Mexalen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mexalen 200 mg/5 ml - Sirup
  • Einheiten im Paket:
  • 100 ml, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mexalen 200 mg/5 ml - Sirup
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Paracetamol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-18100
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-06-1986
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup

Wirkstoff: Paracetamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw.

genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup und wofür wird er angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup beachten?

Wie ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup und wofür wird er angewendet?

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup enthält den schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkstoff

Paracetamol.

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup wird angewendet bei:

leichten bis mäßig starken Schmerzen (wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen,

Regelschmerzen)

Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten

Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup beachten?

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup darf nicht eingenommen werden:

wenn Sie allergisch gegen Paracetamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

wenn Sie an einer bestimmten erblich bedingten Stoffwechselstörung leiden (Mangel an Glukose-

6-Phosphat-Dehydrogenase)

wenn Sie chronisch alkoholkrank sind

von Kindern unter 2 Jahren (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup

einzunehmen?“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup

einnehmen:

bei übermäßigem Alkoholgenuss (Verstärkung der leberschädigenden Wirkung)

wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden, wie zum Beispiel Leberentzündung

oder einer angeborenen Erkrankung mit Gelbsucht (Gilbert-Syndrom)

bei ausgeprägter Nierenfunktionsstörung

bei chronischer Fehl- bzw. Unterernährung

bei Auftreten bestimmter Harnsteine (durch Vermehrung von Oxalsäure im Harn)

Da in diesen Fällen ärztliche Kontrolle während der Anwendung von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup

erforderlich ist, informieren Sie bitte gegebenenfalls den Arzt entsprechend.

Um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, muss sichergestellt werden, dass gleichzeitig

eingenommene Arzneimittel kein Paracetamol enthalten.

Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann zu Nierenschäden und sehr schweren Leberschäden

führen. Die Gabe eines Gegenmittels muss dann so rasch wie möglich erfolgen (siehe Abschnitt 3).

Bei Patienten mit Glutathionmangel (bestimmte Stoffwechselstörung) kann die Anwendung von

Paracetamol das Risiko einer metabolischen Azidose (Übersäuerung des Körpers) erhöhen.

Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 3 Jahren nur über ärztliche Anordnung verabreicht werden.

Allgemeine Hinweise zu Schmerzmitteln:

Mögliche Begleiterkrankungen

Bei Weiterbestehen von Fieber, Anzeichen einer (Zweit-)Infektion oder Anhalten der Beschwerden

über mehr als drei Tage, ist ärztliche Kontrolle erforderlich.

Schmerzmittelkopfschmerz

Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können

Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

Nierenschädigung

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei

Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem

Risiko eines Nierenversagens führen.

Absetzen von Schmerzmitteln

Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten (nicht bestimmungsgemäßen) Gebrauch von

Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und andere

Beschwerden (wie z.B. Schweißneigung, Schwindelgefühl, Zittern, Herzklopfen). auftreten. Diese

Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von

Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Einnahme von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Kombination von Paracetamol (dem Wirkstoff

in Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup) mit:

Mögliche Wechselwirkungen

Arzneimittel, die auf Grund ihrer Eigenschaften

einen Einfluss auf die Leber haben wie z.B.:

Tuberkulosemittel (Rifampicin ) oder Mittel

Leberschädigung

gegen Epilepsie

Blutgerinnungshemmende Mittel

(„Antikoagulanzien“) wie zum Beispiel Warfarin

oder Fluindion

Die blutgerinnungshemmende Wirkung kann bei

länger dauernder Anwendung (mehr als eine

Woche) verstärkt werden.

Bestimmte Mittel gegen Schmerzen und Fieber

(Salicylamide)

verzögerte Ausscheidung von Paracetamol

Bestimmtes Arzneimittel gegen Gicht

(Probenecid)

Der Abbau von Paracetamol kann verlangsamt

sein; die Dosis von Mexalen 200 mg/5 ml soll

daher verringert werden.

Bestimmtes Antibiotikum = Arzneimittel gegen

Infektionen (Chloramphenicol )

Der Abbau des Antibiotikums kann verzögert

sein (verstärkte Nebenwirkungen möglich).

Bestimmtes Arzneimittel gegen Infektionen mit

HIV (Zidovudin)

Die Neigung zur Verminderung weißer

Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt.

Mexalen soll daher nur nach ärztlichem Anraten

gleichzeitig mit Zidovudin eingenommen

werden.

Bestimmtes Arzneimittel gegen Magen-Darm-

Geschwüre (Nizatidin)

erhöhte Blutspiegel von Paracetamol

Bestimmtes Arzneimittel gegen Magen-Darm-

Beschwerden (Cisaprid)

steigert Verfügbarkeit von Paracetamol

Bestimmtes Arzneimittel gegen Epilepsie oder

Depressionen (Lamotrigin)

verminderte Verfügbarkeit von Lamotrigin

Arzneimittel zur Verzögerung der

Magenentleerung (z.B. Propanthelin)

Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol

können verzögert werden.

Arzneimittel, die zur Beschleunigung der

Magenentleerung führen (z.B. Metoclopramid)

Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol

können beschleunigt werden.

