Mucostop 600mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mucostop 600mg Brausetabletten mit Limone-Aroma
  • Darreichungsform:
  • Brausetabletten mit Limone-Aroma
  • Zusammensetzung:
  • acetylcysteinum 600 mg, arom.: aspartamum und andere, conserv.: E 220, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mucostop 600mg Brausetabletten mit Limone-Aroma
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Mukolytikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 54907
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-08-1998
  • Letzte Änderung:
  • 10-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten, oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes,

des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den

grössten Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Mucostop Granulat/Brausetabletten

Was ist Mucostop und wann wird es angewendet?

Mucostop enthält den Wirkstoff N-Acetylcystein. Dieser Wirkstoff verflüssigt und löst den zähen,

festsitzenden Schleim in den Luftwegen und fördert den Auswurf.

Das auf der Schleimhaut der Atemwege vorhandene Sekret spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr

von eingeatmeten Schadstoffen wie Bakterien, Staub und chemische Verunreinigungen. Diese

Reizstoffe werden im Sekret festgehalten, wo sie unschädlich gemacht und mit dem Auswurf

ausgeschieden werden.

Bei durch Bakterien und Viren verursachten Infektionen (Erkältungen, Grippe, Bronchitis) und bei

chronischen, durch Schadstoffe hervorgerufenen Reizungen nimmt die Schleimproduktion zu. Durch

die Verdickung des Schleims können die Atemwege blockiert werden, was Atembeschwerden und

Auswurfschwierigkeiten zur Folge hat.

Durch die schleimlösende Wirkung von Mucostop verflüssigt sich der zähe Schleim und kann besser

abgehustet werden. Dadurch wird die Gefahr einer Infektion vermindert. Bei freien Atemwegen lässt

der Husten nach, und die Atmung wird erleichtert.

Mucostop eignet sich zur Behandlung aller Atemwegserkrankungen, die zu übermässiger

Schleimproduktion führen, wie z.B. Erkältungen oder Grippeerkrankungen mit Husten und Katarrh

sowie bei akuter und chronischer Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Hals- und

Rachenentzündungen, Bronchialasthma und (als Zusatzbehandlung) bei Mukoviszidose (zystische

Fibrose).

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Wirkung von Mucostop wird durch reichliches Trinken gefördert. Rauchen trägt zur

übermässigen Bildung von Bronchialschleim bei. Durch Verzicht auf das Rauchen können Sie die

Wirkung von Mucostop unterstützen.

Für Diabetikerinnen und Diabetiker

Mucostop Brausetabletten können von Diabetikerinnen und Diabetikern eingenommen werden, da

sie keine diabetogenen Süssstoffe enthalten.

Mucostop 100 mg Granulat enthalten 2,8 g Saccharum.

Mucostop 200 mg Granulat enthalten 2,7 g Saccharum.

Mucostop 600 mg Granulat enthalten 2,3 g Saccharum.

Wann darf Mucostop nicht eingenommen werden?

Mucostop darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff N-Acetylcystein, bei

Magen- und Darmgeschwüren und bei Vorliegen einer seltenen angeborenen Stoffwechselkrankheit

(sogenannte Phenylketonurie), die eine strikte Diät erfordert, nicht eingenommen werden.

Mucostop Granulat enthält Saccharose und ist daher für Patienten und Patientinnen mit Fructose-

Intoleranz, Saccharose-Isomaltase Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption (seltene

Stoffwechselkrankheiten) nicht angezeigt.

Das Granulat darf des Weiteren bei Vorliegen einer seltenen angeborenen Krankheit des

Zuckerstoffwechsels (sogenannte Fruktose-Unverträglichkeit) nicht eingenommen werden.

Mucostop sollte auch nicht zusammen mit hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) eingenommen

werden, da durch diese Mittel der Husten und die natürliche Selbstreinigung der Atemwege

unterdrückt werden, wodurch das Abhusten des verflüssigten Schleims beeinträchtigt wird und es zu

einem Stau des Bronchialschleims mit Gefahr von Bronchialkrämpfen und Infektionen der

Atemwege kommen kann.

