MOVIPREP Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • MOVIPREP Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Packung, Laufzeit: 36 Monate,10 Packungen, Laufzeit: 36 Monate,40 Packungen, Laufzeit: 36 Monate,80 Packungen, Laufzeit: 36 Mo
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • MOVIPREP Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Macrogol, Kombinationen
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-26774
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-12-2006
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

MOVIPREP

®

Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

Wirkstoffe: Macrogol 3350, wasserfreies Natriumsulfat, Natriumchlorid, Kaliumchlorid,

Ascorbinsäure, Natriumascorbat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Moviprep und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Moviprep beachten?

Wie ist Moviprep einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Moviprep aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Moviprep und wofür wird es angewendet?

Moviprep ist ein Abführmittel mit Zitronengeschmack, das in 4 Beuteln enthalten ist.

Es gibt zwei große Beutel („Beutel A“) und zwei kleine Beutel („Beutel B“). Für eine

Behandlung benötigen Sie alle vier Beutel.

Moviprep ist ein Arzneimittel für Erwachsene zur Darmreinigung vor klinischen

Untersuchungen, um den Darm auf die Untersuchung vorzubereiten.

Moviprep wirkt, indem es den Darm entleert, deshalb sollten Sie mit wässrigem Durchfall

rechnen.

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Moviprep beachten?

Moviprep darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt

6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an einer Blockade (Obstruktion) im Darm leiden

wenn Sie einen Durchbruch (Perforation) in der Darmwand haben

wenn Sie an einer Störung der Magenentleerung leiden

wenn Sie an Darmlähmung leiden (dies kann eine Folgeerscheinung einer Operation im

Bauchraum sein)

wenn Sie an Phenylketonurie leiden. Phenylketonurie ist eine angeborene

Stoffwechselerkrankung, bei der die Aminosäure Phenylalanin von Ihrem Körper nicht

verarbeitet werden kann. Moviprep enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin.

wenn Sie an Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel leiden

wenn Sie an einer akuten Dickdarmerweiterung (toxisches Megakolon) infolge

chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wie z.B. Colitis ulcerosa leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wenn Sie in schlechtem Allgemein- oder Gesundheitszustand sind oder an einer schweren

Erkrankung leiden, sollten Sie die unter Abschnitt 4. aufgeführten möglichen

Nebenwirkungen besonders beachten. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,

wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Über das Vorliegen folgender Umstände sollten Sie Ihren Arzt in Kenntnis setzen, bevor

Sie Moviprep einnehmen:

Sie müssen Flüssigkeit eindicken, um sie sicher zu schlucken;

Wenn Sie dazu neigen, hinuntergeschluckte Flüssigkeit und Nahrung sowie

Magensäure aufzustoßen;

Eine Nierenerkrankung;

Herzschwäche, Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschließlich Bluthochdruck,

Herzrhythmusstörungen oder Herzklopfen;

Schilddrüsenerkrankung;

Austrocknung;

Ein schwerer akuter Schub einer entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn

oder Colitis ulcerosa).

Anwendung bei Kindern

Moviprep Orange ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18

Jahren geeignet.

Bei Patienten mit Bewusstseinsstörungen sollte Moviprep nur unter ärztlicher Aufsicht

angewendet werden.

Einnahme von Moviprep zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen

bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige

Arzneimittel handelt.

Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, nehmen Sie diese mindestens eine Stunde vor

oder nach Moviprep ein, weil diese sonst aus dem Verdauungstrakt herausgespült und

daher nicht wirksam sein könnten.

Einnahme von Moviprep zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Von Beginn der Moviprep-Einnahme bis zum Abschluss der Untersuchung dürfen Sie keine

feste Nahrung zu sich nehmen.

Während der Einnahme von Moviprep sollten Sie weiterhin ausreichend klare Flüssigkeit zu

sich nehmen. Der Flüssigkeitsgehalt von Moviprep ersetzt nicht Ihre reguläre

Flüssigkeitszufuhr.

Schwangerschaft und Stillzeit

Da es keine Daten zur Anwendung von Moviprep während der Schwangerschaft oder Stillzeit

gibt, sollte Moviprep nur dann angewendet werden, wenn es der Arzt für unbedingt

erforderlich hält.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Moviprep hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen

von Maschinen.

Moviprep enthält Natrium, Kalium und eine Quelle für Phenylalanin.

Moviprep enthält 56,2 mmol aufnehmbares Natrium pro Liter gebrauchsfertiger Lösung.

