Micropaque Scanner

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Micropaque Scanner Suspension
  • Darreichungsform:
  • Suspension
  • Zusammensetzung:
  • barii sulfas 7.5 g, simethiconum, saccharinum natricum, aromatica, conserv.: E 202, E 219, excipiens ad suspensionem pro 150 ml, aqua diluenda ad 500 ml. Corresp. barii sulfas 15 g/l.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Micropaque Scanner Suspension
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Röntgenkontrastmittel

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 50151
  • Berechtigungsdatum:
  • 10-11-1989
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Stand der Information

MICROPAQUE Scanner

Röntgenkontrastmittel zur Markierung des Gastrointestinaltrakts im CT

Zusammensetzung

Wirkstoff: Bariumsulfat

Hilfsstoffe: Wasserfreie Citronensäure (E 330), Natriumcitrat dihydrat (E 331), Saccharin Natrium

(E 954), Sorbitol (E 420), Simeticon , Aprikosen-Aroma , Xanthangummi (E 415),

Conserv.: Kaliumsorbat (E202), Natriummethyl-4-hydroxy-benzoat (E 219), gereinigtes Wasser.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Flasche mit 150 ml Bariumsulfat-Suspension zum Einnehmen nach Verdünnung mit 350 ml Wasser

(= 500ml Endvolumen).

1 Flasche enthält 7.5 g Bariumsulfat entsprechend 1.5 g Bariumsulfat pro 100 ml nach Zubereitung

der 500 ml Suspension.

Natriumgehalt pro Flasche: 9.5 mmol = 220 mg Na

Sorbitolgehalt pro Flasche: 5 g = Quelle für 1.25g Fructose = ca. 0.4

Broteinheiten (BE). Kalorienwert 2.6 kcal/g Sorbitol

Kaliumgehalt pro Flasche: 1.4 mmol = 55 mg Kalium.

Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten

Röntgenkontrastmittel zur Markierung des Gastrointestinaltrakts in der Computertomographie,

besonders bei einer Kontraindikation auf iodierte Kontrastmittel.

Dosierung / Anwendung

Pro Untersuchung ein bis zwei Flaschen mit 150 ml Suspension.

Zu den 150 ml Flascheninhalt müssen 350 ml Wasser (bis zur Markierung auf der Flasche)

zugegeben werden. 30 Sekunden lang gut schütteln. Die so erhaltene gebrauchsfertige Suspension

weist einen 1,5% Bariumsulfatgehalt auf. Die verdünnte, gebrauchsfertige Suspension muss

unmittelbar gebraucht werden.

Verabreichung:

Unterleibs- und Beckenuntersuchungen

Etwa 60 Minuten vor dem für die Untersuchung vorgesehenen Zeitpunkt trinkt der Patient die ersten

250 ml der verdünnten Bariumsuspension, sowie 45 und 30 Minuten vor der Untersuchung nochmals

je 250 ml dieser Suspension. Kurz vor der Untersuchung schluckt der Patient dann die restliche 250

ml Portion. Dies entspricht insgesamt einer Dosis von 1000 ml der verdünnten Suspension.

Untersuchung des oberen Teils des Mesocolons, des Pankreas

Etwa 30 Minuten vor Untersuchungsbeginn trinkt der Patient die ersten 250 ml der verdünnten

Suspension. Knapp vor Beginn muss die zweite Portion von 250 ml eingenommen werden. Dies

entspricht insgesamt einer Dosis von 500 ml der verdünnten Suspension.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Pädiatrie:

Die Dosierung ist vom Alter und Gewicht des Kindes abhängig. Die individuellen Erfordernisse sind

vom Radiologen aufgrund seiner Erfahrung festzulegen.

Ältere Patienten (65 Jahre und älter):

Eine Dosisanpassung wird nicht als notwendig erachtet. Bei älteren Patienten ist generell Vorsicht

hinsichtlich der Kontraindikationen und Warnhinweise geboten.

