Mobic

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mobic Tablette 15 mg
  • Dosierung:
  • 15 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mobic Tablette 15 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Nicht-steroid anti-inflammatory agents Oxicam.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE174352
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

PACKUNGSBEILAGE

(Ref. 22.11.2017)

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Mobic 15 mg Tabletten

Meloxicam

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist MOBIC und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von MOBIC beachten?

Wie ist MOBIC einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist MOBIC aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist MOBIC und wofür wird es angewendet

MOBIC enthält den Wirkstoff Meloxicam. Meloxicam gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die

man nichtsteroidale antiinflammatorisch wirksame Arzneimittel (non-steroidal anti-inflammatory

drugs = NSAID) nennt und die verwendet werden, um Entzündungen und Schmerzen in Gelenken

und Muskeln zu verringern.

MOBIC dient zur

Kurzzeitbehandlung von akuten Schmerzen bei Gelenkserkrankungen (Osteoarthrosen)

Dauerbehandlung von

rheumatischen Gelenksentzündungen (rheumatoide Arthritis)

Spondylitis ankylosans (auch als „Bechterew-Krankheit“ bekannt).

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von MOBIC beachten

MOBIC darf nicht eingenommen werden:

-

wenn Sie allergisch gegen Meloxicam oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

während der letzten drei Monate der Schwangerschaft

von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren

bei Allergie (Überempfindlichkeit) gegen Aspirin oder andere entzündungshemmende

Arzneimittel (NSAID)

wenn eines der folgenden Anzeichen nach einer früheren Einnahme von Aspirin oder andere

NSAIDs aufgetreten ist:

- Keuchen, Engegefühl in der Brust, Atemlosigkeit (Asthma)

- Verschluss der Nasenwege aufgrund von Schwellungen der Nasenschleimhaut

(Nasenpolypen)

- Hautausschlag/Nesselausschlag (Urtikaria)

- plötzliche Haut- oder Schleimhautschwellung (wie Schwellungen um die Augen, im

Gesicht, an den Lippen, im Mund oder im Rachen), die möglicherweise das Atmen

erschwert (Angioödem)

-

wenn in der Vergangenheit während einer NSAID-Behandlung

Magen-Darm-Blutungen

Magen-Darm-Durchbrüche (Perforationen)

aufgetreten sind

-

bei bestehenden Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm-Geschwüren

-

wenn Magen-Darm-Blutungen oder Magen-Darm-Geschwüre vor kurzem oder schon mindestens

zweimal in der Vergangenheit aufgetreten sind

-

bei schwerer Lebererkrankung

-

bei schwerer, nicht durch Dialyse behandelte, Nierenerkrankung

-

bei vor kurzem aufgetretenen Blutungen im Gehirn (zerebrovaskuläre Blutungen)

-

bei Blutungsstörungen jeglicher Art

-

bei schwerer Herzerkrankung

-

bei Unverträglichkeit gegen bestimmte Zuckerarten, da dieses Arzneimittel Lactose enthält (siehe

auch „MOBIC enthält Milchzucker (Lactose)“)

Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eines der oben genannten Kriterien auf

Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie MOBIC einnehmen.

Warnhinweise

Die Einnahme von Arzneimitteln wie MOBIC könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen

Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der

Dosierung und Dauer der Anwendung.

Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung. Nehmen Sie MOBIC nicht länger als

verordnet ein (siehe Abschnitt 3: „Wie ist MOBIC einzunehmen?“).

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei

Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker

über diese Behandlung – z. B. wenn Sie

einen hohen Blutdruck haben (Hypertonie)

erhöhte Blutzuckerwerte haben (Diabetes mellitus)

erhöhte Cholesterinwerte haben (Hypercholesterämie)

Raucher sind.

Sie müssen die Behandlung mit MOBIC sofort beenden, wenn Sie Anzeichen einer Magen-Darm-

Blutung (schwarz gefärbter Stuhl) oder eines Magen-Darm-Geschwürs (Bauchschmerzen) bemerken.

