Motrim

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Motrim 200 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stueck, Laufzeit: 60 Monate,25 Stueck, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Motrim 200 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Trimethoprim
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17344
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-04-1983
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Motrim 200 mg-Tabletten

Wirkstoff: Trimethoprim

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter.

kann

anderen

Menschen

schaden,

auch

wenn

diese

gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Motrim und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Motrim beachten?

Wie ist Motrim einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Motrim aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Motrim und wofür wird es angewendet?

Motrim enthält den Wirkstoff Trimethoprim, ein Antibiotikum.

Trimethoprim

hemmt

Wachstum

Vermehrung

bestimmten

Krankheitserregern (Bakterien). Es wird über die Nieren ausgeschieden und ist im Harn in

hoher Konzentration nachweisbar.

Motrim wird angewendet:

unkomplizierten

Entzündungen

Harnwege,

durch

Trimethoprim-

empfindliche Keime hervorgerufen werden,

vorbeugenden

Langzeitbehandlung

häufig

wiederkehrender

Harnwegsentzündungen.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Motrim beachten?

Motrim darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Trimethoprim oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn

Ihnen

bestimmte

Blutbildveränderungen

(Thrombozytopenie,

Leukopenie,

Granulozytopenie,

Methämoglobinämie

oder

megaloblastische

Anämie)

festgestellt

worden sind.

wenn bei Ihnen eine schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min)

vorliegt.

wenn

Funktion

Ihrer

Leber

stark

eingeschränkt

oder

eine

akute

Leberentzündung haben.

von Kindern mit einem sogenannten fragilen X-Chromosom und verzögerter geistiger

Entwicklung.

wenn Sie an Gelbsucht (Ikterus) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Motrim einnehmen,

wenn Sie wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt werden.

wenn bei Ihnen ein Folsäure-Mangel festgestellt wurde.

wenn bei Ihnen Störungen der Blutbildung, wie bestimmte Formen der Blutarmut (z.B.

Megaloblastenanämie), festgestellt wurden.

Sprechen Sie vor der Einnahme von Motrim mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie nicht

sicher sind ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.

Suchen

sofort

einen

Arzt

auf,

wenn

folgende

Beschwerden

Ihnen

auftreten:

Hautausschlag, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Einengung der Atemwege,

Halsentzündung, Fieber oder grippeartige Beschwerden.

Wenn

Motrim

über

einen

längeren

Zeitraum

einnehmen,

wird

Arzt

eventuell

Kontrolluntersuchungen anordnen (Blutbild, Leber- und Nierenfunktion). Bitte halten Sie vom

Arzt verordnete Kontrollen unbedingt ein.

Eventuell wird Ihr Arzt eine gleichzeitige Gabe von Folsäure in Betracht ziehen.

älteren

Menschen,

Patienten

HIV-Infektion

Patienten

eingeschränkter

Nierenfunktion kann es zu einer Erhöhung des Kaliumwertes im Blut kommen. Dies kann

sich durch Schwäche, Verwirrtheit, metallischen Geschmack im Mund und Herzbeschwerden

äußern.

gleichzeitige

Verabreichung

Motrim

bestimmten

Arzneimitteln,

Kaliumergänzungsmitteln

kaliumreichen

Lebensmitteln

kann

einer

schweren

Hyperkaliämie

(erhöhter

Kaliumspiegel

Blut)

führen.

Anzeichen

einer

schweren

Hyperkaliämie

können

Muskelkrämpfe,

Herzrhythmusstörungen,

Durchfall,

Übelkeit,

Schwindel oder Kopfschmerzen sein.

Informieren Sie sofort einen Arzt, wenn schwere, anhaltende Durchfälle während oder nach

einer Behandlung mit Motrim auftreten. Diese Erscheinungen können ein Hinweis für eine

sehr selten beobachtete schwere Darmerkrankung sein. Der Arzt wird in diesem Fall Motrim

sofort

absetzen

eine

entsprechende

Behandlung

einleiten.

Arzneimittel,

Darmtätigkeit hemmen, dürfen nicht angewendet werden.

Meiden Sie starke Sonnen- bzw. UV-Bestrahlung, da Ihre Haut empfindlicher ist.

anderen

Antibiotika

kann

auch

während

Behandlung

Motrim

vermehrtem

Wachstum

nicht

empfindlichen

Keimen

kommen.

Sollte

während

Behandlung eine weitere Infektion (eine sogenannte Superinfektion) auftreten, wird Ihr Arzt

geeignete Maßnahmen treffen.

gleichzeitiger

Malaria-

oder

Tumorbehandlung

sind

besondere

Kontrollmaßnahmen

durch Ihren Arzt erforderlich.

