Mitoxantron Sandoz 10 mg/5 ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mitoxantron Sandoz 10 mg/5 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslöung
  • Darreichungsform:
  • Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslöung
  • Zusammensetzung:
  • mitoxantronum 10 mg zu mitoxantroni hydrochloridum, natrii chloridum, natrii acetas trihydricus, Säure aceticum, natrii sulfas, Säure hydrochloridum verdünnt, mit Wasser zu iniectabilia q.s. zu einer Lösung anstelle von 5 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mitoxantron Sandoz 10 mg/5 ml Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslöung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56756
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-10-2004
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Mitoxantron Sandoz®

Sandoz Pharmaceuticals AG

Zusammensetzung

Wirkstoff: Mitoxantronum ut mitoxantroni hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Natrii chloridum, natrii chloridum, Natrii acetas trihydricus, acidum aceticum, natrii

sulfas, acidum hydrochloridum dilutum, aqua ad injectabilia q.s. ad solutionem.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung i.v. 2 mg/ml:

Durchstechflaschen mit 10 mg/5 ml und 20 mg/10 ml.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Metastasierendes Mamma-Karzinom,

non-Hodgkin-Lymphome,

akute Leukämie der Erwachsenen,

blastenschub der chronischen myeloischen Leukämie,

hepatozelluläres Karzinom,

palliative Therapie des fortgeschrittenen hormonrefraktären Prostata-Karzinoms mit

Schmerzzuständen, in Kombination mit niedrig dosierten Steroiden (Prednison).

Mitoxantron Sandoz ist indiziert für die Behandlung von gehfähigen Patienten mit Multipler

Sklerose bei rasch progredientem Verlauf und Versagen oder Unverträglichkeit einer Vortherapie mit

Immunmodulatoren. Die rasche Progression kann sich entweder als kontinuierliche Zunahme

neurologischer Defizite mit und ohne überlagerte Schübe (sekundär progredienter Verlauf) oder als

rasch akkumulierende Defizite aufgrund sich unvollständig zurückbildender Schübe (schubförmiger

Verlauf mit Residuen) äussern.

Dosierung/Anwendung

Folgende Dosierungen werden im Allgemeinen empfohlen:

Metastasierendes Mamma-Karzinom, Non-Hodgkin-Lymphome, hepatozelluläres Karzinom

Monotherapie

In Monotherapie wird für den ersten Behandlungszyklus eine Dosis von 14 mg Mitoxantron/m²

Körperoberfläche empfohlen. Diese Dosis kann nach 21 Tagen wiederholt werden.

Eine niedrigere Initialdosis von 12 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche wird bei Patienten mit

verminderter Knochenmarksreserve infolge vorausgegangener Chemotherapie und/oder

Strahlentherapie oder in schlechtem Allgemeinzustand empfohlen. Die Anwendungsdauer soll auf

eine kumulative Dosis von 120–140 mg/m² oder bis zum Auftreten von Kardiotoxizität beschränkt

werden.

Kombination mit anderen Zytostatika

Bei Kombination mit anderen knochenmarkstoxischen Zytostatika soll die Initialdosis um 2–4 mg

Mitoxantron/m² Körperoberfläche unter die vorstehend empfohlene Dosis für die Einzelbehandlung

reduziert werden.

Leukämie

Monotherapie

Zur Induktionstherapie der Leukämie der Erwachsenen 10–12 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche

über 5 Tage (Gesamtdosis: 50–60 mg Mitoxantron/m²). Da bei Verwendung von 12 mg

Mitoxantron/m² an fünf aufeinanderfolgenden Tagen höhere Remissionsquoten erzielt wurden, wird

diese Dosierung bevorzugt empfohlen, sofern es der Zustand des Patienten erlaubt.

Kombinationschemotherapie

Zur Induktionstherapie sollten 10–12 mg Mitoxantron/m² Körperoberfläche über 3 Tage und 100 mg

Cytarabin/m² Körperoberfläche über 7 Tage gegeben werden (letzteres als Dauerinfusion über

jeweils 24 Stunden).

Sollte ein zweiter Behandlungskurs notwendig werden, empfiehlt sich dazu die gleiche Kombination

in der gleichen täglichen Dosierung; dabei sollte Mitoxantron Sandoz nur noch an zwei Tagen und

Cytarabin an 5 Tagen gegeben werden.

Bei Kombinationen von Mitoxantron Sandoz mit anderen Zytostatika können Dosisanpassungen

erforderlich sein und sind bei der Induktionstherapie sowie bei weiteren Behandlungskursen zu

berücksichtigen.

Treten während des ersten Induktionskurses schwere oder lebensbedrohliche nicht-hämatologische

Nebenwirkungen auf, sollte ein zweiter Induktionskurs erst nach Abklingen dieser Nebenwirkungen

durchgeführt werden.

Die Anwendungsdauer von Mitoxantron Sandoz soll auf eine kumulative Dosis von 300 mg

Mitoxantron/m² Körperoberfläche begrenzt werden.

Hormonrefraktäres fortgeschrittenes Prostatakarzinom

Die empfohlene Dosis beträgt 12 mg/m² Mitoxantron Sandoz alle 3 Wochen kombiniert mit 10 mg

täglich Prednison oral. Die Anwendungsdauer soll auf eine kumulative Dosis von 120–140 mg/m²

oder bis zum Auftreten von Kardiotoxizität beschränkt werden.