Es wurde von potenziell lebensbedrohlichen Hautausschlägen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische

epidermale Nekrolyse) bei der Verwendung von MOBIC berichtet, die zunächst als rötliche Flecken

mit dunklerem Zentrum oder als kreisförmige Flecken mit zentraler Blasenbildung am Rumpf

erscheinen. Zusätzliche Anzeichen, auf die zu achten ist, sind Geschwüre im Bereich Mund, Rachen

und Nase, sowie im Genitalbereich; sowie Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen). Diese

potenziell lebensbedrohlichen Hautausschläge gehen oft mit grippeähnlichen Symptomen einher. Der

Ausschlag kann in eine großflächige Blasenbildung oder in ein Abschälen der Haut übergehen. Das

höchste Risiko für das Auftreten von schweren Hautreaktionen besteht während der ersten Wochen

der Behandlung. Wenn sich bei Ihnen das Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische epidermale

Nekrolyse während der Einnahme von MOBIC entwickelt hat, darf die Behandlung mit MOBIC zu

keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Wenn Sie einen Ausschlag oder die genannten

Hautsymptome entwickeln, setzen Sie MOBIC sofort ab und nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe

in Anspruch und sagen Sie dem Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

MOBIC ist nicht geeignet für die rasche Linderung von akuten Schmerzen.

MOBIC kann die Anzeichen einer Infektionskrankheit (z. B. Fieber) verschleiern. Suchen Sie bitte

Ihren Arzt auf, wenn Sie glauben, an einer Infektion erkrankt zu sein.

Vorsichtsmaßnahmen

In einigen Fällen kann eine Anpassung der Behandlung erforderlich sein. Sollte einer der folgenden

Umstände zutreffen, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, bevor Sie MOBIC einnehmen:

frühere Entzündungen der Speiseröhre (Ösophagitis), Entzündungen der Magenschleimhaut

(Gastritis) oder andere frühere Erkrankungen des Verdauungstraktes wie z. B. Morbus Crohn

oder Colitis ulcerosa

Bluthochdruck

höheres Alter

Erkrankungen von Nieren, Leber oder Herz

erhöhte Blutzuckerwerte (Diabetes mellitus)

Verminderung der Blutmenge (Hypovolämie), die nach schweren Blutverlusten oder schweren

Verbrennungen, nach Operationen oder bei zu geringer Flüssigkeitsaufnahme auftreten kann

vom Arzt festgestellte Unverträglichkeit gegen bestimmte Zuckerarten (dieses Arzneimittel

enthält Lactose)

vom Arzt festgestellter verringerter Kaliumgehalt im Blut

Ihr Arzt muss Ihren Zustand während der Behandlung regelmäßig überprüfen.

Einnahme von MOBIC zusammen mit anderen Arzneimitteln

Da MOBIC möglicherweise die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflusst oder von diesen beeinflusst

werden kann, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem dann, wenn Sie eines der folgenden

Arzneimittel anwenden oder angewendet haben:

andere NSAID

Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung

Arzneimittel, die Blutgerinnsel auflösen (Thrombolytika)

Arzneimittel zur Behandlung von Herz- oder Nierenerkrankungen

Kortikosteroide (werden z. B. bei Entzündungen oder allergischen Reaktionen angewendet)

Cyclosporin (wird nach Organtransplantationen, bei schweren Hauterkrankungen, rheumatoider

Arthritis oder nephrotischem Syndrom angewendet)

entwässernde Arzneimittel (Diuretika)

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Nierenfunktion überwachen, wenn Sie Diuretika einnehmen

Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (z. B. Betablocker)

Lithium (wird zur Behandlung von Störungen der Stimmungslage angewendet)

selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI – werden zur Behandlung von Depressionen

verwendet)

Methotrexat (wird zur Behandlung von Tumoren, schweren Hauterkrankungen und aktiver

rheumatoider Arthritis angewendet)

Colestyramin (wird zur Cholesterinsenkung angewendet)

bei Frauen außerdem Verhütungsmittel, die in der Gebärmutter angewendet werden

(Intrauterinpessare, bekannt als „die Spirale“)

Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Während des ersten und zweiten Trimenons der Schwangerschaft, wird Ihnen Ihr Arzt dieses

Arzneimittel aufgrund des möglichen Risikos einer Fehlgeburt oder Fehlbildung nur verordnen, wenn

er es für unbedingt notwendig erachtet. In diesem Fall sollte die Dosierung so niedrig und die

Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden..

Während der letzten drei Monate der Schwangerschaft ist dieses Arzneimittel kontraindiziert: Sie

dürfen dieses Arzneimittel NICHT einnehmen, da es schon bei einmaliger Einnahme schwerwiegende

oder sogar tödliche Auswirkungen auf den Fetus/Ihr Kind haben kann, insbesondere auf Herz, Lungen

und/oder Nieren.