Beachten Sie dies, wenn Sie sich natriumarm ernähren.

Moviprep enthält 14,2 mmol Kalium pro Liter gebrauchsfertiger Lösung. Beachten Sie dies,

wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist oder Sie sich kaliumarm ernähren.

Moviprep enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein, wenn Sie

unter Phenylketonurie leiden.

3. Wie ist Moviprep einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis zur Darmvorbereitung beträgt insgesamt zwei Liter Moviprep-Lösung,

die folgendermaßen gebrauchsfertig gemacht wird:

Eine Packung enthält zwei durchsichtige Umbeutel, die jeweils zwei Beutel enthalten: Beutel

A und Beutel B.

Der Inhalt jedes Beutelpaars (d. h. ein Beutel A und ein Beutel B) wird zusammen in Wasser

aufgelöst, um eine 1-Liter-Lösung zu erhalten.

Diese Packung ergibt also zwei Liter trinkfertige Moviprep-Lösung.

Lesen Sie vor Anwendung von Moviprep bitte aufmerksam die folgenden Erläuterungen. Sie

müssen wissen:

- wann Moviprep eingenommen wird;

- wie Moviprep zubereitet wird;

- wie Moviprep getrunken wird;

- welche Wirkungen zu erwarten sind.

Wann Moviprep eingenommen wird

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Behandlung mit Moviprep muss vor Beginn der klinischen Untersuchung abgeschlossen

sein.

Für die Darmvorbereitung kann Moviprep sowohl als geteilte Gabe als auch als Einmalgabe

wie unten beschrieben eingenommen werden:

Für die Durchführung, wenn Sie eine Vollnarkose erhalten:

Geteilte Gabe: Ein Liter Moviprep am Vorabend und ein weiterer Liter Moviprep am

frühen Morgen des Untersuchungstages. Die Einnahme sowohl von Moviprep als auch

anderer klarer Flüssigkeit muss mindestens zwei Stunden vor Beginn der Untersuchung

abgeschlossen sein.

Einmalgabe: Einnahme von zwei Litern Moviprep am Vorabend des

Untersuchungstages oder Einnahme von zwei Litern Moviprep am Morgen/Vormittag des

Untersuchungstages. Die Einnahme sowohl von Moviprep als auch anderer klarer Flüssigkeit

muss mindestens zwei Stunden vor Beginn der Untersuchung abgeschlossen sein.

Für die Durchführung, wenn Sie keine Vollnarkose erhalten:

Geteilte Gabe: Ein Liter Moviprep am Vorabend und ein weiterer Liter Moviprep am

frühen Morgen des Tages, an dem die Untersuchung erfolgen soll. Die Einnahme sowohl

von Moviprep als auch anderer klarer Flüssigkeit muss mindestens eine Stunde vor Beginn

der Untersuchung abgeschlossen sein.

Einmalgabe: Einnahme von zwei Litern Moviprep am Vorabend der klinischen Maßnahme

oder Einnahme von zwei Litern Moviprep am Morgen/Vormittag des Tages, an dem die

Untersuchung erfolgen soll. Die Einnahme von Moviprep muss mindestens zwei Stunden

vor Beginn der Untersuchung abgeschlossen sein. Die Einnahme von anderer klarer

Flüssigkeit muss mindestens eine Stunde vor Beginn der Untersuchung abgeschlossen sein.

Wichtig: Von Beginn der Moviprep-Einnahme bis zum Abschluss der Untersuchung

dürfen Sie keine feste Nahrung zu sich nehmen.

Wie Moviprep zubereitet wird

Öffnen Sie einen der durchsichtigen Umbeutel und entnehmen Sie die Beutel A und B.

Geben Sie den Inhalt BEIDER Beutel in einen Messbecher, der einen Liter Flüssigkeit

fassen kann.

Geben Sie Wasser bis zur 1-Liter-Markierung in das Gefäß und rühren Sie, bis sich

das Pulver vollständig aufgelöst hat und die Moviprep-Lösung klar oder leicht trüb ist.

Dieser Vorgang kann bis zu fünf Minuten dauern.

Wie Moviprep eingenommen wird

Trinken Sie den ersten Liter Moviprep innerhalb von ein bis zwei Stunden. Versuchen Sie,

alle 10 bis 15 Minuten ein Glas Moviprep zu trinken.

Bereiten Sie im Anschluss daran den zweiten Liter Moviprep-Lösung aus den Beuteln A und

B des verbleibenden Umbeutels zu. Dann trinken Sie die Lösung in gleicher Weise.

Sie sollten in diesem Zeitraum einen weiteren Liter klarer Flüssigkeit zu sich nehmen, um

großen Durst und eine Austrocknung des Körpers zu vermeiden. Mögliche Getränke sind

Wasser, klare Suppen, Obstsäfte (ohne Fruchtfleisch), limonadenhaltige Getränke, Tee oder

Kaffee (ohne Milch). Diese Getränke können Sie jederzeit zu sich nehmen.

Welche Wirkungen bei der Anwendung von Moviprep zu erwarten sind

Sobald Sie mit der Einnahme von Moviprep beginnen, sollten Sie sich in der Nähe einer

Toilette aufhalten. Bald wird ein wässriger Stuhlgang einsetzen. Das ist ganz normal und

weist darauf hin, dass die Moviprep-Lösung wirkt. Bald nachdem Sie die gesamte Lösung

getrunken haben, hört der Stuhldrang wieder auf.

Wenn Sie diesen Anweisungen folgen, ist Ihr Darm gereinigt, und Sie tragen so dazu bei, dass

die Untersuchung erfolgreich durchgeführt werden kann. Bitte planen Sie nach der letzten

Einnahme ausreichend Zeit für die Anreise zu Ihrer Darmspiegelung ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Moviprep eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Moviprep eingenommen haben, als Sie sollten, können Sie

sehr starken Durchfall bekommen, der zu einer Austrocknung des Körpers führen kann.

Nehmen Sie große Mengen an Flüssigkeit zu sich, insbesondere Obstsäfte. Wenn Sie sich

Sorgen machen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Moviprep vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Moviprep vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald Sie es

bemerken. Sollten seit dem vorgesehenen Einnahmezeitpunkt bereits mehrere Stunden

vergangen sein, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie Moviprep als geteilte Gabe einnehmen, ist es wichtig, dass Sie die Moviprep

Vorbereitung zumindest eine Stunde vor der Untersuchung (ohne Vollarkose) oder zwei

Stunden vor der Untersuchung (mit Vollnarkose) beendet haben.

Wenn Sie das gesamte Moviprep als Einzelgabe am Morgen vor der Untersuchung

einnehmen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Moviprep-Vorbereitung mindestens zwei Stunden vor

der Untersuchung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Moviprep Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Durchfall ist eine normale Wirkung von Moviprep.

Wenn Sie von einem der nachfolgend genannten Symptome betroffen sind, nehmen Sie

Moviprep nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt umgehend auf.

Hautauschlag oder Juckreiz

Schwellungen des Gesichts, der Knöchel oder anderer Körperteile

Herzklopfen

sehr starke Müdigkeit

Kurzatmigkeit

Dies können Symptome einer schweren allergischen Reaktion sein.

Wenn Sie innerhalb von sechs Stunden nach der Einnahme von Moviprep keinen Stuhlgang

haben, nehmen Sie Moviprep nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt umgehend auf.

Weitere Nebenwirkungen:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Bauchschmerzen, Blähbauch (abdominale Aufblähung), Müdigkeit, allgemeines

Krankheitsgefühl, Reizungen des Darmausgangs, Übelkeit und Fieber.

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Hunger, Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Erbrechen,

Verdauungsstörungen, Durst und Muskelzittern/Frösteln.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Unwohlsein, Schluckbeschwerden und anormale Leberfunktionstests

Die folgenden Nebenwirkungen wurden mitunter beobachtet, ihre Häufigkeit ist jedoch

nicht bekannt, da sie auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist:

Blähungen (Flatulenz), vorübergehender Anstieg des Blutdrucks, unregelmäßiger

Herzrhythmus oder Herzklopfen, Austrocknung des Körpers, Brechreiz (angespanntes

Würgen bis Erbrechen), sehr niedriger Natriumspiegel im Blut, welche Krampfanfälle

auslösen können und Änderungen der Salzkonzentrationen im Blut wie beispielsweise

Bicarbonatkonzentration vermindert, Calciumkonzentration erhöht oder vermindert,

Chloridkonzentration im Blut erhöht oder vermindert, Phosphatkonzentration vermindert.

Kalium- und Natriumspiegel im Blut können ebenfalls vermindert sein.