Sekundär chronische Multiple Sklerose

Die empfohlene Dosis beträgt 12 mg/m² Mitoxantron alle 3 Monate. In Einzelfällen können beim

Auftreten eines aktiven Schubs innerhalb des Intervalls zu Beginn der Behandlung kürzere

Behandlungsintervalle gewählt werden. Hier ist der mögliche Nutzen gegenüber dem Erreichen der

behandlungslimitierenden kumulativen Gesamtdosis (siehe «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen») abzuwägen. Die Behandlung sollte eine kumulative Dosis von 100 mg/m²

normalerweise nicht überschreiten.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Pädiatrie

Für die Behandlung von Leukämien in der Pädiatrie liegen begrenzte Erfahrungen vor. In

Monotherapie wurden komplette Remissionen mit einer Dosierung von 8 mg Mitoxantron/m²

Körperoberfläche über 5 Tage erzielt. Bei anderen Indikationen liegen keine Daten zur Wirkung und

Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen vor, die Anwendung kann daher nicht empfohlen werden.

Leberinsuffizienz

Vor jeder Behandlung sollte die Leberfunktion überprüft werden. Onkologische Patienten mit

eingeschränkter Leberfunktion sollten mit Vorsicht behandelt werden; eine Dosisreduktion kann

erforderlich sein. Patienten mit Multipler Sklerose sollten in einem solchen Fall nicht mit

Mitoxantron behandelt werden.

Niereninsuffizienz

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz soll Mitoxantron mit Vorsicht eingesetzt werden.

Dosisanpassung bei Patienten mit soliden Tumoren und Non-Hodgkin-Lymphomen

Die Dosisanpassung bei Patienten mit soliden Tumoren und Non-Hodgkin-Lymphomen bei

wiederholter Gabe sollte sich am Ausmass und der Dauer der Knochenmarkssuppression orientieren.

Falls am 21. Tag nach Verabreichung von Mitoxantron Sandoz Normalwerte für weisse

Blutkörperchen und Blutplättchen vorliegen, kann gewöhnlich die vorhergehende Dosis von

Mitoxantron verabreicht werden. Bei Leukozytenwerten <3’000/µl sollte die Behandlung verschoben

werden. Bei Unterschreiten eines Leukozytennadirs von 1’500 Zellen/µl sollte die nächste Dosis um

20–25% reduziert werden.

Art der Anwendung

Mitoxantron Sandoz muss streng intravenös gegeben werden und soll nicht intrathekal verabreicht

werden. Mitoxantron Sandoz wird in eine laufende intravenöse Infusion injiziert oder als

Kurzinfusion verabreicht (siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).

Kontraindikationen

Bekannte Überempfindlichkeit gegen Mitoxantron oder einen der Hilfsstoffe, Schwangerschaft,

Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Mitoxantron Sandoz sollte nur von im jeweiligen Fachgebiet erfahrenen Ärzten angewendet werden.

Bei einer vorliegenden Panzytopenie oder bei schweren floriden Infekten ist bei der Anwendung von

Mitoxantron Sandoz Vorsicht geboten.

Bei Multipler Sklerose sollte die Behandlung erst nach Abklingen des Infekts bzw. nach

Normalisierung des Blutbilds beginnen.

Blutbildkontrollen sollten vor jeder Behandlung mit Mitoxantron Sandoz, zwischen Tag 12 und 16

nach Applikation und im Falle von Symptomen einer Infektion vorgenommen werden. Mit

Ausnahme der Initialbehandlung akuter Leukämien sollte Mitoxantron nicht verabreicht werden,

wenn die Leukozytenwerte <1’500 Zellen/µl liegen (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Mitoxantron Sandoz kann infolge des Herstellungsprozesses Spuren von Natriummetabisulfit

enthalten. Sulfite können bei empfindlichen Personen (insbesondere bei denjenigen mit Asthma oder

Allergien in der Vorgeschichte) allergieähnliche Reaktionen auslösen, einschliesslich

anaphylaktischer Symptome und Bronchospasmen.

Auf Grund der immunsuppressiven Wirkung von Mitoxantron Sandoz kann der Erfolg von

Schutzimpfungen beeinträchtigt sein und soll eine Impfung mit Lebendimpfstoffen vermieden

werden.

Mitoxantron Sandoz kann bis zu 24 Stunden nach Verabreichung eine blaugrüne Verfärbung des

Urins bewirken. Eine bläuliche Verfärbung der Skleren kann ebenfalls auftreten. Die Patienten

sollten darauf hingewiesen werden.

Kardiotoxizität

Kardiotoxizität, in ihrer schwersten Form als möglicherweise irreversible und fatale

Herzinsuffizienz, kann während oder Monate bis Jahre nach der Mitoxantrontherapie auftreten;

dieses Risiko erhöht sich mit der kumulativen Gesamtdosis. Bei einer kumulativen Gesamtdosis von

140 mg (allein oder in Kombination mit anderen Chemotherapeutika) wurden bei 2,6% der

Tumorpatienten Herzinsuffizienz beobachtet.