Falls Sie dieses Arzneimittel eingenommen haben als Sie schwanger waren, müssen Sie unverzüglich

mit Ihrem Arzt/Ihrem Geburtshelfer sprechen, damit eine angemessene Überwachung in Erwägung

gezogen werden kann.

Stillzeit

Dieses Arzneimittel wird während der Stillzeit nicht empfohlen.

Fruchtbarkeit

Dieses Arzneimittel kann Empfängnisschwierigkeiten verstärken. Informieren Sie Ihren Arzt wenn

Sie beabsichtigen, schwanger zu werden oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Sehstörungen, einschließlich verschwommenem Sehen, Schwindel, Schläfrigkeit, Drehschwindel und

andere zentralnervöse Störungen können bei der Einnahme dieses Arzneimittels auftreten. Wenn Sie

diese Nebenwirkungen bemerken, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen bzw.

keine Maschinen bedienen.

MOBIC enthält Milchzucker (Lactose).

Bitte nehmen Sie MOBIC erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist MOBIC einzunehmen

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt bei:

Akuten Schmerzen bei Gelenkserkrankungen (Osteoarthrosen):

7,5 mg (eine halbe Tablette) pro Tag. Diese Dosis kann auf 15 mg pro Tag (eine Tablette) erhöht

werden.

Rheumatoide Arthritis:

15 mg (eine Tablette) pro Tag. Diese Dosis kann auf 7,5 mg (eine halbe Tablette) pro Tag verringert

werden.

Spondylitis ankylosans:

15 mg (eine Tablette) pro Tag. Diese Dosis kann auf 7,5 mg (eine halbe Tablette) pro Tag verringert

werden.

Nehmen Sie die Tabletten mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit während einer Mahlzeit ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die empfohlene Höchstdosis von 15 mg pro Tag darf nicht überschritten werden.

Bei kombinierter Anwendung verschiedener Darreichungsformen von MOBIC (d. h. Tabletten,

Injektionslösung) darf eine Tagesgesamtdosis von 15 mg nicht überschritten werden.

Wenn einer der Umstände, die unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ aufgeführt sind,

auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt möglicherweise Ihre Dosis auf 7,5 mg (eine halbe Tablette) pro Tag

begrenzen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

MOBIC darf Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nicht gegeben werden.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Wirkung

von MOBIC zu stark oder zu schwach ist, oder wenn Sie nach mehreren Tagen keine Besserung

spüren.

Wenn Sie eine größere Menge von MOBIC eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von MOBIC angewendet haben oder eine Überdosierung vermuten,

kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245) oder

suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.

Die Symptome einer akuten NSAID-Überdosierung beschränken sich üblicherweise auf:

-

Teilnahmslosigkeit (Lethargie)

-

Schläfrigkeit

-

Übelkeit und Erbrechen

-

Magenschmerzen

Üblicherweise bilden sich diese Symptome wieder zurück, sobald Sie die Einnahme von MOBIC

beenden. Möglicherweise treten Magen-Darm-Blutungen auf.

Eine schwere Überdosierung hat möglicherweise schwerwiegende Nebenwirkungen zur Folge

(siehe Abschnitt 4):

-

Anstieg des Blutdrucks (Hypertonie)

-

akutes Nierenversagen

-

Leberfunktionsstörungen

-

flache Atmung oder Atemstillstand (Atemdepression)

-

Bewusstlosigkeit (Koma)

-

Krampfanfälle

-

Kreislaufkollaps

-

Herzstillstand

-

plötzlich eintretende allergische Reaktionen einschließlich

- Ohnmacht

- Kurzatmigkeit

- Hautreaktionen (anaphylaktische Reaktionen)

Wenn Sie die Einnahme von MOBIC vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sie müssen die Behandlung mit MOBIC sofort beenden und Ihren Arzt oder das nächstgelegene

Krankenhaus aufsuchen, wenn Sie Folgendes bemerken:

Jegliche Form einer allergischen Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion), die sich äußern kann als:

Hautreaktion wie Juckreiz (Pruritus), Blasenbildungen oder Hautabschälungen – die auch

potentiell lebensbedrohliche Hautausschläge sein können (Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch

epidermale Nekrolyse) –, Läsionen der Weichteile (Schleimhautwunden) oder Erythema

multiforme (siehe Abschnitt 2). Erythema multiforme ist eine schwerwiegende allergische

Hautreaktion, bei der Flecken, rote Striemen sowie purpurrote oder blasenbedeckte Hautgebiete

entstehen. Der Mund, die Augen und andere feuchte Körperoberflächen können davon ebenfalls

betroffen sein.

