Mycostatin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mycostatin Aufhängung
  • Darreichungsform:
  • Aufhängung
  • Zusammensetzung:
  • nystatinum 100000 U. I., sind, saccharinum natricum, conserv.: E 216, E 218, excipiens Aussetzung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mycostatin Aufhängung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Mykosen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 33043
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-05-1967
  • Letzte Änderung:
  • 26-01-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Mycostatin® Suspension

SANOFI-AVENTIS

Was ist Mycostatin und wann wird es angewendet?

Mycostatin enthält Nystatin, ein gegen Pilzinfektionen (Candidosen) wirksames Antibiotikum. Beim

Menschen können Haut und Schleimhäute (Mund, Geschlechtsorgane, Verdauungsorgane) davon

betroffen sein.

Der Arzt verschreibt Mycostatin Suspension zur Vorbeugung und Behandlung von Pilzerkrankungen

(Mykosen) des Mund- und Rachenraums, der Verdauungsorgane sowie der Analregion.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Medikament wurde Ihnen von Ihrem Arzt zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung

verschrieben.

Das Antimykotikum in Mycostatin ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche

Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht

richtig dosierten Antimykotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von

sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Auch bei späteren neuen Infektionen dürfen Sie Mycostatin nicht ohne erneute ärztliche Konsultation

anwenden.

Wann darf Mycostatin nicht angewendet werden?

Falls Ihnen eine Überempfindlichkeit gegenüber einer der Komponenten von Mycostatin Suspension

bekannt ist, dürfen Sie Mycostatin nicht einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Mycostatin Vorsicht geboten?

Bei auftretender Überempfindlichkeit (z.B. allergischen Hautreaktionen wie Rötungen oder Juckreiz)

ist das Medikament abzusetzen und sofort ein Arzt oder Apotheker zu befragen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien

haben oder andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Mycostatin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft sollten Sie, wenn möglich, allgemein auf die Einnahme von

Medikamenten verzichten; dennoch kann Mycostatin Suspension, wenn unbedingt angezeigt, auch

während der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden, da der Wirkstoff von

Mycostatin praktisch nicht resorbiert wird.

Wie verwenden Sie Mycostatin?

Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, erfolgt die Einnahme nach folgendem Schema:

Flasche vor Gebrauch gut schütteln!

Die Suspension mit Hilfe der beiliegenden Pipette entnehmen.

– Bei Mykosen der Mund- und Rachenhöhle, 4mal täglich 1 ml Suspension so lange wie möglich im

Mund behalten und mit der Zunge überallhin verteilen, dann erst den Rest schlucken.

– Um eine Ansteckung beim Neugeborenen zu verhindern, wird 1mal täglich 1 ml Suspension

verabreicht.

– Bei Mykosen der Verdauungsorgane und der Analregion, 3mal täglich 5–10 ml Suspension für

Erwachsene. Zur Behandlung von Säuglingen werden 4mal täglich 1 ml gegeben.

Die Einnahme hat zwischen den Mahlzeiten zu erfolgen.

Wenn Sie gleichzeitig mit Mycostatin ein Antibiotikum einnehmen müssen, muss Mycostatin

mindestens ebenso lange eingenommen werden.

Eine begonnene Antimykotika-Therapie sollte so lange wie vom Arzt verordnet durchgeführt

werden. Weder die tägliche Dosis noch die Therapiedauer dürfen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt

oder Apotheker geändert werden.

Die Krankheitssymptome verschwinden oft bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Eine

ungenügende Anwendungsdauer oder ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes

Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen kann Mycostatin haben?

Allergische Reaktionen (Juckreiz, Hautrötungen) wurden nur selten beobachtet; sollte eine solche

jedoch auftreten, unterbrechen Sie die Behandlung und informieren Sie Ihren Arzt. Schwerere

Hautreaktionen treten nur sehr selten auf.

Übelkeit, Unwohlsein und Durchfall können in seltenen Fällen auftreten, vor allem bei höherer

Dosierung.

Falls weitere Nebenwirkungen auftreten, bei denen Sie einen Zusammenhang mit der Anwendung

von Mycostatin vermuten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker konsultieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die Einnahme von Mycostatin hat keinen Einfluss auf die Fähigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen

oder eine Maschine zu bedienen.

Wie alle Medikamente ist Mycostatin an einem für Kinder unerreichbaren Ort aufzubewahren.

Mycostatin ist bei Zimmertemperatur (15–25 °C) aufzubewahren. Einfrieren vermeiden.

Das Medikament darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden. Nach Beendigung der Behandlung, das Medikament mit dem restlichen Inhalt Ihrer

Abgabestelle (Arzt oder Apotheker) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, der über die ausführliche Fachinformation

verfügt.

Was ist in Mycostatin enthalten?

Der Wirkstoff von Mycostatin ist Nystatin.

1 ml Suspension enthält: Nystatin 100’000 U.I., Saccharose, Saccharin, Aromastoffe,

Konservierungsmittel: Propylparahydroxybenzoat (E 216), Methylparahydroxybenzoat (E 218), und

andere Hilfsstoffe.

Diabetikerhinweis: 1 ml Suspension enthält 0,5 g Saccharose («Zucker»); dies entspricht 8,6 kJ oder

0,05 Brotwert.

Zulassungsnummer

33043 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Mycostatin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliches Rezept.

Flasche zu 24 ml mit graduierter Messpipette zu 1 ml (B).

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) AG, 1217 Meyrin/GE.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2007 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.