Es wird empfohlen, die linksventrikuläre Auswurffraktion (LVEF) vor der ersten Dosis Mitoxantron

und bei Patienten mit Multipler Sklerose vor jeder weiteren Dosis zu bestimmen (mittels

Echokardiographie oder MUGA). Bei Krebspatienten soll die Herzfunktion vor und während der

Therapie sorgfältig überwacht werden.

Zusätzliche LVEF-Messungen sind notwendig, falls Symptome einer Herzinsuffizienz auftreten.

Patienten, welche eine klinisch signifikante Reduktion der linksventrikulären Auswurffraktion

aufweisen (Reduktion um ≥20% des Ausgangswerts bzw. Abfall auf Werte <50%), sollten nicht mit

Mitoxantron weiterbehandelt werden.

Bei Patienten mit schweren Herzerkrankungen in der Vorgeschichte sollte die Behandlung mit

Mitoxantron Sandoz mit besonderer Vorsicht vorgenommen und sorgfältig überwacht werden.

Latente oder aktive kardiovaskuläre Erkrankungen, frühere oder gleichzeitige Strahlentherapie des

Mediastinums/Pericards, Vortherapie mit Anthrazyklinen bzw. gleichzeitige Verabreichung anderer

kardiotoxisch wirksamer Arzneimittel können das kardiotoxische Risiko erhöhen. Mit oder ohne

Risikofaktoren kann die Kardiotoxizität auch bei niedrigeren kumulativen Dosen auftreten.

Es wurde auch über Fälle von plötzlichem Tod bei Patienten mit Multipler Sklerose berichtet. Ein

kausaler Zusammenhang mit der Verabreichung von Mitoxantron ist nicht bekannt.

Sekundärleukämien

Bei onkologischen Patienten, die mit Anthracyclinen behandelt wurden, wurde das Auftreten einer

sekundären myeloischen Leukämie (AML) berichtet. Mitoxantron, ein Anthracendion, ist eine

verwandte Substanz. Das Auftreten einer refraktären Sekundärleukämie ist häufiger, wenn

Anthracycline in Kombination mit DNA-schädigenden Antineoplastika gegeben werden, die

Patienten mit zytotoxischen Arzneimitteln stark vorbehandelt wurden oder wenn die Anthracyclin-

Dosen gesteigert wurden. Das kumulative Risiko, eine mit der Therapie zusammenhängende AML

zu entwickeln, wurde bei 1’774 Patientinnen mit Brustkrebs, die Mitoxantron in Kombination mit

anderen zytotoxischen Arzneimitteln und Strahlentherapie erhalten haben, nach 5 Jahren auf 1,1%,

bzw. nach 10 Jahren auf 1,6% geschätzt.

In der Postmarketing-Periode wurde unter Mitoxantron vereinzelt über akute Leukämie berichtet

(Inzidenz bei Anwendung in der Onkologie 1,04%, bei Multipler Sklerose 0,07%), einschliesslich

einige Fälle mit Todesfolge.

Aufgrund des erhöhten Risikos für Leukämie sollte Mitoxantron bei Mamma-Karzinom nicht als

adjuvante Therapie angewendet werden.

Interaktionen

Bei Kombinationsbehandlungen mit anderen antineoplastisch wirksamen Substanzen kann eine

erhöhte Toxizität (insbesondere Myelo- und Kardiotoxizität) nicht ausgeschlossen werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Mitoxantron Sandoz darf nicht während der Schwangerschaft verabreicht werden.

Es gibt keine adäquaten und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen.

Mitoxantron kann die Entwicklung des Embryos gefährden.

Mitoxantron wird als potentielles humanes Teratogen angesehen aufgrund des Wirkmechanismus

und des Einflusses auf die embryonale Entwicklung, der bei ähnlichen Substanzen nachgewiesen

wurde.

Tumorpatienten/innen im geschlechtsreifen Alter müssen während und bis zu 3 Monaten nach

Beendigung der Chemotherapie einen wirksamen Empfängnisschutz praktizieren.

Bei Patientinnen mit Multipler Sklerose, welche schwanger werden können, sollte vor jeder Dosis

ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden und das Ergebnis vor der Behandlung vorliegen.

Die Patientinnen sollten über das potentielle Risiko für den Föten informiert werden.

Mitoxantron Sandoz wird mit der Muttermilch ausgeschieden und Konzentrationen von bis zu 18,0

ng/ml wurden noch 28 Tage nach der letzten Injektion nachgewiesen. Vor Beginn der Behandlung

mit Mitoxantron Sandoz sollte deshalb abgestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von

Maschinen durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Das Nebenwirkungsprofil von Mitoxantron für die Tumorbehandlung und die Behandlung der

Multiplen Sklerose ist ähnlich und zurückzuführen auf die dosisabhängige toxische Wirkung von

Mitoxantron.

Bei der Behandlung mit Mitoxantron stehen Myelosuppression und Kardiotoxizität im Vordergrund.

Durch die Kombination oder eine vorherige Behandlung mit kardiotoxischen Zytostatika wird die

Kardiotoxizität noch verstärkt.

Folgende Nebenwirkungen wurden in der Monotherapie und der Kombinationstherapie beobachtet.

Zu beachten ist hierbei, dass Nebenwirkungen in der Kombinationstherapie (Tumoren: mit

Zytostatika; Multiple Sklerose: mit Kortikosteroiden) verstärkt auftreten.