Bestimmtes Mittel zur Senkung erhöhter

Blutfettwerte (Cholestyramin)

Aufnahme und Wirksamkeit von Paracetamol

können verringert sein.

Alkohol

Leberschädigung (siehe Abschnitt „2. Was

sollten Sie vor der Einnahme von Mexalen 200

mg/5 ml beachten?“)

Auswirkungen auf Laboruntersuchungen:

Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung, sowie die

Blutzuckerbestimmung beeinflussen.

Einnahme von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und

Alkohol

Während der Einnahme von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup dürfen Sie keinen Alkohol trinken.

Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft:

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup soll nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses

während

Schwangerschaft

eingenommen

werden.

Über

eine

Anwendung

während

Schwangerschaft entscheidet daher Ihr Arzt.

Sie sollen Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup während der Schwangerschaft nicht über einen längeren

Zeitraum, in höheren Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die

Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.

Stillzeit:

Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht

bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Die Dosierung ist jedoch möglichst niedrig und die Anwendungsdauer möglichst kurz zu halten.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Paracetamol, der Wirkstoff in Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup, hat keinen Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Einnahme

eines Schmerzmittels wegen möglicher Nebenwirkungen immer Vorsicht geboten.

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält 481 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro 5 ml

Sirup. Dies entspricht 25% der für den Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen

Natriumzufuhr mit der Nahrung.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup täglich und für

einen längeren Zeitraum einnehmen, insbesondere, wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten

müssen.

3.

Wie ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau

nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,

wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Prinzipiell sollen Schmerzmittel so gering wie für eine ausreichende Wirkung nötig ist, dosiert werden

- um das Risiko des Auftretens unerwünschter Wirkungen möglichst klein zu halten.

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Einnahmen soll mindestens 6 Stunden betragen.

Zur genauen Dosierung liegt der Packung ein graduierter Messbecher bei.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Die jeweilige Einzeldosis kann wie folgt berechnet werden:

10 – 15 mg Paracetamol pro kg Körpergewicht, bis zu 4mal täglich.

Daraus ergibt sich im Allgemeinen folgende Dosierung:

Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr:

2 – 5 Jahre (13 bis 18 kg):

5 ml Sirup (entsprechend 200 mg Paracetamol) bis

maximal 4mal täglich

5 – 8 Jahre (19 bis 25 kg):

7,5 ml Sirup (entsprechend 300 mg Paracetamol) bis

maximal 4mal täglich

8 –11 Jahre (26 – 42 kg):

10 ml Sirup (entsprechend 400 mg Paracetamol) bis

maximal 4mal täglich

Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 3 Jahren nur über ärztliche Anordnung verabreicht werden.

Kinder unter 2 Jahren

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup ist aufgrund des zu hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet für Kinder

unter 2 Jahren. Für sie steht Mexalen in einer anderen Darreichungsform mit geeignetem

Wirkstoffgehalt zur Verfügung. Lassen Sie sich bitte diesbezüglich von Ihrem Arzt oder Apotheker

beraten.

Jugendliche ab dem vollendeten 12. Lebensjahr und Erwachsene (ab 43 kg Körpergewicht):

Bis maximal 4 mal täglich 12,5 ml Sirup (entsprechend 500 mg Paracetamol); die maximale

Tagesdosis von 50 ml Sirup (entsprechend 2000 mg Paracetamol) darf nicht überschritten werden.

Ältere Patienten (ab 65 Jahre)

Es ist keine spezielle Dosisanpassung auf Grund des Alters erforderlich. Im Fall von Untergewicht

und Organfunktionsstörungen bitte entsprechende Hinweise beachten.

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom (eine angeborene Erkrankung)

muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall (=der Zeitabstand zwischen 2 Einnahmen)

verlängert werden.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Bei schwerer Nierenfunktionsstörung muss ein Dosisintervall (=der Zeitabstand zwischen 2

Einnahmen) von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen.

Sirup

unabhängig

Mahlzeiten

entsprechend

Dosierungsanleitung

mittels

beiliegenden Messbechers einnehmen.

Hinweis:

Öffnen

Verschluss

nach

unten

drücken

gleichzeitig

Pfeilrichtung

drehen

(siehe

Abbildung).

Nach

Gebrauch

muss

Verschluss

wieder

fest

zugedreht

werden,

damit

Kindersicherung erneut gewährleistet ist.

Die Anwendungsdauer soll auf die Erkrankungsdauer beschränkt werden.

Falls die Beschwerden länger als 3 Tage anhalten, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Sie eine größere Menge Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup eingenommen haben als Sie sollten

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass andere,

gleichzeitig angewendete Arzneimittel kein Paracetamol enthalten!

Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden wie Übelkeit,

Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf.

Ein Vergiftungsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit

Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei

gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die eine Wirkung auf die Leberfunktion haben.

Wenn Sie eine größere Menge Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup eingenommen haben als empfohlen, rufen

Sie unverzüglich einen Arzt zu Hilfe!

Für Ärzte: Informationen zur Behandlung einer Überdosierung mit Paracetamol sind am Ende

dieser Gebrauchsinformation zu finden!

