgen Europe B.V.)

Neulasta (Amgen Europe B.V.)

Neulasta (Active substance: Pegfilgrastim) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7420 of Tue, 06 Nov 2018

Europe -DG Health and Food Safety

1-11-2018

evaluna® 30/125

Rote - Liste

31-10-2018

AMGEVITA (Amgen Europe B.V.)

AMGEVITA (Amgen Europe B.V.)

AMGEVITA (Active substance: adalimumab) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7341 of Wed, 31 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/14/1250 (Akcea Therapeutics UK Ltd)

EU/3/14/1250 (Akcea Therapeutics UK Ltd)

EU/3/14/1250 (Active substance: Phosphorothioate oligonucleotide targeted to transthyretin) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)7282 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/098/13/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2080 (Freeline Therapeutics Ltd)

EU/3/18/2080 (Freeline Therapeutics Ltd)

EU/3/18/2080 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector serotype S3 containing codon-optimised expression cassette encoding human coagulation factor IX variant) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7281 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/127/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2079 (Spark Therapeutics Ireland Ltd)

EU/3/18/2079 (Spark Therapeutics Ireland Ltd)

EU/3/18/2079 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector containing a bioengineered capsid and a codon-optimised expression cassette to drive the expression of the SQ form of a B-domain deleted human coagulation factor VIII) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7280 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/104/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2078 (Sellas Life Sciences Limited)

EU/3/18/2078 (Sellas Life Sciences Limited)

EU/3/18/2078 (Active substance: Peptides YMFPNAPYL, SGQAYMFPNAPYLPSCLES, RSDELVRHHNMHQRNMTKL and PGCNKRYFKLSHLQMHSRKHTG) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7279 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/091/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2077 (Worphmed Srl)

EU/3/18/2077 (Worphmed Srl)

EU/3/18/2077 (Active substance: Melatonin) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7278 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/077/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2076 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/18/2076 (Orphan Europe S.A.R.L.)

EU/3/18/2076 (Active substance: Glycine, L-alanine, L-arginine, L-aspartic acid, L-cysteine, L-cystine, L-glutamic acid, L-histidine, L-lysine monohydrate, L-methionine, L-phenylalanine, L-proline, L-serine, L-threonine, L-tryptophan, L-tyrosine, taurine) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7277 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/100/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2075 (Consorcio Centro de InvestigaciOn BiomEdica en Red M.P.)

EU/3/18/2075 (Consorcio Centro de InvestigaciOn BiomEdica en Red M.P.)

EU/3/18/2075 (Active substance: Gefitinib) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7276 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/090/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2074 (PhaRA bvba)

EU/3/18/2074 (PhaRA bvba)

EU/3/18/2074 (Active substance: Avapritinib) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7275 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/079/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2073 (Fondazione Telethon)

EU/3/18/2073 (Fondazione Telethon)

EU/3/18/2073 (Active substance: Autologous CD34+ haematopoietic stem and progenitor cells genetically modified with the lentiviral vector IDUA LV, encoding for the alpha-L-iduronidase cDNA) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7274 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/113/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2071 (Loxo Oncology Limited)

EU/3/18/2071 (Loxo Oncology Limited)

EU/3/18/2071 (Active substance: 6-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-4-(6-(6-((6-methoxypyridin-3-yl)methyl)-3,6-diazabicyclo[3.1.1]heptan-3-yl)pyridin-3-yl)pyrazolo[1,5-a]pyridine-3-carbonitrile) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7272 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/125/18

Europe -DG Health and Food Safety

30-10-2018

EU/3/18/2072 (FGK Representative Service GmbH)

EU/3/18/2072 (FGK Representative Service GmbH)

EU/3/18/2072 (Active substance: 6'-(R)-methyl-5-O-(5-amino-5,6-dideoxy-alpha-L-talofuranosyl)-paromamine sulfate) - Orphan designation - Commission Decision (2018)7273 of Tue, 30 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/102/18

Europe -DG Health and Food Safety

17-10-2018

ellaOne 30 mg Filmtablette

Rote - Liste

1-10-2018

Diclofenac-ratiopharm 30 mg/g Gel

Rote - Liste

30-9-2018

Roteas (Daiichi Sankyo Europe GmbH)

Roteas (Daiichi Sankyo Europe GmbH)

Roteas (Active substance: edoxaban) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)5089 of Sun, 30 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10387/201710

Europe -DG Health and Food Safety

28-9-2018

Diclofenac AbZ 30 mg/g Gel

Rote - Liste

19-9-2018

Diclofenac acis 30 mg/g Gel

Rote - Liste

17-9-2018

Reminder: the FDA is accepting applications through Sept. 30, 2018, for the #FDAInnovationChallenge for devices to help combat #opioid addiction.   Submissions will be evaluated based on the feasibility, potential public health impact and novelty of the c

Reminder: the FDA is accepting applications through Sept. 30, 2018, for the #FDAInnovationChallenge for devices to help combat #opioid addiction. Submissions will be evaluated based on the feasibility, potential public health impact and novelty of the c

Reminder: the FDA is accepting applications through Sept. 30, 2018, for the #FDAInnovationChallenge for devices to help combat #opioid addiction. Submissions will be evaluated based on the feasibility, potential public health impact and novelty of the concept.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

10-9-2018

Gliolan® 30 mg/ml

Rote - Liste

4-9-2018

Femikadin® 30

Rote - Liste

30-8-2018

Steglatro (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Steglatro (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Steglatro (Active substance: ertugliflozin) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5789 of Thu, 30 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4315/T/2

Europe -DG Health and Food Safety

30-8-2018

Fluenz Tetra (AstraZeneca AB)

Fluenz Tetra (AstraZeneca AB)

Fluenz Tetra (Active substance: influenza vaccine (live attenuated, nasal)) - Centralised - Variation - Commission Decision (2018)5815 of Thu, 30 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2617/II/82

Europe -DG Health and Food Safety

27-8-2018

Aranesp (Amgen Europe B.V.)

Aranesp (Amgen Europe B.V.)

Aranesp (Active substance: darbepoetin alfa) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5707 of Mon, 27 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-8-2018

Codicaps® mono 30 mg Weichkapseln

Rote - Liste