Häufigkeitsangaben

«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten»

(<1/1000, ≥1/10‘000), «sehr selten» (<1/10‘000).

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr häufig: Pilzinfektionen (15%), Sepsis (34%), Infektionen des oberen Atemtrakts (53%),

Infektionen des Urogenitaltrakts (32%), Pharyngitis (19%).

Häufig: Hautinfektionen inkl. Hautmykosen.

Unbekannte Häufigkeit: opportunistische Infektionen.

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)

Die Behandlung mit Topoisomerase II-Inhibitoren wie z.B. Mitoxantron in Kombination mit anderen

Zytostatika und/oder Bestrahlungstherapie wurde mit Fällen von akuter myeloischer Leukämie

(AML) oder myelodysplastischem Syndrom in Zusammenhang gebracht (siehe «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr häufig: Anämie (75%), Leukozytopenie (100%), Neutropenie (100%), Panzytopenie,

Thrombozytopenie (39%), Hämorrhagie (11%).

Bei der Gabe therapeutischer Dosen kommt es zu einer Knochenmarksdepression. In erster Linie

sind hiervon die Leukozyten betroffen. Bei Patienten mit vorausgegangener Chemotherapie und/oder

Strahlentherapie sowie bei Patienten in schlechtem Allgemeinzustand kann es zu einer ausgeprägten

Knochenmarkshemmung kommen. Bei Beachtung der Dosierungsrichtlinien wird der tiefste

Leukozytenwert (Nadir) in der Regel 6–15 Tage nach Verabreichung von Mitoxantron Sandoz

beobachtet mit anschliessender Erholung des Knochenmarks und des peripheren Blutbilds, die in der

Regel am 21. Tag nach Verabreichung abgeschlossen ist. Ein schwerer Abfall der Blutplättchen wird

selten gefunden, noch seltener ein schwerer Abfall der roten Blutkörperchen.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: allergische Reaktionen (z.B. Exanthem, Atemnot).

Sehr selten: schwere allergische Reaktionen (anaphylaktischer Schock).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig: Anorexie (25%), Appetitlosigkeit (25%).

Sehr selten: Gewichtsveränderungen.

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Angst, Verwirrung, Depression.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Lähmungserscheinungen, unspezifische neurologische Ausfälle (jeweils 11%),

Schläfrigkeit, Müdigkeit (jeweils 39%).

Häufig: Kopfschmerzen.

Augenerkrankungen

Häufig: Konjunktivitis, verschwommenes Sehen.

Sehr selten: Blauverfärbung der Skleren.

Herzerkrankungen

Sehr häufig: Arrhythmien (18%), EKG-Veränderungen (11%).

Häufig: Stauungsherzinsuffizienz, verminderte linksventrikuläre Auswurffraktion, Kardiomyopathie,

Schmerzen in der Brust, Sinusbradykardie.

Ebenfalls beobachtet wurde Myokardinfarkt.

Es gibt Berichte nach der Markteinführung über Kardiotoxizität bei Mitoxantrontherapie mit

kumulativen Dosen unter 100 mg/m². Viele der Patienten, denen Mitoxantron aufgrund einer

onkologischen Indikation verabreicht wurde, erhielten auch noch andere kardiotoxische Arzneimittel

(siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Gefässerkrankungen

Häufig: Ödeme, Hypotonie.

Sehr selten: Blauverfärbung des perivenösen Gewebes.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr häufig: Husten (13%), Dyspnoe (18%).

Häufig: Pneumonie, Sinusitis, Rhinitis.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: gastrointestinale Blutung (16%), Abdominalschmerzen (15%), Übelkeit (76%),

Erbrechen (11%), Verstopfung (16%), Durchfall (47%), Mukositis (10%), Stomatitis (19%).

Häufig: Sodbrennen.

Unbekannte Häufigkeit: Pankreatitis.

Affektionen der Leber und Gallenblase

Sehr häufig: Erhöhung der Gammaglutamyltranspeptidase γ-GT (15%), der

Aspartataminotransferase AST (15%) und der Alaninaminotransferase ALT (15%).

Häufig: Gelbsucht, Hepatotoxizität.

Bei Patienten mit akuter Leukämie kam es gelegentlich zu schweren Erhöhungen der Leberenzyme

und zu einer Beeinträchtigung der Leberfunktion. Deshalb müssen die Leberenzyme engmaschig

kontrolliert werden.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Hautblutung (11%), Haarausfall (61%) (nach Absetzen der Therapie meistens

reversibel).

Häufig: Rötung, Ausschlag.

Gelegentlich: bläuliche Verfärbung der Haut.

Ebenfalls beobachtet wurden Gewebsnekrosen und Veränderungen des Nagelbetts.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Sehr häufig: blau-grüne Verfärbung des Urins (11%), Erhöhung des BUN (blood urea nitrogen).

Häufig: Nierentoxizität, Erhöhung des Serumkreatinins.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Asthenie (24%), Fieber (78%).

Sehr selten: Phlebitis, schwere lokale Reaktionen (Nekrosen) an der Applikationsstelle infolge von

Paravasaten.

