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Mexalen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mexalen 125 mg - Zäpfchen
  • Einheiten im Paket:
  • 6 Stueck, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mexalen 125 mg - Zäpfchen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Paracetamol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-18097
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-06-1986
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Mexalen 125 mg-Zäpfchen

Wirkstoff: Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen und wofür werden sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen beachten?

Wie sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen und wofür werden sie angewendet?

Mexalen 125 mg-Zäpfchen enthalten den schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkstoff

Paracetamol.

Mexalen 125 mg-Zäpfchen werden angewendet bei:

Schmerz- und Fieberzuständen

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen beachten?

Mexalen 125 mg-Zäpfchen dürfen nicht angewendet werden:

wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

wenn Sie an einer bestimmten erblich bedingten Stoffwechselstörung leiden (Mangel an Glukose-

6-Phosphat-Dehydrogenase)

wenn Sie chronisch alkoholkrank sind (falls dieses Arzneimittel von Jugendlichen und

Erwachsenen angewendet wird)

bei Kindern unter 6 Monaten (siehe Abschnitt 3 „Wie sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen

anzuwenden?“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mexalen 125 mg-Zäpfchen

anwenden:

bei übermäßigem Alkoholgenuss (Verstärkung der leberschädigenden Wirkung)

(falls dieses Arzneimittel von Jugendlichen und Erwachsenen angewendet wird)

wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden, wie zum Beispiel Leberentzündung

oder einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht (Gilbert-Syndrom)

bei ausgeprägter Nierenfunktionsstörung

bei chronischer Fehl- bzw. Unterernährung

bei Auftreten bestimmter Harnsteine (durch Vermehrung von Oxalsäure im Harn)

Da in diesen Fällen ärztliche Kontrolle während der Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen

erforderlich ist, informieren Sie bitte gegebenenfalls den Arzt entsprechend.

Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass gleichzeitig

eingenommene Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu Nierenschäden und sehr schweren Leberschäden

führen. Die Gabe eines Gegenmittels muss dann so rasch wie möglich erfolgen (siehe Abschnitt 3).

Bei Patienten mit Glutathionmangel (bestimmte Stoffwechselstörung) kann die Anwendung von

Paracetamol das Risiko einer metabolischen Azidose (Übersäuerung des Körpers) erhöhen.

Allgemeine Hinweise zu Schmerzmitteln:

Mögliche Begleiterkrankungen

Bei Weiterbestehen von Fieber, Anzeichen einer (Zweit-)Infektion oder Anhalten der Beschwerden

über mehr als drei Tage, ist ärztliche Kontrolle erforderlich.

Schmerzmittelkopfschmerz

Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können

Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

Nierenschädigung

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei

Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem

Risiko eines Nierenversagens führen.

Absetzen von Schmerzmitteln

Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten (nicht bestimmungsgemäßen) Gebrauch von

Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und

vegetative Symptome (wie z.B. Schweißneigung, Schwindelgefühl, Zittern, Herzklopfen). auftreten.

Diese Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von

Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Kombination von Paracetamol (dem Wirkstoff

in Mexalen 125 mg-Zäpfchen) mit:

Mögliche Wechselwirkungen

Arzneimittel, die auf Grund ihrer Eigenschaften

einen Einfluss auf die Leber haben wie z.B.:

Tuberkulosemittel (Rifampicin ) oder Mittel

gegen Epilepsie

Leberschädigung

Blutgerinnungshemmende Mittel

(„Antikoagulanzien“) wie zum Beispiel Warfarin

oder Fluindion

Die blutgerinnungshemmende Wirkung kann bei

länger dauernder Anwendung (mehr als eine

Woche) verstärkt werden.

Bestimmte Mittel gegen Schmerzen und Fieber

(Salicylamide)

verzögerte Ausscheidung von Paracetamol

Bestimmtes Arzneimittel gegen Gicht

(Probenecid)

Der Abbau von Paracetamol kann verlangsamt

sein; die Paracetamoldosis soll daher verringert

werden.

Bestimmtes Antibiotikum = Arzneimittel gegen

Infektionen (Chloramphenicol )

Der Abbau des Antibiotikums kann verzögert

sein (verstärkte Nebenwirkungen möglich).

Bestimmtes Arzneimittel gegen Infektionen mit

HIV (Zidovudin)

Die Neigung zur Verminderung weißer

Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt.

Paracetamol soll daher nur nach ärztlichem

Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet

werden.