Haut- oder Schleimhautschwellung (wie Schwellungen um die Augen, im Gesicht, an den

Lippen, im Mund oder im Rachen), die möglicherweise das Atmen erschwert sowie

geschwollene Knöchel/Unterschenkel (Ödeme der unteren Glieder)

Kurzatmigkeit oder Asthmaanfall

Leberentzündung (Hepatitis) – die Anzeichen dafür können sein:

Gelbfärbung von Haut und Augapfel (Gelbsucht)

Bauchschmerzen

Appetitverlust

Jegliche Form einer Nebenwirkung im Magen-Darm-Trakt, insbesondere:

Blutungen (diese verursachen schwarz gefärbten Stuhl)

Geschwüre in Ihrem Verdauungstrakt (diese verursachen Bauchschmerzen)

Magen-Darm-Blutungen (gastrointestinale Blutungen) sowie die Bildung von Geschwüren und

Magen-Darm-Durchbrüchen (Perforationen) können manchmal schwerwiegend und – vor allem bei

älteren Personen – auch tödlich sein.

Wenn Sie bereits in der Vergangenheit aufgrund der Langzeitanwendung von NSAID-Präparaten

Beschwerden im Verdauungssystem hatten, müssen Sie unverzüglich ärztlichen Rat suchen,

insbesondere wenn Sie älter sind. Ihr Arzt wird Ihren Zustand während der Behandlung regelmäßig

überprüfen.

Wenn Sie von verschwommenem Sehen betroffen sind, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines

Fahrzeugs setzen bzw. keine Maschinen bedienen.

Generelle Nebenwirkungen von nichtsteroidalen antiinflammatorisch wirksamen Arzneimitteln

(NSAID)

Die Einnahme von nichtsteroidalen antiinflammatorisch wirksamen Arzneimitteln (NSAID) könnte

mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Verschluss von arteriellen Blutgefäßen – der einen

Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zur Folge haben kann – verbunden sein, insbesondere bei

Patienten, die eine höhere Dosierung einnehmen oder eine Dauerbehandlung erhalten.

Ansammlungen von Flüssigkeit (Ödeme), erhöhter Blutdruck (Hypertonie) und Herzinsuffizienz

wurden im Zusammenhang mit einer NSAID-Behandlung berichtet.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt:

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre

Magen-Darm-Durchbrüche (Perforationen) oder Magen-Darm-Blutungen (manchmal – vor

allem bei älteren Personen – mit tödlichem Ausgang)

Die folgenden Nebenwirkungen wurden nach der Einnahme eines NSAID berichtet:

Übelkeit und Erbrechen

Durchfall

Blähungen

Verstopfung

Verdauungsstörungen (Dyspepsie)

Bauchschmerzen

schwarz gefärbter Stuhl infolge einer Magen-Darm-Blutung (Melaena)

Bluterbrechen (Haematemesis)

Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis)

Verschlechterung einer Entzündung des Verdauungstraktes (z. B. akute Schübe von Colitis

Ulcerosa oder Morbus Crohn)

Weniger häufig wurde eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet.

Nebenwirkungen von Meloxicam, dem Wirkstoff von MOBIC

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Anwendern

Magen-Darm-Beschwerden wie Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Übelkeit und Erbrechen,

Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Durchfall

Häufig: betrifft 1-10 von 100 Anwendern

Kopfschmerzen

Gelegentlich: betrifft 1-10 von 1.000 Anwendern

Schwindel

Gleichgewichtsstörungen oder Drehschwindel (Vertigo)

Schläfrigkeit (Benommenheit)

Verringerung der Konzentration des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin (Anämie)

Anstieg des Blutdrucks (Hypertonie)

Hitzewallungen mit vorübergehender Rötung von Gesicht und Nacken (Flush)

Ansammlung oder verminderte Ausscheidung von Natrium und Wasser

Erhöhter Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie) – die Anzeichen dafür können sein:

