Miglustat Gen.Orph

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Miglustat Gen.Orph
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Miglustat Gen.Orph
    Europäische Union
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Andere Produkte für den Verdauungstrakt und den Stoffwechsel
  • Therapiebereich:
  • Gaucher-Krankheit
  • Anwendungsgebiete:
  • Miglustat Gen.. Orph ist für die orale Behandlung von erwachsenen Patienten mit leichter bis mittelschwerer Typ-1-Gaucher-Krankheit indiziert. Miglustat Gen.. Orph darf nur bei Patienten angewendet werden, für die eine Enzymersatztherapie ungeeignet ist (siehe Abschnitt 4). 4 und 5. 1).

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • EMA - European Medicines Agency
  • Berechtigungsstatus:
  • Autorisiert
  • Zulassungsnummer:
  • EMEA/H/C/004366
  • Berechtigungsdatum:
  • 10-11-2017
  • EMEA-Code:
  • EMEA/H/C/004366
  • Letzte Änderung:
  • 01-03-2018

Öffentlichen Beurteilungsberichts

ANHANG I

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln.

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Kapsel enthält 100 mg Miglustat.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Hartkapsel.

Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit weißem, undurchsichtigem Kapselober- und -unterteil, ca.

14,0 mm lang.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Miglustat Gen.Orph ist indiziert für die orale Behandlung der leichten bis mittelschweren Form der

Gaucher-Krankheit des Typs 1 bei erwachsenen Patienten. Miglustat Gen.Orph darf nur zur

Behandlung von Patienten verwendet werden, für die eine Enzymsubstitutionstherapie nicht infrage

kommt (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Die Behandlung sollte von einem in der Therapie der Gaucher-Krankheit erfahrenen Arzt durchgeführt

werden.

Dosierung

Erwachsene

Die empfohlene Anfangsdosis für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit der Gaucher-

Krankheit des Typs 1 ist 100 mg dreimal täglich.

Eine vorübergehende Dosisreduktion auf 100 mg ein- oder zweimal täglich kann bei einigen Patienten

aufgrund von Durchfall erforderlich sein.

Besondere Patientengruppen

Kinder und Jugendliche

Die Wirksamkeit von Miglustat Gen.Orph bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0-17 Jahren mit

Typ-1-Gaucher-Krankheit ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Ältere Menschen

Es gibt keine Erfahrungen mit der Anwendung von Miglustat Gen.Orph bei Patienten über 70 Jahren.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Pharmakokinetische Daten weisen auf eine erhöhte Plasmakonzentration von Miglustat bei Patienten

mit Nierenfunktionsstörungen hin. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von

50-70 ml/min/1,73 m

sollte die Therapie bei Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1 mit einer

Dosis von 100 mg zweimal täglich begonnen werden.

Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 30-50 ml/min/1,73 m

sollte die Therapie mit

Miglustat Gen.Orph bei Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1 mit einer Dosis von 100 mg

einmal täglich begonnen werden. Die Anwendung von Miglustat Gen.Orph bei Patienten mit schwer

eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min/1,73 m

wird nicht empfohlen

(siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).

Eingeschränkte Leberfunktion

Miglustat Gen.Orph wurde nicht an Patienten mit Leberfunktionsstörungen untersucht.

Art der Anwendung

Miglustat Gen.Orph kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der im Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Tremor

Ungefähr 37 % der Patienten in klinischen Studien zur Gaucher-Krankheit des Typs 1 berichteten über

Tremor während der Behandlung. Dieser Tremor wurde als ein gesteigerter physiologischer Tremor

der Hände beschrieben. Der

Tremor setzte in der Regel innerhalb des ersten Monats ein und klang in

vielen Fällen innerhalb von 1 bis 3 Monaten während der Behandlung ab. Eine Dosisreduktion kann

den Tremor innerhalb weniger Tage bessern, jedoch kann in einigen Fällen die Beendigung der

Behandlung erforderlich sein.

Magen-Darm-Störungen

Bei mehr als 80 % der Patienten wurden gastrointestinale Störungen, hauptsächlich Durchfall,

beobachtet. Diese Störungen traten entweder zu Beginn der Behandlung oder intermittierend während

der Behandlung auf (siehe Abschnitt 4.8). Der Mechanismus beruht höchstwahrscheinlich auf einer

Hemmung intestinaler Disaccharidasen wie Sucrase-Isomaltase im Gastointestinaltrakt, was zu einer

reduzierten Absorption der diätetischen Disaccharide führt. In der klinischen Praxis führten eine

individuelle Anpassung der Ernährung (z.B. Reduktion von Saccharose, Laktose und anderen

Kohlenhydraten), eine Einnahme von Miglustat zwischen den Mahlzeiten und/oder die gleichzeitige

Gabe eines Antidiarrhoikums wie Loperamid zu einer Besserung der Miglustat-induzierten

gastrointestinalen Störungen. Bei einigen Patienten kann eine temporäre Dosisreduktion notwendig

sein. Patienten mit chronischem Durchfall oder mit persistierenden gastrointestinalen Störungen, die

nicht auf diese Interventionen ansprechen, sollten entsprechend der üblichen klinischen Praxis

untersucht werden. Der Einsatz von Miglustat bei Patienten mit schwerwiegenden gastrointestinalen

Erkrankungen, einschließlich entzündlicher Darmerkrankungen, wurde nicht evaluiert.

Auswirkungen auf die Spermatogenese

Männliche Patienten sollten während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph eine zuverlässige

Methode der Empfängnisverhütung anwenden. Studien an Ratten zeigten, dass Miglustat die

Spermatogenese sowie die Spermienparameter beeinträchtigt und die Zeugungsfähigkeit herabsetzt

(siehe Abschnitte 4.6 und 5.3). Bis weitere Erkenntnisse vorliegen, müssen männliche Patienten bei

Kinderwunsch die Einnahme von Miglustat Gen.Orph 3 Monate vor Zeugung einstellen und während

der ersten 3 Monate nach Therapiebeendigung zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung

anwenden.

Besondere Patientengruppen

Aufgrund der begrenzten Erfahrungen sollte Miglustat Gen.Orph bei Patienten mit Nieren- oder

Leberfunktionsstörungen nur mit Vorsicht angewendet werden. Es besteht eine enge Korrelation

zwischen der Nierenfunktion und der Miglustat-Clearance, und die Plasmakonzentration von

Miglustat ist bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion deutlich erhöht (siehe

Abschnitt 5.2). Gegenwärtig liegen nicht genügend klinische Erfahrungen mit diesen Patienten vor,

um Empfehlungen bezüglich der Dosierung aussprechen zu können. Die Anwendung von Miglustat

Gen.Orph bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance

< 30 ml/min/1,73 m

wird nicht empfohlen.

Gaucher-Krankheit Typ 1

Obwohl keine direkten Vergleiche mit der Enzymsubstitutionstherapie (Enzyme Replacement

Therapy, ERT) bei bisher unbehandelten Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1 durchgeführt

wurden, gibt es keine Hinweise, dass Miglustat eine höhere Wirksamkeit oder Sicherheit gegenüber

der ERT hat. Die ERT ist die Standardtherapie für Patienten, die eine Behandlung der Gaucher-

Krankheit des Typs 1 benötigen (siehe Abschnitt 5.1). Die Wirksamkeit und Sicherheit von Miglustat

wurden nicht spezifisch bei Patienten mit einer schweren Form der Gaucher-Krankheit untersucht.

Eine regelmäßige Kontrolle des Vitamin-B

-Spiegels wird aufgrund des häufig bei Patienten mit

Gaucher-Krankheit des Typs 1 bestehendenVitamin-B

-Mangels empfohlen.

Bei mit Miglustat behandelten Patienten

wurde unabhängig von Begleiterkrankungen wie Vitamin-

-Mangel oder monoklonaler Gammopathie über Fälle von peripherer Neuropathie berichtet. Eine

periphere Neuropathie scheint bei Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1 im Vergleich zur

Allgemeinbevölkerung häufiger zu sein. Alle Patienten sollten zu Beginn und während der

Behandlung neurologisch untersucht werden.

Bei Patienten der Typ-1-Gaucher-Krankheit wird eine Überwachung der Thrombozytenzahl

empfohlen. Eine leichte Abnahme der Blutplättchen ohne Zusammenhang mit Blutungen wurde bei

von ERT auf Miglustat umgestellten Patienten mit Gaucher-Krankheit Typ 1 beobachtet.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Eine begrenzte Anzahl von Daten legt nahe, dass die gleichzeitige Anwendung von Miglustat und

Enzymsubstitutionstherapie mit Imiglucerase bei Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1 zu einer

verringerten Plasmakonzentration von Miglustat führen kann (eine Reduktion der C

um ungefähr

22 % und der AUC um 14 % wurde in einer kleinen Parallelgruppenstudie festgestellt). Aus dieser

Studie geht ebenfalls hervor, dass Miglustat keine oder nur eine begrenzte Auswirkung auf die

Pharmakokinetik von Imiglucerase hat.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine hinreichenden Daten über die Verwendung von Miglustat bei Schwangeren vor.

Tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität einschließlich Störungen des

Geburtsvorgangs gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht

bekannt. Miglustat passiert die Plazentaschranke und darf nicht während der Schwangerschaft

eingenommen werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Miglustat in die Muttermilch sezerniert wird. Daher sollte Miglustat Gen.Orph

nicht während der Stillzeit eingenommen werden.

Fertilität

Studien an Ratten haben gezeigt, dass Miglustat Spermien-Parameter (Motilität und Morphologie)

beeinträchtigt und damit die Fertilität (siehe Abschnitte 4.4 und 5.3) reduziert. Bis weitere Daten

vorliegen wird empfohlen, dass männliche Patienten vor dem Versuch ein Kind zu zeugen, die

Therapie mit Miglustat Gen.Orph unterbrechen und dann noch weitere 3 Monate verlässliche

Methoden der Empfängnisverhütung anwenden.

Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung anwenden.

Männliche Patienten sollten während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph zuverlässige Methoden

der Empfängnisverhütung anwenden (siehe Abschnitte 4.4 und 5.3).

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Miglustat Gen.Orph hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen. Schwindel wurde als häufige Nebenwirkung berichtet. Patienten, die an

Schwindelgefühl leiden, sollten sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder eine Maschine

bedienen.

4.8

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die häufigsten Nebenwirkungen in klinischen Studien während der Behandlung mit Miglustat waren

Diarrhoe, Blähungen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und Tremor (siehe Abschnitt 4.4). Die

häufigste schwerwiegende Nebenwirkung in klinischen Studien mit Miglustat war periphere

Neuropathie (siehe Abschnitt 4.4).

In 11 klinischen Studien mit unterschiedlichen Indikationen wurden 247

Patienten mit Miglustat in

Dosierungen von dreimal täglich 50-200

mg über eine durchschnittliche Dauer von 2,1

Jahren

behandelt. 132 dieser Patienten hatten eine Gaucher-Krankheit des Typs

1. Die Nebenwirkungen

waren im Allgemeinen leicht bis mittelschwer ausgeprägt und traten bei allen untersuchten

Indikationen und Dosierungen mit ähnlicher Häufigkeit auf.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von den klinischen Studien und nach Markteinführung, die bei > 1 % der Patienten

auftraten, sind in der nachstehenden Tabelle nach Systemorganklasse und Häufigkeit (sehr häufig: ≥

1/10, häufig ≥ 1/100, < 1/10, gelegentlich: ≥ 1/1000, < 1/100, selten: ≥ 1/10000, < 1/1000, sehr selten:

< 1/10000) aufgelistet. In jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem

Schweregrad angegeben.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig

Thrombozytopenie

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig

Gewichtsverlust, verminderter Appetit

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig

Depression, Schlaflosigkeit, verminderte Libido

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig

Tremor

Häufig

Periphere Neuropathie, Ataxie, Amnesie, Parästhesien, Hypästhesien,

Kopfschmerzen, Schwindel

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig

Diarrhoe, Blähungen, Bauchschmerzen

Häufig

Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl/Bauchbeschwerden, Obstipation,

Verdauungsstörungen

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig

Muskelkrämpfe, Muskelschwäche

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig:

Erschöpfung, Schwäche, Schüttelfrost und Unwohlsein

Untersuchungen

Häufig

Veränderte Nervenleitgeschwindigkeit

Beschreibung von ausgewählten Nebenwirkungen

Bei etwa 55 % der Patienten wurde über eine Abnahme des Körpergewichts berichtet. Der maximale

Gewichtsverlust wurde nach 6 bis 12 Monaten Behandlung beobachtet.

Miglustat wurde bei Indikationen untersucht, bei denen bestimmte Ereignisse als Nebenwirkungen

beschrieben wurden, wie zum Beispiel neurologische und neuropsychologische Symptome/Anzeichen,

kognitive Funktionsstörungen und Thrombozytopenie, die auch auf die Grundkrankheiten

zurückzuführen sein könnten.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie

ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über

das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Symptome

Es konnten keine akuten Symptome einer Überdosierung festgestellt werden. Miglustat wurde in

klinischen Studien bis zu sechs Monate lang in Dosen von bis zu 3000 mg/Tag bei HIV positiven

Patienten angewendet. Zu den beobachteten Nebenwirkungen zählten Granulozytopenie,

Schwindelgefühl und Parästhesien. Leukopenie und Neutropenie wurden bei einer ähnlichen

Patientengruppe beobachtet, die 800 mg/Tag oder mehr erhielt.

Handhabung

Im Falle einer Überdosierung wird eine allgemeine medizinische Versorgung empfohlen.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Präparate des Verdauungstraktes und des Stoffwechsels,

ATC Code: A16AX06

Die Gaucher-Krankheit des Typs 1 ist eine erbliche Stoffwechselkrankheit, die auf einer

Abbaustörung von Glukosylzeramid beruht und zu einer lysosomalen Speicherung dieses Stoffes und

einem breitgefächerten Krankheitsbild führt. Miglustat hemmt die Glukosylzeramidsynthase, die für

den ersten Schritt in der Synthese der meisten Glykolipide verantwortlich ist. Studien

in vitro

haben

gezeigt, dass die Glukosylzeramidsynthase durch Miglustat mit einer IC

von 20-37

M gehemmt

wird. Außerdem wurde experimentell,

in vitro,

eine hemmende Wirkung auf eine nicht lysosomale

Glukosylzeramidase gezeigt. Die hemmende Wirkung auf die Glukosylzeramidsynthase bildet die

Grundlage für eine Substratreduktionstherapie bei der Gaucher-Krankheit.

Die Zulassungsstudie mit Miglustat wurde an Patienten durchgeführt, die sich einer ERT nicht

unterziehen wollten oder konnten. Zu den Gründen zählten die Belastung durch intravenöse

Infusionen und Schwierigkeiten, einen venösen Zugang zu legen. 28 Patienten mit leichter bis

mittelschwerer Gaucher-Krankheit des Typs 1 nahmen an dieser 12-monatigen nicht komparativen

Studie teil und 22 Patienten schlossen die Studie ab. Nach 12 Monaten zeigte sich eine

durchschnittliche Verringerung des Lebervolumens von 12,1 % und des Milzvolumens von 19,0 %. Es

wurde eine durchschnittliche Zunahme der Hämoglobinkonzentration von 0,26 g/dl sowie eine

durchschnittliche Zunahme der Blutplättchenzahl von 8,29

/l beobachtet. 18 Patienten nahmen im

Anschluss an die Zulassungsstudie im Rahmen einer Verlängerungsstudie weiterhin Miglustat

entsprechend dem Therapieprotokoll ein. Der klinische Nutzen wurde bei 13 Patienten nach 24 und

36 Monaten beurteilt. Nach 3 Jahren kontinuierlicher Behandlung mit Miglustat betrug die

durchschnittliche Verringerung der Leber- und Milzvolumina 17,5 % bzw. 29,6 %. Der

durchschnittliche Anstieg der Blutplättchenzahl betrug 22,2

/l, der der Hämoglobinkonzentration

0,95g/dl.

In einer zweiten offenen, kontrollierten Studie wurden 36 Patienten, die mindestens 2 Jahre mit der

Enzymsubstitutionstherapie (ERT) behandelt worden waren, in drei Behandlungsgruppen

randomisiert. Eine Gruppe erhielt weiterhin Imiglucerase, eine weitere Gruppe erhielt zusätzlich

Miglustat und eine dritte Gruppe beendete die Imiglucerase -Therapie und wurde auf Miglustat

umgestellt. Diese Studie wurde über eine randomisierte Vergleichsphase von 6 Monaten durchgeführt,

an die sich eine 18-monatige Verlängerungsphase anschloss, in der alle Patienten ausschließlich mit

Miglustat behandelt wurden. In den ersten 6 Monaten blieben die Organvolumina von Leber und Milz

sowie die Hämoglobinspiegel bei Patienten, die auf Miglustat umgestellt worden waren, unverändert.

