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Natrium chloratum physiolog. "Baxter" - Infusionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Natrium chloratum physiolog. "Baxter" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 20 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,10 x 250 ml in 500 ml Infusionsbeutel (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,10
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Natrium chloratum physiolog. "Baxter" - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Elektrolyte
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15556
  • Berechtigungsdatum:
  • 11-09-1952
  • Letzte Änderung:
  • 08-11-2016

Packungsbeilage


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ - Infusionslösung

Wirkstoff: Natriumchlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische 

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische 

Fachpersonal.   Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage 

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ beachten?

Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ ist eine Lösung von Natriumchlorid in Wasser. 

Natriumchlorid ist ein Elektrolyt (auch „Salz“ genannt), der sich in Ihrem Blut befindet.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ dient zur Behandlung eines:

Flüssigkeitsverlusts im Körper (Dehydratation)

Natriumverlusts im Körper (Natriummangel)

Situationen, die einen Natriumchlorid- und Wasserverlust verursachen können, sind:

Krankheiten oder Operationen, bei denen Sie nichts essen oder trinken können

starkes Schwitzen aufgrund von hohem Fieber

Ausgedehnte Gewebeschädigungen, z. B. aufgrund von schweren Verbrennungen.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ kann auch zum Verabreichen oder Verdünnen anderer 

Arzneimittel verwendet werden, die über eine Infusion verabreicht werden.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ 

beachten?

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ darf nicht angewendet werden, wenn Sie an einem der 

folgenden Zustände leiden:

erhöhter Gehalt an Chlorid im Blut (Hyperchlorämie)

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie)

Werden Natrium chloratum  physiolog. „Baxter“ Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die 

Gebrauchsinformation dieser Arzneimittel, um zu überprüfen, ob Ihnen die Lösung verabreicht 

werden kann oder nicht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten 

haben:

Jede Art von Herzerkrankung oder schwacher Herzfunktion

eingeschränkte Nierenfunktion

Übersäuerung des Blutes (Azidose)

zu hohes Blutvolumen in den Blutgefäßen (Hypervolämie) 

Bluthochdruck (Hypertonie)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme)

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem)

Lebererkrankungen (z.B. Zirrhose)

hoher Blutdruck in der Schwangersschaft (Präeklampsie)

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist)

jeder andere Zustand, der mit einer Natriumretention (wenn der Körper zuviel Natrium 

zurückbehält) einhergeht, wie z.B. Behandlung mit Steroiden (siehe auch Abschnitt „Bei 

Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ mit anderen Arzneimitteln“)

Bei Verabreichen der Infusionslösung wird der Arzt Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen um

o den Flüssigkeitshaushalt in Ihrem Körper

o Ihre Vitalzeichen

o den Gehalt an Salzen wie Natrium und Kalium in Ihrem Blut (Plasmaelektrolyte)

zu überwachen.

Dies ist besonders bei Kindern und (frühgeborenen) Säuglingen zu beachten, da deren Körper 

aufgrund der noch nicht voll entwickelten Nierenfunktion zu viel Natrium speichert.

Wenn Sie parenteral ernährt werden, d. h. Nährstoffe über eine Infusion in die Vene erhalten, wird Ihr 

Arzt dies berücksichtigen. Falls Sie langfristig mit Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ behandelt 

werden, erhalten Sie möglicherweise zusätzliche Nährstoffe.

Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel 

einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder 

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt besonders dann, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen / anwenden:

Kortikosteroide (entzündungshemmende Arzneimittel)

Diese Arzneimittel können bewirken, dass der Körper Natrium und Wasser einlagert. Dies führt zu 

Schwellungen des Gewebes aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Ödemen) 

sowie zu Bluthochdruck (Hypertonie).

Lithium (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)

Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ zusammen mit Nahrungsmitteln und 

Getränken

Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie essen oder trinken dürfen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung zugesetzt:

o fragen Sie Ihren Arzt

o lesen sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder 

Maschinen bedienen.

3. Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ anzuwenden?

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ wird Ihnen von einem Arzt oder dem Pflegepersonal 

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies ist 

abhängig von Ihrem Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung und davon, ob die 

Infusion als Trägerlösung oder zum Verdünnen anderer Arzneimittel verwendet wird. 