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)

Herzklopfen (Palpitationen)

Muskelschwäche

Aufstoßen

Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)

Magen-Darm-Blutungen

Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)

plötzlich eintretende allergische Reaktionen

Juckreiz

Hautausschlag

Schwellungen infolge einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe (Ödeme), einschließlich

geschwollener Knöchel/Unterschenkel (Ödeme der unteren Glieder)

plötzliche Haut- oder Schleimhautschwellung (wie Schwellungen um die Augen, im Gesicht,

an den Lippen, im Mund oder im Rachen), die möglicherweise das Atmen erschwert

(Angioödem)

vorübergehende Störungen von Leberfunktionstests (z. B. Erhöhung der Werte für

Leberenzyme wie Transaminasen oder Zunahme des Gallenfarbstoffs Bilirubin). Ihr Arzt kann

dies bei Bluttests feststellen.

Störungen von Nierenfunktionstests (z. B. Erhöhung der Kreatinin- oder Harnstoffwerte)

Selten: betrifft 1-10 von 10.000 Anwendern

Veränderungen der Stimmungslage

Albträume

Störungen des Blutbildes, einschließlich:

Störungen des Differenzialblutbildes

Verringerung der weißen Blutkörperchen (Leukozytopenie)

Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Diese Nebenwirkungen können zu einem erhöhten Risiko für Infektionen und zu Beschwerden

wie Blutergüssen oder Nasenbluten führen.

Ohrensausen (Tinnitus)

Herzklopfen

Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwüre

Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis)

Auslösung von Asthmaanfällen (bei Patienten mit Allergien gegen Aspirin oder andere NSAID)

schwerwiegende Haut- und Schleimhautveränderungen mit Blasenbildung und Hautabschälung

(Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse)

Nesselausschlag (Urtikaria)

Sehstörungen, einschließlich:

verschwommenen Sehens

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Dickdarmentzündung (Colitis)

Sehr selten: betrifft weniger als 1 von 10.000 Anwendern

Blasenbildung auf der Haut (bullöse Reaktionen) und Erythema multiforme. Erythema

multiforme ist eine schwerwiegende allergische Hautreaktion, bei der Flecken, rote Striemen

sowie purpurrote oder blasenbedeckte Hautgebiete entstehen. Der Mund, die Augen und andere

feuchte Körperoberflächen können davon ebenfalls betroffen sein.

Leberentzündung (Hepatitis). Die Anzeichen dafür können sein:

Gelbfärbung von Haut und Augapfel (Gelbsucht)

Bauchschmerzen

Appetitverlust

Nierenversagen, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren wie Herzerkrankungen,

Diabetes und Nierenerkrankungen

Magen-Darm-Durchbruch (Perforationen)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Verwirrung

Orientierungslosigkeit

Kurzatmigkeit und Hautreaktionen (anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen)

Hautausschlag bei Sonnenlicht (Photosensibilisierung)

Herzleistungsstörung wurde im Zusammenhang mit einer NSAID-Behandlung berichtet

vollständiger Verlust bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) insbesondere bei

Patienten, die MOBIC gemeinsam mit anderen Arzneimitteln einnehmen, die die Bestandteile

des Knochenmarks hemmen, unterdrücken oder schädigen (myelotoxische Arzneimittel).

Dadurch kann es zu

plötzlichem Fieber

Halsentzündungen

Infektionen

kommen.

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Nebenwirkungen von nichtsteroidalen antiinflammatorisch wirksamen Arzneimitteln (NSAID),

die mit MOBIC noch nicht beobachtet wurden

Veränderungen im Nierengewebe, die zu einem akuten Nierenversagen führen:

Sehr seltene Fälle von Nierenentzündungen (interstitielle Nephritis)

Absterben bestimmter Nierenzellen (akute tubuläre Nekrose oder Papillennekrose)

Eiweiß im Urin (nephrotisches Syndrom mit Proteinurie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt anzeigen:

Belgien

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Website:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist MOBIC aufzubewahren

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und dem Umkarton nach „EXP“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was MOBIC enthält

Der Wirkstoff ist:

- Meloxicam

- eine Tablette enthält 15 mg Meloxicam.

