Moxifloxacin Labatec

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Moxifloxacin Labatec collyre
  • Darreichungsform:
  • collyre
  • Zusammensetzung:
  • moxifloxacinum 5 mg zu moxifloxacini hydrochloridum excipiens der Lösung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Moxifloxacin Labatec collyre
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Bakterielle infektionen des vorderen segments des auges

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 66490
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-10-2017
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Patienteninformation

Moxifloxacin Labatec® Augentropfen

Labatec Pharma SA

Was sind Moxifloxacin Labatec Augentropfen und wann werden sie angewendet?

Moxifloxacin Labatec Augentropfen enthalten den Wirkstoff Moxifloxacin, ein Antibiotikum aus der

Klasse der Fluorochinolone, das gegen zahlreiche Bakterien wirkt, welche Infektionen am Auge

verursachen können.

Bakterielle Infektionen des Auges können die Bindehaut, die Tränenwege, die Hornhaut oder die

Augenlider befallen. Moxifloxacin Labatec Augentropfen werden zur Behandlung dieser bakterieller

Infektionen des Auges eingesetzt und dürfen nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin

angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Augenbeschwerden verschrieben. Das in Moxifloxacin Labatec Augentropfen

enthaltene Antibiotikum ist nicht gegen alle Mikroorganismen wirksam. Die Anwendung

eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen.

Daher Moxifloxacin Labatec Augentropfen nie von sich aus für die Behandlung anderer

Erkrankungen oder anderer Personen anwenden. Auch bei späteren neuen Infektionen am Auge das

Arzneimittel nicht ohne erneute ärztliche Konsultation anwenden.

Moxifloxacin Labatec Augentropfen sind ausschliesslich zur äusserlichen Anwendung am Auge

bestimmt und dürfen daher nicht eingenommen oder injiziert werden.

Hinweis für Kontaktlinsenträger:

Während der Therapie mit Moxifloxacin Labatec Augentropfen dürfen keine Kontaktlinsen getragen

werden.

Wann dürfen Moxifloxacin Labatec Augentropfen nicht angewendet werden?

Bei einer bekannten oder vermuteten Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen Inhaltsstoff

von Moxifloxacin Labatec Augentropfen (z.B. Moxifloxacin) oder auf andere verwandte Antibiotika

(Chinolone).

Wann ist bei der Anwendung von Moxifloxacin Labatec Augentropfen Vorsicht geboten?

Falls Sie unter der Behandlung mit Moxifloxacin Labatec Augentropfen eine Verschlechterung der

Infektion bemerken oder wenn neue Symptome auftreten, unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin

konsultieren.

Wenn Anzeichen eienr Unverträglichkeit auftreten wie z.B. Atemnot, Schwellung des Gesichts,

Juckreiz oder Kribbeln, unterbrechen Sie die Behandlung und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren

Arzt oder Ihre Ärztin.

Bei Anzeichen einer Sehenentzündung, die besonders bei älteren Patienten und bei der gleichzeitigen

Einnahme von Kortisonen auftreten kann, unterbrechen Sie die Behandlung und wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Wenn die Anwendung von Moxifloxacin Labatec Augentropfen vorübergehend zu

verschwommenem Sehen oder Missempfinden führt, sollten Sie warten, bis die Symptome

abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder

am Auge anwenden!

Dürfen Moxifloxacin Labatec Augentropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit

angewendet werden?

Moxifloxacin Labatec sollte in der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn es unbedingt

notwendig ist. Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe von Moxifloxacin Labatec in die Muttermilch

übergehen. Bei längerer Anwendung von Moxifloxacin Labatec kann es notwendig sein, abzustillen.

Daher sollten Sie, wenn Sie schwanger sind bzw. eine Schwangerschaft vermuten oder wenn Sie

stillen, vor der Anwendung von Moxifloxacin Labatec Augentropfen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um

Rat fragen.

Wie verwenden Sie Moxifloxacin Labatec Augentropfen?

Erwachsene und ältere Patienten über 65 Jahre:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 1 Tropfen 3 mal täglich (morgens,

mittags und abends) in das (die) betroffene(n) Auge(n) einzutropfen.

Neugeborene und Kinder:

Moxifloxacin Labatec Augentropfen können bei Neugeborenen und Kindern verwendet werden. Die

Dosierung ist gleich wie für Erwachsene.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen:

Moxifloxacin Labatec Augentropfen können bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen

sicher angewendet werden.