Kontraindikationen

Von der Anwendung bei Neugeborenen ist auf Grund der Gefahr des sich Verschluckens und der

Aspirationsgefahr abzusehen.

Es gelten die gleichen Kontraindikationen wie bei allen Bariumsulfatuntersuchungen:

•Bestätigter oder Verdacht auf Darmperforation oder –verschluss, Atresie, einschliesslich

Pylorusstenose;

•Verdacht auf Peritonitis;

•Verdacht auf Fisteln im Verdauungstrakt;

•Ösophagotracheal- bzw. Bronchialfisteln;

•Intestinalen Fisteln, wenn eine Verbindung zum Mediastinum, zur Pleura- oder Peritonealhöhle

besteht;

•Frische Verletzungen und Verätzungen des Ösophagus-Magen-Darm-Traktes oder

gastrointestinalen Blutungen;

•Ischämie der Darmwand:

•Nekrotisierender Enterokolitis;

•Postoperativer Nahtinsuffizienz. Unmittelbar vor bzw. bis zu 7 Tage nach einem ösophagealen oder

gastrointestinalen chirurgischen Eingriff, einschliesslich endoskopischer Exzisionsverfahren,

Schlingenpolypektomie oder Kolonbiopsie mit Kauterisierung (Hot-Biopsie) darf kein Bariumsulfat

verabreicht werden. Wenn postoperativ undichte Stellen zu erwarten sind, darf das Arzneimittel nicht

verwendet werden. Während und bis zu vier Wochen nach einer zervikalen, thorakalen oder

abdominalen Strahlentherapie darf das Arzneimittel nicht verwendet werden.

•Bei einer bekannten Unverträglichkeit auf einen der Inhaltstoffe

•Toxisches Megakolon

•Hereditäre Fructose Intoleranz (aufgrund des Sorbitol Gehaltes)

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Besondere Vorsicht ist bei Schluckstörungen, insbesondere bei Kleinkindern oder älteren Patienten

mit eingeschränkter Vigilanz zur Verhinderung einer Aspiration des Bariumsulfats angezeigt.

Im Zusammenhang mit der Gabe von Bariumsulfat sind schwere unerwünschte Wirkungen

einschliesslich Aspiration, Intravasation, Perforation, Anaphylaxie beschrieben worden, deren

Ausgang lebensbedrohlich oder tödlich sein kann. Bei jeder Untersuchung müssen deshalb die

personellen Voraussetzungen für eine Notfalltherapie erfüllt sein, das notwendige Material

verwendungsbereit und es ist erforderlich mit der Durchführung sämtlicher Notfallmassnahmen

vertraut zu sein. Bei Aspiration, Intravasation oder Perforation ist eine sofortige fachärztliche

Intervention erforderlich. Zur Vermeidung potentiell schwerwiegender Nebenwirkungen muss darauf

geachtet werden, dass Bariumsulfat nicht in parenterale Bereiche wie Gewebe, Gefässraum,

Körperhöhlen oder in die Atemwege gelangt.

Risikofaktor: Überempfindlichkeit

Patienten mit einer bekannten Überempfindlichkeit auf Bariumsulfatpräparate weisen ein erhöhtes

Hypersensitivitätsrisiko auf. Micropaque enthält Konservierungsstoffe (Parahydroxybenzoate) sowie

Aromastoffe, die Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen können.

Risikofaktor: Asthma

Bariumsulfat wie auch andere Kontrastmittel können die Symptome eines bestehenden Asthmas

verstärken. Allgemein ist die Entscheidung für den Einsatz von Micropaque Scanner nach

sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung zu treffen.

Perforationsgefahr

Wegen des erhöhten Risikos einer Perforation ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung

erforderlich bei Patienten mit Ösophagusatresie oder hochgradigen Stenosen, speziell distal des

Magens, sowie bei Zuständen und Erkrankungen, die mit einer erhöhten Perforationsgefahr

verbunden sein können, wie z.B. bei bekannten intestinalen Fisteln und Karzinomen, entzündlichen

Darmerkrankungen, Divertikulitis und Divertikulose sowie parasitären Erkrankungen.