Bei einigen Patienten wurden eine Verringerung der Thrombozytenzahl und eine Zunahme der

Chitotriosidase-Aktivität beobachtet. Dies deutet darauf hin, dass unter Monotherapie mit Miglustat

möglicherweise nicht bei allen Patienten eine gleich gute Kontrolle der Krankheitsaktivität

aufrechterhalten bleibt. 29 Patienten traten in die Verlängerungsphase ein. Nach 18 und 24 Monaten

unter Monotherapie mit Miglustat (20 bzw. 6 Patienten) war die Stabilisierung der Erkrankung im

Vergleich zu den Untersuchungsergebnissen, die nach 6 Monaten erhoben wurden, unverändert. Bei

keinem Patienten kam es nach der Umstellung auf Monotherapie mit Miglustat zu einer raschen

Verschlechterung der Gaucher-Krankheit des Typs 1.

In beiden oben genannten Studien wurde eine Gesamttagesdosis von 300 mg Miglustat, verteilt auf

drei Tagesgaben, verabreicht. An 18 Patienten wurde eine weitere Monotherapiestudie mit einer

Gesamttagesdosis von 150 mg durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine geringere Wirksamkeit im

Vergleich zu einer Gesamttagesdosis von 300 mg.

In einer offenen, nicht komparativen, 2-Jahres-Studie wurden 42 Patienten mit Typ-1-Gaucher-

Krankheit eingeschlossen, die mindestens 3 Jahre mit der Enzymsubstitutionstherapie (ERT)

behandelt wurden und die über mindestens 2 Jahre die Kriterien für einen stabilen Krankheitsverlauf

erfüllten. Die Patienten wurden auf eine Monotherapie mit 100 mg Miglustat dreimal täglich

umgestellt. Das Lebervolumen (primärer Endpunkt) blieb von Behandlungsbeginn bis zum Ende der

Behandlung unverändert. Bei 6 Patienten wurde die Behandlung mit Miglustat aufgrund potentieller

Krankheitsverschlechterung, wie im Studienprotokoll definiert, vorzeitig abgebrochen. Bei

13 Patienten wurde die Behandlung aufgrund eines unerwünschten Ereignisses abgebrochen. Kleine

mittlere Reduktionen des Hämoglobin-Wertes [-0,95 g/dl (95 % CI: -1,38, -0,53)] und der

Thrombozytenzahl [-44,1 x 10

/l (95 % CI: -57,6, -30,7)] wurden zwischen Behandlungsbeginn und

Studienende beobachtet. 21 Patienten beendeten die Behandlung mit Miglustat nach 24 Monaten. Bei

18 dieser Patienten waren bei Studienbeginn Leber- und Milz-Volumen, Hämoglobin-Spiegel sowie

Thrombozytenzahl innerhalb der etablierten therapeutischen Ziele und bei 16 Patienten verblieben sie

auch nach 24 Monaten innerhalb dieser therapeutischen Zielwerte.

Knochenmanifestationen bei der Gaucher-Krankheit des Typs 1 wurden in 3 offenen klinischen

Studien an Patienten, die über einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren mit dreimal täglich 100 mg

Miglustat behandelt wurden (n=72) untersucht. Eine gepoolte Analyse der Daten dieser nicht

kontrollierten Studien zeigte bei 27 (57 %) und 28 (65 %) der Patienten, bei denen eine

Langzeitmessung der Knochendichte durchgeführt wurde, eine Zunahme des Z-Scores für die

Knochenmineralisationsdichte von Lendenwirbelsäule und Oberschenkelhals um mehr als

0,1 Einheiten gegenüber dem Ausgangswert. Während des Behandlungszeitraumes traten keine

Knochenkrisen, avaskuläre Nekrosen oder Frakturen auf.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Die pharmakokinetischen Parameter von Miglustat wurden bei gesunden Patienten, an einer kleinen

Gruppe von Patienten mit der Gaucher-Krankheit des Typs 1, Fabry-Krankheit, HIV-infizierten

Patienten und an Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Gaucher-Krankheit des Typs 3

ermittelt.

Die Kinetik von Miglustat scheint sich linear zur Dosis zu verhalten und ist zeitunabhängig. Bei

gesunden Patienten wird Miglustat rasch resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden

ungefähr 2 Stunden nach der Einnahme der Dosis erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit wurde nicht

bestimmt. Die gleichzeitige Verabreichung einer Mahlzeit senkt die Resorptionsrate (C

ging um

36 % zurück und t

verzögerte sich um 2 Stunden), hat jedoch keine statistisch signifikante

Auswirkung auf das Ausmaß der Resorption von Miglustat (AUC-Rückgang um 14 %).

Das scheinbare Verteilungsvolumen von Miglustat liegt bei 83 l. Miglustat bindet nicht an

Plasmaproteine. Miglustat wird hauptsächlich über die Niere ausgeschieden, wobei 70-80 % der Dosis

unverändert im Urin wiedergefunden werden. Die scheinbare orale Clearance (CL/F) liegt bei

230±39 ml/min. Die durchschnittliche Halbwertszeit liegt bei 6—7 Stunden.

Nach einmaliger Verabreichung einer Dosis von 100 mg

C-Miglustat an gesunde Probanden wurden

83 % der Radioaktivität im Urin und 12 % in den Fäzes wiedergefunden. Verschiedene Metaboliten

wurden in Urin und Fäzes identifiziert. Miglustatglucuronid war mit 5 % der Dosis Hauptmetabolit im

Urin. Die terminale Halbwertszeit der Radioaktivität im Plasma war 150 h, was auf einen oder

mehrere Metaboliten mit einer sehr langen Halbwertszeit hinweist. Der verantwortliche Metabolit ist

nicht identifiziert worden, er könnte sich aber anreichern und Konzentrationen erreichen, die die von

Miglustat unter Steady-State-Bedingungen übertreffen.

Die Pharmakokinetik von Miglustat ist im Vergleich zu gesunden Probanden bei erwachsenen

Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 1 ähnlich.

Kinder und Jugendliche

Pharmakokinetische Daten wurden an pädiatrischen Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 3 im

Alter von 3-15 Jahren ermittelt. Unter Steady-State-Bedingungen betrug die Konzentration von

Miglustat im Liquor bei sechs Patienten mit Gaucher-Krankheit des Typs 3 31,4-67,2 % der

Konzentration im Plasma.

Aus einer begrenzten Datenmenge von Patienten, die an der Fabry-Krankheit und einer

eingeschränkten Nierenfunktion litten, geht hervor, dass CL/F mit abnehmender Nierenfunktion sinkt.

Obwohl die Anzahl der Patienten mit leichter oder mittlerer Nierenfunktionsstörung sehr gering war,

weisen die Daten bei einer leichten und mittleren Nierenfunktionsstörung auf eine Senkung von CL/F

um ca. 40 % bzw. 60 % hin (siehe Abschnitt 4.2). Die Daten bei einer schweren

Nierenfunktionsstörung beschränken sich auf zwei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance im Bereich

von 18-29 ml/min und können nicht über diesen Bereich hinaus extrapoliert werden. Diese Daten

lassen eine Abnahme von CL/F um wenigstens 70 % bei Patienten mit schwerer

Nierenfunktionsstörung vermuten.

Anhand der verfügbaren Daten konnten keine signifikanten Zusammenhänge oder Tendenzen

zwischen den pharmakokinetischen Parametern von Miglustat und demographischen Variablen (Alter,

BMI, Geschlecht oder Rasse) festgestellt werden.

Es liegen keine pharmakokinetischen Daten über Patienten mit Leberfunktionsstörungen, über Kinder

oder Jugendliche mit der Gaucher Krankheit des Typs 1 oder über ältere Patienten (> 70 Jahre) vor.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Die bei allen Spezies hauptsächlich aufgetretenen Begleiterscheinungen waren Gewichtsverlust und

Durchfall und bei höheren Dosierungen eine Schädigung der Magen-Darm-Schleimhaut (Erosionen

und Ulzerationen). Weiterhin wurden in Tierstudien bei Dosierungen, die zu Plasmaspiegeln führten,

die ähnlich oder nur mäßig über den therapeutischen Plasmaspiegeln lagen, folgende Effekte

beobachtet: Veränderungen in den lymphoiden Organen bei allen untersuchten Spezies,

Transaminasen-Veränderungen, Vakuolisierung der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse,

Katarakte, Nierenerkrankungen und Herzmuskel-Veränderungen bei Ratten. Diese Effekte wurden

zum Teil als Sekundäreffekte aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes der Tiere angesehen.

Die Verabreichung von Miglustat an männliche und weibliche Sprague-Dawley-Ratten durch orale

Sondenfütterung mit Dosierungen von 30, 60 und 180 mg/kg/Tag über 2 Jahre führte zu einem

Anstieg der Inzidenz von Hyperplasien testikulärer interstitieller Drüsenzellen (Leydig-

Zwischenzellen) sowie zu Adenomen bei männlichen Ratten unter allen Dosierungen. Die mit der

niedrigsten Dosierung erreichten Plasmakonzentrationen lagen unter oder waren vergleichbar mit den

Plasmakonzentrationen, die bei der empfohlenen human-therapeutischen Dosierung (basierend auf der

AUC0-∞) ermittelt wurden. Ein No Observed Effect Level (NOEL-Wert) wurde nicht ermittelt und

der Effekt war dosisunabhängig. Es kam nicht zu einer im Zusammenhang mit der Medikation

stehenden erhöhten Tumorinzidenz bei männlichen und weiblichen Ratten in irgendeinem anderen

Organ. In Untersuchungen wurde ein Ratten-spezifischer Mechanismus gezeigt, der als von niedriger

Relevanz für den Menschen eingestuft wird.

