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Mucospas - Saft

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mucospas - Saft
  • Einheiten im Paket:
  • 100 ml, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mucospas - Saft
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Kombinationen
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-18236
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-03-1987
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


1

PACKUNGSBEILAGE

2

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Mucospas® - Saft

Wirkstoffe: Ambroxol, Clenbuterol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Mucospas und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Mucospas beachten?

Wie ist Mucospas einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Mucospas aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Mucospas und wofür wird es angewendet?

Mucospas - Saft enthält zwei Arzneistoffe, die sich ergänzen:

Ambroxol löst gestautes und zäh haftendes Sekret von der Bronchialwand und erleichtert das

Abhusten, Clenbuterol wirkt krampflösend auf die Bronchialmuskulatur.

Mucospas - Saft wird angewendet zur Anfangsbehandlung einer Bronchitis, die mit krampfhaften

Verengungen der Bronchien, veränderter Schleimbildung und gestörtem Schleimtransport einhergeht.

Hinweis

Mucospas - Saft ist nur für Patienten, die nicht mit vergleichbaren Präparaten zur Inhalation (andere

-Sympathomimetika) behandelt werden können, geeignet.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Mucospas beachten?

Mucospas darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ambroxolhydrochlorid, Clenbuterolhydrochlorid oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankungen leiden:

schwere Schilddrüsenüberfunktion;

bestimmte Herzmuskelerkrankung, die zu einer Verengung der Hauptschlagader führt

(hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie);

Herzrhythmusstörungen mit zu schneller Schlagfolge des Herzens;

Geschwulst der Nebenniere (Phäochromozytom);

wenn Sie an einer seltenen ererbten Stoffwechselerkrankung leiden, die zur Unverträglichkeit

gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels führt (siehe „Wichtige Informationen über

bestimmte sonstige Bestandteile von Mucospas“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mucospas einnehmen,

3

Wenn Sie vor kurzem einen Herzinfarkt hatten oder an einer der nachfolgenden Erkrankungen

leiden:

schwere organische Herz- und Gefäßerkrankungen (z. B. akute Erkrankungen der

Herzkranzgefäße einschließlich frischer Herzinfarkt, schwere Herzmuskelerkrankungen

sowie krankhafte Verbreiterungen von Blutgefäßen);

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), insbesondere bei unausgeglichener Stoffwechsellage;

Schilddrüsenüberfunktion;

stark eingeschränkte Nierenfunktion oder schwere Lebererkrankung;

Beeinträchtigung des Schleimtransports in den Atemwegen und größere Sekretmengen (z. B.

beim seltenen malignen Ziliensyndrom).

In diesen Fällen sollten Sie Mucospas - Saft nur unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen.

Falls Sie bei sich Appetitlosigkeit, Verstopfung, übermäßige Wasseransammlung in den Beinen,

Pulsunregelmäßigkeit und Muskelschwäche bemerken; besonders bei Einnahme hoher Dosen

oder bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel (Xanthinderivate, Steroide und

Arzneimittel zur Entwässerung) können dies mögliche Anzeichen einer folgenschweren

Verminderung des Kaliumgehalts im Blut sein (siehe „Bei Einnahme von Mucospas mit

anderen Arzneimitteln“). Aus diesem Grund wird Ihr Arzt Kontrollen des Kaliumgehalts im

Blut veranlassen.

Vor der Behandlung mit anderen die Bronchien erweiternden Arzneimitteln; diese dürfen Sie

nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden (siehe „Bei Einnahme von Mucospas mit

anderen Arzneimitteln“).

Wenn bei Ihnen eine akute oder sich rasch verschlechternde Atemnot auftritt, müssen Sie unverzüglich

ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bitte beachten Sie, dass Mucospas - Saft nicht zur Behandlung

des akuten Asthmaanfalls geeignet ist.

Wenn Sie trotz der Behandlung keine deutliche Besserung oder sogar eine Verschlechterung der

Beschwerden bemerken, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen, weil Ihre Behandlung überprüft

werden muss. Gegebenenfalls müssen zusätzlich andere Arzneimittel verordnet werden. Auf keinen

Fall dürfen Sie die vorgegebene Einzeldosis oder die Tagesdosis überschreiten – dies kann zu

lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bereits eine Herzerkrankung hatten oder an Engegefühl in

der Herzgegend (Angina pectoris) leiden, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Ambroxolhydrochlorid gab es Berichte über schwere

Hautreaktionen. Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt (einschließlich Schleimhautschädigungen

im Mund, Hals, Nase, Augen und Genitalbereich) beenden Sie bitte die Anwendung von Mucospas -

Saft und holen Sie unverzüglich ärztlichen Rat ein.