Die Dosierung kann auch von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung 

Partikel enthält oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ - Infusionslösung wird normalerweise über einen 

Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel in eine Vene verabreicht. Meist wird für die 

Infusion eine Armvene verwendet. Möglicherweise entschließt sich Ihr Arzt aber auch, Ihnen das 

Arzneimittel auf andere Weise zu verabreichen .

Wenn Sie mit Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ behandelt werden, führt Ihr Arzt Bluttests 

durch, um Folgendes zu überwachen:

Die Konzentration von Elektrolyten (z. B. Natrium und Chlorid) und anderen chemischen Stoffen, 

die sich normalerweise in Ihrem Blut befinden, wie beispielsweise Kreatinin (ein Abbauprodukt 

der Muskeln)

Restmengen müssen verworfen werden. Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ darf NICHT aus 

einem bereits angebrochenen Behältnis infundiert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ angewendet haben, 

als Sie sollten

Falls Ihnen Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ in zu großer Menge (Überinfusion) verabreicht 

wurde, treten möglicherweise folgende Beschwerden auf: 

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Magenkrämpfe

Durstgefühl

trockener Mund

trockene Augen

Schwitzen

Fieber

schneller Herzschlag (Tachykardie)

erhöhter Blutdruck (Hypertonie)

Nierenversagen

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, die zu Atembeschwerden führt (Lungenödem)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere im Bereich der Knöchel (periphere Ödeme)

Atemstillstand

Kopfschmerzen

Schwindel

Unruhe

Reizbarkeit

Schwächegefühl

Muskelzucken und Steifheit

Krampfanfälle

Übersäuerung des Blutes (Azidose) was zu Müdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und 

erhöhter Atemfrequenz führt

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie), was zu Krämpfen, Koma, 

Gehirnschwellung (Hirnödem) und Tod führen kann.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden bei sich feststellen. Die Infusion 

wird abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden entsprechende Behandlung begonnen.

Wenn Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde, 

kann auch das zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Diese sind in der 

Gebrauchsinformation des zugesetzten Arzneimittels aufgeführt.

Wenn Sie die Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ abbrechen

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder das 

medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ Nebenwirkungen haben, die aber 

nicht bei jedem auftreten müssen. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist unbekannt.

Zittern

Blutdruckabfall

Nesselauschschlag (Urtikaria) 

Hautausschlag

Juckreiz (Pruritus)

Aufgrund der Verabreichungstechnik können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Infektion an der Einstichstelle

lokaler Schmerz oder Reaktion (Rötung oder Schwellung an der Infusionsstelle)

Reizung oder Entzündung der Vene in die die Infusion verabreicht wird (Phlebitis). Dadurch kann 

es zu Rötung, Schmerzen, Brennen und einer Schwellung entlang der betreffenden Vene kommen.

Blutgerinnselbildung (Venenthrombose) an der Infusionsstelle mit Schmerzen, Schwellung oder 

Rötung im Bereich des Gerinnsels.

Austreten der Infusionslösung in das die Vene umgebende Gewebe (Paravasat-Bildung). Dies 

kann zu Gewebeschäden und Narbenbildung führen.

Überschuss an Flüssigkeit in den Blutgefäßen (Hypervolämie)

Juckreiz an der Einstichstelle (Urtikaria)

Fieber (Pyrexie)

Schüttelfrost

Weitere Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit ähnlichen Produkten (andere natriumhältige 

Lösungen) beschrieben wurden, sind u.a.:

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie)

erniedrigter Gehalt an Natrium im Blut (Hyponatriämie)

Übersäuerung des Blutes zusammen mit einem höheren Gehalt an Chlorid im Blut 

(hyperchlorämische metabolische Azidose).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das 

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage 

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) 

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Bei Auftreten von Nebenwirkungen muss die Infusion abgebrochen werden.

5. Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr 

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dürfen Natrium chloratum  physiolog. „Baxter“ nicht verwenden, wenn die Lösung sichtbare 

Partikel enthält oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ enthält

Der Wirkstoff ist Natriumchlorid.

1 Liter enthält: 

Natriumchlorid 9,0 g

mmol/l

 154,0 Osmolarität: ca. 308 mosmol/l

 154,0 pH: 5,0 – 7,0

Der einzige sonstige Bestandteil ist Wasser für Injektionszwecke.