Bestimmtes Arzneimittel gegen Magen-Darm-

Geschwüre (Nizatidin)

erhöhte Blutspiegel von Paracetamol

Bestimmtes Arzneimittel gegen Magen-Darm-

Beschwerden (Cisaprid)

steigert Verfügbarkeit von Paracetamol

Bestimmtes Arzneimittel gegen Epilepsie oder

Depressionen (Lamotrigin)

verminderte Verfügbarkeit von Lamotrigin

Arzneimittel zur Verzögerung der

Magenentleerung (z.B. Propanthelin)

Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol

können verzögert werden.

Arzneimittel, die zur Beschleunigung der

Magenentleerung führen (z.B. Metoclopramid)

Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol

können beschleunigt werden.

Bestimmtes Mittel zur Senkung erhöhter

Blutfettwerte (Cholestyramin)

Aufnahme und Wirksamkeit von Paracetamol

können verringert sein.

Alkohol

Leberschädigung (siehe Abschnitt „2. Was

müssen Sie vor der Anwendung von Mexalen

125 mg-Zäpfchen beachten?“)

Auswirkungen auf Laboruntersuchungen:

Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die

Blutzuckerbestimmung beeinflussen.

Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Bei Anwendung des Wirkstoffes Paracetamol von Jugendlichen oder Erwachsenen ist folgendes zu

beachten:

Während der Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen dürfen Sie keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sollte dieses Arzneimittel von Frauen im gebärfähigen Alter angewendet werden, so ist für die

Schwangerschaft und Stillzeit folgendes zu beachten:

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft:

Mexalen 125 mg-Zäpfchen sollen nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses

während

Schwangerschaft

angewendet

werden.

Über

eine

Anwendung

während

Schwangerschaft entscheidet daher Ihr Arzt.

Sie sollen Mexalen 125 mg-Zäpfchen während der Schwangerschaft nicht über einen längeren

Zeitraum, in höheren Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden, da die

Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.

Stillzeit:

Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht

bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Die Dosierung soll jedoch möglichst niedrig und die Anwendungsdauer möglichst kurz gehalten

werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei Anwendung des Wirkstoffes Paracetamol von Jugendlichen oder Erwachsenen ist folgendes zu

beachten:

Paracetamol, der Wirkstoff in Mexalen 125 mg-Zäpfchen, hat keinen Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Anwendung

eines Schmerzmittels wegen möglicher Nebenwirkungen immer Vorsicht geboten.

3.

Wie sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Prinzipiell sollen Schmerzmittel so gering wie für eine ausreichende Wirkung nötig ist, dosiert werden

- um das Risiko des Auftretens unerwünschter Wirkungen möglichst klein zu halten.

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Anwendungen soll mindestens 6 Stunden betragen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 9. Lebensmonat

(7-8 kg Körpergewicht)

1-3mal täglich 1 Zäpfchen

Kinder ab dem vollendeten 9. Lebensmonat bis zum vollendeten 2. Lebensjahr

(9-12 kg Körpergewicht)

1-4mal täglich 1 Zäpfchen

Kinder unter 6 Monaten

Mexalen 125 mg-Zäpfchen sollen Kindern unter 6 Monaten nicht verabreicht werden, weil die

empfohlene gewichtsbezogene Dosierung mit den Zäpfchen nicht möglich ist.

Ältere Patienten (ab 65 Jahre)

Es ist keine spezielle Dosisanpassung auf Grund des Alters erforderlich. Im Fall von

Organfunktionsstörungen bitte entsprechende Hinweise beachten.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom (eine angeborene Erkrankung)

muss das Dosisintervall (=der Zeitabstand zwischen 2 Anwendungen) verlängert werden. Bei einer

schweren Leberfunktionsstörung darf Paracetamol nicht angewendet werden.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei schwerer Nierenfunktionsstörung muss ein Dosisintervall (=der Zeitabstand zwischen 2

Anwendungen) von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Kinder über 2 Jahre, Jugendliche und Erwachsene

Paracetamol steht für diese Patientengruppen in geeigneten anderen Darreichungsformen von Mexalen

zur Verfügung. Lassen Sie sich bitte diesbezüglich von Ihren Arzt oder Apotheker beraten.

Art und Dauer der Anwendung

Zäpfchen in den After einführen. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit Zäpfchen in der Hand erwärmen

oder ganz kurz in heißes Wasser tauchen.

Die Anwendungsdauer soll auf die Erkrankungsdauer beschränkt werden.