Die Anwendung des Arzneimittels Mucospas - Saft kann bei Dopingkontrollen zu positiven

Ergebnissen führen.

Bei fälschlicher Einnahme außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete (wie z. B. zur

Leistungssteigerung) kann es zu Überdosierungen mit schweren, potenziell lebensbedrohlichen

Nebenwirkungen kommen (siehe Abschnitt „Wenn Sie eine größere Menge von Mucospas

eingenommen haben, als Sie sollten“).

Einnahme/Anwendung von Mucospas zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Anwendung mit weiteren Substanzen, die die Bronchien erweitern (z. B. andere

-Sympathomimetika sowie Anticholinergika), bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (so

4

genannte MAO-Hemmer oder trizyklische Antidepressiva) und auch Narkosegasen können Wirkung

und Nebenwirkungen von Mucospas - Saft verstärken. Dabei kann es insbesondere zu zusätzlichen

Wirkungen auf Herz und Kreislauf kommen.

Wenn Sie gleichzeitig Xanthinderivate (z. B. Theophyllin – zur Behandlung von Bronchialasthma),

entzündungshemmende Arzneimittel (Kortikosteroide), Digitalispräparate (zur Behandlung von

Herzerkrankungen), kaliumausscheidende Entwässerungsmittel oder Abführmittel einnehmen oder bei

Ihnen ein Sauerstoffmangel des Blutes besteht, kann es zu einer verstärkten Verminderung des

Kaliumgehalts im Blut kommen.

Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Angina pectoris (β-Rezeptorenblocker) heben die

Wirkung von Clenbuterol auf und können die Krankheitszeichen der Bronchitis verschlechtern.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika kann bei gleichzeitiger Behandlung vermindert

werden. Ihr Arzt wird daher überprüfen, ob eine Dosisänderung des Antidiabetikums erforderlich ist.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Mucospas - Saft und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann

aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen. Sie dürfen daher

Mucospas - Saft nur dann gemeinsam mit hustenstillenden Mitteln einnehmen, wenn Ihr Arzt dies

ausdrücklich angeordnet hat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Die Einnahme von Mucospas - Saft während der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten

3 Monate, wird nicht empfohlen. Wegen der wehenhemmenden Wirkung von Clenbuterol darf

Mucospas - Saft nicht in den Tagen vor dem Entbindungstermin und während der Geburt gegeben

werden.

Ambroxol und Clenbuterol gehen beim Tier in die Muttermilch über. Falls während der Stillzeit eine

Behandlung mit Mucospas - Saft erforderlich ist, sollte daher abgestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

„Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen!“

Insbesondere bei höherer Dosierung und zu Behandlungsbeginn sowie bei Zusammenwirken mit

Alkohol, Beruhigungs- oder Schlafmitteln kann es zu Nebenwirkungen wie z. B. Schwindelgefühl

kommen, die die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von

Maschinen beeinträchtigen.

Sie dürfen daher kein Fahrzeug lenken, keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen oder sonstige

potenziell gefährliche Tätigkeiten ausüben, wenn eine dieser Nebenwirkungen auftritt.

Mucospas enthält Sorbitol

Falls Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass bei Ihnen eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckerarten

besteht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Mucospas - Saft einnehmen.

Mucospas - Saft enthält in der empfohlenen Tageshöchstdosis (45 ml) 11,025 g Sorbitol. Wenn Sie an

angeborener Fructose-Unverträglichkeit (eine seltene Stoffwechselerkrankung) leiden, sollten Sie

dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Sorbitol kann eine leicht abführende Wirkung haben. Hinweis

für Diabetiker: Mucospas - Saft enthält in 5 ml [1 Messbecher] 1,125 g Kohlenhydrate entsprechend

0,1 Broteinheiten (BE).

5

3.