Die Brausetabletten und Sachet Granulat zu 600 mg dürfen wegen ihres hohen Gehaltes an Wirkstoff

bei Kindern unter 12 Jahren (bei Kindern mit der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose (zystische

Fibrose) unter 6 Jahren) nicht verwendet werden.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wissen, was in solchen Fällen zu tun ist.

Mucostop darf bei Kleinkindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Mucostop Vorsicht geboten?

Die Anwendung von Mucostop kann, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu einer

Verflüssigung des Bronchialsekrets führen und den Auswurf fördern. Ist der Patient nicht in der Lage

dieses ausreichend abzuhusten, kann der Arzt bzw. Ärztin unterstützende Massnahmen durchführen.

Falls Sie bei einer früheren Einnahme eines Arzneimittels mit dem gleichen Wirkstoff, wie ihn

Mucostop enthält, Ausschläge oder Atembeschwerden beobachtet haben, sollten Sie unbedingt Ihren

Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin darüber informieren,

bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.

Leiden Sie an Bluthochdruck, sind für Sie die Mucostop Brausetabletten nicht

geeignet, da diese pro Mucostop 200 mg Brausetablette ungefähr 194 mg Natrium,

entsprechend 494 mg Kochsalz enthalten, pro Mucostop 600 mg Brausetablette

ungefähr 149 mg Natrium entsprechend 376 mg Kochsalz enthalten.

Das nach der Einnahme freiwerdende Salz kann Ihren Blutdruck noch weiter erhöhen und die

Wirkung von Mitteln gegen Bluthochdruck herabsetzen.

Die gleichzeitige Verwendung gewisser anderer Arzneimittel kann zu einer gegenseitigen

Beeinflussung der Wirkung führen. So kann die Wirksamkeit gewisser Mittel gegen

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe (z.B. Nitroglycerin bei Angina pectoris) verstärkt

werden.

Eine gleichzeitige Verabreichung von Acetylcystein und Carbamazepin kann zu einer Senkung der

Carbamazepin Konzentration führen.

Die gleichzeitige Verabreichung von hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann die Wirkung von

Mucostop beeinträchtigen (siehe oben: «Wann darf Mucostop nicht eingenommen werden?»). Des

Weiteren sollten Sie Antibiotika nicht gleichzeitig mit Mucostop einnehmen, sondern in einem

zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Mucostop während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder

die Drogistin um Rat fragen.

Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Acetylcystein in die Muttermilch vor. Daher

sollten Sie Mucostop während der Stillzeit nur anwenden, wenn ihr behandelnder Arzt bzw. Ärztin

dies für notwendig erachtet.

Wie verwenden Sie Mucostop?

Falls nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung:

Kinder über 12 Jahre und Erwachsene: 600 mg täglich, verteilt auf eine (1 Brausetablette oder

1 Sachet Granulat zu 600 mg) oder mehrere Gaben (z. B. 3-mal 1 Brausetablette oder 1 Beutel

Granulat zu 200 mg).

Langzeitbehandlung: 400–600 mg täglich, verteilt auf eine oder mehrere Gaben, Behandlungsdauer

auf maximal 3–6 Monate beschränkt. Mukoviszidose: wie oben, jedoch bereits für Kinder ab

6 Jahren, 3-mal täglich 1 Sachet Granulat zu 200 mg oder eine Brausetablette zu 200 mg oder 1-mal

täglich 1 Sachets Granulat oder 1mal täglich 1 Brausetablette zu 600 mg.

Lösen Sie die Brausetablette oder das Granulat in einem Glas kaltem oder heissem Wasser auf und

trinken Sie es sofort. Lösen Sie nicht gleichzeitig andere Arzneimittel mit Mucostop im Wasser auf,

denn dadurch kann die Wirksamkeit sowohl von Mucostop als auch der anderen Arzneimittel

beeinträchtigt oder aufgehoben werden.