Diese Reaktionen treten normalerweise nur während der Anwendung auf; sollten sie länger

anhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Allergische Reaktionen können Hautausschlag, Juckreiz, Rötung der Haut oder Nesselsucht,

geschwollene Hände, Füße oder Knöchel, Kopfschmerzen, Herzklopfen und Kurzatmigkeit

verursachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Moviprep aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Karton und auf den Umbeuteln als

„Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Bitte beachten Sie, dass

die Verfalldaten auf Beutel A und Beutel B voneinander abweichen können. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Moviprep Beutel bei Raumtemperatur (unter 25ºC) lagern.

Die gebrauchsfertige, mit Wasser zubereitete Moviprep-Lösung kann (in einem

verschlossenen Behältnis) bei Raumtemperatur (unter 25 ºC) gelagert werden.

Sie kann auch im Kühlschrank gelagert werden (2°C - 8ºC).

Die zubereitete Moviprep-Lösung darf nicht mehr verwendet werden, wenn seit der

Zubereitung mehr als 24 Stunden vergangen sind.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Moviprep enthält:

Beutel A enthält folgende Wirkstoffe:

Macrogol (Polyethylenglycol) 3350

100 g

Wasserfreies Natriumsulfat

7,500 g

Natriumchlorid

2,691 g

Kaliumchlorid

1,015 g

Beutel B enthält folgende Wirkstoffe:

Ascorbinsäure

4,700 g

Natriumascorbat

5,900 g

Ein Liter einer Lösung, die aus beiden Beuteln zubereitet wird, weist folgende

Elektrolytionenkonzentrationen auf:

Natrium

181,6 mmol/l (wovon höchstens

56,2 mmol aufnehmbar sind)

Chlorid

59,8 mmol/l

Sulfat

52,8 mmol/l

Kalium

14,2 mmol/l

Ascorbat

29,8 mmol/l

Die sonstigen Bestandteile sind:

Zitronenaroma (enthält Maltodextrin, Citral, Zitronenöl, Limettenenöl, Xanthangummi,

Vitamin E), Aspartam (E 951) und Acesulfam-Kalium (E 950) als Süßstoffe.

Für weitere Informationen siehe Abschnitt 2.

Wie Moviprep aussieht und Inhalt der Packung:

Eine Packung Moviprep besteht aus zwei durchsichtigen Umbeuteln, die jeweils ein

Beutelpaar enthalten („Beutel A“ und „Beutel B“). Jeweils zwei Beutel (A und B) werden

zusammen in einem Liter Wasser gelöst.

Moviprep ist in Packungsgrößen von 1, 10, 40, 80, 160 und 320 Packungen für je eine

einzelne Anwendung erhältlich. Klinikpackung mit 40 einzelnen Anwendungen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Norgine B.V.

Hogehilweg 7

1101CA Amsterdam ZO

Niederlande

Hersteller

Norgine Ltd.

New Road

Tir-y-Berth

Hengoed

Mid Glamorgan

CF82 8SJ

Vereinigtes Königreich

Oder alternativ:

Helsinn Birex Pharmaceuticals Ltd.

Damastown, Mulhuddart

Dublin 15

Irland

Vertrieb durch

Norgine Pharma GmbH

Haidestraße 4

A-1110 Wien

Tel. 01 / 8178120

Fax 01 / 7436370

E-Mail: Info@norgine.at

Z.Nr. 1-26774

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland,

Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen,

Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakische Republik, Spanien, Tschechische

Republik und Vereinigtes Königreich: Moviprep

Schweden: Movprep

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2017.

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal

bestimmt:

Bei Patienten in schlechtem Gesundheits- oder Allgemeinzustand oder bei Patienten, bei

denen eine der folgenden schweren klinischen Beeinträchtigungen vorliegt, muss Moviprep

mit besonderer Vorsicht angewendet werden:

gestörter Würgereflex mit Aspirations- oder Regurgitationstendenz

Bewusstseinsstörungen

schwere Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance <30 ml/min)

Herzinsuffizienz (NYHA-Stadium III oder IV)

Gefahr von Arrhythmien, z.B. bei Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen

oder bei Vorliegen einer Schilddrüsenerkrankung

Dehydratation

schwere akute entzündliche Darmerkrankung

Ein bestehender Flüssigkeitsmangel oder Elektrolytverschiebungen müssen vor der

Behandlung mit Moviprep ausgeglichen werden.

Bei bewusstseinsgetrübten Patienten und Patienten mit Aspirations- oder

Regurgitationstendenz ist während der Anwendung eine besonders engmaschige

Überwachung erforderlich, insbesondere wenn Moviprep über eine Nasogastralsonde bei

geschwächten und anfälligen Patienten zugeführt wird.

Moviprep darf nicht an bewusstlose Patienten verabreicht werden.