Wie ist Mucospas einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:

im Allgemeinen 2-3 x täglich 15 ml

Kinder und Jugendliche von 6 bis 12 Jahre (22-35 kg):

2 x täglich 15 ml

Kinder von 4 bis 6 Jahre (16-22 kg):

2 x täglich 10 ml

Kinder von 2 bis 4 Jahre (12-16 kg):

2 x täglich 7,5 ml

Eine höhere Dosis als 0,06 mg Clenbuterolhydrochlorid (= 3 x 20 ml) führt zu keiner

Wirkungssteigerung, erhöht jedoch die Häufigkeit und den Schweregrad der Nebenwirkungen.

Falls Sie empfindlich auf dieses Arzneimittel (β

-Sympathomimetikum) reagieren, wird Ihr Arzt Ihnen

in der Regel eine geringere Tagesdosis als die durchschnittlich empfohlene verordnen oder die

Behandlung „einschleichend“, d. h. mit stufenweise steigender Dosierung beginnen.

Spezielle Patientengruppen

Kinder

Mucospas - Saft ist für Kinder unter 2 Jahren nicht geeignet.

Patienten mit Nieren- und/oder Leberfunktionsstörung

Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung oder schwerer Leberfunktionseinschränkung wird der

Arzt gegebenenfalls die Dosis entsprechend vermindern oder den Dosisabstand verlängern.

Art der Anwendung

Nehmen Sie den Saft mit reichlich Flüssigkeit zu den Mahlzeiten ein. Verwenden Sie zum Abmessen

den beiliegenden Messbecher mit Einteilungen für 2,5 und 5 ml. Mucospas - Saft darf nicht im Liegen

eingenommen werden.

Dauer der Anwendung

Die Behandlung mit Mucospas - Saft sollte bei Bedarf 5-6 Tage betragen.

Hinweis für die Handhabung

Die Flasche ist mit einem kindergesicherten Verschluss ausgestattet. Zum Öffnen

müssen Sie die Verschlusskappe nach unten drücken und gleichzeitig in

Pfeilrichtung drehen. Drehen Sie bitte nach Gebrauch die Verschlusskappe wieder

fest zu, damit die Kindersicherung erneut gewährleistet ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Mucospas eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben, verständigen Sie

bitte einen Arzt. Er wird über eventuell notwendige Maßnahmen entscheiden.

Vergiftungserscheinungen mit Ambroxol sind beim Menschen bisher nicht bekannt. Nach

Überdosierungen ist über kurzzeitige Unruhe und Durchfall berichtet worden. Wie Untersuchungen an

Tieren gezeigt haben, können bei extremer Überdosierung mit Ambroxol vermehrter Speichelfluss,

Würgereiz, Erbrechen und Blutdruckabfall auftreten.

Die Anzeichen einer Clenbuterol-Vergiftung umfassen Gesichtsrötung, Benommenheit,

Kopfschmerzen, beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen),

6

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien, eventuell Extrasystolen), Bluthochdruck, Blutdrucksenkung

(Hypotonie) bis hin zum Schock, Ruhelosigkeit, Erhöhung des Pulsdrucks, Brustschmerzen, Erregung

und heftiges Muskelzittern (Tremor) insbesondere der Finger, aber auch am ganzen Körper. Es kann

zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels (Hyperglykämie) kommen. Nach Verschlucken zu hoher

Dosen können auch Beschwerden des Magen-Darm-Traktes einschließlich Übelkeit und Erbrechen

auftreten.

Bei hohen Einzeldosen anderer Wirkstoffe aus der Gruppe der β

-Sympathomimetika ist ein

dosisabhängiger Abfall des Kaliumgehalts im Blutserum beobachtet worden.

Lebensbedrohliche und tödliche Ereignisse wurden speziell durch Clenbuterol-Überdosierungen im

Zusammenhang mit fälschlicher Einnahme außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete (wie z. B.

zur Leistungssteigerung) beobachtet.

Übersäuerung des Blutes (Azidose) wurde bei Clenbuterol-Überdosierungen beobachtet.

Wenn Sie die Einnahme von Mucospas vergessen haben

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein,

wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Mucospas abbrechen

Nehmen Sie Mucospas - Saft über die gesamte vom Arzt festgelegte Behandlungsdauer ein. Sprechen

Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung abbrechen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die unerwünschten Wirkungen, die in einer klinischen Prüfung mit Mucospas beobachtet wurden, sind

nachfolgend aufgeführt. Nebenwirkungen, die zwar mit Mucospas nicht beobachtet wurden, bei einer

Behandlung mit Mucospas aber ausgehend von den Erfahrungen mit den Einzelsubstanzen auftreten

können, werden separat aufgeführt.