Die Verabreichung von Miglustat an männliche und weibliche CD1-Mäuse durch orale

Sondenfütterung mit Dosierungen von 210, 420 und 840/500 mg/kg/Tag (Dosisreduktion nach einem

halben Jahr) über 2 Jahre führte bei beiden Geschlechtern zu einem Anstieg der Inzidenz von

entzündlichen und hyperplastischen Läsionen im Dickdarm. Die auf mg/kg/Tag bezogenen und um

Unterschiede in der fäkalen Ausscheidung korrigierten Dosierungen waren 8-, 16- und 33-/19-fach

höher als die höchste empfohlene human-therapeutische Dosierung (200 mg dreimal täglich). Bei allen

Dosierungen traten gelegentlich Dickdarmkarzinome auf, mit einer statistisch signifikant höheren

Inzidenz in der Gruppe mit der hohen Dosierung. Eine Relevanz dieser Befunde für den Menschen

kann nicht ausgeschlossen werden. Es kam nicht zu einer im Zusammenhang mit der Medikation

stehenden erhöhten Tumorinzidenz in irgendeinem anderen Organ.

In den Standard-Genotoxizitätsuntersuchungen zeigte Miglustat kein Potential für mutagene oder

klastogene Effekte.

Toxizitätsstudien mit wiederholter Gabe an Ratten zeigten Veränderungen am Keimepithel der Hoden.

Andere Studien zeigten Veränderungen von Spermienparametern (Motilität und Morphologie), die mit

einer beobachteten Verringerung der Fertilität in Einklang stehen. Diese Effekte traten bei

Plasmaspiegeln auf, die vergleichbar mit denen bei Patienten sind, zeigten aber Reversibilität.

Miglustat beeinträchtigte die Überlebensfähigkeit von Embryonen/Föten von Ratten und Kaninchen,

Störungen des Geburtsvorgangs wurden berichtet, nach Implantation kam es vermehrt zu Aborten und

die Inzidenz von Gefäßanomalien war bei Kaninchen erhöht. Diese Effekte stehen möglicherweise

teilweise im Zusammenhang mit maternaler Toxizität.

Bei weiblichen Ratten wurden in einer 1-Jahres-Studie Veränderungen der Milchbildung beobachtet.

Der zugrundeliegende Mechanismus ist nicht bekannt.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Kapselinhalt

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A),

Povidon (K30),

Magnesiumstearat.

Kapselhülle

Gelatine,

Titandioxid (E 171).

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre.

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Polyamid/Aluminium/PVC/Aluminium-Blisterpackung in einer Schachtel mit 12 Blisterpackungen,

von denen jede Blisterpackung 7 Kapseln enthält, insgesamt 84 Kapseln.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen

zu beseitigen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Gen.Orph

100 rue Louis Blanc

TSA/Bâtiment Copenhague

60160 Montataire

Frankreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/17/1232/001

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: {TT. Monat JJJJ}

10.

STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel Agentur: http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.

ANHANG II

A.

HERSTELLER, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

B.

BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE

ABGABE UND DEN GEBRAUCH

C.

SONSTIGE BEDINGUNGEN UND AUFLAGEN DER

GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN

D.

BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE

SICHERE UND WIRKSAME ANWENDUNG DES

ARZNEIMITTELS

A.

HERSTELLER, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST

Name und Anschrift des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Delpharm Reims

10 rue Colonnel Charbonneaux

51100 Reims

Frankreich

B.

BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN

GEBRAUCH

Arzneimittel auf eingeschränkte ärztliche Verschreibung (siehe Anhang I: Zusammenfassung der

Merkmale des Arzneimittels, Abschnitt 4.2)

C.

SONSTIGE BEDINGUNGEN UND AUFLAGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS

INVERKEHRBRINGEN

Regelmäßig aktualisierte Unbedenklichkeitsberichte

Die Anforderungen an die Einreichung von regelmäßig aktualisierten Unbedenklichkeitsberichten für

dieses Arzneimittel sind in der nach Artikel 107c Absatz 7 der Richtlinie 2001/83/EG vorgesehenen

und im europäischen Internetportal für Arzneimittel veröffentlichten Liste der in der Union

festgelegten Stichtage (EURD-Liste) - und allen künftigen Aktualisierungen - festgelegt.

D.

BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE SICHERE UND

WIRKSAME ANWENDUNG DES ARZNEIMITTELS

Risikomanagement-Plan (RMP)

Der Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen führt die notwendigen, im vereinbarten RMP

beschriebenen und in Modul 1.8.2 der Zulassung dargelegten Pharmakovigilanzaktivitäten und

Maßnahmen sowie alle künftigen vereinbarten Aktualisierungen des RMP durch.

Ein aktualisierter RMP ist außerdem einzureichen:

nach Aufforderung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur;

jedes Mal wenn das Risikomanagement-System geändert wird, insbesondere infolge neuer

eingegangener Informationen, die zu einer wesentlichen Änderung des Nutzen-Risiko-

Verhältnisses führen können oder infolge des Erreichens eines wichtigen Meilensteins (in

Bezug auf Pharmakovigilanz oder Risikominimierung).

ANHANG III

ETIKETTIERUNG UND PACKUNGSBEILAGE

A. ETIKETTIERUNG

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

ÄUSSERER UMKARTON

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln

Miglustat

2.

WIRKSTOFF

Jede Kapsel enthält 100 mg Miglustat.

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Hartkapsel

84 Kapseln

5.

HINWEISE ZU UND ART DER ANWENDUNG

Packungsbeilage beachten.

Zum Einnehmen.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis:

9.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEN ARZNEIMITTELN ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Gen.Orph

100 rue Louis Blanc

TSA/Bâtiment Copenhague

60160 Montataire

Frankreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/17/1232/001

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Miglustat Gen.Orph

17.

INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18.

INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC: {Nummer}

SN: {Nummer}

NN: {Nummer}

MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN

BLISTERPACKUNGEN

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln

Miglustat

2.

NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Gen.Orph

3.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis:

4.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

5.

WEITERE ANGABEN

B. PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln

Miglustat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Miglustat Gen.Orph und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Miglustat Gen.Orph beachten?

Wie ist Miglustat Gen.Orph einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Miglustat Gen.Orph aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Miglustat Gen.Orph und wofür wird es angewendet?

Miglustat Gen.Orph enthält den Wirkstoff Miglustat, welcher zu einer Arzneimittelgruppe gehört, die

den Stoffwechsel beeinflusst. Es wird zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Gaucher-

Krankheit des Typs 1 bei Erwachsenen verwendet.

Bei der Gaucher-Krankheit des Typs 1 wird eine Substanz, Glukosylzeramid, nicht aus Ihrem Körper

entfernt. Sie reichert sich in bestimmten Zellen Ihres Immunsystems an. Dies kann zur Vergrößerung

der Leber und Milz, zu Blutveränderungen und zu Knochenerkrankungen führen.

Die übliche Behandlung der Gaucher-Krankheit des Typs 1 ist eine Enzymersatztherapie. Miglustat

Gen.Orph wird nur bei Patienten angewendet, für die eine Enzymersatztherapie nicht infrage kommt.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Miglustat Gen.Orph beachten?

Miglustat Gen.Orph darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Miglustat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Miglustat Gen.Orph einnehmen

wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden,

wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.

Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph die folgenden Tests

durchführen:

eine Untersuchung zur Kontrolle der Nerven in Ihren Armen und Beinen,

Messung des Vitamin-B

-Spiegels,

Kontrolle der Thrombozytenzahl

Der Grund für diese Tests ist, dass bei einigen Patienten ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den

Händen und Füßen oder eine Gewichtsabnahme während der Einnahme von Miglustat Gen.Orph

aufgetreten sind. Aufgrund der Tests kann Ihr Arzt entscheiden, ob diese Effekte auf Ihre Erkrankung

oder eine Begleiterkrankung zurückzuführen sind oder ob es sich um Nebenwirkungen von Miglustat

Gen.Orph handelt (siehe Abschnitt 4 für weitere Informationen).