Multiple Sklerose

Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose wurde zusätzlich über folgende unerwünschten

Wirkungen berichtet:

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: erhöhter Blutglucosespiegel, erniedrigter Kaliumwert.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Sehr häufig: Menstruationsstörungen (61%), einschliesslich Amenorrhö (53%) (welche von längerer

Dauer und dem vorzeitigen Eintreten der Menopause entsprechend sein kann) und Menorrhagie

(7%).

Überdosierung

Bei Überdosierung kommt es zu einer Verstärkung der beobachteten, unerwünschten Wirkungen. Ein

Antidot steht bis heute nicht zur Verfügung.

4 Patienten, die versehentlich 140–180 mg/m² Mitoxantron als Bolusinjektion erhielten, verstarben

an der Folge einer schweren Leukopenie mit Infektion.

Mitoxantron Sandoz kann aufgrund der raschen Verteilung in das Gewebe und der hohen

Gewebeaffinität nicht durch Peritoneal- und Hämodialyse entfernt werden. Zur Behandlung der

Überdosierung können deshalb nur supportive Massnahmen empfohlen werden. Die Patienten sollten

umgehend in einer Station aufgenommen werden, die über sämtliche Möglichkeiten der supportiven

Therapie verfügt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L01DB07

Mitoxantron, ein zytotoxisches Anthrachinon-Derivat, ist ein Topoisomerase II-Inhibitor und wirkt

über Interkalation der DNA.

Onkologie: Die antineoplastische Wirkung wurde in einer Reihe von Tiermodellen bei

transplantablen Tumoren nachgewiesen. Die zytozide Wirkung ist in menschlichen Zellkulturen

sowohl bei proliferierenden als auch bei nicht proliferierenden Zellen nachgewiesen worden, was auf

eine phasenunspezifische Wirkung hinweist.

Multiple Sklerose: Die Wirkung von Mitoxantron auf das Immunsystem ist nicht völlig

charakterisiert. Mitoxantron hat eine nicht-selektive immunsupprimierende Wirkung, resultierend in

verminderter Produktion inflammatorischer Cytokine, einer verminderten Antikörperproduktion und

einem verminderten Myelinabbau durch Makrophagen. Über welchen Mechanismus die Progredienz

der Multiplen Sklerose beeinflusst wird, ist nicht bekannt.

In zwei Phase II Studien und einer Phase III Studie bei 194 Patienten (MS3) wurde eine Wirkung

von Mitoxantron bei Patienten mit Zeichen der akuten entzündlichen Aktivität im Sinne von Schüben

nachgewiesen. Dies wurde auch in der kranialen Kernspintomographie dokumentiert. Bei Patienten

mit kontinuierlicher Verschlechterung ohne Schübe ist die zu erwartende Wirkung geringer. Daten in

primär progredienter Multipler Sklerose liegen nicht vor.

Pharmakokinetik

Distribution

Mitoxantron wird zu 78% an Plasmaproteine gebunden. Nach einer intravenösen Injektion von

Mitoxantron werden triphasische Plasmaclearance und Verteilung mit einem scheinbaren

Distributionsvolumen im Fliessgleichgewicht (Steady state) von über 100 l/m² beobachtet.

Tierpharmakologische Studien mit radioaktiv markiertem Mitoxantron weisen auf eine schnelle,

umfassende, der Dosis proportionalen Verteilung in die meisten Gewebe hin. Mitoxantron passiert

nicht die Placenta-Schranke und nur in sehr geringen Konzentrationen die Blut-Hirn-Schranke. In die

Hoden tritt nur ein vernachlässigbarer Anteil über.

Metabolismus/Elimination

Die renale Ausscheidung ist gering; nur 6–11% der verabreichten Dosis werden innerhalb von 5

Tagen im Harn gefunden. Davon sind 65% unverändertes Mitoxantron. Die restlichen 35% bestehen

hauptsächlich aus 2 inaktiven Metaboliten, die Mono- und Dicarboxy-Derivate von Mitoxantron.

Die Hauptausscheidung erfolgt über die Galle (25% der Gesamtausscheidung) innerhalb von 5

Tagen. Die Substanz wird langsam eliminiert mit einer terminalen Halbwertszeit von 12,4 Tagen

(Bereich von 10,2–18,4 Tage).

Kinetik spezieller Patientengruppen

Es liegen keine Daten zur Pharmakokinetik bei Patienten mit Niereninsuffizienz vor.

Bei eingeschränkter Leberfunktion ist die Clearance von Mitoxantron reduziert. Patienten mit stark

eingeschränkter Leberfunktion (Bilirubin >3,4 mg/dl) haben eine 3× höhere AUC als Patienten mit

normaler Leberfunktion.

Es liegen keine Daten zur Pharmakokinetik bei Patienten mit Ascites, Pleuraerguss, Perikarderguss

und Ödemen vor.

Die Pharmakokinetik wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.

Präklinische Daten

Fertilität

Bei Ratten wurden Fertilität der F0, F1- und F2-Generation sowie Überlebensrate, Entwicklung und

Verhalten der F1- und F2-Generation durch die Gabe von Mitoxantron an die F0-Generation nicht

beeinflusst.