Wenn Sie die Einnahme von Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Atembeschwerden, Hautreaktion) darf

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort ein Arzt um Rat

zu fragen.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Anstieg bestimmter Leberwerte

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Veränderungen des Blutbildes (Verminderung aller Blutzellen, Verminderung der Anzahl von

Blutplättchen, oder starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen); bestimmte Störung

des roten Blutfarbstoffes (Methämoglobinämie)

bei empfindlichen Personen asthmaartige Verengung der Atemwege,

Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung oder Urtikaria (Nesselausschlag) bis

hin zur Schockreaktion mit Kreislaufversagen.

schwerwiegende entzündliche Hautreaktionen mit Blasenbildung wie akute generalisierte

exanthematöse Pustulose (AGEP), Erythema exsudativum multiforme (Stevens-Johnson-

Syndrom) und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten

nicht abschätzbar)

Leberschädigung

Hautausschlag

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Die Verwendbarkeitsdauer nach der ersten Entnahme des Sirups beträgt 6 Monate.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup enthält

Der Wirkstoff ist: Paracetamol

5 ml Sirup enthalten 200 mg Paracetamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Macrogol

400,

Glycerol

85%,

Saccharin-Natrium,

Natriumdisulfit

223),

Citronensäure-

Monohydrat, Natriumhydroxid, Acesulfam-Kalium, Aroma Orange, Gereinigtes Wasser.

Wie Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup aussieht und Inhalt der Packung

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup ist eine klare, farblose Lösung mit Geruch nach Orange.

Mexalen 200 mg/5 ml-Sirup ist in Braunglasflaschen mit 100 ml erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.: +43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-18100

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2018.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome:

Ein Intoxikationsrisiko besteht insbesondere bei älteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit

Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehl- bzw. Unterernährung und bei

gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion führen.

In diesen Fällen kann eine Überdosierung zum Tod führen.

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe

und Bauchschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es

bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine Überdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140

mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis bei Kindern führt zu Leberzellnekrosen, die zu einer totalen

irreversiblen

Nekrose

später

hepatozellulärer

Insuffizienz,

metabolischer

Azidose

Enzephalopathie führen können. Diese wiederum können zu Koma, auch mit tödlichem Ausgang,

führen.

Gleichzeitig

wurden

erhöhte

Konzentrationen

Lebertransaminasen

(AST,

ALT),

Laktatdehydrogenase

Bilirubins

Kombination

einer

erhöhten

Prothrombinzeit

beobachtet, die 12 bis 48 Stunden nach der Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der

Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein

Maximum.

Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter

Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Überdosierung

mit Paracetamol beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Therapie:

intravenöse Gabe von SH-Gruppen-Donatoren schon bei Verdacht

Dialyse

Bestimmungen des Plasmaspiegels

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intravenöse

Gabe von SH-Gruppen-Donatoren wie z. B. N-Acetyl-Cystein sinnvoll.

N-Acetylcystein kann aber auch nach 10 und bis zu 48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In

diesem Fall erfolgt eine längerfristige Einnahme.

Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden.

Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol sind empfehlenswert.

Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich

nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der

Intensivmedizin.

19-7-2018

Analgetika-Warnhinweis-Verordnung (AnalgetikaWarnHV) am 01.07.2018 in Kraft getreten

Analgetika-Warnhinweis-Verordnung (AnalgetikaWarnHV) am 01.07.2018 in Kraft getreten

Die Verordnung erfasst rezeptfreie Schmerzmittel, die zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen oder von Fieber eingesetzt werden und beispielsweise die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen Diclofenac oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) enthalten.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

16-1-2018

Yunnan Feng Shi Ling capsules – counterfeit

Yunnan Feng Shi Ling capsules – counterfeit

Yunnan Feng Shi Ling capsules contain the undeclared substance paracetamol.

Therapeutic Goods Administration - Australia

27-2-2014

Paracetamol use during pregnancy

Paracetamol use during pregnancy

A new Danish study suggests a possible connection between mothers' use of paracetamol painkillers during pregnancy and the risk of developing disorders like ADHD (attention deficit hyperactivity disorder) in children.

Danish Medicines Agency

3-8-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Decrease in the number of intoxications and suicide attempts using drugs containing acetylsalicylic acid or paracetamol.

Danish Medicines Agency

12-11-2018

Paracetamol-ratiopharm® Zäpfchen

Rote - Liste

12-11-2018

Paracetamol AbZ Zäpfchen

Rote - Liste

30-8-2018

Consultation: Referral of proposed amendment to the current Poisons Standard to the meeting of the ACMS, March 2019

Consultation: Referral of proposed amendment to the current Poisons Standard to the meeting of the ACMS, March 2019

Advisory Committee on Medicines Scheduling to consider upscheduling of modified release paracetamol to 'Pharmacist Only'. Closing date 31 October 2018

Therapeutic Goods Administration - Australia

30-8-2018

Modified release paracetamol

Modified release paracetamol

Advisory Committee on Medicines Scheduling to consider upscheduling of modified release paracetamol to 'Pharmacist Only'

Therapeutic Goods Administration - Australia

28-8-2018

Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten

Rote - Liste