Wie Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ aussieht und Inhalt der Packung

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ - Infusionslösung ist eine klare Lösung ohne sichtbare 

Partikel, die in Clear-Flex - Kunststoffbeuteln oder Glasflaschen verpackt ist.

Packungsgrößen:

Infusionsbeutel mit Twin valve (Spikekonnektor) oder Emoluer valve (Luerkonnektor) zu 20, 30, 50 x 

100 ml, 10, 20 x 250 ml, 10 x 250 ml in 500 ml, 10, 20 x 500 ml, 8, 10 x 1000 ml, 5, 6 x 2000 ml, 2,  4 

x 3000 ml, 2 x 5000 ml

Infusionsbeutel mit selbstschließendem Emoluer Konnektor oder selbstschließendem Biluer Konnektor 

zu 10, 20 x 500 ml, 8, 12 x 1000 ml, 5, 6 x 2000 ml, 2, 4 x 3000 ml, 2 x 5000 ml.

Glasflasche zu 25 x 50 ml, 20, 25 x 100 ml, 30 x 100 ml in 250 ml, 10, 30 x 250 ml, 10, 30 x 200 ml 

in 250 ml, 10, 20 x 250 ml in 500 ml, 10, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber: Baxter Healthcare GmbH, A-1020 Wien

Hersteller:  Bieffe Medital S.p.A., Grosotto, Italien

Bieffe Medital S.A., Sabinanigo (Huesca), Spanien

Z.Nr. 15.556

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2015

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Erwachsene, ältere Menschen und Kinder

Die Dosierung kann in mEq oder mmol Natrium, Natrium-Masse oder Natriumsalz-Masse

(1 g NaCl = 394 mg, 17,1 mEq oder 17,1 mmol Na und Cl) ausgedrückt werden.

Dosierung, Infusionsgeschwindigkeit und Dauer der Anwendung sind für jeden Patienten individuell 

zu bestimmen. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Alter, Gewicht, 

klinischem Zustand, Begleitmedikation und insbesondere dem Hydratationszustand des Patienten 

sowie klinischem und laborchemischem Ansprechen auf die Behandlung.  Flüssigkeitshaushalt und  

Plasmaelektrolytspiegel müssen während der Behandlung überwacht werden.

Empfohlene Dosierung zur Behandlung einer isotonen extrazellulären Dehydratation und von 

Natriummangel:

Erwachsene: 500 ml – 3 Liter/24 Std.

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder: 20 – 100 ml/24 Std./kg Körpergewicht, abhängig vom Alter und 

der totalen Körpermasse (total body mass).

Wird Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ als Trägerlösung oder Verdünnungsmittel eingesetzt, 

liegt die empfohlene Dosierung bei 50 – 250 ml per Dosis des zu verabreichenden Arzneimittels.

Wenn Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ als Verdünnungsmittel für zur Injektion bestimmte 

Zubereitungen anderer Arzneimittel eingesetzt wird, hängen Dosierung und Infusionsrate im 

Wesentlichen von der Art und dem Dosierungsschema des verordneten Arzneimittels ab.

Inkompatibilitäten mit Arzneimittelzusätzen

Wie bei allen Parenterallösungen muss vor der Verwendung von Zusätzen deren Kompatibilität mit 

der Lösung überprüft werden.  Bei Fehlen von Kompatibilitätsstudien, darf diese Lösung nicht mit 

anderen Arzneimitteln gemischt werden. Zusätze, bei denen eine Inkompatibilität bekannt ist, dürfen 

nicht verwendet werden.

Weitere Informationen zur Verwendung dieses Arzneimittels mit Zusätzen siehe Abschnitt 6.6.

Haltbarkeit nach dem Öffnen: Zusätze

Vor Anwendung muss die chemische und physikalische Stabilität jedes Arzneimittelzusatzes beim 

pH-Wert von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ ermittelt werden.

Aus mikrobiologischer Sicht muss das verdünnte Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, der 

Zusatz wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen verdünnt. Wird es nicht 

sofort verwendet, liegen die Lagerungsdauer und die Lagerungsbedingungen im 

Verantwortungsbereich des Anwenders.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Informationen zur Art der Anwendung siehe Abschnitt 4.2.