Karzinogenität

Intravenöse Behandlung von Ratten und Mäusen, einmal alle 21 Tage während 24 Monaten, mit

Mitoxantron führte zu einer erhöhten Inzidenz von Fibromen und Tumoren des äusseren Gehörgangs

in Ratten bei einer Dosis von 0,03 mg/kg (0,02-Faches der empfohlenen humanen Dosis, auf einer

mg/m² Basis) sowie zu hepatozellulären Adenomen in männlichen Mäusen bei einer Dosis von

0,1 mg/kg (0,03-Faches der empfohlenen humanen Dosis, auf einer mg/m² Basis).

Intravenöse Behandlung von Ratten mit Mitoxantron, einmal alle 21 Tage während 12 Monaten,

führte zu einer erhöhten Inzidenz von Tumoren des äusseren Gehörgangs in Ratten bei einer Dosis

von 0,3 mg/kg (0,15-Faches der empfohlenen humanen Dosis, auf einer mg/m² Basis).

Mutagenität

Mitoxantron war in vivo in Knochenmarkzellen der Ratte klastogen. Mitoxantron war auch klastogen

in zwei in vitro Versuchen; es induzierte DNA-Schäden in primären Rattenhepatozyten und in

chinesischen Hamsterovarzellen. Mitoxantron war mutagen in bakteriellen und Säugetier-

Testsystemen (Ames-Test mit Salmonella typhimurium und E. coli sowie L5178Y TK+/– Maus-

Lymphomatest).

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Den Mitoxantron Sandoz-Lösungen darf kein Heparin zugesetzt werden, da es hierbei zu

Ausfällungen kommen kann. Mitoxantron Sandoz soll nicht mit anderen Arzneimitteln in der

gleichen Infusion gemischt werden.

Haltbarkeit, besondere Lagerungshinweise

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern

lagern. Nicht einfrieren.

Da Mitoxantron Sandoz eine selbstkonservierende parenterale Lösung ist, können der Ampulle bei

Einhaltung einer strikten Asepsis die jeweils benötigten Mengen portionenweise bis zu 7 Tage

entnommen werden.

Die chemische und physikalische Stabilität der mit 0,9%iger NaCl- oder 5%iger Glucoselösung

verdünnten Lösungen (Konzentrationen von 0,04 mg/ml bis 0,12 mg/ml) wurde für 28 Tage im

Kühlschrank (2–8 °C) unter Lichtschutz und für 7 Tage bei Raumtemperatur (15–25 °C) mit und

ohne Lichtschutz gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollten die verdünnten Lösungen sofort

nach Zubereitung verwendet werden; falls erforderlich können sie maximal 24 Stunden im

Kühlschrank (2–8 °C) aufbewahrt werden.

Hinweise für die Handhabung

Mitoxantron Sandoz muss streng intravenös gegeben werden.

Mitoxantron Sandoz soll nicht intrathekal verabreicht werden. Mitoxantron Sandoz kann in eine gut

laufende intravenöse Infusion von isotoner Natriumchloridlösung oder 5% Glukose langsam über

einen Zeitraum nicht unter 3–5 Minuten injiziert werden. Mitoxantron Sandoz kann auch zur

Kurzinfusion (5–15 Minuten) in 50 ml oder 100 ml isotoner Natriumchloridlösung oder 5% Glukose

verdünnt werden.

Vorzugsweise sollte eine grosse Vene gewählt werden und Venen im Gelenkbereich oder in

Extremitäten mit beeinträchtigter venöser oder lymphatischer Drainage sollten wenn möglich

vermieden werden.

Paravasate an der Infusionsstelle sind zu vermeiden. Wenn Anzeichen oder Symptome von

Paravasaten auftreten (wie z.B. Brennen, Schmerzen, Juckreiz, Erythem, Schwellung, bläuliche

Verfärbungen oder Ulzerationen), ist die Infusion sofort zu beenden und an einer anderen Vene

oberhalb der vorhergehenden Applikationsstelle oder am anderen Arm neu anzusetzen. Über schwere

lokale Reaktionen (Nekrosen) infolge von Paravasaten wurde in Einzelfällen berichtet.

Bei einer Paravasation sind intermittierend Eisbeutel auf den betroffenen Bereich zu legen und die

betroffene Extremität hochzulagern. Der Paravasat-Bereich ist aufmerksam auf Anzeichen von

Nekrose und/oder Phlebitis zu überwachen, die möglicherweise weitere medizinische oder

chirurgische Behandlung erforderlich machen.

Mitoxantron Sandoz darf niemals subkutan, intramuskulär, intraarteriell oder intrathekal verabreicht

werden. Es liegen Berichte über lokale/regionale Neuropathie, manchmal irreversibel, nach

intraarterieller Verabreichung und über zentrale/periphere Neuropathie und Neurotoxizität

einschliesslich Anfällen, die zum Koma und schweren neurologischen Folgen führten, und Paralyse

mit Darm- und Blasenfunktionsstörungen nach intrathekaler Gabe vor.

Hinweise betreffend Zytostatika

Beim Umgang mit Mitoxantron Sandoz sind die Vorschriften zur Handhabung von Zytostatika

einzuhalten (Tragen von Handschuhen, Schutzbrille und Gesichtsmaske etc.). Haut- und

Schleimhaut-Kontakte mit Mitoxantron Sandoz sind zu vermeiden. Im Falle einer Kontamination die

betroffenen Stellen sofort mit reichlich warmem (nicht heissem) Wasser abspülen. Bei Augenkontakt

sollte eine entsprechende Spülung fachgerecht erfolgen, ggf. sollen weitere augenärztliche

Kontrollen durchgeführt werden.

