Mobilisin plus Salbe

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mobilisin plus Salbe
  • Einheiten im Paket:
  • 40 g, Laufzeit: 36 Monate,125 g, Laufzeit: 36 Monate,100 g, Laufzeit: 36 Monate,50 g, Laufzeit: 36 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mobilisin plus Salbe
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Nichtsteroidale Antiphlog

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15610
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Mobilisin plus Salbe

 Wirkstoffe: Flufenaminsäure, Benzylnicotinat, Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau 

nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. 

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packunsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren 

Arzt. 

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Mobilisin plus Salbe und wofür wird sie angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Mobilisin plus Salbe beachten?

3. Wie ist Mobilisin plus Salbe anzuwenden?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Mobilisin plus Salbe aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Mobilisin plus Salbe und wofür wird sie angewendet?

Mobilisin plus Salbe zum Auftragen auf die Haut enthält als Wirkstoffe Flufenaminsäure, 

Benzylnicotinat und Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester und wirkt entzündungshemmend und 

schmerzlindernd. Sie lässt sich leicht einmassieren und bewirkt ein lokales Wärmegefühl. 

Mobilisin plus Salbe wird angewendet zur unterstützenden, symptomatischen Behandlung von: 

schmerzhaften, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen von Muskeln, Sehnen, 

Bändern und Gelenken

Schmerzen bei Lumbago (Hexenschuss)

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Mobilisin plus Salbe beachten?

Mobilisin plus Salbe darf nicht angewendet werden, 

wenn Sie allergisch gegen Flufenaminsäure, Benzylnicotinat, 

Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen 

Bestandteile von dieses Arzneimittels sind

wenn Sie allergisch gegen andere bestimmte schmerzstillende Wirkstoffe sind (z. B. 

Indometacin, Acetysalicylsäure)

wenn Sie auf Acetylsalicylsäure oder andere Wirkstoffe dieser Substanzgruppe mit 

Asthmaanfällen, Nesselsucht oder Schnupfen reagieren

auf nicht intakter Haut, auf offenen Wunden oder erkrankten Hautflächen

wenn Sie an einer gesteigerten Neigung zu Blutungen leiden

wenn Sie an Magen- oder Darmgeschwüren leiden

wenn Sie an schweren Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen leiden

im letzten Drittel der Schwangerschaft

Während der Stillzeit  direkt auf der Brust, auf einer großen Hautfläche und über einen 

längeren Zeitraum 

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mobilisin plus Salbe anwenden. 

Hinweise zur lokalen Anwendung

Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten sowie die Einnahme sind zu vermeiden.

Mobilisin plus Salbe darf nur auf intakte Haut, nicht auf offene Wunden oder erkrankte Hautflächen 

aufgetragen werden.

Reinigen Sie aus diesem Grund nach jeder Anwendung Ihre Hände gründlich mit Seife.

Verwenden Sie Mobilisin plus Salbe nicht unter dicht abschließenden Verbänden und legen Sie bitte 

Verbände erst dann an, wenn die Salbe von der Haut aufgenommen wurde.

Durch die Behandlung mit Moblisin plus Salbe kann es zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der 

Haut kommen, daher sollten Sie während der Behandlung intensive Sonnenbestrahlung sowie UV-

Lampen bzw. Solarien vermeiden.

Falls Sie einen Hautausschlag bemerken, brechen Sie bitte die Behandlung unverzüglich ab und 

wenden Sie sich an einen Arzt

Melden Sie bitte erste Anzeichen von Nebenwirkungen oder den Eintritt einer Schwangerschaft einem 

Arzt.

Bei Fortbestand der Beschwerden ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.

Hinweise zu einer möglichen Aufnahme der Wirkstoffe in die Blutbahn

 Flufenaminsäure kann über die Haut in erheblichem Maße aufgenommen werden und insbesondere 

bei Nierenfunktionsstörungen zu Vergiftungen führen.