Die sonstigen Bestandteile sind:

-

Natriumzitrat

-

Lactose Monohydrat

-

mikrokristalline Cellulose

-

Povidon

-

wasserfreies Siliciumdioxid

-

Crospovidon

-

Magnesiumstearat

(siehe auch letzter Absatz von Abschnitt 2)

Wie MOBIC aussieht und Inhalt der Packung

MOBIC sind hellgelbe, runde Tabletten mit dem Firmenlogo auf der einen Seite und einer Gravur mit

77C/77C auf der anderen Seite.

MOBIC hat eine Bruchrille und kann in zwei gleiche Hälften geteilt werden.

MOBIC ist in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen erhältlich.

Packungsgrößen: Packungen zu 1, 2, 7, 10, 14, 15, 20, 28, 30, 50, 60 100, 140, 280, 300, 500, 1.000

Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Andere Stärken von MOBIC Tabletten und andere Darreichungsformen von Meloxicam

Meloxicam ist in einigen Ländern außerdem erhältlich als:

-

Meloxicam 7,5 mg Tabletten

-

Meloxicam 7,5 mg Zäpfchen

-

Meloxicam 15 mg Zäpfchen

-

Meloxicam 15 mg/1,5 ml Injektionslösung

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Boehringer Ingelheim International GmbH

Binger Strasse 173

55216 Ingelheim am Rhein

Deutschland

Verteiler:

SCS Boehringer Ingelheim Comm.V

Avenue Ariane 16

1200 Brüssel

Hersteller:

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Binger Strasse 173

55216 Ingelheim am Rhein

Deutschland

Boehringer Ingelheim Ellas A.E.

5th km Peanias – Markopoulou

194 000 Koropi

Griechenland

Verschreibungspflichtig.

Zulassungsnummer: BE174352

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Mobic

Bulgarien:

Movalis

Dänemark:

Deutschland:

Mobec

15 mg Tabletten

Estland:

Movalis

Finnland:

Mobic

15 mg tabletti

Frankreich:

Mobic

Griechenland:

Movatec

Irland:

Mobic

Island:

Italien:

Mobic

; Leutrol

Kroatien:

Movalis

15 mg tablete

Lettland:

Movalis

15 mg

Liechtenstein:

Litauen:

Movalis

15 mg tabletes

Luxemburg:

Mobic

Malta:

Mobic

Niederlande:

Movicox

Norwegen:

Österreich:

Mobic

15 mg - Tabletten; Movalis

15 mg - Tabletten

Polen:

Movalis

Portugal:

Movalis

Rumänien:

Movalis

15 mg Comprimate

Schweden:

Slowakei:

Movalis

15 mg

Slowenien:

Movalis

15 mg tablete

Spanien:

Movalis

15 mg comprimidos; Parocin

15 mg comprimidos

Tschechien:

Movalis

15 mg

Ungarn:

Movalis

15 mg tabletta

Vereinigtes Königreich:

Zypern:

Movatec

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet am 02/2018

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

12-4-2018

MOBIC (Meloxicam) Suspension [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

MOBIC (Meloxicam) Suspension [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Apr 12, 2018 EST

US - DailyMed

27-2-2018

Voltaren Gel vs. Mobic

Voltaren Gel vs. Mobic

Voltaren Gel (diclofenac sodium topical gel) and meloxicam are nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) used to treat osteoarthritis joint pain. Meloxicam is also used to treat rheumatoid arthritis.

US - RxList

1-2-2018

MOBIC (Meloxicam) Tablet [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

MOBIC (Meloxicam) Tablet [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Feb 1, 2018 EST

US - DailyMed

14-12-2017

Ibuprofen vs. Mobic

Ibuprofen vs. Mobic

Ibuprofen and Mobic (meloxicam) are nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) used to treat pain or inflammation caused by arthritis.

US - RxList

1-11-2017

Ibuprofen vs. Meloxicam (Mobic) for Pain

Ibuprofen vs. Meloxicam (Mobic) for Pain

Title: Ibuprofen vs. Meloxicam (Mobic) for PainCategory: MedicationsCreated: 11/1/2017 12:00:00 AMLast Editorial Review: 11/1/2017 12:00:00 AM

US - MedicineNet

20-10-2017

Celebrex vs. Mobic

Celebrex vs. Mobic

Celebrex (celecoxib) and Mobic (meloxicam) are nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) used for the relief of pain, fever, swelling, and tenderness caused by arthritis. Celebrex is also used for familial FAP, acute pain, and menstrual cramps.

US - RxList