Gegenstände, die mit Mitoxantron Sandoz-Lösungen Kontakt hatten, können mit einer Lösung aus

5,5 Gewichtsteilen Calciumhypochlorit in 13 Teilen Wasser gereinigt werden. Hierbei sollten

Handschuhe und Schutzbrille getragen werden.

Zulassungsnummer

56756 (Swissmedic).

Packungen

Mitoxantron Sandoz 10 mg 1 Durchstechflasche zu 5 ml. (A)

Mitoxantron Sandoz 20 mg 1 Durchstechflasche zu 10 ml. (A)

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Stand der Information

März 2008.

  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.

    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.



  • Dokumente in anderen Sprachen zur Verfügung hier

9-11-2018

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. is voluntarily recalling one lot of Losartan Potassium Hydrochlorothiazide Tablets, USP 100mg/25mg to the consumer level. This product is being recalled due to the trace amount of an impurity, N-nitrosodiethylamine (NDEA) contained in the API Losartan, USP manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. Sandoz Inc. Losartan Potassium Hydrochlorothiazide product is manufactured by Lek Pharmaceuticals dd, Ljubljana, Slovenia. This impurity, which is a substance that occurs naturally in ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

8-11-2018

Marbonor 10% ad us. vet., Injektionsloesung

Marbonor 10% ad us. vet., Injektionsloesung

● Die Neuzulassung erfolgte am 08.11.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

30-10-2018

Onsior 10 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

Onsior 10 mg ad us. vet., schmackhafte Tabletten fuer Hunde

● Änderung Text "Anwendungseinschränkungen"

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-10-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/418713/2018 vom 27.06.2018 (korrigierte Version vom 01.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cycliz

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/418713/2018 vom 27.06.2018 (korrigierte Version vom 01.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cycliz

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für den Wirkstoff Morphin und der Wirkstoffkombination Morphin/Cyclizin infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

26-10-2018

Vorläufige Tagesordnung der 83. Routinesitzung am 15. November 2018

Vorläufige Tagesordnung der 83. Routinesitzung am 15. November 2018

83. Routinesitzung nach § 63 AMG am 15. November 2018 um 10:00 Uhr im BfArM, Hörsaal 1

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

24-10-2018

Inflacam 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

Inflacam 0,5 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

● Die Neuzulassung erfolgte am 24.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze L ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze L ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze M ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze M ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

23-10-2018

Bravecto Plus spot-on Katze S ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

Bravecto Plus spot-on Katze S ad us. vet., Loesung zum Auftragen auf die Haut

● Die Neuzulassung erfolgte am 23.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

18-10-2018

Mom Life Market recalls 10" & 16" Personalized Stuffed Plush Bunnies

Mom Life Market recalls 10" & 16" Personalized Stuffed Plush Bunnies

The recalled products may contain phthalate levels that exceed the allowable levels.

Health Canada

18-10-2018

Scientific Opinion on Flavouring Group Evaluation 201 Revision 2 (FGE.201Rev2): 2‐alkylated, aliphatic, acyclic alpha,beta‐unsaturated aldehydes and precursors, with or without additional double‐bonds, from chemical subgroup 1.1.2 of FGE.19

Scientific Opinion on Flavouring Group Evaluation 201 Revision 2 (FGE.201Rev2): 2‐alkylated, aliphatic, acyclic alpha,beta‐unsaturated aldehydes and precursors, with or without additional double‐bonds, from chemical subgroup 1.1.2 of FGE.19

Published on: Wed, 17 Oct 2018 00:00:00 +0200 The Panel on Food Additives and Flavourings of the European Food Safety Authority was requested to consider in this revision 2 of Flavouring Group Evaluation 201, the additional data on genotoxicity submitted by the Industry on two substances, 2‐methylpent‐2‐enal [FL‐no: 05.090] and 2 methylcrotonaldehyde [FL‐no: 05.095], from subgroup 1.1.2 of FGE.19. In FGE.201Rev1, the Panel concluded that further data were required in order to clarify the genotoxic poten...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

17-10-2018

Applicability of in silico tools for the prediction of dermal absorption for pesticides

Applicability of in silico tools for the prediction of dermal absorption for pesticides

Published on: Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0200 Based on the “Human in vitro dermal absorption datasets” published as supporting information to the revised EFSA Guidance on Dermal Absorption, in silico models for prediction of absorption across the skin have been evaluated. For this evaluation, a systematic literature search and review was performed, identifying 288 publications describing mathematical models for prediction of dermal absorption. Eleven models potentially relevant to the regulatory assessm...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-10-2018

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Re‐evaluation of oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (E 479b) as a food additive

Published on: Wed, 10 Oct 2018 00:00:00 +0200 The EFSA Panel on Food Additives and Flavourings (FAF) provides a scientific opinion re‐evaluating the safety of thermally oxidised soya bean oil interacted with mono‐ and diglycerides of fatty acids (TOSOM) (E 479b) when used as a food additive. The Scientific Committee on Food (SCF) and the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA) derived an acceptable daily intake (ADI) of 25 and 30 mg/kg body weight (bw) per day, respectively. There was n...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-10-2018