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Herzerkrankungen

Häufig:

Herzklopfen, beschleunigte Herzschlagfolge

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Muskelzittern, Nervosität

Gelegentlich:

Kopfschmerzen

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Gelegentlich:

Erbrechen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen und Durchfall

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Hautausschlag

7

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich:

Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe

Nebenwirkungen, die für die Einzelwirkstoffe bekannt sind

Zusätzlich zu den vorstehend genannten Nebenwirkungen von Mucospas - Saft sind für die

Einzelwirkstoffe weitere Nebenwirkungen bekannt; diese könnten auch nach der Einnahme von

Mucospas - Saft auftreten.

Clenbuterol

Zusätzliche bekannte Nebenwirkungen von Clenbuterol sind nachstehend aufgeführt.

Herzerkrankungen

Nicht bekannt:

Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens – sehr selten

verspüren manche Patienten Brustschmerzen infolge von Herzerkrankungen, wie

z. B. Engegefühl in der Herzgegend (Angina Pectoris). Bitte kontaktieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt, brechen Sie jedoch die Einnahme von Mucospas - Saft

nicht ab, solange es Ihnen Ihr Arzt nicht anordnet.

Erkrankungen des Nervensystems

Nicht bekannt:

Schwindel

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Nicht bekannt:

Abfall des Kaliumgehaltes im Blut

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt:

Überempfindlichkeitsreaktionen

Psychiatrische Erkrankungen

Nicht bekannt:

Unruhegefühl

Bei Patienten mit Diabetes wurden erhöhte Blutzuckerspiegel beobachtet.

Ambroxol

Zusätzliche bekannte Nebenwirkungen von Ambroxol sind nachstehend aufgeführt

Erkrankungen des Nervensystems

Nicht bekannt:

verändertes Geschmacksempfinden

Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums

Nicht bekannt:

Taubheitsgefühl im Rachen

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Nicht bekannt:

Bauchschmerzen, Taubheitsgefühl in Mund

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:

Überempfindlichkeitsreaktionen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten:

Hautausschlag, Nesselsucht

Nicht bekannt:

Allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock, Angioödem (sich

rasch entwickelnde Schwellung der Haut, des Unterhautgewebes, der Schleimhaut

oder des Gewebes unter der Schleimhaut) und Juckreiz

Schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-

Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse und akute generalisierte exanthematische

Pustulose)

8

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen

melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels

zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

Wie ist Mucospas aufzubewahren?

Nicht über 30 ºC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nach Anbruch 6 Monate verwendbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Mucospas enthält

Die Wirkstoffe sind: 7,5 mg Ambroxolhydrochlorid und 0,005 mg Clenbuterolhydrochlorid pro

Messbecher (5 ml)

Die sonstigen Bestandteile sind: Sorbitol (1,225 g / 5 ml), Natriumbenzoat,

Hydroxyethylcellulose, Weinsäure, Glycerol, Propylenglykol, Grenadine-Aroma, gereinigtes

Wasser

Wie Mucospas aussieht und Inhalt der Packung

Klarer bis fast klarer, farbloser bis fast farbloser, leicht zähflüssiger Saft mit fruchtigem Geruch

Braunglasflasche mit Polyethylenverschluss zu 100 ml. Ein Messbecher aus Polypropylen mit

Einteilungen für 2,5 und 5 ml liegt bei.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

sanofi-aventis GmbH

Leonard-Bernstein-Straße 10

1220 Wien

Österreich

9

Hersteller

Delpharm Reims S.A.S.

51100 Reims, Frankreich

oder

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Ingelheim am Rhein, Deutschland

Z.Nr.: 1-18236

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2017.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome

Ambroxol

Intoxikationserscheinungen mit Ambroxol sind beim Menschen bisher nicht bekannt. Basierend auf

Berichten von versehentlicher Überdosierung und/oder Medikationsfehlern stimmen die beobachteten

Symptome mit den bekannten Nebenwirkungen bei empfohlener Dosierung überein.