Mexalen 125 mg-Zäpfchen sollen nicht länger als 3 Tage hintereinander angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge Mexalen 125 mg-Zäpfchen angewendet haben als Sie sollten

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass andere,

gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten!

Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden wie Übelkeit,

Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf.

Ein Vergiftungsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit

Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei

gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die eine Wirkung auf die Leberfunktion haben.

Wenn Sie eine größere Menge Mexalen 125 mg-Zäpfchen angewendet haben als empfohlen, rufen Sie

unverzüglich einen Arzt zu Hilfe!

Für Ärzte: Informationen zur Behandlung einer Überdosierung mit Paracetamol sind am Ende

dieser Gebrauchsinformation zu finden!

Wenn Sie die Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenden Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit an.

Wenn Sie die Anwendung von Mexalen 125 mg-Zäpfchen abbrechen

könnten Schmerzen und gegebenenfalls Fieber wieder auftreten.

Bei plötzlichem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von

Schmerzmitteln können Kopfschmerzen und weitere Beschwerden auftreten. Siehe dazu: Allgemeine

Hinweise zu Schmerzmitteln in Abschnitt 2.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Atembeschwerden, Hautreaktion)

dürfen Mexalen 125 mg-Zäpfchen nicht nochmals angewendet werden, und es ist sofort ein Arzt um

Rat zu fragen.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Anstieg bestimmter Leberwerte

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Veränderungen des Blutbildes (Verminderung aller Blutzellen, Verminderung der Anzahl von

Blutplättchen, oder starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen); bestimmte Störung

des roten Blutfarbstoffes (Methämoglobinämie)

bei empfindlichen Personen asthmaartige Verengung der Atemwege,

Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung oder Urtikaria (Nesselausschlag) bis

hin zur Schockreaktion mit Kreislaufversagen.

schwerwiegende entzündliche Hautreaktionen mit Blasenbildung wie akute generalisierte

exanthematöse Pustulose (AGEP), Erythema exsudativum multiforme (Stevens-Johnson-

Syndrom) und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten

nicht abschätzbar)

Leberschädigung

Hautausschlag

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie sind Mexalen 125 mg-Zäpfchen aufzubewahren?

Nicht über 30°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Mexalen 125 mg-Zäpfchen enthalten

Der Wirkstoff ist: Paracetamol

1 Zäpfchen enthält 125 mg Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogolstearat, Hartfett (Witepsol H 15 und W 35).

Wie Mexalen 125 mg-Zäpfchen aussehen und Inhalt der Packung

Mexalen 125 mg-Zäpfchen sind weiße, torpedoförmige Zäpfchen.

Mexalen 125 mg-Zäpfchen sind in Kunststoff-Folienstreifen mit 6 Stück erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH

Albert-Schweitzer-Gasse 3

A-1140 Wien

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.:+43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-18097

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome:

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit

Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei

gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen.

In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen.

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe

und Bauchschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es

bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine Überdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140

mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern führt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen

irreversiblen

Nekrose

später

hepatozellulärer

Insuffizienz,

metabolischer

Azidose

Enzephalopathie führen können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang,

führen.

Gleichzeitig

wurden

erhöhte

Konzentrationen

Lebertransaminasen

(AST,

ALT),

Laktatdehydrogenase

Bilirubins

Kombination

einer

erhöhten

Prothrombinzeit

beobachtet, die 12 bis 48 Stunden nach der Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der

Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein

Maximum.

Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter

Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Überdosierung

mit Paracetamol beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Therapie:

intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren schon bei Verdacht

Dialyse

Bestimmungen des Plasmaspiegels

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse

Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll.

N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In

diesem Fall erfolgt eine längerfristige Einnahme.

Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden.

Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich

nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der

Intensivmedizin.

1-2-2018

Scientific guideline:  Paracetamol oral use immediate release formulations product-specific bioequivalence guidance - First version, adopted

Scientific guideline: Paracetamol oral use immediate release formulations product-specific bioequivalence guidance - First version, adopted

This document provides product-specific guidance on the demonstration of the bioequivalence of paracetamol.

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

16-1-2018

Yunnan Feng Shi Ling capsules – counterfeit

Yunnan Feng Shi Ling capsules – counterfeit

Yunnan Feng Shi Ling capsules contain the undeclared substance paracetamol.