Falls Sie Durchfall haben, kann Ihr Arzt Sie gegebenenfalls auffordern, den Gehalt an Laktose und

Kohlehydraten wie Saccharose (Haushaltszucker) in Ihrer Ernährung zu vermindern oder Sie

auffordern, Miglustat Gen.Orph nicht zusammen mit den Mahlzeiten einzunehmen oder

vorübergehend die Dosis von Miglustat Gen.Orph zu verringern. In einigen Fällen kann vom Arzt

auch ein Mittel gegen Durchfall wie Loperamid verordnet werden. Falls Ihr Durchfall sich durch diese

Maßnahmen nicht bessert oder Sie an anderen Bauchbeschwerden leiden, suchen Sie bitte Ihren Arzt

auf. In diesem Fall wird Ihr Arzt entscheiden, ob zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind.

Männliche Patienten sollten während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph sowie während der 3

auf die Behandlung mit diesem Arzneimittel folgenden Monate eine zuverlässige Methode der

Empfängnisverhütung anwenden.

Kinder und Jugendliche

Geben Sie dieses Medikament nicht Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) mit Typ-1-Gaucher-

Krankheit, weil nicht bekannt ist, ob es bei dieser Krankheit in dieser Altersgruppe wirkt.

Einnahme von Miglustat Gen.Orph zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel, die Imiglucerase enthalten, einnehmen, die

gelegentlich zusammen mit Miglustat Gen.Orph angewendet werden. Diese Medikamente können die

Menge von Miglustat Gen.Orph in Ihrem Körper verringern.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Sie sollten Miglustat Gen.Orph nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft

in Betracht ziehen. Während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph müssen Sie eine zuverlässige

Methode der Empfängnisverhütung anwenden. Während der Einnahme von Miglustat Gen.Orph

dürfen Sie nicht stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Männliche Patienten sollten während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph und weitere 3 Monate

nach Beendigung der Therapie zuverlässige Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Einnahme von Miglustat Gen.Orph kann Schwindelgefühl verursachen. Führen Sie bei

Schwindelgefühl kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

3.

Wie ist Miglustat Gen.Orph einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bei Gaucher-Krankheit des Typs 1:

Bei Erwachsenen ist die übliche Dosis eine Kapsel (100 mg)

dreimal täglich (morgens, nachmittags und abends). Dies bedeutet maximal drei Kapseln pro Tag

(300 mg).

Wenn Sie ein Problem mit Ihren Nieren haben, erhalten Sie gegebenenfalls eine niedrigere

Anfangsdosis. Wenn Sie während der Einnahme von Miglustat Gen.Orph an Durchfall leiden (siehe

Abschnitt 4), kann Ihr Arzt die Dosis herabsetzen, z. B. auf eine Kapsel (100 mg) einmal oder

zweimal täglich. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Ihre Behandlung dauern wird.

Miglustat Gen.Orph kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Schlucken Sie die ganze

Kapsel mit einem Glas Wasser.

Wenn Sie eine größere Menge von Miglustat Gen.Orph eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie mehr Kapseln eingenommen haben als Sie sollten, benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren

Arzt. In klinischen Studien wurde das Zehnfache der empfohlenen Dosis von Miglustat angewendet:

dies führte zu einer Abnahme der weißen Blutkörperchen und anderen Nebenwirkungen ähnlich jenen,

die in Abschnitt 4 beschriebenen sind.

Wenn Sie die Einnahme von Miglustat Gen.Orph vergessen haben

Nehmen Sie die nächste Kapsel zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein,

wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Miglustat Gen.Orph abbrechen

Brechen Sie die Behandlung mit Miglustat Gen.Orph nicht ab, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen

Einige Patienten verspürten ein Kribbeln und Taubheitsgefühl in Händen und Füßen (häufig

beobachtet).

Dies könnten Zeichen einer peripheren Neuropathie infolge von Nebenwirkungen von

Miglustat Gen.Orph, aber auch Folgen bestehender Erkrankungen sein. Ihr Arzt wird vor und während

der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph einige Untersuchungen durchführen, um dies herauszufinden

(siehe Abschnitt 2).

Falls bei Ihnen irgendwelche dieser Wirkungen auftreten, fragen Sie bitte so schnell wie möglich

Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie einen leichten Tremor (Zittern) bekommen

, üblicherweise

zitternde Hände

fragen Sie

bitte so schnell wie möglich

Ihren Arzt um Rat

. Das Zittern verschwindet häufig, ohne dass die

Behandlung beendet werden muss. Gelegentlich muss Ihr Arzt allerdings die Dosis von Miglustat

Gen.Orph verringern oder die Behandlung mit Miglustat Gen.Orph abbrechen, um das Zittern zu

beenden.

Sehr häufige Nebenwirkungen

kann mehr als 1 von

10 Behandelten betreffen

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Durchfall, Blähungen, Bauch-/Magenschmerzen,

Gewichtsverlust und verminderter Appetit.

Machen Sie sich keine Sorgen,

wenn Sie

zu Beginn der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph

etwas

Gewicht verlieren

. Im Allgemeinen hört die Gewichtsabnahme im Verlauf der Behandlung von selbst

wieder auf.

Häufige Nebenwirkungen

kann bis zu 1 von

100 Behandelten betreffen

Zu den häufigen Nebenwirkungen der Behandlung gehören Kopfschmerzen, Schwindel, Parästhesien

(Kribbeln und Taubheitsgefühl), Koordinationsstörungen, Hypästhesien (verminderte

Berührungsempfindung), Verdauungsstörungen (Sodbrennen), Übelkeit, Verstopfung und Erbrechen,

Völlegefühl oder Bauch-/Magenbeschwerden und Thrombozytopenie (verminderte Blutplättchenzahl).

Die neurologischen Symptome und die Thrombozytopenie sind möglicherweise auf die

Grundkrankheiten zurückzuführen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

sind Muskelkrämpfe oder Schwäche, Erschöpfung, Schüttelfrost

und Unwohlsein, Depression, Schlafschwierigkeiten, Vergesslichkeit und verminderte Libido.

Bei den meisten Patienten treten in der Regel eine oder mehrere dieser Nebenwirkungen zu Beginn der

Behandlung oder phasenweise während der Behandlung auf. In der Mehrheit sind diese Fälle leichter

Natur und klingen schnell wieder ab. Wenn irgendwelche dieser Nebenwirkungen Ihnen Probleme

bereiten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er wird möglicherweise die Dosis von Miglustat Gen.Orph

verringern oder Ihnen andere Arzneimittel zur Bekämpfung der Nebenwirkungen empfehlen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Miglustat Gen.Orph aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit

zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere

Informationen

Was Miglustat Gen.Orph enthält

Der Wirkstoff ist:

Miglustat 100 mg.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A),

Povidon (K30),

Magnesiumstearat,

Gelatine,

Titandioxid (E 171).

Wie Miglustat Gen.Orph aussieht und Inhalt der Packung

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln sind Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit einem weißen,

undurchsichtigen Kapselober- und -unterteil und 14,0 mm lang.

Schachtel mit 12 Blisterpackungen, von denen jede Blisterpackung 7 Kapseln enthält, insgesamt

84 Kapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer

Gen.Orph

100 rue Louis Blanc

TSA/Bâtiment Copenhague

60160 Montataire

Frankreich

Hersteller

Delpharm Reims

10 rue Colonel Charbonneaux

51100 Reims

Frankreich

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:

Europa/Alle Länder

Gen.Orph

Tel: +33 (0)1 47 71 70 46

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im

{Monat JJJJ}.

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur: http://www.ema.europa.eu/ verfügbar. Sie finden dort auch Links zu anderen

Internetseiten über seltene Erkrankungen und Behandlungen.

Packungsbeilage

B. PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln

Miglustat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Miglustat Gen.Orph und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Miglustat Gen.Orph beachten?

Wie ist Miglustat Gen.Orph einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Miglustat Gen.Orph aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Miglustat Gen.Orph und wofür wird es angewendet?

Miglustat Gen.Orph enthält den Wirkstoff Miglustat, welcher zu einer Arzneimittelgruppe gehört, die

den Stoffwechsel beeinflusst. Es wird zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Gaucher-

Krankheit des Typs 1 bei Erwachsenen verwendet.

Bei der Gaucher-Krankheit des Typs 1 wird eine Substanz, Glukosylzeramid, nicht aus Ihrem Körper

entfernt. Sie reichert sich in bestimmten Zellen Ihres Immunsystems an. Dies kann zur Vergrößerung

der Leber und Milz, zu Blutveränderungen und zu Knochenerkrankungen führen.

Die übliche Behandlung der Gaucher-Krankheit des Typs 1 ist eine Enzymersatztherapie. Miglustat

Gen.Orph wird nur bei Patienten angewendet, für die eine Enzymersatztherapie nicht infrage kommt.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Miglustat Gen.Orph beachten?