Verwenden Sie Moxifloxacin Labatec nur dann an beiden Augen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin

dies angeordnet hat. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder die angeordnete

Behandlungsdauer. Wenn Sie die Anwendung vonMoxifloxacin Labatec Augentropfen vergessen

haben, holen Sie die vergessene Anwendung so schnell wie möglich nach und setzen Sie dann das

verordnete Dosierungsschema fort. Sollte der Tropfen nicht ans Auge gelangt sein, tropfen Sie

nochmals.

Wenn Sie auch andere Augentropfen verwenden, warten Sie mindestens 5 Minuten zwischen der

Anwendung von Moxifloxacin Labatec und der Anwendung der anderen Tropfen. Augensalben

sollten zuletzt angewendet werden.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt

oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen können Moxifloxacin Labatec Augentropfen haben?

In Augenpräparaten enthaltene Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen

können deshalb ausser am Auge auch an anderen Stellen des Körpers auftreten.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Moxifloxacin Labatec Augentropfen

auftreten:

Häufig (bei bis zu 10 von 100 Personen):

Augenschmerzen, Augenirritationen.

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Personen):

Punktförmige Defekte in der oberen Hornhautschicht, trockenes Auge, Juckreiz am Auge, gerötete

Augen, Schwellung des Augenlides, Geschmacksstörung, Kopfschmerzen.

Selten (bei bis zu 1 von 1000 Personen):

Hornhauterkrankungen, Bindehautentzündung, Entzündung der Augenlider, Augenschwellung,

verschwommenes Sehen, verminderte Sehschärfe, Rötung des Augenlides, Nasenschmerzen,

Halsschmerzen, Erbrechen.

Des weiteren können auftreten:

Überempfindlichkeit gegenüber dem Medikament, Schwindelgefühl, vermehrter Tränenfluss,

Lichtempfindlichkeit, Augenausfluss, Herzklopfen, Übelkeit, Juckreiz, Rötung der Haut und

Ausschlag.

Wenn solche oder weitere Nebenwirkungen auftreten, bei denen Sie einen Zusammenhang mit der

Anwendung von Moxifloxacin Labatec Augentropfen vermuten, bitte unverzüglich Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Hinweise zur Anwendung

Sterilität

Um eine mögliche mikrobielle Verunreinigung (Kontamination) der Augentropfen zu vermeiden,

die Tropferspitze weder mit Ihren Händen noch mit den Augen berühren. Flasche nach Gebrauch gut

verschliessen und immer gut verschlossen halten.

Haltbarkeit

Nur bis zum Verfalldatum (siehe Packung «Verwendbar bis») anwenden. Inhalt nach Anbruch der

Flasche nicht länger als 28 Tage verwenden.

Aufbewahrung/Lagerung

Flasche bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Überdosierung

Eine Überdosierung von Moxifloxacin Labatec Augentropfen ist durch die begrenzte

Aufnahmekapazität des Bindehautsackes für Augentropfen praktisch ausgeschlossen.

Auch eine Vergiftung durch versehentliches Schlucken des Flascheninhalts ist praktisch

ausgeschlossen.

Bitte nach Beendigung der Behandlung jede Flasche mit restlichen Augentropfen Ihrer Abgabestelle

(Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zur fachgerechten Entsorgung bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Fachpersonen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Moxifloxacin Labatec Augentropfen enthalten?

1 ml Moxifloxacin Labatec Augentropfen enthält: 5 mg Moxifloxacin (als Hydrochlorid), Hilfsstoffe

für die Herstellung von Augentropfen.

Zulassungsnummer

66490 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Moxifloxacin Labatec Augentropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Packung: Tropfflasche zu 5 ml.

Zulassungsinhaberin

Labatec Pharma SA, 1217 Meyrin (GE).

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

15-6-2018

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

At least 43 patient reported adverse event after receiving eye injections of Guardian’s Pharmacy Services compounded triamcinolone-moxifloxacin product during cataract surgery. The patients reportedly experienced various symptoms, including vision impairment, poor night vision, loss of color perception, and significant reductions in best-corrected visual acuity and visual fields. FDA identified multiple substances in Guardian’s product, including poloxamer 407 and poloxamer 407 degradants. FDA prepared i...

FDA - U.S. Food and Drug Administration