Wild boar in focus: Review of existing models on spatial distribution and density of wild boar and proposal for next steps

Wild boar in focus: Review of existing models on spatial distribution and density of wild boar and proposal for next steps

Published on: Wed, 10 Oct 2018 00:00:00 +0200 This report provides a review of existing models for predicting the spatial distribution and abundance of wild boar at various scales (global, continental, national and regional) in order to inform the development of a new model to produce estimates of wild boar abundance at European level. The review identifies and discusses a range of models based on a wide variety of data types, corresponding to those targeted by the data collection model set by ENETwild,...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

10-10-2018

Sprayology Issues Voluntary Nationwide Recall of Homeopathic Aqueous-Based Medicines Due to Microbial Contamination

Sprayology Issues Voluntary Nationwide Recall of Homeopathic Aqueous-Based Medicines Due to Microbial Contamination

Eight and Company LLC, d/b/a Sprayology is voluntarily recalling all lots within expiry from 10/18-7/22 of its aqueous-based homeopathic product line for human use. All products manufactured by the contract manufacturer, King Bio, have been recalled due to possible microbial contamination.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

10-10-2018

Enforcement Report for the Week of October 10, 2018

Enforcement Report for the Week of October 10, 2018

Recently Updated Records for the Week of October 10, 2018 Last Modified Date: Tuesday, October 09, 2018

FDA - U.S. Food and Drug Administration

10-10-2018

Credelio 56 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 56 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 112 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 112 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 225 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 225 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 450 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 450 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-10-2018

Credelio 900 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Credelio 900 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.10.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

9-10-2018

Tagesordnung für die 130. Beratung des Ausschusses Analytik der Deutschen Homöopathischen Arzneibuch-Kommission

Tagesordnung für die 130. Beratung des Ausschusses Analytik der Deutschen Homöopathischen Arzneibuch-Kommission

Das BfArM gibt die Tagesordnung für die 130. Beratung des Ausschusses Analytik der Deutschen Homöopathischen Arzneibuch-Kommission am 09.10. und 10.10.2018 bekannt.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

9-10-2018

Metacam 5 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

Metacam 5 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

● Verzicht Packungsgrösse 10 ml

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

6-10-2018

Feststellungsbescheid vom 02.10.2018

Feststellungsbescheid vom 02.10.2018

Feststellungsbescheid vom 02.10.2018

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

2-10-2018

Forthyron 200 ad us. vet., Tabletten

Forthyron 200 ad us. vet., Tabletten

● Die Zulassung ist am 02.10.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

2-10-2018

Forthyron 400 ad us. vet., Tabletten

Forthyron 400 ad us. vet., Tabletten

● Die Zulassung ist am 02.10.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

24-9-2018

FDA Announces Availability of Resources for Animal Drug Sponsors

FDA Announces Availability of Resources for Animal Drug Sponsors

The FDA is making available two pre-recorded webinars and a slide presentation to help drug sponsors understand recent changes to the submission process for new animal drug applications and related submissions. The changes take effect 10/1/2018.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-11-2018

Tetraspan® 10 % Infusionslösung

Rote - Liste

9-11-2018

Toctino 10 mg/30 mg Weichkapseln

Rote - Liste

8-11-2018

Palladon® injekt 2 mg/10 mg/100 mg

Rote - Liste

8-11-2018

Voluven 10 % Infusionslösung

Rote - Liste

5-11-2018

Hydrocortison acis® 10 mg, Tabletten

Rote - Liste

31-10-2018

Fluorescein Alcon 10%

Rote - Liste

24-10-2018

Loratadin-ratiopharm® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

23-10-2018

EU/3/16/1804 (Eli Lilly Nederland B.V.)

EU/3/16/1804 (Eli Lilly Nederland B.V.)

EU/3/16/1804 (Active substance: Pegylated recombinant human interleukin-10) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6994 of Tue, 23 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

23-10-2018

Benzaknen® 5 %/10 % Gel

Rote - Liste

23-10-2018

Nubral® Creme 10%

Rote - Liste

22-10-2018

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Active substance: Sildenafil citrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6993 of Mon, 22 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/068/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

19-10-2018

Recocam (Bimeda Animal Health Limited)

Recocam (Bimeda Animal Health Limited)

Recocam (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6954 of Fri, 19 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2247/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

15-10-2018

Riximyo (Sandoz GmbH)

Riximyo (Sandoz GmbH)

Riximyo (Active substance: rituximab) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6811 of Mon, 15 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

15-10-2018

Diazepam-ratiopharm 10 mg Zäpfchen

Rote - Liste

15-10-2018

BENDAFOLIN 10 mg/ml Injektionslösung

Rote - Liste

11-10-2018

Vimpat® 10 mg/ml Sirup

Rote - Liste

11-10-2018

Vimpat® 10 mg/ml Infusionslösung

Rote - Liste

26-9-2018

Kexxtone (Elanco GmbH)

Kexxtone (Elanco GmbH)

Kexxtone (Active substance: Monensin sodium) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6324 of Wed, 26 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2235/T/10

Europe -DG Health and Food Safety

24-9-2018

Rixathon (Sandoz GmbH)

Rixathon (Sandoz GmbH)

Rixathon (Active substance: rituximab) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)6230 of Mon, 24 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety