Natrium chloratum physiolog. "Baxter" - Infusionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Natrium chloratum physiolog. "Baxter" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 20 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,10 x 250 ml in 500 ml Infusionsbeutel (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,10
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Natrium chloratum physiolog. "Baxter" - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Elektrolyte
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15556
  • Berechtigungsdatum:
  • 11-09-1952
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ - Infusionslösung

Wirkstoff: Natriumchlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ beachten?

Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ ist eine Lösung von Natriumchlorid in Wasser.

Natriumchlorid ist ein Elektrolyt (auch „Salz“ genannt), der sich in Ihrem Blut befindet.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ dient zur Behandlung eines:

Flüssigkeitsverlusts im Körper (Dehydratation)

Natriumverlusts im Körper (Natriummangel)

Situationen, die einen Natriumchlorid- und Wasserverlust verursachen können, sind:

Krankheiten oder Operationen, bei denen Sie nichts essen oder trinken können

starkes Schwitzen aufgrund von hohem Fieber

Ausgedehnte Gewebeschädigungen, z. B. aufgrund von schweren Verbrennungen.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ kann auch zum Verabreichen oder Verdünnen anderer

Arzneimittel verwendet werden, die über eine Infusion verabreicht werden.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“

beachten?

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ darf nicht angewendet werden, wenn Sie an einem der

folgenden Zustände leiden:

erhöhter Gehalt an Chlorid im Blut (Hyperchlorämie)

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie)

Werden Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ Arzneimittel zugesetzt, lesen Sie bitte auch die

Gebrauchsinformation dieser Arzneimittel, um zu überprüfen, ob Ihnen die Lösung verabreicht

werden kann oder nicht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten

haben:

Jede Art von Herzerkrankung oder schwacher Herzfunktion

eingeschränkte Nierenfunktion

Übersäuerung des Blutes (Azidose)

zu hohes Blutvolumen in den Blutgefäßen (Hypervolämie)

Bluthochdruck (Hypertonie)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme)

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem)

Lebererkrankungen (z.B. Zirrhose)

hoher Blutdruck in der Schwangersschaft (Präeklampsie)

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist)

jeder andere Zustand, der mit einer Natriumretention (wenn der Körper zuviel Natrium

zurückbehält) einhergeht, wie z.B. Behandlung mit Steroiden (siehe auch Abschnitt „Bei

Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ mit anderen Arzneimitteln“)

Bei Verabreichen der Infusionslösung wird der Arzt Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen um

den Flüssigkeitshaushalt in Ihrem Körper

Ihre Vitalzeichen

den Gehalt an Salzen wie Natrium und Kalium in Ihrem Blut (Plasmaelektrolyte)

zu überwachen.

Dies ist besonders bei Kindern und (frühgeborenen) Säuglingen zu beachten, da deren Körper

aufgrund der noch nicht voll entwickelten Nierenfunktion zu viel Natrium speichert.

Wenn Sie parenteral ernährt werden, d. h. Nährstoffe über eine Infusion in die Vene erhalten, wird Ihr

Arzt dies berücksichtigen. Falls Sie langfristig mit Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ behandelt

werden, erhalten Sie möglicherweise zusätzliche Nährstoffe.

Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt besonders dann, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen / anwenden:

Kortikosteroide (entzündungshemmende Arzneimittel)

Diese Arzneimittel können bewirken, dass der Körper Natrium und Wasser einlagert. Dies führt zu

Schwellungen des Gewebes aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Ödemen)

sowie zu Bluthochdruck (Hypertonie).

Lithium (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)

Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ zusammen mit Nahrungsmitteln und

Getränken

Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie essen oder trinken dürfen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung zugesetzt:

fragen Sie Ihren Arzt

lesen sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder

Maschinen bedienen.

3.

Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ anzuwenden?

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ wird Ihnen von einem Arzt oder dem Pflegepersonal

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies ist

abhängig von Ihrem Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung und davon, ob die

Infusion als Trägerlösung oder zum Verdünnen anderer Arzneimittel verwendet wird.

Die Dosierung kann auch von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung

Partikel enthält oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ - Infusionslösung wird normalerweise über einen

Kunststoffschlauch und eine damit verbundene Nadel in eine Vene verabreicht. Meist wird für die

Infusion eine Armvene verwendet. Möglicherweise entschließt sich Ihr Arzt aber auch, Ihnen das

Arzneimittel auf andere Weise zu verabreichen

Wenn Sie mit Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ behandelt werden, führt Ihr Arzt Bluttests

durch, um Folgendes zu überwachen:

Die Konzentration von Elektrolyten (z. B. Natrium und Chlorid) und anderen chemischen Stoffen,

die sich normalerweise in Ihrem Blut befinden, wie beispielsweise Kreatinin (ein Abbauprodukt

der Muskeln)

Restmengen müssen verworfen werden. Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ darf NICHT aus

einem bereits angebrochenen Behältnis infundiert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ angewendet haben,

als Sie sollten

Falls Ihnen Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ in zu großer Menge (Überinfusion) verabreicht

wurde, treten möglicherweise folgende Beschwerden auf:

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Magenkrämpfe

Durstgefühl

trockener Mund

trockene Augen

Schwitzen

Fieber

schneller Herzschlag (Tachykardie)

erhöhter Blutdruck (Hypertonie)

Nierenversagen

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, die zu Atembeschwerden führt (Lungenödem)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere im Bereich der Knöchel (periphere Ödeme)

Atemstillstand

Kopfschmerzen

Schwindel

Unruhe

Reizbarkeit

Schwächegefühl

Muskelzucken und Steifheit

Krampfanfälle

Übersäuerung des Blutes (Azidose) was zu Müdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und

erhöhter Atemfrequenz führt

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie), was zu Krämpfen, Koma,

Gehirnschwellung (Hirnödem) und Tod führen kann.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden bei sich feststellen. Die Infusion

wird abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden entsprechende Behandlung begonnen.

Wenn Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde,

kann auch das zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Diese sind in der

Gebrauchsinformation des zugesetzten Arzneimittels aufgeführt.

Wenn Sie die Anwendung von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ abbrechen

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder das

medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ Nebenwirkungen haben, die aber

nicht bei jedem auftreten müssen. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist unbekannt.

Zittern

Blutdruckabfall

Nesselauschschlag (Urtikaria)

Hautausschlag

Juckreiz (Pruritus)

Aufgrund der Verabreichungstechnik können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Infektion an der Einstichstelle

lokaler Schmerz oder Reaktion (Rötung oder Schwellung an der Infusionsstelle)

Reizung oder Entzündung der Vene in die die Infusion verabreicht wird (Phlebitis). Dadurch kann

es zu Rötung, Schmerzen, Brennen und einer Schwellung entlang der betreffenden Vene kommen.

Blutgerinnselbildung (Venenthrombose) an der Infusionsstelle mit Schmerzen, Schwellung oder

Rötung im Bereich des Gerinnsels.

Austreten der Infusionslösung in das die Vene umgebende Gewebe (Paravasat-Bildung). Dies

kann zu Gewebeschäden und Narbenbildung führen.

Überschuss an Flüssigkeit in den Blutgefäßen (Hypervolämie)

Juckreiz an der Einstichstelle (Urtikaria)

Fieber (Pyrexie)

Schüttelfrost

Weitere Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit ähnlichen Produkten (andere natriumhältige

Lösungen) beschrieben wurden, sind u.a.:

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie)

erniedrigter Gehalt an Natrium im Blut (Hyponatriämie)

Übersäuerung des Blutes zusammen mit einem höheren Gehalt an Chlorid im Blut

(hyperchlorämische metabolische Azidose).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten)

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Bei Auftreten von Nebenwirkungen muss die Infusion abgebrochen werden.

5.

Wie ist Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dürfen Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ nicht verwenden, wenn die Lösung sichtbare

Partikel enthält oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ enthält

Der Wirkstoff ist Natriumchlorid.

1 Liter enthält:

Natriumchlorid

9,0 g

mmol/l

154,0

Osmolarität: ca. 308 mosmol/l

154,0

pH: 5,0 – 7,0

Der einzige sonstige Bestandteil ist Wasser für Injektionszwecke.

Wie Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ aussieht und Inhalt der Packung

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ - Infusionslösung ist eine klare Lösung ohne sichtbare

Partikel, die in Clear-Flex - Kunststoffbeuteln oder Glasflaschen verpackt ist.

Packungsgrößen:

Infusionsbeutel mit Twin valve (Spikekonnektor) oder Emoluer valve (Luerkonnektor) zu 20, 30, 50 x

100 ml, 10, 20 x 250 ml, 10 x 250 ml in 500 ml, 10, 20 x 500 ml, 8, 10 x 1000 ml, 5, 6 x 2000 ml, 2, 4

x 3000 ml, 2 x 5000 ml

Infusionsbeutel mit selbstschließendem Emoluer Konnektor oder selbstschließendem Biluer Konnektor

zu 10, 20 x 500 ml, 8, 12 x 1000 ml, 5, 6 x 2000 ml, 2, 4 x 3000 ml, 2 x 5000 ml.

Glasflasche zu 25 x 50 ml, 20, 25 x 100 ml, 30 x 100 ml in 250 ml, 10, 30 x 250 ml, 10, 30 x 200 ml

in 250 ml, 10, 20 x 250 ml in 500 ml, 10, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber: Baxter Healthcare GmbH, A-1020 Wien

Hersteller:

Bieffe Medital S.p.A., Grosotto, Italien

Bieffe Medital S.A., Sabinanigo (Huesca), Spanien

Z.Nr. 15.556

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2015

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Erwachsene, ältere Menschen und Kinder

Die Dosierung kann in mEq oder mmol Natrium, Natrium-Masse oder Natriumsalz-Masse

(1 g NaCl = 394 mg, 17,1 mEq oder 17,1 mmol Na und Cl) ausgedrückt werden.

Dosierung, Infusionsgeschwindigkeit und Dauer der Anwendung sind für jeden Patienten individuell

zu bestimmen. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Alter, Gewicht,

klinischem Zustand, Begleitmedikation und insbesondere dem Hydratationszustand des Patienten

sowie klinischem und laborchemischem Ansprechen auf die Behandlung. Flüssigkeitshaushalt und

Plasmaelektrolytspiegel müssen während der Behandlung überwacht werden.

Empfohlene Dosierung zur Behandlung einer isotonen extrazellulären Dehydratation und von

Natriummangel:

Erwachsene: 500 ml – 3 Liter/24 Std.

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder: 20 – 100 ml/24 Std./kg Körpergewicht, abhängig vom Alter und

der totalen Körpermasse (total body mass).

Wird Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ als Trägerlösung oder Verdünnungsmittel eingesetzt,

liegt die empfohlene Dosierung bei 50 – 250 ml per Dosis des zu verabreichenden Arzneimittels.

Wenn Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ als Verdünnungsmittel für zur Injektion bestimmte

Zubereitungen anderer Arzneimittel eingesetzt wird, hängen Dosierung und Infusionsrate im

Wesentlichen von der Art und dem Dosierungsschema des verordneten Arzneimittels ab.

Inkompatibilitäten mit Arzneimittelzusätzen

Wie bei allen Parenterallösungen muss vor der Verwendung von Zusätzen deren Kompatibilität mit

der Lösung überprüft werden. Bei Fehlen von Kompatibilitätsstudien, darf diese Lösung nicht mit

anderen Arzneimitteln gemischt werden. Zusätze, bei denen eine Inkompatibilität bekannt ist, dürfen

nicht verwendet werden.

Weitere Informationen zur Verwendung dieses Arzneimittels mit Zusätzen siehe Abschnitt 6.6.

Haltbarkeit nach dem Öffnen: Zusätze

Vor Anwendung muss die chemische und physikalische Stabilität jedes Arzneimittelzusatzes beim

pH-Wert von Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ ermittelt werden.

Aus mikrobiologischer Sicht muss das verdünnte Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, der

Zusatz wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen verdünnt. Wird es nicht

sofort verwendet, liegen die Lagerungsdauer und die Lagerungsbedingungen im

Verantwortungsbereich des Anwenders.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Informationen zur Art der Anwendung siehe Abschnitt 4.2.

Vor dem Hinzufügen eines Arzneimittels sicherstellen, dass dieses wasserlöslich und beim pH der

Natrium chloratum physiolog. „Baxter“ – Infusionslösung löslich und stabil ist. Zusätze können der

Lösung vor oder während der Infusion beigemischt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Arztes, zu überprüfen, ob sich ein Arzneimittelzusatz mit Natrium

chloratum physiolog. „Baxter“ – Infusionslösung verträgt, indem er eventuelle Farbveränderungen

und/oder Ausfällungen, unlösliche Komplexe oder Kristallisation überprüft. Unbedingt die Fach-

/Gebrauchsinformation des zugefügten Arzneimittels beachten.

Bei Verwendung von Zusätzen vor der parenteralen Verabreichung sicherstellen, dass die Lösung

isoton ist. Zusätze sind unter aseptischen Bedingungen sorgfältig zuzumischen. Lösungen mit

Zusätzen sofort anwenden und nicht lagern.

Beim Zumischen anderer Arzneimittel oder durch eine falsche Verabreichungstechnik können

Pyrogene in den Kreislauf gelangen und Fieber hervorrufen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, die

Infusion sofort abbrechen.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Restmengen entsorgen.

[Handhabung der Kunststoffbeutel:

1. Öffnen

a.

Den Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen. Der innere

Beutel gewährleistet die Sterilität des Produkts.

b.

Den Innenbeutel fest zusammendrücken und so auf kleinste Undichtigkeiten überprüfen.

Sind undichte Stellen vorhanden, die Lösung verwerfen, da die Sterilität nicht mehr

gewährleistet ist.

c.

Prüfen, ob die Lösung klar ist und keine Partikel aufweist. Wenn sie trübe ist oder

Partikel enthält, die Lösung verwerfen.

2. Vorbereiten der Verabreichung

Für die Herstellung und Verabreichung der Lösung sterile Materialien verwenden.

a.