Vor dem Hinzufügen eines Arzneimittels sicherstellen, dass dieses wasserlöslich und beim pH der 

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ – Infusionslösung löslich und stabil ist. Zusätze können der 

Lösung vor oder während der Infusion beigemischt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Arztes, zu überprüfen, ob sich ein Arzneimittelzusatz mit Natrium 

chloratum physiolog. „Baxter“ – Infusionslösung verträgt, indem er eventuelle Farbveränderungen 

und/oder Ausfällungen, unlösliche Komplexe oder Kristallisation überprüft. Unbedingt die Fach-

/Gebrauchsinformation des zugefügten Arzneimittels beachten.

Bei Verwendung von Zusätzen vor der parenteralen Verabreichung sicherstellen, dass die Lösung 

isoton ist. Zusätze sind unter aseptischen Bedingungen sorgfältig zuzumischen. Lösungen mit 

Zusätzen sofort anwenden und nicht lagern.

Beim Zumischen anderer Arzneimittel oder durch eine falsche Verabreichungstechnik können 

Pyrogene in den Kreislauf gelangen und Fieber hervorrufen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, die 

Infusion sofort abbrechen.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Restmengen entsorgen.

[Handhabung der Kunststoffbeutel:

1. Öffnen

a. Den Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen. Der innere 

Beutel gewährleistet die Sterilität des Produkts.

b. Den Innenbeutel fest zusammendrücken und so auf kleinste Undichtigkeiten überprüfen. 

Sind undichte Stellen vorhanden, die Lösung verwerfen, da die Sterilität nicht mehr 

gewährleistet ist.

c. Prüfen, ob die Lösung klar ist und keine Partikel aufweist. Wenn sie trübe ist oder 

Partikel enthält, die Lösung verwerfen.

2. Vorbereiten der Verabreichung

Für die Herstellung und Verabreichung der Lösung sterile Materialien verwenden.

a. Den Beutel an der Ausstanzung aufhängen.

b. Die Kunststoff-Schutzkappe vom Verabreichungsanschluss an der Unterseite des Beutels 

wie folgt entfernen:

- den kleineren Flügel am Anschluss mit einer Hand fassen,

- mit der anderen Hand den größeren Flügel an der Schutzkappe fassen und drehen,

- die Schutzkappe löst sich.

c. Die Infusion aseptisch vorbereiten.

d. Das Infusionsbesteck anschließen. Bitte die vollständige Gebrauchsanweisung des 

Infusionsbesteckes zum Anschließen und Spülen des Infusionsbesteckes sowie  zum 

Verabreichen der Lösung beachten.

3. Verfahren zur Injektion von Arzneimittelzusätzen

Vorsicht! Zusätze können inkompatibel sein.

Hinzufügen von Arzneimitteln vor der Verabreichung

a. Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

b. Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den 

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

c. Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen. Für Arzneimittel hoher Dichte wie 

beispielsweise Kaliumchlorid die Zuspritzanschlüsse senkrecht halten, leicht dagegen 

klopfen und die Lösung erneut mischen.

Achtung: Beutel mit Arzneimittelzusätzen nicht aufbewahren.

Hinzufügen von Arzneimitteln während der Verabreichung

a. Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.

b. Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

c. Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den 

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

d. Den Beutel vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position bringen.

e. Beide Anschlüsse durch leichtes Klopfen entlüften, während der Beutel in einer 

senkrechten Position ist.

f. Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen.

g. Den Beutel wieder in die Ausgangsstellung bringen, die Klemme öffnen und die 

Verabreichung fortsetzen.

Nicht mehrere Kunststoffbeutel in Serie miteinander verbinden, um eine Luftembolie aufgrund von 

Lufteinschlüssen im Primärbeutel zu vermeiden

Wird ein flexibles Kunststoffbehältnis mit einer intravenösen Lösung zusammengedrückt, um die 

Flussrate zu erhöhen, besteht das Risiko einer Luftembolie, wenn das Behältnis vor der Anwendung 

nicht vollständig entlüftet wurde. Wird ein belüftetes Infusionsset in geöffneter Position 

angeschlossen, kann dies zu einer Luftembolie führen. Daher sollten keine belüfteten Infusionssets in 

geöffneter Position an flexible Kunststoffbeutel angeschlossen werden

Zusätze können der Lösung vor oder während der Infusion durch den Zuspritzanschluss hinzugefügt 

werden.

Angebrochene Beutel nicht erneut anschließen.]

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SODIUM CHLORIDE Injection [A-S Medication Solutions]

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