Gelangt Bariumsulfat in das Retroperitoneum oder Mediastinum führt dies möglicherweise kaum zu

unmittelbaren Symptomen, aber ein verzögerter endotoxische Schock kann 12 Stunden später

eintreten und ist häufig tödlich.

Bei einer Darmperforation kann der Übergang von Bariumsulfat in die Bauchhöhle die Ursache für

Abszesse, Entzündungen, Peritonitis, Granulome und Adhäsionen mit möglicherweise tödlichem

Ausgang und der Notwendigkeit einer Operation sein.

Aspirationsgefahr

Bei Patienten mit Atem- und Schluckproblemen, einschliesslich Dysphagie und verminderter

Aufmerksamkeit, ist wegen des Aspirationsrisikos Vorsicht geboten.

Bei Patienten, die anfällig für Aspirationen sind (Säuglinge, ältere Menschen und

Schlaganfallpatienten), sollte die Untersuchung mit einer geringen oralen Dosis begonnen werden.

Erbrechen nach der oralen Gabe von Bariumsulfat kann zu einer Aspirationspneumonitis führen. Bei

der oralen Gabe der Bariumsulfatsuspensionen an Säuglinge mit Hilfe eines Fläschchen und bei der

Verabreichung grosser Mengen über einen Katheter ist eine Aspiration in den Tracheobronchialbaum

möglich. Ein Herz- und Atemstillstand mit tödlichem Ausgang kann nach einer Aspiration bei

Säuglingen entstehen. Eine Aspiration kleinerer Mengen kann Atemwegsentzündungen und

Pneumonie zur Folge haben.

Bei Patienten mit Lebensmittelaspiration in der Anamnese wird von einer oralen Bariumgabe

abgeraten. Falls bei solchen Patienten eine Untersuchung mit Bariumsulfat unbedingt notwendig ist,

muss mit grosser Vorsicht vorgegangen werden. Bei einer Aspiration in den Kehlkopf muss die

Verabreichung des Arzneimittels sofort eingestellt werden.

Gefahr einer Flüssigkeitsüberlastung

Aufgrund der Wasserabsorption bei Bariumsulfatsuspensionen kann es zu Flüssigkeitsüberlastung

kommen. Kinder und Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion, sowie Kinder mit Morbus

Hirschsprung sind am anfälligsten für Wasserintoxikation. Bei Kindern mit Morbus Hirschsprung

sollte das Kolon nicht vollständig gefüllt und nur die für die Diagnose unbedingt erforderliche Dosis

verwendet werden.

Intravasationsgefahr

Bariumsulfat kann über die Darmwand in die venöse Drainage des Dickdarms übertreten und als

„Bariumembolie“ in den Kreislauf gelangen. Intravasation kommt nur selten vor, kann aber zu

möglicherweise lebensbedrohlichen Komplikationen wie systemischen oder pulmonalen Embolien,

disseminierter intravaskulärer Gerinnung, Septikämie und anhaltender schwerwiegender Hypotonie

führen. Das Risiko einer Intravasation ist höher bei älteren Patienten, bei denen die Darmwände

dünner sind, sowie bei kolorektalen Erkrankungen wie Colitis, Divertikulitis oder intestinalen

Obstruktionen mit erhöhtem intraluminalem Druck. Eine Intravasation sollte bei allen Patienten, die

während oder kurz nach der Bariumuntersuchung kollabieren oder denen es danach unwohl wird in

Erwägung gezogen werden.

Fäkalom, Barolithen, Obstruktionsgefahr

Barolithen bestehen aus eingedicktem Bariumsulfat mit Stuhl. Sie sind oft asymptomatisch, können

aber auch Bauchschmerzen, Appendizitis, Darmobstruktion oder Darmperforation auslösen. Bei

Patienten mit vorbestehender Obstipation, Magenentleerungsstörung, Kolonstenose, Darmverschluss,

Divertikulose, Kolonatonie, Elektrolytdisbalance, Dehydrierung oder auch älteren Patienten ist

wegen der erhöhten Obstruktions- oder Barium-Fäkalomsrisikos besondere Vorsicht geboten.