Miglustat Gen.Orph darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Miglustat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Miglustat Gen.Orph einnehmen

wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden,

wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.

Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph die folgenden Tests

durchführen:

eine Untersuchung zur Kontrolle der Nerven in Ihren Armen und Beinen,

Messung des Vitamin-B

-Spiegels,

Kontrolle der Thrombozytenzahl

Der Grund für diese Tests ist, dass bei einigen Patienten ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den

Händen und Füßen oder eine Gewichtsabnahme während der Einnahme von Miglustat Gen.Orph

aufgetreten sind. Aufgrund der Tests kann Ihr Arzt entscheiden, ob diese Effekte auf Ihre Erkrankung

oder eine Begleiterkrankung zurückzuführen sind oder ob es sich um Nebenwirkungen von Miglustat

Gen.Orph handelt (siehe Abschnitt 4 für weitere Informationen).

Falls Sie Durchfall haben, kann Ihr Arzt Sie gegebenenfalls auffordern, den Gehalt an Laktose und

Kohlehydraten wie Saccharose (Haushaltszucker) in Ihrer Ernährung zu vermindern oder Sie

auffordern, Miglustat Gen.Orph nicht zusammen mit den Mahlzeiten einzunehmen oder

vorübergehend die Dosis von Miglustat Gen.Orph zu verringern. In einigen Fällen kann vom Arzt

auch ein Mittel gegen Durchfall wie Loperamid verordnet werden. Falls Ihr Durchfall sich durch diese

Maßnahmen nicht bessert oder Sie an anderen Bauchbeschwerden leiden, suchen Sie bitte Ihren Arzt

auf. In diesem Fall wird Ihr Arzt entscheiden, ob zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind.

Männliche Patienten sollten während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph sowie während der 3

auf die Behandlung mit diesem Arzneimittel folgenden Monate eine zuverlässige Methode der

Empfängnisverhütung anwenden.

Kinder und Jugendliche

Geben Sie dieses Medikament nicht Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) mit Typ-1-Gaucher-

Krankheit, weil nicht bekannt ist, ob es bei dieser Krankheit in dieser Altersgruppe wirkt.

Einnahme von Miglustat Gen.Orph zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel, die Imiglucerase enthalten, einnehmen, die

gelegentlich zusammen mit Miglustat Gen.Orph angewendet werden. Diese Medikamente können die

Menge von Miglustat Gen.Orph in Ihrem Körper verringern.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Sie sollten Miglustat Gen.Orph nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft

in Betracht ziehen. Während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph müssen Sie eine zuverlässige

Methode der Empfängnisverhütung anwenden. Während der Einnahme von Miglustat Gen.Orph

dürfen Sie nicht stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Männliche Patienten sollten während der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph und weitere 3 Monate

nach Beendigung der Therapie zuverlässige Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Einnahme von Miglustat Gen.Orph kann Schwindelgefühl verursachen. Führen Sie bei

Schwindelgefühl kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

3.

Wie ist Miglustat Gen.Orph einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bei Gaucher-Krankheit des Typs 1:

Bei Erwachsenen ist die übliche Dosis eine Kapsel (100 mg)

dreimal täglich (morgens, nachmittags und abends). Dies bedeutet maximal drei Kapseln pro Tag

(300 mg).

Wenn Sie ein Problem mit Ihren Nieren haben, erhalten Sie gegebenenfalls eine niedrigere

Anfangsdosis. Wenn Sie während der Einnahme von Miglustat Gen.Orph an Durchfall leiden (siehe

Abschnitt 4), kann Ihr Arzt die Dosis herabsetzen, z. B. auf eine Kapsel (100 mg) einmal oder

zweimal täglich. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Ihre Behandlung dauern wird.

Miglustat Gen.Orph kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Schlucken Sie die ganze

Kapsel mit einem Glas Wasser.

Wenn Sie eine größere Menge von Miglustat Gen.Orph eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie mehr Kapseln eingenommen haben als Sie sollten, benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren

Arzt. In klinischen Studien wurde das Zehnfache der empfohlenen Dosis von Miglustat angewendet:

dies führte zu einer Abnahme der weißen Blutkörperchen und anderen Nebenwirkungen ähnlich jenen,

die in Abschnitt 4 beschriebenen sind.

Wenn Sie die Einnahme von Miglustat Gen.Orph vergessen haben

Nehmen Sie die nächste Kapsel zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein,

wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Miglustat Gen.Orph abbrechen

Brechen Sie die Behandlung mit Miglustat Gen.Orph nicht ab, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen

Einige Patienten verspürten ein Kribbeln und Taubheitsgefühl in Händen und Füßen (häufig

beobachtet).

Dies könnten Zeichen einer peripheren Neuropathie infolge von Nebenwirkungen von

Miglustat Gen.Orph, aber auch Folgen bestehender Erkrankungen sein. Ihr Arzt wird vor und während

der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph einige Untersuchungen durchführen, um dies herauszufinden

(siehe Abschnitt 2).

Falls bei Ihnen irgendwelche dieser Wirkungen auftreten, fragen Sie bitte so schnell wie möglich

Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie einen leichten Tremor (Zittern) bekommen

, üblicherweise

zitternde Hände

fragen Sie

bitte so schnell wie möglich

Ihren Arzt um Rat

. Das Zittern verschwindet häufig, ohne dass die

Behandlung beendet werden muss. Gelegentlich muss Ihr Arzt allerdings die Dosis von Miglustat

Gen.Orph verringern oder die Behandlung mit Miglustat Gen.Orph abbrechen, um das Zittern zu

beenden.

Sehr häufige Nebenwirkungen

kann mehr als 1 von

10 Behandelten betreffen

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Durchfall, Blähungen, Bauch-/Magenschmerzen,

Gewichtsverlust und verminderter Appetit.

Machen Sie sich keine Sorgen,

wenn Sie

zu Beginn der Behandlung mit Miglustat Gen.Orph

etwas

Gewicht verlieren

. Im Allgemeinen hört die Gewichtsabnahme im Verlauf der Behandlung von selbst

wieder auf.

Häufige Nebenwirkungen

kann bis zu 1 von

100 Behandelten betreffen

Zu den häufigen Nebenwirkungen der Behandlung gehören Kopfschmerzen, Schwindel, Parästhesien

(Kribbeln und Taubheitsgefühl), Koordinationsstörungen, Hypästhesien (verminderte

Berührungsempfindung), Verdauungsstörungen (Sodbrennen), Übelkeit, Verstopfung und Erbrechen,

Völlegefühl oder Bauch-/Magenbeschwerden und Thrombozytopenie (verminderte Blutplättchenzahl).

Die neurologischen Symptome und die Thrombozytopenie sind möglicherweise auf die

Grundkrankheiten zurückzuführen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

sind Muskelkrämpfe oder Schwäche, Erschöpfung, Schüttelfrost

und Unwohlsein, Depression, Schlafschwierigkeiten, Vergesslichkeit und verminderte Libido.

Bei den meisten Patienten treten in der Regel eine oder mehrere dieser Nebenwirkungen zu Beginn der

Behandlung oder phasenweise während der Behandlung auf. In der Mehrheit sind diese Fälle leichter

Natur und klingen schnell wieder ab. Wenn irgendwelche dieser Nebenwirkungen Ihnen Probleme

bereiten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er wird möglicherweise die Dosis von Miglustat Gen.Orph

verringern oder Ihnen andere Arzneimittel zur Bekämpfung der Nebenwirkungen empfehlen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Miglustat Gen.Orph aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit

zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere

Informationen

Was Miglustat Gen.Orph enthält

Der Wirkstoff ist:

Miglustat 100 mg.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A),

Povidon (K30),

Magnesiumstearat,

Gelatine,

Titandioxid (E 171).

Wie Miglustat Gen.Orph aussieht und Inhalt der Packung

Miglustat Gen.Orph 100 mg Hartkapseln sind Hartgelatinekapseln der Größe 4 mit einem weißen,

undurchsichtigen Kapselober- und -unterteil und 14,0 mm lang.

Schachtel mit 12 Blisterpackungen, von denen jede Blisterpackung 7 Kapseln enthält, insgesamt

84 Kapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer

Gen.Orph

100 rue Louis Blanc

TSA/Bâtiment Copenhague

60160 Montataire

Frankreich

Hersteller

Delpharm Reims

10 rue Colonel Charbonneaux

51100 Reims

Frankreich

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:

Europa/Alle Länder

Gen.Orph

Tel: +33 (0)1 47 71 70 46

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im

{Monat JJJJ}.

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur: http://www.ema.europa.eu/ verfügbar. Sie finden dort auch Links zu anderen

Internetseiten über seltene Erkrankungen und Behandlungen.