Motrim sollte nicht in den Behandlungspausen einer Chemotherapie eingenommen werden.

Blut-Untersuchungen

Motrim kann Ergebnisse verschiedener Labortests verfälschen. Teilen Sie deshalb bei

etwaigen Untersuchungen (Bestimmung von Serum-/Plasma-Kreatinin, Serum-Methotrexat-

Spiegel, Kreatinin-Clearance, Leberwerten, Harnstoff) mit, dass Sie mit Motrim behandelt

werden.

Kinder und Jugendliche

Motrim ist für die Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen geeignet.

Für Kinder unter 6 Jahren steht Trimethoprim in anderen Darreichungsformen zur Verfügung.

Einnahme von Motrim zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wirkung

bestimmter

Arzneimittel

kann

durch

Motrim

verstärkt

oder

abgeschwächt

werden, selbst dann, wenn Sie diese Arzneimittel zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Fragen

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

Motrim

einnehmen

dürfen,

wenn

gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, wie z.B.

bestimmte Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Warfarin),

Herz- und Blutdruckmittel (ACE-Hemmer, Digoxin, Procainamid),

harntreibende Arzneimittel (kaliumsparende Diuretika, z.B. Spironolacton),

krampflösende Arzneimittel (Phenobarbital, Phenytoin und Primidon),

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Zytostatika, z.B. Methotrexat),

bestimmte blutzuckersenkende Arzneimittel (Rosiglitazon, Repaglinid),

Cyclosporin (ein Arzneimittel, das nach Transplantationen eingesetzt wird),

bestimmte andere Antibiotika (z.B. Rifampicin, p-Aminosalicylsäure, Dapson),

Antimalaria-Mittel (z.B. Pyrimethamin),

bestimmte antivirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (Lamivudin,

Zidovudin).

Eine

Chemotherapie

verstärkt

hemmende

Wirkung

Trimethoprim

Knochenmarkfunktion.

Empfängnisverhütende Mittel (orale Kontrazeptiva)

gleichzeitiger

Einnahme

Motrim

Sicherheit

empfängnisverhütenden

Wirkung hormoneller Kontrazeptiva (der "Pille") in Frage gestellt. Daher sollten andere

empfängnisverhütende Maßnahmen (z.B. Kondome) zusätzlich angewendet werden.

Einnahme von Motrim zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Wirkung von Motrim.

Bei Auftreten von Magenbeschwerden sollen die Tabletten zu einer Mahlzeit eingenommen

werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Motrim während Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet Ihr Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach bisherigen Erfahrungen hat Motrim keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit

und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Motrim enthält Lactose (Milchzucker)

Bitte nehmen Sie Motrim erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist,

dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Motrim einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit einem Glas Wasser ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Bei Auftreten von Magenbeschwerden soll die Tablette zu einer Mahlzeit eingenommen

werden.

Die empfohlene Dosis beträgt

bei unkomplizierten Entzündungen der Harnwege:

Erwachsene und Jugendliche (über 12 Jahre):

½ bis 1 Tablette zweimal täglich.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren:

½ Tablette zweimal täglich.

Kinder unter 6 Jahren:

Für Kinder unter 6 Jahren steht Trimethoprim in anderen Darreichungsformen zur Verfügung.

bei der Langzeitbehandlung wiederkehrender Harnwegsentzündungen:

Erwachsene und Jugendliche (über 12 Jahre):

½ Tablette abends.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren:

Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren wird die Dosis vom Arzt festgelegt.

Kinder unter 6 Jahren:

Für Kinder unter 6 Jahren steht Trimethoprim in anderen Darreichungsformen zur Verfügung.

bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Ihr Arzt wir Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verschreiben.

Dauer der Anwendung

Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.

Unkomplizierte Entzündungen der Harnwege werden in der Regel 3 bis 7 Tage behandelt.

Die vorbeugende Langzeitbehandlung häufig wiederkehrender Harnwegsentzündungen wird

über

einen

Zeitraum

Woche

Monaten,

Einzelfällen

auch

länger,

durchgeführt.

Wenn Sie eine größere Menge von Motrim eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Motrim-Tabletten eingenommen haben, können folgende

Beschwerden

auftreten:

Magen-Darm-Beschwerden

(Übelkeit,

Erbrechen,

Durchfälle),

Gesichtsschwellung,

Verwirrtheitszustände,

Kopfschmerzen

Depressionen.

Bitte

wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Hinweis für den Arzt:

Maßnahmen bei Überdosierung sind am Ende dieser Gebrauchsinformation angeführt.