Bariumsulfat kann zudem in Kolondivertikeln zurückgehalten werden und dort infektiöse Prozesse

fördern. Barolithen oder Bariumfäkalome sollten zur Vermeidung weiterer Darmwandschäden

möglichst entfernt werden.

Bariumsulfat kann eine bereits bestehende Obstipation verschlechtern. Deshalb und zur

Verhinderung eines Barolithen sollte vor und einige Tage nach der Untersuchung eine angemessene

Hydrierung sichergestellt werden. Die Verwendung von Abführmitteln (vor allem bei Obstipation)

kann in Betracht gezogen werden. Auch soll der Patient nach der Untersuchung rasch wieder

mobilisiert werden.

Weitere Vorsichtsmassnahmen

Nach der Gabe von Bariumsulfat können vasovagale Reaktionen, Synkopen, Herzarrhythmien oder

kardiovaskuläre Nebenwirkungen auftreten. Diese sind meist unvorhersehbar, so dass der Patient

weitere 10 bis 30 Minuten beobachtet werden sollte.

Interaktionen

Eine medikamentöse oder sonstige Minderung der Darmperistaltik kann durch Eindicken der

Bariumsulfat Suspension zu einer Darmpassagen-Behinderung führen. Bariumsulfat kann bestimmte

Wirkstoffe absorbieren und damit deren intestinale Resorption verändern. Deshalb muss bei der

Komedikation mit Arzneimitteln enger therapeutischer Breite besondere Vorsicht eingehalten

werden. Die langsame rektale Ausscheidung von Bariumsulfat führt zur Präsenz von röntgendichten

Rückständen, die mit anderen radiologischen Untersuchungen wie Urographie oder

Computertomographie interferieren können, wenn derartige Untersuchungen in den darauf folgenden

Tagen durchgeführt werden.

Schwangerschaft, Stillzeit

Es gibt klare Hinweise für Risiken des menschlichen Fötus infolge von Röntgenuntersuchungen. Zu

Bariumsulfat liegen keine tierexperimentelle oder kontrollierte klinischen Studien vor. Das Präparat

sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar

notwendig.

Stillzeit: Bariumsulfat wird nicht resorbiert. Deshalb kann das Stillen nach einer

Röntgenuntersuchung mit Micropaque Scanner ohne Unterbruch fortgesetzt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden diesbezüglich keine klinischen Studien durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen wird wie folgt beschrieben:

Sehr häufig (≥10%), häufig (≥1%, <10%), gelegentlich (≥0.1%, <1%),

selten ( ≥0.01%, < 0.1%), sehr selten (<0.01%) sowie Einzelberichte

Störungen des Immunsystems:

Einzelfälle von anaphylaktischen Reaktionen, anaphylaktoiden Reaktion und- Überempfindlichkeit

auf einen der Inhaltsstoffe

Störungen des Nervensystems:

Einzelfälle von Präsynkope

Atmungsorgane:

Sehr selten Pneumopathien nach akzidenteller Inhalation oder Aspiration nach Erbrechen des

Kontrastmittels mit Gefahr einer pulmonalen Fibrose oder Fremdkörpergranulom Bildung.

Gastrointestinale Störungen:

Sehr selten: Diarrhoe, abdominale Krämpfe, Appendizitis, Darmverschluss, Bariumsulfat-Kotsteine

(Barolithen), die zu einer Obstruktion des Dickdarmes führen können.

Bei akzidenteller Darmperforation auf Grund der hohen Haftfähigkeit des Bariumsulfats, Abszess,

Peritonitis, Adhäsionen, Granulome oder Fremdkörperreaktionen mit möglichem letalem Ausgang.

Chirurgische Massnahmen müssen unverzüglich erfolgen.

Selten: Übelkeit, Verstopfung, Erbrechen, Flatulenz, Darmdistension.

Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Sehr selten, akut wie verzögert: Urtikaria, Pruritus, generalisierter Ausschlag.

Einzelfälle mit extraluminalem Austritt und damit systemischer Verteilung von Bariumsulfat

potentiell letal verlaufend wurden berichtet. Intravasales Bariumsulfat kann tiefe Embolien, Schock,

Atemnot oder eine disseminierte Koagulopathie auslösen.

Unerwünschte Wirkungen bei Kindern:

Allgemein muss mit der gleichen Art von Nebenwirkungen wie bei Erwachsenen gerechnet werden.

Aus den vorliegenden Daten kann ihre Häufigkeit nicht beurteilt werden.

Überdosierung

Bei oraler Überdosierung besteht die Gefahr einer Obstipation mit Bauchschmerzen und im

Extremfall Ausbildung von Barolithen. Die Therapie besteht in hohen Reinigungseinläufen und/oder

salinischen Abführmitteln.

Die rektale Verwendung grosser Mengen von hypotonen Bariumsulfat-Suspensionen kann den

Elektrolythaushalt stören. Dies lässt sich durch die Ergänzung von Natriumchlorid verhindern. Falls

erforderlich kann der Elektrolythaushalt durch eine spezifische Infusionstherapie wieder hergestellt

werden.

Eigenschaften / Wirkungen

ATC-Code: V08BA01

Bariumsulfat wird seit vielen Jahren als Röntgendiagnostikum zur Darstellung des

Gastrointestinaltrakts verwendet. Je nach Abbildungstechnik, ob Prallfülltechnik oder

Doppelkontrastdarstellung des Ober- oder Unterbauchs, wurden in der konventionellen Radiologie

unterschiedliche Bariumsuspensionen entwickelt.

Desgleichen in der abdominellen Computertomographie wo die Markierung der verschiedenen Teile

des Verdauungstrakts auf den Schnittbildern notwendig ist. Hierfür benötigt man ein spezifisches

Kontrastmittel mit folgenden Eigenschaften: mit reduziertem Bariumgehalt, so dass Artefakte

verhindert werden, mit gleichmässiger Verteilung entlang des Verdauungstrakts und mit genügender

Beschichtung zur Konturenschärfe und Visualisierung eines möglichst grossen Anteils des

Gastrointestinaltrakts.

Diese Ziele wurden mit Micropaque Scanner realisiert.

Pharmakokinetik

Das in Wasser und organischen Lösungsmitteln praktisch unlösliche Bariumsulfat wird nicht im

Gastrointestinaltrakt absorbiert.

Bei normaler Darmmotilität kann man davon ausgehen, dass oral verabreichtes Bariumsulfat

innerhalb von 24 Stunden wieder rektal ausgeschieden wird.

Präklinische Daten

Bariumsulfat besitzt als unlösliches Salz praktisch keine pharmakologischen Wirkungen. Es dient zur

Absorption der Röntgenstrahlen und damit Markierung des Gastrointestinaltrakts am CT. Lokal

wurden keine Veränderungen an den Schleimhäuten des Magens oder Darms bei der Ratte, dem

Hund und dem Minischwein gesehen. Studien zur Reproduktionstoxikologie sowie Mutagenität oder

Kanzerogenität liegen keine vor.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Es handelt sich bei den Flaschen um Einzeldosenbehältnisse, die nach Anbruch raschmöglichst

aufgebraucht werden sollten. Allfällige Reste sollten verworfen werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15-25°C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zulassungsnummer

50151 (Swissmedic)

Packungen

500ml Einzelflasche gefüllt mit 150ml Bariumsulfat-Suspension (B).

Weisse Polyolefin Flasche mit Schraubverschluss.

Zulassungsinhaberin

Guerbet AG, Zürich

Herstellerin

Guerbet, Roissy, France

Stand der Information

Februar 2013

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