Wird Mobilisin plus Salbe großflächig über einen längeren Zeitraum in Kombination mit anderen 

Wirkstoffen dieser Substanzklasse (nicht steroidale Antirheumatika = NSAR), die auf den gesamten 

Organismus wirken, angewendet, ist eine Verstärkung der Nebenwirkungen nicht auszuschließen.

Die Wahrscheinlichkeit von systemischen Nebenwirkungen (= allgemeine Nebenwirkungen, den 

gesamten Organismus betreffend) ist bei alleiniger Anwendung auf die Haut gering, verglichen mit der 

Wahrscheinlichkeit bei oraler Einnahme. Falls Mobilisin plus Salbe dennoch auf großen Hautpartien 

und über längere Zeiträume angewendet wird, kann die Möglichkeit von systemischen 

Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Die Anwendung von Mobilisin plus Salbe auf große 

Hautpartien und über einen längeren Zeitraum wird daher nicht empfohlen.

Wenn Sie in der Vergangenheit an Magen- oder Darmgeschwüren gelitten haben oder wenn Sie an 

einer leichten bis mittelschweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung leiden, oder dies in der 

Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat, dürfen Sie Mobilisin plus Salbe nur mit besonderer Vorsicht 

anwenden. Auch bei schwerer Herzmuskelschwäche ist wegen möglicher Schwellungen durch 

Wassereinlagerung entsprechende Vorsicht geboten. 

Der Wirkstoff Flufenaminsäure wurde in Zusammenhang mit akuten Ausbrüchen bei bestimmten 

angeborenen Stoffwechselkrankheiten (Porphyrien) gebracht. Für lokal angewendete Flufenaminsäure 

(Anwendung als Salbe oder Creme) sind derartige Reaktionen bisher nicht beschrieben. Dennoch 

sollte Mobilisin plus Salbe bei Patienten mit angeborener Störung des Purinstoffwechsels (z. B. akute 

intermittierende Porphyrie) mit besonderer Vorsicht angewendet werden.

Bei schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen oder wenn Sie derzeit Magen- oder 

Darmgeschwüre haben, dürfen Sie Mobilisin plus Salbe nicht anwenden.

Anwendung von Mobilisin plus Salbe zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, 

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel 

einzunehmen/anzuwenden.

Bei Mobilisin plus Salbe besteht aufgrund der äußerlichen Anwendung nur ein sehr geringes Risiko 

für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. Bei Anwendung der Salbe gemäß den 

Dosierungsempfehlungen wurden auch bisher keine Wechselwirkungen beobachtet.

Falls Sie jedoch eine längerdauernde oder eher großflächige Behandlung benötigen sollten, fragen Sie 

bitte Ihren Arzt um Rat und informieren Sie ihn auch entsprechend.

Vor  allem  sollten  Sie  Ihren  Arzt  oder  Apotheker  informieren,  wenn  Sie  eines  der  folgenden 

Arzneimittel verwenden:

Bei Kombination mit: Mögliche Reaktion / Empfehlung

Andere cortisonfreie Schmerz- und 

Rheumamittel („nichtsteroidale 

Antirheumatika“) Verstärkung der Nebenwirkungen (insbes. im Magen-Darm-

Trakt und Wirkungen auf Herz-Kreislauf)

Acetylsalicylsäure Erhöhung des Risikos von Ulzera und Blutungen im Magen-

Darm-Trakt 

„Cortison“ (Glukokortikoide) Erhöhung des Risikos von Geschwüren und Blutungen im 

Magen-Darm-Trakt und ev. Wasserretention (Ödembildung)

„Blutverdünnungsmittel“ und 

Arzneimittel gegen Blutgerinnsel Erhöhung des Risikos von Blutungen im Magen-Darm-Trakt 

Bestimmte Arzneimittel gegen 

Depressionen („SSRI“)  Erhöhung des Risikos von Blutungen im Magen-Darm-Trakt 

Blutdruckmittel Abschwächung der Wirkung und Nierenschädigung möglich 

(auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Blutdruck 

kontrollieren) 

Entwässerungsmittel Abschwächung der Wirkung und Nierenschädigung möglich 

(auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, Blutdruck 

kontrollieren) 