Therapeutic Goods Administration - Australia

5-5-2017

Dosierkarte

Dosierkarte

Paracetamol - Perfalgan® - Information für Ärzte

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

27-2-2014

Paracetamol use during pregnancy

Paracetamol use during pregnancy

A new Danish study suggests a possible connection between mothers' use of paracetamol painkillers during pregnancy and the risk of developing disorders like ADHD (attention deficit hyperactivity disorder) in children.

Danish Medicines Agency

3-8-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Decrease in the number of intoxications and suicide attempts using drugs containing acetylsalicylic acid or paracetamol.

Danish Medicines Agency

1-2-2018

01.02.2018: Zaldiar, Filmtabletten, 10 Tablette(n), 7.75, -6.1%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer55811002 ZulassungsinhaberGrünenthal Pharma AGNameZaldiar, FilmtablettenRegistrierungsdatum18.09.2002Original/GenerikumOriginalErstzulassung Sequenz18.09.2002ATC-KlassierungTramadol and Paracetamol (N02AJ13)Revisionsdatum02.10.2007WHOWHO-DDDGültig bis01.10.2022Index Therapeuticus (BSV)01.01.40.Packungsgrösse10 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)01.01.40.Beschreibung AbgabekategorieA  SL EintragJaAnwendungAnalgetikumFachinformationFI...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Zaldiar, Filmtabletten, 20 Tablette(n), 14.60, -6.1%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer55811004 ZulassungsinhaberGrünenthal Pharma AGNameZaldiar, FilmtablettenRegistrierungsdatum18.09.2002Original/GenerikumOriginalErstzulassung Sequenz18.09.2002ATC-KlassierungTramadol and Paracetamol (N02AJ13)Revisionsdatum02.10.2007WHOWHO-DDDGültig bis01.10.2022Index Therapeuticus (BSV)01.01.40.Packungsgrösse20 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)01.01.40.Beschreibung AbgabekategorieA  SL EintragJaAnwendungAnalgetikumFachinformationFI...

ODDB -Open Drug Database

1-2-2018

01.02.2018: Zaldiar, Filmtabletten, 60 Tablette(n), 35.40, -7.5%

ODDB.org: Open Drug DatabaseSwissmedic-Nummer55811010 ZulassungsinhaberGrünenthal Pharma AGNameZaldiar, FilmtablettenRegistrierungsdatum18.09.2002Original/GenerikumOriginalErstzulassung Sequenz18.09.2002ATC-KlassierungTramadol and Paracetamol (N02AJ13)Revisionsdatum02.10.2007WHOWHO-DDDGültig bis01.10.2022Index Therapeuticus (BSV)01.01.40.Packungsgrösse60 Tablette(n)Index Therapeuticus (Swissmedic)01.01.40.Beschreibung AbgabekategorieA  SL EintragJaAnwendungAnalgetikumFachinformationFI...

ODDB -Open Drug Database

15-12-2017

News and press releases:  Modified-release paracetamol-containing products to be suspended from EU market

News and press releases: Modified-release paracetamol-containing products to be suspended from EU market

Recommendation endorsed due to the difficulty in managing overdose

Europe - EMA - European Medicines Agency

11-10-2017

Paracetamol-ratiopharm® Zäpfchen

Rote - Liste

11-10-2017

Paracetamol-ratiopharm 500 mg Tabletten

Rote - Liste

9-10-2017

Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten

Rote - Liste

9-10-2017

Paracetamol AbZ Zäpfchen

Rote - Liste

8-8-2017

Paracetamol / ibuprofen 500 mg / 150 mg Film-coated tablets (Paracomb)

Paracetamol / ibuprofen 500 mg / 150 mg Film-coated tablets (Paracomb)

Paracetamol / ibuprofen 500 mg / 150 mg Film-coated tablets (Paracomb) (Active substance: paracetamol / ibuprofen) - Community Referrals - Art 29 - Commission Decision (2017) 5646 of Tue, 08 Aug 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-29(4)/1447

Europe -DG Health and Food Safety

28-7-2017

Scientific guideline:  Draft paracetamol oral use, immediate release formulations product-specific bioequivalence guidance - First version, draft: consultation open

Scientific guideline: Draft paracetamol oral use, immediate release formulations product-specific bioequivalence guidance - First version, draft: consultation open

This document provides product-specific guidance on the demonstration of the bioequivalence of paracetamol

Europe - EMA - European Medicines Agency

26-6-2017

Paracetamol-ratiopharm® Lösung

Rote - Liste

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