Den Beutel an der Ausstanzung aufhängen.

b.

Die Kunststoff-Schutzkappe vom Verabreichungsanschluss an der Unterseite des Beutels

wie folgt entfernen:

- den kleineren Flügel am Anschluss mit einer Hand fassen,

- mit der anderen Hand den größeren Flügel an der Schutzkappe fassen und drehen,

- die Schutzkappe löst sich.

c.

Die Infusion aseptisch vorbereiten.

d.

Das Infusionsbesteck anschließen. Bitte die vollständige Gebrauchsanweisung des

Infusionsbesteckes zum Anschließen und Spülen des Infusionsbesteckes sowie zum

Verabreichen der Lösung beachten.

3. Verfahren zur Injektion von Arzneimittelzusätzen

Vorsicht! Zusätze können inkompatibel sein.

Hinzufügen von Arzneimitteln vor der Verabreichung

a.

Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

b.

Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

c.

Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen. Für Arzneimittel hoher Dichte wie

beispielsweise Kaliumchlorid die Zuspritzanschlüsse senkrecht halten, leicht dagegen

klopfen und die Lösung erneut mischen.

Achtung: Beutel mit Arzneimittelzusätzen nicht aufbewahren.

Hinzufügen von Arzneimitteln während der Verabreichung

a.

Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.

b.

Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

c.

Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

d.

Den Beutel vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position bringen.

e.

Beide Anschlüsse durch leichtes Klopfen entlüften, während der Beutel in einer

senkrechten Position ist.

f.

Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen.

g.

Den Beutel wieder in die Ausgangsstellung bringen, die Klemme öffnen und die

Verabreichung fortsetzen.

Nicht mehrere Kunststoffbeutel in Serie miteinander verbinden, um eine Luftembolie aufgrund von

Lufteinschlüssen im Primärbeutel zu vermeiden

Wird ein flexibles Kunststoffbehältnis mit einer intravenösen Lösung zusammengedrückt, um die

Flussrate zu erhöhen, besteht das Risiko einer Luftembolie, wenn das Behältnis vor der Anwendung

nicht vollständig entlüftet wurde. Wird ein belüftetes Infusionsset in geöffneter Position

angeschlossen, kann dies zu einer Luftembolie führen. Daher sollten keine belüfteten Infusionssets in

geöffneter Position an flexible Kunststoffbeutel angeschlossen werden

Zusätze können der Lösung vor oder während der Infusion durch den Zuspritzanschluss hinzugefügt

werden.

Angebrochene Beutel nicht erneut anschließen.]

18-12-2018

Enovachem Pharmaceuticals Issues Voluntary Nationwide Recall of Dyural-40 and Dyural-80 Convenience Kits Containing Recalled Sodium Chloride Injection, USP, 0.9% Due to Latex Hazard

Enovachem Pharmaceuticals Issues Voluntary Nationwide Recall of Dyural-40 and Dyural-80 Convenience Kits Containing Recalled Sodium Chloride Injection, USP, 0.9% Due to Latex Hazard

Torrance, CA, Asclemed USA Inc is voluntarily recalling 20 lots of Dyural-40 and 61 lots of Dyural-80, to the user level. The products include recalled Sodium Chloride, USP, 0.9% manufactured by Fresenius Kabi, which has been recalled due to product labeling incorrectly stating stoppers do not contain latex.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

21-11-2018

Fresenius Kabi Issues Voluntary Nationwide Recall of Sodium Chloride Injection, USP, 0.9% Due to Product Labeling Incorrectly Stating Stoppers Do Not Contain Latex

Fresenius Kabi Issues Voluntary Nationwide Recall of Sodium Chloride Injection, USP, 0.9% Due to Product Labeling Incorrectly Stating Stoppers Do Not Contain Latex

Fresenius Kabi USA is voluntarily recalling 163 lots of Sodium Chloride Injection, USP, 0.9%, 10 mL fill in a 10 mL vial and Sodium Chloride Injection, USP, 0.9%, 20 mL fill in a 20 mL vial to the user level. The product insert states that stoppers for both the 10mL and the 20mL vials do not contain natural rubber latex; the tray label for the two vial sizes and the vial label for the 20mL vial also state that the stoppers do not contain latex. The product is being recalled because the stoppers contain n...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-9-2018

SCA Pharmaceuticals LLC. Issues Voluntary Nationwide Recall of Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride due to Presence of Precipitate

SCA Pharmaceuticals LLC. Issues Voluntary Nationwide Recall of Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride due to Presence of Precipitate

, SCA Pharmaceuticals LLC (“SCA Pharma”) is voluntarily recalling 7 lots of the injectable product Furosemide 100 mg in 0.9% Sodium Chloride 100 mg bag to the consumer level. This product is being recalled for visible particulate matter believed to be furosemide precipitate.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

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