Arzneimittel gegen erhöhten 

Blutzucker (Diabetes mellitus) Blutzuckerschwankungen möglich

(vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen)

Bestimmtes Arzneimittel zur 

Abschwächung von 

Immunreaktionen und Rheuma 

(Methotrexat) Bestimmte Schmerzmittel wie Flufenaminsäure kombiniert 

mit Methotrexat können zu einem Anstieg der Blutspiegel von 

Methotrexat führen und in der Folge dessen Nebenwirkungen 

verstärken 

Bestimmte Arzneimittel zur 

Behandlung bösartiger Tumore 

(Cyclophosphamid, 

Vincaalkaloide)  Gabe von bestimmten Schmerzmitteln vor oder nach der 

Behandlung mit diesen Arzneimitteln kann die 

Nebenwirkungen dieser Substanzen verstärken

Bestimmtes Arzneimittel zur 

Abschwächung von 

Immunreaktionen (Ciclosporin) Verstärkung des Risikos für Magen-/Darmschäden, 

Schädigung der Nieren bzw. der Leber

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen keine ausreichenden Daten bezüglich der Anwendung von Mobilisin plus Salbe während der 

Schwangerschaft vor. Daher soll Mobilisin plus Salbe während der ersten beiden Drittel der 

Schwangerschaft nicht angewendet werden.

In  den  letzten  drei  Monaten  der  Schwangerschaft  darf  Mobilisin  plus  Salbe  nicht  angewendet 

werden,  weil  Wirkstoffe  wie  Flufenaminsäure  (nicht  steroidale  Antirheumatika  =  NSAR)  zu  einer 

Entwicklungsstörung  im  Kreislaufsystem  des  Kindes  und  zu  einer  Störung  des  Geburtsvorganges 

führen können.

Stillzeit

Da keine ausreichenden Erfahrungen über die Sicherheit einer Anwendung in der Stillzeit vorliegen, 

sollte Mobilisin plus Salbe in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen. Falls zwingende Gründe für eine 

Anwendung von Mobilisin plus Salbe während der Stillzeit vorliegen, darf sie nicht direkt auf der 

Brust, nicht auf einer großen Hautfläche (maximal 2 Handflächen) und auch nicht über einen längeren 

Zeitraum (maximal 3 Tage) angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens ist bei der äußerlichen Anwendung der Wirkstoffe 

und Einhalten der empfohlenen Dosierung nicht wahrscheinlich.

Mobilisin plus Salbe enthält Sorbinsäure Natriumcetylstearylsulfat

Kann örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

3. Wie ist Mobilisin plus Salbe anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau 

nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder 

Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene (Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr)

3 mal täglich 5 bis 10 cm Salbenstrang

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren:

Es stehen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit für diese Altersgruppe zur 

Verfügung. 

Mobilisin plus Salbe soll daher nicht bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren angewendet 

werden.

Ältere Patienten (Personen ab 65 Jahren)

Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. 

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei leichter bis mittelschwerer Beeinträchtigung der Organfunktion ist keine Dosisanpassung 

erforderlich. 

Bei schweren Nierenfunktionsstörungen darf Mobilisin plus Salbe nicht angewendet werden.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Leberfunktionsstörungen ist Mobilisin plus Salbe nur kleinflächig (nicht größer als 2 

Handflächen) und kurzfristig (nicht länger als 3 Tage) anzuwenden.

Bei schweren Leberfunktionsstörungen darf Mobilisin plus Salbe nicht angewendet werden.

Art der Anwendung:

Nur zur Anwendung auf der Haut.

Die Salbe soll leicht in die Haut eingerieben werden. Anschließend müssen die Hände gründlich mit 

Seife gewaschen werden, außer es handelt sich um die zu behandelnden Stellen. Die Salbe sollte von 

der Haut aufgenommen sein, bevor die behandelte Stelle bekleidet oder verbunden wird.