Wenn Sie die Einnahme von Motrim vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben, sondern führen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Motrim abbrechen

Bitte brechen Sie die Einnahme von Motrim nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wenn

Behandlung

vorzeitig

aufhören,

kann

einer

Verstärkung

Beschwerden und zu einer Verschlechterung Ihres Zustandes kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen oder Anzeichen, auf die Sie achten sollten:

Folgende Nebenwirkungen können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein. Informieren

Sie daher sofort einen Arzt, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet

stark entwickelt:

Hautausschläge oder Allgemeinreaktionen als Anzeichen einer Überempfindlichkeit

gegen den Wirkstoff Trimethoprim.

Halsentzündungen,

Fieber,

Schüttelfrost

oder

grippeartige

Beschwerden.

Diese

Beschwerden

können

Anzeichen

für

eine

nichtinfektiöse

Hirnhautentzündung

(aseptische Meningitis) sein.

Schwere anhaltende Durchfälle während oder nach der Behandlung mit Motrim. In

diesem Fall ist an eine antibiotikabedingte Darmerkrankung (pseudomembranöse

Enterokolitis) zu denken. Ihr Arzt wird die Behandlung mit Motrim gegebenenfalls

abbrechen und sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel, die die

Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.

Andere mögliche Nebenwirkungen sind:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von masernartigen Hautausschlägen und

Juckreiz

Appetitlosigkeit

Geschmacksstörungen

Bauchschmerzen,

Übelkeit,

Erbrechen,

Durchfall,

Entzündung

Zahnfleisches

oder der Zunge, Mundtrockenheit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Geringgradige,

vorübergehende

Blutbildveränderungen

(Thrombozytopenie,

Leukopenie, Neutropenie, megaloblastische Anämie, Methämoglobinämie)

Blutbildveränderungen

(Anstieg

Serumtransaminasen,

Bilirubin,

Kreatinin,

Harnstoff)

Infektionen durch Pilze oder resistente Bakterien bei langfristiger oder wiederholter

Anwendung

Fieber

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Kopfschmerzen

Entzündung der Mundschleimhaut

antibiotikabedingte Darmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Schwere

plötzlich

auftretende

Überempfindlichkeitsreaktionen

Form

Nesselsucht (Urtikaria), Gesicht-, Zungen- und Kehlkopfschwellungen mit Einengung

der Atemwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen

Schock;

schwere

Hautreaktionen

lebensbedrohlichen

Allgemeinbeschwerden

(exfoliative

Dermatitis,

toxische

epidermale

Nekrolyse

(Lyell-Syndrom),

Stevens-

Johnson-Syndrom)

Erhöhung des Kaliumwertes im Blut

Entzündung im vorderen Abschnitt des Augeninneren (Uveitis anterior)

Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Leberentzündung mit Gallenstau

Lichtunverträglichkeit der Haut (phototoxische Reaktion)

Muskelschmerzen

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Fleckenförmige allergische Hautausschläge (fixes Arzneimittelexanthem)

Nichtinfektiöse Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe

unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass

mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist Motrim aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

Arzneimittel

nach

Blisterpackung

Umkarton

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Motrim enthält

Der Wirkstoff ist: Trimethoprim. 1 Tablette enthält 200 mg Trimethoprim.

Die sonstigen Bestandteile sind: Carboxymethylstärke-Natrium, mikrokristalline Cellulose,

Maisstärke, Lactose-Monohydrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.

Wie Motrim aussieht und Inhalt der Packung

Motrim 200 mg-Tabletten sind weiße bis grauweiße, runde und beidseitig nach außen

gewölbte Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe.

Motrim ist in PVC/Aluminium-Blisterpackungen mit 10 und 25 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 17.344

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Akute Überdosierung

Nach Ingestion von 1 g Trimethoprim oder mehr.

Symptome:

Gastrointestinale

Beschwerden

(Übelkeit,

Erbrechen,

Diarrhoe),

Gesichtsschwellung,

Verwirrtheitszustände, Kopfschmerzen, Depressionen, Knochenmarkdepression und Anstieg

der Transaminasen.

Maßnahmen:

Je nach Schwere der Überdosierung müssen Maßnahmen folgender Art ergriffen werden:

Sofortige Magenentleerung durch induziertes Erbrechen oder Magenspülung, bei

Kindern Entfernung des Mageninhaltes über eine Ernährungssonde.

Beschleunigung der renalen Ausscheidung durch forcierte Diurese mittels vermehrter

Flüssigkeitszufuhr und Ansäuerung des Urins sowie Hämodialyse und Gabe von

Calciumfolinat.

Zusätzlich sollten Blutbildkontrollen durchgeführt werden.

Chronische Überdosierung

Bei chronischer Überdosierung und dadurch bedingter Knochenmarkdepression soll die

Therapie unterbrochen werden und der Patient bis zur Normalisierung des Blutbildes mit

Folinsäure behandelt werden.