Beim Aufreissen der Sachets bzw. beim Öffnen des Röhrchens ist ein leichter Schwefelgeruch

wahrnehmbar. Dieser ist typisch für den Wirkstoff Acetylcystein und beeinflusst dessen Wirkung

nicht.

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Mucostop haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Mucostop auftreten: gelegentlich Magen-

Darm-Störungen wie Erbrechen, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Entzündungen der

Mundschleimhaut, sowie Überempfindlichkeitsreaktionen, Nesselsucht, Kopfschmerzen und Fieber.

Im Weiteren können beschleunigter Puls, tiefer Blutdruck und Ohrgeräusche, Sodbrennen, sowie

Blutungen und Wasseransammlungen im Gesicht vorkommen.

Es können auch allergische Erscheinungen allgemeiner Art (wie z.B. Hautausschläge oder Juckreiz)

auftreten. Sollten die Überempfindlichkeitsreaktionen auch Atembeschwerden und

Bronchialkrämpfe auslösen, was in seltenen Fällen geschehen kann, so müssen Sie die Behandlung

mit Mucostop sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Der Atem kann vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Mucostop Granulat

Nicht über 30 °C und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Für Kinder unerreichbar

aufbewahren.

Mucostop Brausetabletten

Nicht über 25 °C und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Für Kinder unerreichbar

aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Mucostop enthalten?

1 Sachet Mucostop 100 mg enthält:

Wirkstoff: N-Acetylcystein 100 mg.

Hilfsstoffe: Saccharum, Aromastoffe, das Konservierungsmittel E320 sowie weitere Hilfsstoffe.

1 Sachet Mucostop 200 mg enthält:

Wirkstoff: N-Acetylcystein 200 mg.

Hilfsstoffe: Saccharum, Aromastoffe, das Konservierungsmittel E320 sowie weitere Hilfsstoffe.

1 Sachet Mucostop 600 mg enthält:

Wirkstoff: N-Acetylcystein 600 mg.

Hilfsstoffe: Saccharum, Aromastoffe, das Konservierungsmittel E320 sowie weitere Hilfsstoffe.

1 Brausetablette Mucostop 200 mg enthält:

Wirkstoff: N-Acetylcystein 200 mg.

Hilfsstoffe: Süssstoff Aspartam, Aromastoffe, sowie das Konservierungsmittel Schwefeldioxid

(E220) sowie weitere Hilfsstoffe.

1 Brausetablette Mucostop 600 mg enthält:

Wirkstoff: N-Acetylcystein 600 mg.

Hilfsstoffe: Süssstoff Aspartam, Aromastoffe, sowie das Konservierungsmittel Schwefeldioxid

(E220) sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

54907, 65037 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Mucostop? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Mucostop 100 mg, Granulat: 30 Sachets.

Mucostop 200 mg, Granulat: 30 Sachets.

Mucostop 600 mg, Granulat: 10 Sachets.

Mucostop 200 mg, Brausetabletten: 30.

Mucostop 600 mg, Brausetabletten: 10.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 3.1

15-3-2018

Duro-K 600 mg potassium chloride tablets

Duro-K 600 mg potassium chloride tablets

Advisory – lead content may exceed regulatory guidelines

Therapeutic Goods Administration - Australia

21-2-2017

Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

Takeda Pharma A/S recalls batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets

Takeda Pharma A/S recalls a batch of Pamol® in packs of 300 film-coated tablets after the discovery of Ibumetin 600 mg containing ibuprofen in some packs. Both types of medicine are used for the treatment of mild pain, but they work in different ways and may cause different adverse reactions.

Danish Medicines Agency

6-8-2018

Dolgit® 600

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7-6-2018

Sobelin® Solubile 600

Rote - Liste