Dauer der Anwendung:

Die Behandlung muss beendet werden, sobald die Symptome (Schmerzen und Schwellung) 

abgeklungen sind. Die Behandlungszeit darf ohne ärztliche Kontrolle nicht länger als 7–8 Tage 

betragen.

Wenn nach drei Behandlungstagen noch keine Besserung eingetreten ist, wenden Sie sich bitte an 

Ihren Arzt.

Zum erstmaligen Öffnen der Tube Aluminiumfolie an der Öffnung mit dem im Tubenverschluss 

eingelassenen Dorn durchstechen!

Wenn Sie eine größere Menge von Mobilisin plus Salbe angewendet haben, als Sie sollten

Aufgrund der geringen Aufnahme der Wirkstoffe von Mobilisin plus Salbe bei Anwendung auf der 

Haut ist eine Überdosierung unwahrscheinlich.

Wenn Sie wesentlich mehr als die empfohlene Menge über einen langen Zeitraum anwenden, könnte 

es zu Anzeichen einer Überdosierung wie Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen, Schwindel und 

Schweißausbruch kommen. Besonders bei Asthmatikern können in solchen Fällen auch 

heuschnupfenähnliche Symptome und Asthmaanfälle auftreten.

Brechen Sie in einem solchen Fall die Behandlung sofort ab und kontaktieren Sie einen Arzt.

Falls das Arzneimittel verschluckt wurde, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder die 

Ambulanz eines Krankenhauses. Halten Sie zur Information diese Packungsbeilage bereit.

Wenn Sie die Anwendung von Mobilisin plus Salbe vergessen haben 

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Falls 

Ihre Beschwerden abgeklungen sind, sollten Sie die Anwendung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen. 

Bei Anwendung auf größeren Flächen oder über einen längeren Zeitraum sind systemische 

Nebenwirkungen, vor allem auf den Magen-Darm-Trakt, nicht völlig auszuschließen.

Bei der lokalen Anwendung von Flufenaminsäure, Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester oder 

Benzylnicotinat wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:

Häufige Nebenwirkungen (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.00 betreffen)

Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut  wie z. B. Hautrötungen, Jucken, Brennen, 

Hautausschlag, auch mit Pustel- oder Quaddelbildung.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)

Schwindel, Migräne, Atemnot, Durchfall, Magenschmerzen, Übelkeit

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen):

 Verengung der Bronchien, 

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): 

Störungen der Blutgerinnung, Reizungen der Magenschleimhaut 

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.   Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das folgende nationale Meldesystem anzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Mobilisin plus Salbe aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern. Die Tube und die darin verbliebene Salbe ist 12 Monate nach dem ersten 

Öffnen zu entsorgen.

Die Tube fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Tube  nach „Verw. bis:“ angegebenen 

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des 

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Mobilisin plus Salbe enthält

Die Wirkstoffe sind: Flufenaminsäure, Benzylnicotinat,

Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester. 

100 g Salbe enthalten: 3,00 g Flufenaminsäure, 1,00 g Benzylnicotinat, 0,20 g 

Mucopolysaccharidpolyschwefelsäureester

1 cm Salbenstrang enthält ca. 9 mg Flufenaminsäure.

Die sonstigen Bestandteile sind: Cutina LE (Glycerolmonostearat selbstemulgierend und 

Natriumcetylstearylsulfat)

, mittelkettige Triglyceride, Myristylalkohol, Bentonit, Salzsäure-Lösung, Sorbinsäure, Isopropanol, 

Rosmarinöl, Melissenaroma, gereinigtes Wasser.

Wie Mobilisin plus Salbe aussieht und Inhalt der Packung

Mobilisin plus Salbe ist eine cremefarbene Salbe mit Geruch nach ätherischen Ölen, abgefüllt in einer 

Aluminiumtube. 

Packungsgrößen: 40 g, 50 g, 100 g und 125 g

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: 

STADA Arzneimittel GmbH, AT-1190 Wien

Hersteller: 

STADA Arzneimittel AG, DE-61118 Bad Vilbel

Mobilat Produktions GmbH, DE-85276 Pfaffenhofen

Z.Nr.: 15.610

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2013.