Clenbuterol

Die Symptome einer Clenbuterol-Intoxikation entsprechen denen einer übermäßigen Stimulation von

β-Rezeptoren und umfassen Gesichtsrötung, Benommenheit, Kopfschmerzen, Tachykardie,

Palpitationen, Arrhythmien, Hypertonie, Hypotonie bis hin zum Schock, Ruhelosigkeit, Erhöhung des

Pulsdrucks, Brustschmerzen, Erregung, eventuell Extrasystolen und heftigen Tremor insbesondere der

Finger, aber auch am ganzen Körper. Es kann zur Hyperglykämie kommen.

Nach oraler Intoxikation können gastrointestinale Beschwerden einschließlich Übelkeit und Erbrechen

auftreten.

Bei hohen Einzeldosen anderer β

-Sympathomimetika ist eine dosisabhängige Senkung des

Serumkaliumspiegels beobachtet worden. Bei Patienten mit einer bestehenden Hypokaliämie (z. B.

durch Thiaziddiuretika oder Laxanzien) empfehlen sich entsprechende Kontrollen.

Lebensbedrohliche und tödliche Ereignisse durch Clenbuterol-Überdosierungen wurden speziell im

Zusammenhang mit inkorrekter Einnahme außerhalb der zugelassenen Indikationen (wie z. B. zur

Leistungssteigerung) beobachtet.

Metabolische Azidose wurde bei Clenbuterol-Überdosierungen beobachtet.

Therapie

Clenbuterol

Die Behandlung besteht nach Absetzen von Mucospas in der geeigneten symptomatischen Therapie:

Gabe von Sedativa, Tranquillizer oder in schweren Fällen Intensivtherapie.

Nicht-selektive β-Blocker wie z. B. Propanolol eignen sich als spezifische Gegenmittel. Eine mögliche

Verschlechterung der Bronchialobstruktion ist dennoch in Betracht zu ziehen. Ebenso sollte die

Dosierung der β-Blocker bei Patienten, die unter Bronchialasthma leiden, vorsichtig angepasst werden.

10

Die Behandlung einer Überdosierung mit Gegenmitteln sollte abhängig von den Symptomen

kumulativ in kurzen Abständen erfolgen. Es sollte beachtet werden, dass die Wirkung von Clenbuterol

länger anhält als jene des Antidots. Daher ist eine wiederholte Gabe des β-Blockers notwendig.

Ambroxol

Im Falle einer Überdosierung ist symptomatisch zu therapieren.

23-2-2018

Hospira Issues A Voluntary Nationwide Recall For Labetalol Hydrochloride Injection, USP, Due To The Potential Of Cracked Glass At The Rim Surface Of The Vials

Hospira Issues A Voluntary Nationwide Recall For Labetalol Hydrochloride Injection, USP, Due To The Potential Of Cracked Glass At The Rim Surface Of The Vials

Hospira, Inc., a Pfizer company, is voluntarily recalling 3 lots of Labetalol Hydrochloride Injection, USP, 100 mg/20 mL Vial (NDC 0409-2267-20), and one lot of Labetalol Hydrochloride Injection, USP, Novaplus® (NDC 0409-2267-25) to the hospital/institution level. Hospira, Inc. initiated this recall due to the discovery of cracks on the rim surface of vials for these lots, which is covered by the stopper and crimp seal.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

21-2-2018

Cleocin vs. Vancomycin Hydrochloride

Cleocin vs. Vancomycin Hydrochloride

Cleocin (clindamycin hydrochloride) and vancomycin hydrochloride are antibiotics used to treat serious infections caused by bacteria.

US - RxList

5-2-2018

CLONIDINE HYDROCHLORIDE (Clonidine Hydrochloride) Tablet [REMEDYREPACK INC.]

CLONIDINE HYDROCHLORIDE (Clonidine Hydrochloride) Tablet [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Feb 5, 2018 EST

US - DailyMed

24-1-2018

CLINDAMYCIN HYDROCHLORIDE (Clindamycin Hydrochloride) Capsule [Bryant Ranch Prepack]

CLINDAMYCIN HYDROCHLORIDE (Clindamycin Hydrochloride) Capsule [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jan 24, 2018 EST

US - DailyMed

2-1-2018

DOXORUBICIN HYDROCHLORIDE (Doxorubicin Hydrochloride ) Injection [Alvogen Inc.]

DOXORUBICIN HYDROCHLORIDE (Doxorubicin Hydrochloride ) Injection [Alvogen Inc.]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

US - DailyMed

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