18-9-2018

FDA launches new, comprehensive campaign to warn kids about the dangers of e-cigarette use as part of agency’s Youth Tobacco Prevention Plan, amid evidence of sharply rising use among kids

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

14-9-2018

Statement from Binita Ashar, M.D., of the FDA’s Center for Devices and Radiological Health on agency’s commitment to studying breast implant safety

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FDA Statement on agency’s commitment to studying breast implant safety Short Title: FDA Statement on agency’s commitment to studying breast implant safety

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-9-2018

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., and Center for Devices and Radiological Health Director Jeff Shuren, M.D., J.D., on agency efforts to work with tech industry to spur innovation in digital health

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., and Center for Devices and Radiological Health Director Jeff Shuren, M.D., J.D., on agency efforts to work with tech industry to spur innovation in digital health

FDA Statement on agency efforts to work with tech industry to spur innovation in digital health

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-9-2018

Kabinet investeert in eerste 1000 dagen kind

Kabinet investeert in eerste 1000 dagen kind

Van kinderwens tot 2-jarige peuter: de ontwikkeling die we in de eerste 1000 dagen als kind meemaken is cruciaal voor zowel een gezonde groei als de ontplooiing en kansen op latere leeftijd. Verreweg de meeste kinderen in Nederland groeien veilig en gezond op. Toch heeft ongeveer 14% van de kinderen in Nederland een ‘valse’ start door vroeggeboorte, een te laag geboortegewicht of een combinatie van beide. Minister Hugo de Jonge (VWS), gemeenten, partijen uit de geboortezorg en de jeugdgezondheidszorg (JG...

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

11-9-2018

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on new warning letters FDA is issuing to companies marketing kratom with unproven medical claims; and the agency’s ongoing concerns about kratom

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on new warning letters FDA is issuing to companies marketing kratom with unproven medical claims; and the agency’s ongoing concerns about kratom

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on new warning letters FDA is issuing to companies marketing kratom with unproven medical claims; and the agency’s ongoing concerns about kratom

FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-9-2018

Radagast Pet Food, Inc. recalls various Rad Cat Raw Diet Pet Food

Radagast Pet Food, Inc. recalls various Rad Cat Raw Diet Pet Food

The recalled pet food may be contaminated with Listeria monocytogenes and there is risk of cross contamination and illness after handling the pet food.

Health Canada

11-9-2018

Risk assessment of antimicrobial resistance along the food chain through culture‐independent methodologies

Risk assessment of antimicrobial resistance along the food chain through culture‐independent methodologies

Published on: Mon, 27 Aug 2018 00:00:00 +0200 Antimicrobial resistance (AMR) represents a major challenge for Public Health and the scientific community, and requires immediate and drastic solutions. Acquired resistance to certain antimicrobials is already widespread to such an extent that their efficacy in the treatment of certain life‐threatening infections is already compromised. To date, the emergence and spread of AMR has been attributed to the use, misuse or indiscriminate use of antibiotics as th...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-9-2018

Identification and evaluation of potentially mutagenic and carcinogenic food contaminants

Identification and evaluation of potentially mutagenic and carcinogenic food contaminants

Published on: Mon, 27 Aug 2018 00:00:00 +0200 Heat processing of food gives rise to a plethora of chemical compounds whose toxicological effects are largely unknown. Due to a general lack of experimental toxicological data, assessing the risks associated with the consumption of these substances remains a challenge. Computer models that allow for an in silico prediction of physicochemical and toxicological characteristics, may be able to fill current data gaps and facilitate the risk assessment of toxico...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

11-9-2018

Livestock Health and Food Chain Risk Assessment

Livestock Health and Food Chain Risk Assessment

Published on: Mon, 27 Aug 2018 00:00:00 +0200 The EUFORA fellowship programme ‘Livestock Health and Food Chain Risk Assessment’ was proposed by the Animal and Plant Health Agency (APHA), a British governmental institution responsible for safeguarding animal and plant health in the UK. The working programme, which was organised into four different modules, covered a wide range of aspects related to risk assessment including identification of emerging risks, risk prioritisation methods, scanning surveilla...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

7-9-2018

Orphan designation:  Recombinant human beta-glucuronidase (vestronidase alfa),  for the: Treatment of mucopolysaccharidosis type VII (Sly syndrome)

Orphan designation: Recombinant human beta-glucuronidase (vestronidase alfa), for the: Treatment of mucopolysaccharidosis type VII (Sly syndrome)

On 21 March 2012, orphan designation (EU/3/12/973) was granted by the European Commission to NDA Regulatory Science Ltd, United Kingdom, for recombinant human beta-glucuronidase for the treatment of mucopolysaccharidosis type VII (Sly syndrome).

Europe - EMA - European Medicines Agency

5-9-2018

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the agency’s global efforts to help assure product quality and transparency at foreign drug manufacturing facilities

Statement from FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the agency’s global efforts to help assure product quality and transparency at foreign drug manufacturing facilities

FDA is publishing its internal policy for how manufacturing facilities are prioritized and scheduled for surveillance inspections in an effort to ensure the quality and safety of globally produced products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

31-8-2018

Danish Medicines Agency launches new concept for National Scientific Advice

Danish Medicines Agency launches new concept for National Scientific Advice

Today, 31 August 2018, the Danish Medicines Agency is launching a new concept for National Scientific Advice for companies, hospitals and others who request advice on the requirements applicable to clinical investigation and marketing authorisations.

Danish Medicines Agency

29-8-2018

Statement by FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the agency’s ongoing work to forcefully address the opioid crisis

Statement by FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the agency’s ongoing work to forcefully address the opioid crisis

Statement by FDA Commissioner Scott Gottlieb, M.D., on the agency’s ongoing work to forcefully address the opioid crisis.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

29-8-2018

Joint EFSA and ECDC 2018 workshop on preparedness for a multi‐national food safety/public health incident

Joint EFSA and ECDC 2018 workshop on preparedness for a multi‐national food safety/public health incident

Published on: Tue, 21 Aug 2018 00:00:00 +0200 Abstract In May 2018, EFSA and ECDC co‐facilitated a workshop on preparedness for a multi‐national food safety/public health incident. The workshop, hosted at AGES in Vienna, was conceived to closely align with EFSA's Strategy 2020 commitment to prepare for future risk assessment challenges. EFSA, ECDC, AGES and BfR worked together closely to develop a workshop and associated training materials to be delivered over a 2.5‐day agenda. The workshop was attended...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

28-8-2018

FDA takes action against 21 websites marketing unapproved opioids as part of agency’s effort to target illegal online sales

FDA takes action against 21 websites marketing unapproved opioids as part of agency’s effort to target illegal online sales

FDA takes action against 21 websites marketing unapproved opioids as part of agency’s effort to target illegal online sales

FDA - U.S. Food and Drug Administration

30-9-2018

Roteas (Daiichi Sankyo Europe GmbH)

Roteas (Daiichi Sankyo Europe GmbH)

Roteas (Active substance: edoxaban) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)5089 of Sun, 30 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10387/201710

Europe -DG Health and Food Safety

18-9-2018

As part of FDA’s ongoing efforts to reduce the enormous public health burden of tobacco use, the agency is unveiling a new e-cigarette prevention campaign aimed at educating youth about the potential dangers and health impacts caused by e-cigarette use. h

As part of FDA’s ongoing efforts to reduce the enormous public health burden of tobacco use, the agency is unveiling a new e-cigarette prevention campaign aimed at educating youth about the potential dangers and health impacts caused by e-cigarette use. h

As part of FDA’s ongoing efforts to reduce the enormous public health burden of tobacco use, the agency is unveiling a new e-cigarette prevention campaign aimed at educating youth about the potential dangers and health impacts caused by e-cigarette use. https://cards.twitter.com/cards/2m2m96/68507 …

FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-9-2018

The #FDAInnovationChallenge to develop medical devices for #opioid addiction will provide those selected with the opportunity to work directly with the agency to accelerate the development and review of their device proposals to prevent and treat opioid u

The #FDAInnovationChallenge to develop medical devices for #opioid addiction will provide those selected with the opportunity to work directly with the agency to accelerate the development and review of their device proposals to prevent and treat opioid u

The #FDAInnovationChallenge to develop medical devices for #opioid addiction will provide those selected with the opportunity to work directly with the agency to accelerate the development and review of their device proposals to prevent and treat opioid use disorder. #FDA

FDA - U.S. Food and Drug Administration

14-9-2018

#FDA's Dr. Binita Ashar provides a statement on continuing the agency’s commitment to studying breast implant safety. To read the statement, click the link:  https://go.usa.gov/xPg4C  #MedicalDevices

#FDA's Dr. Binita Ashar provides a statement on continuing the agency’s commitment to studying breast implant safety. To read the statement, click the link: https://go.usa.gov/xPg4C  #MedicalDevices

#FDA's Dr. Binita Ashar provides a statement on continuing the agency’s commitment to studying breast implant safety. To read the statement, click the link: https://go.usa.gov/xPg4C  #MedicalDevices

FDA - U.S. Food and Drug Administration

14-9-2018

Tegsedi (Akcea Therapeutics UK Ltd.)

