Mutaflor

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mutaflor Kapseln
  • Darreichungsform:
  • Kapseln
  • Zusammensetzung:
  • escherichia coli viva (souche: Nissle 1917) 2.5-25 Mio U., excipiens pro kapsel.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mutaflor Kapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Bakterien- und Hefepräparate
  • Therapiebereich:
  • Colitis ulcerosa, wo in der remission

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 684
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-02-2005
  • Letzte Änderung:
  • 23-01-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Mutaflor®/- mite

VIFOR FRIBOURG

Was ist Mutaflor und wann wird es angewendet?

Die Wirksubstanz von Mutaflor ist ein Bakterium (Escherichia coli Stamm Nissle 1917). Bei Colitis

ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung) verhindert es Rückfälle während der schubfreien

Zeit. Hierbei zeichnet es sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Das Bakterium E. coli Stamm

Nissle 1917 wirkt bei seiner Freisetzung im Dickdarm gegen krankheitserregende Mikroorganismen

und fördert die körpereigenen Abwehrkräfte. Darüber hinaus gibt es Substanzen in den Darm ab, die

als Energielieferanten für die Schleimhaut des Dickdarms dienen und ihre Durchblutung fördern.

Das Präparat darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Für Diabetiker: Der Anteil an verdaulichen Kohlenhydraten liegt unter 0,01 BE/Kapsel.

Wann darf Mutaflor nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeiten gegen einen Bestandteil des Päparates.

Nach einer Antibiotika-Behandlung soll mit der Anwendung von Mutaflor 5 Tage zugewartet

werden.

Wann ist bei der Einnahme von Mutaflor Vorsicht geboten?

Sollten Unverträglichkeitserscheinungen auftreten, müssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin

konsultieren.

Bestimmte Antibiotika können die Wirksamkeit von Mutaflor einschränken. Teilen sie daher Ihrem

Arzt oder Ihrer Ärztin mit, welche Antibiotika Sie einnehmen.

Darf Mutaflor während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung während der

Schwangerschaft kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche

Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der

Schwangerschaft möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die

Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Systematische wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Mutaflor während der Stillzeit ohne

Bedenken eingenommen werden kann.

Wie verwenden Sie Mutaflor?

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Soweit nicht anders verordnet, soll zur Vorbeugung eines Rückfalls die gesamte Tagesdosis zu einer

Mahlzeit, möglichst zum Frühstück, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Soweit nicht anders verordnet, gilt zur Vorbeugung eines Rückfalls folgende Dosierung:

Erwachsene und Jugendliche: 1.–4. Tag 1× 1 Kapsel Mutaflor mite täglich, am 5.–6. Tag 1×

2 Kapseln Mutaflor mite täglich. An den folgenden Tagen 1× 3 Kapseln Mutaflor mite täglich.

Sobald 3 Kapseln Mutaflor mite pro Tag gut vertragen werden, kann man zunächst auf 1 Kapsel

Mutaflor pro Tag übergehen und dann auf 2 Kapseln pro Tag steigern.

Kinder: Vom 1.–4. Tag 1 Kapsel Mutaflor mite täglich. Ab dem 5. Tag 1× 2 Kapseln Mutaflor mite

pro Tag.

Soweit nicht anders verordnet, sollte Mutaflor zur Vorbeugung eines Rückfalls dauerhaft

eingenommen werden.

Massnahmen bei Überdosierung

Auch bei Überschreiten der vorgeschriebenen Dosierung sind keine besonderen Massnahmen

erforderlich.

Massnahmen für den Fall, dass die Einnahme einer oder mehrerer Dosen unterlassen wurde

Es sind keine besonderen Massnahmen notwendig. Die Einnahme sollte ohne Berücksichtigung der

ausgelassenen Einnahme fortgesetzt werden.

Welche Nebenwirkungen kann Mutaflor haben?

Gelegentlich auftretende Blähungen verschwinden meist bei Reduzierung der Dosis. Alternativ kann

versucht werden, die Tagesdosis auf mehrere Einzelgaben aufzuteilen.

In sehr seltenen Fällen können unerwünschte Wirkungen wie Bauchschmerzen, Blähsucht,

Darmgeräusche, dünnflüssiger Stuhl oder Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung und

Hautrötungen oder Hautausschläge auftreten.

Sollten Sie während der Einnahme von Mutaflor solche oder andere, hier nicht beschriebene,

unerwünschte Wirkungen bemerken, müssen sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre

Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden!

Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren!

Im Kühlschrank bei 2–8 °C aufbewahren!

Was ist in Mutaflor enthalten?

Mutaflor

1 magensaftresistente Kapsel enthält: Biotrockenmasse mit 2,5–25× 109 lebensfähigen Bakterien E.

coli Stamm Nissle 1917.

Mutaflor mite

1 magensaftresistente Kapsel enthält: Biotrockenmasse mit 0,5–5× 109 lebensfähigen Bakterien E.

coli Stamm Nissle 1917.

Mutaflor und Mutaflor mite enthalten jeweils zusätzlich Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

00684 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Mutaflor? Welche Packungen sind erhältlich?

Sie erhalten Mutaflor in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 20 und 100 Kapseln (Mutaflor) bzw. 20 Kapseln (Mutaflor mite).

Zulassungsinhaberin

Vifor SA, Villars-sur-Glâne.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2004 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

27-9-2018

Mauna Loa Macadamia Nut Corporation Voluntarily Recalls

Mauna Loa Macadamia Nut Corporation Voluntarily Recalls

Mauna Loa Macadamia Nut Corporation is voluntarily recalling all of its products produced at the Keaau facility between Sept. 6 - 21, 2018 due to a potential contamination of Escherichia coli (E. coli). The recall was initiated due to E. coli being detected in the well water and distribution system that supplies the firm's operations. No illnesses related to the water have been reported to the state.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

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