Tegsedi (Akcea Therapeutics UK Ltd.)

Tegsedi (Active substance: inotersen) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6027 of Fri, 14 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4782/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

13-9-2018

News and press releases:  Committee for Orphan Medicinal Products (COMP) elects new chair

News and press releases: Committee for Orphan Medicinal Products (COMP) elects new chair

Violeta Stoyanova-Beninska to begin three-year mandate at October meeting

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-9-2018

Alkindi (Diurnal Limited)

Alkindi (Diurnal Limited)

Alkindi (Active substance: hydrocortisone) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5945 of Mon, 10 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4416/T/03

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Epoetin alfa Hexal (Hexal AG)

Epoetin alfa Hexal (Hexal AG)

Epoetin alfa Hexal (Active substance: epoetin alfa) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5857 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/726/II/WS/1406

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Active substance: epoetin alfa) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5856 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/725/II/WS/1406

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Abseamed (Medice Arzneimittel PUtter GmbH and Co KG)

Abseamed (Medice Arzneimittel PUtter GmbH and Co KG)

Abseamed (Active substance: epoetin alfa) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5860 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/727/WS/1406

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Krka (Krka d. d., Novo mesto)

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Krka (Krka d. d., Novo mesto)

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Krka (Active substance: efavirenz / emtricitabine / tenofovir disoproxil) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5859 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4274/IB/02/G

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Cablivi (Ablynx N.V.)

Cablivi (Ablynx N.V.)

Cablivi (Active substance: caplacizumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5867 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4426

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

VEYVONDI (Baxalta Innovations GmbH)

VEYVONDI (Baxalta Innovations GmbH)

VEYVONDI (Active substance: vonicog alfa) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5866 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4454

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

XALKORI (Pfizer Europe MA EEIG)

XALKORI (Pfizer Europe MA EEIG)

XALKORI (Active substance: crizotinib) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5861 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/002489/T/0059

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Nerlynx (Puma Biotechnology, Ltd.)

Nerlynx (Puma Biotechnology, Ltd.)

Nerlynx (Active substance: neratinib) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5864 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4030

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Spinraza (Biogen Idec Limited)

Spinraza (Biogen Idec Limited)

Spinraza (Active substance: nusinersen) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5862 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4312/II/4

Europe -DG Health and Food Safety

31-8-2018

News and press releases:  Development of medicines for rare diseases

News and press releases: Development of medicines for rare diseases

An overview of the EU’s orphan designation programme

Europe - EMA - European Medicines Agency

30-8-2018

Steglatro (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Steglatro (Merck Sharp and Dohme B.V.)

Steglatro (Active substance: ertugliflozin) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5789 of Thu, 30 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4315/T/2

Europe -DG Health and Food Safety

30-8-2018

Fluenz Tetra (AstraZeneca AB)

Fluenz Tetra (AstraZeneca AB)

Fluenz Tetra (Active substance: influenza vaccine (live attenuated, nasal)) - Centralised - Variation - Commission Decision (2018)5815 of Thu, 30 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2617/II/82

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

ABILIFY MAINTENA (Otsuka Pharmaceutical Europe Ltd)

ABILIFY MAINTENA (Otsuka Pharmaceutical Europe Ltd)

ABILIFY MAINTENA (Active substance: Aripiprazole) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)5780 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2755/R/25

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

BYDUREON (AstraZeneca AB)

BYDUREON (AstraZeneca AB)

BYDUREON (Active substance: exenatide) - Centralised - Variation - Commission Decision (2018)5776 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2020/X/48/G

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Ulipristal Acetate Gedeon Richter (Gedeon Richter Plc.)

Ulipristal Acetate Gedeon Richter (Gedeon Richter Plc.)

Ulipristal Acetate Gedeon Richter (Active substance: Ulipristal Acetate) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5779 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/5017

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Mekinist (Novartis Europharm Limited)

Mekinist (Novartis Europharm Limited)

Mekinist (Active substance: trametinib) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5778 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2643/WS/1274

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Prac-Tic (Elanco GmbH)

Prac-Tic (Elanco GmbH)

Prac-Tic (Active substance: pyriprole) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5784 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/000103/T/0025

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Lojuxta (Amryt Pharmaceuticals DAC)

Lojuxta (Amryt Pharmaceuticals DAC)

Lojuxta (Active substance: Lomitapide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5762 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2578/T/31

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Coagadex (Bio Products Laboratory Ltd)

Coagadex (Bio Products Laboratory Ltd)

Coagadex (Active substance: human coagulation factor X) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5772 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/3855/II/07

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Fulvestrant Mylan (Mylan S.A.S.)

Fulvestrant Mylan (Mylan S.A.S.)

Fulvestrant Mylan (Active substance: fulvestrant) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5774 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/004649/IB/0001

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Nucala (GlaxoSmithKline Trading Services Limited)

Nucala (GlaxoSmithKline Trading Services Limited)

Nucala (Active substance: mepolizumab) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5770 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/3860/II/13/G

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Onpattro (Alnylam Netherlands B.V.)

Onpattro (Alnylam Netherlands B.V.)

Onpattro (Active substance: patisiran) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5777 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4699

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Cortacare (Ecuphar NV)

Cortacare (Ecuphar NV)

Cortacare (Active substance: Hydrocortisone aceponate) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5781 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4689

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Cometriq (Ipsen Pharma)

Cometriq (Ipsen Pharma)

Cometriq (Active substance: cabozantinib) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)5761 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/PSUSA/10180/201711

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Vectra 3D (Ceva SantE Animale)

Vectra 3D (Ceva SantE Animale)

Vectra 3D (Active substance: dinotefuran, pyriproxyfen, permethrin) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)5783 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2555/R/9

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Rasilez HCT (Noden Pharma DAC)

Rasilez HCT (Noden Pharma DAC)

Rasilez HCT (Active substance: aliskiren hemifumarate / hydrochlorothiazide) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)5769 of Wed, 29 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/964/R/87

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

Abilify (Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.)

Abilify (Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.)

Abilify (Active substance: aripiprazole) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5681 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/471/T/131

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

Kalydeco (Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited)

Kalydeco (Vertex Pharmaceuticals (Europe) Limited)

Kalydeco (Active substance: ivacaftor) - PASS - Modification - Commission Decision (2018)5693 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2494/RSR/S/14

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

EU/3/18/2062 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/18/2062 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/18/2062 (Active substance: Bertilimumab) - Orphan designation - Commission Decision (2018)5740 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/098/18

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

EU/3/18/2066 (Incyte Biosciences Distribution B.V.)

EU/3/18/2066 (Incyte Biosciences Distribution B.V.)

EU/3/18/2066 (Active substance: Pemigatinib) - Orphan designation - Commission Decision (2018)5736 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/038/18

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

EU/3/18/2065 (SFL Regulatory Services GmbH)

EU/3/18/2065 (SFL Regulatory Services GmbH)

EU/3/18/2065 (Active substance: Obiltoxaximab) - Orphan designation - Commission Decision (2018)5735 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/080/18

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

LIFMIOR (Pfizer Europe MA EEIG)

LIFMIOR (Pfizer Europe MA EEIG)

LIFMIOR (Active substance: etanercept) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5700 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4167T/17

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

EU/3/18/2060 (Biogen Idec Limited)

EU/3/18/2060 (Biogen Idec Limited)

EU/3/18/2060 (Active substance: Adeno-associated viral vector serotype hu68 containing the human SMN1 gene) - Orphan designation - Commission Decision (2018)5732 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/065/18

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

EU/3/18/2059 (IntraBio Ltd)

EU/3/18/2059 (IntraBio Ltd)

EU/3/18/2059 (Active substance: Acetylleucine) - Orphan designation - Commission Decision (2018)5731 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/095/18

Europe -DG Health and Food Safety

28-8-2018

EU/3/18/2058 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/18/2058 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/18/2058 (Active substance: 1-(3-methylbutanoyl)-L-aspartyl-L-threonyl-L-histidyl-L-phenylalanyl-L-prolyl-(L-cystinyl-L-isoleucyl-[(N6-(S)-4-carboxy-4-palmitamidobutanoyl)-L-lysinyl]-L-phenylalanyl-L-glutamyl-L-prolyl-L-arginyl-L-serinyl-L-lysinyl-L-glycinyl-L-cystinyl)-L-lysinamide, disulfide, acetate) - Orphan designation - Commission Decision (2018)5730 of Tue, 28 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/099/18

Europe -DG Health and Food Safety